Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Frühere Veranstaltungen

Auf dieser Seite finden sich zum Nachsehen Hinweise zu einigen früher angezeigten Veranstaltungen und Links zu deren Programmen

Übersicht:

Europäischer Tag der jüdischen Kultur am 4. September 2011 

Internationale Fachtagung über "Jüdische Friedhöfe und Bestattungskultur" in Berlin-Weißensee vom 3.-6. April 2011   

Ausstellung "André Citroën" im Museum zur Geschichte von Christen und Juden" in Laupheim vom 16. Oktober 2010 - 9. Januar 2011       

Jüdische Kulturwochen in Stuttgart zum Thema "Leben im Aufbruch. Wege ebnen - Zukunft bauen. 2. bis 16. November 2010          

In Friedberg (Hessen): 'Lebendiges Wasser' – Monumentale Mikwen in Deutschland aus religiöser, kunstgeschichtlicher und denkmalpflegerischer Sicht
Interdisziplinäres Symposium aus Anlass des Jubiläums '750 Jahre Mikwe Friedberg 1260-2010' am 4. und 5. November 2010   

EUROPÄISCHER TAG DER JÜDISCHEN KULTUR AM SONNTAG, 5. SEPTEMBER 2010  

Ausstellung "200 Jahre Oberrat der Israeliten in Baden" vom 15. Juli bis 27. August 2010 in Konstanz         

Ausstellung "Jüdische Ritualbäder" im Jüdischen Museum Hohenems vom 09.03.-03.10.2010  

Ausstellung "Ausgerechnet Deutschland" - Jüdisch-russische Einwanderung in die Bundesrepublik im Jüdischen Museum Frankfurt vom 12.03.-25.07.2010 

Ausstellung zum 150. Geburtstag von Theodor Herzl im Jüdischen Museum der Schweiz in Basel ab 21.04.2010    

Ausstellung "Kicker, Kämpfer und Legenden" im Museum zur Geschichte von Christen und Juden in Laupheim vom 16.04.-06.06.2010 

Mini Festival de musique juive en Alsace vom 18.04-02.05.2010  Ausstellung "200 Jahre Jüdische Religionsgemeinschaft in Baden" in Villingen (24. Januar - 7. März 2010) 

Ausstellung "Synagogen in Deutschland" im Jüdischen Kulturmuseum Augsburg vom 10.02.-25.04.2010  

 "Vergessene Rekorde - Jüdische Leichtathletinnen vor und nach 1933" - Ausstellung im Museum für Christen und Juden in Laupheim 12. September - 1. November 2009   

Ausstellung "200 Jahre Jüdische Religionsgemeinschaft in Baden" in Stuttgart und Weinheim (2009/10) 

Jüdische Kulturwochen in Stuttgart vom 2.-15. November 2009  

Europäischer Tag der Jüdischen Kultur am 6. September 2009   

Ausstellung "200 Jahre Jüdische Religionsgemeinschaft in Baden" in Karlsruhe vom 10. März bis 7. Juni 2009 

Jüdische Kulturwochen in Stuttgart vom 3.-16. November 2008 in Stuttgart  

Jüdische Kulturtage 2008 in Emmendingen vom 6. April 2008 bis 20. September 2008   

Purim - ein Fest aus Freude über die Rettung - eine Ausstellung im Jüdischen Kulturmuseum Augsburg-Schwaben vom 13. März bis zum 15. April 2008  

 "Europäischer Tag der Jüdischen Kultur" am 7. September 2008   

"Ort der Zuflucht und Verheißung. Shavei Zion 1938-2008": vom 12. Februar - 9. März 2008 in Rexingen   

Chanukka - Ausstellung zum jüdischen Lichterfest im Jüdischen Kulturmuseum Augsburg-Schwaben vom 29. November 2007 bis zum 12. März 2008   

"Chemie der Erinnerung" - Ausstellung am Ort der Deportation der Stuttgarter Juden bis Ende 2007 

Ausstellung "Jud Süß – Geschichte (n) einer Figur" vom 9.11. bis 1.12.2007 in der Tübinger Kulturhalle, Nonnengasse 19 

Jüdische Kulturwochen in Stuttgart vom 12.-25. November 2007  

Rosch-Haschana-Ausstellung im Jüdischen Kulturmuseum Augsburg-Schwaben vom 19. September bis 25. November 2007

Vom Bretterhaufen zum Vorzeigeobjekt - Die neu entdeckte Synagogenvertäfelung von Eliezer Sussmann (um 1738).

Theaterstück "Gebirtig - Ein Märchen mit Musik" von Joshua Sobol - Premiere am 20. September 2007 in Weil am Rhein

Europäischer Tag der Jüdischen Kultur am 2. September 2007  

Vortrag im Rahmen der Reihe "Hohenzollern - Fürstentümer zwischen Macht und Ohnmacht" des Schwäbischen Heimatbunds am 6. März 2007 von Dr. Benigna Schönhaben über Hoffaktorin Madame Kaulla aus Hechingen  

Ausstellung im Ulmer Museum, 22. Oktober 2006 bis 28. Januar 2007: Charlotte Salomon  Leben? Oder Theater?

Wiedereröffnung des jüdischen Kulturmuseums Augsburg-Schwaben 

Jüdische Kulturwochen Stuttgart 2006 

Tänze für das Blaue Haus in Breisach vom 3.-6. August 2006 

Abraham aber pflanzte einen Tamariskenbaum - Bilder von Marlis Glaser über Menschen in Shavej Zion  

Europäischer Tag der Jüdischen Kultur 2006 

Tag des offenen Denkmals am 10. September 2006 

Ausstellung "Jüdische Jugend heute in Deutschland März/April 2006 in Konstanz 

Veranstaltungen in Emmendingen November 2005 

Jüdische Kulturwochen in Stuttgart vom 7.-24. November 2005 

Tag des offenen Denkmals 2005 am 11. September 2005  

Europäischer Tag der jüdischen Kultur 2005 am 4. September 2005  

Ausstellung Ehemalige Synagoge Kippenheim "Vor aller Augen. Fotodokumente des nationalsozialistischen Terrors in der Provinz" vom 5. Juni - 3. Juli 2005 

Ausstellung zu Aron Tänzer im Jüdischen Museum in Göppingen-Jebenhausen vom 29. Juni - 4. September 2005 

Europas Juden im Mittelalter -  Ausstellung in Speyer vom 19.11.2004-20.3.2005 

Der Glanz der Thora. Zeugnisse jüdischen Lebens in Unterfranken, Ausstellung vom 10. November 2004 bis 31.Januar 2005 

"Kantormania" - Von Salomon Sulzer zum Jazz Singer 

Weitere Veranstaltungen in 2004 und 2003    

  


  

Europäischer Tag der jüdischen Kultur am Sonntag, 4. September 2011       
     

Das Programm für Elsass und Baden-Württemberg als pdf-Datei  

Das Programm für die Schweiz als pdf-Datei  

Das Programm für Bayerisch Schwaben und München als pdf-Datei 
Link zum Programm für München  

Das Programm für Rheinland-Pfalz als pdf-Datei       

Weitere Informationen auf der Website der "European Association for the Preservation and Promotion of Jewish Culture and Heritage (AEPJ)   www.jewisheritage.org     

 

 

   

Internationale Fachtagung über "Jüdische Friedhöfe und Bestattungskultur in Europa" 
in Berlin-Weißensee vom 3. bis 6. April 2011
      

      
Pressemitteilung des Landesdenkmalamtes Berlin

Jüdische Friedhöfe und Bestattungskultur – Welterbepotentiale in Europa
Internationale ICOMOS-Konferenz in Berlin-Weißensee, 3. bis 6. April 2011

Der Jüdische Friedhof Berlin-Weißensee steht im Zentrum einer Welterbeinitiative, die das Abgeordnetenhaus und der Senat von Berlin 2006 beschlossen haben. In einer konzertierten Aktion werden die über 100 000 Grabmäler des wohl größten Jüdischen Friedhofs in Europa durch die Jüdische Gemeinde zu Berlin, die Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum, das Landesdenkmalamt und die Technische Universität erfasst. Die 1880 angelegte und schon in DDR-Zeiten unter Denkmalschutz gestellte Begräbnisstätte soll im kommenden Jahr vom Land Berlin für die 'Tentativliste' (Vorschlagsliste für Welterbenominierungen) bei der Deutschen Kultusminister-Konferenz angemeldet werden. 
Das ehrgeizige Vorhaben ist Anlass genug für die Berliner Experten, Fachleute aus dem ganzen Bundesgebiet und europäischen Ausland zu einem internationalen Meinungs- und Erfahrungsaustausch über das jüdische Friedhofserbe und Welterbebestrebungen in Europa einzuladen. Unter dem Titel 'Jüdische Friedhöfe und Bestattungskultur in Europa / Jewish Cemeteries and Burial Culture in Europe' referieren Sachverständige aus Frankreich, England, Schweden, Ungarn, Polen, Österreich, Tschechien, Belgien, Italien und dem Bundesgebiet vom 3. bis 6. April 2011 über Chancen europäischer Welterbeinitiativen auf dem Gebiet der jüdischen Friedhofskultur. Im Zentrum stehen die Präsentation und Diskussion der bisherigen Inventarisation und Restaurierung auf dem Jüdischen Friedhof Weißensee, wo die von ICOMOS Deutschland ausgerichtete Tagung auch stattfindet. 
Interessenten sind herzlich zur Teilnahme eingeladen und finden das Programm und die Anmeldeunterlagen zu der Tagung in deutsch und englisch im Internet unter: http://www.icomos.de/index.php  oder auch unter: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/denkmal/landesdenkmalamt/de/veranstaltungen/april_detail 

Prof. Dr. Michael Petzet       Dr. Hermann Simon        Prof. Dr. Jörg Haspel
ICOMOS-Deutschland           Centrum Judaicum          Landeskonservator Berlin  
 
Das Programm der Tagung als pdf-Datei       Das Anmeldeformular als pdf-Datei     

  

16. Oktober 2010 - 9. Januar 2011:  
Sonderausstellung "André Citroën" im "Museum zur Geschichte von Christen und Juden" in Laupheim
    

Pressemitteilung des "Museums zur Geschichte von Christen und Juden" in Laupheim vom 6. Oktober 2010:  
Können Autos lebendig werden? André Citroën, Gründer der Firma Citroën, hat das erreicht: durch 'die Ente' oder 'die Göttin', technisch 2CV und DS. So wurde aus seinem Nachnamen eine Marke, ja ein Mythos der Moderne. 
Die bunte Ausstellung erzählt, wie Citroën ab 1919 den 'Typ A' als erster Europäer am Fließband produziert, als Erster serienmäßig mit Frontantrieb baut und die Autofirma zur innovativsten Marke des 20. Jahrhunderts macht. Hatten seine jüdischen Vorfahren noch von Amsterdam aus mit Limonen – daher sein Nachname – gehandelt, so entschied er sich früh für die technische Laufbahn. Von Beginn an wollte er erschwingliche und praktische Autos produzieren – etwa mit dünnerem aber gleichwohl stabilem Wellblech oder mit dem Ergebnis, dass es von jedem Modell auch eine Nutzfahrzeug-Variante gab.
Citroën war in vielerlei Hinsicht ein Genie. Früh erkannte er den Wert der Werbung und Markenbildung und machte aus dem Doppelwinkel des Zahnrades das Citroën-Logo. Zugleich führt er das 13. Monatsgehalt ein und stellt seinen Mitarbeitern Kinderkrippen zur Verfügung. Doch auch nach seinem Tod 1935 bleibt Citroën die Verkörperung der Avantgarde: Es folgen 'die Ente' als der französische Volkswagen und 1955 'la Déesse', die wohl größte Sensation der kreativen Automobilgeschichte. Bis heute beschwört Citroën die Pneumatik und verlässt immer wieder die Bodenhaftung des Konventionellen.
Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum Rendsburg (Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf) und dem Conservatoire Citroën (Paris). Die ehemalig Rendsburger Museumsdirektorin Dr. Frauke Dettmer hatte die faszinierende Biografie des Firmengründers André Citroën entdeckt, der 1878 als fünftes Kind eines aus den Niederlanden stammenden jüdischen Ehepaars in Paris geboren wurde. Der Vater ist ein hochgeachteter Diamantenhändler. André geht aber auf eigene Faust an die École Polytechnique und trifft dort schon seinen späteren Konkurrenten Louis Renault.
Die Firma Citroën beginnt schon um die Jahrhundertwende mit der Produktion von Winkelzahnrädern, deren Patent André Citroën erworben hatte. Daraus wurde dann das bis heute bekannte Firmenlogo. Während des 1. Weltkrieges produziert Citroën noch Granaten für die französische Armee, doch 1919 beginnt seine spezielle Automobilgeschichte, nachdem er schon 1908 in die französische Autofirma 'Mors' eingestiegen war. Es entstehen vom Fließband der 'Typ A', der erste Frontantrieb 'Traction Avant', aber auch Kettenfahrzeuge, PKW mit Dieselmotoren und das erste europäische Ganzstahlmodell. Citroën ist ein wahrer Technikfreak, immer am Experimentieren und immer für die Sache unterwegs: Früh fängt er auch mit umfangreichen Marketingmaßnahmen an, etwa durch Citroën-Spielzeugautos, den Einsatz des Eiffelturms als Werbemittel und mit Filialen in ganz Europa.
Die Wirtschaftskrise machte auch vor Citroën nicht halt: Hatten sie noch 1929 die höchsten Produktionszahlen in Frankreich gehabt, so musste Citroën doch 1934 Konkurs anmelden und an Michelin verkauft werden. Am 3. Juli 1935 stirbt André Citroën an Magenkrebs.
Die Ausstellung erzählt nicht nur diese legendäre Automobilgeschichte, sondern erhellt auch den Familienweg der Citroëns vom 16. Jahrhundert bis in unsere Tage. Dabei erfährt man auch, dass die Ahnenreihe mütterlicherseits bis auf Rabbi Löw zurückgeht, der 1580 den Prager Golem erschaffen haben soll. Die Frau und die drei Kinder André Citroëns entkamen den Nationalsozialisten nach Großbritannien und schreiben die Geschichte dieser Familie bis heute fort.  
Zur Ausstellung ist ein reich bebilderter Katalog erschienen!
André Citroën - Ausstellung 16.10.2010 bis 09.01.2011 - Sa., So., Feiertag 13-17 Uhr
Museum zur Geschichte von Christen und Juden

Claus-Graf-Stauffenberg-Str. 15   -  88471 Laupheim   -    07392-968000   www.museum-laupheim.de."     Flyer zur Ausstellung (pdf-Datei)   
 
Einige Abbildungen zur Ausstellung: 
Laupheim Ausstellung Cit 054.jpg (91550 Byte) Laupheim Ausstellung Cit 053.jpg (91205 Byte) Laupheim Ausstellung Cit 052.jpg (64452 Byte) Laupheim Ausstellung Cit 050.jpg (43255 Byte) Laupheim Ausstellung Cit 051.jpg (43192 Byte) Laupheim Ausstellung Cit 055.jpg (57604 Byte)
Citroën - Zahnrad
von 1905; erst ab 1919 wurden Autos gebaut 
Werbeplakat für 
den B 14 von 1926
"Himmelswerbung" 
von Citroën um 1922
Andre Citroën 
um 1929
Die Urversion 
des 2CV von 1948
Vorstellung der DS 19 im Herbst 1955 
   

        
   

       

Jüdische Kulturwochen in Stuttgart zum Thema:  Leben im Aufbruch. Wege ebnen - Zukunft bauen  
2. bis 16. November 2010
Israelitische Religionsgemeinschaft Württemberg, KdöR in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Stuttgart und der vhs Stuttgart 
Wechsel und Wanderung, Ende und Neubeginn prägen das Judentum bis heute. Die jüdische Kultur und das jüdische Selbstverständnis sind von diesen Erfahrungen wesentlich beeinflusst. 
Das Judentum ist somit ein Beispiel, wie unterschiedliche Lebensorte, Lebensstile und Lebensauffassungen kreativ aufgegriffen und positiv weiterentwickelt werden können. 
Das Motto "Leben im Aufbruch. Wege ebnen – Zukunftbauen", unter das die Israelitische Religionsgemeinschaft Württembergs in diesem Jahr die Jüdischen Kulturwochen gestellt hat, verweist auf dieses prägende Element jüdischer Geschichte, jüdischen Lebens und jüdischer Kultur. Das Stichwort Migration ist heute in aller Munde. Das Judentum lebt mit Migration vom Altertum bis heute - wertvolle Erfahrungen, die wir in die moderne Gesellschaft einbringen wollen. 

Vorträge, Lesungen, Konzerte, Filme und Theateraufführungen sollen die Vielfalt der jüdischen Kultur in Deutschland präsentieren und ein breites Publikum für das Judentum und die Arbeit der jüdischen Gemeinde interessieren.
Wir danken den Kuratoren der Jüdischen Kulturwochen, unserem früheren Landesrabbiner Dr. Joel Berger und seiner Frau Noémi, die auch in diesem Jahr wieder ein hochkarätiges und vielseitiges Programm zusammengestellt haben. 
Unser Dank gilt weiterhin den beteiligten Kulturinstitutionen, unter ihnen die Volkshochschule (vhs stuttgart), das Renitenztheater, das Haus des Dokumentarfilms, die Stadtteilbücherei Feuerbach und die Stadtbücherei, die mit ihren Veranstaltungen dazu beitragen, dass ein vielfältiges Programm für alle Interessen und jedes Alter zustande kam. 
Ohne die großzügige Förderung durch die Landeshauptstadt Stuttgart, das Land Baden-Württemberg, die Landeszentrale für politische Bildung und den Zentralrat der Juden in Deutschland und durch unsere zahlreichen Sponsoren wären die Jüdischen Kulturwochen nicht möglich.
  
Veranstaltungsort 
Die Veranstaltungen finden an unterschiedlichen Orten statt. Termine 
von Di., 02.11.2010 bis einschließlich Di., 16.11.2010 täglich
.        Das Programm der Kulturwochen als pdf-Datei   

  

  
Friedberg Symposion 2010.jpg (129370 Byte)'Lebendiges Wasser' – Monumentale Mikwen in Deutschland aus religiöser, kunstgeschichtlicher und denkmalpflegerischer Sicht
Interdisziplinäres Symposium aus Anlass des Jubiläums '750 Jahre Mikwe Friedberg 1260-2010'
4. und 5. November 2010                            Das Programm als Faltblatt (pdf-Datei)  

In dem zweitägigen Symposium wird die Mikwe als besondere Bauaufgabe in drei Themenschwerpunkten aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. Der Blick richtet sich zunächst auf die grundlegende Frage der rituellen Reinheit im Judentum, wobei der Bogen von den jüdischen Schriften über das mittelalterliche Verständnis bis zur heutigen Praxis gespannt wird.
Im zweiten Themenblock stehen die monumentalen mittelalterlichen Mikwen in Speyer, Köln, Worms, Friedberg, Offenburg und Andernach im Mittelpunkt, zu denen die neuesten Forschungen und Untersuchungen vorgestellt werden.
Im dritten Teil werden am Beispiel der Friedberger und der Kölner Mikwe spezifisch denkmalpflegerische Fragestellungen angesprochen, da mit der Pflege und Erhaltung der Tiefbauwerke besondere Probleme verbunden sind.
Das Symposium richtet sich sowohl an das Fachpublikum der verschiedenen Disziplinen als auch an die interessierte Öffentlichkeit.
  
Programm
Donnerstag, 4. November
10:30 Begrüßung (Ruth Wagner, Staatsministerin a. D. - Michael Keller, Bürgermeister der Stadt Friedberg - Prof. Dr. Günther Grabatin, Präsident der FH Gießen-Friedberg 
I. Rituelle Reinheit. Die Mikwe aus religiöser Sicht
10:45 Prof. Dr. Hanna Liss (Hochschule für Jüdische Studien, Heidelberg): Einführung in den Themenblock I
11:00 Prof. Dr. Andreas Lehnardt (Universität Mainz): Reinheit in der jüdischen Religion
11:45 Prof. Dr. Hanna Liss: Die Intensivierung der rituellen Reinheit bei den jüdischen Mystikern des Rheinlandes im 12. und 13. Jahrhundert
12:30 Mittagspause
13:45 Rabbiner Shaul Friberg (Hochschule für Jüdische Studien, Heidelberg): Die Mikwe im heutigen jüdischen Leben
II. Die Mikwe aus kunstgeschichtlicher Sicht
14:30 Prof. Dr. Matthias Untermann (Universität Heidelberg): Einführung in den Themenblock II
14:45 Michael Lenarz (Jüdisches Museum, Frankfurt am Main): Mikwen im Mittelmeerraum und in Europa von der Antike bis in die Frühe Neuzeit
15:30 Kaffeepause
16:00 Dr. Pia Heberer (Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Mainz): Mittelalterliche Mikwen in Rheinland-Pfalz
16:45 Stefanie Fuchs M.A. (Heidelberg) Die Friedberger Mikwe im kunsthistorischen Vergleich
17:30 Michael Wiehen M.A. (Archäologische Zone / Jüdisches Museum, Köln): Neue Forschungen zur Kölner Mikwe
 
Freitag, 5. November
III. Die Mikwe aus denkmalpflegerischer Sicht

9:30 Prof. Dr. Gerd Weiß (Landesamt für Denkmalpflege Hessen, Wiesbaden): Einführung in den Themenblock III
9:45 Katja Augustin M.A. (Bad Nauheim): Vom Ritualbad zum Baudenkmal: Die Restaurierung der Friedberger Mikwe 1902/03 unter Hubert Kratz
10:15 Ernst Götz (München): Beobachtungen bei der Renovierung der Friedberger Mikwe 1957/58
10:45 Dr. Enno Steindlberger (Institut für Steinkonservierung e. V., Mainz): Naturwissenschaftliche Untersuchungen zu Schadensursachen und Erhaltungsmaßnahmen an den Sandsteinen der Mikwe in Friedberg
11:30 Dr. Sven Schütte (Archäologische Zone / Jüdisches Museum, Köln): Forschungen zur Restaurierung und Konservierung an der Kölner Mikwe
12:30 Besichtigung der Friedberger Mikwe
 
Veranstalter:
Magistrat der Stadt Friedberg (Hessen) / Wetterau-Museum in Kooperation mit dem Landesamt für Denkmalpflege Hessen und der Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen
 
Anmeldung und Information:
Wetterau-Museum 
Johannes Kögler M.A.    Haagstraße 16   61169 Friedberg   Tel. 06031 88218   wetteraumuseum@friedberg-hessen.de www.friedberg-hessen.de 
 
Veranstaltungsort:  Fachhochschule Gießen-Friedberg  Campus Friedberg  Gebäude A, Hörsaal A 1  Wilhelm-Leuschner-Straße 13  61169 Friedberg.   

 

   

Europäischer Tag der jüdischen Kultur am Sonntag, 5. September 2010       
     

Das Programm für Elsass und Baden-Württemberg als pdf-Datei  

Das Programm für die Schweiz als pdf-Datei    

Weitere Informationen auf der Website der "European Association for the Preservation and Promotion of Jewish Culture and Heritage (AEPJ)   www.jewisheritage.org     

 

         
       
Konstanz:  Ausstellung "200 Jahre jüdische Religionsgemeinschaft in Baden"        
Konstanz Ausstellung 2010a.jpg (162889 Byte)Ausstellung in Konstanz ab dem 15. Juli bis 27. August 2010 im Landratsamt Konstanz   
 
Nähere Informationen zur Ausstellung in der Website der Stadt Konstanz   
   
Das Begleitprogramm (als pdf-Datei downloadbar)   
Link zur Seite des Landesarchivs Baden-Württemberg mit Informationen über diese Ausstellung  
Schülerarbeitsblätter zur Ausstellung (pdf-Datei, zum Herunterladen)   

   

   

HOHENEMS:  
Hohenems Ausstellung 2010a.jpg (98916 Byte) GANZ REIN! -  jüdische ritualbäder - das mikwen projekt 
 peter seidel - leah lax und janice rubin
 
  
Eine Ausstellung des Jüdischen Museums Hohenems 
in Zusammenarbeit mit den jüdischen Museen in Fürth, Frankfurt am Main und Wien   
 
vom 9. März - 3. Oktober 2010   
  
Weitere Informationen (Texte und Fotos) zu dieser Ausstellung auf den Seiten des Jüdischen Museums Hohenems  
In Hohenems ist das älteste jüdische Ritualbad in Österreich erhalten. Seit März 2010 ist diese Mikwe als Dependance des Jüdischen Museums Hohenems zugänglich. 
Anlässlich der Restaurierung dieses Baudenkmals zeigt das Jüdische Museum Hohenems Einblicke in einen intimen Bereich jüdischen Lebens – den Umgang mit Grenzerfahrungen: Liebe, Sexualität und Tod, Geschlechterrollen und Ehe, im Spannungsfeld zwischen religiöser Tradition und weltlich geprägter Gegenwart. Die Ausstellung und das neue Internet-Radio des Jüdischen Museums 'Radio Mikwe' gehen der historischen Tiefendimension jener Reinigungsrituale nach, die vom Judentum bis zum Ritual der Taufe oder den Reinheitsgeboten im Islam reichen. Tauchen Sie ein in die Welt der Mikwe! 
 Hohenems Ausstellung 2010-015.jpg (614630 Byte) Hohenems Ausstellung 2010-016.jpg (599293 Byte)  
Oben: Fotos aus der Reihe 'Immersions / Eintauchen', ohne Titel; 
Fotos © Janice Rubin, das mikwen projekt
 Oben: 
Link zu www.radiomikwe.at

   

 

       
   
Frankfurt  - Jüdisches Museum     
Ausgerechnet Deutschland! Именно Германия! Jüdisch-russische Einwanderung in die Bundesrepublik - Еврейско – русская иммиграция в Федеративную Республику
12. März – 25. Juli 2010
Jüdisches Museum in Frankfurt am Main  


"Da bin ich tatsächlich raus gegangen, hab‘ mich in den Haufen gestellt und gerufen: 'Jüdische Bürger zu mir!'"
(Kurt Schatz, ehemaliger Konsul, Deutsche Botschaft Kiew)

Zwischen 1989 und 2005 wandern etwa 200.000 Juden aus der ehemaligen Sowjetunion in die Bundesrepublik ein. Die jüdische Gemeinschaft in Deutschland hat sich seitdem grundlegend gewandelt – sie ist in ihrer absoluten Mehrheit russischsprachig. Wie kam es zu dieser Einwanderung? Welche politischen Debatten bildeten die Voraussetzung dafür? Welche Erfahrungen haben die Einwanderer in Deutschland gemacht? Wie reagierten die jüdischen Gemeinden? Ist heute ein neues deutsches Judentum entstanden? Die Ausstellung zieht erstmals umfassend Bilanz und betritt damit konzeptionelles Neuland.  

»Тогда я действительно вышел и громко крикнул, обращаясь к толпе: ›Еврейские граждане, ко мне!‹«
(Курт Шатц, бывший консул, посольство Германии, Киев). 

Между 1989 и 2005 годами примерно 200.000 евреев из бывшего Советского Союза иммигрируют в Федеративную Республику. С этого времени еврейское сообщество Германии изменилось коренным образом - в своем абсолютном большинстве оно стало русскоязычным. Что привело к этой иммиграции? Какие политические дебаты создали необходимые для этого предпосылки? Какой опыт приобрeли иммигранты в Германии? Как отреагировали еврейские общины? Возникло ли сегодня новое немецкое еврейство? Выставка впервые столь основательно подводит итог иммиграции, открывая в концептуальном отношении новые перспективы.
    
Weitere Informationen siehe die Seiten des Jüdischen Museums in Frankfurt.       

           
          
    

Schweiz: Jüdisches Museum der Schweiz in Basel   
HERZlichen Glückwunsch. Sonderausstellung zum 150. Geburtstag von Theodor Herzl  
Ausstellung ab 21. April 2010
Informationen zum Begleitprogramm der Ausstellung   
Übersichtskarte zum Begleitprogramm  
  
Im Mittelpunkt der kleinen Ausstellung "HERZLichen Glücken stehen neben der auf einem Balkon der Hotels Drei Königs aufgenommenen berühmten Porträtaufnahme Herzls weitere Objekte aus dem Museumsinventar, die einen Einblick in den ersten und weitere Zionistenkongresse in Basel bieten. Außerdem werden Fotografien aus Palästina um die Jahrhundertwende gezeigt sowie Objekte, die an der Kunstakademie Bezalel angefertigt wurden.  
  
Website des Jüdischen Museums der Schweiz  

       

     
Laupheim: Schloss Großlaupheim Museum zur Geschichte von Christen und Juden   
Laupheim Ausstellung 2010v.jpg (91507 Byte)Ausstellung "Kicker, Kämpfer und Legenden"  Laupheimer Museum zeigt Sonderausstellung zur Fußball-WM 2010

Das Laupheimer Museum zur Geschichte von Christen und Juden startet in die Saison mit einer schwungvollen Sonderausstellung zur Fußball-WM 2010. Vom 16. April bis zum 6. Juni 2010 präsentiert das Museum drei Themenbereiche unter dem Motto 'Kicker, Kämpfer und Legenden':
Mit besonderer Tiefe wird der Bereich 'Juden im deutschen Fußball' vorgestellt: Sie haben für den Fußball Pionierarbeit geleistet. Jüdische Fußballer, Trainer, Journalisten und Funktionäre sind es, die den Fußball in Deutschland zu Beginn des 20. Jahrhunderts populär machen. Sie wirkten bei der Gründung des DFB mit und gehörten zu den frühen Stars der Nationalmannschaft. Doch im Dritten Reich wurden auch die jüdischen Sportler ausgeschlossen und verfolgt. Erst ab den 1960er Jahren kommt es zur Wiederaufnahme der jüdischen Sporttradition in Deutschland.
Auf einer zweiten Ebene machen Fans und Vereine aus Laupheim und Umgebung die lokale Fußballverehrung lebendig. In dieser 'Laupheimer Fankurve' finden sich Devotionalien aus allen Bereichen der Fußballkultur, vom Suppenlöffel Franz Beckenbauers bis zum letzten Stein des alten Gladbacher Bökelberg-Stadions.
Als Drittes wird die Ausstellung von den 'WM-Plakaten 1930-2010' begleitet. Seit der ersten Fußball-Weltmeisterschaft 1930 in Uruguay sind die WM-Plakate ein Spiegel der Kunst- und Stilgeschichte der jeweiligen Epoche. Mit ihnen wandelten sich Darstellung und Technik: von der Lithografie über die Fotomontage zum Digitaldruck, vom Konkreten zum Abstrakten, vom Symbol zum Logo. Einer ist jedoch fast immer dabei – der Ball!

Kicker, Kämpfer und Legenden: Juden im deutschen Fußball – Laupheimer Fankurve – WM-Plakate 1930-2010
16. April - 6. Juni 2010
Sa, Sonn- und Feiertage 13-17 Uhr
Do und Fr 15-19 Uhr.  
Stadt Laupheim - Museum zur Geschichte von Christen und Juden - 
Schloss Großlaupheim   Claus-Graf-Stauffenberg-Str. 15    88471 Laupheim    
Tel.: 07392 968000. Fax: 07392 9680018  www.museum-laupheim.de     

  

Elsass - Alsace - Pfaffenhoffen - Ingwiller - Obermodern:    
Les 18 et 25 avril, le 2 mai : Mini Festival de musique juive en Alsace   
Mini Festival de Musique Juive
Dimanche 18 avril à 17 h > Lloica Czackis Chansons de théâtre, chansons de rue… Synagogue de Pfaffenhoffen. Tarif : 9 €.
   
Dimanche 25 avril à 17 h > Quatuor Hebraïca Chants médiévaux, liturgies du XIX° siècle, chants du XX° siècle, Synagogue de Ingwiller  
Tarif : 9 €/13 € ;
  
Dimanche 2 mai à 17 h > Polyphonies Hébraïques de Strasbourg Liturgies chorales et chants hébraïques pour voix mixtes, Temple protestant d’Obermodern Tarif : 4 €/6 €.
  
Renseignements et réservations pour les différents concerts : à l’Office du Tourisme du Pays de Hanau et du Val de Moder. Tél : 03 88 89 23 45 courriel : info@tourisme-hanau-moder.fr   

   

AUGSBURG
Ausstellung im Jüdischen Kulturmuseum Augsburg vom 10. Februar bis 25. April 2010: 
"Und ich wurde ihnen zu einem kleinen Heiligtum..." Synagogen in Deutschland. 
Eine Ausstellung in Kooperation mit der 'Bet Tfila - Forschungsstelle für die jüdische Architektur in Europa', einer gemeinsamen Forschungseinrichtung des Fachgebiets Baugeschichte der TU Braunschweig und des Center for Jewish Art der Hebrew University of Jerusalem, mit Unterstützung der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Augsburg und Schwaben e.V. 
Weitere Informationen: www.jkmas.de mit Seite zur dieser Ausstellung   
 

 

VILLINGEN: Ausstellung "200 Jahre jüdische Religionsgemeinschaft in Baden"        
Villingen Ausstellung 2009-10.jpg (101954 Byte)Ausstellung in Villingen vom 24. Januar bis 7. März 2010 im Franziskanermuseum - Stadtarchiv 
   
Das Begleitprogramm (als pdf-Datei downloadbar)   
Link zur Seite des Landesarchivs Baden-Württemberg mit Informationen über diese Ausstellung  
Schülerarbeitsblätter zur Ausstellung (pdf-Datei, zum Herunterladen)   

 

   

Laupheim Ausstellung 9-1109.jpg (50094 Byte)"Vergessene Rekorde" - Jüdische Leichtathletinnen vor und nach 1933.     
Ausstellung vom 12. September - 1. November 2009 im Museum zur Geschichte von Christen und Juden Laupheim 

Flyer zur Ausstellung (pdf-Datei zum Herunterladen)  

  

Gleiche Rechte.jpg (56870 Byte)Ausstellung: 200 Jahre jüdische Religionsgemeinschaft in Baden - GLEICHE RECHTE FÜR ALLE?"   
Ausstellung im Haus der Katholischen Kirche Stuttgart 1. Oktober bis 24. Oktober 2009     
  
Link zur Seite des Landesarchivs Baden-Württemberg mit Informationen über diese Ausstellung  
Schülerarbeitsblätter zur Ausstellung (pdf-Datei, zum Herunterladen)   
  
Weinheim Ausstellung 2009.jpg (162952 Byte)Ausstellung  
vom 3. November 2009 bis 10. Januar 2010 
im Museum der Stadt Weinheim, Amtsgasse 2, 69469 Weinheim E-Mail 
Informationen über www.museum-weinheim.de  
Öffnungszeiten: Dienstag - Samstag 14-17 Uhr  Sonntag 10-17 Uhr und für Gruppen und Schulklassen auf Anfrage

 

 

Jüdische Kulturwochen Stuttgart 2009 vom 2. - 15. November 2009 
   
Deutschland - Deine jüdischen Welten, 
Jüdische Beiträge zur deutschen Geschichte und Kultur

 
Veranstaltung der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg, KdöR in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Stuttgart und der vhs Stuttgart 
  
Programmflyer (pdf-Datei, zum Herunterladen) 
Pressemitteilung der Israelitischen Religionsgemeinschaft (pdf-Datei)

    

Europäischer Tag der jüdischen Kultur am 6. September 2009    
     

Das Programm für Elsass und Baden-Württemberg als pdf-Datei  

Das Programm für Baden-Württemberg als pdf-Datei 

Das Programm für die Schweiz als pdf-Datei (Hinweis: Datei-Größe 9,49 MB)

Weitere Informationen auf der Website der "European Association for the Preservation and Promotion of Jewish Culture and Heritage (AEPJ)   www.jewisheritage.org     

 

   

Ausstellung "200 Jahre Jüdische Religionsgemeinschaft in Baden" in Karlsruhe vom 10. März bis 7. Juni 2009:  
  

         

Link zur Seite des Landesarchivs Baden-Württemberg mit Informationen über diese Ausstellung  

   

Jüdische Kulturwochen in Stuttgart vom 3.-16. November 2008  
Das Gesamtprogramm als pdf-Datei: hier anklicken   
Die Veranstaltungen in der Übersicht: hier anklicken  
  

Pressemitteilung vom 6. Oktober 2008 zu den Jüdischen Kulturwochen 2008 mit dem Thema: "Zum Überleben verpflichtet. Von der Verfolgung zur Verheißung" - 70. Jahrestag der Reichspogromnacht und 60 Jahre Israel bestimmen das Thema der Veranstaltungswochen der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs (IRGW) 
Die jüdischen Kulturwochen 2008, veranstaltet von der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs (IRGW), bieten vom 3. bis 16. November in Stuttgart und in anderen Städten ein vielfältiges Programm mit Kulturveranstaltungen aus den Bereichen Literatur, Theater, Tanz und Musik. Einen besonderen Schwerpunkt bilden in diesem Jahr – dem 70. Jahrestag der Reichspogromnacht vom 9. November 1938 und dem 60. Jahrestag der Gründung des Staates Israel - Veranstaltungen zur Geschichte des Judentums. Darauf weist bereits das Thema "Zum Überleben verpflichtet. Von der Verfolgung zur Verheißung" hin. Die Kulturveranstaltungen greifen die historischen Ereignisse auf, indem sie Geschichte, Zerstörung und Wiederentstehen der jüdischen Gemeinden auf unterschiedliche Weise thematisieren und das jüdische Leben in Deutschland vor dem Hintergrund des Holocaust reflektieren. Bei der Betrachtung dieser Entwicklung kann jedem deutlich werden, welche Erfolge durch die Wege der Verständigung verzeichnet werden können. Die Eröffnungsveranstaltung (Montag, 3. November um 19:00 Uhr im Großen Sitzungssaal des Rathauses der Landeshauptstadt) zählt traditionsgemäß zu den Höhepunkten der Veranstaltungsreihe. Nach der Eröffnungsrede eines Vertreters der Landesregierung und den Grußworten soll die Podiumsdiskussion das Motto der Veranstaltungsreihe aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten: Prof. Michael Wolffsohn, in Tel Aviv geboren, lebt in München und lehrt jüdische Zeitgeschichte, der langjährige Vorstandssprecher der IRGW, Meinhard M. Tenné, geboren in Berlin, kehrte nach Jahren in Israel wieder nach Deutschland zurück und lebt hier, obwohl er während des Holocaust Mutter, Schwester und viele Verwandte verloren hatte. Dr. Josef Schuster, Mitglied des Präsidiums im Zentralrat der Juden in Deutschland, geboren in Haifa, kam als Zweijähriger mit seinen Eltern nach Deutschland, und die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Berlin, Lala Süßkind, wurde als Kind polnischer und weißrussischer Juden in Niederschlesien geboren und kam bereits als Einjährige mit ihren Eltern nach Berlin. Auch der Moderator des Abends, Micha Guttmann, Jurist und Journalist beim Deutschlandfunk, hat sich in zahlreichen Veröffentlichungen mit dem jüdischen Leben in Deutschland auseinandergesetzt. Zu der Eröffnungsveranstaltung wird auch Charlotte Knobloch, Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland in Stuttgart erwartet. 
Shave Zion A101.jpg (45356 Byte)Mit der Eröffnungsveranstaltung wird zugleich ein weiterer Höhepunkt der Jüdischen Kulturwochen in Stuttgart seinen Auftakt haben: Die Ausstellung "Ort der Zuflucht und Verheißung. Shavei Zion 1938 bis 2008" erinnert an die Auswanderung schwäbischer Juden aus Rexingen (heute ein Ortsteil von Horb) und anderen Orten Württembergs nach Palästina und den Aufbau der Siedlung "Shavei Zion". Sie wird vom 3. bis 27. November im zweiten Obergeschoss des Rathauses zu sehen sein. Stuttgart hat bereits in den 60er Jahren eine Patenschaft über Shavei Zion übernommen. 
Thematisch mit ihr verknüpft ist die Schau über den Dichter Leopold Marx "Von Cannstatt nach Shavei Zion" (Rathaus Stuttgart, 4. Obergeschoss Seitenflügel, 3. bis 16. November) und die Kunstausstellung von Marlis Glaser mit Porträts Emigrierter aus Shavei Zion im 3. Stock des Rathauses. 
Bei einer Begleitveranstaltung zur Ausstellung: am Samstag, 15. November, 19:30 Uhr im Theaterhaus liest Wolfgang Höper aus dem Notizbuch von Manfred Scheuer, dem ersten Bürgermeister der Siedlung über die ersten Tage und Monate in der im Norden Israels gelegenen Siedlung. 
Synagogenkonzert-0811.jpg (81160 Byte)Das Stuttgarter Synagogenkonzert zählt bei den Jüdischen Kulturwochen bereits traditionell zu den Höhepunkten. In diesem Jahr konnte mit Benjamin Muller einer der weltweit besten Kantoren gemeinsam mit seinen Söhnen für einen Auftritt in Stuttgart am Samstag, den 8. November, 20:00 Uhr in der Synagoge gewonnen werden. Kantor Miller wird unter dem Titel "Schiru laschem schir chadasch – Singet dem Herrn ein neues Lied" im Ensemble mit seinen Söhnen Joseph, Israel und Raphael sowie einem seiner Enkel auftreten. Das Ensemble beweist, wie die Tradition kantoraler Ausbildung in Familien weitergegeben wird. 
Die Geschichte und Bedeutung der jüdischen Gemeinden in Südwestdeutschland beleuchten die ausgewiesenen Fachleute Prof. Dr. Rolf Kießling, Bonstetten, Dr. Joachim Hahn, Stuttgart, Dr. Hanno Loewy, Hohenems, Dr. Uri Kaufmann, Heidelberg und Landesrabbiner a.D. Dr. Joel Berger, Stuttgart bei einem historischen Symposium am Donnerstag, 13. November, 14:30 bis 18:00 Uhr im Haus der Geschichte Baden-Württemberg. Bei der vom Leiter des Hauses der Geschichte, Dr. Thomas Schnabel, moderierten Veranstaltung soll die Entwicklung der jüdischen Gemeinden im deutschen Südwesten unter verschiedenen thematischen Aspekten historisch aufbereitet, eine Bestandsanalyse gemacht und auch ein Ausblick in die Zukunft gewagt werden.
Auch zahlreiche Vorträge greifen das Thema der Kulturwochen auf: Landesrabbiner a.D. Dr. Joel Berger beleuchtet am Mittwoch, 5. November um 19:00 Uhr im Treffpunkt Rotebühlplatz den "Weg des Zionismus – Wandel einer Idee" und der ARD-Korrespondent in Tel Aviv, Richard Chaim Schneider, befasst sich am Dienstag, 11. November um 19:30 Uhr mit der "Rolle des Holocaust im Nahost-Konflikt". 
Die Schwierigkeiten in Deutschland, sich der Vergangenheit zu stellen, dokumentiert der im vergangenen Jahr veröffentlichte NDR-Film "Das Schweigen der Quandts". Bei der Aufführung am Montag, 10. November um 19:00 Uhr im Haus des Dokumentarfilms wird Regisseur Eric Friedler anwesend sein und mit den Zuschauern diskutieren. 
Auch in diesem Jahr werden namhafte jüdische Autoren bei den Jüdischen Kulturwochen in Stuttgart erwartet. Den Beginn macht der bekannte Schauspieler Michael Degen, der in "Mein heiliges Land. Auf der Suche nach meinem verlorenen Bruder" sein eigenes Leben und damit die Gründungsjahre Israels und die Nachkriegsjahre in Deutschland nachzeichnet (Dienstag, 4. November, 20:00 Uhr, Hospitalhof Stuttgart). Barbara Honigmann, in Ost-Berlin aufgewachsen und in Straßburg lebend, liest am Donnerstag, 13. November um 20:00 Uhr im Literaturhaus aus ihrem Roman "Das überirdische Licht – Rückkehr nach New York". Der ungarische Schriftsteller György Dalos, der in Berlin lebt, setzt sich in seinem Roman "Die Beschneidung" mit seinem Judentum auseinander (Mittwoch, 12. November 20:00 Uhr, Gemeindesaal der IRGW) und Amelie Fried präsentiert ihr neues Buch "Schuhhaus Pallas", in dem sie den jüdischen Wurzeln ihrer Familie nachspürt (Mittwoch, 12. November, 20:00 Uhr, Stadtbücherei). 
"Podio", das kreative Zusammenwirken des Rundfunk Moderators Alfred Marquart und des Schauspielers Patrick Planck, haben mit ihrer sorgfältigen Auswahl und eindringlichen Präsentation von Literatur in Stuttgart schon eine Fan-Gemeinde. Bei einer Matinée am Sonntag, 16. November um 11:00 Uhr im Theater im Westen präsentieren sie deutschsprachige jüdische Autoren über drei Generationen. Den Abschluss der jüdischen Kulturwochen Stuttgart bildet auch in diesem Jahr Ernst Konarek, der sich heuer deutschsprachigen jüdischen Exil-Autoren aus Österreich widmet (Sonntag, 16. November, 19:00 Uhr, theater rampe stuttgart). 
Mit den jüdischen Kulturwochen setzt sich die IRGW das Ziel, den Dialog mit der nichtjüdischen Gemeinschaft zu fördern. Darüber hinaus ist es ein Anliegen, das Verständnis für die jüdische Religion und Kultur zu vertiefen. Diesem Ziel widmen sich die Veranstaltungen, die die jüdischen Lebensbräuche zum Inhalt haben, wie die Synagogenführung (Dienstag, 4. November, 18:00 Uhr, Synagoge), ein Kochkurs (Donnerstag, 13. November, 18:00 Uhr, Treffpunkt Rotebühlplatz), ein Zeitzeugengespräch mit Rachel Dror (Sonntag, 16. November, 11:00 Uhr, Treffpunkt Rotebühlplatz) und die Kinderwerkstatt im Treffpunkt Rotebühlplatz (Sonntag, 16. November,), die in diesem Jahr Papier (11:00 Uhr) und Druck (14:00 Uhr) zum Inhalt hat. 
Traditionelle jüdische Klezmer-Musik bieten die Gruppe Klezmorim mit "KlezMeshugge" am Donnerstag, den 13. November um 19:30 Uhr im Gemeindesaal der IRGW. Jüdische Chansons, dargeboten von Tirzah Haase, sind am Donnerstag, 6. November um 20:00 Uhr im Restaurant "Punctum" zu hören. 
Im Stuttgart zählen die Jüdischen Kulturwochen, von der IRGW dieses Jahr zum fünften Mal veranstaltet, mittlerweile schon zur Tradition. Insgesamt 20 Stuttgarter Kulturinstitutionen, unter ihnen die Volkshochschule (vhs stuttgart), Haus der Geschichte, Literaturhaus, Hospitalhof und Stadtbücherei, beteiligen sich am Programm. Als ehrenamtliche Kuratoren bereiten Landesrabbiner a.D. Dr. Joel Berger und seiner Frau Noémi Berger die Jüdischen Kulturwochen vor. 
Die Landeshauptstadt Stuttgart, das Land Baden-Württemberg und die Landeszentrale für politische Bildung geben jeweils einen Zuschuss zu den Jüdischen Kulturwochen Stuttgart, die Veranstaltungsreihe in Württemberg wird von der Landesstiftung Baden-Württemberg gefördert. Zahlreiche Sponsoren tragen wesentlich dazu bei, dass ein so vielfältiges Programm möglich wurde. 
Die Programmübersicht für die Jüdischen Kulturwochen liegt in der Israelitischen Religionsgemeinschaft (Eingang Firnhaberstraße 9), in den städtischen Büchereien, bei der Volkshochschule, im i-Punkt und weiteren Kulturinstitutionen in Stuttgart aus. 
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Im Auftrag der IRGW Ansprechpartner für die Medien:
Susanne Wetterich
Susanne Wetterich Kommunikation
Programmkoordination und Öffentlichkeitsarbeit Jüdische Kulturwochen 2008
Fichtestr. 1  70193 Stuttgart  
Telefon 0711 / 505 40 50 Telefax 0711 / 505 40 49    E-Mail 

    

Jüdische Kulturtage 2008 in Emmendingen vom 6. April 2008 bis 20. September 2008 
  

EM 2008 JKT.jpg (27851 Byte) Aktuell: Der Verein für jüdische Geschichte und Kultur Emmendingen e.V. und die
Jüdische Gemeinde Emmendingen K.d.ö.R. laden ein zu den


"Jüdischen Kulturtagen 2008" vom 6. April 2008 bis 20. September 2008  

Über das Programm liegt ein umfangreicher Prospekt vor:  zum Download bitte anklicken    

       

Purim - ein Fest aus Freude über die Rettung - eine Ausstellung im Jüdischen Kulturmuseum Augsburg-Schwaben vom 13. März bis zum 15. April 2008
   

Purim IKG 001.jpg (44937 Byte) Purim IKG 002.jpg (41602 Byte) Purim IKG 003.jpg (46624 Byte) Purim IKG 004.jpg (52687 Byte)
Kinder der Israelitischen Kultusgemeinde Schwaben-Augsburg in Purim-Kostümen (um 1960) Purim-Rassel mit Esther-Rolle, Israel (um 1980)
  
Esther-Rolle, 18. Jahrhundert, Museum zur Geschichte von Christen und Juden (Schloss Großlaupheim in Laupheim) Purim-Masken für Kinder
       
Purim – ein Fest aus Freude über die Rettung. Am 21. März 2008 feiern jüdische Gemeinden auf der ganzen Welt Purim. Damit erinnern sie an die wundersame Rettung der Juden Persiens vor der Verfolgung durch Haman, von der das Buch Esther berichtet. Purim versetzt die jüdischen Gemeinden jedes Jahr in ausgelassene Stimmung. Neben reichlichem Essen und Trinken gehören zu diesem Freudenfest auch seit langem Verkleidungen und Lieder. 
Zu diesem Fest setzt das Jüdische Kulturmuseum seine Ausstellungsreihe zu den jüdischen Jahresfesten am Wechselausstellungstisch in der Dauerausstellung fort und zeigt dort vom 13. März bis zum 15. April 2008 eine Installation zu Purim. Anhand von ausgewählten Objekten und Fotografien erläutert die Ausstellung die Entstehung und Bedeutung des Fests, erklärt seine Bräuche wie auch deren Veränderungen im Laufe der Zeit und erzählt, wie schwäbische Juden Purim feierten. Die Ausstellungseröffnung findet am Mittwoch, den 12. März 2008 um 19 Uhr im Jüdischen Kulturmuseum statt.  Der Kinderchor der Israelitischen Kultusgemeinde Schwaben-Augsburg gestaltet die Veranstaltung musikalisch mit traditionellen Purim-Liedern. Im Anschluss an die Eröffnung werden Purim-Gebäck und Wein gereicht. 

    

 

EDJC 2007 poster.jpg (39266 Byte)Europäischer Tag der Jüdischen Kultur am 7. September 2008:   
-   Das Programm für Baden-Württemberg und Elsass: pdf-Datei.   
-   Das Programm für die Schweiz: pdf-Datei  

   

   

"Ort der Zuflucht und Verheißung. Shavei Zion 1938-2008": vom 12. Februar - 9. März 2008 in Rexingen    

  

"Ort der Zuflucht und Verheißung. Shavei Zion 1938–2008"   ist der Titel einer deutsch-hebräischen Ausstellung zum 70. Jahrestag der Gründung von Shavei Zion im Norden von Israel. Zehn Familien und mehrere unverheiratete junge Männer aus der jüdischen Gemeinde Rexingen im Schwarzwald wurden am 6. Februar 1938 in der Rexinger Synagoge verabschiedet. Sie standen vor ihrer Auswanderung ins britische Mandatsgebiet Palästina. Gemeinsam wollten sie Nazideutschland verlassen und eine neue jüdische Gemeinde im Land der biblischen Väter aufbauen. Ihnen schlossen sich Familien aus anderen, meist süddeutschen Gemeinden an. Am 13. April 1938 wurde in Westgaliläa, direkt am Mittelmeer, die Siedlung Shavei Zion gegründet. Der Träger- und Förderverein Ehemalige Synagoge Rexingen hat mit Bürgerinnen und Bürgern von Shavei Zion eine Ausstellung erarbeitet, die die Geschichte dieser dramatischen Auswanderung und der neuen Gemeinde bis heute erzählt. Auch die Freundschaftsbeziehungen zwischen Shavei Zion und Menschen und Gemeinden in Baden-Württemberg, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelten, werden dargestellt. Die Erarbeitung der Ausstellung wurde möglich durch die Unterstützung der Landesstiftung Baden-Württemberg, des Landkreises Freudenstadt, der Oberschwäbischen Elektrizitätswerke und anderer. Die Schirmherrschaft haben übernommen die Israelitische Religionsgemeinschaft Württembergs und der Ministerpräsident den Landes Baden-Württemberg, Günther H. Oettinger. Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher, zweisprachiger Katalog mit vielen, bisher nicht veröffentlichten Fotos und Dokumenten.  
  
Die Eröffnung der Ausstellung war am 10. Februar um 15.00 Uhr in der Johanniterhalle in Rexingen. 
 
Die Ausstellung selbst ist in der Ehemaligen Synagoge in Rexingen, Freudenstädter Straße 16, zu sehen. 
Vom 12. Februar bis 9. März 2008, täglich außer montags von 14.00 bis 20.00 Uhr, Schulklassen nach Anmeldung auch vormittags.

Alle Freunde von Shavei Zion sind herzlich nach Rexingen eingeladen. 
Telefonische Auskunft zur Ausstellung unter: 0 74 51 / 62 06 89.  

Auf dem Schiff.jpg (71398 Byte) Saemann.jpg (65799 Byte) Flyer zur Ausstellung (als pdf-Datei herunterzuladen)
Die erste Auswanderergruppe auf dem Schiff Galiläa auf dem Weg nach Palästina. Sally Lemberger, Bauer und Viehhändler aus Rexingen, in Shavei Zion.
        
Eindrücke von der Ausstellung 
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum 17.2.2008)
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An der Freudenstädter Straße: Nachbau eines sog. "Lift" = Holzcontainer, mit dem Möbel und Hausrat jüdischer Familien 1938 verfrachtet wurden Die Ausstellung ist im Kirchenraum, der auf Höhe der ehemaligen Frauenempore eingerichtet wurde. Teile der Gitter der Frauenempore sind erhalten.
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Blick in den Ausstellungsraum auf Höhe der früheren Frauenempore. Zahlreiche Besucher zeigen großes Interesse an der Ausstellung
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Einzelne Vitrine mit dem Original eines hölzernen Grabschildes für den im Dezember 1941 gestorbenen Siegfried Lemberger Gebetbuch von Wilhelm Wälder, 1945 in der ehemaligen Synagoge gefunden Schulheft (Schule in Shavei Zion) des 42-jährigen ehemaligen Tuttlinger Viehhändlers Julius Fröhlich
Auf dem Schiff.jpg (71398 Byte) Saemann.jpg (65799 Byte) Flyer zur Ausstellung (als pdf-Datei herunterzuladen)
Die erste Auswanderergruppe auf dem Schiff Galiläa auf dem Weg nach Palästina. Sally Lemberger, Bauer und Viehhändler aus Rexingen, in Shavei Zion.

    

Chanukka - eine Ausstellung zum jüdischen Lichterfest im Jüdischen Kulturmuseum Augsburg-Schwaben vom 29. November 2007 bis zum 12. März 2008. 
  

Chanukka Ausstellung A2007.jpg (39290 Byte)Am 4. Dezember (2007) beginnt das jüdische Lichterfest Chanukka, das acht Tage dauert. Es erinnert an den erfolgreichen Freiheitskampf der Makkabäer gegen die syrischen Seleukiden im 2. Jahrhundert v.d.Z. Im Mittelpunkt steht das Wunder, das sich bei der Wiedereinweihung des Tempel 164 v.d.Z. ereignet hat. Nach der Verunreinigung durch die Seleukiden fand man im Tempel nur noch eine kleine Menge reines Öl. Wider Erwarten brannte der Leuchter im Tempel damit acht Tage lang, bis neues reines Öl hergestellt worden war. In Erinnerung daran zünden Juden während des Chanukka-Fests jeden Abend Lichter an, immer eines mehr, bis am Ende acht Kerzen brennen.  
Das Jüdische Kulturmuseum Augsburg-Schwaben zeigt vom 29. November 2007 bis zum 12. März 2008 am Wechselausstellungstisch eine Installation zum Chanukka-Fest. Die Ausstellung beschreibt die historischen Ursprünge des Lichterfests, erläutert seine Bräuche und stellt ganz verschiedenartig gestaltete Chanukka-Leuchter aus Vergangenheit und Gegenwart vor. 
Die Ausstellungseröffnung fand am Mittwoch, den 28. November 2007 um 18 Uhr im Jüdischen Kulturmuseum Augsburg-Schwaben statt.

   

 

   

  

"Die Chemie der Erinnerung" - Ein Projekt von Lutz Schelhorn und Stefan Mellmann  (Ausstellung bis Ende 2007)
am Ort der Deportation der Stuttgarter Juden: Nordbahnhof Stuttgart     Informationsseite 

      

Ausstellung "Jud Süß – Geschichte (n) einer Figur" vom 9.11. bis 1.12.2007 in der Tübinger Kulturhalle, Nonnengasse 19   Zum Flyer zur Ausstellung

 

Über keine jüdische Persönlichkeit in der deutschen und württembergischen Geschichte ranken sich so viele negative und häufig antisemitisch aufgeladene Klischees und Geschichten als über den 1738 in Stuttgart gehenkten früheren Hoffaktoren Joseph Süß Oppenheimer. Die Wanderausstellung aus Göttingen (www.jsoppenheimer-ausstellung.de)  geht den Facetten der Wirkungsgeschichte von Joseph Süß Oppenheimer bis in die Gegenwart nach: Stationen sind u.a. seine Zeit als Hoffinanzier von 1734 bis 1737 beim württembergischen Herzog Alexander und der Justizmord an Oppenheimer, die literarische Verarbeitung der historischen Figur bei Wilhelm Hauff und Lion Feuchtwanger, bis hin zum NS-Propagandafilm "Jud Süß" von Veit Harlan sowie die Rezeptionsgeschichte der Figur "Jud Süß" bis heute. Eine zusätzliche Vitrine stellt Dokumente mit den Tübingen Bezügen her. Nach der Vernissage der Ausstellung am 8.November um 19 Uhr in der Kulturhalle werden in drei weiteren Veranstaltungen wichtige Aspekte vertieft: 

8. November 2007, 19 Uhr: Vernissage u.a. mit Prof. Setzler (Kulturamt) und Medienwissenschaftlerin Ariadne Sondermann (Göttinger Ausstellungsgruppe)  

15. November 2007, 20 Uhr: Hans-Otto Binder, Historiker: Joseph Süß Oppenheimer und Württemberg 

22. November 2007, 20 Uhr: Kurt Oesterle, Autor: "Den Juden konnte und wollte niemand retten" Wilhelm Hauffs Novelle "Jud Süß" (1827) mit einem Ausblick auf Lion Feuchtwangers gleichnamigen Roman von 1925 

29. November 2007, 20 Uhr: Ulrich Hägele, Medienwissenschaftler/Martin Ulmer, Kulturwissenschaftler: "Jud Süß" – ein nationalsozialistischer Propagandafilm 

Außerdem besteht für Schulen das Angebot für Führungen und Begleitmaterial: Anmeldung unter Telefon 07071/913941 
Öffnungszeiten der Ausstellung: 9. November bis 1.Dezember 2007

Donnerstag bis Sonntag 14.00 – 18.00 Uhr 

Die Ausstellung und das Begleitprogramm werden vom Kulturamt der Universitätsstadt Tübingen, der Geschichtswerkstatt Tübingen e.V., dem Verein der Freunde des Stadtmuseums sowie dem Verein Courage zur Verleihung des Lilli Zapf-Jugendpreises veranstaltet.   

 

 

Jüdische Kulturwochen in Stuttgart vom 12.-25. November 2007  

 

Thema 2007: "Wanderungen, Wege und Spuren des jüdischen Volkes und seiner Kultur"
 
Der Flyer mit dem Programm der Kulturwochen kann heruntergeladen werden. Zum Flyer (pdf-Datei)  

Pressemitteilung: Stuttgart, den 8. August 2007

Die Israelitische Religionsgemeinschaft Württemberg (IRGW) veranstaltet vom 12. bis 25. November die jüdischen Kulturwochen in Stuttgart. Kulturinteressierte erwartet ein intensives Programm mit über 40 Konzerten, Filmaufführungen, Lesungen, Vorträgen, Theateraufführungen und Ausstellungen. Zu den Höhepunkten der Jüdischen Kulturwochen Stuttgart 2007 zählt die Eröffnungsveranstaltung im Stuttgarter Rathaus am Montag, den 12. November um 18:00 Uhr. Nach dem Einführungsvortrag von Ministerpräsident Günther H. Oettinger und Grußworten diskutieren unter dem Motto "Wohin des Weges" die jüdischen Kulturschaffenden Dr. Cilly Kugelmann, Dr. Michel Friedman, Yves Kugelmann und Lea Fleischmann über die Perspektiven des Judentums in Europa. Zu der Veranstaltung wird auch Charlotte Knobloch, die Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, erwartet. Während der Kulturwochen werden der Literatur-Nobelpreisträger Imre Kertèsz (Dienstag, 20. November, 20:00 Uhr im Hospitalhof) und die Schriftsteller György Konrad (Dienstag, 13. November, 19:30 Uhr, Stadtbücherei im Wilhelmspalais), Michal Zamir (Donnerstag, 15. November, 20:00 Uhr, Literaturhaus) und Mihaly Vajda (Donnerstag, 22. November, 19:00 Uhr, Ungarisches Kulturinstitut) in Stuttgart sein. Mit Anekdoten, Pointen, Scherzen und Witzen als Elementen der jüdischen Erzählkunst befasst sich das von der vhs stuttgart organisierte Literaturfrühstück mit Landesrabbiner a.D. Dr. Joel Berger (Sonntag, 18. November, 11:00 Uhr, Treffpunkt Rotebühlplatz).  Den musikalischen Höhepunkt bietet ein Operettenabend am Sonntag, den 18. November um 19:00 Uhr im Mozartsaal der Liederhalle. Helene Schneiderman, Motti Kastòn und das Alt-Wiener Strauss-Ensemble bieten unter dem Titel "Weißt Du es noch…" unter anderem Kompositionen der jüdischen Komponisten Jacques Offenbach, Emmerich Kalmàn, Paul Abraham und Johann Strauß. Eine Uraufführung gibt es beim Konzert am Montag, 19. November um 20:00 Uhr im Schillersaal der Liederhalle. Der Geiger Kolja Lessing spielt die ihm gewidmete Komposition "Pas de deux" von Zvi Avni, der in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag feiert und bei dem Konzert ebenfalls anwesend sein wird. Beim schon traditionellen Synagogenkonzert (Samstag, 24. November 20:00 Uhr, Synagoge Stuttgart) treten die jungen israelischen Kantoren Shlomo Glik, Shimon Bergman und Jechezkel Klang auf. Die Moderation wird Landesrabbiner a.D. Dr. Joel Berger übernehmen. Das Kommunale Kino beteiligt sich mit Jüdischen Filmtagen, bei denen die Filme "Metallic blues" von Danny Varete und "Mutters Courage" von Michael Verhoeven nach einer Vorlage von George Tabori gezeigt werden. Die Stuttgarter Tabori-Expertin Prof. Dr. Anat Feinberg wird am Samstag, 24. November um 20:00 Uhr im Filmhaus in diese Arbeit einführen und sich nach der Aufführung der Diskussion stellen. Einen besonderen Leckerbissen bietet die Aufführung des jiddischen Films"Yidl mitn Fidl", der 1936 in Polen gedreht wurde, am Samstag, 17. November um 18:30 Uhr im Filmhaus. Landesrabbiner a.D. Dr. Joel Berger wird die Einführung halten. Das Haus des Dokumentarfilms verweist mit der Aufführung von "Zuflucht in Shanghai" (Dienstag, 20. November, 19:00 Uhr, Haus des Dokumentarfilms) auf einen weithin unbekannten Aspekt der jüdischen Emigration. Die Freunde des Kabaretts werden bei dem Abend mit Ernst Konarek, Gottfried Breitfuß und Ernst Kies "Ich bitte dich, sei nicht so blöd – von Blitzdichtern, Doppelconferencen und jüdischen Witzen" (Sonntag, 25. November, 19:00 Uhr, Theater der Altstadt im Westen) auf ihre Kosten kommen. Das Theater tri-bühne bringt am Samstag, 17. November um 20:00 Uhr "Empfänger unbekannt" von Kressmann Taylor zur Aufführung und die Theatergruppe der IRGW, in der Immigranten aus den ehemaligen GUS-Staaten mitwirken, erbringt mit Kishons "Der Trauschein" (Donnerstag, 22. November, 19:00 Uhr, Gemeindesaal der IRGW) in deutscher Sprache einen Beweis der erfolgreichen Integrationsarbeit der Gemeinde. Mit den jüdischen Kulturwochen hat die IRGW das Ziel, den Dialog mit der nichtjüdischen Gemeinschaft zu fördern. Darüber hinaus ist es ein Anliegen, das Verständnis für die jüdische Religion und Kultur zu vertiefen. Die Gemeinde und ihre Mitglieder wollen sich in der Öffentlichkeit als vitaler, lebendiger Teil der Gesellschaft präsentieren. Durch die Zuwanderung jüdischer Emigranten aus den GUS-Staaten in die Bundesrepublik ist die Israelitische Religionsgemeinschaft Württemberg während der letzten Jahre stark gewachsen. Heute sind nahezu drei Viertel der Gemeindemitglieder Migranten. Diese Entwicklung macht es in verstärktem Maße notwendig, die neuen Mitglieder der Gemeinde in das bundesrepublikanische Leben zu integrieren. Das Thema der Jüdischen Kulturwochen 2007 "Juden auf Wanderschaft. Wege und Spuren des jüdischen Volkes und seiner Kultur" greift die Zielsetzung direkt auf. Wechsel und Wanderung, Ende und Neubeginn prägen das Judentum bis heute. Die jüdische Kultur und das jüdische Selbstverständnis sind von diesen Erfahrungen wesentlich beeinflusst. Das Judentum ist damit ein Beispiel, wie die Erfahrung unterschiedlicher Lebensorte, Lebensstile und Lebensauffassungen kreativ aufgegriffen und positiv weiterentwickelt werden können. Juden und Judentum stehen somit dafür, dass Migration nicht Belastung, sondern Bereicherung bedeutet. Die Jüdischen Kulturwochen, von der IRGW heuer zum vierten Mal veranstaltet, haben sich mittlerweile fest im Stuttgarter Kulturleben etabliert. Ihr Erfolg und der rege Besuch eines aufgeschlossenen Publikums zeigen: Es besteht ein sehr großes Interesse daran, Kultur, Religion und Lebensbräuche der jüdischen Bürgerinnen und Bürger näher kennen zu lernen. Insgesamt 17 Stuttgarter Kulturinstitutionen, unter ihnen die Volkshochschule (vhs stuttgart), Kommunales Kino, Literaturhaus, Hospitalhof und Stadtbücherei, beteiligen sich am Programm, das Veranstaltungen für alle Interessen und jedes Alter bietet. Als ehrenamtliche Kuratoren bereiten Landesrabbiner a.D. Dr. Joel Berger und seiner Frau Noémi Berger in diesem Jahr die Stuttgarter Kulturwochen vor. Die Landeshauptstadt Stuttgart, das Land Baden-Württemberg und die Landeszentrale für politische Bildung geben jeweils einen Zuschuss zu den Jüdischen Kulturwochen Stuttgart, als Sponsoren konnten die DaimlerChrysler AG, die Robert Bosch GmbH, TRUMPF Werkzeugmaschinen GmbH, RePromotion Marketing & Sales Blickle GmbH, die LBS, der Zentralrat der Juden in Deutschland und zahlreiche Einzelspender gewonnen werden. Erstmals finden im Jahr 2007 auch Jüdische Kulturwochen Württemberg statt. Damit bietet die IRGW auch in ihren Zweigstellen in Ulm, Heilbronn, Schwäbisch Hall, Reutlingen und Hechingen Veranstaltungen an. Die Jüdischen Kulturwochen Württemberg, die von der Landesstiftung Baden-Württemberg unterstützt werden, finden während des gleichen Zeitraums und unter dem gleichen Motto statt, werden aber getrennt organisiert. Die gemeinsame Eröffnungsveranstaltung in Stuttgart stellt dabei ein "Bindeglied" zwischen den beiden Veranstaltungsreihen dar.

Programmkoordination und Öffentlichkeitsarbeit Jüdische Kulturwochen 2007: Susanne Wetterich   E-Mail  

     
   

Ausstellung im Jüdischen Kulturmuseum Augsburg-Schwaben vom 19. September bis 25. November 2007

JKM Ausstellung RH 02.jpg (24761 Byte) 

Neue Installation zum jüdischen Neujahrsfest Rosch ha-Schana

im Jüdischen Kulturmuseum Augsburg-Schwaben

 

Am 13. September 2007 feiern Juden auf der ganzen Welt den Beginn des neuen jüdischen Jahres 5768. Aus diesem Anlass wechselt das Jüdische Kulturmuseum seine Installation zu den Jahresfesten und zeigt ab nächster Woche am Wechselausstellungstisch eine Ausstellung zum jüdischen Neujahrsfest Rosch ha-Schana. Ausgewählte Objekte führen in die Rituale des Festes sowie in die Bedeutung der Bußzeit ein, die mit Rosch ha-Schana einsetzt und zehn Tage später mit dem Versöhnungstag Jom Kippur endet. Im Mittelpunkt der neuen Wechselausstellung stehen die Neujahrsfeiern der Augsburger Gemeinde in Vergangenheit und Gegenwart. Sie erläutert außerdem die jüdische Zeitrechnung und zeigt jüdische Kalender aus verschiedenen Epochen. Zur Eröffnung der Rosch ha-Schana-Installation singt der Tenor Nikola David Lieder, die traditionell zum jüdischen Neujahrsfest gehören. Anschließend gibt es einen kleinen Empfang mit beliebtem Gebäck aus der jüdischen Küche.

 

Die Ausstellungseröffnung findet am Mittwoch, den 19. September 2007, um 18 Uhr im Jüdischen Kulturmuseum Augsburg-Schwaben statt. Die Ausstellung ist bis zum 25. November 2007 im Jüdischen Kulturmuseum zu sehen.  

Jüdisches Kultusmuseum Augsburg-Schwaben  Halderstraße 6-8   86150 Augsburg  Tel. 0821-513658  Fax 9821-513626   www.jkmas.de   

  

   

SHA Ausstellung 200601.jpg (120283 Byte)Hinweis auf eine Ausstellung im Hällisch-Fränkischen Museum vom 13. Juli bis 23. September 2007: 
"Vom Bretterhaufen zum Vorzeigeobjekt - Die neu entdeckte Synagogenvertäfelung von Eliezer Sussmann (um 1738).
Die Unterlimpurger Synagogenvertäfelung des polnischen Wandermalers Eliezer Sussmann (1738/39) zählt zu den wichtigsten Judaica in Deutschland und gilt als Ausstellungsstück von europäischem Rang. Vor einigen Jahren wurden an Holzverkleidungen im Dachgeschoss eines Steinbacher, früher von Juden bewohnten Hauses die Spuren einer farbigen Fassung entdeckt. Malweise und Ornamentik sind eindeutig Elieser Sussmann zuzuschreiben. Die Tafeln waren während des Zweiten Weltkriegs aus Brandschutzgründen mit einer Kalkschwemme übertüncht worden. Auf Grund seines schlechten Erhaltungszustands musste der Dachstuhl 2003 erneuert werden. Die ausgebauten Bretter erwarb der Historische Verein für Württembergisch Franken. An der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart wurde im Rahmen einer Diplomarbeit die Synagogenvertäfelung gereinigt, die Maltechnik analysiert und die Fassung gefestigt. Anschließend erstellte die Diplomandin Kristel Leivo die Konzeption für eine Restaurierung, rekonstruierte die Räumlichkeiten und fertigte ein Modell, an dem unter anderem die Gliederung in "Frauen- und Männerschul" abzulesen ist. In der Ausstellung wird dieses einmalige Zeugnis deutschen Landjudentums erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.
Website Hällisch-Fränkisches Museum  

  

 

Theaterstück "Gebirtig - Ein Märchen mit Musik" von Joshua Sobol - Premiere am 20. September 2007 in Weil am Rhein
  

Gebirtig Hinweis k.jpg (18978 Byte)Am 20. September 2007 feiert das Theaterstück "GEBIRTIG - Ein Märchen mit Musik" von Joshua Sobol seine deutschsprachige Premiere im Haus der Volksbildung Weil am Rhein. Die grenzüberschreitende Produktion des Ensembles Kesselhaus, der Stadt Weil am Rhein und des Neuen Theaters am Bahnhof Dornach (CH) verspricht musikalisches und lebendiges Theater. Das Klezmer Orchestra Baith Jaffe aus Basel verleiht der Inszenierung von Klaus Michael Zintgraf seine musikalische Seele. "GEBIRTIG" ist eine Hommage An Mordechai Gebirtig (1877-1942) und Seine Lieder, an das Leben, den Mut zum Überleben, die Hoffnung und die Menschlichkeit. Joshua Sobol, der wohl bekannteste zeitgenössische israelische Theater-Autor, hat die Figuren und deren Geschichten zu einem modernen Märchen gewoben, in dem Trauer, Heiterkeit und Humor miteinander verbunden sind. Ein wesentlicher Bestandteil dieses Werkes ist die Klezmer-Musik. Beteiligt an dieser grenzüberschreitenden Theaterproduktion sind professionelle Schauspieler und Musiker aus dem Euro-Distrikt, sowie Schauspieler des Ensembles Kesselhaus und das bekannte Klezmer-Orchester "Baith Jaffe". Regie führt Klaus Michael Zintgraf. Gespielt wird in vier  Vorstellungen im September im Haus der Volksbildung in Weil am Rhein (D) und in sechs Vorstellungen im Oktober/November im Neuen Theater am Bahnhof Dornach (CH). Insgesamt werden mehr als 3.000 Besucher aus der Region erwartet. Infos über www.gebirtig.de

 

 

EDJC 2007 poster.jpg (39266 Byte)"Europäischer Tag der jüdischen Kultur" am Sonntag, 2. September 2007:

Programm von Elsass und Baden-Württemberg  (0,7 mb) 

Programm von Rheinland-Pfalz    (0,3 MB)

Programm von Bayrisch-Schwaben  (3 MB)

Programm der Schweiz     (0,3 MB)  

 

 

  

Hohenz_Adler.jpg (32491 Byte)Vortrag im Rahmen der Reihe "Hohenzollern - Fürstentümer zwischen Macht und Ohnmacht" des Schwäbischen Heimatbunds, Dienstag, 6. März 2007, 19.00 Uhr: 

Dr. Benigna Schönhagen: "... groß in ihrem Volke, groß in ihrem Vaterlande ..." – Hoffaktorin Madame Kaulla aus Hechingen (Vortrag mit Lichtbildern)

Im Namen von Landschaft, Burg und Fürsten samt ehemaligem Kaiserhaus in Berlin leben sie fort, die schwäbischen Grafen von Zollern - später Fürsten von Hohenzollern.  

Das Leben der zunächst fürstenbergischen, dann württembergischen Hoffaktorin Karoline Kaulla (1739-1809), der zeitweise die Verproviantie­rung der gesamten Reichsarmee übertragen war, blieb immer ihrer Heimatstadt Hechingen verbunden und ist ohne das Phänomen des Landjudentums nicht zu verstehen; eine Ausnahmebiographie jüdischer Existenz am Vorabend der Emanzipationsgesetze.

Die Vorträge der Reihe finden statt im Foyer der L-Bank in Stuttgart, Börsenplatz 1. Zu erreichen mit U 9 und U 14, Haltestelle "Friedrichsbau (Börse)".

Kostenbeitrag: € 2,– (nur Abendkasse), Schüler und Studenten bis 30 Jahre frei

Das weitere Programm, dazu auch thematisch ausgerichtete Reisen und Exkursionen, findet sich unter www.schwaebischer-heimatbund.de


Ausstellung im Ulmer Museum, 22. Oktober 2006 bis 28. Januar 2007: 
Charlotte Salomon   Leben? Oder Theater?   In Zusammenarbeit mit dem Joods Historisch Museum, Amsterdam  

Ulm Ausst 2006a.jpg (66625 Byte) nennt Charlotte Salomon (1917–1943) einen Bilderzyklus, den sie von 1940 bis 1942 in Südfrankreich schafft. Die Ausstellung zeigt rund 280 Gouachen, eine Auswahl von aus über 1300 kleinformatigen Blättern. Die Künstlerin schildert ihr Leben und das ihrer Familie als "Singespiel" in einer Kombination von Musik, Wort und Bild. Das Werk ist nicht nur Dokument eines Lebens, das von familiären Tragödien und dem Antisemitismus des Dritten Reiches überschattetet war, sondern auch ein bedeutendes künstlerisches Zeugnis. 
Leben? Oder Theater?   Unter dem Namen Charlotte Kann erzählt die Künstlerin von sich in der dritten Person. Die dicht bemalten Blätter zeigen Szenen aus dem Leben einer jüdischen, assimilierten Familie in Berlin, die Figuren tragen fiktive, sprechende Namen. Die kleinteiligen Bildfolgen sind mit Gassenhauern oder der Musik von Bach, Mozart und Schubert hinterlegt, Textpassagen fügen sich zwischen die Figuren und Darstellungen. Bei der Ausführung der Gouachen beschränkt sich die Malerin auf die drei Farben gelb, rot und blau, aus denen sie alle anderen Töne mischt, nur weiß kommt hinzu. In der Kombination von Text, Bild und Musik erreicht sie eine gedrängte, emotional anrührende Darstellung ihrer Freuden, aber vor allem ihrer Nöte und Krisen.  
Die Künstlerin  Charlotte Salomon (1917–1943) wuchs in Berlin in einer gut situierten, musisch interessierten jüdischen Familie auf. Charlottes Mutter nimmt sich 1926 das Leben; ihr Vater, Professor für Medizin, heiratet 1930 die bekannte jüdische Sängerin Paula Lindberg. 1935 beginnt Charlotte ein Kunststudium auf Probe, das sie 1937 abbricht. Sie folgt 1939 den Großeltern in die Emigration nach Villefranche-sur-Mer in Südfrankreich. Als sich 1940 die Großmutter vor ihren Augen das Leben nimmt, erfährt sie von der Kette von Suiziden in ihrer Familie. Ein Arzt empfiehlt ihr, wieder künstlerisch zu arbeiten. Darauf entsteht in den Jahren 1940 bis 1942 Leben? Oder Theater? 1943 heiratet sie den österreichischen Emigranten Alexander Nagler. Noch im selben Jahr in Frankreich verhaftet, wird Charlotte Salomon, die im 5. Monat schwanger ist, vermutlich am Tag ihrer Ankunft 1943 in Auschwitz ermordet. 

Eröffnung: Sonntag, 22. Oktober 2006, 11.30 Uhr  
Katalog
im Prestel Verlag, Seiten, Abb., Preis € 29.90 
Öffnungszeiten: Di – So 11–17 Uhr, Do 11–20 Uhr, Montag geschlossen  
Eintritt: € 5.00/ ermäßigt € 3.50  

 

 

Wiedereröffnung des Jüdischen Kulturmuseums Augsburg-Schwaben

Nach einjähriger Umbauarbeit wird das Jüdische Kulturmuseum Augsburg-Schwaben, das 1985 als erstes jüdisches Museum in der Bundesrepublik gegründet wurde, wiedereröffnet. Der Festakt dazu findet im Rathaus am Sonntag, den 5. November statt.
Ab 7. November wird das Museum für die Öffentlichkeit zugänglich sein.   www.jkmas.de     Informationen zur Wiedereröffnung (pdf-Datei)

  


Jüdische Kulturwochen Stuttgart 2006 
  
-   13.-28. November 2006
Jüdisch - was ist das ?

Programm als pdf-Datei hier downloadbar

  

Das besondere Ereignis: Tänze für das Blaue Haus in Breisach vom 3. - 6. August 2006:
Battery Dance Compagny       Jonathan Hollander, Artistic Director
Drastic Action                            Aviva Geismar, Artistic Director    (New York)      Nähere Informationen  

 

RV Ausstellung Glaser 06.jpg (44802 Byte) 
"Abraham aber pflanzte einen Tamariskenbaum" - Bilder über Menschen in Shavej Zion:
Ausstellung von Marlis Glaser im Rathaus Ravensburg vom 8. August bis 15. September 2006
Eröffnung: Dienstag, 8. August 17.30 Uhr im Rathaus in Ravensburg  


  

 

Europäischer Tag der Jüdischen Kultur 2006
Termin: 3. September 2006

Programm für Baden-Württemberg und Elsass/Alsace
Programm für Bayerisch Schwaben (pdf-Flyer, doc-Datei)

 

Tag des offenen Denkmals 2006 http://www.tag-des-offenen-denkmals.de

 

     
Weitere Informationen  

 
Verein für jüdische Geschichte und Kultur Emmendingen e.V./Jüdische Gemeinde Emmendingen K.d.ö.R. und Kulturamt der Stadt Emmendingen: 
Emmendingen – Dachau – Gurs – Auschwitz – Buchenwald – Emmendingen
 
Das Schicksal des Emmendinger Juden Rolf Weinstock – eine Annäherung                                
Ausstellungseröffnung – Szenische Lesung – Vortrag
Montag, 7. November,  18 Uhr Foyer im Neuen Rathaus, Landvogtei, Emmendingen  

Der 1920 in Emmendingen geborene und aufgewachsene Rolf Weinstock kehrte als einziger Emmendinger Überlebender der Vernichtungslager 1945 in seine Heimatstadt zurück. Unmittelbar nach Kriegsende schreibt er seine Leidensgeschichte nieder. Sie schildert die Hölle unfassbarer Qualen und Demütigungen. Das Buch erscheint 1948 unter dem Titel „Das wahre Gesicht Hitler-Deutschlands“ im Volksverlag Singen / Hohentwiel. Es ist eines der ersten Zeugnisse über den nationalsozialistischen Völkermord an europäischen Juden.  

 

Jüdische Kulturwochen in Stuttgart vom 7.-24. November 2005 zum Thema "Aus Trümmern bauen"  
Zum Programm: hier anklicken 
Der flyer als pdf-Datei: hier anklicken 

Tag des offenen Denkmals 2005 am 11. September 2005

Der diesjährige bundesweite Tag des offenen Denkmals am 11. September wird unter dem Schwerpunktthema "Krieg und Frieden" stehen. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ruft
dazu auf, in diesem Jahr insbesondere alle Bauten zur Teilnahme anzumelden, die einen Bezug zum Thema haben. Das können Burgen, historische Stadtmauern und Befestigungen, Orte historischer
Friedenschlüsse, Kirchen u.v.m. sein, aber auch alle anderen historischen Bauwerke und Stätten sind herzlich willkommen. Die Stiftung hat Anmeldeunterlagen und Informationen zum
Denkmaltag, an dem sich im vergangenen Jahr Veranstalter mit über 6.700 Bau- und Bodendenkmalen beteiligten, Anfang Februar an die Teilnehmer der Vorjahre versendet. Wer sein Objekt in
diesem Jahr öffnen möchte, kann sich jetzt auch im Internet bis zum 31. Mai anmelden und Materialien bestellen. http://www.tag-des-offenen-denkmals.de

    
Tag der Europäischen jüdischen Kultur 2005 am 4. September 2005

    

Ausstellung in der Ehemaligen Synagoge in Kippenheim vom 5. Juni - 3. Juli 2005

Ausstellung Vor aller Augen.jpg (93286 Byte)"Vor aller Augen: Fotodokumente des nationalsozialistischen Terrors in der Provinz"

Ausstellung der Stiftung Topographie des Terrors Berlin
Ehemalige Synagoge Kippenheim 

Öffnungszeiten: Sonntags 14 Uhr bis 17 Uhr, Führungen nach Vereinbarung

Beiprogramm: Sonntag, 5. Juni 2005, 14 Uhr: Dr. Cornelia Brink, Freiburg: "Der Weg der Bilder. Kontinuität und Wandel fotografischer Erinnerungen an die nationalsozialistischen Verbrechen"
Sonntag, 12. Juni 2005: 20 Uhr: Dr. Bernd Boll, Freiburg: "Die Tat im Bild. Entstehung und Überlieferung von Fotografien des Nationalsozialismus"
Donnerstag, 30. Juni 2005, 20 Uhr: Michael Rumpf, Bühl: "Drei Minuten Zeitgeschichte - Der Film vom Bühler Synagogenbrand 1938"

siehe zur Ausstellung kurz: http://www.topographie.de/user/austellung.php

  

  
Ausstellung zu Aron Tänzer im Jüdischen Museum in Göppingen-Jebenhausen vom 29. Juni - 4. September 2005 und dieselbe Ausstellung im Jüdischen Museum in Hohenems vom 9. März bis 8. Mai 2005

Aron Tänzer: Rabbiner, Forscher, Sammler und liebevoller Pedant.

Taenzer 030.jpg (63093 Byte)Anlässlich des 100. Geburtstages von Aron Tänzers epochalem Buch "Die Geschichte der Juden in Hohenems und im übrigen Vorarlberg" zeigt das jüdische Museum Göppingen-Jebenhausen eine Ausstellung über den bekanntesten Hohenemser und Göppinger Rabbiner. Die Ausstellung war bereits im Jüdischen Museum in Hohenems (Vorarlberg) zu sehen.
Aron Tänzer (1871-1937) war nicht nur ein bedeutender Rabbiner u.a. in Hohenems und Göppingen, sondern auch Historiker und Volksbildner, Begründer des Hohenemser Stadtarchivs und der Göppinger Volksbibliothek, Feldgeistlicher im Ersten Weltkrieg und eigensinniger Patriot. Seine Verdienste um die jüdische Geschichtsschreibung in Hohenems und Göppingen mit Jebenhausen sind bis heute grundlegend wie manches an ihm heute so unzeitgemäß wie nur möglich erscheint. Seine Illusionen über das deutsch-jüdische Verhältnis sind typisch für seine Zeit und schmerzlich und irritierend bis heute. Wo immer Aron Tänzer gewirkt hat, in Bern, Ungarn, Hohenems, Meran und schließlich 30 Jahre lang in Göppingen, hat er als Forscher, Sammler, Publizist und Archivar Ordnung in der Geschichte und ihren Spuren zu stiften gesucht. "Arbeit und immer wieder Arbeit," schrieb er in sein Tagebuch, in dem der Mensch völlig hinter seiner Tätigkeit zurücktrat. Die Ausstellung unternimmt den Versuch. Aron Tänzers Persönlichkeit in seiner Arbeit aufzusuchen und den Funken eines liebevollen Pedanten überspringen zu lassen auf die Dinge, die von der Geschichte übriggeblieben sind - und auf uns, die wir mal rätselnd, mal "besserwissend", vor ihnen stehen.   
  

Europas Juden im Mittelalter - Ausstellung in Speyer vom 19.11.2004-20.3.2005 

Die Ausstellung "Europas Juden im Mittelalter" stellt vom 19. November 2004 bis 20. März 2005 das mittelalterliche Judentum mit seinen beiden Zentren am Rhein und auf der Iberischen Halbinsel vor. Beleuchtet werden dabei die Gemeindestrukturen, die religiösen Gebräuche, die literarische Tätigkeit in Religion, Philosophie und anderen Wissenschaften sowie die jüdischen Einflüsse auf Gesellschaft und Wirtschaft. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das Verhältnis der beiden jüdischen Traditionskreise der Aschkenasen und der Sepharden zueinander und zu ihrer nicht-jüdischen Umwelt. Das aschkenasische Judentum - in Mitteleuropa - hatte sein mittelalterliches Zentrum im Rheinland, insbesondere in Speyer, Worms und Mainz. In dieser Region erlebte das Judentum zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert eine große kulturelle Blüte. Zeitgleich erreicht auch das ältere sephardische Judentum - auf der Iberischen Halbinsel - einen kulturellen und wirtschaftlichen Höhepunkt. In dieser Epoche wird die Gesellschaft in ganz Europa in ihrer Geistesgeschichte und in ihrem Sozialleben wesentlich durch das Judentum geprägt. Nach Verschlechterung der rechtlichen und wirtschaftlichen Lage werden die Juden im 15. Jahrhundert aus Spanien, Portugal und den deutschen Reichsstädten vertrieben. Veranschaulicht werden die verschiedenen Ausstellungsthemen durch bedeutende Exponate von einer Vielzahl internationaler Leihgeber, einer Multivision und Computeranimationen. Anlass der Ausstellung ist der 900. Jahrestag der Weihe der mittelalterlichen Synagoge von Speyer. Die Ruine der Synagoge und das vollkommen erhaltene jüdische Ritualbad in unmittelbarer Nähe des Museums sind in das Ausstellungskonzept eingebunden. 
Informationsseiten:  Link 1   Link 2 zum Historischen Museum Speyer  

 

Der Glanz der Thora. Zeugnisse jüdischen Lebens in Unterfranken 

Die Ausstellung Titel "Der Glanz der Thora, Zeugnisse jüdischen Lebens in Franken" will noch vorhandene Spuren jüdischen Lebens in Unterfranken für ein möglichst breites Publikum zugänglich machen und anhand der verschiedenen Exponate jüdisches Leben im Allgemeinen veranschaulichen. Etwa 150 Exponate aus Bad Kissingen und der Region werden zu sehen sein, u.a. der bekannte Hammelburger Machsor von 1348 und die gesamte Miltenberger Judaica-Ausstellung. Die Ausstellung wird begleitet von Fachvorträgen und Sonderführungen.

Die Ausstellung wird vom 10. November 2004 bis 31. Januar 2005 
im Bismarck-Museum in Bad Kissingen zu sehen sein.
Nähere Informationen: hier anklicken Pressetext: hier anklicken  

Hohenems Ausstellung Sulzer.jpg (72440 Byte)"Kantormania" - Von Salomon Sulzer zum Jazz Singer. Anlässlich des 200. Geburtstages von Salomon Sulzer zeigt das Jüdische Museum Hohenems eine Ausstellung, die exemplarisch das Leben von jüdischen Kantoren vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart beleuchtet:
Ausstellung vom 17. Oktober 2004 bis 23. Januar 2005. Nähere Informationen: hier anklicken

 

Sonntag, 5. September 2004: Europäischer Tag der Jüdischen Kultur 2004 

  1. Das Programm für Baden-Württemberg und Elsass zum nachsehen: hier anklicken

  2. Das Programm für Bayrisch Schwaben als pdf-Datei: hier anklicken; das Programm direkt als htm-Seite: hier anklicken 

  3. Das Programm für Rheinland-Pfalz als pdf-Datei: hier anklicken  

  4. Das Programm für die Schweiz als pdf-Datei: hier anklicken 

Weitere Informationen direkt bei www.jewisheritage.org  

 

 

Sonntag, 12. September 2004: Tag des offenen Denkmals 2004 (www.tag-des-offenen-denkmals.de)  

2004 fand der Tag des offenen Denkmals am 12. September mit dem Schwerpunktthema "Wasser" statt. Gefragt waren Wasserschlösser, Wassermühlen, Schleusen, Parkanlagen mit Wasserspielen, Kanalisationssysteme, Schwimmbäder und viele andere Bauten und Anlagen, die mit dem feuchten Element in Verbindung stehen.
Aus dem Themenbereich "Jüdische Denkmale" hatten wir angeregt, dass auch die Mikwen Berücksichtigung finden.

  

Hohenems Ausstellung 200401.jpg (75355 Byte)Ausstellung im Jüdischen Museum Hohenems vom 21. März bis 23. Mai 2004 
"So einfach war das. Jüdische Kindheiten und Jugend seit 1945 in Österreich, der Schweiz und Deutschland"

Eine Ausstellung mit 40 Hörinstallationen
Ausstellungseröffnung am Sonntag, 21. März 2004 um 11 Uhr im 
Jüdischen Museum Hohenems

 

 

 

   

2003:

Am Sonntag, 7. September 2003 war Europäischer Tag der jüdischen Kultur 
Zum Programm zu Baden-Württemberg (im Rückblick)
hier anklicken (interner Link)
EuropTag 2003.jpg (24577 Byte)

 

 

 

 

 

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Stand: 09. September 2011