Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Regensburg 
Jüdische Geschichte

Zur jüdischen Geschichte in Regensburg und zu aktuellen Berichten aus der Jüdischen Gemeinde siehe vor allem die 
Website der Jüdischen Gemeinde Regensburg: www.jg-regensburg.de
  

Hinweis: In Regensburg wird ein neues jüdisches Gemeindezentrum mit Synagoge gebaut. Der Förderverein "Neue Regensburger Synagoge" sammelt Spenden für dieses wichtige Vorhaben.
Das Spendenkonto: "Neue Regensburger Synagoge e. V.", IBAN DE12 7505 0000 0026 5954 39, Sparkasse Regensburg, BIC BYLADEM1RBG, Verwendungszweck "Neues Jüdisches Zentrum". 
        
 
Januar 2016: Vorstellung des Entwurfes der neuen Synagoge  
Artikel in mittelbayerische.de vom 16. Januar 2016: "So soll die neue Synagoge aussehen. Für den Neubau hat die jüdische Gemeinde Regensburg das Berliner Büro Staab gewonnen..."  
Link zum Artikel  
Weitere Artikel zum Bau der neuen Synagoge  
Artikel im "Wochenblatt" (Regensburg) vom 27. Januar 2016: "Regensburger Synagogen-Neubau als nationales Projekt des Städtebaus ausgezeichnet. Wegen seiner besonderen überregionalen Bedeutung und Qualität hat Bundesbauministerin Barbara Hendricks den geplanten Neubau der jüdischen Synagoge in Regensburg als nationales Projekt des Städtebaus ausgezeichnet. 
Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer nahm in Berlin eine Urkunde entgegen, die die Einstufung als architektonisches "Premium-Projekt" belegt. 3,3 Millionen Euro wird der Bund im Rahmen der laufenden Förderrunde für nationale Projekte des Städtebaus an Fördermitteln für dieses Bauvorhaben zur Verfügung stellen..."  
Link zum Artikel     
 
Dezember 2016: Modell der Synagoge ist in der Neupfarrkirche zu sehen   
Pressemitteilung vom 21. Dezember 2016: Am Brixener Hof baut die Jüdische Gemeinde eine neue Synagoge – deren Modell ist jetzt in der Neupfarrkirche zu sehen. Mit der Ausstellung, die zunächst im Neuen Rathaus untergebracht war, soll die Öffentlichkeit über die Planungen und den Bau der Synagoge unterrichtet werden. Entsprechende Info – Banner sind deshalb ergänzend neben der Glasvitrine mit dem Synagogenmodell aufgestellt. Geplant ist zudem eine Erweiterung der Ausstellung um einige Vitrinen und Schaubilder zum jüdischen Leben in Regensburg. Dieses ist eng mit dem Neupfarrplatz verbunden, auf dem bis zur Vertreibung der Juden 1519 das jüdische Viertel und die Synagoge standen. Im Gedenkjahr 2019 soll der Neubau der Synagoge eingeweiht werden. Zum neuen Ort der Ausstellung erklärte Ilse Danziger, die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde, sie sei dankbar für das Zeichen der Gemeinschaft, das sich darin zeige. Die Kirchengemeinde ihrerseits, so Pfarrer Thomas Koschnitzke, möchte mit ihrem Engagement an ihre spezielle Beziehung zur Jüdischen Gemeinde erinnern – gerade in Zeiten eines neuen Antisemitismus.  

          
In der Website von "Alemannia Judaica" finden Sie:  

eine Seite zu den jüdischen Friedhöfen in Regensburg   
eine Seite mit Texten zur jüdischen Geschichte Regensburgs (Artikel aus jüdischen Periodika)
Auf dieser Seite einige historische Ansichten / Fotos zur jüdischen Geschichte / sowie insbesondere zur Synagogengeschichte:
(Historische Fotos:
wenn nicht anders angegeben, aus Isaak Meyer: Zur Geschichte der Juden in Regensburg. Gedenkschrift zum Jahrestage der Einweihung der neuen Synagoge. Berlin 1913; Neuere Fotos: Hahn, Aufnahmedatum Ende August 2007 beziehungsweise Jürgen Hanke, Kronach). 
Im einzelnen: 
Spuren der mittelalterlichen jüdischen Geschichte  
Fundstücke im "historischen Museum" (Dachauplatz) aus den Ausgrabungen beim Neupfarrplatz   
Texte zur mittelalterlichen Synagoge  
    
Texte und Abbildungen zur Geschichte der Synagogen in Regensburg vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart:  
   Synagoge des 18. Jahrhunderts 
   Die alte Synagoge (1841-1907)   
   Die neue Synagoge (1912-1938)  
   Erinnerung in den Vororten Sallern und Stadtamhof  
   Der derzeitige Betsaal der jüdischen Gemeinde Regensburg  
   Aktuelle Entwicklung  
   
Erinnerungsarbeit vor Ort - einzelne Berichte   
Links und Literatur   

    
    
    
Spuren der mittelalterlichen jüdischen Geschichte 
(Historische Abbildungen aus dem Buch von Isaak Meyer 1913 s. Lit.)   

Regensburg Meyer 013.jpg (81800 Byte) Regensburg Meyer 012.jpg (100855 Byte) Regensburg Meyer 017.jpg (90560 Byte)
Außenansicht der mittelalterlichen Synagoge 
(nach einer vermutlich von Albrecht Altdorfer 
stammenden Skizze; im Hintergrund die Kirche 
des Augustinerklosters, 1838 abgebrochen) 
Innenansicht (links) und Portikus der
 mittelalterlichen Synagoge 
(nach Radierungen von Albrecht Altdorfer
 [1480-1538]) 
Das "Judenhaus" auf dem Neupfarrplatz
 (abgebrochen 1857)
 
     
    Regensburg Meyer 011.jpg (73962 Byte) Regensburg Meyer 010.jpg (51520 Byte)
   Siegel der jüdischen Gemeinde 
aus dem 14. Jahrhundert
Privates jüdisches Siegel 
aus dem Jahr 1297
         
Regensburg Stadt 262.jpg (63895 Byte) Regensburg Neupfarrplatz 268.jpg (69397 Byte) Regensburg Neupfarrplatz 260.jpg (73374 Byte)
   Die Neupfarrkirche in Regensburg, vgl. Wikipedia-Artikel https://de.wikipedia.org/wiki/Neupfarrkirche_(Regensburg)      
     
   Regensburg Gedenktafel Neupfarrkirche 010.jpg (36552 Byte) Regensburg Neupfarrplatz 267.jpg (60864 Byte)
   Hinweistafel an der Neupfarrkirche 
(Foto: Hanke)
Hebräischer Gottesnamen 
in der Neupfarrkirche
    
Regensburg Neupfarrplatz 263.jpg (83220 Byte) Regensburg Neupfarrplatz 264.jpg (71740 Byte) Regensburg Neupfarrplatz 266.jpg (84476 Byte)
Blick über den Standort der mittelalterlichen Synagoge (Neupfarrplatz) - vom israelischen Bildhauer Dani Karavan gestaltet; vgl. Wikipedia-Artikel https://de.wikipedia.org/wiki/Neupfarrplatz.
 
Regensburg Neupfarrplatz 265.jpg (52375 Byte) Regensburg Neupfarrplatz 261.jpg (71038 Byte) Regensburg Neupfarrplatz 262.jpg (73875 Byte)
Misrach (siehe Bedeutung unten) Hinweistafel hebräisch Hinweistafel deutsch
     

Text der Hinweistafel deutsch: "Ort der Begegnung - Place of Encounter - Makom Mifgasch. Diesen Ort der Begegnung errichtete der israelische Bildhauer Dani Karavan (*1930) auf den Grundmauern der mittelalterlichen Synagoge. Er erinnert an das Zusammenleben von Christen und Juden, das die Regensburger Stadtgesellschaft seit dem Jahr 981 prägte. Mit Zustimmung des Stadtrats war das jüdische Viertel 1519 dem Erdboden gleichgemacht worden. Bei der Neugestaltung des Neupfarrplatzes 1995 traten die Spuren des Pogroms wieder an die Oberfläche. Dani Karavan bildete den Grundriss der Synagoge künstlerisch nach und vergegenwärtigt damit ein wichtiges Kapitel Regensburger Stadtgeschichte. Heute treffen sich hier Menschen aller Religionen. Regensburger Bürgerinnen und Bürger nahmen diesen Ort voller Dankbarkeit und Achtung an. Ihnen, ihren Kindern und Kindeskindern soll er Zeichen und Denkanstoß sein. In hebräischer Schrift ist im Bereich des ehemaligen Tora-Schreins der Synagoge das Wort Misrach zu lesen. Es bedeutet 'Ort des Aufstrahlens' oder 'Osten'... Stadt Regensburg, 2005."

          
Ausgrabungen unter dem Neupfarrplatz
(Fotos: Jürgen Hanke, Kronach)
Regensburg Neupfarrplatz 101.jpg (68468 Byte) Regensburg Neupfarrplatz 102.jpg (57525 Byte)
  Informationstafel  Eingang zu den Ausgrabungen
     
Regensburg Ausgrabungen 100.jpg (68953 Byte) Regensburg Ausgrabungen 101.jpg (63244 Byte) Regensburg Ausgrabungen 102.jpg (60469 Byte)
Teilansicht: Ausgrabungen des mittelalterlichen jüdischen Wohnviertels unter heutigen Neupfarrplatz 
     

Fundstücke im "Historischen Museum" (Dachauplatz) aus den Ausgrabungen beim Neupfarrplatz:

Regensburg Museum 260.jpg (60239 Byte) Regensburg Museum 261.jpg (44332 Byte) Regensburg Museum 265.jpg (52790 Byte)
Informationstafel zur jüdischen Gemeinde Teile des Almemors der 1519 zerstörten Synagoge
   
Regensburg Museum 262.jpg (47654 Byte) Regensburg Museum 263.jpg (41841 Byte) Regensburg Museum 264.jpg (39947 Byte)
Mitte: Lavabo (für die rituelle
 Handwaschung) aus dem 15. Jahrhundert.
Figürchen eines jüdischen Priesters 
(Aaron), vermutlich um 1500
Siegel der jüdischen Gemeinde aus dem 
14. Jahrhundert (wie oben)
     
 Regensburg Museum 273.jpg (52244 Byte)    
 Der Regensburger "Goldschatz": bei den Ausgrabungen am Neupfarrplatz wurde 
auch ein Goldschatz mit 624 Goldmünzen gefunden.
   
         
Antijüdisches am Dom Regensburg Stadt 263.jpg (105293 Byte) Regensburg Stadt 264.jpg (87967 Byte)
  Antijüdische Darstellung jüdischer Personen: Anbetung des Goldenen Kalbes )am 
nördlichen Strebepfeiler des Nordturmes an der Westfassade des Domes)
       
    Regensburg Gedenktafel  Dom 010.jpg (64944 Byte) Regensburg Judensau Dom 010.jpg (52293 Byte)
  Die sogenannte "Judensau" am Dom (rechts) mit Hinweistafel (links)
(Fotos: Hanke)

   
Texte zur mittelalterlichen Synagoge  
      
Reste der mittelalterlichen Synagoge wurden bei Grabungen auf dem Neupfarrplatze entdeckt (1859)      

Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 4. Juli 1859:  "Aus Bayern, im Juni (1859). In Regensburg fanden sich bei den Abgrabungen auf dem sogenannten Neupfarrplatze in einer Tiefe von 2-3 Fuß die Grundmauern einer Reihe von Gebäuden. Ohne Zweifel ist die größere Mauerspur mit Säulenfundamenten an der linken Seite der protestantischen Kirche die Grundmauer der israelitischen Synagoge, welche einst durch die Wut des aufgestachelten Pöbels samt den Judenwohnungen zerstört wurde."    
 
Anmerkung: trotz dieser Funde in der Mitte des 19. Jahrhunderts (siehe Artikel oben) war die Ausgrabung der mittelalterlichen Synagoge auf dem Neupfarrplatz in den Jahren 1995 bis 1998 zunächst eine große Überraschung für die Forscher. Bei den Ausgrabungsfunden war man zunächst davon ausgegangen, dass es sich bei den Funden ausschließlich um Häuserreste des jüdischen Viertels handelt, dessen Bewohner am Ausgang des Mittelalters vertrieben wurden. Man vermutete die 1519 zerstörte gotische Synagoge bis dahin unter der Neupfarrkirche. Man war der Ansicht, dass die Neupfarrkirche auf den Trümmern der Synagoge errichtet wurde. So war es eine Überraschung, als die Archäologen (Silvia Codreanu-Windauer vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege und der Stadtarchäologe Dr. Lutz-Michael Dallmeier mit ihrem Team) bei den Ausgrabungen westlich der Neupfarrkirche auf das jüdische Gotteshaus stießen. Unter dem Fundament der Synagoge wurde sogar noch ein romanischer Vorgängerbau aus dem 11. Jahrhundert entdeckt.    

  
  
  

Texte und Abbildungen zur Geschichte der Synagogen in Regensburg vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart        
  
Synagoge des 18. Jahrhunderts
  

Gedenktafel an einem Haus in der 
Straße "Hinter der Grieb" 
(Foto: Hanke)
Regensburg Gedenktafel Grieb 010.jpg (92852 Byte)
Inschrift: "Dieses spätgotische Haus beherbergte im 18. Jahrhundert eine Synagoge. 
In ihr wirkte der Philosoph und Frühaufklärer Isaak Alexander 1722-1902 als erster
 Rabbiner seit der Vertreibung der Juden im Jahre 1519.

   
  
Die alte Synagoge (1841 bis 1907)  
 
Die "alte Synagoge" wurde 1840/41 in dem hierzu umgebauten Turm des mittelalterlichen Patrizierhauses in der Unteren Bachgasse 3 eingerichtet.
Die Einweihung der Synagoge war am 2. April 1841. Das gotische Haus aus dem 14. Jahrhundert gehörte zunächst zusammen mit dem ehemaligen Nachbaranwesen, Untere Bachgasse 5, der Ratsherrnfamilie Woller. Um 1400 begann der wirtschaftliche Niedergang der Wollers. Das Haus wechselte in den Besitz der Familie Steyrer, im 16. Jahrhundert in das Eigentum der Flettacher.   

Bericht zur Einweihung aus einem Artikel in der " Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 31. Juli 1841 (siehe den ganzen Artikel hier):
"Am 2. April dieses Jahres (1841) fand die feierliche Einweihung der Synagoge statt. Um 2 Uhr Nachmittag versammelten sich die sämtlichen Gemeindeglieder im Gemeindehaus wo die Toras herrlich geschmückt aufgestellt waren; nach beendigtem Micha-Gebet setzte sich der Zug in Bewegung. Voran schritten die beiden Rabbinatsverweser in ihrer Amtskleidung, ihnen folgten die beiden Kultus-Vorstände und die sämtlichen Gemeindeglieder Paar und Paar, jeder eine Tora tragend, den Zug schlossen die Jünglinge festlich geschmückt, welche brennende Wachskerzen trugen. In der Synagoge angelangt, stimmte der Chor, welcher auf der Galerie der Frauen errichtet und größtenteils aus der Schuljugend gebildet war, unter dem Schall der Posaunen ein feierliche Halleluja an. Die Tora tragenden, sowie die Jünglinge mit ihren Wachskerzen stellten sich zu den beiden Seiten auf.
Die beiden Rabbinatsverweser rezitierten abwechselnd das Gebet Mah towu sowie den 84. Psalm: hierauf sang der Chor unter Musikbegleitung das Lied No. 208 Johlsohns Gesangbuch, während dem bestiegen die beiden Rabbinatsverweser die Stufen s zu dieser Feier verfassten Hymnus (Schir) in hebräischer Sprache. Nachdem sofort Herr Dr. Schlenker das Gebet für König und Vaterland gesprochen, endigte noch ein Choralgesang den Gottesdienst. 
Repräsentanten der königlichen Zivil- und Militärbehörden, des Stadtmagistrates, sowie der Geistlichkeit der beiden christlichen Konfessionen wohnten dieser Feier an, welche in freudigem und bleibendem Andenken sich immerdar erhalten wird und den schönen Beweis lieferte, was auch geringe Kräfte vermögen, wenn es sich um die höchsten Interessen des menschlichen Gemütes, um den ehrwürdigen Glauben der Väter und um das heilige Vermächtnis der von ihnen überkommenen Gottesverehrung handelt." 

  
Regensburg Meyer 020.jpg (112869 Byte) Regensburg Meyer 021.jpg (112102 Byte)    
Außen- und Innenansicht der alten Synagoge in Regensburg (1841-1907), 
untere Bachgasse 3.   
    
   
Regensburg Synagoge 160.jpg (67196 Byte) Regensburg Synagoge 161.jpg (68122 Byte)  Regensburg Synagoge a180.jpg (17193 Byte)
Blick auf das Synagogengrundstück in der Gegenwart - von der Synagoge ist 
nichts mehr erhalten.
 Hinweistafel seit Anfang 2012 
(Foto: Stadt Regensburg) 

Die Synagoge in der Unteren Bachgasse 3 musste 1907 wegen Einsturzgefahr geschlossen werden. Das gesamte Anwesen wurde im Oktober 1938 abgebrochen. An die ehemalige Synagoge erinnert seit Anfang 2012 eine Gedenktafel. Sie trägt die Inschrift: "Ehemalige Synagoge - An dieser Stelle im Turm des gotischen Wollerhauses befand sich von 1841 bis 1907 die Regensburger Synagoge. 1938 wurde das mittelalterliche Anwesen abgerissen". Die Gedenktafel wurde durch eine Privatspende finanziert.    
    
    
    
Die neue Synagoge (1912 bis 1938) auf dem Grundstück Am Brixener Hof 2   
   
Zum Bau einer neuen Synagoge konnte ein Grundstück erworben werden (1905)   

Regensburg FrfIsrFambl 02061905.jpg (18047 Byte)Artikel im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 2. Juni 1905: "Regensburg. Zum Bau einer neuen Synagoge erwarb die israelitische Kultusgemeinde von der Stadt das alte Amtsgerichtsgebäude."    

   
Berichte zur Einweihung der Synagoge (1912)  

Regensburg FrfIsrFambl 06091912.jpg (16938 Byte)Meldung im '"Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 6. September 1912: "Regensburg. Die mit einem Kostenaufwand von 300.000 Mark erbaute neue Synagoge ist letzten Samstag feierlichst ihrer Bestimmung übergeben worden."
 
Regensburg AZJ 11091912.jpg (121128 Byte)Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 11. September 1912: "Regensburg, 6. September 1912. Die Einweihung der neu erbauten Synagoge der hiesigen israelitischen Kultusgemeinde fand in feierlicher Weise statt. Der erste Vorstand der Kultusgemeinde, Rechtsanwalt Dr. Heidecker, überreichte den Schlüssel der Synagoge dem rechtskundigen Bürgermeister Dr. Geßler und dieser dem Distriktsrabbiner Dr. Meyer, der dann das Gotteshaus eröffnete. Rechtsanwalt Dr. Heidecker, ferner die beiden Rabbiner von Neumarkt und Nürnberg sowie der rechtskundige Bürgermeister hielten Ansprachen. Die Haupt- und Festrede hielt der Distriktsrabbiner. An der Feier nehmen die Spitzen der Behörden, die städtischen Kollegien sowie eine große Anzahl von Festgästen von hier und auswärts teil. An die Einweihungsfeier reihte sich noch ein Festessen an, bei welchem sich der größte Teil der Mitglieder der Kultusgemeinde Regensburg beteiligte und das in der animiertesten Stimmung verlief. Während des Festes wurde nachstehendes Huldigungstelegramm an den Prinzregenten gerichtet: 'Die israelitische Kultusgemeinde Regensburg, anlässlich ihrer heutigen Synagogeneinweihung festlich vereint, blickt dankbaren Herzens zu Eurer Königlichen Hoheit empor und bittet die Versicherung unwandelbarer Treue und Ergebenheit huldvollst entgegennehmen zu wollen.' - Zur großen Freude aller Teilnehmer traf noch abends folgende Antwort ein: 'Seine Königliche Hoheit der Prinzregent haben die treu empfundene Huldigung der zur Einweihungsfeier festlich versammelten israelitischen Kultusgemeinde Regensburg gern entgegengenommen und entbieten allen Teilnehmern freundlichen Dank. Im allerhöchsten Auftrag: Freiherr von Wiedemann, Generaladjutant."

 Darstellungen / Fotos:    

Regensburg Meyer 008.jpg (62854 Byte) Regensburg Meyer 024.jpg (103034 Byte) Regensburg Meyer 026.jpg (91804 Byte)
Außenansicht der 
Synagoge von 1912 
Festakt zur Einweihung der Synagoge
 1912:
die Torarollenträger nehmen
 Aufstellung vor dem Portal der Synagoge;
der 1. Bürgermeister Dr. Geßler 
übergibt Herrn Distriktsrabbiner Dr. Meyer 
den Schlüssel der Synagoge
  
     
Regensburg Meyer 025.jpg (98197 Byte) Regensburg Meyer 023.jpg (56277 Byte) Regensburg Meyer 009.jpg (62684 Byte)
Festakt zur Einweihung der Synagoge 1912:
 Ansprache des 1. Kultusvorstandes
 Rechtsanwalt Dr. Heidecker
Blick in den Innenraum der 
Synagoge von 1912  
Blick auf den Almemor und den 
Aron Hakodesch der Neuen Synagoge 
       
     
Regensburg Meyer 029.jpg (99451 Byte) Regensburg Meyer 027.jpg (77099 Byte) Regensburg Meyer 028.jpg (93455 Byte)
Distriktsrabbiner 
Dr. Seligmann Meyer 
Rechtsanwalt Dr. David Heidecker 
(1912 1. Vorstand) 
Großhändler und Gemeindebevollmächtigter David Rosenblatt (1912 2. Vorstand) 
     
Regensburg Synagoge 003.jpg (82503 Byte) Regensburg Synagoge 004.jpg (38812 Byte) Regensburg Synagoge 005.jpg (64260 Byte)
Marke zur Einweihung der Synagoge  Historische Aufnahmen der Synagoge von 1912 
   
Regensburg Synagoge 265.jpg (99767 Byte) Regensburg Synagoge 260.jpg (102068 Byte) Regensburg Synagoge 264.jpg (72533 Byte)
Blick auf das Synagogengrundstück in der Gegenwart; auf dem rechten Foto ist das
 jüdische Gemeindehaus erkennbar, in dem sich der derzeitige Betsaal befindet
Gedenktafel für die 
1938 zerstörte Synagoge
   
Regensburg Synagoge 261.jpg (79409 Byte) Regensburg Synagoge 262.jpg (83475 Byte) Regensburg Synagoge 263.jpg (54151 Byte)
    Teil des jüdischen Gemeindehauses 
mit dem heutigen Betsaal 
Inschrift "...denn mein Haus wird ein
 Bethaus sein für alle Völker" Jesaja 56,7 

   
   
Weitere Erinnerungen an die jüdische Geschichte    

Regensburg Meyer 018.jpg (101573 Byte) Regensburg Meyer 019.jpg (81722 Byte) Regensburg Meyer 030.jpg (50924 Byte)
Faksimile eines Freipasses des Fürsten 
Karl Anselm von Thurn und Taxis für den
 Hoffaktor Philipp Reichenberger, Vorsteher
 der jüdischen Gemeinde Regensburg 1789 
Blick auf das durch den Vorsteher 
der israelitischen Gemeinde 
Philipp Reichenberger 1804/05 erbaute
 Gebäude in der Kumpfmühlerstraße 
Blick auf Regensburg von den 
Winzerer Höhen
  

    
     

Spuren in den Vororten Sallern und Stadtamhof  
16. Jahrhundert:
In Sallern und Stadtamhof gab es nach Ausweisung der Regensburger Juden von 1519 bis 1577 (Sallern) beziehungsweise bis 1555 (Stadtamhof) jüdische Gemeinden.  

Regensburg Sallern 250.jpg (95849 Byte)  Regensburg Stadtamhof 251.jpg (67547 Byte)   Regensburg Stadtamhof 252.jpg (54111 Byte)
Das Katholische Pfarrhaus in Sallern
 (Amberger Straße 87), die auf dem
 Grundstück der ehemaligen Synagoge 
von Sallern erbaut wurde
Das Gebäude der Raiffeisenbank in
 Stadtamhof, 1823 als Neues Rathaus der
 Gemeinde erbaut. Auf dem Grundstück
 stand im 16. Jahrhundert die Synagoge 
der Gemeinde Stadtamhof
Erinnerung zwischen Sallern und Stadtamhof
 im Neubaugebiet: Straßenschild "Am
 Judenfeld"; in diesem Bereich könnte sich
 zwischen 1519 und 1575 der Friedhof der
 beiden Gemeinden befunden haben
        

 NS-Zeit: Erinnerung an das Außenkommando des KZ Flossenburg in Stadtamhof (Foto des Gedenksteines: Hanke)

Regensburg Stadtamhof 250.jpg (63761 Byte) In Stadtamhof bestand im März/April 1945 ein Außenkommando des Konzentrationslagers Flossenbürg Außenkommando des Konzentrationslagers Flossenbürg (Lager "Colosseum", Foto des zu einem Wohnhaus umgebauten Gebäudes links), von wo aus etwa 400 teils jüdische Häftlinge zur Zwangsarbeit eingesetzt waren. 65 von ihnen kamen ums Leben. Sie wurden in Massengräber auf dem Oberen katholischen Friedhof und auf dem Evangelischen Zentralfriedhof vergraben. Am 4. November 1950 wurde im Westteil des Zentralfriedhofes ein Ehrenmal eingeweiht. 1955 wurden die Toten exhumiert, teils in ihre Heimat, teils auf den Gedenkfriedhof Flossenbürg verbracht. Das Denkmal wurde damals entfernt. 
     
Stadtamhof Gedenkstein 010.jpg (73687 Byte) Inschrift des Gedenksteines neben dem Café Ciao in Stadtamhof: "Dem Gedächtnis der Opfer des KZ-Aussenkommandos Flossenbürg in Stadtamhof vom 19.3.-23.4.1945 - 400 Gefangenen teils jüdischen Glaubens aus vielen Ländern Europas. Die Würde des Menschen ist unantastbar"; der Gedenkstein wurde Anfang der 1990er-Jahre nach einer über zehn Jahre währenden Diskussion hier aufgestellt.

  
Der derzeitige Betsaal der jüdischen Gemeinde 
(Fotos: Jürgen Hanke, Kronach)  

Regensburg Gemeindehaus 102.jpg (79538 Byte) Regensburg Gemeindehaus 100.jpg (62459 Byte) Regensburg Gemeindehaus 101.jpg (63414 Byte)
Eingang zum 
Gemeindezentrum
Innenhof Fenster des Betsaales 
(Standort des Toraschreines)
   
         
Regensburg Betsaal 100.jpg (61116 Byte) Regensburg Betsaal 103.jpg (41947 Byte) Regensburg Betsaal 101.jpg (69934 Byte) Regensburg Betsaal 102.jpg (50020 Byte)
Blick in den 
Betsaal
Deckenlampe in Form 
eines "Davidsternes"
Toraschrein mit 
Toravorhang (Parochet)
        

Aktuelle Entwicklung (Stand November 2015): Seit Anfang der 1990er-Jahre ist die jüdische Gemeinde in Regensburg stark angewachsen. Sie hat derzeit über 1.000 Mitglieder. Ein neues Jüdisches Zentrum mit Synagoge, Kulturräumen und Verwaltungsbüros soll gebaut / eingerichtet werden. Mit diesem Ziel wurde im November 2013 ein Förderverein "Neue Regensburger Synagoge" gegründet. Die Mitglieder des Vereins hoffen, dass es mit ihrer Unterstützung gelingt, der Jüdischen Gemeinde Regensburg im Jahr 2019, 500 Jahre nach der Zerstörung der Synagoge am Neupfarrplatz, zu einer neuen Synagoge zu verhelfen. Eine Synagoge und ausreichende Räumlichkeiten für die gewachsene Gemeinde sind Voraussetzung, damit jüdisches Leben in Regensburg weiter aufblühen kann. Die neue Synagoge wird bis 2019 am Eck Luzengasse / Brixener Hof und damit auf dem Grundstück der 1938 zerstörten Synagoge entstehen. Ende 2015 werden archäologische Untersuchungen (Grabungen) auf dem Grundstück durchgeführt.            
   

 
   
   
Hochschule Regensburg - Visualisierung der 1938 zerstörten Regensburger Synagoge 
erstellt von Studierenden und Mitarbeitern der Hochschule Regensburg, Fakultät Architektur (Film, eingestellt bei YouTube) 
   
   
   
Erinnerungsarbeit vor Ort - einzelne Berichte  
Juni 2009: In Regensburg werden weitere 16 "Stolpersteine" verlegt  
Artikel vom 22. Juni 2009 in der "Mittelbayerischen Zeitung" (Artikel)   
Zeichen gegen das Vergessen setzen.  
Die Aktion 'Stolpersteine' ist eine der wichtigsten Initiativen der 'Neuen Formen des Gedenkens': In über 240 deutschen und mehreren europäischen Städten sind bisher ca. 12000 'Stolpersteine' verlegt worden – am Samstag kamen in Regensburg 16 neue Steine hinzu, darunter auch einer für Gisela Löwy, die einst in Neunburg gelebt hat.
Diese Stolpersteine sollen Erinnerungszeichen sein, die unmittelbar am Ort des Geschehens auf die damaligen Verbrechen hinweisen und den berühren, der sich von ihrer Botschaft berühren lassen will, informiert die "Initiative Stolpersteine für Regensburg". Unter dem Dach des Evangelischen Bildungswerkes Regensburg e.V. (EBW) hat diese rund 20-köpfige Gruppe anno 2007 die erste Verlegung von Stolpersteinen realisiert.
Gisela Löwy geb. Bloch wurde 1942 von den Nazis ins Lager Piaski verschleppt, wo sie vermutlich den Tod fand. 1878 in Cham geboren kam Gisela 1898 mit ihren Eltern nach Neunburg, wo ihr Vater, Jakob Bloch, in der unteren Hauptstraße ein Spezerei- und Schnittwarengeschäft betrieb. 1904 heiratete sie den aus Böhmen stammenden Kaufmann Rudolf Löwy. Als ihr Gatte Rudolf 1933 in Neunburg an den Folgen einer Blinddarmentzündung stirbt, verkauft sie zwei Jahre später ihr Anwesen an den Seilermeister Andreas Schönberger aus Nabburg, verlässt die Pfalzgrafenstadt und zieht nach Regensburg in die Obere Bachgasse 18. Gisela wird mit dem gleichen Transport wie ihr Bruder und ihre Schwägerin ins Todeslager Piaski verschleppt. Ihre beiden Töchter Ida (*1910), später verheiratete Monroe, und Hildegard (*1905), verheiratete Grünhut, überleben den Holocaust und wandern nach den USA aus."
     
Juli 2010: Weitere 15 "Stolpersteine" werden verlegt  
Artikel von Markus Rother in der  "Mittelbayerischen Zeitung" (Artikel mit Video):   
"15 weitere Stolpersteine für NS-Opfer
Die Stadt bekam am Montag weitere Gedenksteine. Um die Gravuren zu lesen, muss man sich verneigen – vor den Opfern.
Regensburg. 'Erst stolpern die Augen, dann die Gedanken', so das Motto der Stolpersteine-Initiative Regensburg. An über 500 Orten in Deutschland und Europa wurden die Stolpersteine aus Messing schon in die Gehsteige eingelassen. Mittlerweile sind es über 25 000 Steine, 70 davon in Regensburg. 
Mit den Steinen wird den Opfern des Nationalsozialismus gedacht. Deren Namen, Geburtsjahr sowie Jahr und Ort der Deportation sind in die Messingplatten eingraviert. Die Steine werden dann in den Gehsteigen unmittelbar vor den Wohnhäusern der Verfolgten eingelassen.
Am Montag wurden in Regensburg 15 Steine, unter anderem am Haidplatz, in die Gehsteige betoniert. Bei der Zeremonie war auch der Zeitzeuge Ernst Holzinger anwesend, der eigens aus Israel angereist war. Seine Eltern hatten bis zu ihrer Deportation 1942 in einem Haus in der Weißenburgstraße gewohnt. 
'Die Steine sind ein Geschenk von den Bürgern an die Kommune', sagte Gunter Demnig, der Gründer des Kunstprojekts. In Regensburg gibt es einen kleinen Kreis von engagierten Bürgern, die in ehrenamtlicher Arbeit nach Opfern recherchieren, um dann in Zusammenarbeit mit Hinterbliebenen, dem Künstler Demnig und der Stadtverwaltung die Stolpersteine zu verbauen." 
Weitere Informationen:  www.stolpersteine-regensburg.de   
   
November 2011: Weitere 19 "Stolpersteine" werden im November verlegt 
Artikel von Christian Eckl im "Wochenblatt" (Regensburg) vom 2. November 2011: "Regensburg tut sich mit Nazi-Opfern schwer.  
Regensburg tut sich mit dem Gedenken an die Nazi-Zeit nicht immer leicht. Eine Aktion, die gegen das Vergessen helfen soll, ist die Verlegung von Stolpersteinen in das Straßenpflaster der Stadt. Jetzt ist es wieder so weit... 
Link zum Artikel - auch eingearbeitet als pdf-Datei.     
 
September 2012Video - eingestellt bei YouTube - über die jüdische Gemeinde Regensburg  
 
 
Juli 2014: Ein Flyer über die Aktion Stolpersteine ist erschienen - weitere 17 Stolpersteine wurden verlegt   
Artikel im Wochenblatt Regensburg vom 2. Juli 2014: "Gedenken. "Mit den Gedanken stolpern" – Flyer informiert über die Aktion Stolpersteine
Flyer Stolpersteine
Am Montag, 30. Juni, haben Dieter Weber, Traudl Lacher-Joedicke und Ulrich Fritsch, die sich unter dem Dach des Evangelischen Bildungswerkes zum Arbeitskreis Stolpersteine zusammengefunden haben, Oberbürgermeister Joachim Wolbergs einen Flyer übergeben. Er informiert über die in der Stadt Regensburg verlegten Stolpersteine. Das Faltblatt liegt unter anderem in den Bürgerbüros und an Schulen aus..." 
Link zum Artikel      Weitere Informationen www.stolpersteine-regensburg.de   
Artikel von Heike Haala in der Mittelbayerischen Zeitung vom 9. Juli 2014: "162 Messingtafeln erinnern an NS-Opfer
In Regensburg gibt es 17 neue Stolpersteine. Vier von ihnen erinnern an das traurige Schicksal der Familie von Karla Gerhard und Monika Springer.

Regensburg. Karla Gerhard hat den Bruder ihres Opas Gustav Freising nie kennengelernt. Trotzdem stockt ihr am Mittwochvormittag die Stimme, als sie eine kurze Rede in der Landshuterstraße spricht, nachdem für Carl und drei weitere Mitglieder der Familie Freising jeweils ein Stolperstein in das Pflaster auf dem Gehweg eingelassen wurde. Die Nazis ermordeten den Familienvater im Jahr 1942. Damals wurde der Mann zusammen mit seiner Frau und zwei Kindern aus seiner Wohnung in der Landshuter Straße 14 b abgeholt und nach Piaski deportiert. Das Ghetto der ostpolnischen Stadt war die vorletzte Station im Leben vieler deportierter Juden, bevor sie ins Vernichtungslager Belzec abtransportiert und dort schließlich ermordet wurden..."  
Link zum Artikel   

    

Links und Literatur

Links: 

Website der Stadt Regensburg  
Seite des Bayerischen Rundfunks zur jüdischen Geschichte in Regensburg 
Website der Jüdischen Gemeinde in Regensburg    
Wikipedia-Artikel: "Judentum in Regensburg"   
Zur Seite über die jüdischen Friedhöfe in Regensburg (interner Link)  
Artikel " Regensburg zwischen Stolz und Ressentiments - Antisemitismus und Welterbe" bei haGalil.com (eingestellt Januar 2011)   

Literatur:  

Synagogengedenkbuch BY 01.jpg (49758 Byte)"Mehr als Steine...." Synagogen-Gedenkband Bayern. Band I: Oberfranken - Oberpfalz - Niederbayern - Oberbayern - Schwaben. Erarbeitet von Barbara Eberhardt und Angela Hager. Hg. von Wolfgang Kraus, Berndt Hamm und Meier Schwarz. Reihe: Gedenkbuch der Synagogen in Deutschen. Begründet und herausgegeben von Meier Schwarz. Synagogue Memorial Jerusalem. Bd. 3: Bayern. Kunstverlag Josef Fink Lindenberg im Allgäu
ISBN 978-3-98870-411-3.
Abschnitt zu Regensburg S. 261-185 (die Forschungsergebnisse konnten auf dieser Seite von "Alemannia Judaica"  noch nicht eingearbeitet werden).
Regensburg Lit 06.jpg (52985 Byte)Siegfried Wittmer: Regensburger Juden - Jüdisches Leben von 1519 bis 1990. Reihe: Regensburger Studien und Quellen zur Kulturgeschichte Band 6. 1. Aufl. 1996, 2. Aufl. 2002.
Mit umfassenden Literaturangaben. 
Regensburg Lit 05.jpg (65147 Byte)Beitrag zu den Funden am Neupfarrplatz: 
Herbert E. Brekle: Das Regensburger Ghetto - Foto-Impressionen der Ausgrabung. Regensburg 1997. 
 
Regensburg Meyer 007.jpg (53381 Byte)Der Klassiker mit der Darstellung der Geschichte bis zur Einweihung der neuen Synagoge 1912: 
Isaak Meyer: Zur Geschichte der Juden in Regensburg. Gedenkschrift zum Jahrestage der Einweihung der neuen Synagoge. Berlin 1913. 
Franken Obpf Lit 010.jpg (75915 Byte)Hans-Peter Süss: Jüdische Archäologie im nördlichen Bayern. Franken und Oberfranken. Verlag Dr. Faustus Büchenbach 2010 (Reihe: Arbeiten zur Archäologie Süddeutschlands Band 25). Zu Regensburg S. 109-121. 
Regensburg Lit NovPogrom.jpg (1432630 Byte)Waltraud Bierwirth / Klaus Himmelstein: Das November-Pogrom und der lange Weg zu einer neuen Synagoge. 132 S. Verlag Walhallenet Peter Sturm e.K. Regensburg 2013. ISBN 978-3-9814689-4-6.   
Das Buch wurde herausgegeben von der IG Metall, der Jüdischen Gemeinde Regensburg, Pax Christi, Bund der Antifaschisten. 
Link zur Buchvorstellung in der Mittelbayerischen Zeitung vom 7. November 2013.  
Weitere Buchvorstellung in Regensburg Digital      

  


 

Article from "The Encyclopedia of Jewish life Before and During the Holocaust". 
First published in 2001 by NEW YORK UNIVERSITY PRESS; Copyright © 2001 by Yad Vashem Jerusalem, Israel.

            Der Artikel zu Regensburg wird noch eingetragen.

   

                   
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Stand: 23. Dezember 2016