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Baden-Württemberg
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in Württemberg"

Hechingen (Zollernalbkreis)
Jüdische Geschichte / Betsäle/Synagogen
Übersicht:
An dieser Seite
wird noch gearbeitet - bitte schauen Sie bei Gelegenheit wieder
vorbei.
Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde (english
version)
In Hechingen bestand eine jüdische Gemeinde bis 1941. Ihre
Entstehung geht – mit einigen Unterbrechungen und Rückschlägen - in die Zeit
Ende des 15. Jahrhunderts zurück. 1490 wird erstmals ein jüdischer
Bewohner in der Stadt genannt. 1592 wurden die Juden Hechingens vertrieben.
Seit
der Zeit des Dreißigjährigen Krieg war eine Wiederansiedlung möglich.
Höhepunkt
der jüdischen Geschichte in der Stadt war die erste Hälfte des 19.
Jahrhunderts, als sich ein Viertel der Stadtbevölkerung zum jüdischen Glauben
bekannte (um 1845 über 800 jüdische Bewohner). Durch Abwanderung in andere Städte
(vor allem Stuttgart) ging danach die Zahl stark zurück.
Von der Mitte des 19. Jahrhunderts an machten jüdische
Unternehmer Hechingen zu einem Zentrum der Textilindustrie.
Durch die Verdrängung
der Juden aus dem Wirtschaftsleben in der NS-Zeit und ihre anschließende
Vertreibung verlor Hechingen nach 1933 fast die gesamt selbständige Industrie,
aber auch viele andere Gewerbebetriebe. Der Schaden wirkte noch jahrzehntelang für
die Stadt nach.
Um 1932 waren die Gemeindevorsteher:
Emil Weil (1. Vorsitzender), Hermann Levy (2. Vorsitzender) und Simon Flehinger
(3. Vorsitzender). Als Lehrer und Kantor war Leon Schmalzbach angestellt,
als Synagogendiener Markus Gutmann. Damals gehörten noch 106 Einwohner
Hechingens zur jüdischen Gemeinde. Religionsunterricht durch Leon Schmalzbach
erhielten im Schuljahr 1932/33 noch 7 Kinder. An jüdischen Vereinen
bestanden vor allem die Chewra Kadischa (Wohltätigkeits- und Beerdigungsverein)
unter Leitung vom Simon Flehinger (1932 15 Mitglieder) sowie der Israelitische
Frauenverein unter der Leitung von Liesl Bernheim (1932 34 Mitglieder).
Von den in Hechingen geborenen und/oder
längere Zeit am Ort wohnhaften jüdischen Personen sind in der NS-Zeit
umgekommen (Angaben nach den Listen von Yad
Vashem, Jerusalem, ergänzt durch Gedenkbuch Baden-Württemberg 1969*):
Isidor Bernheim (geb. 1888), Lydia Bernheim geb. Hirschfeld (geb. 1891),
Marianne Bernheim (geb. 1926), Clothilde Bernheimer (geb. 1882)*, Gretel
Einstein geb. Levi (geb. 1902), Josef Einstein (geb. 1867)*, Julie Elias geb.
Bernheim (geb. 1877), Blondina Eppstein geb. Felsenthal (geb. 1883), Edmund
Eppstein (geb. 1877), Rosalie Felsenthal (geb. 1891), Hermine Gumpertz geb.
Einstein (geb. 1872), Edith Hofheimer (geb. 1932), Martha Hofheimer geb.
Grumbacher (geb. 1905), Otto Hofheimer (geb. 1894), Gustav Jordan (geb. 1865),
Lion Jordan (geb. 1870), Flora Katz geb. Baruch (geb. 1885), Jettchen Kraus geb.
Weil (geb. 1876), Aron Levi (geb. 1871)*, Cilly Levi geb. Gummersheimer (geb.
1870), Emma Levi geb. Ullmann (geb. 1873)*, Ilse Levy (geb. 1915)*, Karl Levi
(geb. 1871)*, Rudolf Levi (geb. 1863), Alfred Löwenthal (geb. 1872), Mina
Löwenthal geb. Neckarsulmer (geb. 1892), Rudolf Löwenthal (geb. 1858), Flora
Mayer geb. Levi (geb. 1883), Dr. Moritz Meyer (geb. 1872), Pescha Nowenstein
(geb. 1899), Paula Raff geb. Baruch (geb. 1880), Alfred Rosenthal (geb. 1882),
Leon Schmalzbach (geb. 1882), Mina Schmalzbach geb. Weil (geb. 1888), Luise
Schnurmann geb. Löwenthal (geb. 1874), Bertha Sternberg geb. Jordan (geb.
1872), Emma Sternberg geb. Kaufmann (geb. 1895), Harry Weil (geb. 1882).
Neuer Zuzug
jüdischer Bewohner seit den 1990er-Jahren
In den 1990er-Jahren sind - fast durchweg aus den GUS-Ländern -
wiederum jüdische Personen/Familien in Hechingen zugezogen. Um 2003
zeichnete sich sogar das das Entstehen einer jüdischen Gemeinde in Hechingen ab (zunächst als Filialgemeinde von Stuttgart), nachdem
bis dahin etwa
70 jüdische Personen in der Stadt zugezogen waren. Durch Wegzug ist die Zahl allerdings bis Ende 2006 auf etwa 40 Personen
zurückgegangen. Bis 2010 waren fast alle jüdischen Personen wieder aus
Hechingen weggezogen, sodass es nicht zur Bildung einer neuen Gemeinde kommen
wird.
Zur Geschichte der Betsäle / Synagoge
Die Synagoge in der
(Alt-)Stadt. 1542 gestattete Graf Niclas II. von Hohenzollern zwei von ihm
aufgenommenen Juden die freie Religionsausübung in der Stadt. 1546 verkaufte
der Graf der Judenschaft, die damals aus 10 jüdischen Familien bestand, die
Judenschule, die in einem Haus "hinten bei der Stadtmauer" eingerichtet war.
Dabei handelt es sich vermutlich bereits um den Platz der späteren Synagoge in
der Goldschmiedstraße 20. 1592 vertrieb allerdings Graf Eitelfriedrich
I. die Juden aus Hechingen für einige Jahre, sodass auch das gottesdienstliche
Leben in der Synagoge erlosch.
In der Zeit des Dreißigjährigen Krieges konnte sich eine
neue jüdische Gemeinde bilden, die wiederum einen Betsaal einrichtete. In den
Schutzbriefen von der Mitte des 17. bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts wird
jeweils bestätigt, dass die jüdischen Familien ihre Synagoge weiterhin
unterhalten dürfen. Zunächst war das Haus, in dem sich der Betsaal befand,
gemietet. Um 1750 ist das Gebäude von der Gemeinde gekauft worden. Es ist nicht
bekannt, wann diese Synagoge durch einen Neubau abgelöst wurde; möglicherweise
wurde sie immer wieder nur umgebaut (weitgehender Umbau bzw. Neubau 1765 bis
1767; dieses Gebäude stand in der Goldschmiedstraße 20).
Für die in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts rasch
wachsende Zahl von Gemeindegliedern war die Synagoge des 18. Jahrhundert viel zu
klein geworden, obwohl damals drei Synagoge in Hechingen zur Verfügung standen
(siehe unten). Bereits in den 1820er-Jahren wollte man die bisherige Synagoge
abbrechen und neu aufbauen, nachdem Kiefe Auerbacher, der Ehemann von Madame
Kaulla, der Gemeinde 5.000 Gulden vermacht hatte, um eine Synagoge aus Quadersteinen
zu erbauen. Damals sah sich die Hechinger Judenschaft zu einem solchen Bau nicht
in der Lage. Die Stiftung Auerbachers wurde großenteils für wohltätige Zwecke
gebracht.
Durch einen Beschluss vom 21. März 1839 wurde im Fürstentum
Hohenzollern die im Königreich Württemberg geltende Gottesdienstordnung eingeführt.
Am Schabbat Nasso (24./25. Mai 1839) wurden die Gottesdienste erstmals nach ihr
in Hechingen gefeiert.
1850 bis 1852 kam es zu einem Umbau und einer beträchtlichen
Vergrößerung der bisherigen Synagoge. Er war dringend nötig, da ab dieser
Zeit das Lehrhaus mit der "Stiftssynagoge" nicht mehr zur Verfügung stand. Für
die Erweiterung der Synagoge wurde die vor dem Gebäude stehende Wohnung des
Vorsängers abgebrochen und das Grundstück für den Erweiterungsbau verwendet.
Neue Emporen sorgten auch für ausreichenden Platz der beim Gottesdienst
anwesenden Frauen. Der Umbau kostete etwa 1.650 Gulden. Am 23. Dezember 1852
konnte das umgebaute Gotteshaus durch Rabbiner Dr. Samuel Mayer feierlich eröffnet
werden.
In den 1860er-Jahren bemühte sich Rabbiner Dr. Mayer
darum, dem Gottesdienst in der Hechinger Synagoge "durch Herstellung einer Orgel
und Errichtung eines Synagogenchors eine würdigere und den Anforderungen der
gebildeten Besucher des Gottesdienstes mehr entsprechende Gestalt zu geben",
hatte damit allerdings zunächst keinen Erfolg. Nach einer an die "Allgemeine
Zeitung des Judentums" geschriebenen privaten Mitteilung (möglicherweise von
Rabbiner Dr. Mayer selbst) war der bis dahin in Hechingen gehaltene Gottesdienst
"weit eher geeignet, zur Missachtung unserer heiligen Religion zu veranlassen
als zur Erbauung der Teilnehmer, da es jedem denkenden Menschen einleuchtet,
dass ein so sinnloses, für jeden unverständliches Geplauder und Geschrei unmöglich
ein Gebet genannt werden kann". Wenig später wurde ein Synagogen-Chorverein in
Hechingen unter Leitung des damaligen Kantors Lichtenstein gegründet, der
seitdem mit "ausgezeichneten Leistungen" den Gottesdienst bereicherte. Zu einem
auch öffentlich (über Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums")
ausgetragenen Streit in der Hechingen Gemeinde kam es dann allerdings 1865 anlässlich
der von einem Teil der Gemeinde gewünschten Anschaffung eines Harmoniums. Die
Mehrheit des Vorstandes hatte plötzlich Sorge, dass die Gottesdienstreformen zu
weit gehen würden und viele der schönsten Gebete, die Lesung der Tora und
viele andere Gebräuche mit der Zeit verschwinden würden. Daher lehnte man zunächst
das Harmonium ab, was allerdings den Synagogenchor verstimmte. Erst 1870 wurde
von der inzwischen neu gewählten Gemeinderepräsentanz das Instrument
angeschafft. Ein Hechinger Berichterstatter meldete damals der "Allgemeinen
Zeitung des Judentums": "Dank der fortgeschrittenen Einsicht unserer Gemeinde
erfreuen wir uns jetzt eines so erhebenden Gottesdienstes, dass darüber nur
eine Stimme der Anerkennung herrscht, ohne dass mit der Einführung des Neuen
dem Pietätsgefühl der Altgläubigen zu nahe getreten worden wäre". Die
Erneuerung des Gottesdienstes hat sich bewährt. In der "Allgemeinen Zeitung des
Judentums" wird auch 1890 davon berichtet, dass die Hechinger Gemeinde "eine
ganz schöne Synagoge (habe), in der ein recht erbauender und zeitgemäßer
Gottesdienst abgehalten wird".
1881 wurde das Synagogengebäude noch einmal
renoviert. Dabei erhielt dieses eine neoklassizistische Fassade. Seitdem präsentierte
sich das Gebäude so, wie es noch Jahrzehnte später im "Notizblatt der
Gesellschaft für Erforschung jüdischer Kunstdenkmäler" (Jg. 1929) beschrieben
wurde: "ein Fachwerkbau, freistehend mit einer dreistufigen Treppe zum Betraum.
Abmessungen: 15 m lang, 12 m breit, 14 m bzw. im Innern 7 m hoch. Nebengebäude
sind nicht vorhanden. Die Decken sind bemalt, die Glasfenster bunt. Die Synagoge
hat 160 Männerplätze, 96 Frauenplätze. Der Almemor steht nicht in der
Mitte...".
Beim Novemberpogrom 1938 wurde die Inneneinrichtung
der Synagoge von Reutlinger und Hechinger SA-Leuten unter Anleitung von
Parteifunktionären völlig zerstört. In einem Bericht der Stadt Hechingen
an das Finanzamt Sigmaringen wurden die Schäden so beschrieben: "An der
Synagoge sind sämtliche Fenster (Rahmen und Glasscheiben) und die Eingangstüre
zerstört. Im Innern des Gebäudes sind die Emporebrüstungen, zwei eiserne Öfen,
die Gebetstühle zum großen Teil, und verschiedene Gebrauchsgegenstände für
religiöse Handlungen vernichtet..." Am 12. November 1940 erwarb die Stadt das
Gebäude für 3.000 RM und nutzte es danach für Abstellzwecke, als Turnhalle
und als Rekrutierungshalle für Soldaten.
Nach Kriegsende 1945 wurde das Gebäude
beschlagnahmt und im Zuge des Restitutionsverfahren 1949 an die Israelitische
Kultusvereinigung in Stuttgart gegeben. Diese verkaufte es 1952 an einen
örtlichen Glasermeister, der es bis 1982 für Lagerzwecke nutzte. Die
nachfolgende Restaurierung der alten Hechinger Synagoge war im wesentlichen das
Verdienst der "Initiative Hechinger Synagoge". Bereits in den 1960er- und
1970er-Jahren war der unwürdige Zustand des Synagogengebäudes bedauert worden,
doch wurde kein Weg gefunden, daran etwas zu ändern. 1979 wurde es als
Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung eingetragen. 1982 konnte das Gebäude
durch den inzwischen gegründeten Trägerverein mit Hilfe von Spenden und eines
Zuschusses durch die Stadt aufgekauft werden. 1983 bis 1986 ist es grundlegend
restauriert und für kulturelle Veranstaltungen hergerichtet worden. Ziel der
Renovierung war die weitgehende Wiederherstellung der Synagoge in ihrer ursprünglichen
Form vor 1938. Dazu gehörten beispielsweise die mühevolle Restaurierung der
Deckenbemalung mit den zwölf Sternfeldern für die Stämme Israels und die
Wiederherstellung der Frauenempore. Im Zusammenhang mit der Instandsetzung, die
Architekt Wolf Schwab ausführte, fand man im Dachstuhl eine Genisa. Die Funde
wurden in der Restaurationswerkstatt der Tübinger Universitätsbibliothek
soweit möglich wiederhergestellt. Am 19. November 1986 konnte die "Alte
Synagoge" wiedereröffnet werden. Ein im März 1987 gegründeter Verein Alte
Synagoge leitet die Arbeit und organisiert das Kulturprogramm. Auf der Empore
wurde 1991 eine ständige Ausstellung zur Geschichte der Juden in Hechingen
aufgestellt.
Seit Frühjahr 2003 wurde die "Alte
Synagoge" Hechingen auch wieder als jüdisches Gotteshaus genutzt für jüdische
Personen, die im Bereich des Zollernalbkreises leben. Hechingen wurde eine
Filiale der Israelitischen Religionsgemeinschaft in Württemberg. Nach Wegzug
der meisten jüdischen Personen in den folgenden Jahren finden jedoch derzeit
(2010) keine jüdischen Gottesdienste mehr statt.
Die Synagoge in der Friedrichstraße.
Im Wohngebiet
der Friedrichstraße, ein seit 1754 ausschließlich von Juden bewohntes
Stadtgebiet , wurde - umgeben von teilweise neu erbauten jüdischen Wohnhäusern
- 1761 eine Synagoge erbaut (Standort auf dem Flurstück
3450). Es handelte sich um ein zweistockiges Fachwerkgebäude, nach der
Beschreibung von Rabbiner Dr. Samuel Mayer war es ein "geräumiges" Gebäude. Für
den Bau hatte die jüdische Gemeinde ein größeres Darlehen aufnehmen müssen,
das sie noch 1775 zurückzuzahlen hatte. Damals konnte sie sich aus diesem Grund
nicht am Ausbau eines in herrschaftlichem Besitz befindlichen Hauses beteiligen.
Über die Inneneinrichtung dieser Synagoge ist nur bekannt, dass unter einem
dort angebrachten Wappen ein Gebet für das Fürstenpaar, sowie dessen
Anverwandte, Räte und Beamte stand, worin es hieß: "Du wollest ihr Leben verlängern
in Frieden, sie vor Unglück und Traurigkeit behüten, und ihnen die Gewalt
geben über ihre Feinde, auch ihnen alle Gnade und Barmherzigkeit erzeigen und
ihre Herzen und Gedanken neigen, damit sie auch uns armen Kinder Israel gnädig
und barmherzig sein mögen". Die Synagoge in der Friedrichstraße wurde bis 1870
benutzt. 1877 wurde das Gebäude zum Abbruch ausgeschrieben und ein Jahr später
von der israelitischen Gemeinde verkauft.
Die Stiftssynagoge:
Neben den Gemeindesynagogen in der
Goldschmiedstraße und in der Friedrichstraße stand von 1803 bis 1850 der jüdischen
Bevölkerung Hechingens auch noch die "Stiftssynagoge" der Familie Kaulla im
Lehrhaus in der "Münz" (am Ende der heutigen Münzgasse) zur Verfügung. Sie
war für die in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zahlenmäßig immer größer gewordenen
Gemeinde von großem Nutzen, da die beiden anderen Synagogen an den Schabbat-
und Feiertagen nicht alle Gemeindeglieder, die am Gottesdienste teilnehmen
wollten, fassen konnten. Seit 1850 wurde das Gebäude als Fabrikgebäude
verwendet, 1937 abgebrochen. Der Schlussstein (Portalstein) blieb erhalten (1986
wiederentdeckt, ausgestellt in der "Alten Synagoge").
Erinnerungen an die Synagogen.
Im Heimatmuseum
Hechingen erinnern mehrere Stücke an die jüdische Geschichte, u.a. drei
Schabbat-Lampen, zwei Chanukka-Leuchter und eine Mesusa. Zahlreiche
Erinnerungsstücke wurden beim Umbau der Synagoge in einer Genisa entdeckt
(Literatur unterschiedlicher Art, kleine Kultgegenstände).
In der Stuttgarter Synagoge werden u.a. noch drei Hechinger Tora-Schilde
aufbewahrt (von 1680, 1779 und 1806).
Fotos
Historische Fotos:
| Die Synagoge in der
Goldschmiedstraße |
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Ansicht der Synagoge
(undatiert, zwischen 1852 und 1881); Lithographie von S. Obach, Städt.
Museum HCH) |
Die Fassade der Synagoge
(Aufnahme um 1900; Quelle: Foto Keidel, Hechingen) |
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Innenansicht der Synagoge mit
Blick zum Eingang und zur Frauenempore
(Foto Keidel, Hechingen) |
Innenansicht der Synagoge mit
Blick zum Toraschrein
(Foto Keidel, Hechingen) |
Der Toraschrein
(Ausschnitt aus dem Foto links) |
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| Die Zerstörung der
Synagoge in der Pogromnacht 1938 |
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Die demolierte Synagoge mit
Blick zur Empore
(Foto Keidel, Hechingen) |
Die demolierte Synagoge mit
Blick zur Tora-Nische
(Foto Keidel, Hechingen) |
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Die Synagoge im Stadtteil
Friedrichstraße 1761-1870
(Quelle: aquarellierter Kupferstich von J.H.
Bleuler im Städtischen Museum Hechingen) |
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| Flurkarte von 1861 des
Stadtteiles Friedrichstraße mit der ehemaligen Synagoge, dem Badhaus,
Schlacht- und Waschhaus sowie der Judenherberge (Quelle: Werner, Synagogen
s. Lit. S. 43) |
Ansicht des Stadtteils
Friedrichstraße - Darstellung von J. H. Bleuler (1758-1823) |
Ausschnitt aus Darstellung
links mit Synagoge |
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| Die Stiftssynagoge der
Familie in der "Münz" |
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Das Gebäude der
"Münz", in dem 1803-1850 neben dem Beth Hamidrasch die
Stiftssynagoge eingerichtet war |
Das Gebäude des Beth
Hamidrasch und der Stiftssynagoge kurz vor dem Abbruch (1937) |
Fotos nach 1945/Gegenwart:
Kontaktmöglichkeit zur "Alten Synagoge":
Verein Alte Synagoge Hechingen e.V. Goldschmiedstraße 22 72379
Hechingen E-Mail.
Links und Literatur
Links:
Literatur:
Zu den Synagogen in Hechingen informiert mit vielen Abbildungen:
 | Otto Werner: Synagogen und jüdischer Friedhof in Hechingen
(Schriftenreihe des Vereins Alte Synagoge Hechingen e.V. Band 1). Hechingen 1996. |
Weitere Literatur (Anmerkung: Hechingen gehört zu den am besten erforschtesten ehemaligen
jüdischen Gemeinden in Baden-Württemberg. Eine große Zahl von
Veröffentlichungen ist erschienen. Hier kann nur ein kleiner Teil aufgeführt
werden):
 | Paul Sauer: Die jüdischen Gemeinden in Württemberg und
Hohenzollern. 1966. S. 90-94. |
 |
Germania Judaica III,1 S. 522 (Angabe zu 1465 ist unrichtig und
Druckfehler für 1565!). |
 | Helmut Breimesser: Ursprung, Entwicklung und
Schicksal der jüdischen Gemeinde Hechingen. Zulassungsarbeit PH Schwäbisch Gmünd.
1968. |
 |
Joachim Hahn: Synagogen in Baden-Württemberg.
1987. S. 75ff. |
 |
Juden in Hechingen – Geschichte einer jüdischen
Gemeinde in neun Lebensbildern aus fünf Jahrhunderten. Katalog zur
Dokumentation in der Alten Synagoge Hechingen. 1991 |
 |
Adolf Vees: Das Hechinger Heimweh. Begegnungen
mit Juden. Tübingen 1997; |
 |
Manuel Werner: Die Juden in Hechingen als religiöse
Gemeinde, Teil 1 in: ZHG 107 (1984) S. 103-213; Teil 2 in: ZHG 108 (1985) S.
49-169. |
 |
Otto Werner: Wie alt ist der Hechinger
Judenfriedhof? 1984. |
 |
ders.: Leon Schmalzbach (1882-1942). Lehrer und
Rabbinatsverweser in Hechingen, in: ZHG 103 (1980) S. 115-195. |
 |
ders.: Jüdisches Hechingen. Einladung zu einem
Rundgang. Haigerloch 2000. |
 |
Zahlreiche kleine Artikel unterschiedlicher Autoren in
verschiedenen Jahrgängen der Zeitschrift für Hohenzollerische
Geschichte, Hohenzollerische Heimat, Hohenzollerische Zeitung. |
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Waldemar
Luckscheiter / Manfred Stützle: Die Rettung der Alten
Synagoge in Hechingen. 1. Auflage 2009. Hrsg. durch den Verein Alte Synagoge
Hechingen e.V.
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Article from "The Encyclopedia of Jewish life Before and During the
Holocaust".
First published in 2001 by NEW
YORK UNIVERSITY PRESS; Copyright © 2001 by Yad
Vashem Jerusalem, Israel.
Hechingen
Hohenzollern. Jews lived in Hechingen already in the 15th century*. All
apparently left by the late 16th century in the face of persecution. A new
community war formed in 1701, limited to ten families under various letters of
protection. The Kaulla banking family became court agents to the Duke of
Wuerttemberg in 1770. There were disturbances in 1848 with antisemitic overtones.
After annexation to Prussia in 1850, the status of the Jews improved, though
full civil rights were granted only in 1901. Jews became pioneers in local
industry, introducing the first steam engine in Hohenzollern. The Jewish
population reached a peak of 809 (total 3,389) in 1843. A magnificent synagogue
in the arched classical style was consecrated in 1775 and a Jewish public school
was opened in 1825. From the mid-19th century, the Jewish population dropped, to
340 in 1880 and 191 in 1933. On Kristallnacht (9-10 November 1938) the
synagogue was damaged and most Jewish men sent to the Dachau concentration camp
for a month. Subsequently a number of Jews were evicted from their homes.
Fifty-three managed to emigrate, mostly to the United States; 32 were deported
to the east in 1941-42, all but one perishing.
* Encyclopedia reads: "Jews probably
lived in Hechingen in the 13th century".

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