Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Rommersheim (VG Wörrstadt, Kreis Alzey-Worms) 
Jüdische Geschichte / Synagoge

Übersicht:   

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde  
Berichte aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde  
Kennkarte aus der NS-Zeit   
Zur Geschichte der Synagoge   
Fotos / Darstellungen   
Links und Literatur   

     

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde                       
     
In Rommersheim (bis 1931 Eichloch) bestand im 19. Jahrhundert eine kleine jüdische Gemeinde. Ihr gehörten 1824 und 1830 jeweils 23 Personen an. Um 1900 waren noch neun jüdische Personen am Ort wohnhaft. 
  
An Einrichtungen bestanden eine kleine Synagoge (s.u.) und ein Friedhof
  
Die letzte jüdische Familie (Ludwig Bronne) verließ den Ort nach 1912. Bereits vor 1912 ist die Gemeinde aufgelöst worden. Das Bethaus wurde an die Ortsgemeinde verkauft.    
  
Der aus Rommersheim stammende und später in Wörrstadt lebende Isidor Bronne fiel im Ersten Weltkrieg (geb. 18.6.1872 in Eichloch - Rommersheim, gef. 8.4.1917).  
     
Von den in Rommersheim geborenen und/oder längere Zeit am Ort wohnhaften jüdischen Personen sind in der NS-Zeit umgekommen (Angaben nach den Listen von Yad Vashem, Jerusalem (hier "Eichloch" eingeben) und den Angaben des "Gedenkbuches - Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945"): Johanna Blum geb. Bronne (1877), Dina (Lina) Bronne (1870), Gertrud Bronne (1911), Julius Bronne (1875), Ludwig Bronne (1880), Klara Jungblut geb. Bronne (1867), Rosa Weil geb. Bronne (1876)
.     
     
     
     
Berichte aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde  

In jüdischen Periodika des 19./20. Jahrhunderts wurden noch keine Berichte zur jüdischen Geschichte in Rommersheim gefunden. 

      

Kennkarte aus der NS-Zeit            
               
Am 23. Juli 1938 wurde durch den Reichsminister des Innern für bestimmte Gruppen von Staatsangehörigen des Deutschen Reiches die Kennkartenpflicht eingeführt. Die Kennkarten jüdischer Personen waren mit einem großen Buchstaben "J" gekennzeichnet. Wer als "jüdisch" galt, hatte das Reichsgesetzblatt vom 14. November 1935 ("Erste Verordnung zum Reichsbürgergesetz") bestimmt. 
Hinweis: für die nachfolgenden Kennkarten ist die Quelle: Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland: Bestände: Personenstandsregister: Archivaliensammlung Frankfurt: Abteilung IV: Kennkarten, Mainz 1939" http://www.uni-heidelberg.de/institute/sonst/aj/STANDREG/FFM1/117-152.htm. Anfragen bitte gegebenenfalls an zentralarchiv@uni-hd.de       
 
 Kennkarte des in Rommersheim
 geborenen Abraham Bronne  
 Rommersheim KK MZ Bronne Abraham.jpg (93517 Byte)  
  Kennkarte (Mainz 1939) für Abraham Bronne (geb. 7. April 1865 in Rommersheim)     

      
      
      
Zur Geschichte der Synagoge                        
      
Über die kleine Synagoge am Ort liegen nur wenige Informationen vor. Mit der Auflösung der jüdischen Gemeinde vor 1912 wurde das Bethaus an die Ortsgemeinde verkauft.  
      
      
Adresse/Standort der Synagoge unbekannt     
     
     
Fotos 

Zur jüdischen Geschichte in Rommersheim liegen - außer zum Friedhof - noch keine Fotos vor; 
über Hinweise oder Zusendungen freut sich der Webmaster der "Alemannia Judaica"; Adresse siehe Eingangsseite
 
     

   
   
Links und Literatur

Links:  

Website der VG Wörrstadt    

Literatur:  

Paul Arnsberg: Die jüdischen Gemeinden in Hessen. Bd. II S. 414-415 (innerhalb des Abschnittes zu Wörrstadt). 
Landesamt für Denkmalpflege Rheinland-Pfalz/Staatliches Konservatoramt des Saarlandes/ Synagogue Memorial Jerusalem (Hg.): "...und dies ist die Pforte des Himmels". Synagogen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Mainz 2005. S. 395 (mit weiteren Literaturangaben).  

  
   n.e.        

                   
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Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 03. Juni 2015