Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Leimersheim mit Kuhardt (VG Rülzheim, Kreis Germersheim) 
Jüdische Geschichte / Synagoge 

Übersicht:

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde  
Berichte aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde   
Aus der Geschichte der jüdischen Lehrer   
Aus dem jüdischen Gemeindeleben  
Erinnerungen an einzelne Personen aus der jüdischen Gemeinde  
Zur Geschichte der Synagoge   
Fotos / Darstellungen    
Links und Literatur   

   

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde (english version)           
    
In Leimersheim bestand eine jüdische Gemeinde bis 1938/40. Ihre Entstehung geht in das 18. Jahrhundert zurück. 1722 werden zwei jüdische Familien genannt (von Hertz und Moses); 1747 gab es fünf Familien mit 21 Personen am Ort.  
  
Zur jüdischen Gemeinde in Leimersheim gehörten auch die wenigen in Kuhardt lebenden jüdischen Personen. 1801 lebten in den beiden Orten zusammen 51 jüdische Einwohner (möglicherweise waren darunter auch einige, die in Neupotz lebten). Noch um 1850 nannte sich die Gemeinde "Israelitische Kultusgemeinde von Leimersheim-Kuhardt".   
 
Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Zahl der jüdischen Einwohner wie folgt: in Leimersheim 1808 20 jüdische Einwohner (1,8 % der Gesamteinwohnerschaft), 1825 50 (3,8 %), 1835 75, 1848 89 (ca. 11 %), 1852 etwa 100 in 17 Familien, 1870/75 109, 1900 72; in Kuhardt 1808 8 jüdische Einwohner (0,9 % der Gesamteinwohnerschaft), 1825 17 (2,5 %), weitere Zahlen fehlen. 
  
1809/10 werden an jüdischen Haushaltsvorständen genannt: in Leimersheim Adam Bauer (Viehhändler), Adam Behr (Viehhändler), Witwe Eva Behr, Joseph Behr (Viehhändler), Moses Borach (Viehhändler), Charles Cahn (Viehhändler), Samuel Mayer (Eisenhändler), Salomon Oppenheimer, Jacques Strauß und Moses Strauß; in Kuhardt George Geiger (Schuhmacher).   
   
An Einrichtungen bestanden eine Synagoge (s.u.), eine jüdische Schule (Israelitische Elementarschule von den 1840er-Jahren bis 1914 im Synagogengebäude) und ein rituelles Bad (hinter der Synagoge). Die Toten der Gemeinde wurden auf dem jüdischen Friedhof in Rülzheim beigesetzt. Zur Besorgung religiöser Aufgaben der Gemeinde war zeitweise ein Lehrer angestellt (bis 1914 Elementarlehrer, danach Religionslehrer), der zugleich als Vorbeter und Schochet tätig war (vgl. unten den Bericht zu Lehrer Sigmund Stein). Die Gemeinde gehörte zum Bezirksrabbinat in Landau
   
An jüdischen Vereinen gab es u.a. den Israelitischen Krankenpflegeverein (siehe Anzeige unten von 1862). 
  
Im Ersten Weltkrieg fielen aus der jüdischen Gemeinde Isidor Behr (gef. 6. Juli 1917) und Jakob Behr (geb. 20. Januar 1886 in Leimersheim, gef. 7. Dezember 1917).      
 
Um 1924, als zur Gemeinde noch 28 Personen gehörten (1,75 % von insgesamt etwa 1.600 Einwohnern), waren die Gemeindevorsteher Samuel Meyer, Robert Behr, Adolf Behr und Nathan Behr. Als (ehrenamtlicher) Kantor und Schriftführer war Robert Behr tätig, als Synagogenwart Karl Behr. 1932 waren die Gemeindevorsteher Nathan Behr (1. Vors.), Isidor Behr (2. Vors.) und Josef Katz. Weiterhin war Robert Behr (ehrenamtlicher) Kantor der Gemeinde, er starb am 7. Juli 1938 (Bericht siehe unten). Er erteilte auch bis zu seinem Tod den Religionsunterricht für die nur noch wenigen Kinder der Gemeinde (siehe Bericht zu seinem Tod unten).     

1933 lebten noch 26 jüdische Personen (in zehn Familien) in Leimersheim. Von den zehn Familienvorstehern waren vier Kaufleute und zwei Viehhändler.
In den folgenden Jahren sind die meisten der jüdischen Einwohner auf Grund der Folgen des wirtschaftlichen Boykotts, der zunehmenden Entrechtung und der Repressalien weggezogen beziehungsweise ausgewandert. 1936 wurden noch 23, 1937 19, 1938 17 jüdische Einwohner gezählt. Beim Novemberpogrom 1938 wurde die Inneneinrichtung der Synagoge zerstört. Die letzten fünf jüdischen Einwohner wurden im Oktober 1940 nach Gurs deportiert. 
  
Von den in Leimersheim geborenen und/oder längere Zeit am Ort wohnhaften jüdischen Personen sind in der NS-Zeit umgekommen (Angaben nach den Listen von Yad Vashem, Jerusalem und den Angaben des "Gedenkbuches - Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945"): Barbara Behr (1882), Emil Salomon Behr (1859), Emilie (Evelyne) Behr (1866), Erwin Behr (1895), Isidor Behr (1894), Isidor Moritz Behr (1867), Karl Behr (1878), Karl August Behr (1861, Foto des Grabsteines in Gurs siehe unten), Ludwig Behr (1877), Nathan Behr (1891), Selma Behr geb. Bähr (1882), Stella Behr (1893), Walter Adolf Behr (1930), Johanna Hirschmann geb. Mayer (1878), Natalie Loeb geb. Behr (1867, Foto des Grabsteines in Gurs siehe unten), Rosa Marx geb. Mayer (1878), Bertha (Betty) Mayer geb. Mayer (1880), Lina Mayer (1880), Sophie (Sofi) Mayer (1910), Johanna Moses geb. Behr (1877), Irmina Öhlbert geb. Behr (1897), Antonie Philipp geb. Stern (1881), Frieda Schönberger (1892), Karolina (Lina) Stern (1874), Florentine (Flora) Strauß geb. Behr (1895).      
     
     
     
Berichte aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde 
 
Aus der Geschichte der jüdischen Lehrer    
Zum 70. Geburtstag von Oberlehrer Sigmund Stein (1936, Lehrer in Leimersheim nach 1885)  

Sulzbach BayrGZ 01071936.jpg (102428 Byte)Artikel in der "Bayerischen Israelitischen Gemeindezeitung" vom 1. Juli 1936: "(aus München). Oberlehrer Sigmund Stein 70 Jahre! Gleichfalls seinen 70. Geburtstag feierte kürzlich der am 29. Mai 1866 in Markt Dietenhofen bei Ansbach gebürtige Oberlehrer i.R. Sigmund Stein. Oberlehrer Stein, der nach dem Besuche der Präparandenschule Wallerstein und des Königlichen Schullehrerseminars Schwabach im Jahre 1885 in den Schuldienst eintrat, war zunächst als Volksschullehrer in den pfälzischen Gemeinden Leimersheim und Niederweinstadt* tätig und wirkte vom Jahre 1896 an als Leiter der jüdischen Volksschule in der einst so bedeutenden Gemeinde Sulzbach und ab 1922 in gleicher Eigenschaft in Regensburg. Nach seiner im Jahre 1932 erfolgten Versetzung in den Ruhestand verlegte er seinen Wohnsitz hierher (München), um seinen Lebensabend im Kreise seiner Kinder zu verbringen. Auch hier stellte er noch seine Kraft in den Dienst der jüdischen Gemeinde, indem er einen Teil des Wanderunterrichts versieht, wiederholt auch aushilfsweise Religionsunterricht in den hiesigen Schulen erteilte. Dem sich einer seltenen Rüstigkeit und Frische erfreuenden Jubilar seien auch an dieser Stelle die herzlichsten Glückwünsche zum Ausdruck gebracht! Ad meoh w'esrim schonoh! (Alles Gute bis 120 Jahre).
* unklar, welcher Ort gemeint ist.   

   
Zum Tod des Lehrers und Vorbeters Robert Behr (1938)     

Artikel in "Jüdisches Gemeindeblatt für das Gebiet der Rheinpfalz" vom 1. August 1938: "Aus Leimersheim. Am 7. Juli (1938) verschied nach kurzem Krankenlager im gesegneten Alter von 78 Jahren der Vorbeter und Religionslehrer der Gemeinde, Herr Robert Behr. Nicht nur für die Familie, sondern für die ganze Gemeinde ist der Heimgang dieses Greises ein unersetzlicher Verlust. Fast überraschend ist dieser Schicksalsschlag gekommen. Denn wer hätte diesem rüstigen Mann angesehen, der noch immer, jeden Schabbos und Feiertag, die klein gewordene Gemeinde zum Gebet zusammenführte, der als Laie in geradezu bewundernswerter pädagogischer Geschicklichkeit die wenigen Schulkinder in der Religionslehre unterrichtete, dass er so bald von uns genommen werden würde? Er hat sich durch seine Güte, seine Klugheit und sein bescheidenes Wesen die Achtung seiner Gemeindemitglieder und die Liebe der von ihm unterrichteten Kinder erworben. Die Dankbarkeit der Gemeinde für sein Wirken aber ragt noch über das Grab hinaus und wird dem Heimgegangenen, dessen Andenken zum Segen ist, immer bewahrt werden."          

  
     
Aus dem jüdischen Gemeindeleben             
Der Israelitische Krankenpflegeverein lässt eine neue Torarolle schreiben (1862)  

Leimersheim Israelit 19111862.jpg (66082 Byte)Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 19. November 1862: "Der hiesige israelitische Krankenpflege-Verein beabsichtigt nächstens, eine neue Torarolle (großes Format) anfertigen zu lassen. Bewerber hierzu wollen unverweilt ihre Offerten, mit Beilage eines kleinen Schriftmusters an den Unterfertigten franko einsehen.  
Leimersheim, Bezirksamt Germersheim, den 3. November 1862. Der Vereinsvorstand: Joseph Behr IV."  

  
  
Erinnerungen an einzelne Personen aus der jüdischen Gemeinde 
Grabsteine im Friedhof des südfranzösischen Internierungslagers Gurs - Erinnerungen an die Deportation im Oktober 1940  

Leimersheim Gurs BK 020.jpg (172998 Byte)Grabstein im Friedhof des ehemaligen Internierungslagers Gurs für  
Nathalie Loeb geb. Behr
geb. am 13. August 1867 (Grabstein: 1857) in Leimersheim, später wohnhaft in Mannheim
am 22. Oktober 1940 nach Gurs deportiert, wo sie am 17. November 1941 umgekommen ist.  
 
Leimersheim Gurs BK 021.jpg (190754 Byte)Grabstein im Friedhof des ehemaligen Internierungslagers Gurs für 
Karl August Behr, 
geb. am 2. November 1861 in Leimersheim, später wohnhaft in Karlsruhe
am 22. Oktober 1940 nach Gurs deportiert, wo er am 8. Dezember 1942 umgekommen ist.  
Biographie im "Gedenkbuch für die Karlsruher Juden"   

    
    
    

Zur Geschichte der Synagoge                 
    
In der Mitte des 18. Jahrhunderts (um 1750) wurde eine erste Synagoge eingerichtet, ein einfacher Betraum, der in einem "alten Stall" untergebracht worden war. 
 
1847 bis 1850 wurde in der Neugasse eine Synagoge erbaut. Zum Bau hat die Gemeinde mit Erlaubnis der Behörden verschiedene Kollekten in Bayern, der Pfalz und in Leimersheim durchgeführt. Die politische Gemeinde gab gleichfalls einen Zuschuss zu den Baukosten, die insgesamt 4.599 Gulden betrugen. In einem Schreiben des Gemeindevorstandes wurde auch die "Hohe Königliche Behörde" um einen Zuschuss gebeten: "...Die in größter Ehrerbietung unterzeichneten Vorstände der Israelitischen Kultusgemeinde von Leimersheim-Kuhardt im Namen ihrer daselbst wohnhaften Glaubensgenossen stellen hoher königlicher Behörde untertänig vor, dass ihr Bethaus, welches vor mehr als 90 Jahren aus einem damals schon alten Stall notdürftig hergestellt worden war, nunmehr zu keiner Reparatur mehr fähig ist, sondern der Einsturz drohe, sodass dasselbe bald nicht mehr ohne Lebensgefahr betreten werden kann. Die israelitischen Einwohner der beiden Gemeinden bilden eine Zahl von 19 Familien mit 130 Seelen, wovon die meisten der unbemittelten und mehrere der ärmeren Klasse angehören; dessen ungeachtet haben sich diese gemeinsam erboten, einen Fond von 1.500 Gulden zur Erbauung einer neuen zweckmäßig konstruierten Synagoge aufzubringen... Wenn aber das neue Gebäude seiner erhabenen Bestimmung entsprechen... soll, so dürften die Mittel ... nicht ausreichend sein. Zu anderen Zeiten, wo das Licht der Aufklärung noch nicht in unsere gesegnete Gegend gedrungen war, wo man religiöse Toleranz kaum dem Namen nach kannte, ... wo noch kein erlauchter Monarch alle seine Untertanen mit dem gleichen Wohlwollen beglückte.., in jenen Zeiten würden die Bitsteller nicht gewagt haben, mit einer solchen Bitte um einen Beitrag der Gemeinde zum Bau ihres Gotteshauses ihres Gotteshauses hervorzutreten. ...Heute aber ... können auch die Israeliten auf eine Begünstigung hoffen, die sie zur steten Dankbarkeit gegen ihre christlichen Mitbürger verpflichten."   
   
Erstellt wurde ein klassizistischer Putzbau mit einem flachen Satteldach. Im vorderen Teil des Synagogengebäudes befand sich der Betsaal mit der Frauen-Empore, im hinteren Teil die Wohnungen für den Lehrer und den Synagogendiener. Im Synagogengebäude fand bis 1914 auch der Unterricht der jüdischen Kinder statt.  
    
Mindestens bis zum Sommer 1938 wurden in der Synagoge noch regelmäßig Gottesdienste abgehalten, wie aus dem Bericht zum Tod des Lehrers Robert Behr im August 1938 hervorgeht (siehe oben). 
      
Bereits vier Wochen vor dem Novemberpogrom 1938 wurde die Inneneinrichtung der Synagoge durch Wehrmachtsangehörige teilweise demoliert; beim Novemberpogrom 1938 wurde die Inneneinrichtung durch SA- Angehörige aus Leimersheim und Rülzheim völlig zerstört. Die SA-Männer zerschlugen mit Äxten Tür und Fenster, Betstühle und Empore, Kronleuchter und Toraschrein. Die Ritualien wie Torarollen und der Toraschmuck wurden geschändet und zerstört. Die Synagoge wurde nicht angezündet, weil die Gefahr für die Nachbarhäuser zu groß geworden wäre. 1940 kam das Gebäude für 400 RM in den Besitz der Ortsgemeinde und wurde danach als Lagerraum verwendet.  
    
Das Synagogengebäude blieb nach 1945 zunächst stehen. 1950 kam es im Zusammenhang mit der Rückübertragung an die Jüdische Kultusgemeinde der Rheinpfalz. Diese beschloss 1970, das Gebäude auf Grund seines inzwischen baufälligen Zustandes abreißen zu lassen. Im November 1972 wurde am Standort der Synagoge von der bürgerlichen Gemeinde eine Gedenkstätte eingerichtet, in die die Gebotstafeln und der Hochzeitsstein der Synagoge integriert sind. Das Denkmal wurde durch den Wernersberger Bildhauer Berthold Oehl gestaltet. An der aus gelbem Sandstein errichteten Mauer befindet sich eine Gedenktafeln mit den Worten: "Zum Gedenken und zur Erinnerung an die jüdischen Mitbürger errichtet am Platz der Synagoge". Die beiden Teile der Gedenkstätte sind durch ein schmiedeeisernes Gitter verbunden. Die Mauer und das Gitter erinnern an den jüdischen Leidensweg.       
    
    
Adresse/Standort der Synagoge  Neugasse 4  (1932: Hauptstraße 51)  
    
    
Fotos
(Quelle: historische Aufnahmen in: Landesamt s.Lit. S. 233-234 und O. Weber s. Lit. S. 123.191; 
Neue Fotos von Bernhard Kukatzki; Nachtaufnahme von Franz Pfad aus der Website www.christen-und-juden.de, siehe bei den Links)   

Die Synagoge in Leimersheim Leimersheim Synagoge 132.jpg (63087 Byte) Leimersheim Synagoge 131.jpg (61486 Byte)
   Die Synagoge 
Anfang der 1930er-Jahre
Das Synagogengebäude 
Anfang der 1950er-Jahre
     
     
Die Gedenkstätte     
Leimersheim Synagoge BeKu 120.jpg (96943 Byte) Leimersheim Synagoge BeKu 121.jpg (135328 Byte) Leimersheim Synagoge BeKu 124.jpg (85462 Byte)
  Blick auf die Gedenkstätte  Die Gebotstafeln vom Giebel
 der Synagoge  
  
     
Leimersheim Synagoge BeKu 122.jpg (93482 Byte)   Leimersheim Synagoge BeKu 123.jpg (110651 Byte)  Leimersheim Synagoge 140.jpg (36876 Byte)
Gebotstafeln und 
Gedenkinschrift 
"in erinnerung und im gedenken errichtet 
am platz der synagoge 1971"
Nachtaufnahme
  
     
     

    
    
Links und Literatur

Links:  

Website der Gemeinde Leimersheim   
Seite zu Leimersheim bei www.christen-und-juden.de   
Gefallenendenkmal in Leimersheim mit den Namen aller Gefallenen bei denkmalprojekt.org    

Literatur:  

Helmut Sittinger: Schicksale einer religiösen Minderheit. Geschichte der Leimersheimer Juden. In: Die Rheinpfalz. Ausgaben Landau vom 27.12.1983, 4.1. und 5.1.1984.
Alfred Hans Kuby (Hrsg.): Pfälzisches Judentum gestern und heute. Beiträge zur Regionalgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. 1992. 
Otmar Weber: Die Synagogen in der Pfalz von 1800 bis heute. Unter besonderer Berücksichtigung der Synagogen in der Südpfalz. Hg. von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Pfalz in Landau. 2005. S. 111.
Landesamt für Denkmalpflege Rheinland-Pfalz/Staatliches Konservatoramt des Saarlandes/ Synagogue Memorial Jerusalem (Hg.): "...und dies ist die Pforte des Himmels". Synagogen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Mainz 2005. S. 233-234 (mit weiteren Literaturangaben). 

   
     


 

Article from "The Encyclopedia of Jewish life Before and During the Holocaust". 
First published in 2001 by NEW YORK UNIVERSITY PRESS; Copyright © 2001 by Yad Vashem Jerusalem, Israel.

Leimersheim Palatinate. Two Jewish families were present in the early 18th century and ten in the early 19th century. In 1880, the Jewish population reached a peak of 118, then dropped to 26 in 1932. In October 1938, German soldiers vandalized the synagogue, which was erected in the mid-19th century. On Kristallnacht (9-10 November 1938), the work of destruction was completed. Jewish men were dispatched to the Dachau concentration camp; women, children, and the elderly to Karlsruhe and other places. Four Jews perished in the Holocaust.        
         
          

                   
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Stand: 03. Januar 2015