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Friedhöfe in der Region"
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Friedhöfe in Mittelfranken"
Schopfloch (Kreis
Ansbach / Mittelfranken)
Jüdischer Friedhof / Jewish Cemetery
| Aktuell Januar
2010: Angelika Brosig erhält hohe
Auszeichnung in Berlin |
Artikel
in der "Fränkischen Landeszeitung" - Westmittelfrankenseite vom
16. Januar 2010: "Angelika Brosig aus Schopfloch erhält
bedeutenden Preis. Einsatz für jüdisches Erbe. Ehrenamtliche
Pflegerin des Judenfriedhofs im Heimatort.
Schopfloch (bi) - Angelika Brosig aus Schopfloch, die sich seit
Jahren ehrenamtlich um den jüdischen Friedhof der Marktgemeinde kümmert,
wird für ihr Engagement mit einem national bedeutenden Preis
ausgezeichnet.
Sie erhält am Montag, 25. Januar im Plenarsaal des Berliner
Abgeordnetenhauses den Obermayer German Jewish History Award. Mit dieser
Auszeichnung werden laut Pressemitteilung deutsche Bürger geehrt, die auf
freiwilliger Basis in ihren Heimatorten einen herausragenden Beitrag zur
Bewahrung des Gedenkens an die jüdische Vergangenheit, Geschichte und
Kultur geleistet haben. Der Preis wird in diesem Jahr zum zehnten Mal
vergeben, ausgezeichnet werden drei Frauen und zwei Männer aus allen
Teilen Deutschlands.
Angelika Brosig war für ihre Arbeit, die unter anderem die Dokumentation
der Grabsteine der Schopflocher Anlage umfasst, 2009 auch vom Rotary-Club
Dinkelsbühl-Feuchtwangen ausgezeichnet worden. Die Sozialpädagogin hat
mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit unter anderem den Nachfahren von Juden,
die in der ganzen Welt verstreut leben, in ihrer Erinnerungsarbeit
unterstützt.
Bei der Verleihung in Berlin wird Jutta Limbach, ehemalige Präsidentin
des Bundesverfassungsgerichts, die Festrede halten." |
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Aktueller Aufruf:
Steinpaten gesucht! Werden Sie Pate für die Sanierung eines
jüdischen Grabsteines im jüdischen Friedhof Schopfloch!
Bei Interesse bitte melden bei Angelika Brosig
Bürgermeisterstraße 3a
91626 Schopfloch, Telefon 09857-650 E-Mail
www.juden-in-schopfloch.de |
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Übersicht:
Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde
Siehe bei der Seite zur Synagoge
in Schopfloch (interner Link)
Zur Geschichte des Friedhofes
Der jüdische Friedhof in Schopfloch wurde 1612 (oder schon
einige Jahre zuvor) angelegt und
seitdem mehrfach erweitert (letzte große Erweiterung 1802). Er war - bis zur
teilweise Anlage eigener Begräbnisstätten - zentraler Friedhof
für die jüdischen Gemeinden einer weiten Region, darunter für Dinkelsbühl, Feuchtwangen,
Mönchsroth und Wittelshofen sowie für mehrere heute zu
Baden-Württemberg gehörende Gemeinden: insbesondere für Crailsheim
(bis 1841), Goldbach, Ingersheim,
Hengstfeld und Michelbach
an der Lücke (bis 1840), Steinbach, Unterdeufstetten,
Wiesenbach. Die letzten
Beisetzungen erfolgten 1938 (Paula Jordan aus
Wittelshofen und Fanny Benjamin geb. Dinkelsbühl).
Der Friedhof liegt auf teilweise stark morastigem Boden am nördlichen
Ortsrand in Richtung Deuenbach (Baderstraße gegenüber Anwesen Nr. 10). Die Friedhofsfläche beträgt 12.980 qm.
Die ältesten Grabdenkmäler befinden sich ganz im Osten des Geländes und sind
teilweise eingesunken. Auf dem Friedhof befinden sich noch einer neueren
Zählung 1.172 Grabsteine.
Plan des Friedhofes
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Links: die Lage des jüdischen
Friedhofes in Schopfloch (Karte aus den 1980er-Jahren) |
Liste der
Gräber und Namensindex - Grave list and name index
Angelika Brosig
(Schopfloch, E-Mail, Website
www.juden-in-schopfloch.de), Rolf Hofmann (Harburg Project,
Stuttgart, E-Mail) und
Rabbiner David Shapiro (Jerusalem) arbeiten an einer Dokumentation des Friedhofes. Das vorläufige
Ergebnis ihrer Arbeiten kann auf den folgenden Dateien eingesehen werden
(aktueller Stand: April 2008 bzw. Januar 2009):
Familienforschungen
- Family
research results regarding Schopfloch and surrounding
communities
1. Ancestral Charts
of Schopfloch and Surrounding Communities (pdf files)
2. Family Sheets
of Schopfloch and surrounding communities (pdf files)
| Ansbacher,
Abraham Moses |
Ansbacher,
Joel |
Ansbacher,
Lazarus Baer |
| Ansbacher,
Ludwig |
Ansbacher,
Rochum |
Ansbacher,
Salomon |
| Ansbacher,
Salomon Moses |
Bärtig,
Salomon Löw Mayer |
Bamberger,
Isaac Jacob |
| Behr,
Hermann |
Bernheimer,
Moses Samuel |
Dick,
Abraham Bär |
| Ehrenreich,
Isaak |
Ehrlich,
Nathan |
Eisenmann,
Bär David |
| Eisenmann,
Meier Bär |
Feuchtwanger,
Jakob Löw |
Fränkel,
Feis Moises |
| Frankfurter,
Joseph Simon |
Gunzenhäuser,
David |
Gunzenhäuser,
Jakob |
| Gunzenhäuser,
Joseph David |
Hamburger,
Rochum |
Herold,
Moritz |
| Holzinger,
Hirsch |
Holzinger,
Nathan Meyer |
Holzinger,
Samuel |
| Illich,
Amson Abraham |
Jericho,
Max |
Jordan,
Leopold |
| Kronheimer,
Heinrich |
Lamm,
Max |
Lamm,
Mendel Hayum |
| Levi,
Meier Salomon |
Levite,
Veis |
Mandelbaum,
Emanuel Salomon |
| Mannheimer,
Moritz |
Mannheimer,
Ruben Cohen |
Neuhäuser,
Simon Hirsch Isaac |
| Neustädter,
Seckel Löw |
Neuzeit,
Hessel Joseph |
Neuzeit,
Joseph |
| Neuzeit,
Moses Joseph |
Pappenheimer,
Götz Lazarus |
Pappenheimer,
Hirsch Elias |
| Rosenfeld,
Hermann |
Rosenfeld,
Heyum Löw |
Rosenfeld,
Hirsch Lippmann |
| Rosenfeld,
Isaias |
Rosenfeld,
Max |
Rosenstein,
Meyer |
| Rothschild,
Hona Hesekiel |
Rothschild,
Samuel Wolf |
Salzburger,
Moppel Mayer |
| Schwed,
Elias Mendel |
Schwed,
Fischel Mendel |
Schwed,
Mendel Joseph |
| Schweitzer,
Abraham |
Schweitzer,
Joseph |
Schweitzer,
Joseph Abraham |
| Schweitzer,
Wolf |
Sicher,
Ephraim Samuel |
Stern,
Aron Abraham |
| Stern,
Heinrich |
Sulzbacher,
Simon Löw |
Töplitz,
Herz Abraham |
| Treu,
Herz Jakob |
Waker,
Isaac Wolf |
Weil,
Hirsch Gabriel |
| Weinland,
David Löb |
Wertheimer,
Rochum Isaak |
Zahl,
Löw Marum |
Forschungen und
Aktivitäten - Berichte von 2007/2010
Artikel
in der "Fränkischen
Landeszeitung" vom 25. Oktober 2007: "Rückbesinnung auf
langen gemeinsamen Weg. In Schopfloch soll mit Blick auf die
750-Jahr-Feier die jüdische Tradition wieder stärker ins öffentliche
Bewusstsein gebracht werden. Angelika Brosig informierte über Arbeit an
Dokumentation zum israelitischen Friedhof - Hans Rosenfeld unterstützt
Projekt.
Schopfloch (bi) - Schopfloch bewegt sich auf ein großes Jubiläum zu. So
sollen 2019 in angemessenem Rahmen 750 Jahre Ortsgeschichte gefeiert
werden. Weit mehr als die Hälfte dieser langen Wegstrecke legten in
diesem fränkischen Dorf Christen und Juden gemeinsam zurück, bis 1938
die Nationalsozialisten dieser Tradition mit brutaler Konsequenz den
Garaus bereiteten. Vieles ging unwiederbringlich verloren. Noch vorhanden
sind aber Erinnerungen und Steinerne Zeugen. Dieses Gut soll gerade im
Hinblick auf das näherrückende Historienjahr intensiv gepflegt und im
öffentlichen Bewusstsein verankert werden. Details wurden jetzt bei einem
Informationsabend mitgeteilt.
Weiteres siehe im Text |
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Artikel
in der "Fränkischen
Landeszeitung" vom Dezember 2007 zum Projekt "Patenschaft
für jüdisches Grab. Dinkelsbühl (mk) - Die Grabsteine auf dem
jüdischen Friedhof in Schopfloch sind durch die Witterung stark
beschädigt und umsturzgefährdet. Von öffentlicher Seite gibt es für
eine Restaurierung kein Geld. Deshalb hat sich die Schopflocherein
Angelika Brosig der Sache angenommen und ein Patenschaftskonzept
entwickelt, dem sich jetzt auch die Stadt Dinkelsbühl angeschlossen hat.
Jüngst beschloss der Stadtrat einstimmig, die Kosten für die
Instandsetzung eines Grabsteines in Höhe von rund 785 (Euro) zu
übernehmen ... Mittels der Patenschaft der Großen Kreisstadt
Dinkelsbühl wird auf dem jüdischen Schopflocher Friedhof ein Grab der
jüdischen Dinkelsbühler Familie Künzelsauer aus der Elsassergasse 8
restauriert". Weiteres siehe im Text. |
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Artikel
in der "Fränkischen
Landeszeitung" vom 28. Mai 2008 über eine bevorstehende Führung
über den jüdischen Friedhof in Schopfloch. "Geschichte der
jüdischen Gemeinden. Schopfloch (pm) - Am kommenden Sonntag, 1. Juni,
findet ab 14 Uhr wieder eine Führung im jüdischen Friedhof in Schopfloch
statt. Treffpunkt ist wieder das Friedhofstor. Angelika Brosig vom Projekt
'Juden in Schopfloch' und Birgit Hähnlein-Häberlein wollen diesmal
insbesondere die Feuchtwanger Bürgerinnen und Bürger ansprechen. Es wird
über die jüdische Geschichte von Schopfloch sowie die Geschichte der
ehemaligen jüdischen Gemeinde Feuchtwangen und deren zeitweise Verbindung
zu Schopfloch als gemeinsames Rabbinat berichtet. Auch das Ende der
Gemeinde durch Ereignisse des 20. Dezembers 1937 wird beschrieben
werden".
Weiteres siehe im Text. |
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Artikel
in der "Fränkischen
Landeszeitung" vom 4. Juli 2008 über eine bevorstehende
Friedhofsführung am 7. Juli 2008: "Gräber erzählen die
Geschichte der Juden. Schopfloch. - An diesem Sonntag, 6. Juli, wird
das Thema der Führung im jüdischen Friedhof durch das traurige Kapitel
'60 Jahre Vertreibung der Juden aus Schopfloch' bestimmt werden.
Weiteres siehe im Text. |
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Artikel
in der "Fränkischen
Landeszeitung" vom 24. Juli 2008 über eine bevorstehende
Friedhofsführung am 27. Juli 2008: "Erinnerung an Juden in Wittelshofen.
Schopfloch / Wittelshofen. Bei einer Führung durch den jüdischen
Friedhof von Schopfloch am kommenden Sonntag, 27. Juli, ab 14 Uhr steht
die ehemalige jüdische Gemeinde von Wittelshofen im Mittelpunkt. Angelika
Brosig vom Projekt 'Juden in Schopfloch' lädt dazu alle Interessierten
ein. Mit Heimatpfleger Heinrich Zoller aus Wittelshofen besichtigte sie
vor Ort die ehemaligen Plätze der schönen Synagoge und der Mikwe, also
des rituelles Frauenbades, die Vorsängerwohnung und frühere jüdische
Häuser...". |
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Artikel
in der "Fränkischen
Landeszeitung" vom 4. September 2008 über die bevorstehende
Friedhofsführung am 7. September 2008 zum "Europäischen Tag der
Jüdischen Kultur". |
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| Führung über den jüdischen Friedhof
Schopfloch am 8. September 2008 zum "Europäischen Tag der Jüdischen
Kultur" |
Artikel
in der "Fränkischen
Landeszeitung" vom 8. September 2008: Zeugen jüdischer
Geschichte. 66 Steine gesichert. Gedenktafel in Wittelshofen.
Schopfloch/Wittelshofen (mw) - In 27 Ländern gaben am gestrigen
Europäischen Tag der jüdischen Kultur viele Vereine und Organisationen,
Museen und Gedenkstätten sowie jüdische Gemeinden und Bürger die
Möglichkeit, jüdisches Leben kennen zu lernen. Der Friedhof im
Schopflocher Ortsteil Deuenbach war gestern Nachmittag Treffpunkt zu einer
Führung, an der über 40 Personen teilnahmen..." |
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| Alten Grabstein restaurieren lassen -
September 2008 |
Artikel
in der "Fränkischen
Landeszeitung" vom 25. September 2008: "Familie Claude
Frank aus dem französischen Grenoble auf den Spuren der Vorfahren. Alten
Grabstein restaurieren lassen. Schopflocher Judenfriedhof und Wittelshofen
besucht. Neue Informationsmappe überreicht. Schopfloch / Wittelshofen.
- Besuch der jüdischen Nachkommen aus Frankreich von Hannchen Rosenthal
aus der ehemaligen jüdischen Gemeinde Wittelshofen: Claude Frank aus Grenoble
kam mit seinen beiden Kindern Sophie und Joel, um ihnen die Stätten ihrer
jüdischen Vorfahren zu zeigen." Weiteres siehe im Text. |
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| Führung über den jüdischen Friedhof
Schopfloch am 5. Oktober 2008 |
Artikel
in der "Fränkischen
Landeszeitung" vom 2. Oktober 2008: "Das jüdische Jahr
steht im Mittelpunkt. Fachvortrag beleuchtet Bedeutung jüdischer
Feiertage - Erläuterungen zu Grabsteinen.
Schopfloch. - Am kommenden Sonntag, 5. Oktober, findet wieder eine
Führung mit Angelika Brosig vom Friedhofsprojekt im jüdischen Friedhof
Schopfloch statt. Beginn ist um 14 Uhr. Treffpunkt ist das Friedhofstor in
der Baderstraße, Richtung Deuenbach. Ein Kurzvortrag wird die Teilnehmer
in das 'jüdische Jahr' einführen, das in diesem Jahr am 30. September
beginnen hat." Weiteres siehe im Text. |
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| Führung über den jüdischen Friedhof
mit besonderer Erinnerung am 2. November 2008 |
links:
Schildchen mit Namen der Shoa-Opfer aus dem Bereich des Friedhofsverbandes
Schopfloch (Foto: A. Brosig) |
Artikel
in der "Fränkischen Landeszeitung" vom 31. Oktober 2008:
"Schopfloch: Am Sonntag Führung auf dem jüdischen Friedhof. Erinnerung
an Opfer. Schilder mit über 160 Namen - Zwei neue
Grabplatten.
Schopfloch (pm) - Am kommenden Sonntag, 2. November findet im
jüdischen Friedhof Schopfloch eine besondere Gedenkveranstaltung zu 70
Jahre Reichspogromnacht mit Angelika Brosig vom Friedhofsprojekt statt.
Beginn ist um 14 Uhr, Treffpunkt ist am Friedhofstor in der Baderstraße
in Richtung Deuenbach. Es werden vor der letzten Grabstein-Reihe
Schildchen gesteckt sein, auf denen die Namen aller erfassten Shoa-Opfer
aus den früheren jüdischen Gemeinden in unserer Region geschrieben sind
und wann und in welchen Vernichtungsorten sie umkamen, kündigte Brosig
an..." |
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Die
beiden im Oktober 2008 neu gelegten Grabplatten für Paula Jordan aus
Wittelshofen (1916-1938) und Fanny Benjamin geb. Dinkelsbühl
(1888-1938) (Foto von A. Brosig) |
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| Führung über den jüdischen Friedhof am
7. Dezember 2008 |
Artikel
in der "Fränkischen Landeszeitung" vom 4. Dezember 2008: "Jüdische
Familiennamen im Fokus.
Schopfloch (pm) - Am Sonntag, 7. Dezember, lädt Angelika Brosig vom
Friedhofsprojekt zum letzten Mal in diesem Jahr zu einer winterlichen
Führung im jüdischen Friedhof Schopfloch ein. Beginn ist wie immer 14
Uhr, Treffpunkt am Friedhofstor. Diesmal wird auf das Thema eingegangen:
'Woher kommen die jüdischen Familiennamen?'." |
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| Ehrung für Angelika Brosig im Januar
2009 |
Artikel
in der Zeitschrift "Funkfeuer" "Rotary ehrt Angelika
Brosig - Ihr Einsatz für den jüdischen Friedhof in Schopfloch wurde zur
Lebensaufgabe".
Am 13. Januar erhält Angelika Brosig die höchste Ehrung, die der Rotary
Club Dinkelsbühl - Feuchtwangen verleiht, den 'Rotarischen Meilenstein
2009'."
Auch "Alemannia Judaica" gratuliert Angelika Brosig sehr
herzlich zu dieser hohen Auszeichnung! |
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Artikel
in der "Fränkischen Landeszeitung" vom 5. Februar 2009:
"Jüdischer Friedhof im Filmbeitrag.
Dinkelsbühl (pm) - Auf Einladung der Heimleitung wird am heutigen
Donnerstag, 5. Februar, Angelika Brosig im Städtischen Seniorenheim einen
Film über den jüdischen Friedhof in Schopfloch (Bild) zeigen: Dabei wird
ein Fernsehbeitrag vorgeführt, der im vergangenen November entstand.
Beginn des Filmnachmittags ist um 15.30 Uhr im Speisesaal des
Seniorenheimes im ersten Stock. Es werden dabei von Initiatorin Angelika
Brosig Illustrationsblätter zum jüdischen Friedhof der Marktgemeinde
erklärt werden, außerdem wird im Filmbeitrag unter anderem das Legen der
zwei neuen Steine gezeigt werden. Außerdem will Brosig einer 89-jährigen
Heimbewohnerin danken, die ihr kürzlich ausführlich die Geschichte und
das Schicksal der Fanni Benjamin, einer aus Hamburg stammenden Jüdin, die
1938 in Dinkelsbühl verstarb, erzählt habe. Foto:
Haas." |
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Artikel
in der "Fränkischen Landeszeitung" vom 4. April 2009:
"Führungen im jüdischen Friedhof": erste Führung
2009 am 4. April 2009, 14 Uhr mit Angelika Brosig. |
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Artikel
in der "Fränkischen Landeszeitung" vom 23./24. Mai 2009: "Rotary
Club Dinkelsbühl-Feuchtwangen unterstützt Projektgruppen an der Hans-von
Raumer-Hauptschule. Interesse an jüdischer Geschichte gewürdigt.
Jugendliche beteiligen sich an Pflege einzelner Grabsteine - Schulleiter
Willy Kleeberger dankte für Spende.
Dinkelsbühl (hjp) - Freude herrschte an der Hans-von
Raumer-Hauptschule in Dinkelsbühl über eine Spende von 700 Euro, die der
Jugendbeauftragte des Rotary Clubs Dinkelsbühl-Feuchtwangen, Dr. Frank
Hanewinckel, den Schülern einer Projektgruppe als Anerkennung für ihre
Arbeit überreichte. Zum weiteren Lesen bitte
anklicken. |
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Artikel
in der "Fränkischen Landeszeitung" vom 2. Juli 2009: "Am
kommenden Sonntag Kindertag auf dem jüdischen Friedhof. Über Bräuche
und Riten. Mädchen und Buben erhalten unter anderem eine 'Kippa'.
Schopfloch (pm) - Kinder stehen am kommenden Sonntag, 5. Juli, im
Mittelpunkt einer Aktion auf dem jüdischen Friedhof in Schopfloch. Ab 14
Uhr lädt Angelika Brosig vom Friedhofsprojekt Mädchen und Buben ab 9 Uhr
zum 'Kindertag' ein.
Zum weiteren Lesen bitte anklicken. |
| Fotos vom Kindertag
(erhalten von Angelika Brosig): |
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Artikel
in der "Fränkischen Landeszeitung" vom 10. Juli 2009: "Kinder
erkundeten das Judentum..."
Zum weiteren Lesen bitte anklicken. |
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| Juli
2009: Stilles Gedenken |
Artikel
in der "Fränkischen Landeszeitung" vom 31. Juli 2009: "Ein
stilles Gedenken.
Schopfloch (pm) - Kürzlich wurde ein Wunsch der 89-jährigen
Dinkelsbühlerin Martha Gerbert wahr: Auf dem jüdischen Friedhof
Schopfloch wollte sie - seit sie von der Legung der zwei neuen
Gedenkplatten erfahren hatte - Fanni Benjamins Grabstelle besuchen, die am
25. August 1938 in Dinkelsbühl verstorben war: Die jüdische
Kurzwaren-Händlerin hatte für sieben Jahre im Elternhaus von Martha
Gerbeth, damals 19 Jahre alt, in der Schrannengasse 2 in Miete
gelebt....
Zum weiteren Leben bitte anklicken. |
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| September
2009: Einladung zum
"Europäischen Tag der Jüdischen Kultur" |
"Herzliche
Einladung zum Sonntag, 6. September 2009 - "Europäischer Tag der
Jüdischen Kultur".
Thema: Jüdische Feste. Im jüdischen Friedhof Schopfloch. Beginn:
14 Uhr.
Mit Angelika Brosig, Friedhofsprojekt Schopfloch
und Pastor Gerd V. Malessa, Arbeitsgemeinschaft für Heimatkunde Feuchtwangen.
- Das jüdische Jahr mit seinen Festen - Information.
- Kennenlernen jüdischer Ritualgegenstände - mit
Anschauungsobjekten". |
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Artikel
zu den Veranstaltungen am "Tag der Europäischen Jüdischen
Kultur" am 6. September 2009, erschienen in der "Fränkischen
Landeszeitung" vom 2. September 2009.
Zum Lesen bitte anklicken. |
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| Kennenlernen
jüdischer Ritualgegenstände |
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Zum
"Europäischen Tag der Jüdischen Kultur" erklärten zum Thema
"Jüdische Feste" Angelika Brosig (Foto links) und Gerd V.
Malessa (Foto darunter) jüdische Ritualgegenstände |
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| September
2009: Film über den jüdischen
Friedhof wird gezeigt |
Der
Film über den jüdischen Friedhof war ein Beitrag des "Bayerischen
Rundfunk" in der Reihe "Zwischen Spessart und Karwendel"
von 2008. |
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| November
2009: Gedenken an den Novemberpogrom
1938 |
Gedenken an die Reichspogromnacht vom 9. November 1938.
Gedenken an die jüdischen Opfer der Shoa - des Nationalsozialismus aus
unserer Region
am 1. November 2009, 14 Uhr im jüdischen Friedhof
Schopfloch
mit Angelika Brosig, www.juden-schopfloch.de
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Fotos
Historische Fotos
(Quelle: Th. Harburger: Inventarisation jüdischer Kunst-
und Kulturdenkmäler Bd. 3 S. 693-696;
Aufnahmedatum 9.5.1929; Originale der Fotos in den Central
Archives Jerusalem)
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Blick über den älteren Teil
des Friedhofes |
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| Grabstein des Jesajas, Sohn
des Juda (?), gestorben am 29.5.1580 |
Grabstein des Elieser, Sohn
des verstorbenen R. Naphtali, gest. 21./22.9.1615 |
Grabstein des Menachem,
genannt Mendlin, Sohn des verstorbenen R. Moses Spira, gest. 1.9.1636 |
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Historische Ansichtskarte
von Schopfloch mit dem jüdischen Friedhof
(Sammlung Peter Karl Müller, Kirchheim/Ries) |
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Blick auf
Schopfloch und den jüdischen Friedhof |
Neuere Fotos
(die nachstehenden Fotos wurden von Eva Maria Kraiss und Marion
Reuter (gestorben 2007) erstellt. Ein großer Teil davon ist in ihrem Buch:
Bet Hachajim. Haus des Lebens. Jüdische Friedhöfe in Württembergisch Franken. Künzelsau 2003 veröffentlicht. Die Verwendung dieser und weiterer Fotos für publizistische Zwecke bedürfen der Genehmigung. Informationen bei
E-Mail):
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| Im älteren Teil
des Friedhofes, links oben ist auf den drei Fotos das Eingangstor zu
sehen. |
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| Teilansichten |
Verwitterte Grabinschrift |
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Grabstein datiert auf ca. 1615 |
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| Einzelne
Grabsteine |
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| Grabsteinfragment |
Doppelgrabstein von 1795/96 |
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| Grabstein als abgehauener
Baumstamm gestaltet |
Grabstein für Simon Bravmann
von Wittelshofen (1892-1931) |
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| Aufgeschlagenes Buch für
einen "Schriftgelehrten" - Landauer von Gerabronn (1817-1869) |
Davidstern und
Pflanzenornamentik |
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| (Die nächsten
Fotos: Hahn, Aufnahmedatum 16.11.2003) |
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| Das westliche Eingangstor |
Hinweistafeln am
Eingang |
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| Blick vom Friedhof zum
südlichen Eingangstor (auf Foto oben in der oberen Mauer) |
Teilansichten des
alten Teiles |
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| Teilansichten im
Alten Teil |
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Im neueren Teil
des Friedhofes |
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Grabstein für Jette Epstein
aus Crailsheim |
Grabsteine für Samson und
Babette Ballenberger aus Unterdeufstetten |
Grabstein für David Levite
aus Dinkelsbühl |
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Grabstein mit Levitenkanne,
Buch (für einen gelehrten Menschen) und Messer (für den Beschneider /
Mohel)
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Grabstein mit großer Palme |
Am Grab der
Urgroßeltern
im Frühjahr 2007: Hans Rosenfeld bei einem Besuch in Schopfloch
(Foto von Angelika Brosig, Link zu Familiengeschichte
von Hans Rosenfeld) |
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Fotos vom
Sommer 2009
(Fotos: Jürgen Hanke, Kronach, Aufnahmedatum 5.7.2009) |
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| Umfassungsmauer |
Altes
Haupteingangstor |
Teilansicht des
älteren Teiles |
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| Teilansicht des
neueren Teiles |
Grabstein
links für Lazarus Ansbacher (1849-1916), rechts für Therese Ansbacher
geb. Ansbacher (1855-1923) |
Schön
gestalteter und restaurierter Grabstein für Berta Schloßberger von
Dinkelsbühl (1864-1936) |
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| Grabstein
für Lina und Ferdinand Herold (1888-1934 beziehungsweise 1891-1934;
Ferdinand war Frontkämpfer und Kriegsgeschädigter) |
Grabstein für
Juliane Weihermann (1842 Burgkunstadt - 1863 Feuchtwangen) |
Grabstein
für Julius Löwenmayer, Lehrer und Cantor in Wittelshofen, gest. 3. März
1868; Denkmal neu errichtet im Jahr 1900 von seinen Kindern. |
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| Grabstein für
Gustav Mayer aus Mönchsroth (1903-1915), abgebrochene Säule für einen
jung verstorbenen Menschen |
Grabstein links
für Lob Bergmann (Jehuda Löw Sohn des Scharga Zwi Halevi,
1860 in Völkersleier - 1930) mit Levitenkanne |
Grabstein links
für Fanni Benjamin aus Dinkelsbühl (1888-1938), rechts für Paula Jordan
aus Wittelshofen (1916-1938) |
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Ältere Fotos
(Fotos: Hahn, aufgenommen etwa 1985) |
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| Das südliche Eingangstor |
Blick über den Friedhof |
Teilansicht |
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| Teilansicht |
Geknickte Rose auf Grab für
Regine Elkan |
Grabinschrift |
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| Grabinschriften |
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Im Friedhof um 1970
(Fotos: R. Klotz) |
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Links und Literatur
Links:
Literatur:
 | Michael Trüger: Art. "Schopfloch / Mittelfranken".
In. Der Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern.
Jg. 10 Nr. 65 vom März 1995 S. 19. |
 | Israel Schwierz: Steinerne Zeugnisse jüdischen Lebens in
Bayern. Eine Dokumentation der Bayerischen Landeszentrale für politische
Bildungsarbeit. A 85. 1988 S. 181-182. |
 | Eva
Maria Kraiss/Marion Reuter: Bet Hachajim. Haus des Lebens.
Jüdische Friedhofe in Württembergisch Franken. Künzelsau 2003. ISBN
3-89929-009-7.
(Kommentar des Webmasters: Außerordentlich schöner und
informativer Bild- und Textband mit hervorragenden Fotos der Friedhöfe in
württembergisch Franken, aber auch zu Schopfloch: S. 34-41) |
 | Karl Ernst Stimpfig: Die Juden in Schopfloch und
Feuchtwangen, ihr Rabbinat und Judenfriedhof. Eine Dokumentation. 2003.
|

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