Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Steinsfurt (Stadt Sinsheim, Rhein-Neckar-Kreis) 
Jüdische Geschichte / Betsaal/Synagoge

Übersicht:

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde  
Berichte aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde   
Aus der Geschichte der jüdischen Lehrer   
Aus dem jüdischen Gemeindeleben   
Berichte zu einzelnen Personen aus der Gemeinde   
Zur Geschichte der Synagoge   
Fotos / Darstellungen
Links und Literatur   

      

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde 

In dem bis zum Anfang des 19. Jahrhundert zur Kurpfalz gehörenden Steinsfurt bestand eine jüdische Gemeinde bis 1937. Ihre Entstehung geht in die Zeit des 17. Jahrhunderts zurück. Erstmals wird 1688 mit Isaak Wolf ein Jude aus Steinsfurt genannt. 
    
1803 waren vier jüdische Familien am Ort. Die höchste Zahl jüdischer Einwohner wurde um 1871 mit 83 Personen erreicht. 
  
An Einrichtungen hatte die jüdische Gemeinde eine Synagoge (s.u.), eine Religionsschule und ein rituelles Bad. Die Toten der Gemeinde wurden im jüdischen Friedhof bei Waibstadt, seit dem Ende des 19. Jahrhunderts auch in Sinsheim beigesetzt. Zur Besorgung religiöser Aufgaben der Gemeinde war ein Lehrer angestellt, der zugleich als Vorbeter und Schochet tätig war. Die Gemeinde wurde 1827 dem Rabbinatsbezirk Sinsheim zugeteilt.  
  
Die Steinsfurter Juden erwarben sich ihren Lebensunterhalt überwiegend mit Vieh- und Landesproduktenhandel. 
 
Im Ersten Weltkrieg fielen aus der jüdischen Gemeinde Julius Weil (Sohn von Moritz Weil), Fritz Weil (Sohn von Samuel Weil), Julius Weil (Sohn von Sigmund Weil) und Ludwig Freudenthal. Ihre Namen finden sich in einer historischen Gedenkinschrift in der (ehemaligen) Synagoge sowie auf der Gedenktafel der Gemeinde für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges.    
 
1925 wurde von Hermann Weil (s.u.) eine Haushaltsschule gestiftet. Am Haus Alte Friedhofstraße 4 befindet sich seit 1984 eine Gedenktafel für den Stifter. 
 
Um 1924, als zur jüdischen Gemeinde noch 49 Personen gehörten (3,5 % von insgesamt etwa 1.400 Einwohnern), waren die Vorsteher der Gemeinde Samuel Weil, Sigmund Weil, L. Freudenthaler und Adolf Weil. Den Religionsunterricht der jüdischen Kinder erteilte Lehrer Herz aus Ittlingen. Den Religionsunterricht der Kinder an den höheren Schulen erteilte Lehrer Maier Rosenberger aus Sinsheim. An jüdischen Vereinen gab es den Israelitischen Männerverein (1924 unter Leitung von Samuel Weil, 1932 unter Leitung von Adolf Weil) und den Israelitischen Frauenverein (1924 unter Leitung von Babette Weil). 1932 waren die Gemeindevorsteher Samuel Weil (1. Vors.), Adolf Weil (2. Vors.) und Gustav Weil (3. Vors.). Als Kantor, Religionslehrer und Schochet kam Lehrer Arthur Auerbacher aus Sinsheim regelmäßig nach Steinsfurt. Im Schuljahr 1931/32 hatte er noch drei jüdischen Kindern den Religionsunterricht zu erteilen.      
  
Zur jüdischen Gemeinde in Steinsfurt gehörten 1924 auch die sechs noch in Rohrbach lebenden jüdischen Personen; die Rohrbacher Gemeinde war bereits 1906 aufgelöst worden; nach 1925 wurden die Rohrbacher jüdischen Einwohner der Sinsheimer Gemeinde zugeteilt.    
 
An ehemaligen, bis nach 1933 bestehenden Handels- und Gewerbebetrieben im Besitz jüdischer Familien / Personen sind bekannt: Holz- und Baustoffhandlung Moritz Eichtersheimer (Ansbachstraße 30), Viehhandel und Althandel Max Kahn (Steinfurter Straße 27), Handelsmann Adolf Weil (Lerchenneststraße 7), Händler Aron Weil (Steinsfurter Straße 28), Viehhandlung und Metzgerei Gustav Weil (Dickwaldstraße 1), Viehhandlung Hugo Weil (Steinsfurter Straße 38), Viehhandlung Josef Weil (Lerchenneststraße 2, abgebrochen), Viehhandlung und Landwirtschaft Karl Weil (Steinsfurter Straße 21), Getreide- und Futtermittelhandlung Siegfried Weil (Steinsfurter Straße 29). 

1933 lebten noch 32 jüdische Personen in Steinsfurt. Sie konnten rechtzeitig vor Beginn der Deportationen nach Nord- und Südamerika auswandern.  
  
Von den in Steinsfurt geborenen und/oder längere Zeit am Ort wohnhaften jüdischen Personen sind in der NS-Zeit umgekommen (Angaben nach den Listen von Yad Vashem, Jerusalem und den Angaben des "Gedenkbuches - Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945"): Ida Bierig geb. Weil (1873), Johanna Richheimer geb. Weil (1895), Bertha Ullmann geb. Weil (1863), Lina Weil (1872).          
    

          
             

Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde 
 
Aus der Geschichte der jüdischen Lehrer  
40-jähriges Dienstjubiläum des Lehrers Ferdinand Hanauer (1908)

Steinsfurt FrfIsrFambl 11091908.jpg (14539 Byte)Artikel im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 11. September 1908: "Steinsfurt in Baden. Lehrer Ferdinand Hanauer begeht am 14. dieses Monats sein 40jähriges Dienstjubiläum". 

    
   
Aus dem jüdischen Gemeindeleben  
Die jüdischen Gemeindeglieder sind zur Teilnahme an den Gemeindeversammlungen verpflichtet (1898) 
    

Steinsfurt AZJ 21101898.jpg (86258 Byte)Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 21. Oktober 1898: "Ganz besonders interessant ist aus den Mitteilungen aus der Praxis des Großherzoglichen Oberrats die folgende über den Zwang zur Teilnahme an Gemeindeversammlungen. Nach § 4 der Geschäftsordnung für die Versammlungen der israelitischen Gemeinden und Gemeindevertretungen vom 25. Oktober 1895 (Verordnungsblatt Seite 92) sind die zur Teilnahme an Synagogenratswahlen berichtigten Mitglieder der israelitischen Gemeinde Steinsfurt zum Erscheinen bei den ordnungsmäßig anberaumten Gemeindeversammlungen verpflichtet. Die Erfüllung dieser Verpflichtung kann durch Anordnung und Ausspruch von Geldstrafen gemäß § 31 P. des Strafgesetzbuches erzwungen werden. der Synagogenrat in Steinsfurt ist daher zu veranlassen, eine weitere Gemeindeversammlung zu berufen und das dortige Bürgermeisteramt um Androhung einer Geldstrafe von drei Mark gegen jedes nicht erscheinende Gemeindemitglied zu ersuchen."    

   
Unfug gegen jüdische Bewohner des Ortes (1925)   

Steinsfurt JuedlibZtg 02011925.jpg (27853 Byte)Artikel in der "Jüdisch-liberalen Zeitung" vom 2. Januar 1925: "Steinsfurt bei Sinsheim. Während eines Balles wurden den israelitischen Bewohnern durch Verstopfen des Schlüssellochs die Türen versperrt, ferner wurde ein Stall angezündet. Für die Ergreifung der Täter wurden von der Staatsanwaltschaft 300 Mark ausgesetzt."


   
Berichte zu einzelnen Personen aus der jüdischen Gemeinde    

Zum Tod von Leopold Weil (1917)   

Steinsfurt AZJ 09031917.jpg (57393 Byte)Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 9. März 1917: "Aus Steinsfurt (Baden) wird berichtet. unser langjähriges Synagogenratsmitglied Herr Leopold Weil von hier wurde zur letzten Ruhe auf dem Verbandsfriedhofes in Waibstadt bestattet. Herr Lehrer Hanauer von hier hielt die Trauerrede. Herr Bürgermeister und Reichstagsabgeordneter Rupp aus Reihen war mit vielen Bürgern erschienen, ebenso aus seinem Heimatorte Bürgermeister und Gemeinderäte, um ihn die letzte Ehre zu erweisen."

   
Über den Getreidehändler Hermann Weil (1868-1927)     

Hermann Weil (1868 Steinsfurt - 1927 Frankfurt am Main), Getreidehändler, 1888-1907 in Buenos Aires, danach in Frankfurt a am Main; seine Firma "Weil Hermanos & Cie." beherrschte nach 1900 für einige Jahre den Weltgetreidemarkt (mit eigener Schiffscharterfirma); Weil stiftete Millionenbeträge für zahlreiche wohltätige Zwecke; er wurde Ehrenbürger der Stadt Frankfurt a.M. und Ehrendoktor der Universität Frankfurt a.M.; Weil wurde in einem Mausoleum beim jüdischen Friedhof Waibstadt beigesetzt.   
Erinnerungen in Steinsfurt und Umgebung: Gebäude der Haushaltsschule (s.o.) mit Gedenktafel; "Hermann-Weil-Weg" (Waldweg am Ortsausgang in Richtung Adersbach), hier auch die "Hermannsruh" und die nach dem Vater von Hermann Weil benannte "Josephsruhe".     

       


Zur Geschichte des Betsaales / der Synagoge

In einem Bericht von 1803 "Zur Kenntnis des Landes, Beschreibung aller Orte der Amtskellerei Hilsbach" wird über die Juden in Steinsfurt berichtet: "Vier Judenfamilien leben im Ort, welche nach Rohrbach in die Schule gehen, weil hier keine Synagoge ist". Damals gab es offensichtlich noch keinen Betsaal am Ort. Ein solcher wurde erst in den folgenden Jahrzehnten eingerichtet, als die Zahl der jüdischen Einwohner zugenommen hatte (1825 35 Personen). Dieser erste Betsaal ("Judenschule") befand sich bis 1893 im Haus Lerchenneststraße 2, dem damaligen Anwesen von Josef Weil. Das Gebäude besteht nicht mehr. An seiner Stelle wurde ein Gebäude der Sparkasse errichtet.   
   
Obwohl gegen Ende des 19. Jahrhunderts die Zahl der jüdischen Gemeindeglieder bereits zurückging, entschloss sich die Gemeinde nach 1890 zum Bau einer neuen Synagoge. Der alte Betsaal im Anwesen des Leopold Weil entsprach wohl nicht mehr den Anforderungen der Zeit. 1892 konnte man ein geeignetes Grundstück an der Adersbacher Straße erwerben. Anfang 1893 stellte der Synagogenrat Steinsfurt beim Großherzoglichen Bezirksamt Sinsheim den Antrag auf Genehmigung des Baus eines israelitischen Bethauses. Die Finanzierung des Baues sollte durch Abhaltung einer Lotterie erfolgen. Zur Verlosung kamen Gold- und Silberwaren und sonstige Gebrauchsgegenstände im Wert von 2.556 Mark. Es kamen 4.000 Lose – einschließlich 400 Freilose – das Stück zu 1 Mark zur Ausspielung. Die Ziehung der Gewinne musste unter Aufsicht eines Notars vorgenommen werden, außerdem mussten drei sachverständige Bürger zugegen sein. Der Synagogenrat schlug hierfür Ratschreiber Würfel, Waisenrichter Fischer und Kaufmann G. Brecht vor. Mit dem Erlös aus dem Verkauf der Lose und weiteren Spenden jüdischer Bürger (auch aus Übersee) konnte der Bau der Synagoge bestritten werden.   
  
Am 10. August 1893 konnten die Bauarbeiten vergeben werden. Den Plan zum Synagogenbau hatte der Frankfurter Architekt Eugen Jack entworfen. Er entwarf ein etwa neun Meter breites und zwölf Meter langes Gebäude mit einer angebauten Nische für den Toraschrein. Am 25. September 1893, dem ersten Tag des Laubhüttenfestes, wurde die feierliche Grundsteinlegung vorgenommen, zu der Lehrer Hanauer die Rede hielt. Am 13. Juli 1894 konnte die Synagoge eingeweiht werden. In einer feierlichen Prozession wurden die Torarollen vom bisherigen Betsaal zur neuen Synagoge gebracht. Zwei Tage lang wurde in Steinsfurt gefeiert. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde in der Synagoge ein Ehrenmal mit den Namen der im Ersten Weltkrieg aus der jüdischen Gemeinde Gefallenen angebracht.  Über die Einweihung berichtete die Zeitschrift "Der Israelit":

Steinsfurt Israelit 26071894.jpg (66700 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 26. Juli 1894: "Steinfurt (Baden). Die kleine jüdische Gemeinde dahier feierte am letzten Freitag die Einweihung ihrer neu erbauten Synagoge. Die Festlichkeit verlief in allen Teilen würdig und erhebend. Mit Recht konnte Herr Rabbiner Dr. Sondheimer aus Heidelberg in seiner Festpredigt hervorheben, wie alle Bewohner Steinsfurts ohne Unterschied des Glaubens in seltener Einmütigkeit durch Beflaggen der Häuser und Beteiligung an der Feier wetteiferten. Sowohl der katholische als auch der evangelische Geistliche des Dorfes waren unter den Ehrengästen."

Über 40 Jahre diente die Steinsfurter Synagoge als gottesdienstliches Zentrum der Gemeinde. Auf Grund der nach 1933 schnell zurückgehenden Zahl der jüdischen Gemeindeglieder wurde 1937 das an der früheren Adersbacher Straße liegende Synagogengebäude (heute Dickwaldstraße 12) an eine in der Nachbarschaft lebende Familie verkauft. Von dieser Familie war 1892 das Grundstück für den Synagogenbau gekauft worden. Von 1937 bis 1967 wurde das Gebäude als Lager für landwirtschaftliche Produkte verwendet. Beim Novemberpogrom 1938 blieb es unversehrt, da sich der neue Besitzer gegen eine Inbrandsetzung wehrte. Allerdings wurden jüdische Häuser schwer beschädigt und einige jüdische Einwohner misshandelt. Bei Kriegsende 1945 ist das Dach der ehemaligen Synagoge beschädigt worden und musste neu gerichtet werden.   
   
Seit den 1970er-Jahren befindet sich das ehemalige Synagogengebäude in einem immer schlechter werdenden Bauzustand. Hochwasserschäden, ein undichtes Dach trugen hierzu wesentlich bei. Der Grundstein von 1893 ist vorhanden, wurde jedoch – vermutlich bereits 1938 - aufgebrochen und ausgeraubt. Das Gefallenendenkmal im Inneren wie auch die farbige Bemalung der Wände sind erhalten. Am 11. Juni 1992 wurde unter dem Vorsitz des damaligen Ortsvorstehers Richard Herbold von 17 Bürgern aus Steinsfurt und Umgebung der Verein "Alte Synagoge Steinsfurt e.V." gegründet. Der Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, die Synagoge zu erhalten und einer sinnvollen Nutzung zuzuführen. Bis 1996 wurde von den Eigentümern das Synagogengebäude auch dem Verein zur Verfügung gestellt. 1996 wurde es jedoch wieder neu verpachtet. Da am Ort kein Bedarf für eine öffentliche Nutzung des Gebäudes vorhanden ist, möchte der Verein "Alte Synagoge Steinsfurt e.V." hierin einen Ort der Begegnung, eine Gedenkstätte und ein überregionales Dokumentationszentrum einrichten.  
  
Im Frühjahr 2007 konnte ein Pachtvertrag zwischen den Verein "Alte Synagoge Steinsfurt e.V." und der Stadt Sinsheim abgeschlossen werden. Damit sind die rechtlichen Voraussetzungen für eine Sanierung des Gebäudes gegeben. 
    
   

   

Fotos 

Historisches Fotos 
(Quelle: Sammlung Realschule Waibstadt: hier anklicken
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    Synagoge Steinsfurt (Aufnahmejahr nicht bekannt)
           
Fotos um 1985 (Fotos: Hahn)       
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Ansicht der Synagoge von der Dickwaldstraße Seitenansicht (von Süden) Der Grundstein von 1893
     
Fotos Oktober 1988 (Fotos: Hahn)   
Steinsfurt Synagoge 187.jpg (73715 Byte) Steinsfurt Synagoge 181.jpg (70566 Byte) Steinsfurt Synagoge 185.jpg (58015 Byte)
Die ehemalige Synagoge Die Eingangtüre
   
Steinsfurt Synagoge 180.jpg (50239 Byte) Steinsfurt Synagoge 182.jpg (59592 Byte) Steinsfurt Synagoge 183.jpg (42121 Byte)
Der Grundstein von 1893. Wie das Foto rechts zeigt, wurde er aufgebrochen und ausgeraubt. Die Erinnerung an die im Ersten Weltkrieg gefallenen jüdischen Gemeindemitglieder
   
Steinsfurt Synagoge 184.jpg (68752 Byte) Steinsfurt Synagoge 186.jpg (48804 Byte) Steinsfurt Synagoge 188.jpg (98940 Byte)
Ausmalungen im Bereich des früheren Toraschreines Bemalungen der Synagogendecke Pflanzen breiten sich im (!) Synagogengebäude aus
              
Fotos 2001: 
Fotos aus der Sammlung der Realschule Waibstadt zur Dokumentation des schlechten baulichen Zustandes der ehemaligen Synagoge
  
Steinsfurt Synagoge 101.jpg (101671 Byte)  Steinsfurt Synagoge 102.jpg (93847 Byte) Steinsfurt Synagoge 107.jpg (28022 Byte) 
 Synagoge von der Dickwaldstraße Hinweistafel Rechter Fassadenteil mit Zerfallserscheinungen 
     
Steinsfurt Synagoge 103.jpg (25336 Byte)  Steinsfurt Synagoge 106.jpg (26946 Byte)  Steinsfurt Synagoge 105.jpg (27110 Byte) 
 Eingangstüre Rechter Fassadenteil mit starken Mauerrissen   Rechter Fassadenteil mit senkrechtem Maurerriss 
     
Steinsfurt Synagoge 104.jpg (25462 Byte) Steinsfurt Synagoge 108.jpg (28353 Byte)    
Seitenfenster Schäden im Inneren an der Decke durch eingedrungenes Wasser    
              
Fotos 2004:
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum 7.7.2004)
    
Steinsfurt Synagoge 180.jpg (72670 Byte) Steinsfurt Synagoge 183.jpg (61070 Byte) Steinsfurt Synagoge 182.jpg (61207 Byte)
Der Ostteil des Gebäudes Die Fassade zur Dickwaldstraße Der Grundstein von 1893, der im November 1938 aufgebrochen wurde
     
Steinsfurt Synagoge 184.jpg (64418 Byte) Steinsfurt Synagoge 181.jpg (57757 Byte)    
Die ehemalige Synagoge von Nordwesten Eingangsportal    
           
Modell der ehemaligen Synagoge, erstellt von Schüler/innen der Realschule Waibstadt  
   Steinsfurt Synagoge 190.jpg (59310 Byte) Steinsfurt Synagoge 191.jpg (77799 Byte)
   Modell der ehemaligen Synagoge
      
 Vor Beginn der Restaurierung am Tag des offenen Denkmals 
10. September 2006
 
Steinsfurt Synagoge 96105.jpg (99522 Byte) Steinsfurt Synagoge 96104.jpg (101684 Byte)  Steinsfurt Synagoge 96101.jpg (61852 Byte)
Die ehemalige Synagoge im Abendlicht  Für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges
   
Steinsfurt Synagoge 96103.jpg (48579 Byte) Steinsfurt Synagoge 96102.jpg (75404 Byte) Steinsfurt Synagoge 96100.jpg (64490 Byte) 
Originale Deckenbemalungen  Bemalung im Bereich des Toraschreines
       
     
Ende 2007: die Restaurierung 
hat begonnen 
(Fotos erhalten von Siegfried Bastl, Realschule Waibstadt)
Steinsfurt Synagoge 200712b.jpg (69106 Byte) Steinsfurt Synagoge 200712a.jpg (76002 Byte)
  Das Dach wird erneuert
     

 

Berichte zur Renovierung der Synagoge 
Bericht im "Staatsanzeiger für Baden-Württemberg" vom 11. Juli 2008 

Steinsfurt PA 11072008.jpg (161488 Byte)Artikel im "Staatsanzeiger" vom 11. Juli 2008: "Die alte Synagoge in Steinsfurt wird für 185.000 Euro saniert - Spende und Änderung der Baupläne ermöglichten die Rettung des Denkmals" - 
zum Artikel: bitte links anklicken.

   

  

 

Links und Literatur

Links:

Website der Stadt Sinsheim
Website der Realschule Waibstadt: Spurensuche "Juden im Kraichgau"
Ortschronik (mit jüdischer Geschichte) von Hans Appenzeller in der Website der Ortschaft Steinsfurt, -  Übersichtsseite dieser Website  
Kurzinformation zum "Verein Alte Synagoge Steinsfurt e.V." 
"Runder Tisch" zur Zukunft der ehemaligen Synagoge am 17. Juni 2003: hier anklicken  


Literatur:

Franz Hundsnurscher/Gerhard Taddey: Die jüdischen Gemeinden in Baden. 1968. S. 264.
Wilhelm Bauer: Die ehemalige  jüdische Gemeinde von Sinsheim. 1985.
Hans Appenzeller: Die jüdische Gemeinde Steinsfurt: Geschichte der Familie Weil. 1989. 
synagogenbuch-1.jpg (32869 Byte)Joachim Hahn / Jürgen Krüger: "Hier ist nichts anderes als Gottes Haus...". Synagogen in Baden-Württemberg. Band 1: Geschichte und Architektur. Band 2: Orte und Einrichtungen. Hg. von Rüdiger Schmidt, Badische Landesbibliothek, Karlsruhe und Meier Schwarz, Synagogue Memorial, Jerusalem. Stuttgart 2007.    
  
  

   
Kalender 2008:   

Hinweis auf einen Kalender 2008 "Spuren jüdischer Kultur" im Kraichgau Kraichgau Kal01.jpg (64829 Byte) Kraichgau Kal02.jpg (82029 Byte)
   "Sichtbare Spuren der Vergangenheit: erkennen - erhalten"
Projekt "Denkmal aktiv" - Kulturerbe macht Schule
Es kooperieren vier Schulen: Realschule Waibstadt - Adolf Schmitthenner-Gymnasium Neckarbischofsheim - Wilhelmi-Gymnasium Sinsheim - Harmanni-Gymnasium Eppingen
   Den Kalender erhalten Sie auf Anfrage zu einem Preis von 7.50 € (bei Versand zuzüglich Porto) bei Realschule Waibstadt Tel. 07263/724 Fax: 07263/910538 E-Mail  
Konto: Förderverein RSW e.V.  Volksbank Schwarzbachtal: Konto Nr. 13412 BLZ 67262402
Der Erlös ist für die Sanierung der ehemaligen Synagoge Steinsfurt bei Sinsheim bestimmt.

    

  

                   
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Stand: 25. Januar 2009