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zu den Synagogen in
Baden-Württemberg
Königheim (Main-Tauber-Kreis)
Jüdische Geschichte / Betsaal/Synagoge
Übersicht:
Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde (english
version)
In dem im Mittelalter im Besitz der Grafen von Wertheim
befindlichen und danach bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts zum Erzstift Mainz
gehörenden Königheim bestand eine jüdische Gemeinde zunächst im Mittelalter.
Bei der Judenverfolgung 1298 wurden auch die Königheimer Juden ermordet.
Seit 1422 waren wieder Juden am Ort. 1496 lebten in Königheim vier jüdische
Personen über 15 Jahre.
Die Entstehung der neuzeitlichen Gemeinde
geht in die 17.
Jahrhundert zurück. Seit 1647 wurden mehrere Juden in Königheim
genannt.
Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Zahl der jüdischen Einwohner
wie folgt: 1825 wurden 67 jüdische Einwohner gezählt, 1833 69, 1838 84,
1841 105, 1864 104, 1871 112. Die höchste Zahl jüdischer Einwohner
wurde um 1875 mit 121 Personen erreicht, danach ging die Zahl wiederum
zurück: 1880 109 jüdische Einwohner, 1885 102, 1890 94, 1895 80, 1900 81,
1905 77, 1910 71.
An Einrichtungen hatte die jüdische Gemeinde eine Synagoge, eine
jüdische Schule, ein rituelles Bad und (seit 1875) einen Friedhof.
Zur Besorgung religiöser Aufgaben der Gemeinde war ein Lehrer angestellt, der
zugleich als Vorbeter und Schochet tätig war. Von 1884 bis 1934 war 50 Jahre
lang als Lehrer in Königheim Simon Lichtenstetter tätig (siehe Bericht unten). Seit 1827 gehörte die
Gemeinde zum Rabbinatsbezirk Wertheim.
Im Ersten Weltkrieg fielen aus der jüdischen Gemeinde: Julius Groß
(geb. 10.5.1879 in Königheim, gef. 26.5.1915), Unteroffizier Isidor
Lichtenstetter (geb. 28.9.1897 in Königheim, gef. 20.6.1918), Louis
Lichtenstetter (geb. 13.3.1899 in Königheim, gef. 15.7.1918) und Benjamin Stern
(geb. 27.3.1881 in Gissigheim, gef. 1.7.1916). Ihre Namen stehen auf dem Gefallenendenkmal des jüdischen
Friedhofes.
Die jüdischen Händler und
Gewerbetreibenden hatten für Königheim eine große wirtschaftliche Bedeutung.
Bis nach 1933 gab es noch folgende Handels- und Gewerbebetriebe in
jüdischem Besitz: Viehhandlung Hermann und Leo Bauer (Spitzsteiggasse 2), Stoffhandel und Gemischtwaren Meta und Jakob Bauer (Hartmannsgasse 1), Getreide- und Landesproduktenhandlung Semmy Block
(Hauptstraße 6), Kurz- und Wollwaren Babette Groß (Langgasse 3, abgebrochen), Stoffhandlung, Konfektion und Grünkernaufkauf Josef Groß
(Hauptstraße 25), Glas- und Porzellanwaren Hermann Heinemann (Neugasse 2, teilweise abgebrochen), Viehhandlung Benno Sommer (Faktoreigasse 3), Viehhandlung Bernhard Sommer (Plangasse 1, abgebrochen), Metzgerei und Viehhandlung Bernhard und Philipp Sommer
(Hauptstraße 39), Viehhandlung Moses Sommer (Kapellengasse 1, abgebrochen, Torbogen und Wirtschaftsgebäude erhalten), Steingut- und Tonwarengeschäft Nanette Sommer (Neugasse 3), Textil- und Schuhgeschäft Sigmund Stern (Hardheimer
Straße 8).
1933 lebten noch 37 jüdische Personen in der Stadt. Durch die) zunehmenden Repressalien, die Wirkungen des
wirtschaftlichen Boykotts und die zunehmende Entrechtung verzogen alsbald
mehrere der jüdischen Einwohner oder wanderten aus. Die 1939 in Königheim verbliebenen 13 jüdischen
Personen wurden bis Herbst 1940 in das Haus von Moses Sommer (Kapellengasse 1) zwangseinquartiert.
Von den in Königheim geborenen und/oder
längere Zeit am Ort wohnhaften jüdischen Personen sind in der NS-Zeit
umgekommen (Angaben nach den Listen von Yad
Vashem, Jerusalem und den Angaben des "Gedenkbuches
- Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen
Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945"): Julius Bauer
(1870), Gerda Blein geb. Gross (1914), Amalie Goldschmidt geb. Marx (1865), Emil
Groß (1885), Regine Hirschberger geb. Stern (1886), Sigmund Marx (1868),
Johanna Rosenfelder geb. Bauer (1876), Sara Rosenfelder (1876), Lina Schulmann
geb. Fredrich (1880), Babette Selig (1868), Albert Sommer (1920), Bernhard
Sommer (1887), Hugo Sommer (1920), Moses Sommer (1886), Regina Sommer (1895),
Leo Stern (1907), Julie Tannenbaum (1907), Erna Weil geb. Stern (1890), Ida
Würzburger geb. Sommer (1889).
Weitere Erinnerungen an die jüdische Geschichte: an der westlichen Gemarkungszone gegen Eiersheim heißt ein Gewann
"Judenbuckel". Nach den Erinnerungen am Ort wurde an dem dortigen steilen Grenzweg bei Bestattungen in
Külsheim hier der Leichenwagen von den Juden mit vereinten Kräften hinaufgeschoben.
Aus der Geschichte der Gemeinde
Aus der Geschichte der
jüdischen Lehrer
Ausschreibung der Stelle des Lehrers, Vorbeters und
Schochet (1884)
Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 10. Juli 1884:
"Die israelitische Religionslehrer-, Vorsänger- und Schächterstelle
in Königheim, mit einem festen Gehalt von 500 Mark nebst 800 Mark
Nebeneinkommen und freier Wohnung, soll alsbald wieder besetzt werden.
Bewerber wollen sich unter Vorlage von Zeugnissen binnen 14 Tagen anher
melden.
Merchingen, den 7. Juli 1884. Bezirkssynagoge Tauberbischofsheim.
Dr. l. Heilbut." |
Zum Abschied von Lehrer Simon Lichtenstetter (1934)
Anmerkung: Simon Lichtenstetter ist 1865 in Kleinsteinach
geboren. Seine Frau Babette geb. Strauß ist 1862 in Königheim geboren. Die
beiden konnten 1939 noch in die USA emigrieren. Zwei Söhne des Ehepaares sind
im Ersten Weltkrieg gefallen (siehe oben) Ein weiterer Sohn - Julius
Lichtenstetter (geb. 1892 in Königheim) war später Kaufmann in Würzburg, wo
er ein kleines Wäschegeschäft, später die Damenkleider- und Mäntelfabrik
Julius Lichtenstetter führte (1936 in die USA emigriert)
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 6. Dezember 1934: "Königheim in Baden, 26. November
(1934). Am 1. Oktober 1934 waren 50 Jahre verflossen, dass Lehrer S.
Lichtenstetter in unserer Gemeinde wirkte. Aus diesem Anlass
veranstaltete die Gemeinde eine Feier, die die Verbundenheit zwischen
Lehrer und Gemeinde in schönster Weise zum Ausdruck brachte. Herr Vorsteher
Sommer sprach Begrüßungs- und Dankesworte im Auftrag der Gemeinde. Herr
Bezirksrabbiner Greilsheimer, Mosbach
würdigte in trefflicher Weise die Verdienste des Jubilars und sprach ihm
den Dank aus für seine treue Hingabe als Erzieher von zwei Generationen,
indem er ihm den Chower-Titel verlieh und im Auftrage des Oberrats der
Israelitischen Badens eine künstlerische Plakette überreichte. Der Bezirks-Älteste,
Herr Leopold Kahn, Wertheim und Lehrer
Kaufmann, Tauberbischofsheim
hielten ebenfalls Ansprachen und dankten für die Bezirkssynagoge und für
den Lehrerverein. Gesänge und Gedichte umrahmten die Feier, zu der
zahlreiche Gäste von auswärts erschienen waren. Zum Schluss dankte der
Jubilar für die ihm erwiesene Ehre. (Alles Gutes) bis 120 Jahre."
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Berichte
zu einzelnen Personen aus der Gemeinde
Zum Tod von Marx Marx (1923)
Artikel
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 28. Juni 1923: "Dieburg,
25. Juni (1923). Im Alter von fast 94 Jahren starb hier Marx Marx, der vor
Jahresfrist aus seiner Heimat Königheim in Baden hergezogen ist,
um den letzten Teil seines heiteren Lebensabends im Hause seiner Tochter,
Witwe Goldschmidt, zu verleben. Ein rüstiger und äußerst
geistesfrischer Greis, so schritt er in unseren Reihen, allbeliebt,
anspornend und beispielgebend in seiner schlichten Frömmigkeit, mit
seinem Eifer für die Religion, seiner Freude an jeder Mizwo-Tat. Zu den
ersten gehörte er stets in der Synagoge, von der ihn Wind und Wetter
nicht abhielten, so wie ihn das hohe Alter nicht daran hinderte, alle
Fastentage gewissenhaft zu halten. Ein ehrwürdiger Patriarch, der auf ein
langes Leben reiches Tätigkeit und echter Jüdischkeit zurückblickte,
ist mit ihm von uns gegangen, und bei der Überführung nach Königheim,
die seinem letzten Wunsche gemäß am Sonntag vor sich ging, fehlte keiner
von der hiesigen jüdischen Gemeinde, und auch die nichtjüdische Bevölkerung
war stark vertreten. Herr Lehrer Kaufmann, sowie der erste
Gemeindevorsteher, Herr Abraham Löb, sprachen ergreifende Worte des
Abschiedes und der Verehrung an den Heimziehenden, dessen Andenken uns
unvergesslich bleibt. Die Bestattung fand am Montag in Königheim,
ebenfalls unter großes Beteiligung statt." |
Zur Geschichte des Betsaales / der Synagoge
Nach einem Ratsprotokoll vom 7.
Dezember 1728 besuchten die Königheimer Juden bis 1726 die Synagoge in Gissigheim.
Bis um 1675 habe es jedoch in Königheim auch schon eine "Judenschule"
gegeben.
1726 wollten die Königheimer Juden jedoch wieder eine
eigene Synagoge und trafen sich seither im Haus des Juden Esel. Aus früheren
Zeiten hatten sie noch eine Torarolle, die sie für die Gottesdienste verwenden
konnten Zu diesen luden sie immer wieder den Vorsänger aus Gissigheim ein, da
sie selbst zu wenige Juden waren, um einen solchen in Königheim anzustellen.
1728 gab es Streit um die Königheimer Judenschule, da sich die Nachbarn über
das Geschrei und andere Ungemach wegen der Judenschule bei der Ortsherrschaft
beschwerten. Der Rat der Gemeinde stellte fest, dass auch in Külsheim
und (Tauber-)bischofsheim die
Juden ihre Gottesdienste feiern konnten. Da aber in Königheim seit 50 Jahren
keine Gottesdienste mehr stattgefunden hatten, man die geistliche Obrigkeit um
Erlaubnis nachsuchen müsse. Das Ergebnis dieses Streits ist nicht überliefert.
1780 wird berichtet, dass in Königheim ein Betsaal in einem Privathaus bestand.
1791 wird dies bestätigt; damals waren 12 jüdische Familien am Ort.
Anfang 1825 stellte die jüdische Gemeinde den Antrag zum
Bau einer neuen Synagoge; man war mit dem Zustand des bisherigen
Betsaales nicht mehr zufrieden. Das Bezirksamt genehmigte im April 1825 den Bau
von Synagoge und einem rituellen Bad und erwartete die Herstellung von beidem "binnen
Jahresfrist". Der Vorsteher der jüdischen Gemeinde Bärmann Sommer erklärte
gegenüber der Behörde, dass man aus eigenen Kräften die Synagoge nicht bauen
könne. Man bitte darum, eine Kollekte bei Glaubensgenossen durchführen zu
können. Da auch das Bezirksamt wusste, dass die Königheimer Juden "notorisch
alle arm" seien, wurde die Kollekte – allerdings erst Anfang September 1826 -
vom Direktorium des Main- und Tauberkreises genehmigt. Die Gemeinde musste noch
zwei Gemeindebevollmächtigte bestimmen, die die Kollekte durchführen könnten. 1827 konnte sich die Gemeinde nicht einigen, welchen
Bauplatz man verwenden solle. Vorsteher Hirsch Groß bat darum, dass diese Frage
von einem Bauverständigen des Bezirksamtes geklärt werden solle. Dieser
bestimmte als Grundstück einen Garten des Johann Joseph Zimmermann. Der Ertrag
der bis dahin durchgeführten Kollekte bei den auswärtigen Gemeinden erbrachte
nur etwa 250 Gulden. Durch Umlagen unter den eigenen Mitgliedern konnte die
Gemeinde bis 1829 1.350 Gulden ansparen. Es wurde deutlich, dass dies nicht zum
Neubau einer Synagoge ausreichen werde. So beschloss die Gemeinde im April 1829,
ein schon bestehendes Haus in Königheim für 2.500 Gulden zu kaufen und dieses
zu einer Synagoge umzubauen. Umbau und Einrichtung konnten nach dem Voranschlag
von Zimmermeister Diemer von Tauberbischofsheim für 252 Gulden vorgenommen
werden. Nachdem der Gemeinde im Juni 1831 eine Kapitalaufnahme von 1.050 Gulden
genehmigt worden war, konnte der Umbau noch 1831 durchgeführt werden. Insgesamt
entstand durch den Umbau im Vordergebäude am Brehmbach eine israelitische
Schule mit Lehrerwohnung; im hinteren Teil die Synagoge. Auch ein rituelles
Bad wurde eingerichtet.
1886 brannte die Synagoge mit einer benachbarten
Scheuer ab, was zu einem großen finanziellen Problem für die israelitische
Gemeinde wurde, zumal auf dem abgebrannten Gebäude noch eine Hypothekenschuld
von 1.700 Mark lastete. Die Baukosten einer neuen Synagoge wurden auf etwa
10.500 Mark geschätzt, während die Versicherung nur 5.600 Mark ersetzte.
Damals bestand die Königheimer Gemeinde aus 24 Haushaltungen mit zusammen 104
Personen. Da die Gemeinde nicht imstande war, die Kosten alleine aufzubringen,
bat sie wiederum um Durchführung einer Kollekte, die genehmigt wurde. Überraschend
schnell konnte man den Neubau durchführen. Im
Juli 1886 erstellte Bauführer Keim aus Königshofen die Pläne für den Neubau.
Im August 1886 erfolgte die Baugenehmigung eines Synagogenbaus an derselben
Stelle wie das abgebrochene Gebäude. Bis zum Dezember 1887 war der Bau
weitgehend fertig; die restlichen Arbeiten wurden bis zum Sommer 1888
abgeschlossen. Zum Wiederaufbau hatten Spenden auswärtiger jüdischer Personen
beigetragen, wie aus den in der Zeitschrift "Der Israelit" mehrfach
bescheinigten Spenden deutlich wird:
Spendenbescheinigungen zum Wiederaufbau der Synagoge in der
Zeitschrift "Der Israelit"
Anzeige
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 12. Oktober 1886:
"Zum Aufbau der abgebrannten Synagoge in Königheim (Aufruf vom
Synagogenrathe daselbst.). Von Ungenannten 15 Mark." |
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Anzeige
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 4. November 1886: "An
Herrn Synagogenrat D. Strauss in Königheim: zum Aufbau der abgebrannten
Synagoge daselbst 15 Mk. - Pf." |
Nur 50
Jahre blieb die Königheimer Synagoge Mittelpunkt jüdischen Gemeindelebens in
der Stadt.
In der Pogromnacht im November 1938 wurde die Königheimer
Synagoge geplündert; die Torarollen und anderes Inventar wurden auf dem
Sternplatz verbrannt. Das Gebäude selbst blieb stehen und kam in den Besitz der
Gemeinde Königheim. Im März 1945 ging das Gebäude beim Einmarsch der
amerikanischen Truppen durch Panzergeschosse in Flammen auf und wurde völlig
zerstört. Der Platz wurde mit einer Filiale der Städtischen Sparkasse
Tauberbischofsheim neu bebaut (Münzgasse 2/Hauptstrasse). Seit 1985 erinnert am
(ehemaligen) Gebäude der Post (Münzgasse 2) eine Gedenktafel an die Synagoge.
Sie wurde auf Grund der Initiative einer Klasse der örtlichen Grund- und
Hauptschule angefertigt. Inzwischen ist das auf dem Synagogenplatz stehende Gebäude
zu einem Wohnhaus mit Geschäft umgebaut.
Fotos
Historische Pläne/Foto:
(Quelle der Pläne: GLA Karlsruhe 380/4143)
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Plan des Grundstückes am
Brehmbach.
Zur Synagoge und zur Israelitischen Schule
kam man über die
Brehmbachbrücke
durch einen Synagogenhof. Rechts eine
Remise, vermutlich
zur Unterstellung
des Leichenwagens. |
Längsschnitt durch das
Synagogengebäude. Vom Synagogenhof
her führte an der Ostwand eine
Treppe
in den gewölbten Keller. |
Querschnitt durch das
Synagogengebäude von Osten gesehen.
Rechts das Schulhaus. Dazwischen
hinter
dem Eingang die Treppe zur Frauenempore. |
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Plan des Betsaales und dem
(gemeinsamen)
Eingangsbereich zur Synagoge und
zum Schul- und Lehrerhaus. |
Die Synagoge von Osten
gesehen; rechts
das israelitische Schul- und Lehrerhaus;
der gemeinsame
Eingang lag dazwischen. |
Die Synagoge von Osten
gesehen.
Rechts der Eingang
(wie auf Plan links). |
Fotos nach 1945/Gegenwart:
Fotos 2003:
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum 22.9.2003) |
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Links das Gebäude Münzgasse
2, wo die
ehemalige Synagoge stand; dem
Brehmbach zu stand das
"Israelitische
Schulhaus" (vgl. Karte oben) |
Die Gedenktafel ist (völlig
unauffällig)
rechts in der Nähe des Regenrohres
angebracht |
Die Gedenktafel |
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Links und Literatur
Links:
Literatur:
 | Franz Hundsnurscher/Gerhard Taddey: Die jüdischen Gemeinden in Baden.
1968. S. 157ff. |
 | Germania Judaica II,1 S. 442; III,1 S. 650-651. |
 | Franz Gehrig/Helmut Kappler: Königheim. Alter Marktflecken
und Weinort. Hg. Gemeinde Königheim. 1986.
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Article from "The Encyclopedia of Jewish life Before and During the
Holocaust".
First published in 2001 by NEW
YORK UNIVERSITY PRESS; Copyright © 2001 by Yad
Vashem Jerusalem, Israel.
Koenigheim Baden. The 13th century community was destroyed
in the Rindfleisch massacres of 1298. Jews settled again in the early 15th
century but a community was only formed after the Thirty years War (1618-48). A
synagogue was built in 1831 and a cemetery
was consecrated in 1875. In the 1830s, a Jewish elementary school began
operating. The Jewish population grew to 121 in 1875 (total 1,838) and then
declined steadily to 37 in 1933. By the end of 1938, 20 had emigrated and seven
moved to other German cities. On Kristallnacht (9-10 November 1938), the
synagogue was vandalized and in September 1939 the 13 remaining Jews were
confined to a single house under virtual arrest until the deportations to the
Gurs concentration camp on 22 October 1940. In all, 15 Jews were deported, three
survived.

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