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zu den Synagogen in
Baden-Württemberg
Impfingen (Stadt Tauberbischofsheim, Main-Tauber-Kreis)
Jüdische Geschichte / Betsaal/Synagoge
Übersicht:
Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde
In dem bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts bischöflich-würzburgischen
Impfingen bestand eine jüdische Gemeinde bis zu ihrer Auflösung im Juni 1913.
Ihre Entstehung geht in die Zeit des 16./Anfang des 18. Jahrhundert zurück.
1590 wird Mose Jud von Impfingen in einer Urkunde in Wenkheim genannt, 1591/92
die beiden Juden Berlin und Mosse, 1704 bis 1717 Löw, Mayer und Sambsel.
Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Zahl der jüdischen
Gemeindeglieder wie folgt: 1826 37 jüdische Einwohner, 1833 44, 1838
52, 1841 57 (höchste
Zahl), 1864 36, 1871 30, 1875 41, 1880 41, 1885 37, 1990 24, 1895 25, 1900 18,
1905 11, 1910 14.
An Einrichtungen hatte die jüdische Gemeinde eine Synagoge (s.u.), eine
jüdische Schule und ein rituelles Bad. Zur Besorgung religiöser Aufgaben der
Gemeinde war ein Lehrer angestellt, der zugleich als Vorsänger und
Schochet tätig war. Im 19. Jahrhundert war über 50 Jahre
lang - von 1836 bis zu seinem Tod 1886 Lehrer Levi (Löb) Neumann in Impfingen tätig.
Nach seinem Tod wurde die Stelle des Lehrers gemeinsam mit Hochhausen
ausgeschrieben (siehe unten Auschreibung von 1887). Die Toten der Gemeinde wurden auf dem
jüdischen Friedhof in Wenkheim beigesetzt
(vgl. Bericht zum Tod von Lehrer Levi Neumann).
1827 wurde
Impfingen dem Bezirksrabbinat Wertheim zugeteilt, das 1850 bis 1864 vorübergehend
seinen Sitz in Tauberbischofsheim hatte.
1933
lebten noch drei jüdische Personen am Ort. Zwei davon starben vor 1938: Ida
Ehrlich, die ein Kolonialwarengeschäft am Ort betrieben hatte, sowie Sophie
Heumann, die im Altersheim in Gailingen am
5. März 1937verstorben ist (Beisetzung auf dem jüdischen Friedhof
in Gailingen).
Henriette Heimann wurde am 22. Oktober 1940 nach Gurs deportiert und ist umgekommen.
Von den in Impfingen geborenen und/oder
längere Zeit am Ort wohnhaften jüdischen Personen sind in der NS-Zeit
umgekommen (Angaben nach den Listen von Yad
Vashem, Jerusalem und den Angaben des "Gedenkbuches
- Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen
Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945"): Adolf Gutmann (1878),
Josef Gutmann (1908), Henriette Heimann (1875), Sanchen Heimann geb. Heumann
(1880), Emma Kuttner geb. Gutmann (1874).
Berichte aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde
Aus der Geschichte der
jüdischen Lehrer
Zum Tod von Karoline Neumann, der Frau von
Lehrer Neumann (1881)
Anzeige
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 20. Juli 1881: "Nachruf!
Impfingen bei Tauberbischofsheim. Die israelitische Gemeinde dahier
hat einen schmerzlichen Verlust zu beklagen. Karoline, die Frau des
Herrn Lehrer Neumann dahier, ist nicht mehr. Am 7. Tammus
(4. Juli 1881) hauchte sie ihren Geist aus. Unsere Lebensjahre das sind
siebzig Jahre sagt König David in seinen Psalmen (Psalm 90,10).
Dieses Lebensziel hatte sie nahezu erreicht und eine 25 Jahre lange
zufriedene glückliche Ehe verlebt. Sie war noch eine jener Frauen, von
denen das jetzige Zeitalter leider nur sehr wenig aufzuzählen hat. In
Bescheidenheit und Frömmigkeit wandelte sie den Pfad des Lebens. Möge
der Allgütige, der das Heilmittel für die Wunde geschaffen, bevor er sie
schlägt, Balsam streuen auf die Wunden den nun alleinstehenden fast
trostlosen Mannes, und die Dahingeschiedene in Frieden ruhen lassen und
weitere Unglücksfälle von uns abwenden.
Nathan Heumann." |
Zum Tod von Lehrer Levi Neumann (1886)
Anzeige
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 13. September 1886: "Nekrolog.
Impfingen bei Tauberbischofsheim. Niedergebeugt von Kummer und Schmerz
ergreife ich die Feder, um den Lesern Ihres geschätzten Blattes die
traurige Nachricht zu verkünden, dass es der Wille des Höchsten war,
unsern vielgeliebten und allgemein verehrten Lehrer Levi Neumann nach
kurzem Leiden am Freitag vor dem Heiligen Schabbat mit der Parascha
Reeh (d.h. am Freitag, 27. August 1886) in das Jenseits
abzurufen.
Groß ist unser Schmerz, unausfüllbar diese für uns eingerissene
Lücke.
Mit einem kärglichen Einkommen und einfacher Wohnung sich begnügend,
verwaltete der Verewigte ein halbes Jahrhundert hindurch die hiesige
Stelle als Lehrer, Vorbeter und Schochet zur völligen
Zufriedenheit der ganzen Gemeinde. Sein Bestreben ging nur dahin, Tora
zu lernen und zu verbreiten. Er machte es sich zu Aufgabe, seine Schüler
als wahre und echte Jehudim zu erziehen und heranzubilden. Am 12. Mai
dieses Jahre feierte der teure Dahingeschiedene sein 50-jähriges
Dienst-Jubiläum, an welchem er nicht nur von der hiesigen Gemeinde,
sondern auch von unseren Nachbargemeinden Tauberbischofsheim
und Hochhausen mit wertvollen Geschenken
beehrt wurde. Auch seitens des Großherzoglichen Oberrats der Israeliten
kam ihm seiner treuen langjährigen Dienste wegen, ein
Anerkennungsschreiben mit einem Geldgeschenke von 100 Mark zu.
Was der Verstorbene für die Armen des heiligen Landes getan, ist vielen
und besonders den Lesern dieses Blattes bekannt. Er versäumte keine
Gelegenheit zu sammeln; er spendete selbst und veranlasste andere zu
spenden...
Überall, wohin die traurige Kunde von dem Dahinscheiden des Verstorbenen
gelangte, war man bestürzt, niedergeschlagen und in tiefe Trauer
versetzt. Und warum sollte man es nicht sein? Sind doch Männer, die an
Gelehrsamkeit und strenger Religiosität hervorragen, leider jetzt so
selten zu finden...
Zur Beerdigung, welche am Rosch Chodesch Elul (31. August 1886)
Nachmittags 3 Uhr stattfand, hatte sich fast alle Mitglieder unserer
Nachbargemeinden mit Frauen und Kindern eingefunden; jeder wollte dem
dahingeschiedenen, der die Mitte der 70 überschritten, die letzte Ehre
noch erzeigen. Die Leiche wurde in die Synagoge vor das Allerheiligste
getragen, wo der Verewigte so oft in größter Andacht sein Gebet zum
Allmächtigen empor geschickt hatte. Hier sprach Herr Lehrer Driesen aus Tauberbischofsheim
schöne und ergreifende Worte über das Leben und Wirken des
Dahingeschiedenen. Auf dem Friedhof in
Wenkheim, woselbst sich auch viele Mitglieder der Nachbargemeinden
Neubrunn, Oberaltertheim und Unteraltertheim
eingefunden, hielt Herr Lehrer Neumann aus Altertheim eine kurze schöne
Ansprache, wobei kein Auge tränenleer blieb. Möge der Allgütige der nun
alleinstehenden Witwe Trost und Beruhigung senden und weitere Unglücksfälle
von unserer kleinen Gemeinde abwenden." |
Ausschreibung der Stelle des Religionslehrers / Vorbeters / Schochet 1887
Anzeige
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 24. November 1887:
"Vakanz. Die Religionslehrer-, Vorsänger- und Schächterstelle in
Hochhausen a.T. mit Filial Impfingen,
mit einem festen Einkommen von Mark 500 und Nebenverdienst von ca. Mark
350, soll durch einen ledigen jungen Mann baldigst besetzt werden.
Geeignete Bewerber wollen ihre mit Zeugnisabschriften belegten Gesuche an
den Unterzeichneten richten.
Mosbach, 22. November 1887. Dr. Löwenstein, Bezirksrabbiner." |
Aus dem jüdischen
Gemeindeleben
Auflösung der jüdischen Gemeinde (1913)
Mitteilung
in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 29. August 1913:
"Die drei Gemeinden Hochhausen
an der Tauber und im Synagogenbezirk Mosbach ... und Impfingen sind
für aufgelöst erklärt worden." |
Berichte zu
einzelnen Personen aus der Gemeinde
Lehrer Bernhard Heumann aus Impfingen erhält das Eiserne
Kreuz (April 1915)
Mitteilung
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 15. April 1915: "Impfingen,
10. April (1915). Vizefeldwebel der Reserve, Lehrer Bernhard Heumann aus
Impfingen Amt Tauberbischofsheim, hat das Eiserne Kreuz
erhalten." |
Lehrer Bernhard Heumann wird zum Offizier befördert (Dezember 1915)
Mitteilung
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 16. Dezember 1915: "Impfingen,
13. Dezember (1913). Herr Lehrer Bernhard Heumann von hier wurde zum
Offizier befördert." |
Zur Geschichte des Betsaales/der Synagoge
In der ersten Hälfte des 19.
Jahrhunderts befand sich ein Betsaal im 2. Stock des Hauses von Löb
Ehrlich. 1850 wurde allerdings sehr darüber geklagt, dass dieser Betsaal mehr "einer
alten Kammer als einem Gotteshaus gleich sieht". Der Raum sei in einem "sehr
bedauerlichen Zustand" und so klein, dass die Frauen außerhalb des eigentlichen
(Männer-)Betsaales unter dem Ziegeldach stehen müssten, "was der Gesundheit
sehr nachteilig" sei, weil sie hier "der Kälte und der Hitze ausgesetzt"
seien. Man sehnte sich in der Gemeinde nach einer Synagoge. Die Voraussetzungen
waren allerdings gerade um 1850 sehr schwierig. Die relativ wenigen
Gemeindemitglieder hatten großenteils wenig oder gar kein Vermögen. Zudem war
es um die anderen Einrichtungen der Gemeinde noch schlechter bestellt. Ein
rituelles Bad war seit Jahren nicht mehr vorhanden und das kleine israelitische
Schulhaus war 1848 abgebrannt.
Aber die Gemeinde gab trotzdem nicht auf und
wandte sich in dieser Notlage an die Behörden. Dazu erschienen am 22. Januar
1850 die Impfinger Synagogenräte Fälklein Gutmann und Bärmann Gutmann auf dem
Oberamt und trugen das Anliegen der Gemeinde vor. Die Schwierigkeiten des
Gemeindelebens könnten nach ihrer Meinung leicht gelöst werden, wenn ein Haus
mit Betsaal, Schule, Lehrerwohnung und rituellem Bad vorhanden wäre. Das
Bezirksamt Tauberbischofsheim ließ sich überzeugen und schrieb am 22. Februar
1850 einen Bericht an die Oberbehörden zur Notlage der Impfinger Gemeinde. Beim
Oberrat der Israeliten und bei der Regierung des Unterrheinkreises fragte das
Bezirksamt nach, ob der Impfinger Gemeinde wenigstens eine Kollekte zum Bau
einer Synagoge genehmigt werden könnte. Der Oberrat sprach sich dafür aus und
gab den Antrag an das Ministerium des Inneren weiter. Die Kollekte wurde
genehmigt und konnte erfolgreich durchgeführt werden, sodass Synagogenvorsteher
Marx Haymann in einem Schreiben an das Bezirksamt im März 1851 glücklich
vermelden konnte, dass der Bau "durch menschenfreundliche Spendungen ausgeführt
werden kann". Die Gemeinde hatte sich inzwischen einen Kostenvoranschlag für
das Synagogengebäude in Höhe von 1.424 Gulden erstellen lassen, von
denen die Versicherung 295 Gulden für das abgebrannte Schulhaus übernahm. Der
Bau war zunächst auf dem Platz der abgebrannten Schule geplant, doch suchte die
Gemeinde nach einem günstiger gelegenen Grundstück, da das Schulhaus in einem
Bereich des Ortes stand, wo man regelmäßig mit Überschwemmungen der Tauber zu
rechnen hatte. Auch war der Platz sehr schmal für die geplante Synagoge. Einen
neuen Bauplatz konnte man auf den heutigen Grundstück Am Baumgarten 7 finden.
Im Mai 1851 genehmigte Oberbauinspektor Moosbrugger den Bauplan mit einigen Veränderungsvorschlägen,
sodass in den folgenden Monaten die Bauarbeiten vergeben und im Laufe des Jahres
1852 durchgeführt werden konnten. Am 17. Januar 1853 wurde das neue
Synagogengebäude Impfingens feierlich eingeweiht. Im Gebäude waren auch das
Schulzimmer, die Lehrerwohnung und das rituelle Bad untergebracht. Trotz der
erfolgreich durchgeführten Kollekte hatte die Gemeinde allerdings noch
jahrelang damit zu tun, ihr Darlehen zurückzuzahlen, das zur Begleichung der
restlichen Kosten aufgenommen werden musste.
Die Synagoge wurde bis zur Auflösung der jüdischen
Gemeinde 1913 genutzt, 1919 verkauft und zu einem Wohnhaus umgebaut.
1920 war - offenbar mit Zustimmung des Oberrates in Karlsruhe - geplant,
einen Teil der Synagogengegenstände in einer öffentlichen Versteigerung zu
verkaufen, doch wurde dies auf Grund des Protestes jüdischer Familien
verhindert. Hierzu berichtet die orthodoxe Zeitschrift "Der Israelit"
in einem kritischen Artikel:
Artikel
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 19. Februar 1920: "Zwei
Anfragen an den Oberrat der Israeliten. Karlsruhe, 3. Januar (1920).
Vor etwa 14 Tagen wurde in Tauberbischofsheim durch den Bezirksältesten
Rechtsanwalt Spiegel daselbst öffentlich bekannt gegeben, dass auf dem
Rathaus israelitische Kirchengegenstände versteigert werden sollen. Bei
näherer Erkundigung jüdischer Bürger, erfuhren diese, dass es sich um
Synagogengegenstände, Mäntelchen (sc. für Torarollen), Wimpeln,
Leuchter und Schofar handele, die aus der aufgelösten Gemeinde Impfingen
herstammten. Darob große Erregung unter der jüdischen Bevölkerung. Und
erst als bei dem Bezirksältesten Protest eingelegt wurde, hat sich diese
bewogen gefühlt, von einem Verkauf der Mäntelchen, Wimpeln und Schofar,
Abstand zu nehmen.
Warum nimmt der Oberrat auf jüdisches Empfinden nicht soviel Rücksicht,
die Gegenstände der Gemeinde in Tauberbischofsheim
zuzuweisen, (an die er ja auch die noch in Impfingen verbleibenden
Familien überwiesen hat), anstatt Geld aus solchem Verkauf
herauszuschlagen?"
Die zweite Anfrage bezieht sich auf praktische Schwierigkeiten der
jüdischen Lehrerausbildung in Tauberbischofsheim. |
Das Synagogengebäude
wurde nach 1990 abgebrochen; das Grundstück ist neu bebaut (Am Baumgarten 7).
Fotos
Historische Pläne:
Zur Synagoge sind keine historischen Fotos oder Pläne bekannt, jedoch gibt es
Pläne zur "Erbauung eines Frauenbades der Israelitischen Gemeinde
Impfingen" von 1864:
(Quelle: GLA Karlsruhe 380/4117-4119)
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Ansicht des Grundstückes an
der Tauber (links:
Gras- und Baumgarten des Christian Müller),
wo das
rituelle Bad als Anbau zu einem
jüdischen Wohnhaus erstellt wurde. |
"Durchschnitt" durch
den Anbau, in
dem das rituelle Bad (auf Grundstücksplan
als
"Badloch" bezeichnet)
erstellt wurde. |
Fotos nach 1945/Gegenwart:
Fotos um 1985:
(Fotos: Hahn) |
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Die ehemalige
Synagoge Impfingen |
Eingang zur
ehemaligen Synagoge |
Das einzige auffallende Merkmale ist das
kleine Rundfenster im Giebel |
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Foto 2003:
(Foto: Hahn,
Aufnahmedatum 22.9.2003) |
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Das Nachbarhaus zur ehemaligen
Synagoge ist geblieben (vgl. oben);
das Synagogengrundstück ist neu
bebaut |
Links und Literatur
Links:
Literatur:
 | Franz Hundsnurscher/Gerhard Taddey: Die jüdischen Gemeinden in Baden.
1968. S. 271. |
 | Eine Abbildung des Grabsteines der am 5. März 1937
verstorbenen Sophie Heumann ist in der Dokumentation von Naftali Bar Giora Bamberger:
"Der jüdische Friedhof in Gailingen". 1994 Bd. 2 S. 506 Nr. 819
zu finden. |
 | Joseph Walk (Hrsg.): Württemberg - Hohenzollern -
Baden. Reihe: Pinkas Hakehillot. Encyclopedia of Jewish Communities from
their foundation till after the Holocaust (hebräisch). Yad Vashem Jerusalem
1986. S. 354 (Anhang zum Artikel Tauberbischofsheim). |
 | Joachim
Hahn / Jürgen Krüger: "Hier ist nichts anderes als
Gottes Haus...". Synagogen in Baden-Württemberg. Band 1: Geschichte
und Architektur. Band 2: Orte und Einrichtungen. Hg. von Rüdiger Schmidt,
Badische Landesbibliothek, Karlsruhe und Meier Schwarz, Synagogue Memorial,
Jerusalem. Stuttgart 2007.
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