Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Worms (Stadtkreis Worms, Rheinland-Pfalz) 
Judengasse mit Synagoge, Raschi-Haus, Mikwe

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Übersicht:

Fotos   
Erinnerungsarbeit vor Ort - einige Berichte 
Links 

  

Fotos
(Fotos Hahn, Aufnahmedatum 2.-4.8.2005) 

Worms Judengasse 012.jpg (35172 Byte) Worms Judengasse 011.jpg (59182 Byte) Worms Judengasse 010.jpg (48382 Byte)
Die "Judengasse" in Worms
 
Worms Synagoge a022.jpg (64624 Byte) Worms Synagoge a024.jpg (52594 Byte) Worms Synagoge a026.jpg (66693 Byte)
  Synagogenplatz mit Synagoge (Fahnen zum "Raschi-Jahr" 2005 Eingang zur (Männer-)Synagoge
     
Worms Synagoge a020.jpg (79582 Byte) Worms Synagoge a025.jpg (56873 Byte) Worms Synagoge a023.jpg (69233 Byte)
Hinweistafel zur Geschichte des Hauses Aufnahmen von Süden / Südwesten mit dem Anbau der "Raschi-Kapelle"
    
Worms Synagoge a019.jpg (83348 Byte) Worms Synagoge a021.jpg (62958 Byte)
  Historische Inschriften
   
Worms Synagoge a018.jpg (54436 Byte) Worms Synagoge 100.jpg (57690 Byte) Worms Synagoge 101.jpg (40772 Byte)
Blick von der alten Synagoge zu einem an der Stelle der Levy'schen Synagoge erstellten Neubau. Gedenktafeln für die Levy'sche Synagoge
 
   
Worms Synagoge a017.jpg (45887 Byte) Worms Synagoge a011.jpg (35991 Byte) Worms Synagoge a016.jpg (38887 Byte)
Im Betsaal der Männer Blick in den Betsaal der Frauen Blick zum Toraschrein (Aron HaKodesch)
     
Worms Synagoge a010.jpg (35906 Byte) Worms Synagoge a014.jpg (46401 Byte) Worms Synagoge a015.jpg (44211 Byte)
Vorlesepult und Toraschrein Vorlesepult (Bima)
     
  Worms Synagoge a013.jpg (48120 Byte) Worms Synagoge a012.jpg (24842 Byte)
  Gedenktafeln mit den Namen der in der Shoa ermordeten Wormser Juden Gedenklicht für die Opfer der Shoa
     
Raschi-Kapelle Worms Mikwe 010.jpg (49102 Byte) Worms Raschikapelle 010.jpg (38602 Byte)
  Eingang zur "Raschi-Kapelle" Der "Raschi-Stuhl"
     
Worms Raschihaus 010.jpg (61218 Byte) Worms Raschihaus 011.jpg (54719 Byte) Worms Raschihaus 012.jpg (46826 Byte)
Das Raschi-Haus Torarolle und andere Judaica im Ausstellungsbereich des Raschi-Hauses
   
  Worms Raschihaus 013.jpg (83319 Byte) Worms Raschikapelle 011.jpg (70341 Byte)
  Raschi-Statue von Wolf Spitzer aus Speyer mit Hinweistafel
   
Worms Mikwe 012.jpg (83209 Byte) Worms Mikwe 011.jpg (50455 Byte) Worms Mikwe 013.jpg (50580 Byte)
Die Mikwe    
     
  Worms Dom 011.jpg (52867 Byte) Worms Dom 010.jpg (46769 Byte)
  "Geschichtsfenster" im Dom zur Erinnerung an Pogrome und Judenverfolgungen
     
     

    
   

Erinnerungsarbeit vor Ort - einzelne Berichte  

Aktuelles aus der Arbeit des Raschi-Hauses (2009)   
Worms Raschi-Haus 110.jpg (15727 Byte)Foto (Niepötter / mp): Auf dem Speicher der Synagoge liegen sie bis zur Ausstellung am 26. März: Die historischen Mauerreste, die Dr. Irene Spille von der Unteren Denkmalbehörde zeigt; die Steine wurden bei der Bauforschung in Synagoge und Mikwe gefunden.
Artikel vom 27. Januar 2009 in der "Wormser Zeitung" von Susanne Müller (Artikel): 
Begehrliche Blicke aufs Haus zur Sonne - Jüdisches Museum im Raschi-Haus kämpft mit Platzmangel / Neue Serie startet
Worms blickt auf eine lange Geschichte zurück, die in den Museen der Stadt erschlossen werden kann. Wie steht es mit den Kultureinrichtungen? Wie ziehen sie Bilanz, welche Wünsche und Projekte haben sie für die Zukunft? Heute ist das Jüdische Museum im Raschi-Haus im Fokus. 
Das Jüdische Museum ist das einzige seiner Art in Rheinland-Pfalz, es dokumentiert die Geschichte der jüdischen Gemeinde von Worms. Versucht wird, mit Modellen, Urkunden, Plänen, Kultobjekten und Fotografien, die einen örtlichen authentischen Bezug haben, die Geschichte der jüdischen Gemeinde, die jüdische Religion und den Alltag jüdischer Mitbürger zu vermitteln. Eng ist die Verbindung zum Stadtarchiv, das zahlreiche Dokumente bereithält - in unmittelbarer Nähe liegen Synagoge, Mikwe und das Judenviertel, zu Fuß erreichbar ist der "Heilige Sand", der älteste erhaltene jüdische Friedhof Europas.
Museums-Blick. Das Raschihaus steht an der Stelle, von der man annimmt, dass sich hier das Lehrhaus befunden hat, in dem der jüdische Gelehrte Raschi um 1060 studierte. Seit 1982 beherbergt das Gebäude das Museum, "platzmäßig sind wir heute hier sehr stark eingeschränkt", deutete der Leiter des Instituts für Stadtgeschichte, Dr. Gerold Bönnen, ein Manko an. Denn das Judaica-Museum ist in den Räumen des Erd- und des Kellergeschosses eingerichtet, in den Obergeschossen befindet sich das Stadtarchiv. Er hoffe, so Bönnen, dass sich "irgendwann" Erweiterungsmöglichkeiten im benachbarten Haus zur Sonne ermöglichen ließen: Hier wären, dann, so der Instituts-Leiter, Wechselausstellungen und auch Veranstaltungen möglich. Und im "Haupthaus" könnte dann die Dauerausstellung erweitert werden. Mit den Besucherzahlen ist Bönnen zufrieden: "Wir haben im vergangenen Jahr wieder die 11 000-er Marke überschritten, somit haben wir die Zahl der Vorjahre halten können - was in Zeiten wegbrechenden Interesses an Museumsbesuchen ja auch schon etwas ist."  In die Synagoge kamen im Vorjahr 26 000 Besucher. Bislang wird das Museum rein kommunal betrieben - Bönnen wünschte sich, "dass sich das Land oder auch weitere Institutionen stärker einbringen, auch im Hinblick darauf, dass angestrebt wird, dass die Schum-Städte zu Unesco-Welterbestätten werden". Für das laufende Jahr sind mehrere Sonder-Ausstellungen geplant. So ab dem 10.Februar eine Schau über das Schicksal der Juden in den Altrheindörfern. Ab dem 26. März werden die Ergebnisse aktueller Bauforschung mit Wormser Schwerpunkt vorgestellt, ab 17. Mai sind Werke des Künstlers Amos Yaskil aus Tiberias zu sehen. 
Und vielleicht auch bald Videoaufnahmen jüdischer Zeitzeugen aus Worms. Der Hollywood-Regisseur und Filmproduzent Steven Spielberg hielt in den 90er Jahren Aussagen Holocaustüberlebender filmisch fest, er führte überall auf der Welt Videointerviews mit diesen Zeitzeugen. Auf neun Videos sprechen Wormser über ihr Leben, Hinweise hierauf hätten Trierer Museumskollegen gegeben, so Bönnen. Geprüft werden müsse nun, wie und unter welchen Bedingungen diese Dokumente nach Worms kommen könnten. "Ich denke, sie wären gut bei uns aufgehoben", so Dr. Gerold Bönnen, zu klären seien nun aber zunächst finanzielle, technische und auch Rechtsfragen.
 
 

  

   

Links:

Website von WARMAISA - Gesellschaft zur Förderung und Pflege jüdischer Kultur in Worms

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Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 08. Januar 2010