Die Toten der jüdischen Gemeinde wurden zunächst in Wiesloch
beigesetzt. Seit der Einweihung am 3. August 1879 bestand ein eigener Friedhof an der Heidelberger
Straße (Fläche 5,72 a). Das älteste Grab ist von 1880. Es sind 53 Grabsteine
vorhanden. Die bislang letzte Beisetzung war 1977.
Aus der Geschichte der Friedhofes
Schändung des Friedhofes im Januar 1926
Meldung
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom Februar 1927 (innerhalb
einer Zusammenstellung verschiedener Friedhofschändungen der
zurückliegenden Monate): "Januar 1926. Hockenheim: Auf dem
israelitischen Friedhof wurden Grabsteine umgeworfen und
beschädigt."
Mitteilung der der "CV-Zeitung" (Zeitschrift des
"Central-Vereins) vom 28. Januar 1927: Januar 1926. Hockenheim:
Auf dem israelitischen Friedhof wurden Grabsteine umgeworfen und
beschädigt."
Die Lage des Friedhofes
Lage des jüdischen Friedhofes Hockenheim
(durch
Pfeil markiert) (Karte kann durch Anklicken
vergrößert werden)
Margit Meyer-Düttingdorf / Felicitas Offenloch-Brandenburger: Jüdisches
Leben in Hockenheim - ein Teil unserer Stadtgeschichte. Hg. zum Tag des
offenen Denkmals am 13.9.1998 vom "Arbeitskreis Jüdische Geschichte
in Hockenheim".
Bezug über die Herausgeberinnen: Margit Meyer-Düttingdorf, Obere
Hauptstraße 24, 68766 Hockenheim, E-Mail;
Felicitas Offenloch-Brandenburger, Murgweg 6, 68766 Hockenheim
Hinweis:
Informationen zu Führungen über den Friedhof über Margit
Meyer-Düttingdorf, Obere Hauptstraße 24, 68766 Hockenheim, E-Mail;
Felicitas Offenloch-Brandenburger, Murgweg 6, 68766 Hockenheim.
Der "Arbeitskreis Jüdische Geschichte in Hockenheim" bildete
sich 1997 nach einer Autorenlesung über das französische Internierungslager
Gurs. Am jeweils im September stattfindenden "Tag des offenen Denkmals"
(vgl. unter "Aktuelles") ist der jüdische Friedhof in
Hockenheim für interessierte Besucher/Innen geöffnet.
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