Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Texte aus dem 19./20. Jahrhundert zur mittelalterlichen und neuzeitlichen jüdischen Geschichte in Worms 
Texte zu den Rabbinern und Lehrern der jüdischen Gemeinde vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert  
-  Berichte aus dem jüdischen Gemeinde- und Vereinsleben im 19,/20. Jahrhundert  (diese Seite)  
Berichte zu einzelnen Personen aus der jüdischen Gemeinde im 19./20. Jahrhundert  
Zum alten jüdischen Friedhof in Worms ("Heiliger Sand")  
Zum neuen jüdischen Friedhof in Worms-Hochheim     
 
              

Worms (kreisfreie Stadt, Rheinland-Pfalz)
Texte/Berichte zur jüdischen Geschichte der Stadt im 19./20. Jahrhundert  
 
Hier: Berichte aus dem jüdischen Gemeinde- und Vereinsleben im 19./20. Jahrhundert  

Die nachstehend wiedergegebenen Texte mit Beiträgen zur jüdischen Geschichte in Worms wurden in jüdischen Periodika gefunden. 
Bei Gelegenheit werden weitere Texte eingestellt. Neueste Einstellung am 27.4.2014.   
 
Hinweis: Die meisten Texte dieser Seite konnten noch nicht abgeschrieben und kommentiert, können jedoch durch Anklicken der Textabbildung gelesen werden
     
    
 
Übersicht:

Berichte aus dem jüdischen Gemeindeleben 
Publikation über den Napoleonischen Erlass von 1808 wegen den Vor- und Zunamen der Juden und seine Ausführung in Worms (1915)   
-  Die jüdischen Einwohner des Kreises Worms werden den fünf Hauptgemeinden Worms, Monsheim, Westhofen, Mettenheim und Osthofen zugeteilt (1840)  
-  Grundsatzpapier zu Reformen in der jüdischen Gemeinde (1848)  
-  Veränderungen in der Gemeinde durch das neue Wahlrecht (1849)  
-  Jüdische Gemeindeglieder in mehreren Behörden und weitere Mitteilungen aus der Gemeinde (1852)  
-  Über die Gemeindeverhältnisse in der Zeit von Prediger Dr. Louis Levysohn (1852)  
-  Verschiedene Mitteilungen aus der Gemeinde (1853)  
-  Verschiedene Mitteilungen aus der Gemeinde (1853 II)  
-  Bericht zu Besuchen in Worms (1856)  
-  Verschiedene Mitteilungen aus der Gemeinde (1857)  
-  Klage über den "Indifferentismus" in der Gemeinde (1860)   
-  Weiteres Wachstum der orthodoxen israelitischen Religionsgesellschaft (1871)  
Antisemitische Umtriebe in Worms (1890)   
-  Jüdische Einwohner werden von antisemitisch gesinnten Korpsstudenten angegriffen und verletzt (1891)  
-  Zwei religiöse Traditionen (Minhagim) sind "dem Zeitgeist zum Opfer gefallen" (1891)  
-  Ein erster Jugendgottesdienst fand statt (1891)   
-  Richtigstellung zur Meldung von der Abschaffung zweier religiöser Traditionen (Minhagim, 1891)  
-  Auffindung von Dokumenten des Gemeindearchivs aus dem 17./18. Jahrhundert (1891) 
-  Ein Komitee bemüht sich um die Unterstützung der Juden in Russland (1891)  
-  Anfrage des Bataillons-Kommandos an das Rabbinat (1892)  
-  Wiedereinweihung der Synagoge im israelitischen Hospital (1896)  
Der Landtagsabgeordnete Fabrikant Reinhardt sucht den Antisemitismus zu bekämpfen (1901)  
-  Jüdische Beteiligung beim Hessisch-Pfälzischen Musikfest (1901) 
-  Über den Besuch einer gelehrten Frau in Worms (1902)  
-  Ergebnis der Vorstandswahlen der Gemeinde (1908)  
-  "Rheinlandfeier" der jüdischen Frontsoldaten (1925)  
Berichte aus dem jüdischen Vereinsleben      
-  Gründung eines Talmud-Tora-Vereins unter Rabbiner J. Bamberger (1849)  
-  Jahresbericht des israelitischen Unterstützungsvereins (1868)  
-  25-jähriges Stiftungsfest des israelitischen Unterstützungsvereins (1886)  
-  Über die Arbeit des israelitischen Unterstützungsvereins (1886) 
-  Über die Arbeit des israelitischen Unterstützungsvereins (1887) 
-  Festessen des Wohltätigkeits- und des Minjan-Vereins (1891)  
-  Über die Arbeit des Wohltätigkeitsvereins "Achawa" (= Liebe) (1894)  
-  Über die Arbeit des israelitischen Unterstützungsvereins (1900)  
-  Jahresbericht des israelitischen Unterstützungsvereins (1901)  
42. Jahresbericht des israelitischen Unterstützungsvereins (1903) 
Vermächtnis für wohltätige Zwecke der jüdischen Gemeinde - Spende der Narhalla-Gesellschaft für den israelitischen Unterstützungsverein und des Turnvereins für das israelitische Hospital (1903)   
50. Stiftungsfest des Israelitischen Unterstützungsvereins (1911)  
Über den Israelitischen Unterstützungsverein im Jubiläumsjahr (1911)  
G
eschäftsbericht des israelitischen Unterstützungsvereins (1914)     

   
   
   
Berichte aus dem jüdischen Gemeindeleben     
Publikation über den Napoleonischen Erlass von 1808 wegen den Vor- und Zunamen der Juden und seine Ausführung in Worms (1915)    

Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 12. Februar 1915:            

 
Die jüdischen Einwohner des Kreises Worms werden den fünf Hauptgemeinden Worms, Monsheim, Westhofen, Mettenheim und Osthofen zugeteilt (1840)    

Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 6. Juni 1840:       

  
 Grundsatzpapier zu Reformen in der jüdischen Gemeinde (1848)     

Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 17. Juli 1848:         
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Worms AZJ 17071848d.jpg (322756 Byte)   
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Veränderungen in der Gemeinde durch das neue Wahlrecht (1849)      

Artikel in der Zeitschrift "Der treue Zionswächter" vom 7. Dezember 1849:         

 
Jüdische Gemeindeglieder in mehreren Behörden und weitere Mitteilungen aus der Gemeinde (1852)     

Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 2. Februar 1852:        

 
Über die Gemeindeverhältnisse in der Zeit von Prediger Dr. Louis Levysohn (1852)   

Artikel in der Zeitschrift "Der treue Zionswächter" vom 30. Juli 1852:        
Worms DtreueZionsw 30071852a.jpg (173950 Byte)    

 
Verschiedene Mitteilungen aus der Gemeinde (1853)      

Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 17. Mai 1853:       

  
Verschiedene Mitteilungen aus der Gemeinde (1853 II)     

Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 5. Dezember 1853:       


Bericht zu Besuchen in Worms (1856)    

Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 24. November 1856:        

   
Verschiedene Mitteilungen aus der Gemeinde (1857)    

Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 13. Juli 1857:          

 
Klage über den "Indifferentismus" in der Gemeinde (1860)      

Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 11. Juli 1860:          

  
Weiteres Wachstum der orthodoxen israelitischen Religionsgesellschaft (1871)     

Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 20. September 1871:          

    
Antisemitische Umtriebe in Worms (1890)      
Anmerkung: Zu Theodor Fritsch siehe den Wikipedia-Artikel "Theodor Fritsch".    

Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 18.. Juli 1890: "Worms, 16. Juli (1890). Der 'Frankfurter Zeitung' wird geschrieben: Der Antisemitismus sucht auch hier - voraussichtlich aber ganz und gar vergeblich - Feld für seine Agitationen zu gewinnen. In der letzten Tagen wurden nämlich zahlreiche Familien durch Zusendung (Poststempel Worms) der 'deutsch-sozialen Blätter' nebst einem Flugblatte überrascht respektive belästigt. Widrig und ekelhaft und überall den blindesten Hass verratend ist der ganze Inhalt dieser Blätter. Das Flugblatt (mit Nr. 39 bezeichnet) behandelt die beiden Fragen: 'Was kosten uns unsere Juden?' und 'Warum muss die Sozialdemokratie wachsen und immer wieder wachsen?' Unterzeichnet sind beide  Ausführungen mit ''Theod. Fritsch, Techniker in Leipzig'. In dem ersten Aufsatze leistet sich der Verfasser unter anderem den blühenden Unsinn: 'Alle Steuern, Zölle und Staatsabgaben sind verhältnismäßig unbedeutend gegen den unerhörten Juden-Unterhaltungstribut, den das Volk fortwährend aufzubringen hat'. Bezeichnend für den Charakter des Verfassers und die ganze Art und Weise der antisemitischen Hetze ist auch der Schluss: 'Wenn unser Volk durchaus Luxus treiben will, so mag es sich neben Schoßhündchen und Goldfischchen noch Kakadus, Schildkröten, Chamäleons, Klappenschlagen, zahme Krokodile und anderes Ungeziefer halten, aber den Judenluxus ertragen wir auf die Dauer nicht.' Offener zeigt sich die Absicht der Antisemiten in dem zweiten Aufsatze. Die Aufforderung Fritsch's lautet: 'Weist Juda aus dem Lande'. Nur so, meint er, könne die Sozialdemokratie schwinden, anders helfe 'kein Gott und kein Teufel'."       

 
Jüdische Einwohner werden von antisemitisch gesinnten Korpsstudenten angegriffen und verletzt (1891)     

Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 12. Januar 1891:           

 
Zwei religiöse Traditionen (Minhagim) sind "dem Zeitgeist zum Opfer gefallen" (1891)       

Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 23. Februar 1891:         

  
Ein erster Jugendgottesdienst fand statt (1891)      

Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 19. Februar 1891:          


Richtigstellung zur Meldung von der Abschaffung zweier religiöser Traditionen (Minhagim, 1891)    

Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 2. März 1891:      

  
Auffindung von Dokumenten des Gemeindearchivs aus 17./18. Jahrhundert (1891)     

Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 14. Mai 1891:          

 
Ein Komitee bemüht sich um die Unterstützung der Juden in Russland (1891)     

Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 22. Juni 1891:         

  
Anfrage des Bataillons-Kommandos an das Rabbinat (1892)    

Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 24. November 1892:         

   
Wiedereinweihung der Synagoge im israelitischen Hospital (1896)      

Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom  9. November 1896:       

 
Der Landtagsabgeordnete Fabrikant Reinhardt sucht den Antisemitismus zu bekämpfen (1901)        

Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 23. Mai 1901:           

   
Jüdische Beteiligung beim Hessisch-Pfälzischen Musikfest (1901)       

Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 10. Juni 1901:         

 
Über den Besuch einer gelehrten Frau in Worms (1902)      

Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 20. März 1902:          

 
Ergebnis der Vorstandswahlen der Gemeinde (1908)     

Artikel im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 15. Mai 1908:        

  
"Rheinlandfeier" der jüdischen Frontsoldaten (1925)    

Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 17. September 1925:         

 
  
  
Berichte aus dem jüdischen Vereinsleben    
Gründung eines Talmud-Tora-Vereins unter Rabbiner J. Bamberger (1849)       

Artikel in der Zeitschrift "Der treue Zionswächter" vom 27. Juli 1849:        

  
Jahresbericht des israelitischen Unterstützungsvereins (1868)    

Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 1. April 1868:       

 
25-jähriges Stiftungsfest des israelitischen Unterstützungsvereines (1886)      

Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 11. März 1886:        
 
Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 16. März 1886:   

      
Über die Arbeit des israelitischen Unterstützungsvereins (1886)    

Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 27. April 1886:        

 
Über die Arbeit des israelitischen Unterstützungsvereins (1887)      

Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 21. April 1887:        

  
Festessen des Wohltätigkeits- und des Minjan-Vereins (1891)     

Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 16. April 1891:         

  
Über die Arbeit des Wohltätigkeitsvereines "Achawa" (= Liebe) (1894)    

Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 28. Juni 1894:          

 
Über die Arbeit des israelitischen Unterstützungsvereins (1900)      

Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 28. Mai 1900:          

  
Jahresbericht des Israelitischen Unterstützungsvereins (1901)     

Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 20. Mai 1901:          

   
42. Jahresbericht des Israelitischen Unterstützungsvereins (1903)      

Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 4. Juni 1903: "Worms. Der Jahresbericht des hiesigen israelitischen Unterstützungsvereins (42. Vereinsjahr) ist erschienen: Er gedenkt vor allem des im Laufe des Jahres verstorbenen Vorstandsmitgliedes, Herrn Jakob Strauß, der dem Vereine nach dem dereinstigen Ableben seiner Frau Mark 5.200 vermachte, deren Zinsen zur Pflege von armen Kranken verwendet werden sollen. Es wurden im Vereinsjahre 1839 Gaben verabreicht: 1030 an Arme vom Ausland; 208 an Arme vom Inland; an 187 verschämte Arme, 68 hiesige Arme, 346 Handwerker. Die Gaben bewegten sich von 0,50 bis 36 Mark. An Beiträgen von Mitgliedern gingen ein Mark 1880,48; an Geschenken Mark 1292. Der eiserne Stock hatte einen Zugang von Mark 450 und beträgt jetzt Mark 29.533,80."      

    
Vermächtnis für wohltätige Zwecke der jüdischen Gemeinde - Spenden der Narhalla-Gesellschaft für den israelitischen Unterstützungsverein und des Turnvereins für das israelitische Hospital (1903)    

Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 17. November 1903: "Worms. Die hiesige israelitische Gemeinde ist dieser Tage freudig überrascht worden, indem eine kinderlos verstorbene Frankfurterin, hier geboren, der Gemeinde für wohltätige Zwecke Mark 27.000 testiert hat. Auch die Bürgermeisterei hat von derselben Mark 900 erhalten zur gleichmäßigen Verteilung an jüdische und christliche Arme.  Bei dieser Gelegenheit will ich auch mitteilen, dass die hiesige Narrhalla-Gesellschaft, nachdem sie christliche Vereine bedacht hat, auch den israelitischen Unterstützungsverein mit Mark 25 beschenkte, während der Turnverein dem israelitischen Hospital Mark 50 zuwies."      

 
50. Stiftungsfest des Israelitischen Unterstützungsvereins (1911)       

Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 7. April 1911: "Worms, 29. März (1911). Am 18. dieses Monats beging der israelitische Unterstützungsverein sein 50. Stiftungsfest. Nach Begrüßung der Teilnehmer und einem Hoch auf den deutschen Kaiser und den Großherzog von Hessen als die Schirmer und Schützer des Friedens und seiner Segnungen hielt der Vorsitzende Rabbiner Dr. Holzer die Festrede, die darin gipfelte, dass das Judentum von altersher bis in die jüngste Gegenwart als Träger des reinen Monotheismus den ethischen Gedanken entwickelte und stets hochhielt, Barmherzigkeit und Wohl tun, als tatkräftige Menschenliebe übte, während dem schönheitssuchenden Griechentum solch ethische Fundamentallehren fremd waren. - Pietätvoll wurde ferner der Gründer des Vereins Markus Levy und Markus Cahn sowie des verdienstvollen Ehrenpräses, des Herrn Emeritus Rabbiners Dr. Stein, zurzeit in Karlsruhe gedacht, der fast 40 Jahre den Verein geleitet und seine gedeihliche Entwicklung sehr gefördert hat. Hierauf dankte Herr Max Levy namens des Gemeindevorstandes der Verwaltung des Vereins für seine Liebestätigkeit und gab in längerer Ausführung einen historischen Rückblick auf die Leidenszeiten der Wormser Juden vom Beginn der Kreuzzüge bis in die neuere Zeit. Zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden die Herren Salomon Honig und August Scheftel als älteste Mitglieder der Verwaltung. Herr Ludwig Lohnstein ließ in schönen Lichtbildern die verstorbenen sowie die noch lebenden Verwaltungsmitglieder, also von 1861 bis 1911, unter Rezitation von hübschen, poetischen Texten zu jedem Bilde, teils ernsten, teils humoristischen Inhalts, Revue passieren. Ihm sowie den Liederdichtern, den Herrn Schönfeld und Grünfeld, wurde für diese Darbietungen herzlicher Dank gesagt. Eine namhafte Zeichnung für den eisernen Fonds des Unterstützungsvereins in der Höhe von fast 1.300 Mark, die voraussichtlich sich noch vermehren wird, bildete den würdigen Schluss der denkwürdigen Feier."                

 
 Über den Israelitischen Unterstützungsverein im Jubiläumsjahr (1911)    

Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 21. Februar 1911: "Worms, 14. Juli (1911). Dem diesjährigen Jahresbericht des Israelitischen Unterstützungsvereins in Worms am Rhein geht aus Anlass des 50-jährigen Bestehens des Vereins eine treffliche zusammenfassende Darstellung der Tätigkeit dieses Vereins auf dem Gebiete der Armenfürsorge und alles dessen, was er zur Einschränkung des Wanderbettels geleistet hat, voraus. Dieser Bericht, der den hohen Verdiensten der derzeitigen Gründer um das Zustandekommen der Kasse zum Zwecke einer organisierten Unterstützung notleidender Armer vollaufgerecht wird, dabei aber auch die modernen Bestrebungen zur Herbeiführung eines engeren Zusammenschlusses der Unterstützungsvereine Deutschlands zur planmäßigen, zielbewussten Arbeit genügend würdigt, stammt aus der Feder des jetzigen Vorsitzenden, des Rabbiners Dr. Holzer. Am Schlusse dieser Jubiläumsausgabe finden alle die Gönner und Freunde des Vereins Erwähnung, die innerhalb des genannten Zeitraums den Verein mit namhaften Spenden, die zum Grundstockskapital geschlagen werden konnten, bedacht haben. Im abgelaufenen Jahre wurden 2370 Personen gegen 2518 vom Vorjahre mit 4348,90 Mark unterstützt. Dem Vorstande der Verwaltung gehören gegenwärtig an: die Herren Dr. J. Holzer, Hermann Herz und L. Oppenheimer. Das Grundstücksvermögen beträgt 46.823,35 Mark. Die Bilanz schließt in Einnahmen und Ausgaben mit 7.032,40 Mark ab. An Mitgliederbeiträgen gingen 2081,70 Mark ein, während an Spenden 2353 Mark gesammelt wurden."   

   
Geschäftsbericht des Israelitischen Unterstützungsvereins (1914)       

Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 2. Oktober 1914:       

 

      

      

      

      

      

 

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Stand: 27. April 2014