Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Mannheim
Jüdische Geschichte / Betsäle/Synagogen vor 1938/40

Übersicht:

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde bis 1938/40  
Zur Geschichte der Betsäle / Synagogen bis 1938/40  
Die Synagoge in F 2,13/15, später Hauptsynagoge  
Die Synagoge in F 1,11 (Klaussynagoge) 
Weitere Betsäle und Synagogen 
Die Betstuben (Betstübel) der Ostjuden        
Fotos / Abbildungen  
Die Hauptsynagoge in F 2,13 
Die Klaussynagoge in F 1,11  
Links und Literatur   

    

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde bis 1938/40                

In der bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts kurpfälzischen Residenzstadt Mannheim besteht eine jüdische Gemeinde seit der Mitte des 17. Jahrhundert, unterbrochen durch die Verfolgungsjahre der NS-Zeit 1940-45. Mitte 1945 konnte wieder eine – im Vergleich zur Vorkriegszeit wesentlich kleinere - Gemeinde begründet werden. Sie hatte im Jahr 2000 ca. 600 Mitglieder (dazu folgende Seite).   
     
Unter den ersten jüdischen Familien, die in den 1650er-Jahren aufgenommen wurden, stammten fünf aus Pfeddersheim sowie sefardische Juden aus Portugal, die einige Jahrzehnte später in der deutschen Gemeinde aufgingen. 1660 erhielten sowohl die "deutschen Juden" wie die "Portugiesen" von Kurfürst Karl Ludwig eine "Konzession". Nach der Zerstörung Mannheims 1689 entstand die Gemeinde neu. Die Zahl der jüdischen Familien wurde 1691 auf 84 Familien beschränkt, 1698 auf 150 und 1717 auf 200 Familien (etwa ein Achtel der Bevölkerung Mannheims). 1771 lebten 247 jüdische Familien in der Stadt. Die jüdische Gemeinde entwickelte sich rasch und im 18. Jahrhundert durch die Verlegung des kurfürstlichen Hofes von Heidelberg nach Mannheim einen großen Aufschwung. Mitte des 18. Jahrhunderts gab es 18 jüdische Hoffaktoren in der Stadt. Die meisten Mannheimer Juden lebten damals jedoch als Kaufleute und Handwerker in bescheidenen Verhältnissen. Viele waren sogar sehr arm und hatten kein Heimatrecht.   
      
Am wirtschaftlichen Aufschwung Mannheims im 19. Jahrhundert hatten die jüdischen Einwohner beträchtlichen Anteil. Jüdische Tuch-, Eisen-, Getreide- und Tabakhandelsfirmen entstanden, Zigarrenfabriken und Brennereien wurden eröffnet, das Bankhaus Ladenburg finanzierte zahlreiche Industrieprojekte. Weltruf genossen der 1838 gegründete Verlag von J. Bensheimer (rechts- und staatswissenschaftliche Literatur) und die Rheinische Gummi- und Celluloid-Fabrik der Gebrüder Bensinger. 1875 wurden 3.943 jüdische Einwohner in Mannheim gezählt (6,6 % der gesamten Einwohnerschaft). Die höchste Zahl wurde 1925 mit 6.972 Einwohnern (jedoch nur noch 2,8 % der Einwohnerschaft) erreicht. Das Mannheimer Judentum spielte eine bedeutende Rolle in allen Bereichen des städtischen Lebens, unter anderem durch verschiedene Stiftungen, mit denen verschiedene Einrichtungen finanziert oder großzügig ausgestattet werden konnten (Herschelbad, städtische Kunsthalle, Reißmuseum, Stadtbibliothek.   
     
Auf Grund der Judenverfolgungen und -ermordungen in der NS-Zeit kamen von den 1933 in Mannheim wohnhaften 6.402 jüdischen Einwohnern mindestens 1.300 ums Leben.   
      
Zu den bedeutenden jüdischen Persönlichkeiten der Stadt gehörten u.a. der kurfürstliche Hof- und Obermilizfaktor Lemle Moses Reinganum (1666-1724), der Landgerichtspräsident Dr. Nathan Stein (1857-1927), der Handelsrechtler Max Hachenburg (1860-1951), die Volkswirtin und Vertreterin der Frauenbewegung Elisabeth Altmann Gottheimer (1874-1930), die Verleger Jakob Bensheimer (1807-1863) und Julius Bensheimer (1850-1915), der Begründer der Rhenania-Schifffahrtsgesellschaft Hermann Hecht (1877-1969), der Bankier Karl Ladenburg (1827-1909), der Rechtsanwalt und Politiker Dr. (1874-1914), die Unternehmer Victor Lenel (1838-1917) und Richard Lenel (1869-1950), der Kinderarzt Eugen Isaak Neter (1876-1966), der Psychologe und Pädagoge Otto Selz (1881-1943), der Politiker Florian Waldeck (1886-1960). Aus Mannheim stammten der Anwalt Leopold Ladenburg, die Chemiker Albert Ladenburg, Ludwig Darmstädter und Fritz Straus, der Jurist Otto Lenel, der Anglist Hans Hecht, der Kunsthändler Daniel-Henry Kahnweiler (1884-1979), der Physiologe Ernst Joseph Lesser (1879-1928). 
  
  
   

Zur Geschichte der Betsäle / der Synagogen bis 1938/40     
       
Die Synagoge in F 2,13/15, später Hauptsynagoge   
      
1660 ist in der Konzession Karl Ludwigs an die deutschen Juden Mannheims bereits von einer "Schul" die Rede, in der die Gemeinde ihren eigenen Rabbiner, Vorsänger und Schulmeister halten dürfe. Auch in den Ratsprotokollen der folgenden Jahre wird mehrfach eine solche Schule genannt. Der Standort dieser vermutlich 1662 eingerichteten ersten Synagoge Mannheims ist nicht mehr bekannt.   
      
Seit 1664 wurde der Neubau einer Synagoge geplant (zweite Synagoge). Die Pestjahre 1666/67 dürften den Bau dieser neuen Synagoge verzögert haben. Im November 1670 wird erstmals eine "neue" Synagoge mit Gemeindehaus, Spital und Armenhaus erwähnt. Für diesen Neubau bezog die jüdische Gemeinde Material vom kurfürstlichen Bauamt in der Friedrichsburg. Liselotte von der Pfalz (1652-1722; sie besuchte Mannheim mehrfach vor 1671) erwähnt diese "artig wohlgebaute Synagoge" in einem ihrer Briefe. Der Standort dieser Synagoge war bereits das Grundstück in F 2,13/15 (früher Quadrat 39, Nr. 6), wo auch die spätere Hauptsynagoge stand. Hier waren auch andere Einrichtungen der jüdischen Gemeinde, ein Gemeindehaus, das Spital, der Backofen (Schabbesofen zum Warmhalten der Speisen für den Schabbat) und ein Armenhaus. Diese Einrichtungen fielen einschließlich der Synagoge der Zerstörung der Stadt durch die Franzosen 1689 zum Opfer.    
      
Nachdem beim Wiederaufbau Mannheims auch die jüdische Gemeinde neu entstand, hat diese eine neue Synagoge auf dem Grundstück des 1689 zerstörten Gotteshauses in F 2,13-15 erbaut (dritte Synagoge). Vermessungsarbeiten hierzu fanden 1698 statt. 1700 war die Synagoge fertig. Die Kosten werden bis 1705 mit "bis 6.000 Gulden" beziffert. Diesen Betrag konnte die Mannheimer Gemeinde damals offensichtlich ohne größere Schwierigkeiten aufbringen. Ein Teil wird durch den Verkauf der Synagogenplätze hereingekommen sein. Für diesen Verkauf war die Gemeinde selbst zuständig. Mehrfach wurde die Synagoge mit der zunehmenden jüdischen Bevölkerung im 18. Jahrhundert vergrößert. So ist seit 1767 als Teil der Synagoge neben der alten auch von einer neuen "Frauenschul" die Rede. 1771 wird eine "obere Männerschul" erwähnt. Aus dem Jahr 1824 liegt eine Beschreibung dieser Synagoge vor: "Gegen die Straße schließt eine Mauer mit einem Geländer den dazu gehörigen Vorhof ein. Im Hintergrunde steht das Gebäude in einfachem Stile aufgeführt, mit einigen hebräischen Inschriften. In ihrem Inneren erblickt man die, den jüdischen Gesetzen entsprechende Einrichtung. In der Mitte stehen die Stühle der Vorsänger mit Verzierungen. Die Weiber haben ihre eigene Schule, aus welcher vergitterte Fenster in die Hauptschule gehen, um sie den Männerblicken zu entziehen, und damit kein Teil den andern in der Andacht störe".   
       
In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war die Synagoge trotz der vorgenommenen Erweiterungen für die stetig wachsende Gemeinde zu klein geworden. Jahrelang konnten keine Plätze für neu zuziehende Gemeindeglieder vergeben werden. Auch gefiel der alte Bau nicht mehr, er "lud in seiner Unschöne keineswegs zum Besuche des Gottesdienstes ein" (AZJ 1855,465). So entschloss man sich in den 1840er-Jahren zu einem Neubau an Stelle der bisherigen Synagoge in F 2,13. Auch der Vorhof und der Raum des an die Staße stehenden Gebäudes, in dem das Sitzungszimmer, die Registratur und die Wohnung des Synagogendieners waren, sollten überbaut werden. Einen Bauplan ließ die Gemeinde von Bauinspektor Ludwig Lendorff erstellen. 1851 wurde die alte Synagoge abgebrochen. Im Juli 1851 begannen die Arbeiten für den Neubau. Bauinspektor Lendorff erlebte nur die Fertigstellung des Rohbaus im November 1852, da er im Februar 1853 verstarb. Nach seinem Tod setzte Architekt Heinrich Lang, der unter Lendorff die Bauaufsicht leitete, diese unter Professor Friedrich Eisenlohr in Karlsruhe fort, und übernahm, als auch Eisenlohr starb, die weitere Ausführung vom Sommer 1853 bis Herbst 1854. Zahlreiche Mannheimer und auswärtige Firmen waren mit den Arbeiten, insbesondere der künstlerischen Ausgestaltung beschäftigt. Den im Januar 1854 aufgestellten Toraschrein aus Carrara-Marmor fertigte Firma Porzelt und Harparath in Köln. Die Freskenmalereien führte der Münchner Maler Josef Schwarzmann aus. Er hatte kurz zuvor den Dom in Speyer ausgemalt. Die großen Kandelaber wurden bei Firma Junge und Walther in Frankfurt angefertigt. Auch die in byzantinischem Stil reich geschnittene Kanzel war aus Frankfurt: der dortige Bildhauer Diehlmann hatte sie angefertigt. Die Orgel lieferte Firma Walker aus Ludwigsburg. wobei es sich um ein aus 24 Registern bestehendes Instrument handelte, das ein Unbekannter gestiftet hatte. Um das Licht der Rosette an der Vorderfassade nicht zu verdecken und dem Chor einen passenden Platz der Aufstellung zu lassen, wurde die Orgel in zwei Hälften konstruiert. Der wertvolle silberne Schmuck aus der alten Synagoge wie die ewige Lampe vor dem Toraschrein, der zahlreich vorhandene Toraschmuck und eine Menora, die bei der Orgel aufgestellt wurde, ist durch den Mannheimer Silberarbeiter Nadenheim restauriert worden. Die genannten und viele weiteren Gegenstände der Inneneinrichtung wurden von zahlreichen Gemeindemitgliedern oder den Vereinen gestiftet. So übernahmen die Familien Herrmann und Seligmann Ladenburg die Kosten der Kanzel; Joseph Hohenemser bezahlte einen neun Fuß hohen Kandelaber mit 13 Flammen vor dem Heiligen Schrein. Die Baukosten betrugen 85.179 Gulden.  
      
Schon in den Monaten vor ihrer Fertigstellung wurde die Synagoge als "eine der schönsten wohl in Deutschland" bezeichnet. "In ihr wird ein zahlreicher Sängerchor und eine Orgel den Gottesdienst verherrlichen", wusste die "Allgemeine Zeitung des Judentums" am 25. Mai 1855 zu berichten und fügte im Blick auf die Mannheimer Gemeinde hinzu: "Erfreulich ist’s, wahrzunehmen, dass die zeitgemäße Umgestaltung desselben (sc. des Gottesdienstes) die Eintracht in der Gemeinde nicht stört. Wo wahrhaft religiöser Sinn herrscht, da wird die Religion nicht zum Zankapfel. Der dortige neuangestellte Rabbiner Herr Präger versteht indessen auch allen Parteien möglichst Rechnung zu tragen und geht bei seinen Reformen im Einvernehmen mit dem Synagogenrate besonnen vorwärts". Am 29. Juni 1855 konnte diese nunmehr vierte Synagoge feierlich eingeweiht werden. Die "Allgemeine Zeitung des Judentums" berichtete zur Einweihung: "Der Synagogenrat hatte Einladungen an sämtliche Geistliche, die höhern Civil- und Militärbeamten der Stadt usw. erlassen, welchen größtenteils entsprochen wurden. Aus der Gemeinde selbst wurden für sämtliche Männer, Frauen, Söhne und Töchter Plätze eingerichtet und die ganze Schuljugend nahm unter der Leitung ihrer Lehrer Anteil an dem Feste der Einweihung. Um 6 Uhr Abends nahmen die Mitglieder des aus 90 Personen aller Stände der israelitischen Gemeinde bestehenden Chors, die Damen festlich bekleidet, ihre Plätze ein. Weißgekleidete Mädchen mit Kränzen traten im Zuge durch das Portal ein und bildeten Spalier bis zur heiligen Lade. Die Rabbinen mit den aus alten Zeiten vererbten silbergeschmückten Tora-Rollen, nämlich der Stadt-Rabbiner, ... die Konferenz- und übrigen Rabbinen des Landes wurden an der Pforte von dem gesamten Synagogenrat feierlichst unter den vollen Klängen der Orgel empfangen und zur heiligen Lade beleitet. Dem Zuge folgten eine große Anzahl von Rabbinen benachbarter Städte und alle Vorstände von Verwaltungen der israelitischen Gemeinde und ihrer wohltätigen Stiftungen. Nachdem die Rollen in der heiligen Lade niedergelegt, eine eigens zur Feier der Einweihung komponierte Kantate abgesungen und von dem Stadt-Rabbinen eine der Gelegenheit angemessene ergreifende Festrede gehalten worden war, zündete man gegen 8 Uhr die Gas-Kandelaber an und im Glanze von 220 Flammen strahlte nun der neue Tempel. Die Gesangsvorträge, worunter eine von Rabbi Leopold Stein gedichtete und von dem fünfzehnjährigen Hermann Levi aus Gießen komponierte Kantate, wurden mit Präzision exekutiert und es bewährte sich bei dieser Gelegenheit wieder die Tüchtigkeit des Organisten Eberhard Kuhn, Lehrer des Chors, der auch die Gesänge, mit Ausnahme der Levi’schen Komposition, die Kapellmeister Vinzenz Lachner dirigierte, leitete. Unterstützt wurden die Gesangesvorträge durch die sonore Stimme des Vorsängers Gallenberg..." (AZJ 1855 S. 466f).   
       
1897/99 und 1907/08 wurden umfassende Modernisierungsarbeiten durchgeführt. So erhielt die Synagoge 1899 eine neue Orgel mit 31 Registern, die wie die bisherige Orgel von der Orgelbauanstalt Walcker Ludwigsburg stammte. Der Begriff "Hauptsynagoge" taucht übrigens erstmals im Adressbuch der Stadt Mannheim von 1919 auf. Die Synagoge hatte nach der Renovierung 1907/08 etwa 700 Plätze.   
        
Bereits 1933 wurde die Synagoge zum ersten Mal von SA-Männern heimgesucht und beschädigt. Die Gottesdienste wurden seitdem von der Gestapo überwacht. 
      
Beim Novemberpogrom 1938 wurde die Synagoge vollkommen zerstört. SA-Leute veranstalteten vor der Sprengung ein Pistolenschießen nach dem siebenarmigen Leuchter in der Synagoge. Das übrige Inventar mit den Kultgegenständen wurde anschließend zerstört. Die völlige Zerstörung der Synagoge wurde durch Sprengungen verursacht, die SA-Männer in Zivil so ausführten, dass Beschädigungen der umliegenden Häuser vermieden wurden. Diese Sprengungen ließen von der Synagoge nur noch eine Ruine übrig. Die "Neue Mannheimer Zeitung" berichtete in ihrer Abendausgabe vom 10. November 1938: "Die Synagoge gleicht im Innern einer Trümmerstätte. Das Gestühl ist großenteils zerschlagen. Der Orgelraum ist demoliert [...] Die Altarnische mit der ‚Heiligen Lade’ samt dem ‚Almemor’ ist nur noch ein Trümmerhaufen. Auf dem Boden liegen zerborstene Säulen. Der ganze Raum ist mit Schutt und Holztrümmern bedeckt. Allenthalben tritt man auch auf Glasscherben, die Reste der bleiverglasten Fenster. Die großen vielarmigen Leuchter neigen ihre Kronen geknickt zur Erde. Da und dort erkennt man Reste jüdischer Gebetsbücher und auch mit hebräischen Schriftzeichen bedeckte Papierfetzen, in denen man wohl Teile von ‚Torarollen’ vermuten darf. Auch ein Gebetsriemen liegt inmitten der Trümmer dieser vor rund achtzig Jahren im maurischen Stil erbauten jüdischen Kultstätte..." An den nächsten Tagen durften Schulkinder gegen ein  Eintrittsgeld von 10 Pfennig zugunsten der Winterhilfe die vom Feuer nicht zerstörten Ritualgegenstände besichtigen.   
      
In den folgenden Monaten wurde die Synagogenruine der jüdischen Gemeinde noch zum Unterstellen gespendeter Möbel verwendet. Am 31. August 1939 schloss die Stadt Mannheim einen Kaufvertrag mit der jüdischen Gemeinde über den Erwerb der Grundstücke F 2,13-15 für 34.000 Reichsmark. Am 5./6. September 1943 wurde beim schwersten Luftangriff auf Mannheim auch die Synagoge getroffen und dadurch zu nunmehr 80 % zerstört.   
       
Das Synagogengrundstück wurde 1945 von den Alliierten beschlagnahmt und der jüdischen Vermögensverwaltung JRSO übertragen. 1953 ging das Grundstück an die Israelitische Gemeinde in Mannheim über. Die Synagogenruine wurde 1955/56 abgetragen. Die Arbeiten dauerten vom 21. November 1955 bis 26. April 1956. Das Grundstück kam in den Besitz der Bauhütte Baugesellschaft m.b.H. München. Der Platz wurde bis 1961 für einen Autohandel genutzt. 1962/63 wurde ein mehrstöckiges Wohn- und Geschäftshaus auf dem Grundstück erbaut. Im Januar 1964 wurde im Eingangsbereich dieses Gebäudes eine Gedenktafel für die Synagoge angebracht.
      
Die Gebotstafeln der Hauptsynagoge blieben erhalten und wurden im Innern der Synagoge Maximilianstraße angebracht. Ein Portal-Fragment der Lemle-Moses-Klaus und ein Stein aus der Hauptsynagoge befinden sich in einer Synagoge in Millburn/USA (Congregation B'nai Israel). Ein weiterer Stein der Hauptsynagoge befindet sich in New York (United Jewish Appeal). Ein Kiddusch-Becher mit Stifterinschriften befindet sich im Jüdischen Museum New York.  
   

Die Synagoge in F 1,11 (Klaussynagoge)

1708 konnte auf Grund einer Stiftung des damaligen Vorstehers der jüdischen Gemeinde Lemle Moses Reinganum ein Bet Hamidrasch (jüdisches Lehrhaus mit Synagoge) errichtet werden ("Lemle-Moses-Klaus"). Reinganum war unter anderem als Pächter des kurpfälzischen Salzmonopols zu großem Reichtum gekommen. Einen beträchtlichen Teil seines Vermögens nutzte er dazu, seiner Gemeinde ein großes Lehrhaus zu erreichten. Am 31. Januar 1706 wurde von Kurfürst Johann Wilhelm die Konzession zum Bau und zur Einrichtung des Lehrhauses erteilt. Kurfürst Karl Philipp erneuerte sie am 23. März 1717. Darin bestimmt war, dass in der Klaus des Lemle Moses die "Lehr- und Schulexerzitien" frei und ungehindert gehalten werden dürfen. Sechs bis zehn Rabbinerfamilien sollten in der Klaus wohnen können.   
       
Die Klaus wurde auf einem von Lemle Moses Reinganum bereits 1698 erworbenen Grundstück im Gelände des Quadrates F 1 durchgeführt. Die Synagoge und ein Teil der für die Einrichtung nötigen Gebäude wurden 1708 in F 1,11 erstellt und Schabbat Ki Tawo des jüdischen Jahres 5468 eingeweiht (31. August/1. September 1708). Die drei Rabbiner David Ulf, Matisjahu Ahrweiler und Leser aus Kanitz hielten die Weihereden. Andere Gebäudeteile wurden erst nach 1717 fertiggestellt.   
       
Zahlreiche Bestimmungen regelten das Leben in der Klaus und die Lehrweise. Das Werk sollte auf den drei Säulen Torastudium, Gottesdienst und Liebestätigkeit ruhen. Um diesen Mittelpunkt geistigen Lebens auch nach seinem Tod zu erhalten, vermachte Lemle Moses eine Summe von 100.000 Gulden zur ewigen Unterhaltung und Sicherstellung des Lehrhauses. Die Zinsen aus diesem Kapitel gewährleisteten unter anderem den Unterhalt der zehn Gelehrten. Im Laufe des 18. Jahrhunderts war das Fortbestehen der Klaus zeitweise auf Grund von Misswirtschaft und Streitigkeiten um die Klaus gefährdet. Ein Brand in der Nacht auf den Versöhnungstag 5555 (3./4. Oktober 1794) wurde als göttliche Mahnung gedeutet, neue, strenge Verordnungen für die Klaus zu entwerfen und einzuhalten. Durch den Brand sind das gesamte Gebäude einschließlich der Synagoge schwer beschädigt worden. Die Renovierung wurde am 22. Mai 1795 abgeschlossen; die Kosten beliefen sich auf 2.000 Gulden.   
       
Aus bautechnischen und sanitären Gründen wurde in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts ein Umbau dringend nötig. Seit 1885 gab es hierzu Verhandlungen zwischen der Klauskommission und dem Oberrat der Israeliten. Architekt Wilhelm Manchot (Mannheim) bekam den Planungsauftrag für den Umbau. Er entwarf ein neues Gebäude im "maurischen" (neuislamischen) Stil. Die Pläne wurden 1887/88 ausgeführt. Das Gebäude der Synagoge wurde an derselben Stelle, jedoch mit verändertem Grundriss erbaut. Äußerlich war die Synagoge als solche nicht zu erkennen, wenngleich sie durch ihre Fassadengestaltung in der Umgebung auffiel. Im Erdgeschoss wurden 127 Plätze für die Männer, auf der Frauenempore 98 für die Frauen geschaffen. Am Beginn des Chanukkafestes 5649 (am 29. November 1888) wurde die neue Klaus-Synagoge mit großer Feierlichkeit eingeweiht.     
      
Die Lemle-Moses-Klaus war in Mannheim wurde nach dem Bau der Hauptsynagoge immer mehr das Zentrum der konservativen (orthodoxen) Juden. Die Gottesdienste wurden in der Klaussynagoge nach der alten aschkenasischen Tradition abgehalten. 
      
Während der 1920er-Jahre mehrten sich die Stimmen für einen umfassenden Umbau der Klaus-Synagoge. Der Zeitgeschmack hatte sich geändert. Vieles am Bau entsprach nicht mehr den damaligen Bedürfnissen. Im Frühjahr 1929 beschloss der Synagogenrat als Stiftungsbehörde den Umbau der Synagoge nach den Plänen des jüdischen Architekten Siegfried Seidemann. Nach dessen Plänen war 1913 bereits die Heidelberger Synagoge umgebaut worden. Durch die Neugestaltung der Klaussynagoge nach seinen Plänen wurde ein modernes, geräumiges Gotteshaus im Stif der Neuen Sachlichkeit geschaffen, wobei die Straßenfassade fast unverändert blieb. Während der Zeit des Umbaus fanden die Gottesdienste im Saal des jüdischen Restaurants Kaufmann statt (C 4,12). Die Bauarbeiten dauerten von Juli 1929 bis zur feierlichen Einweihung der erweiterten Klaussynagoge am 6. März 1930. 
      
Nach der nationalsozialistischen Machtübernahme wurde das Gebäude der Klaus-Stiftung 1933 nach Waffen durchsucht, doch wurden keine gefunden. Beim Novemberpogrom 1938 wurde die Synagoge geplündert und völlig demoliert. Das Inventar wurde zerschlagen, die Torarollen auf der Straße verbrannt. Das unersetzliche Memorbuch der Gemeinde konnte gerettet werden.   
      
1939 durfte die Klaus-Synagoge wieder notdürftig hergestellt werden. Da die Hauptsynagoge unbrauchbar geworden war, fanden die Gottesdienste für die Gesamtgemeinde nur noch in der Klaus-Synagoge statt. Einige Bankreihen wurden aus der Hauptsynagoge gerettet und ersetzten zerstörte Bänke in der Klaussynagoge. Wegen der Enge des Raumes wurden die Gläubigen nach dem Alphabet in Gruppen eingeteilt, die die Gottesdienste besuchen konnten.   
      
Am 22. Oktober 1940 endeten durch die Deportation der Juden nach Gurs die Gottesdienste in der Klaus. Nachdem sie leerstehend war, wurde sie von der Stadt an eine benachbarte Firma als Lagerraum für Saatgut gemietet. Durch Bombentreffer erlitt das Gebäude 1944 allerdings so große Schäden, dass 1945 vom Vorderhaus nur noch das Erdgeschoss stand. Die Wände des Synagogenraumes ragten noch in die Höhe, doch waren das Dach und die Gebäude über den Frauenemporen eingestürzt.   
      
Ein Portalfragment der Klaus wurde vom amerikanischen Militärrabbiner Henry Travel in die amerikanische Stadt Millburn gebracht, wo es sich in einer "Memorial"-Wand der jüdischen Gemeinde (Congregation B'Nai Israel) befindet. Das Grundstück der Klaussynagoge kam nach Kriegsende an die jüdische Vermögensverwaltung (JRSO), die es an das Land Baden-Württemberg verkaufte. Im Juli 1951 wurden die Ruinen der Lemle-Moses-Klaus abgetragen. Im März 1953 wurden die Reste der Straßenfassade von F 1,11 vollends abgebrochen.   
      
Einige Jahre später wurde das Grundstück mit mehreren Geschäfts- und Wohnhäusern überbaut. Eine Gedenktafel für die Klaussynagoge befindet sich seit 2000 an der Außenfassade der katholischen Kirche St. Sebastian F 1,7.
  
   
    

Weitere Betsäle und Synagogen

Ein weiteres Bet Hamidrasch wurde um 1730 von Michael Max gestiftet ("Michael May’sche Klaus"), doch bereits 1765 wieder aufgelöst. 

Länger bestand das von Elias Hayum begründete Bet Hamidrasch, die "Stuttgarter Schul" (1758 bis 1880, in G 2,19/20). Elias Hayum war 1746 mit seinem Sohn aus Stuttgart ausgewiesen worden, angeblich, weil sie enge Beziehungen zu Jud Süß Oppenheimer hatten. Nach seiner Niederlassung in Mannheim gelangte Elias Hayum zu großem Ansehen, vor allem auch als erster Vorsteher der Gemeinde.
   
   

Die Betstuben (Betstübel) der Ostjuden   
      
Neben den beiden großen Synagogen bestanden ab etwa 1900 bis in die NS-Zeit noch mehrere "Betstübel" von aus dem Osten zugewanderten Juden. Hier versuchten sie, ihre kulturellen Eigenarten und die in der Heimat gewohnten religiösen Formen aufrechtzuerhalten. So gab es in F 3,13a einen größeren Betsaal des Vereins "Ahawas Schulom", später des Vereins "Linas Hazedeck".   
      
In F 7,11 war seit 1923 ein Betstübel der "Vereinigung der Ostjuden". Es handelte sich hier um "einen hinreichend geräumigen Betsaal, der ganz in Weiß gehalten" und durch "eine Wand in die Frauen- und Männerschule geteilt" war (Israelitisches Gemeindeblatt). Später erwarb die Vereinigung der Ostjuden in F 7,16 ein Haus, in dem der Verein "Ahawas Schulem" ein Bet Hamidrasch mit einem Betstübel einrichtete. Im Sommer und Herbst fanden hier feierliche Toraweihen statt, bei denen auch die Rabbiner der Haupt- und der Klaussynagoge predigten.  
      
In G 7,30 war im Erdgeschoss ab 1929 ein Betstübel des Vereins Schomre Schabbos. Es wurde 1932 ins Hinterhaus von F 3,13 verlegt. Dieses Betstübel bestand aus zwei Zimmern, in denen Männer und Frauen getrennt dem Gottesdienst beiwohnten. Die Einrichtung bestand aus Bänken und langen Tischen, auf denen weiße Tischtücher lagen. Der Schulchan bestand aus einer Kommode mit einer Samttischdecke; ein Schrank mit einem beschrifteten Samtvorhang diente als Aron Hakodesch. Das Vorbeterpult war eine kleine Kommode, ebenfalls mit einer Samttischdecke.   
      
Ungarische Juden sollen in U 1 ein Betstübel betrieben haben. Da die ostjüdischen Vereine sich auf Drucke des Polizeipräsidiums bereits Ende 1933 bzw. Anfang 1934 auflösen mussten, verschwanden mit der Zeit auch die Betstübel. Der Betsaal in F 3,13 wurde beim Novemberpogrom 1938 zerstört.  
    
   
   
Fotos / Abbildungen 
   
Die Hauptsynagoge in F 2,13

Die Synagoge um 1855
(Quelle: www.zum.de - Unterseite hier anklicken)
Mannheim Synagoge 008.jpg (18824 Byte) Mannheim Gebotstafeln.jpg (26174 Byte)
    Die Hauptsynagoge  (Lithographie von 
Jakob Ludwig Buhl, um 1855)
Gebotstafeln aus der Hauptsynagoge, nach 1945 in den Synagogen R 7,24 und Maximilianstraße 6 
     
Die Synagoge um 1895
(Quelle: Ziwes s.Lit. S. 70-73)
Mannheim Synagoge F2 002.jpg (72508 Byte) Mannheim Synagoge F2 001.jpg (80002 Byte)
   Die umgebenden Häuser (rechts das jüdische Gemeindehaus) sind deutlich niedriger, wodurch die Synagoge herausragt  Innenaufnahme mit Blick 
zum Aron Hakodesch
 
     
Die Synagoge bis 1938
(Quelle: Stadtarchiv Mannheim)
Mannheim Hauptsyn 001.jpg (61753 Byte) Mannheim Hauptsyn 002.jpg (105338 Byte)
   Rechts weiterhin das jüdische Gemeindehaus; links wurde ein neues Wohnhaus erbaut, das bis heute erhalten ist Innenaufnahme: auffallend sind die vielen Ähnlichkeiten mit einer christlichen Kirche (Predigtkanzel, Vorlesetisch ähnelt dem Altar u.a.m.) 
     
Computer-Rekonstruktion der Hauptsynagoge Mannheim 
mehr Fotos unter www.synagogen.info zu Mannheim F 2.13, Quelle: Egon Heller, Architectura Virtualis GmbH, Kooperationspartner der TU Darmstadt 
Mannheim Synagoge h140.jpg (85611 Byte) Mannheim Synagoge h141.jpg (116619 Byte)
   Blick in die Synagoge vom Eingang Blick zur Kuppel
     
Synagogenruine 
von 1938 bis 1955
(Quelle: V. Keller: Bilder s. Lit. S. 23)
Mannheim Synagoge n050.jpg (85310 Byte) Mannheim Synagoge n051.jpg (77049 Byte)
   Nach den Zerstörungen in der Pogromnacht und den Bombenangriffen des Krieges blieb nur noch eine Ruine Innenraum der zerstörten und ausgeräumten Hauptsynagoge, Blick nach Osten
     
Abbruch der Synagoge 1955
(Quelle: V. Keller: Bilder s. Lit. S. 27)
Mannheim Synagoge n053.jpg (100581 Byte) Mannheim Synagoge n052.jpg (94336 Byte)
    Die von Stahlgerüsten umgebene Straßenfassade Blick zum Eingangsbereich, dahinter die Straßenfassade
     
Fotos 2003
(Aufnahmedatum 30.7.2003, Hahn)
Mannheim Synagoge 151.jpg (56492 Byte) Mannheim Synagoge 150.jpg (28382 Byte)
  Anfang der 1960-Jahre wurde das heute hier stehende Mietshaus gebaut Im Eingangsbereich findet sich eine Gedenktafel


Die Klaussynagoge in F 1,11

Die Klaussynagoge bis 1929 Mannheim KlausSyn 002.jpg (76835 Byte) Mannheim KlausSyn 003.jpg (59127 Byte)
   Die Lemle-Moses-Klaus um 1900 Innenraum der Klaussynagoge 1929. Charakteristisch waren die neoislamischen (maurischen) Formen
      
Die Klaussynagoge von 1930 bis zur Zerstörung in der Pogromnacht 1938 Mannheim KlausSyn 005.jpg (61548 Byte)    
   Die Klaussynagoge nach dem Umbau 1930. In der Pogromnacht 1938 wurde die Synagoge schwer beschädigt   
     
Die Klaussynagoge nach 1938/44 Mannheim Synagoge n040.jpg (77354 Byte) Mannheim Synagoge n041.jpg (92849 Byte)
  Das durch Bombenangriffe zerstörte Gebäude der Klaus-Synagoge am 13. Dezember 1944 Die Zerstörungen in dem der Klausstiftung gehörenden Gebäude F 1,2
     
        
Bis zur Gegenwart
(Quelle Foto Gedenktafel: BDKJ Mannheim; hier anklicken)
Anfang der 1950er Jahre wurde die Ruine der Klaussynagoge beseitigt, das Grundstück neu bebaut Mannheim Gedenktafel Klaus.jpg (38650 Byte)
       Gedenktafel für die Klaussynagoge seit 2000 an der Außenfassade der katholischen Kirche St. Sebastian F1,7

    
     

Links und Literatur

Links:

Website der Stadt Mannheim
Website des Stadtarchives Mannheim 
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Mannheim Mahnmal 010.jpg (67784 Byte) Mahnmal für die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus (aufgestellt 2003): Seiten der Stadt Mannheim mit den Namen der Opfer und weiteren Seiten.

Literatur (Auswahl):

Franz Hundsnurscher/Gerhard Taddey: Die jüdischen Gemeinden in Baden. 1968. S. 186-196.
Hans Joachim Fliedner: Die Judenverfolgung in Mannheim 1933-1945. 2 Bände. 1971. 

Hans Huth: Die Kunstdenkmäler des Stadtkreises Mannheim 2. 1982.

Karl Otto Watzinger: Die Geschichte der jüdischen Gemeinde Mannheims 1650-1945. 1984.1987².

Volker Keller: Die Klaus-Synagoge in Mannheim. Zur Geschichte der Lemle-Klaus-Stiftung. In: Mannheimer Hefte 1 (1984) S. 32-53.

ders.: Die ehemalige Hauptsynagoge in Mannheim. In: Mannheimer Hefte 1 (1982) S. 2-14.

ders.: Bilder vom jüdischen Leben in Mannheim. 1988.  

ders.: Jüdisches Leben in Mannheim. 1995.

Lothar Steinbach: Mannheim – Erinnerungen aus einem halben Jahrhundert. 1984.

Rainer Bell: Die jüdischen Rechtsanwälte Mannheims. In: Mannheimer Hefte 1 (1985) S. 35-38.

Philip Vilas Bohlman: Das Musikleben während der jüdischen kulturellen Renaissance in Mannheim vor dem Zweiten Weltkrieg. In: Mannheimer Hefte 2 (1985) S. 111-119.

Festschrift zur Einweihung des jüdischen Gemeindezentrums Mannheim F 3. Sonderveröffentlichung des Stadtarchivs Mannheim 17. 1987.

Stadtjugendamt (Hg.): Auf einmal, da waren sie weg – Jüdische Spuren in Mannheim. 1995.

Franz-Josef Ziwes (Hg.): Badische Synagogen. 1997 S. 70-73.

Barbara Becker/Friedrich Teutsch: Spuren und Stationen jüdischen Lebens in Mannheim: Quellen des Stadtarchivs Mannheim. 2000.

Hans-Joachim Hirsch: Ich habe Dich bei Deinem Namen gerufen - Die Gedenkskulptur für die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus in Mannheim - Mit Beiträgen von Peter Kurz, Jochen Kitzbihler und Helmut Striffler - 120 Seiten mit 43 überwiegend farbigen Abb. -  Kleine Schriften des Stadtarchivs Mannheim Nr. 23. Mannheim 2005.

Ergänzende Beitrage:  

Berthold Rosenthal (1875-1957): Zur Geschichte der Familie Eppstein in Mannheim. Vom Original übertragen von Rolf M. Mayer Juni 2008. Pdf-Datei.    
Link: Guide to the Papers of Berthold Rosenthal (Leo-Baeck-Institut)   

 

   

                   
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Stand: 03. Januar 2010