Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Steinbach (Stadt Schwäbisch Hall, Landkreis Schwäbisch Hall) 
Jüdischer Friedhof

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde 

Siehe Seite zur Synagoge in Steinbach
  

Zur Geschichte dieses Friedhofes

Die Toten der jüdischen Gemeinde Steinbach wurden zunächst in Schopfloch (Landkreis Ansbach) beigesetzt, seit 1747 auch in Braunsbach. Seit 1809 bestand ein eigener Friedhof an der Steinbacher Straße. Der Friedhof wurde in der NS-Zeit völlig zerstört; nur ein Teil der Grabsteine konnte wieder aufgestellt werden. Mehrere Gedenksteine erinnern seit 1947 an die Opfer des KZ Hessental und an die Opfer der Verfolgungszeit aus Schwäbisch Hall (Friedhofsfläche 35,03 a; Lgb.-Nr. 418/1, 419/2 und 431). 

Steinbach FriedhofPlan.jpg (119883 Byte)
Lage des jüdischen Friedhofes Steinbach
 (durch Pfeil markiert)
(Karte kann durch Anklicken vergrößert werden)
Lage des jüdischen Friedhofes in Steinbach auf dem Stadtplan Schwäbisch Hall: oben anklicken und unter "Behörden und öffentliche Einrichtungen" weiterklicken zu "Friedhof, jüd., Steinbach"

    
Fotos 
Historisches Foto
 
(Quelle: Jüdische Friedhöfe und Gotteshäuser in Württemberg. Hg. vom Oberrat der Israeliten in Württemberg 1932)

Steinbach Friedhof1932.jpg (213830 Byte)

Neuere Fotos
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum 27.9.2004)

Steinbach Friedhof 193.jpg (82171 Byte) Steinbach Friedhof 186.jpg (76593 Byte) Steinbach Friedhof 188.jpg (68814 Byte)
Eingangstor Blicke über die in der NS-Zeit abgeräumte Fläche und die nach 1945 aufgestellte Reihe entlang der Straße
Steinbach Friedhof 192.jpg (86921 Byte) Steinbach Friedhof 187.jpg (80088 Byte) Steinbach Friedhof 185.jpg (72957 Byte)
Teilansichten Teilansicht des oberen Friedhofsteiles
Steinbach Friedhof 181.jpg (76896 Byte) Steinbach Friedhof 184.jpg (86225 Byte) Steinbach Friedhof 191.jpg (80259 Byte)
Denkmal für die in der NS-Zeit ermordeten Juden, aufgestellt von Überlebenden des KZ Hessental  Denkmal der jüdischen Überlebenden aus Staszów, Polen zum Gedenken an die Ermordeten von Staszów und anderer Lager  Denkmal für Mitglieder der Familie Feigenheimer, deren Gräber zerstört wurden
Steinbach Friedhof 183.jpg (71777 Byte) Steinbach Friedhof 189.jpg (63284 Byte) Steinbach Friedhof 190.jpg (80966 Byte)
Denkmal für die in der NS-Zeit aus Steinbach und Schwäbisch Hall ermordeten Juden Grabstein für Falk Herz Haller gest. am 15.5.1828 (2. Siwan 5588) (Kohring Nr. 87) Grabstein für Elke Tochter des Naftali, gest. 24.3.1812 (11. Nissan 5572) (Kohring Nr. 105)
Steinbach Friedhof 182.jpg (73596 Byte) Steinbach Friedhof 180.jpg (64109 Byte)
Grabstein für Aron Herz aus Steinbach, Erbauer der Synagoge Fassade der Synagoge in Steinbach

 

Ältere Fotos
(Fotos: Hahn, entstanden Mitte der 1980er-Jahre)
Steinbach Friedhof01.jpg (123775 Byte)  Steinbach Friedhof02.jpg (134017 Byte)  Steinbach Friedhof03.jpg (124080 Byte)  Steinbach Friedhof 230.jpg (89145 Byte)
Grabsteinreihe der nach 1945 aufgefundenen Steine Im Hintergrund sind die Türme der Komburg zu sehen Teilansicht des Friedhofes Foto von R. Klotz, um 1970

 

Links und Literatur

Links:

Website der Stadt Schwäbisch Hall 
Website des Zentralarchivs Heidelberg: zum jüdischen Friedhof Steinbach
Zur Seite über die Synagoge Steinbach (interner Link)

Literatur:

Heinrich Kohring: Der jüdische Friedhof in Schwäbisch Hall-Steinbach. Einführung, hebräische Texte mit Übersetzung, Register und Photos. Schwäbisch Hall 1996. ISBN 3-927374-16-4.
Franken FriedhBuch 01.jpg (49923 Byte)Eva Maria Kraiss/Marion Reuter: Bet Hachajim. Haus des Lebens. Jüdische Friedhofe in Württembergisch Franken. Künzelsau 2003. ISBN 3-89929-009-7.
(Kommentar des Webmasters: Außerordentlich schöner und informativer Bild- und Textband mit hervorragenden Fotos der Friedhöfe in Berlichingen, Braunsbach, Crailsheim, Creglingen, Dünsbach, Hohebach, Krautheim, Laibach, Michelbach an der Lücke, Niederstetten, Öhringen, Steinbach, Weikersheim) 

                   
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Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 04. August 2007