Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Heidelberg (Stadtkreis)
Texte/Berichte zur jüdischen Geschichte der Stadt im 19./20. Jahrhundert (bis nach 1933) 
 
Hier: Berichte zu den Rabbiner, Lehrern, weiteren Kultusbeamten und zum jüdischen Schulwesen  

Die nachstehend wiedergegebenen Texte mit Beiträgen zur jüdischen Geschichte in Heidelberg wurden in jüdischen Periodika gefunden. 
Bei Gelegenheit werden weitere Texte eingestellt. Neueste Einstellung am 3.11.2014.   
 
H
inweis: die Texte auf dieser Seite müssen noch abgeschrieben und teilweise mit Anmerkungen versehen werden, können jedoch durch Anklicken der Textabbildung bereits gelesen werden.  
   
   
  
Übersicht:  

Übersicht über die Rabbiner in Heidelberg im 19./20. Jahrhundert (ab 1827: Bezirksrabbiner; bis nach 1933)  
Rabbiner, die in Heidelberg studierten und / oder promovierten   
Aus der Geschichte der Rabbiner in Heidelberg 
Kritik an der Amtsführung von Bezirksrabbiner Salomon Fürst (anonyme Einsendung) (1844)  
-  Rabbiner Salomon Fürst nimmt zu der vorgebrachten Kritik Stellung (1844)   
Zum Tod von Rabbiner Salomon Fürst (1870)   
Publikation von Bezirksrabbiner Dr. Hillel Sondheimer (1886)      
-  Zum Tod von Bezirksrabbiner Dr. Hillel Sondheimer (1899)  
Rabbiner Dr. Hermann Pinkuss aus Breslau wurde als Bezirksrabbiner für Heidelberg gewählt (1900)    
-  Eine Ansprache von Rabbiner Dr. Hermann Pinkuss wird veröffentlicht (1915)  
Bezirksrabbiner Dr. Hermann Pinkuss nimmt an der Landesschulkonferenz teil (1920)   
Zum Tod der Frau von Bezirksrabbiner Dr. Herrmann Pinkuss (1927)  
60. Geburtstag von Bezirksrabbiner Dr. Hermann Pinkuss (1927)   
Der orthodoxe Verein stellt einen eigenen Rabbiner an (1929)  
Rabbiner Hermann Mayer warnt vor einem "Verein gesetzestreuer Juden e.V. Abt. Talmud Tora" (1931)  
Rabbiner Ulrich Steuer wurde zum Bezirksrabbiner gewählt (1936)      
Aus der Geschichte der jüdischen Lehrer, der Schule und weiterer Kultusbeamten  
-  Dr. Rehfuß kann seinen Diensten nach längerer Krankheit wieder nachgehen (1841) 
Regierungsbeschluss zur Zahlung von Diensten der Kultusbeamten (1844)     
Ausschreibung der Hauptlehrerstelle an der israelitischen Bezirks-Stiftungsschule (1847)  
Ausschreibung der Stelle des Vorsänger bei der israelitischen Religionsgemeinde (1852)    
-  Ausschreibung der Stelle des Synagogendieners (1891) 
-  Chanukkafeier für die Schuljugend (1901)  
-  Ausschreibung der Stelle eines Hilfsvorsängers (1904)    
-  25-jähriges Dienstjubiläum von Oberkantor Julius Krämer (1927)     
-  Ausschreibung der Lehrerstelle für die jüdische Abteilung der Volksschule (1937)   
Berichte zu jüdischen Erziehungs- und Unterrichtsinstituten      
-  Anzeige der Lehr- und Erziehungsanstalt Dr. H. Reckendorf (1861) 
-  Über ein talmudisches Seminar in Heidelberg (1911)   
-  Kurse im talmudischen Seminar im Wintersemester 1912/13 (1912)  

    
  
Übersicht über die Rabbiner in Heidelberg im 19./20. Jahrhundert (ab 1827: Bezirksrabbiner; bis nach 1933)    
  
bis 1815: Rabbiner Löb Herz Richen (auch Löb Richheimer; geb. 1733 in Richen bei Eppingen, gest. 1815 in Heidelberg), war zunächst Klausrabbiner der Elias-Haium-Stiftung in Mannheim, später Stiftsrabbiner in Heidelberg, kurpfälzischer Unterrabbiner und Leiter der Talmudschule in der Mantelgasse. 
-  1816 bis 1824
: Rabbiner Jakob-Koppel Bamberger (geb. 1785 in Neckarbischofsheim, gest. 1864 in Worms): nach Selbststudium Rabbinatsdiplom von Rabbiner Ascher Löw in Karlsruhe; war bis 1824 an den rabbinischen Gerichtshöfen von Mannheim und Karlsruhe tätig; 1816 bis 1824 Stiftsrabbiner und Rabbinatssubstitut in Heidelberg seit 1824 Rabbiner in Worms, betrieb eine kleine Jeschiwa in Worms.       
1825/27 bis 1870: Rabbiner Salomon Fürst (geb. 1799 in Mannheim, gest. 1870 in Heidelberg): studiert in Mannheim, dann in Würzburg; 1825 gemeinsam mit Rabbiner Rabbiner Hirsch Traub Vorsitzender der Niederrheinischen Provinzsynagoge und Rabbinatsverweser in Heidelberg; ab 1827 Bezirksrabbiner in Heidelberg; war verheiratet mit Therese-Gresel Traub (vier Söhne, von denen drei Rechtsanwälte und einer Rabbiner wurde; eine Tochter heiratet den Mainzer Rabbiner Dr. Elias Benedikt Cahn). 
1872 bis 1899: Rabbiner Dr. Hillel Sondheimer (geb. 1840 in Eppingen, gest. 1899 in Heidelberg): studierte in Heidelberg, Würzburg und Berlin; war ab 1862 Bezirksrabbiner in Gailingen, seit 1872 Bezirksrabbiner in Heidelberg.    
-  1900/01 bis 1930/32
: Rabbiner Dr. Hermann Pinkuss (geb. 1867 in Nikolai, Oberschlesien, gest. 1936 in Frankfurt am Main): studierte 1886 bis 1896 in Breslau und Berlin; 1894 zweiter Rabbiner an der Neuen Synagoge und Leiter der II. Religionsschule in Breslau; 1900/01 bis 1930 Bezirksrabbiner in Heidelberg (auch für die früheren Rabbinate Sinsheim, Ladenburg und ab 1923 auch Mosbach); 1930 im Ruhestand, vertrat jedoch das Amt weiter, bis es sein Neffe - Rabbiner Dr. Fritz Pinkuss - 1932 übernehmen konnte; war verh. mit Olga geb. Mayer (gest. 1927; zwei Söhne: Bruno, der 1943 im KZ Auschwitz ermordet wurde, und Richard, der in die USA emigrieren konnte).  
-  1932 bis 1936: Rabbiner Dr. Fritz Pinkuss
(geb. 1905 in Egeln, Sachsen-Anhalt, gest. 1994 in São Paulo, Brasilien): war ein Neffe von Rabbiner Hermann Pinkus; studierte 1925 bis 1928 in Breslau und in Berlin; 1928 Promotion in Würzburg; 1931 Rabbinerexmane in Berlin. 1930 wurde ihm die Nachfolge seines Onkels als  Bezirksrabbiner in Heidelberg angeboten; er trat die Stelle nach seinem Examen 1932 an; seit 1934 verheiratet mit Lotte Selma Sternfels (ein Sohn: Michael); 1936 nach Brasilien emigriert; 1936 bis 1987 Rabbiner an der von ihm gegründeten Congregação São Paolo, ab 1955 Oberrabbiner, daneben verschiedene Lehrtätigkeiten u.a.m.
1936 bis 1938: Rabbiner Ulrich B. Steuer (geb. 1912 in Breslau, gest. 1973 in Milwaukee, WI, USA): studierte 1930 bis 1935 in Breslau; Juni 1934 zweiter Rabbiner in Karlsruhe; seit August 1936 Bezirksrabbiner in Heidelberg; September 1938 in die USA emigriert, wo er Rabbiner der Gemeinde "Beth Sholom" in Fredericksburg, VA wurde; nach 1945 Rabbiner in Columbus, OH und verschiedenen anderen Gemeinden in den USA.
1938 bis 1939: Rabbiner Dr. Hans Zucker (geb. 1909 in Lossen, Schlesien, gest. 1981 in San Leandro, CA, USA): studierte in Breslau und Berlin; 1936 Promotion; 1931 bis 1936 Prediger an der liberalen jüdischen Gemeinde in Berlin; 1936 bis 1938 Lehrer am Frankfurter Philanthropin; 1937 Rabbiner in Koblenz; 1938 bis 1939 Bezirksrabbiner und Lehrer in Heidelberg; 1939 über England in die USA emigriert (nennt sich nun John Zucker); 1942 Rabbiner am "Temple Beth Or" in Reno, NV; 1946 Rabbiner am "Temple Israel" in Alameda, CA,  USA; 1937 am "Temple Beth Shalom" in San Leandro.   
  
 
Orthodoxe Rabbiner 
Rabbiner Hermann Mayer: Talmudgelehrter aus Stuttgart, wurde im September 1929 als Rabbiner der Orthodoxen ("Verein gesetzestreuer Juden in Heidelberg", "Adat mechaske hadat") nach Heidelberg berufen. 
  
 
Rabbiner, die in Heidelberg studierten und / oder promovierten
(Anmerkung: hierzu wurde das "Biographische Handbuch der Rabbiner" von Michael Brocke/Julius Carlebach ausgewertet; es ist möglich, dass einzelne Rabbiner, die später nicht im Gebiet des ehemaligen Deutschen Reiches als Rabbiner tätig waren, hier nicht aufgeführt sind). :  
 
-  Rabbiner Isaak Alexander (geb. 1722 in Regensburg, gest. 1802 in Regensburg): studierte in Heidelberg.  
-  Rabbiner Dr. Naftali Apt (geb. 1888 in Meppen, ermordet 1942 im KZ Majdanek): Promotion 1911 in Heidelberg.  
-  Rabbiner Dr. Heimann Auerbach (geb. 1880 in Konin, gest. 1957 in Los Angeles): Promotion 1906 in Heidelberg. 
-  Rabbiner Dr. Moses Löb Bamberger (geb. 1869 in Fischach, gest. 1924 in Frankfurt am Main): Promotion 1893 in Heidelberg. 
-  Rabbiner Dr. Selig Pinchas Bamberger (geb. 1872 in Lengnau, Schweiz, gest. 1936 in Hamburg): Promotion 1896 in Heidelberg. 
-  Rabbiner Dr. Heinrich Berger (geb. 1861 in Vasvár/Ungarn, gest. 1937 in Berlin), studierte 1885 bis 1887 in Heidelberg.  
-  Rabbiner Eliezer Berlinger (geb. 1904 in Illingen, gest. 1985 in Amsterdam): studierte vor 1928 in Heidelberg. 
-  Rabbiner Moses Bloch (geb. 1804 in Gailingen, gest. 1841 in Bad Buchau): studierte in Heidelberg. 
-  Rabbiner Dr. Raphael Breuer (1881 in Pápa, Ungarn, gest. 1932 in Aschaffenburg), studierte u.a. in Heidelberg; 1906 Promotion in Heidelberg. 
-  Rabbiner Dr. Salomon Breuer (geb. 1850 in Neutra, gest. 1926 in Frankfurt am Main): studierte u.a. in Heidelberg; 1876 Promotion in Heidelberg.
-  Rabbiner Dr. Joseph Zvi Carlebach (geb. 1883 in Lübeck, ermordet 1942 in Jungfernhof bei Riga): studierte u.a. in Heidelberg; 1909 Promotion in Heidelberg.
-  Rabbiner Dr. Jecheskel Caro (geb. 1844 in Pniewy, Posen, gest. 1915 n Wien): studierte u.a. in Heidelberg; 1867 Promotion in Heidelberg. 
-  Rabbiner Dr. Emil Moses Cohn (geb. 1881 in Berlin-Steglitz, gest. 1948 in Los Angeles): 1903 Promotion in Heidelberg. 
-  Rabbiner Dr. Julius Cohn (geb. 1878 in Graudenz, gest. um 1939/42 in England): Promotion 1906/08 in Heidelberg. 
-  Rabbiner Dr. Moritz Dessauer (geb. 1842 in Balatonfö-Kajár, Ungarn, gest. 1895 in Meiningen): 1868 Promotion in Heidelberg.  
-  Rabbiner Dr. Hermann Deutsch (geb. 1856 in Frauenkirchen, Burgenland, gest. 1932 in Köln): studierte u.a. in Heidelberg. 
-  Rabbiner Dr. Moritz Deutsch (geb. in Waag-Welsche, Slowakei, gest. nach 1892 vermutlich in Wien): 1861 Promotion in Heidelberg.
-  Rabbiner Emanuel Dreyfuss (geb. 1805 in Müllheim, Baden, gest. 1886 in Sulzburg): studierte in Heidelberg.  
-  Rabbiner Dr. Heinrich Chanoch Ehrentreu (geb. 1854 in Altofen, Ungarn, gest. 1927 in München): studierte u.a. in Heidelberg, ca. 1880 Promotion ebd. 
-  Rabbiner Moritz Meyer Eller (geb. 1801 in Mannheim, gest. 1848 in Celle): studierte u.a. in Heidelberg. 
-  Rabbiner Baruch Hirsch Flehinger (geb. 1809 in Flehingen, gest. 1890): studierte u.a. in Heidelberg. 
-  Rabbiner Dr. Naphtali Frankfurter (geb.1810 in Oberdorf, Württ., gest. 1866 in Hamburg): studierte u.a. in Heidelberg. 
-  Rabbiner Dr. Samuel Freund (geb. 1868 in Gleiwitz, Oberschlesien, gest. 1939 in Hannover): studierte u.a. in Heidelberg; 1892 Promotion ebd.
-  Rabbiner Dr. Salomon Friedländer (geb. 1824 in Brilon, gest. 1860 in Chicago): studierte u.a. in Heidelberg;1846 Promotion in Heidelberg.  
-  Rabbiner Dr. Isidor Friedmann (geb. 1873 in Hainsfarth, gest. 1936): studierte u.a. in Heidelberg. 
-  Rabbiner Dr. Julius Fürst (geb. 1826 in Mannheim, gest. 1899 in Mannheim): studierte in Heidelberg; 1847 Promotion in Heidelberg. 
-  Rabbiner Dr. Julius Galliner (geb. 1872 in Zinten, Ostpreußen, gest. 1949 in New York): 1901 Promotion in Heidelberg.
-  Rabbiner Dr. Abraham Geiger (geb. 1810 in Frankfurt/Main, gest. 1874 in Berlin): studierte u.a. in Heidelberg. 
-  Rabbiner Dr. Gabriel (Gabor Gedalia) Goitein (geb. 1848 in Högyész, Ungarn, gest. 1883 in Karlsruhe): er studierte selbst nicht in Heidelberg, jedoch war seine Tochter Rahel (geb. 1880 in Karlsruhe, gest. 1963 in Jerusalem, verh. Straus) ab 1900 als erste Frau an der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg, 1907 Promotion. 
-  Rabbiner Dr. Ruben Halpersohn (geb. 1885 in Myslowitz, Oberschlesien, gest. 1941 in Kowno, Kaunas), studierte u.a. in Heidelberg; 1911 Promotion in Heidelberg. 
-  Rabbiner Maier Hilb (geb. 1807 in Haigerloch, gest. 1880 in Haigerloch): studierte u.a. in Heidelberg. 
-  Rabbiner Dr. Mayer Samuel Hirsch (geb. 1812 in Bad Mergentheim, gest. 1860 in Braunsbach): studierte u.a. in Heidelberg. 
-  Rabbiner Dr. Leo Jehuda Hirschfeld (geb. 1867 in Posten, gest. 1933 in Gießen): 1893 Promotion in Heidelberg.  
-  Rabbiner Dr. Sigmund Jampel (geb. 1874 in Tuchol'ka, Galizien, gest. 1934 in Schwedt an der Oder), studierte u.a. in Heidelberg. 
-  Rabbiner Dr. Joseph Kahn (geb. 1809 in Wawern, gest. 1875 in Amsterdam): studierte u.a. in Heidelberg. 
-  Rabbiner Max Bär Kallmann (geb. 1795 in Kochendorf, gest. 1886 in Lehrensteinsfeld), studierte u.a. in Heidelberg.  
-  Rabbiner Dr. Georg Kantorowsky (geb. 1883 in Loslau, Oberschlesien, gest. 1972 in Oakland, CA, USA), studierte u.a. in Heidelberg, 1907 Promotion in Heidelberg.
-  Rabbiner Prof. Dr. Gottlieb Klein (geb. 1852 in Homonna, Slowakei, gest. 1914 in Saltsjöbaden, Schweden), studierte u.a. in Heidelberg. 
-  Rabbiner Dr. Heinrich Kraus (geb. 1856 in Miscoliz, Ungarn, gest. möglicherweise 1939 beim Einmarsch des deutschen Militärs in der Provinz Posen (?)): studierte u.a. in Heidelberg. 
-  Rabbiner Dr. Friedrich Elias Laupheimer (geb. 1890 in Bad Buchau, gest. 1965 in Jerusalem): 1913 Promotion in Heidelberg. 
-  Rabbiner Dr. Alfred Levy (geb. 1880 in Wingersheim, Unterelsass, gest. 1934 in Bonn): 1905 Promotion in Heidelberg.  
-  Rabbiner Dr. Adolf Lewin (geb. 1843 in Pniewy, Posen, gest. 1910 in Freiburg): 1867 Promotion in Heidelberg. 
-  Rabbiner Dr. Alexander Lewin (geb. 1888 in Rußland, ermordet 1942 im KZ Auschwitz [verschollen]): studierte u.a. in Heidelberg. 
-  Rabbiner Dr. Louis Lewin (geb. 1868 in Znin, Posen, gest. 1941 in Tel Aviv), studierte u.a. in Heidelberg; 1892 Promotion in Heidelberg. 
-  Rabbiner Dr. Arje Leopold Lichtig (geb. 1873 in Kaschau, Ungarn, gest. 1937 in Hamburg), studierte u.a. in Heidelberg. 
-  Rabbiner Maier Hirsch Löwengard (geb. 1813 in Rexingen, gest. 1886 in Basel): studiert u.a. in Heidelberg. 
-  Rabbiner Dr. Leopold Löwenstein (geb. 1843 in Gailingen, gest. 1923 in Mosbach), 1872 Promotion in Heidelberg.  
-  Rabbiner Dr. Joseph [von] Mayer (geb. 1797 in Laudenbach, gest. 1873 in Stuttgart): studierte u.a. in Heidelberg.
-  Rabbiner Ralph Neuhaus (geb. 1909 in Ostrowo, Posen, gest. 1990 in New York): studierte u.a. in Heidelberg.  
-  Rabbiner Moïse Nordmann (geb. 1809 in Hegenheim, Oberelsass, gest. 1884 in Basel), studierte u.a. in Heidelberg. 
-  Rabbiner Dr. Max Mosche Nussbaum (geb. 1910 in Suczawa, Bukowina, gest. 1974 in Hollywood, CA, USA): studierte u.a. in Heidelberg. 
-  Rabbiner Dr. Ludwig Pick (geb. 1843 in Komorn, Österreichisch-Ungarn, gest. 1937 in Berlin): war 1870-71 Prediger in Heidelberg; 1871 Promotion in Heidelberg.
-  Rabbiner Moses Präger (geb. 1817 in Altdorf, gest. 1861 in Mannheim): studiert u.a. in Heidelberg. 
-  Rabbiner Kaufmann Roos (geb. 1805 in Lichtenau, gest. 1876 vermutlich in Schmieheim): studierte u.a. in Heidelberg. 
-  Rabbiner Dr. Simon Rosenblüth (geb. 1868 in Ujhely, Slowakai, gest. 1925 in Frankfurt am Main), studierte u.a. in Heidelberg. 
-  Rabbiner Abraham Rosenfeld (geb. 1806 in Mannheim, gest. 1867 in Mannheim): studierte u.a. in Heidelberg. 
-  Rabbiner Dr. Arthur Rosenthal (geb. 1885 in Köthen, Anhalt, gest. 1951 in New York): 1913 Promotion in Heidelberg. 
-  Rabbiner Dr. Arthur Rosenzweig (geb. 1883 in Teplitz, Böhmen, gest. 1936 in Prag): 1905/07 Promotion in Heidelberg. 
-  Rabbiner Salomon-Salman Rothschild (geb. 1804 in Randegg, gest. 1877 in Müllheim, Baden): studierte u.a. in Heidelberg. 
-  Rabbiner Dr. Georg Salzberger (geb. 1882 in Kulm, Westpreußen, gest. 1975 in London): studierte u.a. in Heidelberg; 1907 Promotion in Heidelberg.   
-  Rabbiner Dr. Hugo Schiff (geb. 1892 in Hoffenheim, gest. 1986 in Red Bank NJ, USA): studierte u.a. in Heidelberg.
-  Rabbiner Dr. Seligmann Schlenker (geb. 1800 in Fürth, gest. 1860 in Regensburg): studierte u.a. in Heidelberg. 
-  Rabbiner Leopold Schott (geb. 1807 in Randegg, gest. 1869 in Bühl): studierte u.a. in Heidelberg.  
-  Rabbiner Dr. Emanuel Schreiber (geb. 1852 in Leipnik, Mähren, gest. 1932 in Chicago, IL, USA): 1873 Promotion in Heidelberg. 
-  Rabbiner Dr. Simeon Löb Schwabacher (geb. 1819 in Oberdorf, Württ., gest. 1888 in Odessa): studierte u.a. in Heidelberg.   
-  Rabbiner Dr. Bernard Émile Schwarz (geb. 1877 in Ribeauvillé, Oberelsass, gest. 1956 in Obernai, Unterelsass): 1908 Promotion in Heidelberg.
-  Rabbiner Dr. Israel Schwarz (geb. 1829 in Hürben, gest. 1875 in Köln): studierte u.a. in Heidelberg. 
-  Rabbiner Ludwig Seligmann (geb. 1813 in Winzingen, Pfalz, gest. 1879 in Kaiserslautern): studierte u.a. in Heidelberg. 
-  Rabbiner Dr. Abraham Samuel Benjamin Spitzer (geb. 1872 in Balassagyarmat, Ungarn, gest. 1934 in Hamburg): studierte u.a. in Heidelberg. 
-  Rabbiner Zacharias Issachar Staadecker (geb. 1799 in Merchingen, gest. 1857 ebd.): studierte u.a. in Heidelberg. 
-  Rabbiner Hayum Süßel Wagner (geb. 1806 in Jöhlingen, gest. 1892 in Mannheim): studierte u.a. in Heidelberg. 
-  Rabbiner Benjamin Willstätter (geb. 1813 in Karlsruhe, gest. 1895 in Karlsruhe): studierte u.a. in Heidelberg. 
-  Rabbiner Dr. Moritz Winter (geb. 1886 in Magdeburg, gest. 1971 in San Francisco, CA, USA): studierte u.a. in Heidelberg; 1908 Promotion in Heidelberg. 
    
  
      
Aus der Geschichte der Rabbiner in Heidelberg
       
Kritik an der Amtsführung von Bezirksrabbiner Salomon Fürst (anonyme Einsendung) (1844)  

Heidelberg AZJ 02091844.jpg (162794 Byte) Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 2. September 1844:       
Heidelberg AZJ 02091844b.jpg (410421 Byte)    


Rabbiner Salomon Fürst nimmt zu der vorgebrachten Kritik Stellung (1844)  

Heidelberg AZJ 09121844.jpg (122021 Byte)Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 9. Dezember 1844:   
Heidelberg AZJ 09121844a.jpg (209234 Byte)   

   
Zum Tod von Rabbiner Salomon Fürst (1870)   

Heidelberg AZJ 24051870.jpg (231173 Byte)Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 24. Mai 1870:     
Heidelberg AZJ 24051870b.jpg (46799 Byte)   

  
Publikation von Bezirksrabbiner Dr. Hillel Sondheimer (1886)   

Heidelberg AZJ 16031886.jpg (89027 Byte)Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 16. März 1886:      

  
Zum Tod von Bezirksrabbiner Dr. Hillel Sondheimer (1899)     

Heidelberg RabSondheimer AZJ 21071899.jpg (312572 Byte)Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 21. Juli 1899:  
 
Heidelberg AZJ 28071899.jpg (328339 Byte) Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 28. Juli 1899:     

   
Rabbiner Dr. Hermann Pinkuss aus Breslau wurde als Bezirksrabbiner für Heidelberg gewählt (1900)          

Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 22. Februar 1900:    

 
Eine Ansprache  von Rabbiner Dr. Hermann Pinkuss wird veröffentlicht (1915)       

Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 12. Februar 1915:        

  
Bezirksrabbiner Dr. Hermann Pinkuss nimmt an der Landesschulkonferenz teil (1920)         

Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 20. Februar 1920:     

 
Zum Tod der Frau von Bezirksrabbiner Dr. Hermann Pinkuss (1927)   

Heidelberg CV-Zeitung 11021927.jpg (55636 Byte)Artikel in der "CV-Zeitung" (Zeitschrift des "Central-Vereins") vom 11. Februar 1927:    

  
60.  Geburtstag von Bezirksrabbiner Dr. Hermann Pinkuss (1927)     

Artikel in der "Jüdischen Wochenzeitung für Wiesbaden und Umgebung" vom 26. September 1927:        
 
Artikel in der "Jüdischen Wochenzeitung" für Kassel, Kurhessen und Waldeck" vom 23. September 1927:  

    
Der orthodoxe Verein stellt einen eigenen Rabbiner an (1929)         

Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 12. September 1929:     
  
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 19. September 1929:    

   
 Rabbiner Hermann Mayer warnt vor einem "Verein gesetzestreuer Juden e.V. Abt. Talmud Tora" (1931)      

Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 8. Januar 1931:      

  
Rabbiner Ulrich Steuer wurde zum Bezirksrabbiner gewählt (1936)      

Artikel in der "CV-Zeitung" (Zeitschrift des "Central-Vereins") vom 27. August 1936: "Rabbiner Ulrich Steuer wurde nach Fortgang von Bezirksrabbiner Dr. Fritz Pinkuß vom Synagogenrat und der Bezirkssynagoge Heidelberg zum Bezirksrabbiner gewählt. Der neu gewählte Bezirksrabbiner, der Absolvent des Jüdisch-Theologischen Seminars zu Breslau ist, hat bisher etwa zweieinhalt Jahre das Amt des zweiten Rabbiners in Karlsruhe bekleidet."         

 
 
Aus der Geschichte der jüdischen Lehrer, der Schule und der weiteren Kultusbeamten    
Dr. Carl Rehfuß kann seinen Diensten nach längerer Krankheit wieder nachgehen (1841)   

Heidelberg AZJ 02101841.jpg (72321 Byte)Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 2. Oktober 1841: "Heidelberg, 29. August (1841). Wir hatten gestern einen so schönen, gottesdienstlichen Genuss gehabt, dass ich nicht umhin kann, einige wenige Worte der Öffentlichkeit darüber zu übergeben. Nach dreivierteljährigem körperlichen Leiden betrat gestern unser DR. Rehfuß die Kanzel zum ersten Male, und konfirmierte 4 Knaben aus dem hiesigen Lyceum und der höhern Bürgerschule. Die Feierlichkeit, welcher eine große Menge Zuhörer beiwohnte, ging mit einer solchen Begeisterung, mit einem so erhebenden Eifer und warmer Liebe für Religion und Gerechtigkeit vor sich, dass alle Herzen durchdrungen wurden, und das Andenken an diese Stunde bleibend sein wird."      

  
Regierungsbeschluss zur Bezahlung von Diensten der Kultusbeamten (1844)  

Heidelberg AZJ 16121844.jpg (164850 Byte)Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 16. Dezember 1844:      
Heidelberg AZJ 16121844b.jpg (325115 Byte)    

         
Ausschreibung der Hauptlehrerstelle an der israelitischen Bezirks-Stiftungsschule (1847)
           

Anzeige im "Großherzoglich Badischen Anzeige-Blatt für den See-Kreis" vom 3. Februar 1847 (Quelle: Stadtarchiv Donaueschingen): "Die Hauptlehrerstelle an der israelitischen Bezirks-Stiftungsschule in Heidelberg soll ihre endliche Besetzung erhalten.   
Nach hoher Ministerialverfügung vom 23. Juni 1846, Nr. 8843-45, hat der Hauptlehrer auch bei dem Religionsunterrichte der israelitischen Schüler des großherzoglichen Lyzeums und der höheren Bürgerschule in Heidelberg mitzuwirken und sein Gehalt besteht  
a) in einem festen aus dem Schulstiftungsfond zu beziehenden jährlichen Betrage von 350 fl.; 
b) einem jährlichen Schulgelde von 4 fl. von jedem die Bezirks-Stiftungsschule besuchenden Kinde;  
c) einem jährlichen Schulgelde von 2 fl. von jedem israelitischen Schüler des großherzoglichen Lyzeums und der höhern Bürgerschule Heidelberg und   
d) einer Dienstwohnung oder dem gesetzlichen Wertanschlage dafür im Betrage von 100 fl.   
Hierbei wird jedoch bemerkt, dass die Schüler und Schülerinnen aus groß0herzoglich badischen israelitischen Gemeinden, welche dem ehemaligen Rheinpfälzischen Landjudenschaftsverbande angehörten, mit Ausnahme jener von der israelitischen Gemeinde Heidelberg, durchaus frei vom Schulgelde sind.   
Die berechtigten Bewerber werden daher aufgefordert, mit ihren Bewerbungsgesuchen, unter Anfügung ihrer Aufnahmescheine und der Zeugnisse über ihren sittlichen und religiösen Lebenswandel, durch die betreffende großherzogliche Bezirksschulvisitatur bei der großherzoglichen Visitatur der israelitischen Bezirks-Stiftungsschule in Heidelberg, binnen 6 Wochen, sich zu melden."      

   
Ausschreibung der Stelle des Vorsänger bei der israelitischen Religionsgemeinde (1852)     

Anzeige im "Großherzoglich Badischen Anzeige-Blatt für den See-Kreis" vom 14. August 1852 (Quelle: Stadtarchiv Donaueschingen):  "Heidelberg. [Vakanter Vorsängerdienst]. Der mit einem festen Gehalte von 300 fl. samt den davon abhängigen Gefällen erledigte Vorsängerdienst bei der israelitischen Religionsgemeinde Heidelberg ist wieder zu besetzen.  
Die Bewerber um diese Stelle, welche namentlich der Leitung des Choralgesanges in der Synagoge vorzustehen im Stande sind, werden daher aufgefordert, mit ihren Gesuchen, unter Vorlage ihrer Zeugnisse über Befähigung, sittlichen sowie religiösen Lebenswandel, binnen 4 Wochen bei dem Unterzeichneten sich zu melden.  
Heidelberg, den 6. August 1852. 
Der Synagogenrat der israelitischen Religionsgemeinde Heidelberg."     

  
Ausschreibung der Stelle des Synagogendieners (1891)    

Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 6. Juli 1891:     

 
Chanukkafeier für die Schuljugend (1901)      

Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 12. Dezember 1901:        

    
Ausschreibung der Stelle eines Hilfsvorsängers (1904)         

Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 30. Mai 1904:     

  
25-jähriges Dienstjubiläum von Oberkantor Julius Krämer (1927)
       

Artikel in der "Jüdischen Wochenzeitung für Wiesbaden und Umgebung" vom 26. September 1927:        
 
Artikel in der "Jüdischen Wochenzeitung" für Kassel, Kurhessen und Waldeck" vom 23. September 1927:     

   
Ausschreibung der Lehrerstelle für die jüdische Abteilung der Volksschule (1937)  

Heidelberg CV-Zeitung 20051937.jpg (43375 Byte)Anzeige in der "CV-Zeitung" (Zeitschrift des "Central-Vereins") vom  

 
 
   
Berichte zu jüdischen Erziehungs- und Unterrichtsinstituten  
Anzeige der Lehr- und Erziehungsanstalt Dr. H. Reckendorf (1861)
   

Heidelberg AZJ 24091861.jpg (40537 Byte)Anzeige in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom  


Über ein talmudisches Seminar in Heidelberg (1911)      

Artikel im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 29. September 1911:    
Heidelberg FrfIsrFambl 29091911a.jpg (214389 Byte)   

 
Kurse im Talmudischen Seminar im Wintersemester 1912/13 (1912)     

Artikel im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 11. Oktober 1912:        
 
Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 18. Oktober 1912:      

  
 

 

 

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Stand: 03. November 2014