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Auf dieser Seite finden sich zum Nachsehen Hinweise zu einigen früher angezeigten
Veranstaltungen und Links zu deren Programmen
Übersicht:
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Pressemitteilung
des Landesdenkmalamtes Berlin:
Jüdische Friedhöfe und Bestattungskultur – Welterbepotentiale in Europa
Internationale ICOMOS-Konferenz in Berlin-Weißensee, 3. bis 6. April 2011
Der Jüdische Friedhof Berlin-Weißensee steht im Zentrum einer Welterbeinitiative, die das Abgeordnetenhaus und der Senat von Berlin 2006 beschlossen haben. In einer konzertierten Aktion werden die über 100 000 Grabmäler des wohl größten Jüdischen Friedhofs in Europa durch die Jüdische Gemeinde zu Berlin, die Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum
Judaicum, das Landesdenkmalamt und die Technische Universität erfasst. Die 1880 angelegte und schon in DDR-Zeiten unter Denkmalschutz gestellte Begräbnisstätte soll im kommenden Jahr vom Land Berlin für die
'Tentativliste' (Vorschlagsliste für Welterbenominierungen) bei der Deutschen Kultusminister-Konferenz angemeldet werden.
Das ehrgeizige Vorhaben ist Anlass genug für die Berliner Experten, Fachleute aus dem ganzen Bundesgebiet und europäischen Ausland zu einem internationalen Meinungs- und Erfahrungsaustausch über das jüdische Friedhofserbe und Welterbebestrebungen in Europa einzuladen. Unter dem Titel
'Jüdische Friedhöfe und Bestattungskultur in Europa / Jewish Cemeteries and Burial Culture in
Europe' referieren Sachverständige aus Frankreich, England, Schweden, Ungarn, Polen, Österreich, Tschechien, Belgien, Italien und dem Bundesgebiet vom 3. bis 6. April 2011 über Chancen europäischer Welterbeinitiativen auf dem Gebiet der jüdischen Friedhofskultur. Im Zentrum stehen die Präsentation und Diskussion der bisherigen Inventarisation und Restaurierung auf dem Jüdischen Friedhof Weißensee, wo die von ICOMOS Deutschland ausgerichtete Tagung auch stattfindet.
Interessenten sind herzlich zur Teilnahme eingeladen und finden das Programm und die Anmeldeunterlagen zu der Tagung in deutsch und englisch im Internet unter:
http://www.icomos.de/index.php
oder auch unter: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/denkmal/landesdenkmalamt/de/veranstaltungen/april_detail
Prof. Dr. Michael Petzet Dr. Hermann Simon
Prof. Dr. Jörg Haspel
ICOMOS-Deutschland
Centrum Judaicum Landeskonservator Berlin |
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| Das
Programm der Tagung als pdf-Datei Das
Anmeldeformular als pdf-Datei |
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16.
Oktober 2010 - 9. Januar 2011:
Sonderausstellung "André Citroën" im "Museum zur
Geschichte von Christen und Juden" in Laupheim |
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Pressemitteilung des
"Museums zur Geschichte von Christen und Juden" in Laupheim
vom 6. Oktober 2010:
Können Autos lebendig werden? André Citroën, Gründer der Firma Citroën, hat das erreicht: durch
'die Ente' oder 'die Göttin', technisch 2CV und DS. So wurde aus seinem Nachnamen eine Marke, ja ein Mythos der Moderne.
Die bunte Ausstellung erzählt, wie Citroën ab 1919 den 'Typ A' als erster Europäer am Fließband produziert, als Erster serienmäßig mit Frontantrieb baut und die Autofirma zur innovativsten Marke des 20. Jahrhunderts macht. Hatten seine jüdischen Vorfahren noch von Amsterdam aus mit Limonen – daher sein Nachname – gehandelt, so entschied er sich früh für die technische Laufbahn. Von Beginn an wollte er erschwingliche und praktische Autos produzieren – etwa mit dünnerem aber gleichwohl stabilem Wellblech oder mit dem Ergebnis, dass es von jedem Modell auch eine Nutzfahrzeug-Variante gab.
Citroën war in vielerlei Hinsicht ein Genie. Früh erkannte er den Wert der Werbung und Markenbildung und machte aus dem Doppelwinkel des Zahnrades das Citroën-Logo. Zugleich führt er das 13. Monatsgehalt ein und stellt seinen Mitarbeitern Kinderkrippen zur Verfügung. Doch auch nach seinem Tod 1935 bleibt Citroën die Verkörperung der Avantgarde: Es folgen
'die Ente' als der französische Volkswagen und 1955 'la Déesse', die wohl größte Sensation der kreativen Automobilgeschichte. Bis heute beschwört Citroën die Pneumatik und verlässt immer wieder die Bodenhaftung des Konventionellen.
Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum Rendsburg (Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss
Gottorf) und dem Conservatoire Citroën (Paris). Die ehemalig Rendsburger Museumsdirektorin Dr. Frauke Dettmer hatte die faszinierende Biografie des Firmengründers André Citroën entdeckt, der 1878 als fünftes Kind eines aus den Niederlanden stammenden jüdischen Ehepaars in Paris geboren wurde. Der Vater ist ein hochgeachteter Diamantenhändler. André geht aber auf eigene Faust an die École Polytechnique und trifft dort schon seinen späteren Konkurrenten Louis Renault.
Die Firma Citroën beginnt schon um die Jahrhundertwende mit der Produktion von Winkelzahnrädern, deren Patent André Citroën erworben hatte. Daraus wurde dann das bis heute bekannte Firmenlogo. Während des 1. Weltkrieges produziert Citroën noch Granaten für die französische Armee, doch 1919 beginnt seine spezielle Automobilgeschichte, nachdem er schon 1908 in die französische Autofirma
'Mors' eingestiegen war. Es entstehen vom Fließband der 'Typ A', der erste Frontantrieb
'Traction Avant', aber auch Kettenfahrzeuge, PKW mit Dieselmotoren und das erste europäische Ganzstahlmodell. Citroën ist ein wahrer Technikfreak, immer am Experimentieren und immer für die Sache unterwegs: Früh fängt er auch mit umfangreichen Marketingmaßnahmen an, etwa durch Citroën-Spielzeugautos, den Einsatz des Eiffelturms als Werbemittel und mit Filialen in ganz Europa.
Die Wirtschaftskrise machte auch vor Citroën nicht halt: Hatten sie noch 1929 die höchsten Produktionszahlen in Frankreich gehabt, so musste Citroën doch 1934 Konkurs anmelden und an Michelin verkauft werden. Am 3. Juli 1935 stirbt André Citroën an Magenkrebs.
Die Ausstellung erzählt nicht nur diese legendäre Automobilgeschichte, sondern erhellt auch den Familienweg der Citroëns vom 16. Jahrhundert bis in unsere Tage. Dabei erfährt man auch, dass die Ahnenreihe mütterlicherseits bis auf Rabbi Löw zurückgeht, der 1580 den Prager Golem erschaffen haben soll. Die Frau und die drei Kinder André Citroëns entkamen den Nationalsozialisten nach Großbritannien und schreiben die Geschichte dieser Familie bis heute fort.
Zur Ausstellung ist ein reich bebilderter Katalog erschienen!
André Citroën - Ausstellung 16.10.2010 bis 09.01.2011 - Sa., So., Feiertag 13-17 Uhr
Museum zur Geschichte von Christen und Juden
Claus-Graf-Stauffenberg-Str. 15 - 88471 Laupheim
- 07392-968000 www.museum-laupheim.de."
Flyer
zur Ausstellung (pdf-Datei) |
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| Einige Abbildungen zur
Ausstellung: |
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Citroën - Zahnrad
von 1905; erst ab 1919 wurden Autos gebaut |
Werbeplakat für
den B 14 von 1926 |
"Himmelswerbung"
von Citroën um 1922 |
Andre Citroën
um 1929 |
Die Urversion
des 2CV von 1948 |
Vorstellung der DS 19 im
Herbst 1955 |
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Jüdische
Kulturwochen in Stuttgart
zum Thema: Leben im Aufbruch. Wege ebnen - Zukunft bauen
2. bis 16. November 2010.
Israelitische Religionsgemeinschaft Württemberg, KdöR in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Stuttgart und der vhs Stuttgart
Wechsel und Wanderung, Ende und Neubeginn prägen das Judentum bis heute. Die jüdische Kultur und das jüdische Selbstverständnis sind von diesen Erfahrungen
wesentlich beeinflusst.
Das Judentum ist somit ein Beispiel, wie unterschiedliche Lebensorte, Lebensstile und Lebensauffassungen kreativ aufgegriffen und positiv weiterentwickelt werden können.
Das Motto "Leben im Aufbruch. Wege ebnen – Zukunftbauen", unter das die Israelitische Religionsgemeinschaft Württembergs in diesem Jahr die Jüdischen Kulturwochen gestellt hat, verweist auf dieses prägende Element jüdischer Geschichte, jüdischen Lebens und jüdischer Kultur. Das Stichwort Migration ist heute in aller Munde. Das Judentum lebt mit Migration vom Altertum bis heute - wertvolle Erfahrungen, die wir in die moderne Gesellschaft einbringen wollen.
Vorträge, Lesungen, Konzerte, Filme und Theateraufführungen sollen die Vielfalt der jüdischen Kultur in Deutschland präsentieren und ein breites Publikum für
das Judentum und die Arbeit der jüdischen Gemeinde interessieren.
Wir danken den Kuratoren der Jüdischen Kulturwochen, unserem früheren Landesrabbiner Dr. Joel Berger und seiner Frau
Noémi, die auch in diesem Jahr wieder ein hochkarätiges und vielseitiges Programm zusammengestellt haben.
Unser Dank gilt weiterhin den beteiligten Kulturinstitutionen, unter ihnen die Volkshochschule
(vhs stuttgart), das Renitenztheater, das Haus des Dokumentarfilms, die Stadtteilbücherei Feuerbach und die Stadtbücherei, die mit ihren Veranstaltungen dazu beitragen, dass ein vielfältiges Programm für alle Interessen und jedes Alter zustande kam.
Ohne die großzügige Förderung durch die Landeshauptstadt Stuttgart, das Land Baden-Württemberg, die
Landeszentrale für politische Bildung und den Zentralrat der Juden in
Deutschland und durch unsere zahlreichen Sponsoren wären die Jüdischen Kulturwochen nicht möglich.
Veranstaltungsort
Die Veranstaltungen finden an unterschiedlichen Orten statt. Termine
von Di., 02.11.2010 bis einschließlich Di., 16.11.2010 täglich.
Das
Programm der Kulturwochen als pdf-Datei
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 | 'Lebendiges
Wasser' – Monumentale Mikwen in Deutschland aus religiöser,
kunstgeschichtlicher und denkmalpflegerischer Sicht
Interdisziplinäres Symposium aus Anlass des Jubiläums '750 Jahre
Mikwe Friedberg 1260-2010'
4. und 5. November
2010
Das
Programm als Faltblatt (pdf-Datei)
In dem zweitägigen Symposium wird die Mikwe als besondere Bauaufgabe
in drei Themenschwerpunkten aus verschiedenen Perspektiven betrachtet.
Der Blick richtet sich zunächst auf die grundlegende Frage der
rituellen Reinheit im Judentum, wobei der Bogen von den jüdischen
Schriften über das mittelalterliche Verständnis bis zur heutigen
Praxis gespannt wird.
Im zweiten Themenblock stehen die monumentalen mittelalterlichen
Mikwen in Speyer, Köln, Worms, Friedberg, Offenburg und Andernach im
Mittelpunkt, zu denen die neuesten Forschungen und Untersuchungen
vorgestellt werden.
Im dritten Teil werden am Beispiel der Friedberger und der Kölner
Mikwe spezifisch denkmalpflegerische Fragestellungen angesprochen, da
mit der Pflege und Erhaltung der Tiefbauwerke besondere Probleme
verbunden sind.
Das Symposium richtet sich sowohl an das Fachpublikum der
verschiedenen Disziplinen als auch an die interessierte
Öffentlichkeit.
Programm:
Donnerstag, 4. November
10:30 Begrüßung (Ruth Wagner, Staatsministerin a. D. - Michael
Keller, Bürgermeister der Stadt Friedberg - Prof. Dr. Günther
Grabatin, Präsident der FH Gießen-Friedberg
I. Rituelle Reinheit. Die Mikwe aus religiöser Sicht
10:45 Prof. Dr. Hanna Liss (Hochschule für Jüdische Studien,
Heidelberg): Einführung in den Themenblock I
11:00 Prof. Dr. Andreas Lehnardt (Universität Mainz): Reinheit in der
jüdischen Religion
11:45 Prof. Dr. Hanna Liss: Die Intensivierung der rituellen Reinheit
bei den jüdischen Mystikern des Rheinlandes im 12. und 13.
Jahrhundert
12:30 Mittagspause
13:45 Rabbiner Shaul Friberg (Hochschule für Jüdische Studien,
Heidelberg): Die Mikwe im heutigen jüdischen Leben
II. Die Mikwe aus kunstgeschichtlicher Sicht
14:30 Prof. Dr. Matthias Untermann (Universität Heidelberg):
Einführung in den Themenblock II
14:45 Michael Lenarz (Jüdisches Museum, Frankfurt am Main): Mikwen im
Mittelmeerraum und in Europa von der Antike bis in die Frühe Neuzeit
15:30 Kaffeepause
16:00 Dr. Pia Heberer (Generaldirektion Kulturelles Erbe
Rheinland-Pfalz, Mainz): Mittelalterliche Mikwen in Rheinland-Pfalz
16:45 Stefanie Fuchs M.A. (Heidelberg) Die Friedberger Mikwe im
kunsthistorischen Vergleich
17:30 Michael Wiehen M.A. (Archäologische Zone / Jüdisches Museum,
Köln): Neue Forschungen zur Kölner Mikwe
Freitag, 5. November
III. Die Mikwe aus denkmalpflegerischer Sicht
9:30 Prof. Dr. Gerd Weiß (Landesamt für Denkmalpflege Hessen,
Wiesbaden): Einführung in den Themenblock III
9:45 Katja Augustin M.A. (Bad Nauheim): Vom Ritualbad zum Baudenkmal:
Die Restaurierung der Friedberger Mikwe 1902/03 unter Hubert Kratz
10:15 Ernst Götz (München): Beobachtungen bei der Renovierung der
Friedberger Mikwe 1957/58
10:45 Dr. Enno Steindlberger (Institut für Steinkonservierung e. V.,
Mainz): Naturwissenschaftliche Untersuchungen zu Schadensursachen und
Erhaltungsmaßnahmen an den Sandsteinen der Mikwe in Friedberg
11:30 Dr. Sven Schütte (Archäologische Zone / Jüdisches Museum,
Köln): Forschungen zur Restaurierung und Konservierung an der Kölner
Mikwe
12:30 Besichtigung der Friedberger Mikwe
Veranstalter:
Magistrat der Stadt Friedberg (Hessen) / Wetterau-Museum in
Kooperation mit dem Landesamt für Denkmalpflege Hessen und der
Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen
Anmeldung und Information:
Wetterau-Museum
Johannes Kögler M.A. Haagstraße 16
61169 Friedberg Tel. 06031 88218 wetteraumuseum@friedberg-hessen.de
www.friedberg-hessen.de
Veranstaltungsort: Fachhochschule Gießen-Friedberg
Campus Friedberg Gebäude A, Hörsaal A 1
Wilhelm-Leuschner-Straße 13 61169 Friedberg. |
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| Frankfurt - Jüdisches
Museum |
Ausgerechnet Deutschland! Именно Германия! Jüdisch-russische Einwanderung in die Bundesrepublik
- Еврейско – русская иммиграция в Федеративную Республику
12. März – 25. Juli 2010
Jüdisches Museum in Frankfurt am Main
"Da bin ich tatsächlich raus gegangen, hab‘ mich in den Haufen gestellt und gerufen:
'Jüdische Bürger zu mir!'"
(Kurt Schatz, ehemaliger Konsul, Deutsche Botschaft Kiew)
Zwischen 1989 und 2005 wandern etwa 200.000 Juden aus der ehemaligen Sowjetunion in die Bundesrepublik ein. Die jüdische Gemeinschaft in Deutschland hat sich seitdem grundlegend gewandelt – sie ist in ihrer absoluten Mehrheit russischsprachig. Wie kam es zu dieser Einwanderung? Welche politischen Debatten bildeten die Voraussetzung dafür? Welche Erfahrungen haben die Einwanderer in Deutschland gemacht? Wie reagierten die jüdischen Gemeinden? Ist heute ein neues deutsches Judentum entstanden? Die Ausstellung zieht erstmals umfassend Bilanz und betritt damit konzeptionelles Neuland.
»Тогда я действительно вышел и громко крикнул, обращаясь к толпе: ›Еврейские граждане, ко мне!‹«
(Курт Шатц, бывший консул, посольство Германии, Киев).
Между 1989 и 2005 годами примерно 200.000 евреев из бывшего Советского Союза иммигрируют в Федеративную Республику. С этого времени еврейское сообщество Германии изменилось коренным образом - в своем абсолютном большинстве оно стало русскоязычным. Что привело к этой иммиграции? Какие политические дебаты создали необходимые для этого предпосылки? Какой опыт приобрeли иммигранты в Германии? Как отреагировали еврейские общины? Возникло ли сегодня новое немецкое еврейство? Выставка впервые столь основательно подводит итог иммиграции, открывая в концептуальном отношении новые перспективы.
Weitere Informationen siehe die Seiten
des Jüdischen Museums in Frankfurt. |
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| Schweiz:
Jüdisches Museum der Schweiz in Basel |
HERZlichen
Glückwunsch. Sonderausstellung zum 150. Geburtstag von Theodor
Herzl
Ausstellung ab 21. April 2010
Informationen
zum Begleitprogramm der Ausstellung
Übersichtskarte
zum Begleitprogramm
Im Mittelpunkt der kleinen Ausstellung "HERZLichen Glücken stehen
neben der auf einem Balkon der Hotels Drei Königs aufgenommenen
berühmten Porträtaufnahme Herzls weitere Objekte aus dem
Museumsinventar, die einen Einblick in den ersten und weitere
Zionistenkongresse in Basel bieten. Außerdem werden Fotografien aus
Palästina um die Jahrhundertwende gezeigt sowie Objekte, die an der
Kunstakademie Bezalel angefertigt wurden.
Website des Jüdischen
Museums der Schweiz |
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| Laupheim:
Schloss Großlaupheim Museum zur Geschichte von Christen und
Juden |
Ausstellung
"Kicker, Kämpfer und Legenden" Laupheimer Museum zeigt Sonderausstellung zur Fußball-WM 2010
Das Laupheimer Museum zur Geschichte von Christen und Juden startet in die Saison mit einer schwungvollen Sonderausstellung zur Fußball-WM 2010. Vom 16. April bis zum 6. Juni 2010 präsentiert das Museum drei Themenbereiche unter dem Motto
'Kicker, Kämpfer und Legenden':
Mit besonderer Tiefe wird der Bereich 'Juden im deutschen Fußball' vorgestellt: Sie haben für den Fußball Pionierarbeit geleistet. Jüdische Fußballer, Trainer, Journalisten und Funktionäre sind es, die den Fußball in Deutschland zu Beginn des 20. Jahrhunderts populär machen.
Sie wirkten bei der Gründung des DFB mit und gehörten zu den frühen Stars der Nationalmannschaft. Doch im Dritten Reich wurden auch die jüdischen Sportler ausgeschlossen und verfolgt. Erst ab den 1960er Jahren kommt es zur Wiederaufnahme der jüdischen Sporttradition in Deutschland.
Auf einer zweiten Ebene machen Fans und Vereine aus Laupheim und Umgebung die lokale Fußballverehrung lebendig. In dieser
'Laupheimer Fankurve' finden sich Devotionalien aus allen Bereichen der Fußballkultur, vom Suppenlöffel Franz Beckenbauers bis zum letzten Stein des alten Gladbacher
Bökelberg-Stadions.
Als Drittes wird die Ausstellung von den 'WM-Plakaten 1930-2010' begleitet. Seit der ersten Fußball-Weltmeisterschaft 1930 in Uruguay sind die WM-Plakate ein Spiegel der Kunst- und Stilgeschichte der jeweiligen Epoche. Mit ihnen wandelten sich Darstellung und Technik: von der Lithografie über die Fotomontage zum Digitaldruck, vom Konkreten zum Abstrakten, vom Symbol zum Logo. Einer ist jedoch fast immer dabei – der Ball!
Kicker, Kämpfer und Legenden: Juden im deutschen Fußball – Laupheimer Fankurve – WM-Plakate 1930-2010
16. April - 6. Juni 2010
Sa, Sonn- und Feiertage 13-17 Uhr
Do und Fr 15-19 Uhr.
Stadt Laupheim - Museum zur Geschichte von Christen und Juden -
Schloss Großlaupheim Claus-Graf-Stauffenberg-Str. 15
88471 Laupheim
Tel.: 07392 968000. Fax: 07392 9680018 www.museum-laupheim.de |
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| Elsass - Alsace
- Pfaffenhoffen - Ingwiller - Obermodern: |
| Les 18 et 25
avril, le 2 mai : Mini Festival de musique juive en Alsace |
Mini Festival de Musique Juive
Dimanche 18 avril à 17 h > Lloica Czackis Chansons de théâtre, chansons de rue…
Synagogue de Pfaffenhoffen. Tarif : 9 €.
Dimanche 25 avril à 17 h > Quatuor Hebraïca Chants médiévaux, liturgies du XIX° siècle, chants du XX° siècle,
Synagogue de Ingwiller
Tarif : 9 €/13 € ;
Dimanche 2 mai à 17 h > Polyphonies Hébraïques de Strasbourg Liturgies chorales et chants hébraïques pour voix
mixtes,
Temple protestant d’Obermodern Tarif : 4 €/6 €.
Renseignements et réservations pour les différents concerts : à l’Office du Tourisme du Pays de Hanau et du Val de Moder. Tél : 03 88 89 23 45 courriel :
info@tourisme-hanau-moder.fr |
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| AUGSBURG: |
Ausstellung im Jüdischen
Kulturmuseum Augsburg vom 10. Februar bis 25. April 2010:
"Und ich wurde ihnen zu einem kleinen
Heiligtum..." Synagogen in Deutschland.
Eine Ausstellung in Kooperation mit der 'Bet Tfila - Forschungsstelle
für die jüdische Architektur in Europa', einer gemeinsamen
Forschungseinrichtung des Fachgebiets Baugeschichte der TU Braunschweig
und des Center for Jewish Art der Hebrew University of Jerusalem, mit
Unterstützung der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit
Augsburg und Schwaben e.V.
Weitere Informationen: www.jkmas.de mit
Seite
zur dieser Ausstellung |
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Pressemitteilung vom 6. Oktober 2008 zu
den Jüdischen Kulturwochen 2008 mit dem Thema: "Zum Überleben verpflichtet. Von der Verfolgung zur Verheißung"
- 70. Jahrestag der Reichspogromnacht und 60 Jahre Israel bestimmen das Thema der Veranstaltungswochen der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs (IRGW)
Die jüdischen Kulturwochen 2008, veranstaltet von der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs (IRGW), bieten vom 3. bis 16. November in Stuttgart und in anderen Städten ein vielfältiges Programm mit Kulturveranstaltungen aus den Bereichen Literatur, Theater, Tanz und Musik. Einen besonderen Schwerpunkt bilden in diesem Jahr – dem 70. Jahrestag der Reichspogromnacht vom 9. November 1938 und dem 60. Jahrestag der Gründung des Staates Israel - Veranstaltungen zur Geschichte des Judentums. Darauf weist bereits das Thema
"Zum Überleben verpflichtet. Von der Verfolgung zur Verheißung" hin. Die Kulturveranstaltungen greifen die historischen Ereignisse auf, indem sie Geschichte, Zerstörung und Wiederentstehen der jüdischen Gemeinden auf unterschiedliche Weise thematisieren und das jüdische Leben in Deutschland vor dem Hintergrund des Holocaust reflektieren. Bei der Betrachtung dieser Entwicklung kann jedem deutlich werden, welche Erfolge durch die Wege der Verständigung verzeichnet werden können.
Die Eröffnungsveranstaltung (Montag, 3. November um 19:00 Uhr im Großen Sitzungssaal des Rathauses der Landeshauptstadt) zählt traditionsgemäß zu den Höhepunkten der Veranstaltungsreihe. Nach der Eröffnungsrede eines Vertreters der Landesregierung und den Grußworten soll die Podiumsdiskussion das Motto der Veranstaltungsreihe aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten: Prof. Michael Wolffsohn, in Tel Aviv geboren, lebt in München und lehrt jüdische Zeitgeschichte, der langjährige Vorstandssprecher der IRGW, Meinhard M.
Tenné, geboren in Berlin, kehrte nach Jahren in Israel wieder nach Deutschland zurück und lebt hier, obwohl er während des Holocaust Mutter, Schwester und viele Verwandte verloren hatte. Dr. Josef Schuster, Mitglied des Präsidiums im Zentralrat der Juden in Deutschland, geboren in Haifa, kam als Zweijähriger mit seinen Eltern nach Deutschland, und die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Berlin, Lala Süßkind, wurde als Kind polnischer und weißrussischer Juden in Niederschlesien geboren und kam bereits als Einjährige mit ihren Eltern nach Berlin. Auch der Moderator des Abends, Micha
Guttmann, Jurist und Journalist beim Deutschlandfunk, hat sich in zahlreichen Veröffentlichungen mit dem jüdischen Leben in Deutschland auseinandergesetzt. Zu der Eröffnungsveranstaltung wird auch Charlotte Knobloch, Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland in Stuttgart erwartet.
Mit der Eröffnungsveranstaltung wird zugleich ein weiterer Höhepunkt der Jüdischen Kulturwochen in Stuttgart seinen Auftakt haben: Die
Ausstellung "Ort der Zuflucht und Verheißung. Shavei Zion 1938 bis
2008" erinnert an die Auswanderung schwäbischer Juden aus Rexingen (heute ein Ortsteil von Horb) und anderen Orten Württembergs nach Palästina und den Aufbau der Siedlung
"Shavei Zion". Sie wird vom 3. bis 27. November im zweiten Obergeschoss des Rathauses zu sehen sein. Stuttgart hat bereits in den 60er Jahren eine Patenschaft über Shavei Zion übernommen.
Thematisch mit ihr verknüpft ist die Schau über den Dichter Leopold Marx
"Von Cannstatt nach Shavei Zion" (Rathaus Stuttgart, 4. Obergeschoss Seitenflügel, 3. bis 16. November) und die
Kunstausstellung von Marlis Glaser mit Porträts Emigrierter aus Shavei Zion im 3. Stock des Rathauses.
Bei einer Begleitveranstaltung zur Ausstellung: am Samstag, 15. November, 19:30 Uhr im Theaterhaus liest Wolfgang Höper aus dem Notizbuch von Manfred Scheuer, dem ersten Bürgermeister der Siedlung über die ersten Tage und Monate in der im Norden Israels gelegenen Siedlung.
Das
Stuttgarter Synagogenkonzert zählt bei den Jüdischen Kulturwochen bereits traditionell zu den Höhepunkten. In diesem Jahr konnte mit Benjamin Muller einer der weltweit besten Kantoren gemeinsam mit seinen Söhnen für einen Auftritt in Stuttgart am Samstag, den 8. November, 20:00 Uhr in der Synagoge gewonnen werden. Kantor Miller wird unter dem Titel
"Schiru laschem schir chadasch – Singet dem Herrn ein neues Lied" im Ensemble mit seinen Söhnen Joseph, Israel und Raphael sowie einem seiner Enkel auftreten. Das Ensemble beweist, wie die Tradition kantoraler Ausbildung in Familien weitergegeben wird.
Die Geschichte und Bedeutung der jüdischen Gemeinden in Südwestdeutschland
beleuchten die ausgewiesenen Fachleute Prof. Dr. Rolf Kießling,
Bonstetten, Dr. Joachim Hahn, Stuttgart, Dr. Hanno Loewy, Hohenems, Dr. Uri Kaufmann, Heidelberg und Landesrabbiner a.D. Dr. Joel Berger, Stuttgart bei einem historischen Symposium am Donnerstag, 13. November, 14:30 bis 18:00 Uhr im Haus der Geschichte Baden-Württemberg. Bei der vom Leiter des Hauses der Geschichte, Dr. Thomas Schnabel, moderierten Veranstaltung soll die Entwicklung der jüdischen Gemeinden im deutschen Südwesten unter verschiedenen thematischen Aspekten historisch aufbereitet, eine Bestandsanalyse gemacht und auch ein Ausblick in die Zukunft gewagt werden.
Auch zahlreiche Vorträge greifen das Thema der Kulturwochen auf: Landesrabbiner a.D. Dr. Joel Berger beleuchtet am Mittwoch, 5. November um 19:00 Uhr im Treffpunkt Rotebühlplatz den
"Weg des Zionismus – Wandel einer Idee" und der ARD-Korrespondent in Tel Aviv, Richard Chaim Schneider, befasst sich am Dienstag, 11. November um 19:30 Uhr mit der
"Rolle des Holocaust im Nahost-Konflikt".
Die Schwierigkeiten in Deutschland, sich der Vergangenheit zu stellen, dokumentiert der im vergangenen Jahr veröffentlichte NDR-Film
"Das Schweigen der Quandts". Bei der Aufführung am Montag, 10. November um 19:00 Uhr im Haus des Dokumentarfilms wird Regisseur Eric Friedler anwesend sein und mit den Zuschauern diskutieren.
Auch in diesem Jahr werden namhafte jüdische Autoren bei den Jüdischen Kulturwochen in Stuttgart erwartet. Den Beginn macht der bekannte Schauspieler Michael Degen, der in
"Mein heiliges Land. Auf der Suche nach meinem verlorenen Bruder" sein eigenes Leben und damit die Gründungsjahre Israels und die Nachkriegsjahre in Deutschland nachzeichnet (Dienstag, 4. November, 20:00 Uhr, Hospitalhof Stuttgart). Barbara Honigmann, in Ost-Berlin aufgewachsen und in Straßburg lebend, liest am Donnerstag, 13. November um 20:00 Uhr im Literaturhaus aus ihrem Roman
"Das überirdische Licht – Rückkehr nach New York". Der ungarische Schriftsteller György
Dalos, der in Berlin lebt, setzt sich in seinem Roman
"Die Beschneidung" mit seinem Judentum auseinander (Mittwoch, 12. November 20:00 Uhr, Gemeindesaal der IRGW) und Amelie Fried präsentiert ihr neues Buch
"Schuhhaus Pallas", in dem sie den jüdischen Wurzeln ihrer Familie nachspürt (Mittwoch, 12. November, 20:00 Uhr, Stadtbücherei).
"Podio", das kreative Zusammenwirken des Rundfunk Moderators Alfred Marquart und des Schauspielers Patrick Planck, haben mit ihrer sorgfältigen Auswahl und eindringlichen Präsentation von Literatur in Stuttgart schon eine Fan-Gemeinde. Bei einer Matinée am Sonntag, 16. November um 11:00 Uhr im Theater im Westen präsentieren sie deutschsprachige jüdische Autoren über drei Generationen. Den Abschluss der jüdischen Kulturwochen Stuttgart bildet auch in diesem Jahr Ernst Konarek, der sich heuer deutschsprachigen jüdischen Exil-Autoren aus Österreich widmet (Sonntag, 16. November, 19:00 Uhr, theater rampe
stuttgart).
Mit den jüdischen Kulturwochen setzt sich die IRGW das Ziel, den Dialog mit der nichtjüdischen Gemeinschaft zu fördern. Darüber hinaus ist es ein Anliegen, das Verständnis für die jüdische Religion und Kultur zu vertiefen. Diesem Ziel widmen sich die Veranstaltungen, die die jüdischen Lebensbräuche zum Inhalt haben, wie die Synagogenführung (Dienstag, 4. November, 18:00 Uhr, Synagoge), ein Kochkurs (Donnerstag, 13. November, 18:00 Uhr, Treffpunkt
Rotebühlplatz), ein Zeitzeugengespräch mit Rachel Dror (Sonntag, 16. November, 11:00 Uhr, Treffpunkt
Rotebühlplatz) und die Kinderwerkstatt im Treffpunkt Rotebühlplatz (Sonntag, 16. November,), die in diesem Jahr Papier (11:00 Uhr) und Druck (14:00 Uhr) zum Inhalt hat.
Traditionelle jüdische Klezmer-Musik bieten die Gruppe Klezmorim mit
"KlezMeshugge" am Donnerstag, den 13. November um 19:30 Uhr im Gemeindesaal der IRGW. Jüdische Chansons, dargeboten von Tirzah Haase, sind am Donnerstag, 6. November um 20:00 Uhr im Restaurant
"Punctum" zu hören.
Im Stuttgart zählen die Jüdischen Kulturwochen, von der IRGW dieses Jahr zum fünften Mal veranstaltet, mittlerweile schon zur Tradition. Insgesamt 20 Stuttgarter Kulturinstitutionen, unter ihnen die Volkshochschule
(vhs stuttgart), Haus der Geschichte, Literaturhaus, Hospitalhof und Stadtbücherei, beteiligen sich am Programm. Als ehrenamtliche Kuratoren bereiten Landesrabbiner a.D. Dr. Joel Berger und seiner Frau Noémi Berger die Jüdischen Kulturwochen vor.
Die Landeshauptstadt Stuttgart, das Land Baden-Württemberg und die Landeszentrale für politische Bildung geben jeweils einen Zuschuss zu den Jüdischen Kulturwochen Stuttgart, die Veranstaltungsreihe in Württemberg wird von der Landesstiftung Baden-Württemberg gefördert. Zahlreiche Sponsoren tragen wesentlich dazu bei, dass ein so vielfältiges Programm möglich wurde.
Die Programmübersicht für die Jüdischen Kulturwochen liegt in der Israelitischen Religionsgemeinschaft (Eingang Firnhaberstraße 9), in den städtischen Büchereien, bei der Volkshochschule, im i-Punkt und weiteren Kulturinstitutionen in Stuttgart aus.
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Im Auftrag der IRGW Ansprechpartner für die Medien:
Susanne Wetterich
Susanne Wetterich Kommunikation
Programmkoordination und Öffentlichkeitsarbeit Jüdische Kulturwochen 2008
Fichtestr. 1 70193 Stuttgart
Telefon 0711 / 505 40 50 Telefax 0711 / 505 40 49 E-Mail |
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Aktuell:
Der Verein für jüdische Geschichte und Kultur Emmendingen e.V. und
die
Jüdische Gemeinde Emmendingen K.d.ö.R. laden ein zu den
"Jüdischen Kulturtagen
2008" vom 6. April 2008 bis 20. September 2008
Über das Programm liegt ein umfangreicher Prospekt vor: zum
Download bitte anklicken
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Purim -
ein Fest aus Freude über die Rettung - eine Ausstellung im Jüdischen
Kulturmuseum Augsburg-Schwaben vom 13. März bis zum 15. April 2008
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| Kinder der
Israelitischen Kultusgemeinde Schwaben-Augsburg in Purim-Kostümen (um
1960) |
Purim-Rassel mit
Esther-Rolle, Israel (um 1980)
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Esther-Rolle, 18.
Jahrhundert, Museum zur Geschichte von Christen und Juden (Schloss
Großlaupheim in Laupheim) |
Purim-Masken für Kinder |
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Purim – ein Fest aus Freude über die Rettung.
Am 21. März 2008 feiern jüdische Gemeinden auf der ganzen Welt Purim. Damit erinnern sie an die wundersame Rettung der Juden Persiens vor der Verfolgung durch
Haman, von der das Buch Esther berichtet. Purim versetzt die jüdischen Gemeinden jedes Jahr in ausgelassene Stimmung. Neben reichlichem Essen und Trinken gehören zu diesem Freudenfest auch seit langem Verkleidungen und Lieder.
Zu diesem Fest setzt das Jüdische Kulturmuseum seine Ausstellungsreihe zu den jüdischen Jahresfesten am Wechselausstellungstisch in der Dauerausstellung fort und zeigt dort vom 13. März bis zum 15. April 2008 eine Installation zu
Purim. Anhand von ausgewählten Objekten und Fotografien erläutert die Ausstellung die Entstehung und Bedeutung des Fests, erklärt seine Bräuche wie auch deren Veränderungen im Laufe der Zeit und erzählt, wie schwäbische Juden Purim feierten.
Die Ausstellungseröffnung findet am Mittwoch, den 12. März 2008 um 19 Uhr im Jüdischen Kulturmuseum statt.
Der Kinderchor der Israelitischen Kultusgemeinde Schwaben-Augsburg gestaltet die Veranstaltung musikalisch mit traditionellen
Purim-Liedern. Im Anschluss an die Eröffnung werden Purim-Gebäck und Wein gereicht. |
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"Ort
der Zuflucht und Verheißung. Shavei Zion 1938–2008" ist
der Titel einer deutsch-hebräischen Ausstellung zum 70. Jahrestag der Gründung
von Shavei Zion im Norden von Israel. Zehn Familien und mehrere
unverheiratete junge Männer aus der jüdischen Gemeinde Rexingen im
Schwarzwald wurden am 6. Februar 1938 in der Rexinger Synagoge
verabschiedet. Sie standen vor ihrer Auswanderung ins britische
Mandatsgebiet Palästina. Gemeinsam wollten sie Nazideutschland verlassen
und eine neue jüdische Gemeinde im Land der biblischen Väter aufbauen.
Ihnen schlossen sich Familien aus anderen, meist süddeutschen Gemeinden
an. Am 13. April 1938 wurde in Westgaliläa, direkt am Mittelmeer, die
Siedlung Shavei Zion gegründet. Der Träger- und Förderverein Ehemalige
Synagoge Rexingen hat mit Bürgerinnen und Bürgern von Shavei Zion eine
Ausstellung erarbeitet, die die Geschichte dieser dramatischen
Auswanderung und der neuen Gemeinde bis heute erzählt. Auch die
Freundschaftsbeziehungen zwischen Shavei Zion und Menschen und Gemeinden
in Baden-Württemberg, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelten,
werden dargestellt. Die Erarbeitung der Ausstellung wurde möglich durch
die Unterstützung der Landesstiftung Baden-Württemberg, des Landkreises
Freudenstadt, der Oberschwäbischen Elektrizitätswerke und anderer. Die
Schirmherrschaft haben übernommen die Israelitische Religionsgemeinschaft
Württembergs und der Ministerpräsident den Landes Baden-Württemberg, Günther
H. Oettinger. Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher, zweisprachiger
Katalog mit vielen, bisher nicht veröffentlichten Fotos und Dokumenten.
Die Eröffnung der Ausstellung war am
10. Februar um 15.00 Uhr in der Johanniterhalle in Rexingen.
Die
Ausstellung selbst ist in der Ehemaligen Synagoge in Rexingen, Freudenstädter
Straße 16, zu sehen.
Vom 12. Februar bis 9. März 2008, täglich außer
montags von 14.00 bis 20.00 Uhr, Schulklassen nach Anmeldung auch
vormittags.
Alle Freunde von Shavei Zion sind
herzlich nach Rexingen eingeladen.
Telefonische Auskunft zur Ausstellung unter: 0 74 51 / 62 06 89.
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Flyer
zur Ausstellung (als pdf-Datei herunterzuladen) |
| Die erste Auswanderergruppe auf dem
Schiff Galiläa auf dem Weg nach Palästina. |
Sally Lemberger, Bauer und Viehhändler
aus Rexingen, in Shavei Zion. |
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Eindrücke von
der Ausstellung
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum 17.2.2008) |
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| An der Freudenstädter
Straße: Nachbau eines sog. "Lift" = Holzcontainer, mit dem
Möbel und Hausrat jüdischer Familien 1938 verfrachtet wurden |
Die Ausstellung ist im
Kirchenraum, der auf Höhe der ehemaligen Frauenempore eingerichtet wurde.
Teile der Gitter der Frauenempore sind erhalten. |
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| Blick in den
Ausstellungsraum auf Höhe der früheren Frauenempore. Zahlreiche Besucher
zeigen großes Interesse an der Ausstellung |
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| Einzelne Vitrine mit dem
Original eines hölzernen Grabschildes für den im Dezember 1941
gestorbenen Siegfried Lemberger |
Gebetbuch von Wilhelm Wälder,
1945 in der ehemaligen Synagoge gefunden |
Schulheft (Schule in Shavei
Zion) des 42-jährigen ehemaligen Tuttlinger Viehhändlers Julius
Fröhlich |
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Flyer
zur Ausstellung (als pdf-Datei herunterzuladen) |
| Die erste Auswanderergruppe auf dem
Schiff Galiläa auf dem Weg nach Palästina. |
Sally Lemberger, Bauer und Viehhändler
aus Rexingen, in Shavei Zion. |
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Chanukka -
eine Ausstellung zum jüdischen Lichterfest im Jüdischen Kulturmuseum Augsburg-Schwaben
vom 29. November 2007 bis zum 12. März 2008.
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Am 4. Dezember
(2007) beginnt das jüdische Lichterfest Chanukka, das acht Tage dauert. Es erinnert an den erfolgreichen Freiheitskampf der Makkabäer gegen die syrischen Seleukiden im 2. Jahrhundert v.d.Z. Im Mittelpunkt steht das Wunder, das sich bei der Wiedereinweihung des Tempel 164 v.d.Z. ereignet hat. Nach der Verunreinigung durch die Seleukiden fand man im Tempel nur noch eine kleine Menge reines Öl. Wider Erwarten brannte der Leuchter im Tempel damit acht Tage lang, bis neues reines Öl hergestellt worden war. In Erinnerung daran zünden Juden während des Chanukka-Fests jeden Abend Lichter an, immer eines mehr, bis am Ende acht Kerzen brennen.
Das Jüdische Kulturmuseum Augsburg-Schwaben zeigt vom 29. November 2007 bis zum 12. März 2008 am Wechselausstellungstisch eine Installation zum
Chanukka-Fest. Die Ausstellung beschreibt die historischen Ursprünge des Lichterfests, erläutert seine Bräuche und stellt ganz verschiedenartig gestaltete Chanukka-Leuchter aus Vergangenheit und Gegenwart vor.
Die Ausstellungseröffnung fand am Mittwoch, den 28. November 2007 um 18 Uhr im Jüdischen Kulturmuseum Augsburg-Schwaben statt. |
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Über
keine jüdische Persönlichkeit in der deutschen und württembergischen
Geschichte ranken sich so viele negative und häufig antisemitisch aufgeladene
Klischees und Geschichten als über den 1738 in Stuttgart gehenkten früheren
Hoffaktoren Joseph Süß Oppenheimer. Die Wanderausstellung aus Göttingen (www.jsoppenheimer-ausstellung.de)
geht den Facetten der Wirkungsgeschichte von Joseph Süß
Oppenheimer bis in die Gegenwart nach: Stationen sind u.a. seine Zeit als
Hoffinanzier von 1734 bis 1737 beim württembergischen Herzog Alexander und der
Justizmord an Oppenheimer, die literarische Verarbeitung der historischen Figur
bei Wilhelm Hauff und Lion Feuchtwanger, bis hin zum NS-Propagandafilm "Jud Süß"
von Veit Harlan sowie die Rezeptionsgeschichte der Figur "Jud Süß" bis heute.
Eine zusätzliche Vitrine stellt Dokumente mit den Tübingen Bezügen her. Nach
der Vernissage der Ausstellung am 8.November um 19 Uhr in der Kulturhalle werden
in drei weiteren Veranstaltungen wichtige Aspekte vertieft:
8.
November 2007, 19 Uhr: Vernissage u.a. mit Prof. Setzler (Kulturamt) und Medienwissenschaftlerin
Ariadne Sondermann (Göttinger Ausstellungsgruppe)
15.
November 2007, 20 Uhr: Hans-Otto Binder, Historiker: Joseph Süß Oppenheimer
und Württemberg
22.
November 2007, 20 Uhr: Kurt Oesterle, Autor: "Den Juden konnte und wollte
niemand retten" Wilhelm Hauffs Novelle "Jud Süß" (1827) mit einem Ausblick auf
Lion Feuchtwangers gleichnamigen Roman von 1925
29.
November 2007, 20 Uhr: Ulrich Hägele, Medienwissenschaftler/Martin Ulmer,
Kulturwissenschaftler: "Jud Süß"
– ein nationalsozialistischer Propagandafilm
Außerdem
besteht für Schulen das Angebot für Führungen und Begleitmaterial: Anmeldung
unter Telefon 07071/913941
Öffnungszeiten der Ausstellung: 9. November bis 1.Dezember 2007
Donnerstag
bis Sonntag 14.00 – 18.00 Uhr
Die
Ausstellung und das Begleitprogramm werden vom Kulturamt der Universitätsstadt
Tübingen, der Geschichtswerkstatt Tübingen e.V., dem Verein der Freunde des Stadtmuseums
sowie dem Verein Courage zur Verleihung des Lilli Zapf-Jugendpreises
veranstaltet.
Thema
2007: "Wanderungen, Wege und Spuren des jüdischen Volkes und seiner
Kultur"
Der Flyer mit dem Programm der
Kulturwochen kann heruntergeladen werden. Zum
Flyer (pdf-Datei)
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Pressemitteilung:
Stuttgart, den 8. August 2007
Die Israelitische Religionsgemeinschaft Württemberg
(IRGW) veranstaltet vom 12. bis 25. November die jüdischen Kulturwochen
in Stuttgart. Kulturinteressierte erwartet ein intensives Programm mit
über 40 Konzerten, Filmaufführungen, Lesungen, Vorträgen, Theateraufführungen
und Ausstellungen. Zu den Höhepunkten der Jüdischen Kulturwochen
Stuttgart 2007 zählt die Eröffnungsveranstaltung im Stuttgarter
Rathaus am Montag, den 12. November um 18:00 Uhr. Nach dem Einführungsvortrag
von Ministerpräsident Günther H. Oettinger und Grußworten diskutieren
unter dem Motto "Wohin des Weges" die jüdischen Kulturschaffenden Dr.
Cilly Kugelmann, Dr. Michel Friedman, Yves Kugelmann und Lea Fleischmann
über die Perspektiven des Judentums in Europa. Zu der Veranstaltung wird
auch Charlotte Knobloch, die Vorsitzende des Zentralrats der Juden in
Deutschland, erwartet. Während der Kulturwochen werden der
Literatur-Nobelpreisträger Imre Kertèsz (Dienstag, 20. November, 20:00
Uhr im Hospitalhof) und die Schriftsteller György Konrad (Dienstag, 13.
November, 19:30 Uhr, Stadtbücherei im Wilhelmspalais), Michal Zamir
(Donnerstag, 15. November, 20:00 Uhr, Literaturhaus) und Mihaly Vajda
(Donnerstag, 22. November, 19:00 Uhr, Ungarisches Kulturinstitut) in
Stuttgart sein. Mit Anekdoten, Pointen, Scherzen und Witzen als Elementen
der jüdischen Erzählkunst befasst sich das von der vhs stuttgart
organisierte Literaturfrühstück mit Landesrabbiner a.D. Dr. Joel Berger
(Sonntag, 18. November, 11:00 Uhr, Treffpunkt Rotebühlplatz).
Den musikalischen Höhepunkt bietet ein Operettenabend am Sonntag,
den 18. November um 19:00 Uhr im Mozartsaal der Liederhalle. Helene
Schneiderman, Motti Kastòn und das Alt-Wiener Strauss-Ensemble bieten
unter dem Titel "Weißt Du es noch…" unter anderem Kompositionen der jüdischen
Komponisten Jacques Offenbach, Emmerich Kalmàn, Paul Abraham und Johann
Strauß. Eine Uraufführung gibt es beim Konzert am Montag, 19. November
um 20:00 Uhr im Schillersaal der Liederhalle. Der Geiger Kolja Lessing
spielt die ihm gewidmete Komposition "Pas de deux" von Zvi Avni, der in
diesem Jahr seinen 80. Geburtstag feiert und bei dem Konzert ebenfalls
anwesend sein wird. Beim schon traditionellen Synagogenkonzert (Samstag,
24. November 20:00 Uhr, Synagoge Stuttgart) treten die jungen israelischen
Kantoren Shlomo Glik, Shimon Bergman und Jechezkel Klang auf. Die
Moderation wird Landesrabbiner a.D. Dr. Joel Berger übernehmen. Das
Kommunale Kino beteiligt sich mit Jüdischen Filmtagen, bei denen die
Filme "Metallic blues" von Danny Varete und "Mutters Courage" von Michael
Verhoeven nach einer Vorlage von George Tabori gezeigt werden. Die
Stuttgarter Tabori-Expertin Prof. Dr. Anat Feinberg wird am Samstag, 24.
November um 20:00 Uhr im Filmhaus in diese Arbeit einführen und sich nach
der Aufführung der Diskussion stellen. Einen besonderen Leckerbissen
bietet die Aufführung des jiddischen Films"Yidl mitn Fidl", der 1936 in
Polen gedreht wurde, am Samstag, 17. November um 18:30 Uhr im Filmhaus.
Landesrabbiner a.D. Dr. Joel Berger wird die Einführung halten. Das Haus
des Dokumentarfilms verweist mit der Aufführung von "Zuflucht in Shanghai"
(Dienstag, 20. November, 19:00 Uhr, Haus des Dokumentarfilms) auf einen
weithin unbekannten Aspekt der jüdischen Emigration. Die Freunde des
Kabaretts werden bei dem Abend mit Ernst Konarek, Gottfried Breitfuß und
Ernst Kies "Ich bitte dich, sei nicht so blöd – von Blitzdichtern,
Doppelconferencen und jüdischen Witzen" (Sonntag, 25. November, 19:00
Uhr, Theater der Altstadt im Westen) auf ihre Kosten kommen. Das Theater
tri-bühne bringt am Samstag, 17. November um 20:00 Uhr "Empfänger
unbekannt" von Kressmann Taylor zur Aufführung und die Theatergruppe der
IRGW, in der Immigranten aus den ehemaligen GUS-Staaten mitwirken,
erbringt mit Kishons "Der Trauschein" (Donnerstag, 22. November, 19:00
Uhr, Gemeindesaal der IRGW) in deutscher Sprache einen Beweis der
erfolgreichen Integrationsarbeit der Gemeinde. Mit den jüdischen
Kulturwochen hat die IRGW das Ziel, den Dialog mit der nichtjüdischen
Gemeinschaft zu fördern. Darüber hinaus ist es ein Anliegen, das Verständnis
für die jüdische Religion und Kultur zu vertiefen. Die Gemeinde und ihre
Mitglieder wollen sich in der Öffentlichkeit als vitaler, lebendiger Teil
der Gesellschaft präsentieren. Durch die Zuwanderung jüdischer
Emigranten aus den GUS-Staaten in die Bundesrepublik ist die Israelitische
Religionsgemeinschaft Württemberg während der letzten Jahre stark
gewachsen. Heute sind nahezu drei Viertel der Gemeindemitglieder Migranten. Diese Entwicklung macht es in verstärktem Maße notwendig, die
neuen Mitglieder der Gemeinde in das bundesrepublikanische Leben zu
integrieren. Das Thema der Jüdischen Kulturwochen 2007 "Juden auf
Wanderschaft. Wege und Spuren des jüdischen Volkes und seiner Kultur"
greift die Zielsetzung direkt auf. Wechsel und Wanderung, Ende und
Neubeginn prägen das Judentum bis heute. Die jüdische Kultur und das jüdische
Selbstverständnis sind von diesen Erfahrungen wesentlich beeinflusst. Das
Judentum ist damit ein Beispiel, wie die Erfahrung unterschiedlicher
Lebensorte, Lebensstile und Lebensauffassungen kreativ aufgegriffen und
positiv weiterentwickelt werden können. Juden und Judentum stehen somit
dafür, dass Migration nicht Belastung, sondern Bereicherung bedeutet. Die
Jüdischen Kulturwochen, von der IRGW heuer zum vierten Mal veranstaltet,
haben sich mittlerweile fest im Stuttgarter Kulturleben etabliert. Ihr
Erfolg und der rege Besuch eines aufgeschlossenen Publikums zeigen: Es
besteht ein sehr großes Interesse daran, Kultur, Religion und Lebensbräuche
der jüdischen Bürgerinnen und Bürger näher kennen zu lernen. Insgesamt
17 Stuttgarter Kulturinstitutionen, unter ihnen die Volkshochschule (vhs
stuttgart), Kommunales Kino, Literaturhaus, Hospitalhof und Stadtbücherei,
beteiligen sich am Programm, das Veranstaltungen für alle Interessen und
jedes Alter bietet. Als ehrenamtliche Kuratoren bereiten Landesrabbiner
a.D. Dr. Joel Berger und seiner Frau Noémi Berger in diesem Jahr die
Stuttgarter Kulturwochen vor. Die Landeshauptstadt Stuttgart, das Land
Baden-Württemberg und die Landeszentrale für politische Bildung geben
jeweils einen Zuschuss zu den Jüdischen Kulturwochen Stuttgart, als
Sponsoren konnten die DaimlerChrysler AG, die Robert Bosch GmbH, TRUMPF
Werkzeugmaschinen GmbH, RePromotion Marketing & Sales Blickle GmbH,
die LBS, der Zentralrat der Juden in Deutschland und zahlreiche
Einzelspender gewonnen werden. Erstmals finden im Jahr 2007 auch Jüdische
Kulturwochen Württemberg statt. Damit bietet die IRGW auch in ihren
Zweigstellen in Ulm, Heilbronn, Schwäbisch Hall, Reutlingen und Hechingen
Veranstaltungen an. Die Jüdischen Kulturwochen Württemberg, die von der
Landesstiftung Baden-Württemberg unterstützt werden, finden während des
gleichen Zeitraums und unter dem gleichen Motto statt, werden aber
getrennt organisiert. Die gemeinsame Eröffnungsveranstaltung in Stuttgart
stellt dabei ein "Bindeglied" zwischen den beiden Veranstaltungsreihen
dar.
Programmkoordination und Öffentlichkeitsarbeit
Jüdische Kulturwochen 2007: Susanne Wetterich E-Mail |
Neue
Installation zum jüdischen Neujahrsfest Rosch ha-Schana
im Jüdischen
Kulturmuseum Augsburg-Schwaben
Am 13. September 2007 feiern
Juden auf der ganzen Welt den Beginn des neuen jüdischen Jahres 5768. Aus
diesem Anlass wechselt das Jüdische Kulturmuseum seine Installation zu
den Jahresfesten und zeigt ab nächster Woche am Wechselausstellungstisch
eine Ausstellung zum jüdischen Neujahrsfest Rosch ha-Schana. Ausgewählte
Objekte führen in die Rituale des Festes sowie in die Bedeutung der Bußzeit
ein, die mit Rosch ha-Schana einsetzt und zehn Tage später mit dem Versöhnungstag
Jom Kippur endet. Im Mittelpunkt der neuen Wechselausstellung stehen die
Neujahrsfeiern der Augsburger Gemeinde in Vergangenheit und Gegenwart. Sie
erläutert außerdem die jüdische Zeitrechnung und zeigt jüdische
Kalender aus verschiedenen Epochen. Zur Eröffnung der Rosch
ha-Schana-Installation singt der Tenor Nikola David Lieder, die
traditionell zum jüdischen Neujahrsfest gehören. Anschließend gibt es
einen kleinen Empfang mit beliebtem Gebäck aus der jüdischen Küche.
Die Ausstellungseröffnung
findet am Mittwoch, den 19. September 2007, um 18 Uhr im Jüdischen
Kulturmuseum Augsburg-Schwaben statt. Die Ausstellung ist bis zum 25.
November 2007 im Jüdischen Kulturmuseum zu sehen.
Jüdisches Kultusmuseum Augsburg-Schwaben Halderstraße
6-8 86150 Augsburg Tel. 0821-513658 Fax
9821-513626 www.jkmas.de |
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Hinweis
auf eine Ausstellung
im
Hällisch-Fränkischen Museum vom 13. Juli bis 23. September
2007:
"Vom Bretterhaufen zum Vorzeigeobjekt - Die neu entdeckte
Synagogenvertäfelung von Eliezer Sussmann (um 1738).
Die Unterlimpurger Synagogenvertäfelung des polnischen Wandermalers
Eliezer Sussmann (1738/39) zählt zu den wichtigsten Judaica in
Deutschland und gilt als Ausstellungsstück von europäischem Rang.
Vor einigen Jahren wurden an Holzverkleidungen im Dachgeschoss eines Steinbacher,
früher von Juden bewohnten Hauses die Spuren einer farbigen Fassung
entdeckt. Malweise und Ornamentik sind eindeutig Elieser Sussmann
zuzuschreiben. Die Tafeln waren während des Zweiten Weltkriegs aus
Brandschutzgründen mit einer Kalkschwemme übertüncht worden. Auf
Grund seines schlechten Erhaltungszustands musste der Dachstuhl 2003
erneuert werden. Die ausgebauten Bretter erwarb der Historische Verein
für Württembergisch Franken. An der Staatlichen Akademie der
Bildenden Künste in Stuttgart wurde im Rahmen einer Diplomarbeit die
Synagogenvertäfelung gereinigt, die Maltechnik analysiert und die
Fassung gefestigt. Anschließend erstellte die Diplomandin Kristel
Leivo die Konzeption für eine Restaurierung, rekonstruierte die Räumlichkeiten
und fertigte ein Modell, an dem unter anderem die Gliederung in
"Frauen- und Männerschul" abzulesen ist. In der Ausstellung
wird dieses einmalige Zeugnis deutschen Landjudentums erstmals der
Öffentlichkeit vorgestellt.
Website
Hällisch-Fränkisches Museum |
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Theaterstück
"Gebirtig - Ein Märchen mit Musik" von Joshua Sobol - Premiere am
20. September 2007 in Weil am Rhein
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Am
20. September 2007 feiert das Theaterstück "GEBIRTIG - Ein Märchen
mit Musik" von Joshua Sobol seine deutschsprachige Premiere im Haus
der Volksbildung Weil am Rhein. Die grenzüberschreitende Produktion des
Ensembles Kesselhaus, der Stadt Weil am Rhein und des Neuen Theaters am
Bahnhof Dornach (CH) verspricht musikalisches und lebendiges Theater. Das
Klezmer Orchestra Baith Jaffe aus Basel verleiht der Inszenierung von
Klaus Michael Zintgraf seine musikalische Seele. "GEBIRTIG" ist
eine Hommage An Mordechai Gebirtig (1877-1942) und Seine Lieder, an das
Leben, den Mut zum Überleben, die Hoffnung und die Menschlichkeit. Joshua
Sobol, der wohl bekannteste zeitgenössische israelische Theater-Autor,
hat die Figuren und deren Geschichten zu einem modernen Märchen gewoben,
in dem Trauer, Heiterkeit und Humor miteinander verbunden sind. Ein
wesentlicher Bestandteil dieses Werkes ist die Klezmer-Musik. Beteiligt an
dieser grenzüberschreitenden Theaterproduktion sind professionelle
Schauspieler und Musiker aus dem Euro-Distrikt, sowie Schauspieler des
Ensembles Kesselhaus und das bekannte Klezmer-Orchester "Baith Jaffe".
Regie führt Klaus Michael Zintgraf. Gespielt wird in vier
Vorstellungen im September im Haus der Volksbildung in Weil am Rhein (D)
und in sechs Vorstellungen im Oktober/November im Neuen Theater am Bahnhof
Dornach (CH). Insgesamt werden mehr als 3.000 Besucher aus der Region
erwartet. Infos über www.gebirtig.de |
"Europäischer
Tag der jüdischen Kultur" am Sonntag, 2. September 2007:
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Dr.
Benigna Schönhagen: "... groß in ihrem Volke, groß in ihrem
Vaterlande ..." – Hoffaktorin Madame Kaulla aus Hechingen (Vortrag
mit Lichtbildern)
Im
Namen von Landschaft, Burg und Fürsten samt ehemaligem Kaiserhaus in Berlin
leben sie fort, die schwäbischen Grafen von Zollern - später Fürsten von
Hohenzollern.
Das
Leben der zunächst fürstenbergischen, dann württembergischen Hoffaktorin
Karoline Kaulla (1739-1809), der
zeitweise die Verproviantierung der gesamten Reichsarmee übertragen war,
blieb immer ihrer Heimatstadt Hechingen verbunden und ist ohne das Phänomen des
Landjudentums nicht zu verstehen; eine Ausnahmebiographie jüdischer Existenz am
Vorabend der Emanzipationsgesetze.
Die
Vorträge der Reihe finden statt im Foyer der L-Bank in Stuttgart, Börsenplatz
1. Zu
erreichen mit U 9 und U 14, Haltestelle "Friedrichsbau (Börse)".
Kostenbeitrag:
€ 2,–
(nur Abendkasse), Schüler und
Studenten
bis 30 Jahre frei
Das
weitere Programm, dazu auch thematisch ausgerichtete Reisen und Exkursionen,
findet sich unter www.schwaebischer-heimatbund.de
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Ausstellung im Ulmer
Museum, 22.
Oktober 2006 bis 28. Januar 2007:
Charlotte Salomon
Leben? Oder Theater? In Zusammenarbeit mit dem Joods Historisch
Museum, Amsterdam
nennt Charlotte Salomon (1917–1943) einen Bilderzyklus, den sie von 1940 bis
1942 in Südfrankreich schafft. Die Ausstellung zeigt rund 280 Gouachen, eine
Auswahl von aus über 1300 kleinformatigen Blättern. Die Künstlerin schildert
ihr Leben und das ihrer Familie als "Singespiel" in einer Kombination
von Musik, Wort und Bild. Das Werk ist nicht nur Dokument eines Lebens, das von
familiären Tragödien und dem Antisemitismus des Dritten Reiches überschattetet
war, sondern auch ein bedeutendes künstlerisches Zeugnis.
Leben? Oder Theater? Unter
dem Namen Charlotte Kann erzählt die Künstlerin von sich in der dritten
Person. Die dicht bemalten Blätter zeigen Szenen aus dem Leben einer jüdischen,
assimilierten Familie in Berlin, die Figuren tragen fiktive, sprechende Namen.
Die kleinteiligen Bildfolgen sind mit Gassenhauern oder der Musik von Bach,
Mozart und Schubert hinterlegt, Textpassagen fügen sich zwischen die Figuren
und Darstellungen. Bei der Ausführung der Gouachen beschränkt sich die Malerin
auf die drei Farben gelb, rot und blau, aus denen sie alle anderen Töne mischt,
nur weiß kommt hinzu. In der Kombination von Text, Bild und Musik erreicht sie
eine gedrängte, emotional anrührende Darstellung ihrer Freuden, aber vor allem
ihrer Nöte und Krisen.
Die Künstlerin Charlotte
Salomon (1917–1943) wuchs in Berlin in einer gut situierten, musisch
interessierten jüdischen Familie auf. Charlottes Mutter nimmt sich 1926 das
Leben; ihr Vater, Professor für Medizin, heiratet 1930 die bekannte jüdische Sängerin
Paula Lindberg. 1935 beginnt Charlotte ein Kunststudium auf Probe, das sie 1937
abbricht. Sie folgt 1939 den Großeltern in die Emigration nach
Villefranche-sur-Mer in Südfrankreich. Als sich 1940 die Großmutter vor ihren
Augen das Leben nimmt, erfährt sie von der Kette von Suiziden in ihrer Familie.
Ein Arzt empfiehlt ihr, wieder künstlerisch zu arbeiten. Darauf entsteht in den
Jahren 1940 bis 1942 Leben? Oder Theater? 1943 heiratet sie den österreichischen
Emigranten Alexander Nagler. Noch im selben Jahr in Frankreich verhaftet, wird
Charlotte Salomon, die im 5. Monat schwanger ist, vermutlich am Tag ihrer
Ankunft 1943 in Auschwitz ermordet.
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 | Verein
für jüdische Geschichte und Kultur Emmendingen e.V./Jüdische
Gemeinde Emmendingen K.d.ö.R. und Kulturamt der Stadt Emmendingen:
Emmendingen – Dachau – Gurs – Auschwitz –
Buchenwald – Emmendingen
Das Schicksal des Emmendinger Juden Rolf Weinstock – eine Annäherung
Ausstellungseröffnung –
Szenische Lesung – Vortrag
Montag,
7. November,
18 Uhr Foyer im Neuen Rathaus, Landvogtei, Emmendingen
Der 1920 in Emmendingen geborene und aufgewachsene Rolf Weinstock kehrte als
einziger Emmendinger Überlebender der Vernichtungslager 1945 in seine
Heimatstadt zurück. Unmittelbar nach Kriegsende schreibt er seine
Leidensgeschichte nieder. Sie schildert die Hölle unfassbarer Qualen und
Demütigungen. Das Buch erscheint 1948 unter dem Titel „Das wahre Gesicht
Hitler-Deutschlands“ im Volksverlag Singen / Hohentwiel. Es ist eines der
ersten Zeugnisse über den nationalsozialistischen Völkermord an europäischen
Juden. |
Der diesjährige bundesweite Tag des offenen
Denkmals am 11. September wird unter dem Schwerpunktthema "Krieg und
Frieden" stehen. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ruft
dazu auf, in diesem Jahr insbesondere alle Bauten zur Teilnahme anzumelden,
die einen Bezug zum Thema haben. Das können Burgen, historische Stadtmauern
und Befestigungen, Orte historischer
Friedenschlüsse, Kirchen u.v.m. sein, aber auch alle anderen historischen
Bauwerke und Stätten sind herzlich willkommen. Die Stiftung hat
Anmeldeunterlagen und Informationen zum
Denkmaltag, an dem sich im vergangenen Jahr Veranstalter mit über 6.700
Bau- und Bodendenkmalen beteiligten, Anfang Februar an die Teilnehmer der
Vorjahre versendet. Wer sein Objekt in
diesem Jahr öffnen möchte, kann sich jetzt auch im Internet bis zum 31.
Mai anmelden und Materialien bestellen. http://www.tag-des-offenen-denkmals.de
"Vor
aller Augen: Fotodokumente des nationalsozialistischen Terrors in der
Provinz"
Ausstellung der Stiftung Topographie des Terrors Berlin
Ehemalige Synagoge Kippenheim
Öffnungszeiten: Sonntags 14 Uhr bis 17 Uhr, Führungen nach Vereinbarung
Beiprogramm: Sonntag, 5. Juni 2005,
14 Uhr: Dr. Cornelia Brink,
Freiburg: "Der Weg der Bilder. Kontinuität und Wandel fotografischer
Erinnerungen an die nationalsozialistischen Verbrechen"
Sonntag, 12. Juni 2005: 20 Uhr: Dr. Bernd Boll, Freiburg: "Die Tat
im Bild. Entstehung und Überlieferung von Fotografien des
Nationalsozialismus"
Donnerstag, 30. Juni 2005, 20 Uhr: Michael Rumpf, Bühl: "Drei
Minuten Zeitgeschichte - Der Film vom Bühler Synagogenbrand 1938"
siehe zur Ausstellung kurz: http://www.topographie.de/user/austellung.php
Aron
Tänzer: Rabbiner, Forscher, Sammler und liebevoller Pedant.
Anlässlich
des 100. Geburtstages von Aron Tänzers epochalem Buch "Die Geschichte der
Juden in Hohenems und im übrigen Vorarlberg" zeigt das jüdische Museum
Göppingen-Jebenhausen eine Ausstellung über den bekanntesten Hohenemser und
Göppinger Rabbiner. Die Ausstellung war bereits im Jüdischen Museum in Hohenems (Vorarlberg) zu
sehen.
Aron Tänzer (1871-1937) war nicht nur ein bedeutender Rabbiner u.a. in Hohenems
und Göppingen, sondern auch Historiker und Volksbildner, Begründer des
Hohenemser Stadtarchivs und der Göppinger Volksbibliothek, Feldgeistlicher im
Ersten Weltkrieg und eigensinniger Patriot. Seine Verdienste um die jüdische Geschichtsschreibung
in Hohenems und Göppingen mit Jebenhausen sind bis heute grundlegend wie manches an ihm heute so
unzeitgemäß wie nur möglich erscheint. Seine Illusionen über das
deutsch-jüdische Verhältnis sind typisch für seine Zeit und schmerzlich und
irritierend bis heute. Wo immer Aron Tänzer gewirkt hat, in Bern, Ungarn,
Hohenems, Meran und schließlich 30 Jahre lang in Göppingen, hat er als
Forscher, Sammler, Publizist und Archivar Ordnung in der Geschichte und ihren
Spuren zu stiften gesucht. "Arbeit und immer wieder Arbeit," schrieb
er in sein Tagebuch, in dem der Mensch völlig hinter seiner Tätigkeit
zurücktrat. Die Ausstellung unternimmt den Versuch. Aron Tänzers
Persönlichkeit in seiner Arbeit aufzusuchen und den Funken eines liebevollen
Pedanten überspringen zu lassen auf die Dinge, die von der Geschichte
übriggeblieben sind - und auf uns, die wir mal rätselnd, mal
"besserwissend", vor ihnen stehen.
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Die
Ausstellung "Europas Juden im Mittelalter" stellt vom 19. November
2004 bis 20. März 2005 das mittelalterliche Judentum mit seinen beiden Zentren
am Rhein und auf der Iberischen Halbinsel vor. Beleuchtet werden dabei die
Gemeindestrukturen, die religiösen Gebräuche, die literarische Tätigkeit in
Religion, Philosophie und anderen Wissenschaften sowie die jüdischen Einflüsse
auf Gesellschaft und Wirtschaft. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das Verhältnis
der beiden jüdischen Traditionskreise der Aschkenasen und der Sepharden
zueinander und zu ihrer nicht-jüdischen Umwelt. Das aschkenasische
Judentum - in Mitteleuropa - hatte sein mittelalterliches Zentrum im Rheinland,
insbesondere in Speyer, Worms und Mainz. In dieser Region erlebte das Judentum
zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert eine große kulturelle Blüte. Zeitgleich
erreicht auch das ältere sephardische Judentum - auf der Iberischen Halbinsel -
einen kulturellen und wirtschaftlichen Höhepunkt. In dieser Epoche wird die
Gesellschaft in ganz Europa in ihrer Geistesgeschichte und in ihrem Sozialleben
wesentlich durch das Judentum geprägt. Nach Verschlechterung der
rechtlichen und wirtschaftlichen Lage werden die Juden im 15. Jahrhundert aus
Spanien, Portugal und den deutschen Reichsstädten vertrieben. Veranschaulicht
werden die verschiedenen Ausstellungsthemen durch bedeutende Exponate von einer
Vielzahl internationaler Leihgeber, einer Multivision und Computeranimationen. Anlass
der Ausstellung ist der 900. Jahrestag der Weihe der mittelalterlichen Synagoge
von Speyer. Die Ruine der Synagoge und das vollkommen erhaltene jüdische
Ritualbad in unmittelbarer Nähe des Museums sind in das Ausstellungskonzept
eingebunden.
Informationsseiten: Link
1 Link 2 zum Historischen
Museum Speyer
Die Ausstellung Titel "Der Glanz der Thora, Zeugnisse jüdischen
Lebens in Franken" will noch vorhandene Spuren jüdischen Lebens in
Unterfranken für ein möglichst breites Publikum zugänglich machen und anhand
der verschiedenen Exponate jüdisches Leben im Allgemeinen veranschaulichen.
Etwa 150 Exponate aus Bad Kissingen und der Region werden zu sehen sein, u.a.
der bekannte Hammelburger Machsor von 1348 und die gesamte Miltenberger
Judaica-Ausstellung. Die Ausstellung wird begleitet von Fachvorträgen und
Sonderführungen.
Die Ausstellung wird vom 10. November 2004 bis 31. Januar
2005
im Bismarck-Museum in Bad Kissingen
zu sehen sein.
Nähere Informationen: hier
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Das Programm für Baden-Württemberg und Elsass
zum nachsehen: hier
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Das Programm für Bayrisch Schwaben als
pdf-Datei: hier
anklicken; das Programm direkt als htm-Seite: hier
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Das Programm für Rheinland-Pfalz als pdf-Datei: hier
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Das Programm für die Schweiz als pdf-Datei: hier
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Weitere Informationen direkt bei www.jewisheritage.org
2004 fand der Tag des offenen Denkmals am 12. September mit dem
Schwerpunktthema "Wasser" statt. Gefragt waren Wasserschlösser, Wassermühlen,
Schleusen, Parkanlagen mit Wasserspielen, Kanalisationssysteme, Schwimmbäder
und viele andere Bauten und Anlagen, die mit dem feuchten Element in Verbindung
stehen.
Aus dem Themenbereich "Jüdische Denkmale" hatten wir angeregt, dass
auch die Mikwen Berücksichtigung finden.
Ausstellung im Jüdischen Museum Hohenems vom 21. März bis 23. Mai 2004
"So einfach war das. Jüdische Kindheiten und Jugend seit 1945 in Österreich,
der Schweiz und Deutschland"
Eine Ausstellung mit 40 Hörinstallationen
Ausstellungseröffnung am Sonntag, 21. März 2004 um 11 Uhr im
Jüdischen Museum Hohenems
2003:
Am Sonntag, 7.
September 2003 war
Europäischer Tag
der jüdischen Kultur
Zum Programm zu Baden-Württemberg (im Rückblick)
hier
anklicken (interner Link)
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