Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Regensburg 
Die jüdischen Friedhöfe

Übersicht: 

Zur Geschichte der jüdischen Friedhöfe in Regensburg   
Der mittelalterliche Friedhof   
Der 1822 angelegte Friedhof  
Der 1999 angelegte Friedhof  
Lage der Friedhöfe (Link zum Stadtplan Regensburg) 
Texte zur Geschichte der Friedhöfe  
Zur Anlage des jüdischen Friedhofes 1824   
Verwüstung des jüdischen Friedhofe 1845  
Grabungen auf dem Gelände des mittelalterlichen jüdischen Friedhofes 1877   
Friedhofschändung 1927  
Die Einweihung des neuen Friedhofes 1999   
Fotos  
Grabsteine des mittelalterlichen Friedhofes    
Fotos des 1822 angelegten Friedhofes   
Fotos des 1999 angelegten Friedhofes  
Aktuelle Presseartikel  
Dezember 2008: Untersuchung des "Kepler-Areals" nach Spuren mittelalterlicher jüdischer Gräber"   
Oktober 2009: Mittelalterliche jüdische Gräber am Ernst-Reuter-Platz entdeckt  
Links und Literatur   

 

Zur Geschichte der jüdischen Friedhöfe in Regensburg 

a) Der mittelalterliche Friedhof

Bereits die jüdische Gemeinde des Mittelalters hatte einen - 1210 erstmals urkundlich genannten - Friedhof, auf dem die jüdischen Gemeinden einer weiten Umgebung ihre Toten beisetzten (u.a. München). So gestattete 1325 Bischof Nikolaus den Juden in Nieder- und Oberbayern, ihre Toten auf dem Wasser- oder Landweg zollfrei zur Beisetzung nach Regensburg zu bringen. Dies verschaffte der jüdischen Gemeinde Regensburgs gewisse Vorrechte gegenüber den anderen Gemeinden der Region. Der jüdische Friedhof wurde bis zur Vertreibung der Juden aus der Stadt 1519 genutzt, danach wurden die Grabsteine geraubt und in der Stadt oder an anderen Orten eingemauert. Der Friedhof lag zwischen St. Peter und dem Galgenberg auf dem Gelände des heutigen "Fürstenparks" und dem Gelände des Hauptbahnhofes. Insgesamt standen etwa 4.200 Grabsteine auf dem Friedhof. 
Bei Grabungen im Oktober 2009 wurden am Ernst-Reuter-Platz Gräber des mittelalterlichen jüdischen Friedhofes entdeckt (siehe aktuelle Presseartikel unten).     
      
Grabsteine des mittelalterlichen Friedhofes ("Judensteine") befinden sich u.a. in Riegeldorf (von 1240, 1249), in Kelheim (von 1249), in Mintraching (1294, Katholisches Pfarrhaus, Garten), Wolkering (Mauer um die Kirche, rechts vom Tor), Mangolding (Katholische Kirche, links neben dem Eingang), Tegernheim (Katholisches Pfarrhaus, rechts vom Eingang), Karthaus-Prüll, Cham (Rathaus, Stein von 1230, siehe Seite zu Cham), Straubing, Kelheim, Neustadt a.d. Donau. Ein Stein von 1273 wurde 1929 in der Terrasse der an Stelle der Synagoge 1519 erbauten neuen Pfarrkirche (Neupfarrkirche) entdeckt. In dieser Kirchen wurden vermutlich viele Grabsteine eingebaut. Das Bayrische Nationalmuseum in München besaß Steine von 1312 und 1349. In Regensburg selbst befinden sich zahlreiche Grabsteine des 13. und 14. Jahrhundert (u.a. Kreuzschule in der Wollwirkergasse; im Boden des Domkreuzgangs, in der Straßenfront Minoritenweg 14, den Häusern Neupfarrplatz 7; 19 Steine sind im Städtischen Museum). Insgesamt sind bislang etwa 60 Grabsteine bekannt geworden.   
     
Von 1669 bis 1822 wurden die in Regensburg verstorbenen Juden in Pappenheim, Schnaittach, Georgensgmünd, Fürth und selbst in Wallerstein beigesetzt. 
   

b) Der 1822 angelegte Friedhof 
   
1822
konnte die jüdische Gemeinde der Stadt wieder einen eigenen Friedhof anlegen. Dieser lag damals im Bereich die Schießanlagen in der Stadt. Er wurde 1867, 1869 und 1923 erweitert. In den Jahren 1924, 1927, 1941, 1972 und 2002 wurde er geschändet. Bis zur Anlegung des neuen Friedhofes 1999 war er Begräbnisplatz der wieder bestehenden jüdischen Gemeinde Regensburg. Der Friedhof ist von einer massiven Mauer umgeben. Es sind etwa 900 Gräber angelegt.
      
Lage des Friedhofes:  Der 1822 angelegte Friedhof liegt an der Schillerstraße. Der Haupteingang hat die Anschrift Schillerstraße 29. Ein hinterer Eingang ist vom Stadtpark her. Hier befindet sich ein Taharahaus, das bewohnt ist.


c) Der 1999 angelegte Friedhof

Am 7. September 1999 konnte als gesonderte Abteilung des Dreifaltigkeitsfriedhofes ein neuer jüdischer Friedhof eingeweiht werden. Die Eingangstore sind jeweils mit einem großen Davidstern versehen, ebenso der Boden beim Brunnen. 
       
Lage des Friedhofes: Der 1999 angelegte Friedhof ist ein Teil des Dreifaltigkeitsfriedhofes im Stadtteil Steinweg.   

Zur Lage der Friedhöfe siehe im Stadtplan Regensburg: für die ungefähre Lage des mittelalterlichen Friedhofes im Straßenverzeichnis "Ernst-Reuter-Platz" eingeben.
 zur Lage des Friedhofes Schillerstraße unter "Behörden und öffentliche Einrichtungen" weiter zu "Friedhof, israelitisch, Regensburg-Mitte"; zum neuen Friedhof ebd. weiter zu "Friedhof, Steinweg"

  
    
Texte zur Geschichte der Friedhöfe

Zur Anlage des jüdischen Friedhofes 1824
Anmerkung: Aus nicht näher ausgeführten Gründen stieß die Anlage eines neuen Friedhofes auch innerhalb der jüdischen Gemeinde zunächst auf Widerstand.

Regensburg Sulamith 1824 142.jpg (49718 Byte)Artikel aus der Zeitschrift "Sulamith" 1824 S. 142-144: "Regensburg. Schon längst wurde hier das Bedürfnis eines Begräbnisplatzes für die Leichen der Israeliten schmerzlich gefühlt. 
(Anm.: Vor dem 26. August 1519 hatten die hiesigen Israeliten ihren Begräbnisplatz innerhalb der Ringmauern, im west-nördlichen Teile der Stadt. Noch jetzt ist dieser Platz ganz frei, und ein Grabstein mit hebräischer Inschrift befindet sich, aufrecht stehend, daselbst. Die Inschrift ist durch die Zeit unleserlich geworden. Das Mausoleum der Stadt Regensburg liefert eine Abschrift dieser Grabschrift, aus welcher hervorgeht, dass dieses Grab einen Lehrer, Namens Rabbi Joseph und seinem Schüler einschließt. Dieses wird auch in einem mir vor einiger Zeit zu Händen gekommenen französischen Manuskript vom Jahre 1622 behauptet. In diesem Werke heißt es unter anderem: ‚Les juifs étoient nombreux à Ratisbonne.
Ils y eurent une très grande synagogue, ne moins que des gymnases très frequentées. Les Rabbins les plus celebres y faisoient leurs etudes. On y trouvoit des Rabbins savans pour professeurs, et même le celebre Rabbi Abraham Aben Esra professoit les siences au milieu de XIIIme siècle.’).
Regensburg Sulamith 1824 143.jpg (149690 Byte)Es war schmerzlich zu sehen, wie man bald nach dem Ableben eines israelitischen Gemeindeglieds, dasselbe emballirte, und die Leiche nach Fürth, 26 Stunden, oder in den meisten Fällen, nach Wallerstein, 36 Stunden weit gefahren wurde.
Jetzt aber wurde bei der löblichen Behörde um die Erlaubnis, eine Begräbnisstätte für die israelitische Gemeinde anzulegen, nachgesucht, worauf die Entschließung, dass sie sich außerhalb der Stadt einen Platz wählen könne, und ihrem Gesuche gar kein Hindernis entgegen stehe. Es wurde daher ein Platz in der Gegend der beiden christlichen Totenhöfe gewählt und erkauft
(Anm.:  Die Herren J. Gugenheimer, G. Henle und S. Reutlinger verdienen durch ihr tätiges Streben diese Anstalt zu begründen, den Dank jedes Gutdenkenden).
So löblich und so wohltätig diese Anstalt auch ist, so fand sie doch (wer sollte dies glauben?) von Seiten einiger Israeliten Hindernisse; ja, diese taten sogar öffentliche Schritte, um die neue Einrichtung zu hintertreiben. 
Regensburg Sulamith 1824 144.jpg (84954 Byte)Und aus welcher Ursache? Aus – Aberglauben! – Als der hiesige Rabbiner diesen Leuten vorstellte, wie nichtig ihre Besorgnisse wären, und wie jede Art Aberglauben dem Mosaismus schnurstracks zuwider sei, war man nicht abgeneigt den Rabbiner selbst als einen Ketzer zu verschreien. Diesen letztern Gegenstand würde ich nicht erwähnt haben, wenn sich nicht in unserer Gegend eine Partei bildete, die um dem empörenden Indifferentismus eine Opposition entgegen zu stellen, Aberglaube und Vorurteile aller Art, über welche die Zeit, Vernunft und echte Religiosität längst obgesiegt haben, wieder ins Leben zu rufen sich bemühte.
Diesen Leuten möchte ich aber die Frage vorlegen: Ist uns Aberglaube nicht eben so streng als Unglaube verboten?          
U.L. Maison  
   


Verwüstung des jüdischen Friedhofes 1845  

Regensburg AZJ 09061845f.JPG (100663 Byte)Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 9. Juni 1845: "Regensburg, 15. Mai (1845). Dass es zu allen Zeiten rohe, verwilderte Menschen gegeben hat, dass es solche auch heutzutage noch gibt, wer wollte daran zweifeln, angesichts so vieler Tatsachen, welche für die Wahrheit dieses Satzes sprechen? Jedenfalls hat es aber zu den seltenen Fällen gehört, wo die Rohheit und sittliche Verwilderung das allen Menschen Ehrwürdige und Heilige zum Ziele einer boshaften und ruchlosen Tat erkoren hat. Eine solche ist und bleibt die nunmehr wiederholt unternommene Verwüstung des Leichenackers der hiesigen Judengemeinde, welche diesmal wirklich von wahrhafter Barbarei und dem rohesten Vandalismus zeugt. Türen und Fenster wurden zerschlagen und alles Eisenwerkes beraubt, Leichensteine umgeworfen und zerbrochen, sogar der Brunnen ausgehoben und die Ziegelbedachung des Hauses zuruinieren versucht. Was nur irgend einen Wert hatte, wurde von ruchlosen Dieben fortgeschleppt und zur Krönung der schaudervollen Tat noch eine Handlung begangen, die sich gar nicht bezeichnen lässt. Wohl mag vor allem nur die Raubsicht zu diesem verabscheuungswürdigen Verbrechen den Impuls gegeben haben; dass aber auch fanatischer Hass gegen die Juden mit ihm Spiele war, will man aus den mit Bleistift geschriebenen Inschriften erkennen, welche die Diebe zurücklassen."

  
Grabungen auf dem Gelände des mittelalterlichen jüdischen Friedhofes 1877

Regensburg Israelit 28111877fa.jpg (203544 Byte) Text ist noch nicht ausgeschrieben - bei Interesse zum Lesen anklicken. 
Regensburg Israelit 28111877fbn.jpg (351016 Byte) 
Regensburg Israelit 28111877can.jpg (33059 Byte) 

  
Friedhofschändung 1927

Regensburg Israelit 190511927.jpg (45583 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" am 19. Mai 1927: "Regensburg. In Regensburg wurden in der Nacht vom 7. zum 8. Mai auf dem israelitischen Friedhof vier Grabsteine umgeworfen. Der Friedhofswärter nahm die Beschädigungen wahr und gab einige Schreckschüsse ab. Die Täter flüchteten über die Friedhofsmauer. Die Kriminalpolizei hat Fingerabdrücke genommen, und man hofft, die Täter, die, wie sicher anzunehmen ist, aus gewissen politischen Kreisen stammen, bald feststellen zu können."

     
Die Einweihung des neuen Friedhofes 1999

Artikel in der Zeitschrift "Der Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern", 14. Jg. Nr. 81 vom Dezember 1999 S. 12: "Aus der Gemeinde Regensburg: Am Dienstag, 7. September, um 15.00 Uhr fand auf dem Dreifaltigkeitsfriedhof die offizielle Übergabe der neuen Friedhofsabteilung an die Jüdische Gemeinde statt. Durch die Zuwanderung von Kontingentflüchtlingen aus den GUS war es dringend notwendig, einen neuen Friedhof zu errichten. Die Behörden der Stadt erwiesen sich als sehr zuvorkommend und halfen uns, ein Gelände beim Dreifaltigkeitsfriedhof zu erlangen. Es ist ein gesondertes Gelände. Die Eingangstore sind jeweils it einem großen Davidstern versehen, ebenso der Boden beim Brunner, von vom dem Künstler, Herrn Trieber, gestaltet worden ist. Alles ist mit einer schönen Hecke eingezäunt. Bei der Übergabe waren hohe Funktionäre der Stadt, auswärtiger jüdischer Gemeinden sowie Mitglieder der Jüdischen Gemeinde Regensburg anwesend. Unser Vorbeter Dannyel Morag sang mit seiner schönen Stimme die Gebete. Nach der Übergabe wurde in das Gemeindezentrum am Brixener Hof 2 zu einem kleinen Imbiss eingeladen."

 

Fotos 
(Fotos obere Fotozeile und zweite Fotozeile links: Isaak Meyer Zur Geschichte der Juden in Regensburg. 1913;  zweite Fotozeile Mitte: Aus dem Beitrag von Chr. Daxelmüller s.u.; die mit *) gekennzeichneten Aufnahmen von 1928/29 von Theodor Harburger, veröffentlicht in ders.: Die Inventarisation jüdischer Kunst- und Kulturdenkmäler in Bayern. Hg. von den Central Archives for the History of the Jewish People, Jerusalem und dem Jüdischen Museum Franken - Fürth und Schnaittach. 1998 Bd. 2 S. 321 (Kelheim) bzw. 670-672 (Regensburg)).

Grabsteine des mittelalterlichen Friedhofes Regensburg Meyer 014.jpg (68841 Byte)
  Jüdische Grabsteine aus dem 1519 demolierten Friedhof (ehemals im Ulrichsmuseum in Regensburg)
   
Regensburg Meyer 015.jpg (115927 Byte) Regensburg AltRathaus St01.jpg (18480 Byte) Regensburg Grabstein 092.jpg (94501 Byte)
Grabstein Hinter der Grieb 2 für Gnenle, Tochter des Rabbi Jekutiel (1517) Grabstein am Rathaus Regensburg
 
Grabstein am Evangelischen Krankenhaus Emmeramsplatz 11 Außenfassade für "R. Baruch, Sohn des Märtyrers R. Chajim" gest. 4. Cheschwan 5140 (= 4. Oktober 1380)*
     
Regensburg Grabstein 090.jpg (126164 Byte)   Regensburg Grabstein 091.jpg (104658 Byte) Kelheim Grabstein 010.jpg (109454 Byte)
  Grabstein im Domkreuzgang Regensburg im Fußboden des nordöstlichen Seitenflügels für "Jerachmiel, Sohn des Simcha" gest. 17. Siwan 5011 (= 8. Juni 1251)* Grabstein aus Kelheim für "Frau Orgia, Tochter des R. Jehuda" gest. 27. Tammus 5009 (= 9. Juli 1249)*
  
     
Regensburg Meyer 016.jpg (97577 Byte) Regensburg Stadt 260.jpg (50277 Byte) Regensburg Stadt 261.jpg (76466 Byte)
Der "Judenstein" in Regensburg
(Quelle: Meyer)
"Staatliche Realschule am Judenstein" Straßenschild "Am Judenstein"
     
     
Grabsteine im Historischen Museum der Stadt  
Regensburg Museum 266.jpg (77760 Byte) Regensburg Museum 267.jpg (53385 Byte) Regensburg Museum 268.jpg (91298 Byte)
     
     
Regensburg Museum 269.jpg (67643 Byte) Regensburg Museum 270.jpg (59163 Byte) Regensburg Museum 272.jpg (73354 Byte)
    "Dieser Grabstein ist gesetzt am Haupt des R. Mosche, des Sohnes des R. Jizchak, der einging in den Garten Eden in der Nacht des 26. Tischre des Jahres 73" (September/Oktober 1313) 
     
   Regensburg Museum 271.jpg (92573 Byte)   
  "Dies ist der Grabstein des R. Schne'ur, Sohn des R. Jizchak, gestorben am Schabbat, am Monatsanfang des Ijjar"   
          
     
Regensburg Friedhof 160.jpg (97340 Byte) Regensburg Friedhof 161.jpg (90090 Byte)
  Das Gelände des mittelalterlichen Friedhofes mit Blick zum Bahnhof
       
Fotos des 1822 angelegten jüdischen Friedhofes
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum: 23.8.2007)
 
Regensburg Friedhof 260.jpg (96228 Byte) Regensburg Friedhof 295.jpg (126230 Byte) Regensburg Friedhof 261.jpg (62607 Byte)
Das Eingangstor von der Schillerstraße Das Eingangstor vom Stadtpark Hinweistafel
     
Regensburg Friedhof 285.jpg (82888 Byte) Regensburg Friedhof 280.jpg (90884 Byte) Regensburg Friedhof 282.jpg (71955 Byte)
Das Taharahaus im Friedhof (mit Wohnung)* Brunnen am Taharahaus
   
Regensburg Friedhof 283.jpg (107249 Byte) Regensburg Friedhof 284.jpg (109690 Byte) Regensburg Friedhof 262.jpg (107877 Byte)
Teilansichten im älteren Friedhofsteil Teilansicht - der hohe Grabstein in der vorderen Reihe für Helene Loewi geb. Brüll (gest. 1870)
  
   
Regensburg Friedhof 281.jpg (96265 Byte) Regensburg Friedhof 278.jpg (104130 Byte) Regensburg Friedhof 264.jpg (109942 Byte)
Schön gestaltete Grabsteine; der linke Stein für den Schnittwarenkaufmann Leopold Nußbaum (geb. 1818 in Windsbach, gest. 1884) Die Grabsteine rechts der "abgebrochenen Säule" für Moritz Buchmann (1826-1894), Leonore Nattenheimer geb. Weinmann (1843-1899) und Clothilde Loewi geb. Feldstein (1836-1899) Teilansicht - der Grabstein in der vorderen Reihe links für Fanni Oberdörfer geb. Goldschmidt (gest. 1884)
     
Regensburg Friedhof 265.jpg (110551 Byte) Regensburg Friedhof 279.jpg (107996 Byte) Regensburg Friedhof 268.jpg (112449 Byte)
Teilansicht - die Grabstätte im Vordergrund für Bernhard Gutmann (1838-1915) und Caroline geb. Mai (1846-1937) mit Gedenkinschrift für Senta Gutmann (umgekommen 1942) Grabstein Mitte u.a. für Bankier Josef Niedermaier (1846-1910), Johanna Niedermaier (1855-1939) mit Gedenkinschrift für Adolf Niedermaier (umgekommen KZ Pinski) Teilansicht - die Gräber im Vordergrund für Helene Goldberger (1865-1925, links) und Henriette Gerstle (1858-1925)
     
Regensburg Friedhof 275.jpg (99184 Byte) Regensburg Friedhof 276.jpg (98640 Byte) Regensburg Friedhof 277.jpg (77513 Byte)
Grabstein für Max (Abraham Meir) Rosenblatt (1868-1902) mit "Levitenkanne" Grabstein für den Bankier, Tuch- und Schnittwarenhändler Jakob Haymann (1833-1900) und Clara geb. Schwarz (1844-1901) mit "segnenden Händen" der Kohanim
   
Regensburg Friedhof 266.jpg (103799 Byte) Regensburg Friedhof 267.jpg (99958 Byte) Regensburg Friedhof 289.jpg (89605 Byte)
Grabstein für Distriktsrabbiner Dr. Seligmann Meyer (1853-1925) mit Krone (für ein Leben, das eine solche verdient hat) und einem Schofar  Grabstein für die Rabbinersehefrau Mathilde Meyer geb. Hahn (1861-1936) Grabstein für Gustav Haymann aus Amberg (1856-1926)
     
Regensburg Friedhof 269.jpg (104591 Byte) Regensburg Friedhof 270.jpg (97194 Byte) Regensburg Friedhof 271.jpg (104873 Byte)
Teilansicht - links Kindergräber, am Rand rechts Grabstein u.a. für den Kaufmann Isidor Grünhut (1847-1925)   Blick durch die Gräberreihen zum Taharahaus / Haus des Friedhofswärters Teilansicht, Grabstein links wie in der folgenden Zeile (Fabrikantenehepaar Hönigsberger)
     
Regensburg Friedhof 272.jpg (109685 Byte) Regensburg Friedhof 273.jpg (108631 Byte) Regensburg Friedhof 274.jpg (93283 Byte)
Grabstein für den Fabrikanten Arnold Hönigsberger (geb. Floss 1843, gest. 1918) und Veronika geb. Bloch (1850-1937) Doppelgrabstein für Marie Löwenthal (1818.-1912( und Josef Löwenthal (1814-1911) Grabstein für Pauline von Hirsch auf Gereuth (1839-1907)
     
Regensburg Friedhof 263.jpg (119046 Byte) Regensburg Friedhof 286.jpg (125389 Byte) Regensburg Friedhof 288.jpg (109437 Byte)
Kindergräberreihen im alten Teil Neuere Gräber  Grabsteine für Metzgermeister Nathan Regensburger (geb. 1870 in Sulzbürg, gest. 1936) und Nanette Regensburger (1873-1926) sowie Helene Sommer geb. Kippmann (gest. 1929)
     
Regensburg Friedhof 287.jpg (120561 Byte) Regensburg Friedhof 290.jpg (118215 Byte) Regensburg Friedhof 291.jpg (112825 Byte)
Neuere Gräber Neuere Gräber mit Blick zum Taharahaus / Haus des Friedhofswärters Grabstein für Dr. Paula Weiner geb. Odenheimer (1889-1960) und Gedenkinschrift für den in Israel 1948 gefallenen Franz Josef Weiner (1921-1948)
     
Rechts: zwei Fotos von Jürgen Hanke, Kronach (Oktober 2008) Regensburg Friedhof 550.jpg (74373 Byte) Regensburg Friedhof 551.jpg (50574 Byte)
Grabstein für Louis Kahn (1858-1929) mit Gedenkinschriften für Familienangehörige Grabstein für Irma Levite geb. Schwarzhaupt (1902-1932) mit Gedenkinschriften für die in Theresienstadt umgekommenen Eltern.
     
Regensburg Friedhof 292.jpg (110024 Byte) Regensburg Friedhof 293.jpg (121464 Byte) Regensburg Friedhof 294.jpg (107032 Byte)
Grabstein für Metallwarenhändler Jonas Hahn (1842-1929) und Anna Hahn (1850-1932) Neue Gräber, in besonderer Weise überwachsen Neuestes Grab im August 2007, noch ohne Stein
     
Fotos des 1999 angelegten Friedhofes - Teil des Dreifaltigkeitsfriedhofes 
(Fotos: Jürgen Hanke, Kronach)
Regensburg Friedhof n110.jpg (78081 Byte) Regensburg Friedhof n112.jpg (79103 Byte)
    Eingangstor Blick über neue Grabstätten
     
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     Brunnen am Eingang mit Gedenkinschrift für die in der NS-Zeit ermordeten Juden.
     

 

Presseartikel    

Dezember 2008: Untersuchung des "Kepler-Areals" nach Spuren mittelalterlicher jüdischer Gräber
Regensburg Friedhof PA 04122008.jpg (94921 Byte)Foto links (Foto: Scherrer): Dr. Dallmeier (Mitte mit Mütze) erläutert vor Ort den Stand der archäologischen Untersuchungen.  
Artikel vom 4. Dezember 2008 in www.mittelbayerische.de (Artikel)   
"Regensburg Ortung eventueller jüdischer Gräber ist das vorrangige Ziel. 
Eine Zwischenbilanz zeigt: Das 'Kepler-Areal' ist reich an Bodenfunden aus der Römerzeit. Hinweise auf eine jüdischen Friedhof indes gibt es dort bislang nicht. 
Im Rahmen der Standortprüfung für ein Kultur- und Kongresszentrum (RKK) wird vonseiten der Stadt derzeit die Realisierungsmöglichkeit für das sogenannte 'Kepler-Areal' am Ernst-Reuter-Platz untersucht. 'An erster Stelle', so Kulturreferent Klemens Unger, 'steht dabei die Klärung der Frage, in welchem Umfang archäologische Denkmäler an dieser Stelle im Boden enthalten sind.' 
'Respekt vor der Totenruhe'. So wurden bislang schon zahlreiche Funde und Befunde aus der Römerzeit (180 bis 200 nach Chr.) entdeckt, vermutet werden aber auch Siedlungsspuren des Mittelalters sowie Bestattungen des mittelalterlichen jüdischen Friedhofs. Die antiken und mittelalterlichen Siedlungsreste müssten lediglich durch eine archäologische Ausgrabung fachgerecht geborgen werden, erklärt Unger. Die Entdeckung des jüdischen Friedhofes an dieser Stelle indes wäre das Aus für das RKK an dieser Stelle. 'Denn aus Respekt vor der Totenruhe, die im jüdische Glauben eine zentrale Rolle spielt, dürfen jüdische Bestattungen nicht ausgegraben oder umgebetet werden.' 
Rücksicht auf den Baumbestand. Vorrangiges Ziel sei es daher, eventuelle jüdische Gräber des mittelalterlichen Friedhofes zu orten, erklärte Dr. Lutz-Michael Dallmeier von der städtischen Bodendenkmalpflege. Die Untersuchungen erfolgen in Form von mehreren schmalen Schnitten, die maschinell durch Bagger oder per Hand behutsam abgetieft werden, wobei besondere Rücksicht auf den vorhandenen Baumbestand genommen wird. Archäologische Funde, so Dallmeier weiter, werden fachgerecht geborgen, allerdings nicht, falls jüdische Grabstätten entdeckt werden. Entdeckt wurden indessen eine Vielzahl von Funden und Befunden aus der Römerzeit, wie der Archäologe und Grabungsleiter Friedrich Loré darlegte. So zum Beispiel künstlerisch verziertes Tafelgeschirr, das einen Stempel zeigt und somit ziemlich genau in den Zeitraum von 180 bis 200 nach Chr. datiert werden kann. 'Pro Sondierungsschnitt holen wir ungefähr zwei Tomatenkisten voller Fundmaterial aus dem Boden', sagte Loré. Überdies wurde auch ein runder Schacht entdeckt, 'der vielleicht ein römischer Brunnen ist', so Loré weiter. Bislang sei man aber erst bis in eine Tiefe von 1,60 Meter vorgedrungen. Und auch eine kreisrunde Markierung lässt darauf schließen, dass hier vielleicht einmal ein Ofen war. 
Auch Suche nach Kriegsmunition. Die Grabungen dauern noch bis voraussichtlich Ende nächster Woche, sagte Loré und an Funden sei alles möglich, 'vom Backofen bis zum Tempel'. Überraschungen der ganz anderen Art wären übrigens auch noch möglich. Denn gleichzeitig sucht auch noch der Mitarbeiter einer Entmunitionierungsfirma das Areal ab. Immerhin wurden hier, in unmittelbarer Bahnhofsnähe, im letzten Krieg eine Vielzahl von Bomben abgeworfen – mit einer Menge Toter als Folge, wie Unger in Erinnerung rief." 
   
Oktober 2009: Mittelalterliche jüdische Gräber am Ernst-Reuter-Platz entdeckt     
Regensburg Friedhof ma170.jpg (45261 Byte)Artikel vom 29. Oktober 2009 in den "Ostbayern-Nachrichten" bei www.charivari.com (Artikel, pö):   
"Jüdischer Friedhof aus dem Mittelalter in Regensburg gefunden.  
Bei den Grabungen am Ernst-Reuter-Platz in Regensburg sind die Archäologen u.a. auf den seit langem gesuchten jüdischen Friedhof gestoßen.
Die Gräber aus der Zeit von 1210 bis 1519 wurden dabei nicht geöffnet, betonte Lutz Dallmeier von der Regensburger Denkmalpflege. Mit dem Fund werde sensibel umgegangen. Die Grabungen sind nun abgeschlossen. Die Stadt wollte damit klären ob im Bereich des Ernst Reuter Platzes das lang diskutierte Kultur- und Kongress Zentrum gebaut werden kann. Nachdem die Ergebnisse vorlagen , wurde auch das "Europäische Komitee zum Schutz jüdischer Friedhöfe" informiert. Laut Stadt sei man sich einig, dass eine Bebauung unter Rücksichtsnahme der Grabungsergebnisse akzeptiert wird. Bei einem Bau werde man die Funde aussparen und die Gräber nicht beschädigen. Die Planungen gehen unabhängig davon weiter. Derzeit wird die neue Verkehrsführung zwischen Ernst-Reuter Platz und Hauptbahnhof ausgearbeitet."  
   
Artikel vom 29. Oktober 2009 in der "Mittelbayerischen" www.mittelbayerische.de (Artikel):  
"'Sensibler Fund' bei Grabungen am Ernst-Reuter-Platz.  
Die Grabungen am Ernst-Reuter-Platz sind abgeschlossen und sie haben ein paar kleine bemerkenswerte Entdeckungen ans Tageslicht befördert: Neben Resten aus römischer Zeit wurden auch Überreste aus dem Mittelalter freigelegt. Dabei stieß das Grabungsteam um Dr. Lutz Dallmeier auch auf den seit langem gesuchten jüdischen Friedhof des Mittelalters (1210 - 1519). 
Die Regensburger Stadtverwaltung hatte die Grabungen im Grünbereich zwischen Maximilianstraße und Keplerbau durchführen lassen, um zu klären, ob ein Kultur- und Kongresszentrum im Bereich des Ernst-Reuter-Platzes verwirklicht werden kann. 
'Bei den Grabungen in der Fürst-Anselm-Allee sind wir nach Abnahme des Humus auf jüdische Grabgruben gestoßen. Die Gräber selbst wurden dabei nicht geöffnet', berichtete Dr. Lutz Dallmeier von der Abteilung Denkmalpflege der Stadt Regensburg. Aus Respekt sollten die jüdischen Begräbnisstätten unangetastet bleiben. 'Wir wissen, dass wir mit diesem Fund sehr sensibel umgehen müssen. Deshalb standen wir von Anfang an mit der jüdischen Gemeinde in Regensburg im engen Kontakt', so Dallmeier weiter. 
Die Ausgrabungen sind aber nicht nur in der Regensburg auf reges Interesse gestoßen: Auch das 'Europäische Komitee zum Schutz jüdischer Friedhöfe' (The Committee for the Preservation of Jewish Cemeteries in Europe) würde über den aktuellen Sachstand informiert. 'Die frühzeitige Einbindung der Jüdischen Gemeinde und des Europäischen Komitees zum Schutz jüdischer Friedhöfe war uns wichtig', so Oberbürgermeister Hans Schaidinger. Der Vorsitzende des Komitees, Rabbi Elyakim Schlesinger aus London, und sein Mitarbeiter Rabbi Dr. Berysz Rosenberg aus Zürich haben sich in dieser Woche gemeinsam mit Rabbiner Josef Chaim Bloch und Ilse Danziger von der Jüdischen Gemeinde Regensburg die Resultate der Ausgrabungen zeigen lassen. 
Am Ende bestand jedoch Konsens darüber, dass eine Bebauung des Ernst-Reuter-Platzes akzeptiert wird – unter der Bedingung, dass die Funde ausgespart und die Gräber nicht beschädigt werden. Und Oberbürgermeister Schaidinger versicherte: 'Für den Fall, dass das Kultur- und Kongresszentrum am Ernst-Reuter-Platz gebaut werden kann, werden wir entsprechende Vorgaben in die Ausschreibung für einen Architektenwettbewerb aufnehmen, um die Befunde zu sichern.' Unabhängig davon schreiten die Planungen voran. Derzeit steht insbesondere die detaillierte Ausarbeitung der verkehrlichen Neuordnung zwischen Ernst-Reuter-Platz und Hauptbahnhof im Mittelpunkt der Arbeiten."   
  
Oktober 2009: Das "Europäische Komitee zum Schutz jüdischer Friedhöfe" besichtigt die Ausgrabung 
Artikel vom 30. Oktober 2009 in den "Ostbayern-Nachrichten" bei www.charivari.com (Artikel, pö):  
"Jüdischer Friedhof in Regensburg stört Pläne für RKK nicht. 
Archäologen haben am Ernst Reuter Platz in Regensburg den seit langem gesuchten Jüdischen Friedhof aus dem Mittelalter entdeckt. 
Nach den sensiblen Funden haben auch Vertreter des "Europäischen Komitees zum Schutz jüdischer Friedhöfe" die Ausgrabungen besucht. Sie waren voll des Lobes, wie die Stadt Regensburg mit dem Thema umgeht. Die jüdischen Gräber werden jetzt gesichert und bei einer möglichen Bebauung ausgespart. Unabhängig davon gehen laut Stadt die Planungen weiter. Derzeit wird die neue Verkehrsführung zwischen Ernst-Reuter Platz und Hauptbahnhof ausgearbeitet. Die Grabungen waren durchgeführt worden, um zu klären, ob am Ernst-Reuter-Platz das Regensburger Kultur- und Kongresszentrum gebaut werden kann."  
  
  

   

   

Links und Literatur

Links:

Website der Stadt Regensburg   
Website der Jüdischen Gemeinde in Regensburg  mit Seiten zur Geschichte der jüdischen Gemeinde  und über "Judensteine" (Jüdische Grabsteine des ma. Friedhofes, Artikel von Rainer Fürst). 
Gymnasium Parsberg: Auf Spurensuche im jüdischen Friedhof Regensburg (deutsch und englisch; gut erarbeitete Informationsseiten); weitere Infoseite zu den "Judensteinen".
Website der "Realschule am Judenstein" mit Infoseite zum "Judenstein"
Fotoseiten zum jüdischen Friedhof in Regensburg: Link 1
Zur Seite über die jüdische Geschichte / Synagogengeschichte (interner Link)  

Literatur:  

Germania Judaica II,2 S. 679-683; Germania Judaica III,2 S. 1178-1230 (jeweils mit umfangreichen Lit.-Angaben);. 
Stadt Regensburg (Hg.): Stadt und Mutter in Israel. Jüdische Geschichte und Kultur in Regensburg (= Ausstellungskatalog zur Regensburger Geschichte, Bd.2, 4. Auflage 1996); 
Israel Schwierz: Steinerne Zeugnisse jüdischen Lebens in Bayern. 1988 S. 279-283. 
Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation (hg. von der Bundeszentrale für politische Bildung) 1995 S. 184-188. 
Christoph Daxelmüller: Der jüdische Tod. Von Legenden, Morden, Bräuchen, Scheintoten und Tänzen, aus denen in Auschwitz Wirklichkeit wurde. Online zugänglich;  
Andreas Angerstorfer: Jüdische Frömmigkeit im Spiegel jüdischer Friedhöfe. Online zugänglich.
Regensburg Lit 06.jpg (52985 Byte)Siegfried Wittmer: Regensburger Juden - Jüdisches Leben von 1519 bis 1990. Reihe: Regensburger Studien und Quellen zur Kulturgeschichte Band 6. 1. Aufl. 1996, 2. Aufl. 2002.
Mit umfassenden Literaturangaben. 

  

                   
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Stand: 30. Oktober 2009