Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Worms (Stadtkreis Worms, Rheinland-Pfalz) 
Der jüdische Friedhof "Heiliger Sand"   

Übersicht:

Zur Geschichte des Friedhofes "Heiliger Sand"    
Lage des Friedhofes   
Fotos 
Text von Martin Buber "Aber gekündigt ist mir nicht!" (1933)   
Neuere Presseartikel zum Friedhof   
Links und Literatur   

   

Zur Geschichte des Friedhofes "Heiliger Sand"

Der jüdische Friedhof in Worms ist der älteste erhaltene jüdische Friedhof in Europa. Er entstand vermutlich in der Zeit, als die erste Synagoge 1034 erbaut worden. Er wurde vermutlich auf dem Gelände einer großen Sandgrube angelegt, die beim Stadtmauerbau im 9. und 10. jahrhundert ihre Oberflächenform erhalten hat.
       
Der älteste vor Ort erhaltene Grabstein ist der von Jakob ha-bachur und stammt aus dem Jahr 1076/77. Einige weitere Grabsteine aus dem 11. Jahrhundert sind außerdem noch vorhanden. Man kann sie unschwer an ihrer einfachen, rechteckigen Form, den "Schreiblinien" und der Umrahmung des Schriftfeldes erkennen. Sehr ähnlich, doch ohne Linien und Umrahmung, sehen die zahlreichen Grabsteine des 12. Jahrhunderts aus. Nicht nur wegen seines hohen Alters ist er so bedeutend. Auch zahlreiche namhafte jüdische Gelehrte sind hier begraben. Die Ruhestätte ist auch deshalb für die Friedhofskultur besonders interessant, weil keine christlichen Friedhöfe mit aufrecht stehenden Grabsteinen aus romanischer Zeit erhalten sind. Nur wenige Grabplatten und Sarkophagdeckel wurden in Kirchen bewahrt. 1260 wurde der Friedhof durch den Vorsteher Jechiel ben Ephraim von einer stabilen Mauer umgeben.
      
Im Vorhof des Friedhofs steht ein Brunnen für die rituelle Reinigung der Hände nach dem Friedhofsbesuch. Neben dem hölzernen Eingangstor ist das Totengebet als Sandsteintafel in die Mauer eingelassen. Eine Wormser Eigenart ist, dass die Grabsteine alle nach Süden ausgerichtet sind. Unweit vom Eingang befindet sich der Grabstein des Rabbi Meir von Rothenburg (1220 - 1293), der als großer Gelehrter und Märtyrer hochverehrt ist. Die Grabsteine ab der Zeit der Gotik zeigen die typischen Stilmerkmale der jeweiligen Epoche. 1911 wurde beim Hauptfriedhof Hochheimer Höhe ein neuer jüdischer Friedhof angelegt. Seither fanden hier kaum noch Beerdigungen statt. Die Zeit der NS-Diktatur hat der Heilige Sand weitgehend unbeschadet überstanden. Imposant ist der so genannte "Martin-Buber-Blick" - über den Friedhof und die Stadtmauer hinweg zum nahen Dom (siehe Text unten). Sie alle stammen aus der Zeit der Romanik und bilden eine große Einheit, obwohl man sie mit Gewalt kulturell voneinander trennen wollte. Die Friedhofsfläche umfasst 158,98 ar.
    

Lage des Friedhofes  

Unmittelbar südwestlich der Altstadt  (Andreasstraße / Willy-Brandt-Ring)  
  
Lage auf den Google-Maps:    

Größere Kartenansicht
   

Fotos  
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum 2.8.2005) 

Worms Friedhof 125.jpg (62095 Byte) Worms Friedhof 124.jpg (76208 Byte) Worms Friedhof 127.jpg (83474 Byte)
Friedhofswärterhaus 
am Eingang
Eingang und Taharahaus (Leichenwaschhaus) Eingangstor
     
Worms Friedhof 129.jpg (62694 Byte) Worms Friedhof 126.jpg (69820 Byte) Worms Friedhof 128.jpg (67872 Byte)
Hinweistafel Brunnen im Eingangsbereich Steintafel mit dem Totengebet
     
Worms Friedhof 123.jpg (85951 Byte) Worms Friedhof 122.jpg (75312 Byte) Worms Friedhof 121.jpg (41825 Byte)
  Grabsteine des Rabbi Meir von Rothenburg und des Alexander ben Salomo genannt Süßkind Wimpfen, 1293 und 1307
   
Worms Friedhof 113.jpg (82996 Byte) Worms Friedhof 119.jpg (83680 Byte) Worms Friedhof 118.jpg (81782 Byte)
Teilansichten
 
Worms Friedhof 117.jpg (80742 Byte) Worms Friedhof 107.jpg (78068 Byte) Worms Friedhof 114.jpg (84283 Byte)
  Im Rabbinental   
     
Worms Friedhof 106.jpg (79953 Byte) Worms Friedhof 110.jpg (81449 Byte) Worms Friedhof 112.jpg (88734 Byte)
Teilansichten Barocker Grabstein
   
Worms Friedhof 109.jpg (78395 Byte) Worms Friedhof 116.jpg (67861 Byte) Worms Friedhof 115.jpg (61976 Byte)
  Eingemauerte Grabsteine (Grabsteinfunde in der Altstadt)
   
Worms Friedhof 108.jpg (87177 Byte) Worms Friedhof 111.jpg (75934 Byte) Worms Friedhof 120.jpg (66108 Byte)
Grabstein des großen Gelehrten MaHaRIL = Jakob ben Moses halevi: seit 1390 Rabbiner in Mainz, gest. 1427 in Worms. Sein Grab sollte auf seinen Wunsch im Umkreis von 4 Ellen frei bleiben.    
     
Worms Friedhof 105.jpg (84704 Byte) Worms Friedhof 104.jpg (79524 Byte) Worms Friedhof 103.jpg (60323 Byte)
Im neueren Friedhofsteil Auffallende Grabdenkmäler: 
Abgesägter Baum und Steinhaufen.
Grabstein von Marie Schlösser 
(1862-1884) 
     
Worms Friedhof 102.jpg (77928 Byte) Worms Friedhof 101.jpg (71306 Byte) Worms Friedhof 100.jpg (82366 Byte)
Blick zum Dom
(vgl. Text von Martin Buber)
Grabsteinensemble: Gräber von Angehörigen der Familie Mannheimer Grabstein links mit 
"segnenden Händen" der Kohanim

       
   
  
Text von Martin Buber: "Aber gekündigt ist mir nicht" (1933)

"Ich lebe nicht fern von der Stadt Worms, an die mich auch eine Tradition meiner Ahnen bindet; und ich fahre von Zeit zu Zeit hinüber. Wenn ich hinüberfahre, gehe ich immer zuerst zum Dom. Das ist eine sichtbar gewordene Harmonie der Glieder, eine Ganzheit, in der kein Teil aus der Vollkommenheit wankt. Ich umwandle schauend den Dom mit einer vollkommenen Freude. Dann gehe ich zum jüdischen Friedhof hinüber. Der besteht aus schiefen, zerspellten, formlosen, richtungslosen Steinen. Ich stelle mich darein, blicke von diesem Friedhofgewirr zu der herrlichen Harmonie empor, und mir ist, als sähe ich von Israel zur Kirche auf. Da unten hat man nicht ein Quentchen Gestalt; man hat nur die Steine und die Asche unter den Steinen. Man hat die Asche, wenn sie sich auch noch so verflüchtigt hat. .. Ich habe da gestanden, war verbunden mit der Asche und quer durch sie mit den Urvätern. Das ist Erinnerung an das Geschehen mit Gott, die allen Juden gegeben ist. Davon kann mich die Vollkommenheit des christlichen Gottesraums nicht abbringen, nichts kann mich abbringen von der Gotteszeit Israels. Ich habe da gestanden und habe alles selber erfahren, mir ist all der Tod widerfahren: all die Asche, all die Zerspelltheit, all der lautlose Jammer ist mein; aber der Bund ist mir nicht aufgekündigt worden. Ich liege am Boden, hingestürzt wie diese Steine. Aber gekündigt ist mir nicht. Der Dom ist, wie er ist. Der Friedhof ist, wie er ist. Aber gekündigt ist uns nicht worden."
  
Nähere Informationen zu diesem Text von Martin Buber und Quellenangaben: hier anklicken   
    

     
     

Neuere Presseartikel zum Friedhof  

Juni 2010: Ein Tunnel unter dem Friedhof wurde wiederentdeckt  
Worms Friedhof PA 201006b.jpg (139204 Byte)Foto links von Alessandro Balzarin: Das freigelegte Tunnelstück auf dem "Heiligen Sand".     
Artikel von Susanne Müller in der "Wormser Zeitung" vom 20. Juni 2010 (Artikel): 
"THW legt überraschend einen Teil der früheren Stadtbefestigung frei. 
Auf dem "Heiligen Sand“ in Worms wurde eine aufregende Wieder-Entdeckung gemacht: Unter dem jüdischen Friedhof verläuft an der Nordseite ein unterirdischer Gang. Das gemauerte Bauwerk mit Gewölbedecke stammt aus dem Jahr 1617, war über Jahrhunderte in Vergessenheit geraten, im Zweiten Weltkrieg als Luftschutz-Einrichtung genutzt worden - aus dieser Zeit stammt auch ein betonierter Eingang auf dem Gottesacker, der nun aufgebrochen wurde. 
Auf 44 Metern ist das unterirdische Bauwerk noch begehbar, der übrige Teil scheint eingestürzt. Das vermuteten nach der ersten Wieder-Begehung nach Jahrzehnten Dr. Irene Spille von der Unteren und Pia Heberer von der Landes-Denkmalbehörde. Dies ergab eine Probebohrung durch eine Betonwand, die offenbar in der Mitte des vorherigen Jahrhunderts eingezogen worden war, um den eingestürzten Teil des Tunnel vom noch begehbaren abzutrennen.
Die Leiterin des Referates Bauaufsicht des Landes will weitere Untersuchungen vornehmen, um so festzustellen, ob tatsächlich der gesamte weitere Verlauf desTunnels in Richtung Stadtmauer zerstört ist. Der noch begehbare Teil, der bis unter das heutige Bahngelände reicht, wird dokumentiert und vermessen.
Tunnel war einst Teil der Stadtbefestigung. Der Tunnel war einst Teil der ehemaligen Stadtbefestigung, reichte von der Stadtmauer bis zum Stadtgraben. Er wurde im Jahr 1617 gebaut - und die damaligen Bauherrn waren nicht zimperlich, was das Material anbelangt: Sie nutzten Grabsteine des Gottesackers, um den Boden auszulegen. Diese wurden dann Anfang der 1930er Jahre wieder herausgenommen und in die Mauer des Heiligen Sandes eingebaut, wo sie heute noch zu sehen sind.  Einer wurde dabei vielleicht vergessen: Gefunden wurden bei der Begehung nun Bruchstücke eines jüdischen Grabsteins aus dem 17./18. Jahrhundert, offenbar vom Grab einer Frau. Zur weiteren Erforschung und Übersetzung der Inschrift wurde er zunächst ins städtische Museum gebracht."
    
Worms Friedhof PA 201006a.jpg (17258 Byte)Foto links von Photoagenten / Alessandro Balzarin:  Einblick in den wieder entdeckten Tunnel unter dem jüdischen Friedhof.  
Artikel von Johannes Götzen in der "Wormser Zeitung" vom 25. Juni 2010 (Artikel): 
"Kulturgut und Bombenschutz - Erinnerung an Tunnel unter dem jüdischen Friedhof
WORMS. Er war über Jahrzehnte einfach in Vergessenheit geraten: Der Tunnel unter dem jüdischen Friedhof, der vor wenigen Tagen bei wissenschaftlichen Untersuchungen wieder entdeckt worden war (die WZ berichtete). Was dabei vermutet wurde, bestätigt sich jetzt: Der vermutlich bereits im Mittelalter angelegte Tunnel diente im Zweiten Weltkrieg als Schutzkeller. Herbert Neidlinger verbrachte hier als gerade einmal fünfjähriger Knabe mit der Mutter bange Stunden. Eigentlich wohnte die Familie in der Eisbachstraße, doch die Tante lebte in einem Mehrfamilienhaus in der Bahnhofstraße, dort, wo heute der EWR-Parkplatz ist. Bei Fliegeralarm ging es meistens in den großen Luftschutzkeller unterm Haus 'Mainzer Rad' schräg gegenüber in der Andreasstraße, erinnert sich der heute 70-Jährige. Schon dessen Eingang sei vom jüdischen Friedhof aus zugänglich gewesen. 
Von Lehmwänden beschützt. Einige Male allerdings sei er mit der Mutter vor den Bomben in den viel engeren unterirdischen Gang geflüchtet, um Schutz zu suchen. Höchstens 30 Menschen hätten darin Platz gefunden, sehr eng sei es gewesen. 'Und es hat unglaublich muffig gerochen', weiß Herbert Neidlinger noch wie heute. Sehr tief hinunter sei es gegangen, die Wände und Treppenstufen seien nach seiner Erinnerung aus dem Lehm geschnitten gewesen. Herbert Neidlinger ging es wie vielen: Zwar habe er früher seiner Frau schon mal gesagt, dass da unten ein Gang sein muss – um ihn dann aber doch zu vergessen. Bis er jetzt wieder auftauchte. 
Weltkulturerbe-Wunsch weckt Erinnerungen. Hintergrund sind wissenschaftliche Untersuchungen, die derzeit laufen, um dem Bemühen gemeinsam mit Speyer und Mainz als Weltkulturerbe anerkannt zu werden. Worms, Speyer und Mainz heißen nach den Anfangsbuchstaben ihrer hebräischen Namen 'Schum-Städte'. Darüber hinaus soll nun noch ein Netzwerk deutscher Städte mit bedeutsamer jüdischer Geschichte aus dem Mittelalter entstehen. Noch in diesem Jahr solle dazu ein ein Vertrag zwischen den Schum-Städten und der thüringischen Stadt Erfurt unterzeichnet werden, informierte Oberbürgermeister Michael Kissel. 'Wir sind der Überzeugung, dass sich noch weitere Städte unter diesem Dach vereinen werden', so Kissel.
Jüdisches Kulturerbe vereint: Geburtsstätte der aschkenasischen religiösen Kultur. Im November letzten Jahres waren Vertreter der Schum-Städte nach Erfurt eingeladen, um sich über eine Zusammenarbeit im Bereich des jüdischen Kulturerbes zu unterhalten. Dort wurde schließlich in einer Arbeitsgruppe die Idee geboren, ein Netzwerk zu gründen. 'Um die weitere Erforschung, Pflege und Bewahrung des mittelalterlichen jüdischen Erbes in Deutschland voranzutreiben und seine kulturelle Bedeutung bekannter zu machen, könnten sich Städte mit einem solchen Erbe enger vernetzen, um von Erfahrungen und Ideen zu profitieren und gleichzeitig die Aufmerksamkeit zu erhöhen', so Kissel. 
Die jüdischen Gemeinden Speyer, Worms und Mainz bildeten im 11. und 12. Jahrhundert die Schum-Städte. Aufgrund ihrer Bedeutung für die jüdischen Gemeinden in Zentraleuropa gelten sie als Geburtsstätte der aschkenasischen religiösen Kultur. Erfurt war im Mittelalter eine der größten Städte des Heiligen Römischen Reiches und ein wirtschaftliches und kulturelles Zentrum. In diesem Umfeld entwickelte sich eine der angesehensten mittelalterlich-jüdischen Gemeinden, deren Anfänge im späten 11. Jahrhundert liegen."
 
Artikel von Kurt F. de Swaaf im "SPIEGEL ONLINE" vom 30. Juni 2010: "Gemeißelte Geheimnisse - Forscher entziffern jüdische Grabinschriften" 
(Link zum Artikel; auch eingestellt als pdf-Datei)   
Dazu auch die epd-Pressemitteilung Anfang August 2010 (Mitteilung): "Forscher entziffern Grabinschriften auf jüdischem Friedhof in Worms 
Duisburg/Worms (epd). Forscher der Universität Duisburg-Essen entziffern in einem Pilotprojekt die Grabinschriften auf dem jüdischen Friedhof in Worms. Der Friedhof "Heiliger Sand" sei der älteste erhaltene mittelalterliche jüdische Friedhof in Europa, teilte die Universität am Montag in Duisburg mit. Der älteste der insgesamt etwa 1.300 Grabsteine stamme aus dem Jahr 1076, hieß es. 
Die Forscher erhoffen sich durch die Aufarbeitung der Grabinschriften auf dem "heiligsten Ort des aschkenasischen Judentums" bessere Kenntnisse über die frühe Geschichte der Juden in Deutschland. Die Schwierigkeit des Entzifferns liege darin, dass die Grabsteine aus Sandstein hergestellt wurden und die Inschriften im Laufe der Jahre stark ausgewaschen seien, erklärte Michael Brocke, Professor für Judaistik des Steinheim-Instituts für deutsch-jüdische Geschichte der Universität Duisburg-Essen. 
Neben bewährten Methoden wie Fotografie und Textdokumentation kommen den Angaben zufolge auch moderne Scanverfahren zum Einsatz, um die hebräischen Schriftzeichen zu entziffern. Die Texte auf den Grabsteinen erzählen vom Leben und den Todesumständen der Begrabenen, unter ihnen Lehrer, Dichter, Juristen, Hebammen und Kantorinnen. So haben die Forscher zum Beispiel Hinweise auf das Massaker im Jahr 1096 in Worms gefunden, bei dem Kreuzritter etwa 400 Juden ermordeten. Die vollständigen Ergebnisse des Projekts sollen in einer Online-Dokumentation veröffentlicht werden. 
Internet: www.uni-due.de."   
  

 

 

Links und Literatur

Links:

Link: Website der Stadt Worms mit englischer Informationsseite zum jüdischen Friedhof
Seiten zum Jüdischen Friedhof Worms: Link 1, Link 2Link 3, Link 4, Link 5, Link 6, Link 7, Link 8, Link 9, Link 10 

Website von Warmaisa: Verein zur Pflege der jüdischen Kultur in Worms 

Fotoseite zu wichtigen Orten der jüdischen Geschichte in Worms  

Zur Fotoseite über die hier anklicken  Synagoge in Worms (interner Link)

Literatur:  

Otto Böcher: Der alte Judenfriedhof zu Worms. (Rheinische Kunststätten 148), 5. Aufl. Worms 1984.
Fritz Reuter: Warmaisa. 1000 Jahre Juden in Worms. 1987².
Fritz Reuter/Christa Wiesner: Der Judenfriedhof zu Worms. In: Ein edler Stein sei sein Baldachin. Jüdische Friedhöfe in Rheinland-Pfalz. Hg. v. Landesamt für Denkmalpflege  Rheinland-Pfalz 1996 

    

                   
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Stand: 13. August 2010