Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Züschen (Stadt Fritzlar, Schwalm-Eder-Kreis)
Jüdische Geschichte / Synagoge

Übersicht:

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde  
Berichte aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde   
Berichte zu einzelnen Personen aus der Gemeinde   
Zur Geschichte der Synagoge   
Fotos / Darstellungen  
Links und Literatur   

     

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde (english version)        
    
In Züschen bestand eine jüdische Gemeinde bis 1938. Ihre Entstehung geht in die Zeit des 17./18. Jahrhunderts zurück. Bereits zu Beginn des 17. Jahrhunderts gab es einige jüdische Familien in der Stadt. 1724 waren es fünf Familien, 1759 sechs Familien mit zusammen 50 Personen.

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Zahl der jüdischen Einwohner wie folgt: 1826 58 jüdische Einwohner, 1905 19 (2,9 % von insgesamt 641 Einwohnern).   

An Einrichtungen bestanden eine Synagoge (s.u.), eine jüdische Schule (Religionsschule), ein rituelles Bad und ein Friedhof. Zur Besorgung religiöser Aufgaben der Gemeinde war im 19. Jahrhundert vermutlich - zumindest zeitweise - ein jüdischer Lehrer angestellt, der auch als Vorbeter und Schochet tätig war. Ansonsten wurde der Unterricht durch auswärtige Lehrer übernommen, der Vorbeterdienst ehrenamtlich durch Gemeindemitglieder.  
     
Im Ersten Weltkrieg fielen aus der jüdischen Gemeinde Hermann Katz (geb. 20.9.1885 in Züschen, gef. 6.9.1914) und Moritz Katz (geb. 22.8.1890 in Züschen, gef. 2.1.1915). Außerdem sind gefallen: Willy Nathan Speier (geb. 15.12.1878 in Züschen, vor 1914 in Wuppertal-Barmen wohnhaft, gef. 16.4.1915) sowie Max Speyer (geb. 3.7.1883 in Züschen, vor 1914 in Gießen wohnhaft, gef. 12.9.1915).    
   
Um 1924, als noch 12 jüdische Einwohner in der Stadt gezählt wurden (1,8 % von insgesamt 651 Einwohnern), war Gemeindevorsteher Daniel Stern. 1932 war Gemeindevorsteher Max Katz.        
    
1933 lebten noch 13 jüdische Personen in Züschen (1,9 % von insgesamt 687 Einwohnern). In den folgenden Jahren sind die meisten von ihnen auf Grund der Folgen des wirtschaftlichen Boykotts, der zunehmenden Entrechtung und der Repressalien weggezogen beziehungsweise ausgewandert. 1939 wurden noch fünf jüdische Einwohner gezählt.   
       
Von den in Züschen geborenen und/oder längere Zeit am Ort wohnhaften jüdischen Personen sind in der NS-Zeit umgekommen (Angaben nach den Listen von Yad Vashem, Jerusalem und den Angaben des "Gedenkbuches - Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945"): Julius Joseph (1866), Moritz Joseph (1870), Emil Katz (1892), Julius Katz (1885), Klara Katz (1889), Levi Katz (1861), Lina Katz (1887), Max Katz (1878), Sophie (Sofie) Katz (1894), Victor (Viktor) Katz (1884), Rosalie Sommer geb. Joseph (1867), Emmy (Emmi) Speyer (1886), Sally Nathan Speyer (1877), Susmann Speier (1870).    
    
    
    
Berichte aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde 
     
   
Allgemeines     
Beitrag "Die Juden in Waldeck" (erschien 1929) 
Anmerkung: Beitrag zur Geschichte der Juden in Bad Arolsen, Bad Wildungen, Korbach, Landau, Mengeringhausen, Rhoden, Sachsenhausen, Züschen sowie Eimelrod und Höringhausen.     

Artikel in der "Jüdischen Wochenzeitung für Kassel, Kurhessen und Waldeck" vom 12. April 1929:  "Die Juden in Waldeck. (Zum Ende des ehemaligen Fürstentums). 
Wir entnehmen dem 'Israelitischen Familienblatt' nachstehenden interessanten Artikel: Am 1. April fand in Arolsen die feierliche Vereinigung des Freistaates Waldeck mit Preußen statt. Das kleine Ländchen wird ein Bestandteil der Provinz Hessen-Nassau. Waldeck zählt unter seinen 58.000 Einwohnern etwa 550 Juden. Aus dem Kreise der Waldecker Juden der weiteren Welt bekannt geworden ist der Dichter Heinrich Stieglitz. Seine Werke sind heute vergessen. Seine Frau Charlotte aber entriss seinen Namen der Vergessenheit. Um ihn der Schwermut seines Gemüts, das unter seiner dichterischen Schwäche litt, zu entreißen, und in der Hoffnung, dass ein starker Schmerz heilend und kräftigend auf sein Gemüt einwirken werde, gab sie sich den Freitod. Diese Tat, die das damalige 'Junge Deutschland' aufwählte, wurde von Gutzkow, dem Verfasser des 'Uriel Akosta', behandelt in seinem Roman: 'Walpurg, die Zweiflerin'.   
Die Anzahl der waldeckischen Juden hat sich seit der Freizügigkeit stetig verringert. Sie wanderten aus, da sie anderwärts bessere Verdienstmöglichkeiten hatten und nicht so sehr die Zurücksetzung merkten wie in diesem engen Bezirk, auch durch Bildungsmöglichkeiten entschädigt wurden. Das religiöse Leben war in Waldeck bis auf einige Ausnahmen nie sehr rege. In der Hauptstadt Arolsen konnte es sogar geschehen, dass vor hundert Jahren fast die ganze Gemeinde dem Taufwasser zum Opfer fiel. Die Nachkommen der damaligen Juden gehören heute zu den ersten Familien des Landes. Etwas regeres Leben blüht heute in den beiden Gemeinden Wildungen und Korbach, wo je ein Lehrer amtiert. Arolsen, Mengeringhausen, Rhoden und Sachsenhausen sind kleine Gemeinden, die infolge ihrer geringen Seelenzahl nur mit großer Mühe sabbatlichen Gottesdienst abhalten können. Religionsunterricht wird in diesen Gemeinden nicht erteilt; falsche Sparsamkeit lässt es nicht zu. Dieser Mangel an Verantwortungsgefühl ist wohl auch die Ursache, dass der Korbacher Jakob Wittgenstein bei seinem Tode 1890 sein gesamtes Vermögen von 600.000 Mark seiner Vaterstadt vermachte, aber der Synagogengemeinde nur einige tausend Mark, und ihr nicht einmal den geringsten Einfluss auf die Verwaltung des errichteten Altersheims gestattete. Auch von dieser Familie sind einige Glieder in der Welt, wenn auch getauft, zu Ansehen gelangt. Soll doch der erste Bundespräsident von Österreich, Hainisch, von dieser Familie abstammen. Ferner ist ein Wittgenstein der Begründer der österreichischen Erzindustrie. Ein anderer, namens Paul, war, trotzdem er nur den linken Arm hatte, ein so hervorragender Pianist, dass sogar Richard Strauß für ihn Partituren schrieb. In Sachsenhausen hat ein nach Amerika ausgewanderter Jude Bloch ein Schwesternheim errichtet, aber die jüdische Gemeinde übergangen. Welchen Segen hätten diese beiden Gemeinden mit diesen Legaten für alle Religionen stiften können!  
Die beiden Gemeinden Eimelrod und Höringhausen, die zu dem nunmehrigen preußischen Verwaltungsgebiet Waldeck kommen, gehörten bisher zu Hessen-Nassau. In beiden, besonders in letzterer,       
Arolsen JuedWZKassel 12041929b.jpg (204928 Byte) herrschte stets ein reges religiöses Leben. Beide bedürfen dringend der Hilfe, damit ihre Synagogen nicht ganz zerfallen. Eimelrod hat deshalb vom Landesverband einen sehr reichen Zuschuss erhalten. Weshalb Höringhausen nicht bedacht wurde, fragt sich dort jeder. Vielleicht hat der Landesverband doch noch ein Einsehen und hilft der Gemeinde.    
Über die Geschichte der Juden in Waldeck ist wenig bekannt. Die meisten Nachrichten schlummern noch zerstreut in den Archiven. In früheren Zeiten durften nur in den Orten Züschen und Landau Juden wohnen. Die Hauptstadt besteht erst seit zwei Jahrhunderten. Sie ist die Geburtsstadt des erwähnten Dichters Stieglitz, sowie der berühmten Ärzte Marcus und Stieglitz. Auch die Nachkommen des Marcus gehören heute dem Christentums an. In Korbach muss es schon früh Juden gegeben haben. Darauf weist der Name eines alten Adelsgeschlechts namens 'Judenhertzog'. 1480 erklärte das 'Freigericht unter der Windmühle' zu Korbach einen Juden zu Frankfurt, den Juden dieser Stadt und der Umgebung in die Acht. Sie sollten mit ihm 'weder essen noch trinken, weder mit ihm gehen noch stehen, weder mit ihm sprechen noch singen, nicht mit ihm kaufen noch verkaufen, wuchern oder suchen, keinerlei Verhandlungen mit ihm haben, weder heimlich noch offenbar, auch nicht mit ihm in die Schule, in die Synagoge oder Tempel, überhaupt nicht mit ihm in ein Haus gehen.' Ebenso tat der Freigraf zu Landau alle Juden zu Gelnhausen in die Acht, 'nach rechtem altem Herkommen der kaiserlichen freien heiligen und heimlichen Gerichte', weil sie ungehorsam gewesen wären.  
Auch früher schon waren die Juden mit den Femgerichten in Berührung gekommen. 1738 durften sie nur in Züschen, und etwas später auch in Arolsen wohnen. 1788 war aber der Widerstand gegen die Juden so stark geworden, dass der Fürst den Landständen versprechen musste, einem Juden nicht eher einen neuen Schutzbrief zu geben, bis die Judenschaft im Lande bis auf 20 ausgestorben sei. Auch der Judeneid kommt in dieser Zeit in Waldeck vor. Trotz aller Beschränkungen haben sich die Juden doch in anderen Orten Wohnrecht erhalten. An den Freiheitskriegen nahmen sie teil. Nachdem schon 1804 der Leibzoll aufgehoben war, folgte 1814 das sogenannte Organisationsedikt. In diesem wurden ihnen alle Rechte der übrigen Staatsbürger zugebilligt. Als sie aber in Korbach das Bürgerrecht verlangten, erhob sich seitens der Stadt und der Bürgerschaft ein heftiger Widerstand. Der Fürst Georg Heinrich, ein vorurteilsloser, gerecht denkender Herr, setzte aber ihre Aufnahme zu Bürgern durch. Dieser Fürst gab ihnen auch im Jahre 1834 das Judengesetz, das den etwas merkwürdig anmutenden Titel führt: 'Gesetz über die Gemeinheiten der Juden'. Es gilt auch heute noch, denn es war in Waldeck Regierungsgrundsatz, die Juden unbehelligt zu lassen, wenn auch sie von der Regierung nichts verlangten. Das Gesetz ist aber von Segen gewesen. Der Austritt aus der Gemeinde ist nur mit einem gleichzeitigen Austritt aus der Religion möglich. Sonst muss jeder Waldecker Jude einer Synagogengemeinde angehören. Ein Versuch der jüdischen Gemeinde Korbach, der Regierung die Lasten der Lehrerbesoldung aufzubürden, scheiterte, da die Regierung damals sogar mit militärischer Exekution drohte.  
Es ist daher den beiden Gemeinden nicht zu verdenken, wenn sie auf den Anschluss an Preußen allerlei Hoffnungen setzen und hoffen, dass die Lasten, die sie bisher allein getragen, etwas erleichtert werden. Mögen sie in ihren Hoffnungen nicht enttäuscht werden.  Max Gottlieb."      

   
   
Berichte zu einzelnen Personen aus der Gemeinde  

Tod von Rentier Speier (1908)    

Zueschen FrfIsrFambl 15051908.jpg (16597 Byte)Meldung im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 15. Mai 1908: "Züschen i. Waldeck. Rentier Speier, der älteste Bewohner des Fürstentums, ist im Alter von 102 Jahren verschieden." 

     
70. Geburtstag von Levi Katz (1931 in Kassel, geboren in Züschen)     

Artikel in der "Jüdischen Wochenzeitung für Kassel, Hessen und Waldeck" vom 31. Juli 1931: "Am 30. Juli feierte Herr Levi Katz seinen 70. Geburtstag. Beim Rückblick auf sein vergangenes Leben mag er wohl mit dem Bibelwort sagen: 'Und wenn es köstlich war, so ist es Mühe und Arbeit gewesen'. Geboren wurde er in dem kleinen waldeckschen Ort Züschen. Die Eltern ließen ihn erst in Korbach, dann auf dem Realgymnasium in Kassel ausbilden. 1890 gründete er gemeinsam mit seinen Brüdern unter der Firma 'Gebr. Katz' eine Baumwollwarengroßhandlung. Nach einigen Jahren wurde dann die Kleiderfabrikation der Firma S. Katz angegliedert. In seinen freien Stunden wendete er sich im Rahmen der Loge jüdisch-kulturellen Problemen zu. Auch für Geselligkeit und Lebenslust war unser Jubilar stets zu haben. Hoffen wir, dass die jetzigen Wolken am deutschen Horizont bald wieder verschwinden und Herr Levi Katz noch recht viele Jahre in seiner körperlichen und geistigen Frische tätig sein möge. B."     

     
     
     
Zur Geschichte der Synagoge            
    
Das Gebäude der ehemaligen Synagoge wurde vermutlich Ende des 18. Jahrhunderts als Synagoge erbaut (1780-1790). Beim Gebäude handelt es sich um einen eingeschossigen Fachwerkbau mit einem Mansarddach und mit Firstrichtung Nord/Süd. Der Eingang für die Männer war von Westen her (bis heute Eingangstüre mit Segmentbogen). Für die Frauen gab es einen separaten Eingang links des Männereingangs (hier heute ein Fenster mit Segmentbogen).  
          
Wie lange in der Synagoge nach 1900 auf Grund der zurückgegangenen Zahl der jüdischen noch Gottesdienste abgehalten werden konnten, ist nicht bekannt. 
     
Nach 1945 wurde das Gebäude als Schreinerwerkstatt verwendet (bis 1984). Einige Zeit stand das Gebäude leer, wurde zwischenzeitlich unter Denkmalschutz gestellt und um 1990 umfassend als Wohnhaus renoviert und umgebaut. Eine kleine Gedenktafel befindet sich an der Nordseite. 
     
     
Adresse/Standort der Synagoge          Hinter der Mauer 20    
    
    
Fotos
(Quelle: Altaras 1988 S. 63 und 1994 S. 62; neuere Fotos: Hahn, Aufnahmedatum 8.4.2010)  

Das Gebäude der ehemaligen 
Synagoge in Züschen   
Zueschen Synagoge 212.jpg (73582 Byte)  Zueschen Synagoge 210.jpg (62784 Byte)
     Das Gebäude im Juli 1985 (Nordgiebel 
und Westseite)
 Südgiebel des 
Hauses  
         
Nach einer umfassenden 
Restaurierung um 1990  
Zueschen Synagoge 280.jpg (49386 Byte)      Zueschen Synagoge 281.jpg (63189 Byte)
     Nordgiebel und Westseite mit dem Eingang
 (ursprünglich Männereingang, links davon
 unter dem Fenster mit Segmentbogen der
 Eingang zur Frauenempore
 Südgiebel des Hauses
  
  
     
Das ehemalige Synagogengebäude 
im Frühjahr 2010
Zueschen Synagoge 470.jpg (72014 Byte) Zueschen Synagoge 473.jpg (70759 Byte)
  Blick auf die Westseite mit dem Eingang (vgl. Beschreibung oben)
     
   Zueschen Synagoge 471.jpg (63372 Byte) Zueschen Synagoge 472.jpg (60295 Byte)
   Die Hinweistafel Links der Nordgiebel des Synagogengebäudes,
 rechts der Eulenturm
  
       

     
      
Links und Literatur

Links:   

Website der Stadt Fritzlar  
Zur Seite über die jüdischen Friedhöfe in Züschen (interner Link)    

Literatur:  

Paul Arnsberg: Die jüdischen Gemeinden in Hessen. Anfang - Untergang - Neubeginn. 1971. Bd. II S. 448-449.  
Thea Altaras: Synagogen in Hessen. Was geschah seit 1945? 1988 S. 63-64.   
dies.: Das jüdische Rituelle Tauchbad und: Synagogen in Hessen. Was geschah seit 1945 Teil II. 1994. S. 62.
dies.: Neubearbeitung der beiden Bände. 2007² S. 175-176.  
Studienkreis Deutscher Widerstand (Hg.): Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933-1945. Hessen II Regierungsbezirke Gießen und Kassel. 1995 S. 171.  
Pinkas Hakehillot: Encyclopedia of Jewish Communities from their foundation till after the Holocaust. Germany Volume III: Hesse -  Hesse-Nassau - Frankfurt. Hg. von Yad Vashem 1992 (hebräisch) S. 554.  

    
     


 

Article from "The Encyclopedia of Jewish life Before and During the Holocaust". 
First published in 2001 by NEW YORK UNIVERSITY PRESS; Copyright © 2001 by Yad Vashem Jerusalem, Israel.

Zueschen  (now part of Fritzlar) Hesse-Nassau. The Jewish community, numbering 50 in 1759, grew to 91 in 1847. It was affiliated with the rabbinate of Kassel. By 1933 it had dwindled to 13; the last three Jews were deported to the Lodz ghetto and perished.  
     
      

                   
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Stand: 05. Dezember 2014