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zu den Synagogen in
Baden-Württemberg
Ernsbach (Stadt Forchtenberg, Hohenlohe-Kreis)
Jüdische Geschichte / Betsaal/Synagoge
Übersicht:
Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde (english
version)
In dem den Grafen von Hohenlohe gehörenden Dorf Ernsbach
bestand eine jüdische Gemeinde bis 1925. Ihre Entstehung geht in die Zeit des
17. Jahrhunderts zurück. Erstmals wurden 1675 oder kurz danach fünf jüdische Familien
aufgenommen (1679 genannt: Marx, Liebmann, Hirsch, Schew Samuel und Salomon).
1697 werden bereits zehn jüdische Haushaltsvorstände genannt.
1807 waren 26 jüdische Familien am Ort. Die höchste Zahl jüdischer
Einwohner wurde um 1844 mit 233 Personen in 40 Familien erreicht. Ihren
Lebensunterhalt verdienten die Ernsbacher Juden vor allem durch Handel und
Gewerbe, einige auch durch Landwirtschaft.
An Einrichtungen hatte die jüdische Gemeinde eine Synagoge, eine
jüdische Schule und ein rituelles Bad. Die Toten der Gemeinde wurden auf dem
jüdischen Friedhof in Berlichingen beigesetzt. Zur Besorgung religiöser
Aufgaben der Gemeinde war ein Lehrer angestellt, der zugleich als Vorbeter und
Schochet tätig war. Unter den Lehrern sind bekannt: Nathan(ael)
Forchheimer (Lehrer von 1875 bis 1896), Samuel Rosenberger (1896 bis 1909). 1832 wurde die Gemeinde dem
Rabbinatsbezirk Braunsbach (später Schwäbisch
Hall) zugewiesen.
In der zweiten
Hälfte des 19. Jahrhunderts ging die Zahl der jüdischen Einwohner stark zurück.
1900 waren es noch 79 Personen, 1933 nur noch zwei, die noch vor den
Deportationen verstorben sind.
Von den in Ernsbach geborenen und/oder
längere Zeit am Ort wohnhaften jüdischen Personen sind in der NS-Zeit
umgekommen (Angaben nach den Listen von Yad
Vashem, Jerusalem und den Angaben des "Gedenkbuches
- Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen
Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945"): Hermine Bär geb.
Lang (1894), Cilly Benjamin geb. Buxbaum (1882) Frieda Bieringer (1870),
Sofie Bruchsaler geb. Israel (1864), Bernhard Buxbaum (1868), Emil Buxbaum
(1868), Ernst Buxbaum (1897), Moritz Buxbaum (1886), Emma Dreifuss geb. Israel (1894),
Berta Engel geb. Kocherthaler (1875), Karoline Güthermann geb. Kocherthaler
(1884), Sigmund Gutmann (1871), Jonas Israel (1866), Julie Israel (1871),
Sigmund Israel (1861), Frida Jacob geb. Buxbaum (1890), Carry Kahn geb. Oppenheimer
(1885), Lina Kahn geb. Krug (1889), Emanuel Kocherthaler (1861, später in
Nürnberg), Emanuel Kocherthler (1869, später in München), Max Kocherthaler
(1863), Leopold Lang (1895), Louis Lazarus Lang (1893), Mina Lang geb. Israel
(1888), Irma Levi geb. Kocherthaler (1897), Sara Levy geb. Kocherthaler (1860),
Sophie Marx geb. Stern (1882), Isak Morgenroth (1867), Selma Morgenroth (1903),
Rebeacke (Rosa) Neuhaus geb. Löw (1873), Amalie Salomon geb. Rosenthal (1891), Julius Stern
(1881).
Berichte aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde
Aus der
Geschichte der jüdischen Lehrer/Vorbeter
Hilfsvorbeter gesucht (1876 / 1908)
Anzeige
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 30. August 1876: "Ernsbach
(Württemberg). Infolge des Rücktritts eines seither an den ehrfurchtgebietenden
Tagen dahier in Funktion gestandenen Vorbeters wird für genannte Zeit
ein Ersatz-Vorbeter gesucht, welcher eine Tefillot
(Gebete/Gottesdienste) zu vertreten hätte. Gefällige Offerten unter
Beischluss von Zeugnissen sieht entgegen das israelitische
Kirchenvorsteheramt." |
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Anzeige
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 10.September 1908:
"Auf Jomkippur wird ein
Hilfsvorbeter
zu Schacharit und
Mincha (Morgen- und Mittaggebet) gesucht.
Gefällige Offerten mit
Bezeichnung der Forderung in Bälde erbeten. Israelitisches
Kirchenvorsteheramt Ernsbach, Württemberg." |
Lehrer Löwenthal wird ausgezeichnet (1840)
Artikel
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 29. Februar 1840: "Aus
dem Württembergischen, 10. Februar (1840). Nach dem Regierungsblatt
für das Königreich Württemberg vom 18. Januar dieses Jahres wurde von
der Königlichen Evangelischen Synode zu Stuttgart, neben mehreren
evangelischen Schullehrern, auch dem israelitischen Lehrer Löwenthal in Ernsbach,
Dekanats Öhringen, eine Prämie mit 20 Gulden zuerkannt, ein sprechender
Beweis von der Humanität und Unbefangenheit unserer höchsten Behörden,
und wie sie nur das Verdienst stets im Auge haben und nichts so sehr den
konfessionellen Bezug. Ruhm und Ehre einer solchen aufgeklärten und
toleranten Regierung!". |
Lehrer
Löwenthal wechselt von Ernsbach nach Mühringen - Rabbiner Dr. Wassermann
wechselt angeblich nach Kassel (1846)
Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums"
vom 4. Mai 1846: "Durch die Vakatur der nun dem Lehrer
Löwenthal zu Ernsbach übertragenen Schulstelle zu Mühringen,
läuft jetzt wieder ein Sturm von Petitionen der Bewerber um die
Ernsbacher Lehrstelle, die ohne Emolumente doch nur 225 Gulden fixen
Gehalt nebst freier Wohnung einträgt, bei der evangelischen Oberschul-
und der israelitischen Oberkirchenkirchenbehörde zu Stuttgart, en. Aus
diesem Andrang lässt sich die finanzielle Lage und geringe Hoffnung der
württembergischen Lehrer und Vorsänger ersehen, die, abermals in Folge
einer ungünstigen Ministerialentscheidung, als Konfessionsschullehrer
keinen Anteil an der Aufbesserung derjenigen Volksschullehrergehalte
anzusprechen haben, welche sich nicht auf 250 Gulden belaufen, während
die Ständekammer von dieser Unterscheidung kein Wort vernehmen
ließ.
Wie man hört, wird der bei uns allgemein geachtete, von seiner Gemeinde
sehr verehrte Rabbiner Dr. Wassermann in Mühringen als Rabbiner nach
Kassel kommen. L....u." |
Lehrer Samuel Rosenberger wechselt nach Laupheim (1909)
Anmerkung: Samuel Rosenberger (geb. 24. April 1861 in
Oberdorf, gest. 1939 in Stuttgart) war nach seinen Studien im Lehrerseminar
Esslingen (1877-1880) Lehrer in Eschenau (1882-1887), Talheim (1890-1894),
Öhringen (1894), danach in Ernsbach (1896-1909). 1909 wechselte er nach
Laupheim, wo er bis 1928 blieb. Er starb am 30. Oktober 1939 in Stuttgart (wohin
er 1938 gezogen war) und wurde im dortigen Israelitischen Teil des
Pragfriedhofes beigesetzt.
Artikel
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 9. Dezember 1909: "Ernsbach,
25. November (1909). Zu Ehren des nach Laupheim scheidenden Lehrers
Rosenberger sammelten sich seine Freunde in der 'Traube'. Das Lokal war
dicht gefüllt. In den Reden des Bürgermeisters, des Pfarrers und der
Lehrer kam es zum Ausdruck, welcher Beliebtheit sich der Scheidende im
hiesigen Orte erfreute und dass er sein Amt zur vollen Zufriedenheit
bekleidete. Herzliche Wünsche wurden ihm und seiner Familie auf dem Wege
mitgegeben. Lehrer Rosenberger gab ins einer Erwiderung einen Rückblick
über seine 13-jährige Wirksamkeit und dankte für die ihm erwiesenen
Ehrungen." |
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jüdischer Gewerbebetriebe und Privatpersonen
Stellengesuche von Lehrer Nathanael Forchheimer
(1890)
Lehrer Nathan(ael) Forchheimer (geb. 10. Oktober 1842 in Niederstetten)
war nach seinen Studien im Lehrerseminar Esslingen
(1860-1862) Lehrer in Laudenbach, Kappel
(1867) und Pflaumloch (1867-1875). danach
in Ernsbach (1875-1896). 1896 wechselte er nach Buttenhausen,
wo er bis 1908 blieb. 1914 lebte er in St.
Ludwig/Elsass, zuletzt in Heilbronn.
Anzeige
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 21. Juli 1890: "Stellen-Gesuch.
Für einen kräftigen, wohlgeschulten, auch braven und willigen Jungen von
13 Jahren suche ich auf nächstes Frühjahr eine Lehrstelle in einem an
Sabbat und Festtagen geschlossenen kaufmännischen Geschäft bei freier
Station.
Desgleichen suche ich auf den ersten Oktober oder etwas später für ein
15-jähriges, wohlerzogenes und im Weißzeugnähen tüchtig bewandertes
Mädchen eine Lehrstelle unter obigen Bedingungen, wo dasselbe das
Putzgeschäft oder das Kleidermachen gründlich erlernen könnte. Offerten
erbeten an
Lehrer Forchheimer, Ernsbach (Württemberg)." |
Weiteres Stellengesuch von Lehrer Forchheimer (1891)
Anzeige
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 1. Juni 1891: "Für
meinen 14-jährigen, wohlerzogenen und gut geschulten Neffen suche ich
eine kaufmännische Lehrstelle bei freier Station und erbitte mir
gefällige Anträge.
N. Forchheimer, israelitischer Lehrer in Ernsbach
(Württemberg)." |
Zur Geschichte des Betsaales /der Synagoge
1711 wurden zunächst im
Kupferhammerbau ein Betsaal und ein Schulraum eingerichtet. In der Mitte
des 18. Jahrhunderts war eine "Judenschule" in einem herrschaftlichen
Bau an der Papier- und Mahlmühle eingerichtet. Um 1770
konnte eine Synagoge "von Stein gebaut unten am Bach" erstellt werden.
Unmittelbar angebaut war die Lehrerwohnung mit einem Schulzimmer. Die Lage
unmittelbar an der Kocher erwies sich jedoch als sehr problematisch, da die Gebäude
durch Feuchtigkeit und Überschwemmungsgefahr ständig bedroht waren. 1784
geschah ein schlimmes Unglück. Bei einer plötzlich während dem Unterricht
eintretenden Überschwemmung konnte zwar der damalige Lehrer mit seinen Schülern
noch das Schulzimmer verlassen. Ein Junge, der unbemerkt zurück blieb, ertrank
jedoch in dem überfluteten Raum. Die jüdische Gemeinde hatte damals nicht die
Mittel, um ein Schulhaus mit Lehrerwohnung auf einem anderen Grundstück zu
erstellen.
Vor 1835 war inzwischen der Vorsänger in eine andere
Wohnung umgezogen. Die Schule war jedoch noch am alten Standort, wobei das
Schulzimmer einen Großteil der alten Vorsängerwohnung einnahm. Die Behörden
klagten über die israelitische Schule in Ernsbach als einem "ganz ungesunden", "dumpfen"
und im Blick auf die jederzeit drohenden Überschwemmungen "gefahrvollen Lokal".
"In diesem Kerker", so meinte das Oberamt, könne unmöglich weiterhin Schule
abgehalten werden. Dabei sei das Gebäude so schlecht, dass es nicht einmal
verkauft oder zur Aufnahme von Armen benützt werden könnte. Der jüdischen
Gemeinde blieb nichts anderes übrig, als 1836/37 ein neues Schulhaus mit
Lehrerwohnung zu erbauen. Die Finanzierung bereitete große Schwierigkeiten;
immerhin wurden 350 Gulden aus der Staatskasse genehmigt.
Um 1850 war auch die Synagoge in einem sehr
schlechten Zustand. Der Braunsbacher Rabbiner Dr. Maier Hirsch klagte anlässlich
einer Visitation des Oberamtes Öhringen im August 1853 darüber, "dass die
alte, baufällige und ganz unwürdige Synagoge in Ernsbach den Sinn für das höhere
Göttliche niederschlage, die heilige Ehrfurcht für das Gotteshaus erkalten
lasse und nicht den Eindruck des Erbauens, sondern des Zerstörens auf den
Besucher mache". Der Öhringer Regierungsrat Knauf besuchte daraufhin selbst die
Synagoge und fand die Schilderung des Rabbiners für "vollkommen bestätigt". Er
entdeckte auch, dass an einer Seitenwand des Gebäudes ein tiefer Riss
entstanden war, "der den Vorsänger mit schweren Sorgen erfülle und auch nicht
gefahrlos zu sein scheint". Eine bautechnische Überprüfung des Gebäudes
schloss sich an. Da die bisherige Synagoge sowieso für die inzwischen 36 jüdischen
Familien am Ort zu klein war, beschloss die Gemeinde, einen Neubau zu erstellen.
Baumeister Dillenius von Weinsberg wurde beauftragt, Pläne und einen
Kostenvoranschlag anzufertigen. Diese wurden im Februar 1854 eingereicht und
schließlich auch von den Behörden genehmigt. Im Frühjahr 1854 wurden die
Bauarbeiten vergeben, sodass bis 1855 eine neue Synagoge am Platz
der alten erstellt werden konnte (heutiges Grundstück Marktplatz 5). Für den
Neubau musste die Gemeinde 3.484 Gulden aufbringen, was sehr schwierig war, da
15 der jüdischen Familien in sehr armen Verhältnissen und von öffentlicher
Unterstützung lebten. 534 Gulden konnte man über "milde Stiftungen" und den
Verkauf des Abbruchmaterials der alten Synagoge aufbringen. Von Seiten des
Staates wurde ein Beitrag von 475 Gulden gewährt. Über dem Eingangsportal der
Synagoge war als Inschrift Psalm 118,20
zu lesen (hebräisch, übersetzt: "Dies ist das Tor zum Ewigen, Gerechte
ziehen durch es hinein").
1925 wurde das Synagogengebäude verkauft und diente
später als Feuerwehrmagazin. Schließlich wurde es zu einem Wohnhaus mit
Friseurgeschäft im Erdgeschoss umgebaut (Standort Marktplatz 5). Die Mobilien
der Synagoge kamen 1925 nach Öhringen. Im August 1992 wurde an der
ehemaligen Synagoge eine Hinweistafel angebracht.
Fotos
Historisches Foto
(Quelle: Jüdische Gotteshäuser und Friedhöfe in Württemberg. 1932. S.
75)

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Die Ernsbacher Synagoge (vor 1925)
Die Inschrift über dem Eingang ist aus Psalm 118,20:
"Dies ist das Tor zum Ewigen,
Gerechte ziehen durch es hinein" |
Fotos nach 1945/Gegenwart:
Fotos um 1985:
(Fotos: Hahn) |
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Ehemalige Synagoge in Ernsbach; das
charakteristische
Walmdach ist erhalten. |
Foto von 1987 |
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Ehemaliger seitlicher Aufgang
zur Frauenempore |
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Fotos 2004:
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum 1.8.2004) |
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| Die ehemalige Synagoge vom
Marktplatz aus gesehen |
Der frühere Eingang zur
Frauenempore |
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Die 1992 angebrachte Gedenktafel |
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Das Rathaus der
Gemeinde Ernsbach, eine Stiftung des jüdischen Einwohners
Samuel
Kochertaler 1909 |
Auf dem freien Platz zwischen
den beiden
Häusern stand bis vor wenigen Jahren
das jüdische Schulhaus |
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Links und Literatur
Links:
Literatur:
 | Paul Sauer: Die jüdischen Gemeinden in Württemberg und Hohenzollern. 1966. S.
72-73. |
 | Forchtenberger Heimatbuch. 1983. S. 310.321.334. |
 | Naftali Bar-Giora Bamberger: Die jüdischen Friedhöfe im
Hohenlohekreis.
2002. |
 | Art. "Bekenntnis zur gemeinsamen Vergangenheit - Gedenktafel an
Ernsbacher Synagoge erinnert an eine friedliche deutsch-jüdische
Geschichte". In: Hohenloher Zeitung vom 3.9.1992. |
 | Eberhard Kugler: Jüdischer Leben in den Dörfern - die Ansiedlung
in Ernsbach. In: ...geschützt, geduldet, gleichberechtigt... Die Juden im
baden-württembergischen Franken vom 17. Jahrhundert bis zum Ende des
Kaiserreichs (1918). Hg. von Gerhard Taddey (= Forschungen aus
Württembergisch Franken Bd. 52) 2005 S. 107-123. |
 | Joseph Walk (Hrsg.): Württemberg - Hohenzollern -
Baden. Reihe: Pinkas Hakehillot. Encyclopedia of Jewish Communities from
their foundation till after the Holocaust (hebräisch). Yad Vashem Jerusalem
1986. S. |
 | Joachim
Hahn / Jürgen Krüger: "Hier ist nichts anderes als
Gottes Haus...". Synagogen in Baden-Württemberg. Band 1: Geschichte
und Architektur. Band 2: Orte und Einrichtungen. Hg. von Rüdiger Schmidt,
Badische Landesbibliothek, Karlsruhe und Meier Schwarz, Synagogue Memorial,
Jerusalem. Stuttgart 2007.
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Article from "The Encyclopedia of Jewish life Before and During the
Holocaust".
First published in 2001 by NEW
YORK UNIVERSITY PRESS; Copyright © 2001 by Yad
Vashem Jerusalem, Israel.
Ernsbach Wuerttemberg.
Jewish settlement commenced in 1680 with a peak population of 224 in 1843. The
community was dismantled in 1925 when the two remaining Jews joined the
Berlichingen congregation.

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