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Ausstellung "Dem Vergessen entrissen - Jüdisches Leben im Kraichgau" - wird in verschiedenen
Orten 2011 bis 2013 präsentiert
Wanderausstellung - Ausstellungstermine 2011
weitere Informationen über Terminseite der Website
des Vereins "Jüdisches Leben Kraichgau e.V."
Volksbank Bruchsal-Bretten
Volksbank Bruchsal, Kaiserstr. 14, 76646 Bruchsal
Do. 07.04.2011- Fr. 06.05.2011
Kreissparkasse Heilbronn
Kreissparkasse Bad Wimpfen, Hauptstr. 95, 74206 Bad Wimpfen
Do. 12.05.2011-Fr. 03.06.2011
Volksbank Kraichgau Wiesloch-Sinsheim
Volksbank Wiesloch, Hauptstr. 139, 69168 Wiesloch
Do. 30.06.2011-Sa. 23.07.2011
Stadt Sinsheim/Sparkasse Kraichgau
Sparkasse Sinsheim, Hauptstraße 126, 74889 Sinsheim
Do. 13.10.2011- Mi. 02.11.2011
Stadt Bretten/Sparkasse Kraichgau
Sparkasse Bretten, Am Engelsberg 6-8, 75015Bretten
Do.10.11.2011- Fr. 09.12.2011
Die
"Heilbronner Stimme" (Kraichgau) berichtete am 9. April 2011
über die Ausstellungseröffnung in Bruchsal (Artikel
von Nicole Theuer):
"Über das jüdische Leben.
Kraichgau - Eine große Anzahl interessierter Besucher fand sich in der Volksbank Bruchsal-Bretten ein, um erstmals die Wanderausstellung "Dem Vergessen entrissen: Jüdisches Leben im Kraichgau" zu sehen. Initiiert haben die Schau der Verein Jüdisches Leben Kraichgau und der Heimatverein Kraichgau, die für die Mitarbeit unter anderem Archivare der Landkreise Karlsruhe und Heilbronn gewonnen haben. "Im Kraichgau gab es eine große Dichte jüdischer Gemeinden, sie prägten über lange Zeit das wirtschaftliche und geistliche Leben", berichtete Bernd Röcker, der das Konzept der Wanderausstellung entwickelt hat und Vorsitzender des Heimatvereins Kraichgau ist.
Zielsetzung. Die Intention der Ausstellungsmacher ist deutlich: "Wir wollen vor allem viele junge Menschen erreichen, denn das Thema Judentum ist hochpolitisch." Teilweise waren in den Kraichgaugemeinden mehr als ein Drittel der Bevölkerung Juden. Daraus leitet sich das Leitmotiv von Dr. Esther Graf ab, die mit Manja Altenburg das Material der 25 Autoren geordnet hat. "Wir wollten das lebendige Moment betonen", sagte Esther Graf, Expertin für jüdische Kunst. "Auf keinen Fall wollten wir in eine Gedenkstarre verfallen, denn das Judentum definiert sich über das Leben und nicht über den Tod."
Die Ausstellung zeigt auf Schautafeln die Bandbreite des Lebens. Die Geschichte des Judentums wird ebenso beleuchtet wie die Religion an sich und das soziale Leben. "Leider gibt es heute keine jüdischen Gemeinden mehr, dafür aber eine sehr rege Erinnerungskultur", sagte Esther Graf.
Michael Heitz, Vorsitzender des Vereins Jüdisches Leben Kraichgau, beschäftigt sich schon seit einigen Jahren intensiv mit der Geschichte des Volkes. "Das, was Sie hier sehen, zeigen wir erstmals einer breiten Öffentlichkeit und hoffen, dass viele Menschen Gebrauch von dem Angebot machen werden", sagte er.
Lob für Schau. Zu den Besuchern gehörte Rabbi Shaul Friberg. "Die Ausstellung ist sehr interessant, Michael Heitz und seine Mitarbeiter haben wirklich sehr gute Arbeit geleistet", freute er sich. Der gebürtige Schwede lehrt in Heidelberg an der Hochschule für jüdische Studien und ist interessehalber nach Bruchsal gekommen. "Ich freue mich sehr über diese fantastische Ausstellung und wünsche mir, dass sie viele Besucher anschauen."
Eine Erfahrung hat Friberg in Deutschland gemacht. "Im Vergleich zu anderen europäischen Völkern wissen die Deutschen sehr viel über das Judentum." Einer davon ist Louis Schmidt, der in der Schule einiges über das Judentum gelernt hat. "Das Thema interessiert mich schon", erzählte er. "Einige Tafeln habe ich mir auch schon genau durchgelesen, das ist wirklich interessant." Dass das Thema Judentum in den Schulen gegenwärtig ist, zeigen jene zwölf Schautafeln, die von Kindern und Jugendlichen verschiedener Schulen zusammengestellt worden waren. "Wir wollen Schulen eine Plattform bieten, ihre Arbeiten sichtbar zu machen", sagte Vereinsvorsitzender Michael
Heitz."
Eröffnung der Ausstellung in Bruchsal - Weitere Presseartikel und
einige Fotos
Zum Lesen der Presseartikel - bitte Textabbildungen anklicken
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