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Jahrestagungen von Alemannia Judaica Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft (Frühere und bestehende) Synagogen Übersicht: Jüdische Kulturdenkmale in der Region Bestehende jüdische Gemeinden in der Region
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In dem bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts den Freiherren
von Kechler gehörenden Unterschwandorf bestand eine jüdische Gemeinde bis
1861. Ihre Entstehung geht in die Zeit Ende des 18. Jahrhunderts zurück. Erste
Schutzbriefe für Juden wurden 1799 ausgestellt. Die höchste Zahl jüdischer
Einwohner wurde um 1841 mit 109 Personen erreicht (etwa ein Drittel der
Einwohnerschaft). In den 1830er-Jahren wurde mit Gottlieb Moses Dessauer
erstmals in Württemberg ein jüdischer Ortsbewohner zum Bürgermeister der
Gemeinde gewählt. Er hatte dieses Amt über mehrere Jahre inne. Zur Geschichte der Synagoge In dem den jüdischen Familien am
2. Januar 1799 ausgestellten Schutzbrief war festgelegt, dass diese
"ihre Religion, soweit es einer Judenschaft nach der Reichsverfassung vergönnte
werden darf, ungehindert" ausüben dürften. Schon bald hat sich die jüdische
Gemeinde an den Bau einer Synagoge gemacht. Von der Grundherrschaft
konnte ein Grundstück gekauft und das kleine Gotteshaus im Jahr 1803
erbaut werden. Zur Finanzierung des Gebäudes hatten unter anderem neu
aufgenommene Familien eine "Annahmegebühr" von immerhin 33 Gulden zu
entrichten. Für dieses Geld erhielten sie zwei Synagogenplätze als Ausdruck
ihrer Aufnahme in die Gemeinde. Obwohl das Synagogengrundstück im Eigentum der
jüdischen Gemeinde war, hatte diese weiterhin jährlich einen Gulden "Bodenzins"
an die Grundherrschaft zu bezahlen.
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Literatur:
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