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Zweibrücken (Rheinland-Pfalz)
Jüdische Geschichte / Synagoge / Synagogue
vgl. Seite mit Texten zur
Geschichte der jüdischen Gemeinde in Zweibrücken
(interner Link)
Übersicht:
Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde (english
version)
In Zweibrücken lebten Juden seit der ersten Hälfte des 18.
Jahrhunderts.
1743-46 wird Moses Löw aus Zweibrücken genannt. Er war "Juden-Oberschultheiß"
des Herzogtums Zweibrücken. Die Zahl der jüdischen Einwohner blieb zunächst
gering: 1768 und 1804 wurden jeweils 24 jüdische Personen in der Stadt gezählt, um im 19.
Jahrhundert durch Zuzug von Landgemeinden stark zuzunehmen: 1848 gab es 24 jüdische
Haushaltungen mit 158 Personen, 1875 237, 1905 282 Personen. Den jüdischen
Familien gehörten mehrere Handels- und Gewerbebetriebe, darunter eine Anzahl von
Viehhandlungen.
Bis 1879 war die Gemeinde dem Bezirksrabbinat Pirmasens
zugeteilt. Von 1879 bis 1911 war Zweibrücken Sitz eines Bezirksrabbinates.
1879 bis 1898 war Bezirksrabbiner Dr. Israel Mayer (gestorben 1898). Ihm
folgte Rabbiner Dr. Eugen Meyer, mit dem sich der Großteil der
jüdischen Gemeinde allerdings in jahrelangem Streit befand, der erst mit der
Verlegung des Bezirksrabbinates nach Pirmasens 1911 beendet wurde. Dr. Meyer
blieb Bezirksrabbiner mit Sitz in Pirmasens bis in die 1920er-Jahre, gefolgt von
Dr.
Dagobert Nellhaus (gleichfalls Pirmasens).
An Einrichtungen hatte die jüdische Gemeinde eine Synagoge (s.u.), eine
jüdische Schule (Elementarschule und Religionsschule), ein rituelles Bad und
einen Friedhof. Zur
Besorgung religiöser Aufgaben war neben dem Rabbiner (s.o.) ein Lehrer
angestellt, der zugleich als Kantor und Schächter tätig war. Zur Zeit der
Einweihung der neuen Synagoge 1879 wird Salomon Reitlinger genannt: er war
Lehrer in Zweibrücken von 1867 bis 1889. Sein Nachfolger war Max Bachenheimer,
der als Lehrer in Zweibrücken von 1889 bis 1929 wirkte.
Im Ersten Weltkrieg fielen aus der jüdischen Gemeinde: Julius
Bachenheimer (geb. 9.5.1894 in Zweibrücken, gef. 2.8.1916), Oskar Roos (geb.
9.12.1892 in Kehl, gef. 10.9.1914), Gefreiter Raphael Sänger (geb. 20.8.1896 in
Zweibrücken, gef. 3.7.1916), Moses Strauß (geb 27.5.1894 in Zweibrücken, gef.
15.3.1915).
Um 1924/25 gehörten dem
Synagogenvorstand Max Levi, Jakob Müller, Ludwig Adler und Ludwig Marcus an.
Anfang der 1930er-Jahre war 1. Vorsitzender Ludwig Marcus, 2. Vorsitzender
Leopold Jean, Schriftführer und Schatzmeister war Jakob Müller. Lehrer, Kantor
und Schächter war um 1924/25 der bereits genannte Max Bachenheimer; ihm folgte Lazarus Bernstein.
Den jüdischen Religionsunterricht besuchten um 1932 noch 18 Kinder. An jüdischen
Vereinen bestanden der Israelitische Männerverein, der Israelitische
Frauenverein, eine Ortsgruppe des Central-Vereins und der Jüdische
Geselligkeitsverein. Zur jüdischen Gemeinde in Zweibrücken gehörten auch die
in Niederauerbach lebenden jüdischen Personen.
Von den 1933 in der Stadt noch lebenden 155 jüdischen Einwohner konnte ein
größerer Teil noch auswandern. Beim Novemberpogrom 1938 wurde die
Synagoge zerstört (s.u.). Die letzten 16 jüdischen Einwohner wurden im
Oktober 1940 nach Gurs deportiert.
Von den in Zweibrücken geborenen und/oder
längere Zeit am Ort wohnhaften jüdischen Personen sind in der NS-Zeit
umgekommen (Angaben nach den Listen von Yad
Vashem, Jerusalem und den Angaben des "Gedenkbuches
- Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen
Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945"): Paul Allas (1895), Rosa Altgenug (1871), Henriette Altschüler geb. Simon (1857), Bertha
Annathan (), Karoline Annathan (1885), Helene Aron geb. Altschüler (1872),
Wilhelm Bachenheimer (1901), Elisabeth Wilhelmine Benjamin geb. Heymann (1871),
Karola Berg geb. Schwarz (1909), Lilo Blumenthal geb. Neu (1882), Paula Bär
geb. Eilbott (1891), Rosa Defiber geb. Rheinheimer (1874), Chana Klara Dellheim
(1898), Emil Dellheim (1892), Berta Domberger geb. Weis (1885), Albert Dreifuß
(1887), Hilde Dreifus geb. Jean (1907), Laure Dreifus (1931), Paul Elias (1895),
Berta Eskeles geb. Marx (1895), Hermann Eskeles (1865), Hugo Eskeles (1888),
Senta Lore Eskeles (1925), Rosa Forst
geb. Eskeles (1885), Menasche Max Goldmann (1900), Leopold Gross (1879), Jacob
Gugenheim (1870), Michael Gugenheim (1872), Johanna Haas geb. Nauhöfer (1870), Rosa
Hene geb. Dreyfuss (1864), Ida Israel geb. Altschüler (1887), Gustav Jacob
(1874), Jenny Jean geb. Reich (1883), Moritz (Mauritz) Jean (1880), Olga Jean geb.
Reich, Luitpold Kahn (1894), Moritz Kahn (1888), Emma Katz (1881), Joseph Katz
(1904), Emilie Kaufmann geb. Bloch (1882), Grete Kern geb. Simon (1908), Irma
Kern (1887), Amalie Koch geb. Eskeles (1889), Claire (Klara) Lambertz geb. Simon
(1881), Karl Lanninger (1906), Heinrich Lesem (1879), Johanna Lesem (1879), Leo
Lesem (1864), Eugen Levi (1865), Bertha Levy geb. Mai (1873), Else Mai (1900),
Semmy Mannheimer (1876), Arthur Mendel (1901), Hertha Meyer geb. Bär (1910),
Ilse Karoline Meyer (1901), Walter Meyer (1903), Mathilde Michel geb. Blum
(1891), Berta Moses (1888), Eugen Moses (1883), Fritz Moses (1912), Simon
Nebel (), Bertha Oppenheimer geb. Wohlgemuth (1878), Bertha Rosenstiel geb.
Mayer (), Max Rosenstiel (1864), Elisabeth Schönfrank geb. Bernheimer (1898),
Günter Schönfrank (1930), Siegfried Schragenheim (1890), Harry Schu (1923),
Eugen Schwarz (1892), Elisabeth Schönfrank (1898), Günter Schönfrank (1930),
Blondine Simon (1882), Frieda Simon geb. Jacob (1884), Wilhelm Simon (1875),
Josef Singer (1921), Erna Strauss geb. Eilbott (1889), Johanna Ullmann geb.
Reinheimer (1876), Eugen Weis (1880), Irma Weiss (195), Gertrud Weiss (1905),
Hilde Wohlgemuth (1893).
Zur Geschichte der Synagogen
Eine Synagoge wird erstmals 1815 genannt. Sie dürfte angesichts der damals
noch geringen Zahl jüdischer Einwohner nur wenige Jahre zuvor eingerichtet
worden sein. 1833 wurde eine neue Synagoge am Ende der Judengasse eingeweiht, wozu
ein älteres Gebäude umgebaut worden war.
Seit 1868 gab es Überlegungen zum Bau einer neuen Synagoge.
1871 konnte ein
geeigneter Bauplatz gekauft werden. 1877 bis 1879 wurde auf dem
Eckgrundstück Wallstraße/Ritterstraße durch die Architekten Oberbaurat von
Siebert aus Speyer und Bezirksbaumeister Rau aus Zweibrücken eine neue Synagoge
erstellt. Sie kostete die Gemeinde 60.000 Mark. Die feierliche Einweihung der
Synagoge war am 1. und 2. August 1879.
Bei der Synagoge handelte
es sich um einen zweigeschossigen Sandsteinquaderbau mit turmartigen Rosaliten.
Oberhalb des Eingangsportals an der Westseite befand sich eine Rosette. Im
Innenraum gab es 150 Plätze im Betsaal der Männer. Auf der Frauenempore waren
50 Plätze vorhanden. Zur Ausstattung gehörte auch eine Orgel.
Bericht zur Einweihung der Synagoge am 1. und 2. August
1879
Artikel
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 20. August 1879: "Am
1. und 2. August letzthin wurde die neue Synagoge in Zweibrücken
eingeweiht. Einsender war in der Synagoge während des Gottesdienstes und
hörte daselbst zu seinem Erstaunen den dortigen Lehrer Reitlinger, wie er
als Kantor auf die feierlichste und andachterhebenste Weise mit dem
Synagogen-Chor funktionierte. Herr Lehrer und Kantor Reitlinger besitzt
neben einem deutlichen Vortrag der Gebete und Gesänge eine äußerst
schöne, angenehme, klangvolle, feste und umfangreiche Tenorstimme,
wodurch er sich bei den Hiesigen sowohl, als auch bei den Auswärtigen,
welche dem Gottesdienst anwohnten, allgemeinen sehr großen Beifall
erwarb." |
Werbung der für die
Synagogenbeleuchtung verantwortlichen Firma (1886)
Anzeige
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 29. März 1886: "Zulauf
& Co. Inhaber: Wilhelm und Josef Reinach. Mainz und Höchst
am Main.
Fabrik in allen Gas- und Wasserartikeln, Luster, Lampen, Ampeln,
Suspensions, Hähnen, Closets, Badewannen etc. etc.
Spezialität. Synagogenbeleuchtung. Eingerichtet wurden von uns in
allerletzter Zeit die Synagogen Zweibrücken, Saargemünd, Alzey,
Oberstein, Tübingen, Meiningen etc. etc." |
Schülergottesdienst in der Synagoge
(1885)
Anmerkung: die hebräischen Begriffe beziehen sich auf bestimmte
Stellen in der Liturgie des Gottesdienstes und werden hier nicht
wiedergegeben.
Bericht
in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 1. Januar 1885:
"Zweibrücken, 17. Dezember (1885). Am ersten Sabbath Chanukkah
Nachmittag wurde in hiesiger Synagoge durch Bezirksrabbiner Dr. Mayer zum
ersten Male Schülergottesdienst abgehalten. Wir teilen die Art der
Einrichtung mit, weil wir glauben, dass dieselbe in ihrer Eigenart wohl
weiterer Berücksichtigung empfohlen werden kann. Von der Erwägung
ausgehend, dass ein derartiger Gottesdienst nur durch die lebendige
Teilnahme der Schüler selbst lebensfähig wird, wurde angeordnet, dass
... ein Schüler den Inhalt des Wochenabschnittes in gedrängter Kürze
erzählt, worauf der Rabbiner einige belehrende und ermahnende Worte an
die Schüler richtet. Ein anderer Schüler übersetzt dann die erste
Paraschah des folgenden Wochenabschnitts, worauf 'ausgehoben' und in
weiterem Fortgange Minchah gebetet wird. Außerdem soll in Bälde auch das
'Leinen' durch Schüler erfolgen und beim 'Aus- und Einheben' ... durch
die Schüler gesungen werden.
Auf diese Weise wird der Schülergottesdienst durch die Schüler selbst
versehen, es wird ein erlaubter Ehrgeiz geweckt und der ausgeübte Zwang
(der Besuch des Gottesdienstes ist obligatorisch) wird nicht als solcher
empfunden, sondern die Jugend geht mit Lust und Liebe in die
Synagoge.
(Diese Einrichtung entspricht in etwa den Vorschlägen, die wir für
derartigen Gottesdienst gemacht. Doch wird man hierbei nicht stehen
bleiben können, ohne wieder in die Schulbank zu geraten.
Redaktion)." |
Jugendgottesdienste in der Synagoge - Rabbiner Dr. Mayer berichtet (1889)
Artikel
in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 14. Dezember
1886: "Zweibrücken, 2. Dezember (1886). Im Hinblicke auf die Mainzer
Korrespondenz in Nr. 48 Ihres geschätzten Blattes teile ich gern als
Beitrag zur bestmöglichen Lösung der wichtigen Frage des
Jugendgottesdienstes die Einrichtung des dahier schon mehrere Jahre
bestehenden mit. Von der Ansicht ausgehend, dass das Interesse der Jugend
sowohl als auch der Eltern umso reger und lebendiger sein würde, je mehr
die Jugend selbsttätigen Anteil am Gottesdienst nehme, habe ich dieser
die Hauptarbeit zugeteilt. Vor dem 'Ausheben' des
Sabbat-Minchoh-Gottesdienstes referiert zunächst ein Schüler der oberen
Klassen des Gymnasiums oder der Realschule über den Vormittags
vorgelesenen Wochenabschnitt. Kurze eingeflochtene selbständige
Bemerkungen sind gestattet. Im Anschlusse hieran ergänze und berichtige
ich je nach Bedürfnis und halte sodann eine kurze Ansprache, welche
selbstverständlich dem Interesse und dem Verständnis der Jugend besonders
entgegenkommt. Hierauf übersetzt abwechselnd ein Schüler der unteren und
mittleren Klassen die erste Paraschah des kommenden Wochenabschnittes. Die
Schüler erhalten zu ihren Vorträgen, auf die sie sich ohne jede
Mitwirkung des Lehrers vorbereiten, 8 Tage Vorbereitungszeit. Natürlich
muss der Unterricht im Hebräischen ein solcher sein, dass die Schüler
die gestellte Aufgabe auch selbständig lösen können, was hier der Fall
ist. Die 'Mizwohs' werden bei diesem Gottesdienste nur Schülern
zugeteilt. Ich bemerke noch, dass der Besuch des Gottesdienstes auf Grund
der Disziplinarbestimmungen obligatorisch ist und dass die Schulbehörden
demselben die regste Teilnehme zuwenden. Dr. Mayer, Bezirksrabbiner." |
1927 oder
1929/30 erfolgten Renovierungsarbeiten in der Synagoge.
Beim Novemberpogrom 1938 wurde die Synagoge von SS-Männern
aufgebrochen und niedergebrannt. Die Inneneinrichtung und der Dachstuhl brannten
völlig aus. Die herbeigerufene Feuerwehr beschränkte sich auf den Schutz der
Nachbargebäude. Wenig später (1939) wurde die Synagoge abgebrochen. Das Grundstück
ging an die Reichsfinanzkammer.
Im August 1950 wurde das Synagogengrundstück an die Jüdische
Kultusgemeinde der Rheinpfalz rückerstattet, die es ihrerseits 1958 an den Orden
der armen Franziskanerinnen in Mallersdorf verkaufte. Einige Jahre später wurde
die evangelische Kirchengemeinde Besitzerin des Grundstückes. Eine Gedenktafel
wurde im Mai 1970 angebracht. Eine neue Tafel aus Bronze wurde am 10. November
1988 bei einer Gedenkfeier enthüllt.
Adresse der Synagoge:
Ecke Wallstraße / Ritterstraße
Fotos/Pläne:
(Quellen: obere Zeile links: Sammlung Hahn; obere Zeile Mitte:
Rudolf Wilms. Zweibrücken auf alten Ansichten und Postkarten. 1980; Pläne aus:
Synagogen. Rheinland-Pfalz-Saarland s.Lit.)
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Die Ritterstraße in
Zweibrücken
mit der Synagoge
(Postkarte von 1916) |
Historische Ansicht
der
Synagoge |
Pläne zur Synagoge: oben
Vorderansicht,
unten Seitenansicht |
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| Grundriss der Empore |
Grundriss des Erdgeschosses |
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Gedenken an die
Synagoge
(Fotos von 2011 von Bernhard Kukatzki) |
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Die Gedenktafel
für die zerstörte Synagoge an der Wallstraße |
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Links und Literatur
Links:
Literatur (Auswahl):
 | Art. "Zweibrücken" in: "und dies ist
die Pforte des Himmel". Synagogen Rheinland-Pfalz - Saarland. Reihe: Gedenkbuch
der Synagogen in Deutschland Bd. 2. 2005 S. 414-416 (mit weiterer
Literatur). |
 | Otmar Weber: Die Synagogen in der Pfalz von
1800 bis heute. Dahn 2005. S. 160-162. |

Article from "The Encyclopedia of Jewish life Before and During the
Holocaust".
First published in 2001 by NEW
YORK UNIVERSITY PRESS; Copyright © 2001 by Yad
Vashem Jerusalem, Israel.
Zweibruecken Palatinate. Individual Jews
lived in the city during the Middle Ages. In the 19th cent., the Jewish
population grew from 24 in 1804 to 174 in 1827 and 238 (total 8,393) in 1871.
Cattle dealing was a major source of livelihood. A synagogue is mentioned in
1815. A new Reform synagogue with an organ and a choir, built in the Eastern
style, was consecrated in 1870. In 1878, Zweibruecken became the seat of the
district rabbinate. The synagogue windows were smashed in 1927 during local New
Year's celebrations. In 1933, the Jewish population was 149. In the Nazi period,
28 Jews belonged to a Zionist group. Fifteen children were removed from public
schools in 1936. On Kristallnacht (9-10 November 1938), the synagogue was
burned, two Jewish stores were destroyed, and 20 Jewish men were arrested. A
total of 30 Jews left the city, 16 for the United States. Sixteen were deported
to the Gurs concentration camp on 22 October 1940. Nineteen perished in the
Holocaust.

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