Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Berlichingen (Gemeinde Schöntal, Hohenlohe-Kreis) 
Jüdischer Friedhof   

   
Übersicht:  

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde  
Zur Geschichte des Friedhofes  
Fotos   
Historische Fotos um 1930   
Neuere Fotos 2003 - 2010 
Ältere Fotos um 1970 - 1980er-Jahre  
Aus der Geschichte des Friedhofes - einzelne Berichte  
Gesamtdokumentation des Friedhofes - Search for Ancestors  
Links und Literatur   

            

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde            
    
Siehe Seite zur Synagoge in Berlichingen (interner Link)     
   
   
 
Zur Geschichte des Friedhofes           
    
Der Friedhof der jüdischen Gemeinde Berlichingen wird erstmals 1623 genannt. Er diente zahlreichen jüdischen Gemeinden der Umgebung als Begräbnisplatz (1706 genannt: Adelsheim, Sennfeld, Merchingen, Amt Krautheim, Hollenbach, Hohebach, Nagelsberg, teilweise auch Braunsbach; dazu bis ins 19./20. Jahrhundert Bieringen, Ernsbach, Künzelsau). Der Friedhof liegt ca. 2 km südöstlich über dem Ort (Flur "Judenbegräbnis", Fläche 147,93 a), am Eingang steht seit 1985 ein Gedenkstein. 
   
   
Lage des jüdischen Friedhofes Berlichingen (Google-Maps)   


Größere Kartenansicht  

  
  
Fotos 
Historische Fotos um 1930 
(Quelle: Jüdische Friedhöfe und Gotteshäuser in Württemberg. Hg. vom Oberrat der Israeliten in Württemberg 1932) 

Berlichingen Friedhof1932a.jpg (137905 Byte)

Berlichingen Friedhof1932b.jpg (150512 Byte)

  
  
Neuere Fotos 2003 - 2010  

Der Friedhof im Spätsommer 2003  
(Fotos: Hahn bzw. D. Bluthardt (B), Aufnahmedatum 2.9.2003) 

Berlichingen Friedhof 160.jpg (77238 Byte) Berlichingen Friedhof 162.jpg (58636 Byte) Berlichingen Friedhof 161.jpg (86610 Byte)
Hinweisschild von 
der Kreisstraße
Ansicht des 
Friedhofes
Hinweisschild wie in 
den 1980ern (s.u.)
     
Berlichingen Friedhof 163.jpg (92772 Byte) Berlichingen Friedhof 151.jpg (102102 Byte) Berlichingen Friedhof 169.jpg (75044 Byte)
Eingangstor Hinweistafel zur Geschichte der Juden in Berlichingen (B)
   
Berlichingen Friedhof 170.jpg (80548 Byte) Berlichingen Friedhof 153.jpg (130111 Byte) Berlichingen Friedhof 150.jpg (126016 Byte)
Blick über den Friedhof Teilansichten (B)
   
Berlichingen Friedhof 152.jpg (107644 Byte) Berlichingen Friedhof 154.jpg (121266 Byte) Berlichingen Friedhof 171.jpg (105401 Byte)
dass. (B) dass. (B) dass.
     
Berlichingen Friedhof 172.jpg (83691 Byte) Berlichingen Friedhof 173.jpg (92391 Byte) Berlichingen Friedhof 174.jpg (102267 Byte)
          
      
Berlichingen Friedhof 164.jpg (97065 Byte) Berlichingen Friedhof 165.jpg (91736 Byte)    
            
Berlichingen Friedhof 167.jpg (54254 Byte) Berlichingen Friedhof 168.jpg (66894 Byte) Berlichingen Friedhof 166.jpg (84936 Byte)
Einzelne Grabsteine
 

Der Friedhof im Winter 2009/10
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum 27.1.2010)

 
Berlichingen Friedhof 2010034.jpg (107975 Byte) Berlichingen Friedhof 2010002.jpg (61095 Byte) Berlichingen Friedhof 2010033.jpg (113307 Byte)
Weg zum Friedhof 
  
Ausschilderung im Rahmen eines 
"Pfades des Stille" 
Markierungen von Wanderwegen, die 
am Friedhof vorbeiführen
           
Berlichingen Friedhof 2010003.jpg (62587 Byte) Berlichingen Friedhof 2010004.jpg (121329 Byte) Berlichingen Friedhof 2010005.jpg (105704 Byte)
Blick auf den Friedhof Hinweistafel Gedenkstein
        
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Hinweistafel auf Publikation von 
N. Bamberger (s.Lit.) und Internetseite 
von "Alemannia Judaica" 
   
        
Berlichingen Friedhof 2010008.jpg (105887 Byte) Berlichingen Friedhof 2010009.jpg (106757 Byte) Berlichingen Friedhof 2010010.jpg (82884 Byte)
     
     
Berlichingen Friedhof 2010011.jpg (110416 Byte) Berlichingen Friedhof 2010012.jpg (95682 Byte) Berlichingen Friedhof 2010013.jpg (99617 Byte)
Im Hintergrund die Gräber aus den 1920er- 
und 1930er-Jahren
   
     
Berlichingen Friedhof 2010014.jpg (88887 Byte) Berlichingen Friedhof 2010015.jpg (79677 Byte) Berlichingen Friedhof 2010016.jpg (85956 Byte)
      Von einem mächtigen Baumstamm
 eingeschlossener Grabstein
     
Berlichingen Friedhof 2010017.jpg (111717 Byte) Berlichingen Friedhof 2010018.jpg (103777 Byte) Berlichingen Friedhof 2010019.jpg (94307 Byte)
      
      
Berlichingen Friedhof 2010020.jpg (102928 Byte) Berlichingen Friedhof 2010021.jpg (94294 Byte) Berlichingen Friedhof 2010022.jpg (103112 Byte)
   Bachlauf auf Friedhof, das Wasser wurde 
sicher zu Tahara-Zwecken benutzt
Grabsteine für Simon Kocherthaler und 
Regine geb. Rosenthal aus Ernsbach
     
Berlichingen Friedhof 2010023.jpg (101947 Byte) Berlichingen Friedhof 2010024.jpg (100240 Byte) Berlichingen Friedhof 2010025.jpg (101487 Byte)
       Grabstein Mitte für Joseph Kocherthaler 
aus Ernsbach 
     
Berlichingen Friedhof 2010026.jpg (102889 Byte) Berlichingen Friedhof 2010027.jpg (103601 Byte) Berlichingen Friedhof 2010028.jpg (95706 Byte)
    Grabstein rechts für Klara Hirsch 
aus Ernsbach
        
Berlichingen Friedhof 2010029.jpg (107394 Byte) Berlichingen Friedhof 2010030.jpg (83439 Byte) Berlichingen Friedhof 2010031.jpg (101284 Byte)
   Links Grabstein mit Schofar für den
 Schofarbläser Mosche ben Keteriel aus Korb
   
      
   Berlichingen Friedhof 2010032.jpg (90115 Byte)   
  Blick über die im Frühjahr 2008 
abgeholzte Fläche
  

  
  
Ältere Fotos um 1970 - 1980er-Jahre   
(Fotos: obere zwei Zeilen: R. Klotz, entstanden um 1970; Zeilen 3-6: Hahn, entstanden Mitte der 1980er-Jahre)   

 Berlichingen Friedhof 210.jpg (86625 Byte) Berlichingen Friedhof 211.jpg (101141 Byte) Berlichingen Friedhof 212.jpg (101852 Byte) 
Teilansichten des Friedhofes
 
Berlichingen Friedhof 213.jpg (85431 Byte) Berlichingen Friedhof 214.jpg (90859 Byte)  
Einzelne Grabsteine   
   
Berlichingen Friedhof01.jpg (88780 Byte) Berlichingen Friedhof02.jpg (38133 Byte) Berlichingen Friedhof03.jpg (75627 Byte)
Eingang zum Friedhof  Hinweistafel  Blick über den Friedhof  
     
Berlichingen Friedhof04.jpg (71563 Byte)  Berlichingen Friedhof05.jpg (72189 Byte) Berlichingen Friedhof06.jpg (61794 Byte) 
Teilansicht 
  
Gräber aus den letzten 
Jahren der Belegung 
Grabstein für Rechtsanwalt 
Adolf Schwarz aus Künzelsau
     
Berlichingen Friedhof08.jpg (68279 Byte) Berlichingen Friedhof07.jpg (70930 Byte) Berlichingen Friedhof09.jpg (85068 Byte)
Levitenkanne auf altem Grabstein Im älteren Teil des Friedhofes Grabstein - eingeschlossen von einem Baum

   
   
Aus der Geschichte des Friedhofes - einzelne Berichte 
    
Frühjahr 2008
:  Die von der Gemeinde Schöntal durchgeführte Abholzung der Bäume auf dem jüdischen Friedhof ist umstritten  

Presseartikel in der "Hohenloher Zeitung" vom 25.2.2008 

Berlichingen pa 200818.jpg (198433 Byte) Berlichingen pa 200819.jpg (100221 Byte)
"Es ist wichtig, den Friedhof offen zu halten" - Sicherheitsmaßnahme oder Schnitzer - Auf dem jüdischen Friedhof wurden Bäume gefällt.     
Anmerkung:
Der Artikel wurde auf Grund der sonst möglicherweise zu hohen Ladezeit in 2 Teil eingescannt.  
Weiterer Artikel von Hans Georg Frank in der "Südwestpresse" vom 22.4.2008:  
Ratschläge vom Rabbiner -  Auskunft vom Experten nach Kritik am Baumfällen auf jüdischem Friedhof  
Bäume fällen auf dem Judenfriedhof - ein heikles Thema. Was erlaubt ist, weiß niemand genau. Eine Bürgermeisterin ruft jetzt einen Rabbi zu Hilfe. 
Schöntal. "Das ist eine Schändung mit der Motorsäge", schimpft Eva Maria Kraiss über eine Baumfällaktion auf dem jüdischen Friedhof von Berlichingen, einem Teilort von Schöntal (Hohenlohekreis). Dort waren rund 20 Laubbäume umgesägt worden, weil sie nach Angaben von Bürgermeisterin Patrizia Filz "nicht mehr verkehrssicher" gewesen seien. Die Kritikerin beklagt sich über das Ausmaß, spricht von "Kahlschlag" und ist sicher, dass der Eingriff, wenn er wirklich nötig gewesen ist, behutsamer hätte vorgenommen werden können und müssen. Der erstmals 1632 erwähnte Friedhof war Bestattungsort für mehrere jüdische Gemeinden, er ist der größte seiner Art im Hohenlohekreis. Rund 2000 Begräbnisse fanden statt, 1200 Grabsteine sind erhalten, der älteste stammt aus dem Jahr 1662, der letzte von 1932. Der Friedhof ist ein Kulturdenkmal. Es seien dort keinerlei Handlungen erlaubt, "wenn das Erscheinungsbild verändert wird", erklärt Werner Lutz vom Landratsamt. Bei schwerwiegenden Maßnahmen sei eine denkmalschutzrechtliche Genehmigung notwendig. Ob diese im Falle Berlichingen nötig gewesen ist, vermag er nicht zu sagen: "Wir wussten von nichts, es wäre besser gewesen, wenn wir gefragt worden wären." Allerdings: Wenn die Bäume erst in den letzten 50 Jahren gewachsen seien, "würde ich eher sagen, dass sie nicht Bestandteil des Kulturdenkmals sind".  "Wenn Bäume eine Gefahr darstellen, darf man sie mit Sicherheit fällen", sagt Frank Buth vom Regierungspräsidium Stuttgart. Die Israelitische Religionsgemeinschaft Württemberg sieht die Sache freilich ziemlich pragmatisch. Wenn die Sicherheit für Besucher und Grabsteine beeinträchtigt gewesen sei, "ist gegen die Arbeiten nichts einzuwenden". Für Juden ist ein Friedhof ein "Beth Olamin", ein Haus der Ewigkeit, in dem keine Gräber verändert oder gar aufgelassen werden dürfen.  Für Bürgermeisterin Filz ist der Friedhof "ein Zeichen für das Unrecht, das den Juden widerfahren ist, aber auch für das gute Miteinander, das jahrhundertelang gedauert hat". Daher sei es wichtig, die knapp 150 Ar für Besucher offenzuhalten, ohne dass diese gefährdet würden."   
                   
Fotos vom jüdischen Friedhof nach der Abholzaktion 
(Fotos vom 30. März 2008; aufgenommen von Eva Maria Kraiss, Michelbach an der Bilz)  
 
Berlichingen 200822.jpg (106557 Byte) Berlichingen 200817.jpg (115981 Byte) Berlichingen 200820.jpg (102620 Byte) Berlichingen 200815.jpg (115237 Byte)
           
       
Berlichingen 200811.jpg (130142 Byte) Berlichingen 200812.jpg (135340 Byte) Berlichingen 200816.jpg (107433 Byte) Berlichingen 200814.jpg (106404 Byte)
       
       
Berlichingen 200818.jpg (109571 Byte) Berlichingen 200819.jpg (96722 Byte) Berlichingen 200821.jpg (117766 Byte) Berlichingen 200813.jpg (143030 Byte)
          

    
    
Gesamtdokumentation des Friedhofes  

Search for ancestors buried in Berlichingen/
Suche nach Personen, die im Friedhof Berlichingen beigesetzt sind:
(With all of the names of the people buried in the cemetery/
mit allen Namen der auf dem Friedhof Beigesetzten)

Source/Quelle: Bar-Giora Bamberger, Naftali, 1919-2000, Die juedischen Friedhoefe
im Hohenlohekreis: Memor-Buch. Herausgegeben vom Landratsamt Hohenlohekreis. Künzelsau, 
Swiridoff Verlag, 2002. German. ISBN 3-934350-59-3 (v. 1 & 2)
The files were done by James Bauer, Garden City New York (Mail
and Harold Sterne, Sarasota Florida (Mail)

Click here to search by letter / bitte den Buchstaben des Familiennamens anklicken: 
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Karte des jüdischen Friedhofes in Berlichingen / 
A PDF map of the Berlichingen Cemetery

  

  

Links und Literatur

Links:  

Website der Gemeinde Schöntal      
Website des Zentralarchivs Heidelberg mit Informationen zum jüdischen Friedhof Berlichingen  
Seite zur Synagoge in Berlichingen (interner Link)  

Literatur

Bamberger, Naftali Bar Giora: Memor-Buch. Die jüdischen Friedhöfe im Hohenlohekreis. Hg. vom Landratsamt Hohenlohekreis. 2 Bände. 1104 Seiten. 2002 (Dokumentation aller Friedhöfe und Grabsteine von Berlichingen, Hohebach, Krautheim, Laibach, Öhringen).
Franken FriedhBuch 01.jpg (49923 Byte)Eva Maria Kraiss/Marion Reuter: Bet Hachajim. Haus des Lebens. Jüdische Friedhofe in Württembergisch Franken. Künzelsau 2003. ISBN 3-89929-009-7.
(Kommentar des Webmasters: Außerordentlich schöner und informativer Bild- und Textband mit hervorragenden Fotos der Friedhöfe in Berlichingen, Braunsbach, Crailsheim, Creglingen, Dünsbach, Hohebach, Krautheim, Laibach, Michelbach an der Lücke, Niederstetten, Öhringen, Steinbach, Weikersheim) 

  
   

                   
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Stand: 02. April 2014