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in Pflaumloch
Pflaumloch (Gemeinde
Riesbürg, Ostalbkreis)
Texte/Berichte/Dokumente zur jüdischen Geschichte des Ortes
Die nachstehend wiedergegebenen Texte mit
Beiträgen zur jüdischen Geschichte in Pflaumloch wurden in jüdischen Periodika
gefunden
Übersicht
Aus
der Geschichte der jüdischen Lehrer und der Schule
Ausschreibungen der Stelle des Religionslehrers / Vorbeters / Schochet 1879 /
1889 / 1899
Anzeige
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 5. März 1879: "Zu Anfang
April dieses Jahres sucht die hiesige Gemeinde bei einem Gehalt von Mark
800-900 jährlich und freier Dienstwohnung einen Chasan (Vorbeter) und
Schochet und Religionslehrer. Verheiratete erhalten den Vorzug. Bewerber
wollen sich, unter Beifügung von Zeugnissen über ihre bisherige Tätigkeit
an unterfertigte Stelle wenden.
Pflaumloch (Württemberg), im März 1879. Israelitisches
Kirchenvorsteheramt: Moritz Jung." |
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Anzeige in
der Zeitschrift "Der Israelit" vom 4. Februar 1889: "Die Stelle
eines Religionslehrers, Vorsängers und Schächters in hiesiger Gemeinde
soll bis zum 1. bis 15. März dieses Jahres besetzt werden. Der Gehalt ist
auf Mark 800 nebst freier Wohnung fixiert. Bewerber wollen ihre Zeugnisse
oder beglaubigte Abschrift an das israelitische Vorsteheramt portofrei
einsenden. Deutsche werden bevorzugt.
Pflaumloch (Württemberg), im Januar 1889. Israelitisches
Kirchenvorsteheramt. M. Jung." |
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Anzeige in
der Zeitschrift "Der Israelit" vom 2. November 1899: "In hiesiger
Gemeinde ist die Stelle eines Vorsängers und Schächters, bei einem jährlichen
Gehalt von Mark 600, nebst freier Wohnung, zu besetzen. Es werden nur
Reichsangehörige berücksichtigt und Unverheiratete bevorzugt.
Bewerber wollen ihre Zeugnisse und beglaubigte Zeugnisabschriften
portofrei an unterfertigte Stelle zur Einsicht einsenden.
Pflaumloch
in Württemberg. Israelitisches Kirchenvorsteheramt." |
Über Lehrer Salomon Löwenstein: Lehrer in Pflaumloch
von 1827 bis 1867
Auszeichnung des Lehrers Salomon Löwenstein nach
vierzigjährigem Dienst (1867)
Artikel
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 23. Januar 1867: "Pflaumloch,
den 27. Dezember 1867. Wenn es häufig vorkommt, dass Verdienste erst nach
dem Tode Anerkennung finden, dürfen Beispiele umso mehr öffentlich erwähnt
werden, wo die Dankbarkeit Lebenden noch den gebührenden Tribut zollt.
Einem in jeder Beziehung hoch geachteten Lehrer, Herrn S. Löwenstein
hier, der in vierzigjährigem Dienste ergraute und diesen Sommer
pensioniert wurde, bezeugten bei dieser Gelegenheit die meisten seiner früheren
Schüler, darunter bereits gereifte Männer und Frauen, ihre Anerkennung
dadurch, dass sie dem Jubilar einen von Herrn Hofsilberarbeiter Föhr in
Stuttgart prachtvoll und sinnig gearbeiteten silbernen Pokal überreichten.
In Verbindung damit waren größere Festlichkeiten beabsichtigt, die aber
durch die Kriegsereignisse des vergangenen Sommers vereitelt wurden.
Dieser Tage nun ging eine entsprechende Adresse bei dem verehrten Lehrer
ein, in welcher der mannigfachen Verdienste um Schule und Gemeinde der
dankbarste Ausdruck verliehen und der Wunsch angeknüpft war: es möge die
himmlische Vorsehung ihm noch lange den Abend seines, dem Wohle der
Menschheit geweihten Lebens, verschönern." |
Schreiben des Lehrers Salomon
Löwenstein als Dank für die Auszeichnung an seine Schüler (1867)
Artikel
in der Zeitschrift "Chananja" vom 15. März 1867: "(hebräisch und
deutsch: ‚Den Kelch des Heils erheb ich!
Von Alexander Elsässer.
2. Eine ähnliche Auszeichnung ist dem Lehrer und Vorsänger Salomon Löwenstein
in Pflaumloch zuteil geworden und wir teilen ohne Kommentar das
Dankschreiben des würdigen emeritierten Lehrers an seine Schüler mit,
der für eine Ehrengabe dankt, die Empfänger,
wie Geber rühmlich auszeichnet. Unter den Gebern befinden sich vier in
Amt und Ehren stehende Rechtsgelehrte, ein gefeierter Arzt und viele
Notabilitäten des Finanz- und Gewerbestandes.
P.P. Schon vor mehreren Monaten wurde mir durch meinen ehrenwerten Freund,
Herrn Oberkirchenvorsteher Elias Pflaum in Stuttgart, mit einem schätzbaren
Schreiben namens einer großen Anzahl meiner früheren Schüler und Schülerinnen
ein höchst wertvoller und kunstreich gearbeiteter Pokal übersandt, den
mir dieselben, nachdem ich nach mehr als 40jähriger Amtstätigkeit in
Pension trat, als Zeichen ihrer Liebe und Hochachtung gewidmet.
Sie haben in diesem Schreiben bemerkt, dass meine lieben Schüler die
Absicht hatten, sich hier persönlich einzufinden, was aber die
Kriegsereignisse vereitelten und dass eine Adresse nachfolgen werde. Diese
Adresse wurde mir nun vor einigen Tagen durch das bestellte Komitee, die
Herren S. Ellinger, Alexander Pflaum und Rechtskonsulent Nördlinger in
Stuttgart, mit dem Verzeichnisse aller meiner lieben Schüler, die sich an
diesem schönen Werke der Liebe beteiligt haben, übersandt. Schon der
Inhalt dieser Adresse, die auch äußerlich ein Meisterstück der
Kalligraphie ist, wäre mir, ohne den so wertvollen Pokal, eine Quelle höchster
Freude, eine Labung meiner alten Lebenstage. Nicht sowohl das edle Metall
und die überaus prachtvolle Arbeit, die mit dem Bilde unseres
unsterblichen Moses Mendelssohn geziert ist, als vielmehr die edle
Gesinnung und die Liebe, die sich in allen dem ausspricht, sowie der
Beweis, dass Sie den Wert der Herzens- und Geistesbildung, zu der ich die
Grundsteine gelegt, so hoch zu schätzen wissen, das ist’s was mir
dieses Andenken so unschätzbar wert und lieb macht. Jene Tage, in welchen
Sie als munteres, blühendes Kind unter der Schar so vieler Schüler sich
bei mir einfanden und des Unterrichts mit Aufmerksamkeit und Liebe
lauschten, wo ich mich so oft der Fortschritte freute, die ich gewahrte,
jene schöne Zeit, vergegenwärtige ich mir oft im Geiste und labe mich an
der Erinnerung. Eine persönliche Begrüßung der würdigen Männer und
ehrsamen Frauen, die ich mit Stolz meine Schüler nenne, hätte mir zur höchsten
Freude gereicht.
Sie haben den kindlichen Sinn sich bewahrt und indem Sie durch denselben
mich, Ihren Jugendlehrer, so hoch ehren, haben Sie zugleich Ihrem Herzen
das schönste Ehrendenkmal gesetzt. Nehmen Sie meinen tief gefühlten Dank
in Liebe an und seien Sie versichert, dass nie aufhören wir Sie zu lieben
und hochzuschätzen und für Ihr und der lieben Ihrigen Wohlergehen Gott
anzuflehen.
Ihr treuer Freund und Lehrer S. Löwenstein, Musterlehrer. Pflaumloch, im
Jänner 1867." |
40-jähriges Ortsjubiläum von Lehrer Bernhard Klein in Gießen (1928)
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 8.
März 1928: "Gießen,
5. März (1928). Am 10. März sind es 40 Jahre, dass Herr Bernhard Klein
als Lehrer, Kantor und Schochet in unserer Gemeinde wirkt. Klein ist ein
Lehrersohn auf Veitshöchheim,
besuchte die Präpanderie in Höchberg
und das Seminar in Würzburg. 1883 fand
er seine erste Anstellung in Pflaumloch, Württemberg. 1888 kam er
als Kultusbeamter an unsere Religionsgesellschaft, die 1923 die Rechte
einer öffentlichen Körperschaft erhielt. In dieser langen Zeit bewährte
sich der Jubilar als ein pflichttreuer Beamter, der die Jugend zu wahrer Treue
(sc. zu ihrer Religion) begeisterte und durch sein klangvolles Organ den
Gottesdienst verherrlichte. Möge ihm ein recht schöner Lebensabend
beschieden sein." |
Über Lehrer Bernhard Klein (1883-1888 in Pflaumloch)
Artikel in
der Zeitschrift "Der Israelit" vom 3. November 1932: "Gießen, 30. Oktober
(1932). Nach 49jähriger Dienstzeit, 5 Jahre in Pflaumloch in Württemberg
(d.h. 1883-1888) und 44 Jahre in der hiesigen israelitischen
Religionsgesellschaft, trat Herr Lehrer Bernhard Klein vor einigen Monaten
in den wohlverdienten Ruhestand. Am vergangenen Samstag fand in der
hiesigen Synagoge ein Abschiedsgottesdienst mit Festpredigt statt. Herr
Provinzialrabbiner Dr. Hirschfeld schilderte die Tätigkeit unseres
Kultusbeamten, der Lehrer, Kantor und Schochet war. Mit Liebe, Sorgfalt
und pädagogischem Geschick brachte Herr Klein den Kindern die religiösen
Lehren und Pflichten des wahren Judentums bei. In Andacht und Ehrfurcht
lauschten die Synagogenbesucher seinen erbauenden und klangvollen
kantoralen Leistungen. Auf dem Gebiete des Schächtens war er ein Meister,
der seinesgleichen sucht. Sowohl von Seiten des Rabbinats als auch von
Seiten hoher christlicher Beamtenstellen fanden hier seine Leistungen
reiche Anerkennung. Für all das dankte ihm Dr. Hirschfeld im Namen der
Gemeinde und wünschte ihm einen ruhigen, angenehmen und langen
Lebensabend in unserer Mitte. Sein Nachfolger, Herr Lehrer Erich Neumann
aus Kassel, wie Herr Lehrer Klein, ein Schüler des Würzburger Seminars,
trat vor den hohen Feiertagen die vakante Stelle an." |
Über einzelne
Gemeindevorsteher der jüdischen Gemeinde
("Kirchenvorsteher")
Über den Vorsteher Elias Pflaum - Anerkennung für Elias Pflaum (1843)
Artikel
in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 22. Mai 1843: "Aus dem
Jagstkreise im Königreich Württemberg, im März 1843.
Unter dem 6. Februar dieses Jahres ist dem Kirchenvorsteher Elias Pflaum
zu Pflaumloch, wegen seiner Verdienste um die dortige Gemeinde, von Seite
der Königlichen Israelitischen Oberkirchenbehörde zu Stuttgart ‚eine
Anerkennung seiner löblichen und gemeinnützigen Bemühungen und
anerkennenswerten Bestrebungen für wohltätige Anstalten, für
Verbesserungen aller Art, wie für bürgerliche und kirchliche
Fortschritte der israelitischen Glaubensgenossen in seinem Kreise etc.’
geworden.
Diese Veröffentlichung diene sowohl der Gemeinde Pflaumloch zum Sporn,
fortzuschreiten auf der von ihr betretenen Bahn der Eintracht und Ordnung,
als auch zur Aufmunterung für andere Gemeinden und Kirchenvorsteher, und
damit sie recht ans Licht stelle die Wohltat, welche die Höchste Königlich
Württembergische Staatsregierung den Staatsangehörigen Israelitischer
Konfession mit der Kreierung der alles rein israelitische Interesse überwachsenden
Königlichen Israelitischen Oberkirchenbehörde erwiesen hat. S." |
Weitere Auszeichnung für den Gemeindevorsteher Elias Pflaum (1847)
Artikel
in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 1. März 1847: "Aus Württemberg,
28. Januar (1847). Dem in Ihren Blättern schon mehrfach gerühmten
Kirchenvorsteher und Bürgerdeputierten, Elias Pflaum in Pflaumloch, wurde
am 23. dieses Monats in Beisein der geistlichen und weltlichen
Gemeindevorsteher und des israelitischen Kirchenvorstandes eine vom königlichen
Ministerium des Innern, des Kirchen- und Schulwesens sehr schmeichelhafte
Belobung über seine eifrigen, erfolgreichen Bemühungen um das
Gemeindewohl, von dem Vorstande des königlichen Oberamts Neresheim, Herrn
Oberamtmann Peru, eröffnet, wobei derselbe eine, über die Verdienste des
Herrn Pflaum und dessen Anerkennung von Seiten der höchsten Staatsbehörde
sehr inhaltsvolle Anrede hielt, die dann auch von dem Belobten in
dankenden und herzlichen Worten erwidert wurde." |
Auszeichnung für den Gemeindevorsteher Elias
Pflaum (1847)
Artikel
in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 8. März 1847: "In anderen
Gegenden des Landes, wo die Rabbinen aus Grundsatz oder Gewohnheit stabil
bleiben, wirken Lehrer und Vorsteher vereint für Hebung der jüdischen
Kirche und Schule, für Patriotismus und Religion. So ist Pflaumloch im
Ries eine Gemeinde, die in jeder Beziehung alles Lob verdient, in der das
Kirchenvorsteheramt viel Schönes schon erzielt hat. Diese Gemeinde hat
auch in ihrem Kirchenvorsteher Elias Pflaum die schönste Anerkennung von
Seiten des königlichen Ministeriums des Innern gefunden. Dasselbe
erteilte an die königliche israelitische Oberkirchenbehörde folgenden
hohen Erlass: ‚Auf den Bericht des königlichen Oberamts vom 20. Februar
dieses Jahres, betreffend die Verdienste des israelitischen
Kirchenvorstehers Elias Pflaum in Pflaumloch um die dortige Gemeinde hat
man höhern Orts Vortrag erstattet und wird hiermit der Auftrag erteilt,
dem israelitischen Kirchenvorsteher Elias Pflaum in Pflaumloch das
Wohlgefallen des Ministeriums an seinen eifrigen und erfolgreichen Bemühungen
um das Wohl der Gemeinde und zunächst der israelitischen Kirchengemeinde
zu erkennen zu geben. Auch soll aus höchstem Auftrag hiervon nicht nur
dem israelitischen Kirchenvorsteheramt Pflaumloch, sondern auch durch das
königliche Oberamt Neresheim den geistlichen und weltlichen Behörden der
Gesamtgemeinden Kenntnis gegeben werden. Das königliche Oberamt wolle
hiernach das Geeignete erlassen. Stuttgart, den 15. Oktober 1846.’
Am Sabbat, den 23. Januar 1847 eröffnete Herr Oberamtmann Prer diesen
Erlass den Behörden der Gemeinde Pflaumloch in Anwesenheit des
evangelischen und katholischen Geistlichen – der Rabbiner war abgehalten
dabei zu erscheinen -. Der würdige Oberamtmann setzte in einem längeren
Vortrage die Verdienste des Belobten auseinander und setzt, infolge höchsten
Auftrags der Belobung noch zu, dass eine spätere weitere öffentliche
Auszeichnung nach Umständen und auf weitere Anregung durch die Staats-
und Kirchenbehörden in Aussicht gestellt wurde. Besonders ermunterte er
den Belobten, in seinem edeln Wirken fortzufahren, indem dieser Akt ein
Beweis sei, wie sehr die obersten Behörden bereitwillig sind, aller Einflüsterungen
ungeachtet die wahren Verdienste herauszufinden und anzuerkennen. Darauf
dankte Elias Pflaum in einem längeren Vortrag und Lehrer Löwenstein
sprach im Namen der ganzen Gemeinde, dass die Belobung des Pflaum eine
wohlverdiente sei, dass derselbe besonders auch das Wohl der Schule fördern
helfe, es möge der Belobte auch weiter in seinem Wirken fortfahren, damit
die vorbehaltene weitere Anerkennung recht bald folge.
Anfang dieses Monats wurde auch der israelitische Kirchenpfleger David
Friedmann in Pflaumloch durch einen hohen Erlass wegen der treuen und
ausgezeichneten Führung seines Amtes belobt."
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Zum Tod des Vorstehers Alexander Stern (1891)
Artikel
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 26. März 1891: "Pflaumloch (für
Pflaumbach) bei Nördlingen. Die hiesige Gemeinde, einst so blühend und
bedeutend – hier existierten noch vor 40 Jahren viele Personen, bei denen Tora und
Größe vereint waren – ist leider nun so reduziert, dass die Zahl
der Mitglieder kaum der Zehnerminjan
erreicht und die Beitragenden an den Fingern einer Hand gezählt werden können
(Anmerkung: wie Mönchsdeggingen und Ederheim in Bayern, wo bis vor Kurzem
Gemeinden existierten). – Wie schade ist es um die prachtvolle und geräumige,
doch leer stehend Synagoge – wie
verschwindet der Glanz! Wer hätte bei ihrer Erbauung vor 40 Jahren
gedacht, dass eine Zeit kommen könnte, wo man die religiösen
Institutionen nicht mehr benützen wird? Und doch ist dieser traurige
Moment sehr nahe gerückt und bald kann man kaum mehr von unserer
Filialgemeinde sagen: und noch kommt die Zehnzahl, zumal vorige Woche nach langem,
schweren Leiden der Vorstand unserer Gemeinde Herr Alexander Stern im 67.
Lebensjahr verschied. Nicht bloß die trauernde Familie empfindet diesen
Schicksalsschlag, sondern ebenso die kleine Gemeinde. Der Verblichene war
ein Biedermann in des Wortes strengster Bedeutung, und wie sehr er sich
der allgemeinen Wertschätzung erfreute, zeugte die große Beteiligung
beim Leichenbegängnisse von Seiten der Nachbargemeinden Oberdorf und Nördlingen.
Herr Bezirksrabbiner Dr. Grün kam zu Ehren
des Toten und schilderte in kurzen markigen Worten die Tugenden des
Heimgegangenen, die er den Hinterbliebenen als leuchtendes Vorbild zur
Nachahmung empfahl, ebenso richtete er an die Anwesenden die dringende
Mahnung zur Versöhnlichkeit und Friedfertigkeit. – Vorsänger Horwitz
hielt darauf die Trauerrede, in welcher er das Lebensbild des Verstorbenen
zeichnete und besonders dessen religiösen Sinn, die Opferwilligkeit gegen
seine Angehörigen und seine Pflichttreue als Vorsteher hervorhob. Möge
der Allmächtige die trauernden Hinterbliebenen stärken und aufrichten. Seine Seele sei eingebunden in den Bund des Lebens." |
Über den
Gemeindepfleger Markus Ettlinger
Markus Ettlinger wurde zum "Bürgermeister"
ernannt
(1846)
Artikel in
der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 19. Januar 1846: "Pflaumloch,
26. Dezember. (Württemberg.) (Privatmitteilung). Die hiesige Stadtkommune
hat den Israeliten Markus Ettlinger zu ihrem Bürgermeister erwählt. Es
ist dies seit Erlassung der die Juden zu Gemeindeämtern für wahlfähig
erklärenden Gesetze von 1828 und respektive 1833 in unserm Lande der
erste derartige Fall, was einerseits das Schwinden des Vorurteils gegen
die Juden auch unter unseren Landbewohnern, andererseits aber auch den
Ungrund der hier und da laut gewordenen Besorgnis beweist, als ob infolge
der gesetzlichen Aufhebung der bürgerlichen Unfähigkeit der Juden bald
alle Gemeindeämter von Juden besetzt sein würden. – Hiergegen
bemerkt das Frankfurter Journal, dass es nicht der erste Fall sei, denn im
Dorfe Unterschwandorf, Oberamts Nagold, war mehrere Jahre lang bis an
seinen Tod ein Israelit, namens Dessauer, Schultheiß einer Bevölkerung,
die fast zu gleichen Teilen aus Protestanten, Katholiken und Juden
bestand, und die dort recht einträchtlich beisammen wohnten." |
Korrektur der Meldung aus Pflaumloch - den
"Bürgermeister" betreffend (1846)
Artikel
in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 14. September 1846: "In No.
32 Ihres Blattes ist von einem israelitischen Bürgermeister und
Gemeinderat in Pflaumloch (ein Dörfchen von circa 4-500 Einwohnern) die
Rede. Eine doppelte Unwahrheit! Denn fürs Erste gibt es bei uns gar keine
Bürgermeister. Unter diesem Titel versteht man in der Regel den Vorstand
einer Gemeinde, der aber bei uns Schultheiß genannt wird. Allein auch zu
einem solchen ist die in Rede stehende Person nicht gewählt worden,
sondern zum Gemeindepfleger, dem lediglich nur die Verwaltung der
Gemeindekasse obliegt. Ferner ist dort kein Israelit zum Gemeinderat gewählt
worden, sondern nur zum Bürgerausschusse." |
Zur vorbildlichen Ortsreinlichkeit und den Baumsatz in Pflaumloch unter dem
Gemeindepfleger Markus Ellinger (1846)
Artikel
in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 6. Juli 1846: "13. Juni.
Eins unserer öffentlichen Organe enthält unter Heutigem: ‚Bei Lesung
des von Pfarrer Maier in Pflugfelden erschienenen Aufsatzes über
Ortsreinigung dachte ich unwillkürlich an den Pfarrort Pflaumloch,
Oberamt Neresheim, wo man stets nicht nur eine musterhafte Reinlichkeit im
Orte, sondern auch auf den der Gemeinde zur Unterhaltung obliegenden Straußen
trifft, und wo zur Verschönerung der Straßen viel durch Baumsatz
geschieht. Dies hat man hauptsächlich dem schon seit vier Jahren
aufgestellten, seit einem Jahr durch das Zutrauen der größtenteils aus
Christen bestehenden Gemeinde auch zum Gemeindepfleger erwählten –
Israeliten, Markus Ellinger, zu verdanken, der sich die Ortsreinlichkeit
wie den Baumsatz so sehr angelegen sein lässt, und sich öffentlicher
Anerkennung seitens des königlichen Oberamts schon zu erfreuen hatte." |
Berichte zu einzelnen Personen aus der Gemeinde
Auszeichnung für den Jurastudenten Salomon Pflaum in
Tübingen (1837)
Artikel in
der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 23. Dezember 1837: "Tübingen,
27. November (1837). Die juristische Fakultät hat den diesjährigen
Preis, nachdem die von ihr gestellte Frage mehrere Jahre wegen nicht genügender
Arbeiten wiederholt worden, einem jungen Israeliten, Salomon Pflaum aus
Pflaumloch im Württembergischen, erteilt, und zwar, da die Frage
gelautet: ‚In welchen Hauptmaterien weicht die peinliche Gerichtsordnung
Karls V. von der Bamberger Halsgerichtsordnung ab? Worauf berufen die Gründe
dieser Abweichung, und welche Resultate gewählt die Untersuchung für die
Auslegung der peinlichen Gerichtsordnung Karls V.?’ wurde ihm der Preis
mit folgendem ehrenden Urteile der Fakultät zuerkannt: ‚Abgesehen von
einigen minder bedeutenden Mängeln, zeichnet sich diese Abhandlung nach
dem Urteile der Fakultät durch gründliches Quellenstudium und überhaupt
durch tüchtige Kenntnisse im Strafrechte und Strafprozesse, durch ein
gutes Urteil sowohl in der Darlegung der historischen und legislativen Gründe
usw., sowie durch eine lobenswerte systematische Anordnung und durch eine
gute Schreibart aus’ usw. Möge diese öffentliche Anerkennung dem jungen Manne zur höchsten
Aufmunterung gereichen.
Anmerkung: "Der Korrespondent ersucht uns, über die Erziehung des Herrn
Pflaum Folgendes hinzuzufügen, weil sich so manche Betrachtung daran knüpfen
lasse: ‚S. Pflaum wurde von seinem seligen Vater, der allen seinen
Kindern eine echt religiöse und zeitgemäße Erziehung gab, da in unserem
gesegneten Vaterlande (Württemberg) dem Israeliten der Eintritt in jeden
Zweig des Staatsdienstes offen steht, zum Studium der Rechtswissenschaft
bestimmt, besuchte aber bis zum 15. Jahr die israelitische Schule, die
unter dem Lehrer S. Löwenstein sehr Rühmliches leistet, wo er nicht nur
in allen Elementargegenständen und Realien, sondern auch im Hebräischen
sich tüchtige Kenntnisse erwarb, sodass er sogar mit Mischna und Talmud
recht genau bekannt wurde. Selbst bei dem Besuche der lateinischen Schule
setzte er, nach seines Vaters Willen, das hebräische Studium fort, und
vermöge dieser kräftigen Vorübung zu Sprachstudien, legte er seine
Gymnasialkarriere, obgleich er erst mit fünfzehn Jahren sie begann,
schnell zurück. Er bezog sodann die Münchner Universität, von wo er die
ausgezeichnetsten Zeugnisse mitbrachte, und sodann die Universität zu Tübingen.
Sein Beispiel vermag also die israelitischen Eltern sehr wohl zu
belehrten, dass ihre Kinder, wenn sie auch dem Studium gewidmet werden,
durch die frühere Erlernung des Hebräischen nur an Geisteskraft, an
Scharfsinn und Ernst vorbereitet und entwickelt werden, ja dass die frühere
Erlernung des Hebräischen selbst den besten Prüfstein abgibt, ob ein
Kind zu ernsteren Studien befähigt sei – abgesehen von allem religiösen
Einflusse." |
Salomon Pflaum wird Oberjustiz-Prokurator (1842)
Artikel in
der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 12. März 1842: "In Folge höchsten
Dekrets vom 27. Januar dieses Jahres wurde die erledigte
Oberjustiz-Prokurator-Stelle bei dem Königlichen Gerichtshofe des
Jagstkreises, dem Referendar I. Klasse Salomon Pflaum aus Pflaumloch gnädigst
übertragen." |
Auszeichnung für Kommerzienrat Alexander von
Pflaum (1888)
Artikel
in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 11. November 1888: "Man
schreibt uns aus dem Württembergischen Ries: Zwei unserer Landsleute sind
mit hohen Auszeichnungen bedacht worden. Herr Kommerzienrat Alexander von
Pflaum, Königlich Sächsischer Generalkonsul in Stuttgart, erhielt vom König
Humbert von Italien das Komturkreuz der italienischen Krone. Der
Dekorierte ist in Pflaumloch geboren.
Herr Carl Maison, Landtagsabgeordneter in München, wurde von Seiner Königlichen
Hoheit dem Prinzregenten Luitpold von Bayern zum königlich-bayrischen
Kommerzienrat in Anerkennung seiner Verdienste um die königlich-bayrische
Kunstgewerbeausstellung ernannt; er ist geboren in Oberdorf und Sohn des
seligen Maison, Frankfurter Lehrers daselbst." |
Zum 100. Geburtstag der aus Pflaumloch stammenden Sophie Stern geb. Nördlinger
(1927)
Artikel
in der "Bayerischen Israelitischen Gemeindezeitung" vom 19. September
1927: "Schopfloch bei Dinkelsbühl. Am 25. Juli konnte Frau Sophie
Stern geb. Nördlinger, im Kreise ihrer Kinder, Enkel und Urenkel die
Feier ihres 100. Geburtstages begehen. Die Jubilarin ist in Pflaumloch
(Württemberg) geboren und lebt seit 24 Jahren hier. Trotz ihres hohen
Alters ist sie körperlich und geistig gesund, dabei lebhaft und
humorvoll. Telegramme, Briefe und Ehrengeschenke traten in sehr großer
Zahl ein; auch der Reichspräsident Exzellenz von Hindenburg sandte
Glückwunsch und Ehrengeschenk. Unter den zahlreichen Personen, welche
persönlich ihre Glückwünsche darbrachten, waren der 1. Bürgermeister
des Ortes, der Kultusvorstand, Bezirksrabbiner Dr. Kroner (Oberdorf-Bopfingen) als Beauftragter des Israelitischen Oberrates von
Württemberg und Distriktsrabbiner Dr. Munk aus Ansbach. Der Verband
Bayerischer Israelitischer Gemeinden übersandte Glückwunschschreiben und
Ehrengabe. M.R." |
Zum Tod der 100-jährigen, in Pflaumloch geborenen Sophie Stern geb. Nördlinger
(1928)
Artikel
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 19. Januar 1928: "Mönchsroth,
15. Januar (1928). In Schopfloch
starb im Alter von 100 Jahren und 5 Monaten Frau Sophie Stern geb. in Pflaumloch
Württemberg. Ihre Seele sei eingebunden in den Bund des
Lebens." |
Über die Auflösung der jüdischen Gemeinde
Einladung zum Zuzug nach Pflaumloch (1885)
Artikel in
der Zeitschrift "Der Israelit" vom 12. Oktober 1885: "Mainz, 6. Oktober
(1885). Israelitische Familien, die genötigt sind, oder denen es wünschenswert
erscheint, ihren gegenwärtigen Wohnort mit einem anderen zu vertauschen,
wollen wir auf den Ort Pflaumloch (Jagstkreis, Oberamt Neresheim)
aufmerksam machen. Daselbst befand sich vor wenigen Jahren noch eine große
israelitische Gemeinde, die jedoch durch Fortzug vieler Familien an Zahl
abgenommen hat. Noch heute ist die israelitische Gemeinde zu Pflaumloch
gut situiert, hat ein schönes Schulhaus, einen schönen Friedhof, eine
prachtvolle Synagoge und sonstige Gemeindeinstitutionen. Bahnverbindung,
gute Gegend und namentlich die Wohlfeilheit der Wohnung ermöglichen es,
dass sich arbeitsliebende und einigermaßen leistungsfähige Handwerker,
z.B. Schneider, mit Leichtigkeit daselbst eine Existenz zu gründen vermögen.
Von der israelitischen Gemeinde hätten sie keinerlei Lasten oder Steuern
zu tagen; es könnte vielmehr, wenn notwendig, Unterstützung aus dem
nicht unbedeutenden Stiftungsfonds geleistet werden. Nähere Auskunft wird
der Pfleger des israelitischen Kirchenvorsteheramts, Herr J. Oberdorfer,
gern erteilen. Bemerken wollen wir noch, dass man fü5r Reisekosten für
eventuelle Einwanderer keine Verbindlichkeiten übernimmt, ebenso wenig für
deren Unterhalt nach geschehener Ansiedlung und dass endlich nur solche
berücksichtigt werden, die sich durch Heimatzeugnisse und guten Leumund
legitimieren können." |
Zur Auflösung der Gemeinde (1904)
Artikel
im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 2. September 1904: "Neresheim
(Württemberg). Die israelitische Gemeinde Pflaumloch, die in den
1870er-Jahren noch über 100 Angehörige zählte, geht nun vollends
schnell der Auflösung entgegen. Im laufe des Sommers sind mehrere
Familien nach Nördlingen weggezogen und in den letzten Tagen hat auch der
letzte Pflaumlocher Israelit sein Anwesen verkauft, um nach Nürnberg zu
übersiedeln. Für die politische Gemeinde bedeutet der Wegzug der
steuerkräftigen Israeliten einen nicht unbedeutenden finanziellen
Verlust. Was aus der schönen geräumigen Synagoge werden soll, die im
Jahre 1846 um 20.000 Gulden erbaut wurde und die in letzter Zeit nur noch
zwei Israeliten als Andachtsstätte gedient hat, ist noch nicht bestimmt." |
Weiterer Bericht zur Auflösung der Gemeinde (1904)
Artikel
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 1. September 1904: "Stuttgart, 24.
August (1904). Zu den Orten in Württemberg, welche bis in die vierziger
Jahre des vorigen Jahrhunderts den Israeliten zur Niederlassung reserviert
waren und aus denen auch nach dem die kirchlichen Verhältnisse der Juden
regelnden Gesetz von 1828 ein Wegzug sehr erschwert war, gehört das Dorf
Pflaumloch im Oberamt Neresheim. Bis in die siebziger Jahre hatte in dem
etwa 450 Einwohner zählenden Dörfchen die israelitische Gemeinde noch
mehr als 100 Angehörige, 1880 waren es noch 47 Mitglieder. Seitdem hat
die Zahl rasch abgenommen und vor einigen Tagen hat, wie dem
‚Staatanzeiger’ geschrieben wird, der letzte in Pflaumloch ansässige
Israelit sein Anwesen verkauft, um nach Nürnberg überzusiedeln, nachdem
erst im Laufe dieses Sommers mehrere jüdische Familien nach Nördlingen
gezogen sind. Die im Jahre 1846 gebaute neue Synagoge steht jetzt völlig
vereinsamt da. Für die politische Gemeinde Pflaumloch bedeutet der Wegzug
der Israeliten einen ziemlichen Verlust an Steuerkraft. In ähnlicher
Weise wie hier, verändert sich in den anderen dörflichen und kleinstädtischen
Gemeinden, die ehemals als Judenniederlassungen dienten, das Verhältnis.
Die israelitischen Gemeinden draußen auf dem lande schrumpften stark
zusammen, während in den größeren Städten seit Mitte des vorigen
Jahrhunderts eine ziemlich erhebliche Zunahme stattgefunden hat, die aber
in letzter Zeit vielfach in einen Rückgang sich verwandelt hat.
Eigentlich hat seit 1895 nur Stuttgart eine Zunahme zu verzeichnen. Im
ganzen Lande ist die Gesamtzahl der Israeliten von 13.331 Köpfen im Jahre
1880 auf 11.916 bei der letzten Zählung zurückgegangen." |
Tod der letzten jüdischen Einwohnerin (1907)
Artikel
im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 8. November 1907: "Pflaumloch.
Nunmehr ist durch den Tod der letzten jüdischen Einwohnerin Pflaumloch
ohne Juden. Der Friedhof wird von der israelitischen Oberkirchenbehörde
weiter erhalten werden." |
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Artikel
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 7. November 1907: "Pflaumloch, 1.
November. Die letzte israelitische Einwohnerin unseres Ortes ist in diesen
Tagen gestorben. Vor 40 Jahren gab es in Pflaumloch noch über 150
Israeliten, vor 30 Jahren noch etwa 100. Vor zwei Jahren ist die
israelitische Kultusgemeinde aufgelöst worden." |
Anzeigen
jüdischer Gewerbebetriebe und einzelner Personen
Anzeige von Gemeindevorsteher Moritz Jung
(1879)
Anzeige in
der Zeitschrift "Der Israelit" vom 5. November 1879: "Gesucht per sofort
nach Regensburg eine Haushälterin, mosaischer Konfession, welche in allen
Zweigen der Haushaltung tüchtig, einen soliden Lebenswandel nachzuweisen
und besonders Liebe zu Kindern hat. Gute Behandlung wird zugesichert.
Bewerberinnen, welche auf diesen erstgemeinten Antrag eingehen wollen,
belieben ihre Adresse nebst etwaigen Ansprüchen sogleich einzusenden an
Moritz Jung, in Pflaumloch bei Nördlingen." |
Anzeige der Metzgerei mit Viehhandel Leopold Siegbert
(1900)
Anzeige
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 29. November 1900: "Lehrlings-Gesuch.
Für meine Metzgerei, verbunden mit Viehhandel, suche baldigst
einen braven Jungen, achtbarer Eltern. Samstags und Feiertage
geschlossen.
Leopold Siegbert, Pflaumloch
(Württemberg)." |
Weitere Dokumente
Geschäftsbrief aus der Familie Pflaum 1854
(aus der Sammlung von Peter Karl Müller, Kirchheim a. Ries)
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| Geschäftliche Mitteilung von H.&S. Pflaum aus Pflaumloch vom
12. April 1854 nach Ingoldstadt. Auf dem Umschlag finden sich Poststempel von Nördlingen,
Donauwörth und Ingoldstadt, die den Postweg des Briefes dokumentieren. bei
den beiden abgekürzten Vornamen aus der Familie Pflaum handelt es sich
vermutlich um Hayum Pflaum und Salomon David Pflaum. |
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