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zu den Synagogen in
Baden-Württemberg
Michelfeld (Gemeinde Angelbachtal,
Rhein-Neckar-Kreis)
Jüdische Geschichte / Betsaal/Synagoge
Übersicht:
Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde (english
version)
In Michelfeld bestand eine jüdische Gemeinde bis 1935.
Ihre Entstehung geht in die Zeit des 16./18. Jahrhunderts zurück (erste
Nennungen 1548, dann wieder seit 1721).
Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Zahl der jüdischen Einwohner
wie folgt: 1807 125 jüdische Einwohner, 1825 172 (15,3 % von insgesamt 1.126
Einwohnern), höchste Zahl um 1839 mit 242 Personen, 1871 167, 1875 144
(11,0 % von insgesamt 1.304), 1887 134, 1900 54 (3,8 % von 1.433), 1910 22 (1,6
% von 1.417).
Die jüdischen Gemeinden verdienten ihren Lebensunterhalt durch Handel mit Vieh,
Landesprodukten und Textilien. Auch trugen sie zur Industrialisierung des Ortes
bei: 1808 errichtete Zacharias Oppenheimer eine Wolltuchfabrik (später:
Wolltuchfabrik Gebr. Oppenheimer). 1814 folgte eine
mechanische Spinnerei und Walkerei. Die Fabrik beschäftigte 60-70 Personen. Auf
der 5. Landesindustrieausstellung in Karlsruhe 1861 erhielt sie eine silberne
Medaille für gute Tuche, die sich durch feine Wolle und schöne Appretur
auszeichnete.
Anmerkung: an die Wolltuchfabrik der Gebr. Oppenheimer erinnert bis heute die
Fabrikstraße (Fabrikgebäude in der Fabrikstraße 7)
An Einrichtungen hatte die jüdische Gemeinde eine Synagoge (s.u.), eine
jüdische Schule (Israelitische Volksschule / Elementarschule bis 1876, danach
Religionsschule; die Schule war im Synagogengebäude), ein rituelles Bad sowie
seit 1868 einen eigenen Friedhof. Zur Besorgung religiöser Aufgaben der
Gemeinde war ein Lehrer angestellt, der zugleich als Vorbeter und Schochet
tätig war. In besonderer Erinnerung blieb der Hauptlehrer Münzesheimer, der
seit 1830 in der Gemeinde tätig war und 1870 hier sein 40-jähriges
Ortsjubiläum feiern konnte (siehe unten). 1827 wurde die Gemeinde dem
Rabbinatsbezirk Bruchsal zugeteilt.
Im Ersten Weltkrieg fiel aus der jüdischen Gemeinde Julius Lang (geb.
7.2.1897 in Michelfeld, gef. 21.10.1917). Sein
Name steht auf dem Gefallenendenkmal bei der evangelischen Kirche. Außerdem ist
gefallen: Gefreiter Hugo Scheuer (geb. 3.7.1892 in Michelfeld, vor 1914 in
Bruchsal wohnhaft, gef. 20.9.1917).
Um 1924, als zur Gemeinde noch 12 Personen gehörten (0,85 % von
insgesamt etwa 1.400 Einwohnern), war Gemeindevorsteher Max Lang. Der
Religionsunterricht der Kinder der Gemeinde durch wurde Lehrer Jakob Lewin aus
Malsch erteilt. Auch 1932 wird als Gemeindevorsteher Max Lang genannt
(damalige Adresse: Karlstraße 13).
An ehemaligen, bis nach 1933 bestehenden Handelsbetrieben in jüdischem
Besitz sind bekannt: Krämerladen Hannchen Lang (Karlstraße 15),
Landesproduktenhandlung Familie Strauß (Schallbachgasse 3).
1935 lebten noch die beiden Familien Lang und Strauß am Ort, die die
genannten Handelsbetriebe innehatten. Nach der Auflösung
der Gemeinde am 18. November 1935 wurden die hier noch lebenden Juden der
Gemeinde Eichtersheim zugeteilt.
Nach den Deportationen in der NS-Zeit kam von den 1933 hier
wohnhaften fünf jüdischen Einwohnern mindestens eine Person ums Leben.
Von den in Michelfeld geborenen und/oder
längere Zeit am Ort wohnhaften jüdischen Personen sind in der NS-Zeit
umgekommen (Angaben nach den Listen von Yad
Vashem, Jerusalem und den Angaben des "Gedenkbuches
- Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen
Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945"): Karoline Blum geb. Zimmern
(1860), Rosa Dahlheimer geb. Solinger (1895), Therese Groß (1896), Anna Haas
geb. Kayem (1892), Rosa Kander geb. Menges (1883), Max Lang (1862), Moritz Mayer
(1881), Klara Sommer geb. Scheuer (1877), Lina Wertheimer geb. Zimmern (1871),
Emma Wilmersdörfer geb. Fleischmann (1883).
Berichte aus
der Geschichte der jüdischen Gemeinde
Aus der
Geschichte der jüdischen Lehrer
Ausschreibungen der Stelle des Religionslehrers / Vorbeters / Schochet 1884 /
1893 / 1900
Anzeige
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 13. März 1884:
"Die mit freier Wohnung, einem festen Gehalte von 600 Mark, mit den
üblichen Nebeneinnahmen verbundene Stelle eines Kantors und
Schächters in der Gemeinde Michelfeld soll baldigst besetzt
werden.
Mit den nötigen Zeugnissen versehene Bewerbungen sind an den
Unterzeichneten zu richten. Bruchsal, den 10. März 1884. Die
Bezirks-Synagoge. Dr. J. Eschelbacher." |
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Anzeige
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 31. Juli 1893:
"Die mit freier Wohnung, einem festen Gehalte von 600 Mark und den
üblichen Nebeneinnahmen im Betrage von ca. 400 Mark verbundene Stelle
eines Lehrers, Vorsängers und Schächters in Michelfeld soll bis zum 24.
August möglichst mit einem unverheirateten Lehrer besetzt werden.
Meldungen mit Zeugnissen in Abschrift sind baldigst an die unterzeichnete Stelle
zu senden. Die Originalzeugnisse sind erst bei einer etwaigen Berufung
vorzulegen. Bruchsal, 27. Juli 1893. Die Bezirkssynagoge." |
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Anzeige
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 6. Dezember 1900:
"Die Religionsschulstelle Michelfeld ist zu besetzen. Fixum
700 Mark, Nebengefälle für Schächten etwa 400 Mark, freie Wohnung und
40 Mark Aversum für Brennmaterial. Bewerbungen an die
Bezirkssynagoge Bruchsal: Dr. Doctor." |
40-jähriges Dienstjubiläum von Hauptlehrer
Münzesheimer (1870)
Hauptlehrer Münzesheimer war im 19. Jahrhundert über vier
Jahrzehnte wichtigste Persönlichkeit der jüdischen Gemeinde. Um 1850 besaß er
9 Viertel eigenen Ackers. Zur Bewirtschaftung zog er die Schüler der oberen
Klassen an den beiden schulfreien "halben Spieltagen" heran.
Artikel
in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 31. Mai 1870:
"Michelfeld, 7. Mai (1870). (Baden). Gestern wurde das
40-jährige Dienstjubiläum unseres verehrten israelitischen Hauptlehrers Münzesheimer,
welcher seit 6. Mai 1830 an der hiesigen israelitischen Volksschule mit
allseitig anerkannter Berufstreue wirkt, festlich begangen. Hierbei wurde
dem Jubilar nach einer Ansprache des hiesigen Pfarrers Becker ein von
früheren Schülern gestiftetes Kapitel von 681 Gulden übergeben,
worunter Beiträge aus den fernsten Gegenden (New York, San Francisco
etc.). Im schön geschmückten Saale des Gasthauses zum Adler vereinigten
sich die Festteilnehmer, gegen 70 an der Zahl und allen Ständen und
Bekenntnissen angehörend, zu frohem Beisammensein bei Musik und Gesang
bis zum Abende." |
Hauptlehrer Weil spricht bei einer Beisetzung im Friedhof in Wiesloch (1877)
Artikel
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 3. Oktober 1877: "Wiesloch,
20. September (1877). Am Tag nach Jom Kippur ereignete sich in dem
eine Stunde von hier entfernten Dorf Mühlhausen ein sehr bedauernswerter
Fall. Der allgemein geachtete und beliebte Bürger Heinrich Wahl von
Sandhausen, Amts Heidelberg, ging Morgens 6 Uhr wohl und munter von seiner
Familie nach Mühlhausen, um Hopfen einzukaufen, kam auf einen Speicher,
der in Verbindung mit der Scheune steht, um Muster zu sehen; kaum dort,
tat er einen Fehltritt und stürzte 25 Fuß hoch so unglücklich herunter,
dass er sofort bewusstlos weggetragen werden musste und trotz aller
ärztlichen Hilfe, nachts 12 Uhr, seinen Leiden erlag.
Heute nun bewegte sich ein unübersehbarer Leichenzug durch hiesige Stadt
um die irdischen Überreste des Verewigten auf den hiesigen Friedhof
(Wiesloch) zu verbringen. Von Nah und Fern kamen Leute herbei, besonders
viele Christen, darunter der ganze Gemeinderat von Sandhausen, um dem
Verblichenen die letzte Ehre zu erweisen. Eine große Beteiligung an der Beisetzung
fand schon in Mühlhausen statt, und ist hier das Zeugnis für den
Verstorbenen abgelegt worden, mit welcher Anhänglichkeit die Bauern an
dem Verstorbenen hingen, wegen seines aufrichtigen Handelns. Herr
Hauptlehrer Weil aus Michelfeld gedachte in schönen Worten des
Unglücklichen.
Der zur Beisetzung hierher berufene Bezirksrabbiner Dr. Sondheimer
aus Heidelberg sprach am Grabe über die Worte Jeremia 14, Vers 17. Er war
sichtlich gerührt und entwarf in sehr ergreifenden Worten ein kurzes
Lebensbild des Verstorbenen und seines Wirkens, sodass kein Auge
tränenleer blieb.
Der Unglückliche erreichte ein Alter von 44 Jahren, war
Synagogenratsvorstand, auch war er aushilfsweise an den ehrfurchtgebietenden
Tagen schon seit mehreren Jahren ehrenamtlicher Vorbeter. Er
hinterlässt eine tief trauernde Witwe mit 6 noch kleinen, unmündigen
Kindern.
Möge der Allgütige, der da ist der Vater der Waisen und der Witwen
der schwer heimgesuchten Gattin und den lieben Kleinen seinen himmlischen
Trost senden, damit sie den Willen Gottes hoch achten und das Andenken des
Verblichenen ehren. Seine Seele sei eingebunden in den Bund des
Lebens. Ackermann,
Lehrer." |
Aus dem jüdischen Gemeindeleben
Die Auflösung der Gemeinde Ende
1935
Artikel
in der Zeitschrift des Central-Vereins ("CV-Zeitung" vom 9.
Januar 1936: "Die Auflösung der Kleingemeinden. Der Oberrat
der Israeliten Badens gibt bekannt, dass mit Genehmigung des
Staatsministeriums und des Synodalausschusses die israelitischen Gemeinden
Michelfeld und Richen aufgelöst
worden sind.
Gleichzeitig wird bekannt gegeben, dass aus den Beständen aufgelöster
Gemeinden vom Oberrat Torarollen verwahrt werden, die anderen Gemeinden
überlassen werden können. Der Oberrat bittet weiterhin bei der
Auflösung von Gemeinden und bei der Abwanderung jüdischer Familien zu
berücksichtigen, dass jüdische und hebräische Bücher, die von den
Betreffenden nicht weiter verwendet werden können, wertvolle Dienste in
Schulen, Bünden usw. leisten können. Der Oberrat hat in Karlsruhe eine
Büchersammelstelle eingerichtet, die die Sichtung und die Weitergabe
solcher Bücher vornehmen soll." |
Berichte zu
einzelnen Personen aus der Gemeinde
Über Zacharias Oppenheimer
| Zacharias Oppenheimer (geb. 7.
Januar 1830 in Michelfeld, gest. 1904 in Heidelberg);
im Oktober 1848 kam er zum Medizinstudium nach Heidelberg; im Mai 1849
nahm er am badisch-pfälzischen Aufstand teil. Nach Niederschlagung der
Mairevolution floh er im Juni 1849 in die Schweiz, kehrte jedoch im
Oktober 1849 wieder nach Deutschland zurück. Zunächst studierte er in
Würzburg, seit Oktober 1851 wieder in Heidelberg. 1855 habilitierte er in
Heidelberg, Er wurde 1863 ao. Professor der Medizin in
Heidelberg, veröffentlichte Schriften zu neurologischen
Fragestellungen. |
Zur Geschichte des Betsaals / der Synagoge
Zunächst bestand vermutlich ein Betsaal.
Noch im 18. Jahrhundert dürfte ein Synagoge erbaut worden sein. Ende der
1820er-Jahre war das Gebäude zu klein geworden. Der damalige Gemeindevorsteher
Simon Oppenheimer schrieb am 19. Mai 1829 an das Bezirksamt Sinsheim, dass durch
die Zunahme der Gemeindemitglieder auf inzwischen 120 bis 130 Personen die
Synagoge zu klein und inzwischen auch in baufälligem Zustand sei. Er habe
mehrere Baupläne und Kostenüberschläge fertigen lassen. Die Gemeinde habe
einstimmig eine Vergrößerung des Synagoge bei einem Kostenaufwand von 900 bis
1000 Gulden beschlossen und bitte das Bezirksamt um Genehmigung. Das Bezirksamt
ließ die Pläne prüfen. Vom Direktorium des Neckarkreises kam am 14. September
1830 die Baugenehmigung. Inzwischen hatte Simon Oppenheimer mit der Gemeinde
auch einen Finanzierungsplan abgesprochen. Demnach hatte die Gemeinde auf einem
Konto 400 Gulden angespart, 142 Gulden waren in der Kasse vorhanden, der
Restbetrag von 400 bis 500 Gulden sollte durch wöchentliche Beiträge der
Familienvorstände in Höhe von 2 Gulden gesammelt werden. Bevor der Bau der
Synagoge begann, wurde von einem Wieslocher Werkmeister ein Gutachten des
Synagogenbaus im Blick auf den Umbau erstellt. Dabei stellte er fest, dass die
Synagoge in einem "zerrüttetem und nicht gut zu verbesserndem Zustande sei"
und "die alte Synagoge weggeschafft und eine neue dafür erbaut werde".
Vermutlich wurden auf Grund dieses Gutachtens die Baupläne nochmals neu überdacht
und 1838 eine neue Synagoge in der Schallbachgasse ("Judengässel")
erstellt. Es handelte sich um ein Gebäude mit Betsaal, Lehrerwohnung und
Schulzimmer, in dem bis 1876 auch der Schulunterricht der Kinder stattfand,
danach - bis um 1920 - noch der Religionsunterricht der Kinder.
Mitte der 1920er-Jahre konnten bereits keine Gottesdienste
in der Synagoge gefeiert werden, da keine zehn jüdische Männer mehr am Ort
wohnten. Die jüdische Gemeinde vermietete daher den Betsaal an die politische
Gemeinde zu einem jährlichen Mietpreis von 90 RM. Als sich nach 1933 die
Beziehung zwischen politischer und jüdischer Gemeinde schnell verschlechterte,
stellte die politische Gemeinde 1935 und 1936 die Zahlung der Miete für den
Betsaal ein. Erst auf Grund mehrerer Mahnungen des Oberrates der Israeliten
wurde die Miete überwiesen, aber zugleich das Mietverhältnis vom Bürgermeister
zum 1. Januar 1937 beendet. Die politische Gemeinde stellte ihrerseits Überlegungen
zur künftigen Nutzung der Synagoge an. Im Januar 1936 stand die freiwillige
Sanitätskolonne in Michelfeld mit dem Oberrat der Israeliten dazu in
Verhandlungen. Freilich war das Gebäude inzwischen in höchst baufälligem
Zustand. Der Bezirksbaumeister stellte bei seiner Bestandsaufnahme im Februar
1936 fest, dass die Außen- und Innenwände völlig durchfeuchtet waren. Außerdem
waren der Dachstuhl teilweise eingedrückt, der Decken- und Wandverputz in
mehreren Räumen abgefallen, die Holzböden in der Wohnung im ersten Stock
angefault und die Steinböden in Keller und Decke in sehr schlechtem Zustand.
Auch die Ziegeldeckung, Dachgesimse und Kamine hätten dringend eine Reparatur nötig.
Der Bezirksbaumeister schloss seinen Bericht mit der Bemerkung: "Eine gründliche
Instandsetzung würde sehr viel Geld kosten und würde von niemand durchgeführt
werden können“ und schätzte das Gebäude mit Grundstück gerade noch auf
einen Wert von 1.500 RM ein. Inzwischen hatte der Oberrat der Israeliten
Ferdinand Strauss mit der Wahrnehmung der Interessen der ehemaligen jüdischen
Gemeinde beauftragt. Strauss bat beim Bürgermeister im September 1936 darum,
die Synagogenbänke öffentlich versteigern zu dürfen, was der Bürgermeister
jedoch mit der Begründung ablehnte, dass "es mit der heutigen Zeit
unvereinbar ist, die Interessen der jüdischen Rasse oder Religionsgemeinschaft
zu vertreten". Strauss konnte die Bänke wenig später allerdings auch ohne
Versteigerungstermin verkaufen. Da auf Grund des schlechten Bauzustandes der
Synagoge an keine andere Verwendung mehr zu denken war, wurde das Gebäude am
20. Dezember 1936 an den Gewerbefortbildungsschullehrer Ernst Henny aus
Adelsheim verkauft. Er wollte das Gebäude abbrechen und das Grundstück als
Garten nützen.
Heute befindet sich auf dem Synagogengrundstück ein
Garten. Spuren oder eine Gedenktafel sind nicht vorhanden.
Fotos
Historische Darstellung:
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Zeichnung der ehemaligen
Synagoge in Michelfeld
(Quelle: hier
anklicken - Zeichnung von Richard Weigel, Angelbachtal) |
Plan
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| Plan von Michelfeld 1870 aus:
Johann Jenne, Michelfeld s. Lit. S. 187; die Eintragung der Synagoge mit
einem "S" von Hahn |
Im neueren Plan von Michelfeld mit einem roten Kreis markiert: der Standort der
ehemaligen Synagoge
in der Schallbachgasse ("Judengässel") |
Fotos nach 1945/Gegenwart:
Fotos um 1985:
(Fotos: Hahn) |
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Straßenschild für die "Schallbachgasse", auch
"Judengässel" genannt. |
Im Bereich dieser Gärten in der Schallbachgasse war der
Standort der ehemaligen Synagoge |
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| Neue Fotos |
Neuere Fotos des Synagogengrundstückes werden
bei Gelegenheit erstellt; über Zusendungen freut sich der Webmaster von
"Alemannia Judaica", Adresse siehe Eingangsseite |
Links und Literatur
Links:
Literatur:
 | Franz Hundsnurscher/Gerhard Taddey: Die jüdischen Gemeinden in Baden.
1968. S. 201-202. |
 | "Die jüdische Gemeinde in Michelfeld" und "Die Tuchfabrik
Oppenheimer", in: Heimatbuch Michelfeld. 1986. |
 | Johann Jenne: Michelfeld. Das Dorf und seine Geschichte. Hg. von
der Gemeinde Angelbachtal. 1990. 1994². Darin: Die jüdische Gemeinde in
Michelfeld S. 105-106. |
 | Joseph Walk (Hrsg.): Württemberg - Hohenzollern -
Baden. Reihe: Pinkas Hakehillot. Encyclopedia of Jewish Communities from
their foundation till after the Holocaust (hebräisch). Yad Vashem Jerusalem
1986. S. 402-403. |
 | Joachim
Hahn / Jürgen Krüger: "Hier ist nichts anderes als
Gottes Haus...". Synagogen in Baden-Württemberg. Band 1: Geschichte
und Architektur. Band 2: Orte und Einrichtungen. Hg. von Rüdiger Schmidt,
Badische Landesbibliothek, Karlsruhe und Meier Schwarz, Synagogue Memorial,
Jerusalem. Stuttgart 2007.
|

Article from "The Encyclopedia of Jewish life Before and During the
Holocaust".
First published in 2001 by NEW
YORK UNIVERSITY PRESS; Copyright © 2001 by Yad
Vashem Jerusalem, Israel.
Michelfeld Baden. A
community existed from the late 16th century, reaching a peak population of 242
in 1841 and operating a synagogue, cemetery, and elementary school. The two
Jewish families present in 1933 dispersed in the Nazi era.

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