Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Mengeringhausen (Stadt Bad Arolsen, Kreis Waldeck-Frankenberg)
Jüdische Geschichte / Synagoge

Übersicht:

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde  
Berichte aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde   
Aus der Geschichte der jüdischen Lehrer   
Aus dem jüdischen Gemeindeleben   
Zur Geschichte der Synagoge   
Fotos / Darstellungen
Links und Literatur   

         

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde (english version
   
In Mengeringhausen bestand eine jüdische Gemeinde bis nach 1933. Ihre Entstehung geht in die Zeit des 18. Jahrhunderts zurück. Doch lebten vermutlich bereits im 16. Jahrhundert Juden in der Stadt, da für diese Zeit die Flurbezeichnung "Am (oder beim) Judenkirchhof" für ein Grundstück in der Nähe des Burgtores überliefert ist.
    
Im 18. Jahrhundert wurden Juden seit 1767 in der Stadt aufgenommen. 1760/70 lebte der Schutz- und Handelsjude Abraham Marcus (aus Arolsen) am Ort. 1769 kam der Schutzjude Esaias Abraham dazu, 1772 Moses Heinemann. An Stelle des 1799 verstorbenen Joseph Moses Neuburg kam Selig Meyer aus Volkmarsen nach Mengeringhausen.        
 
Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Zahl der jüdischen Einwohner wie folgt: 1826 19 jüdische Einwohner, 1847 21, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts vier bis fünf jüdische Familien, 1900 21 jüdische Einwohner (1,5 % von insgesamt 1.442 Einwohnern), 1905 33, 1910 24 (1,7 % von 1.400). Die jüdischen Familien lebten vom Handel mit Textilien, Düngemitteln, Früchten, Tierfellen und Kolonialwaren. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eröffneten mehrere von ihnen Läden und Handlungen am Ort: so hatte Jakob Schwerin ein vor 1900 gegründetes Geschäft mit Futter- und Düngemitteln, Manufakturwaren sowie Lebensmitteln. 
 
An Einrichtungen bestanden eine Synagoge (s.u.), eine jüdische Schule (Religionsschule; 1874 fünf schulpflichtige Kinder, 1876/1878 vier Kinder), ein rituelles Bad und ein Friedhof. Zur Besorgung religiöser Aufgaben der Gemeinde war zeitweise ein jüdischer Lehrer am Ort, der zugleich als Vorbeter und Schochet tätig war (vgl. die Ausschreibungen der Stelle unten). 1848 wird Lehrer Heilbrun genannt, der sich damals für Reformen im gottesdienstlichen Leben der Gemeinde engagierte (siehe Bericht unten). Die Gemeinde gehörte zum Provinzialrabbinat Oberhessen mit Sitz in Marburg.    
  
Die jüdischen Familien waren im Leben der Stadt und im Vereinsleben weitestgehend integriert. Der bereits genannte Jakob Schwerin (Kriegsteilnehmer von 1870-1871) war viele Jahre (bis zum seinem Tod 1913) Vorsitzender des Kreis-Kriegervereins; seine Frau betätigte sich aktiv im Roten Kreuz. Der Sohn Max Schwerin war einige Jahre Mitglied des Gemeinderates am Ort (gest. 1934). Beim sogenannten Freischießen, dem größten Heimatfest des Waldecker Landes, waren die Mitglieder der jüdischen Gemeinde - bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts - stets zahlreich beteiligt.         
   
Um 1924, als zur Gemeinde 17 Personen gehörten (1,2 % von 1.506), waren die Gemeindevorsteher Hermann Schwerin und Josef Löwenstern. 1932 war Gemeindevorsteher Max Schwerin. Als Religionslehrer der im Schuljahr 1931/32 vier jüdischen Kinder der Gemeinde kam regelmäßig Lehrer Moritz Goldwein aus Korbach nach Mengeringhausen.          
    
1933 lebten noch 23 jüdische Personen in Mengeringhausen (in sieben Familien).
In den folgenden Jahren ist ein Teil der jüdischen Gemeindeglieder auf Grund der zunehmenden Entrechtung und der Repressalien weggezogen beziehungsweise ausgewandert. Zwei Familien Schwerin verzogen 1936 nach Köln; die Familie Katz emigrierte in die USA. 1938 wurden noch acht jüdische Einwohner gezählt. Das Manufaktur- und Tabakwarengeschäft von Menko Löwenstern, das seit seinem Tod (vor 1930) von der Tochter Erna und ihrem Mann Julius Löwengrund (aus Rimbeck bei Warburg) betrieben wurde, wurde beim Novemberpogrom 1938 durch Nationalsozialisten überfallen und verwüstet. Das Ehepaar Löwengrund verzog mit dem 14-jährigen Sohn Heinz Werner nach Mülheim an der Ruhr, von wo sie deportiert wurden.   
    
Von den in Mengeringhausen geborenen und/oder längere Zeit am Ort wohnhaften jüdischen Personen sind in der NS-Zeit umgekommen (Angaben nach den Listen von Yad Vashem, Jerusalem und den Angaben des "Gedenkbuches - Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945"): Salomon (Sally) Blumenthal (1873), Arnold Elsbacher (1931), Frieda Elsbacher geb. Lebensbaum (1898), Irmgard Elsbacher (1927), Betty Emanuel (1874), Carl Salomon Emanuel (1874), Erna Löwengrund geb. Löwenstern (1893), Julius Löwengrund (1893), Heinz Werner Löwengrund (1924), Hilde (Hilda) Löwenheim geb. Löwenstern (1894), Else Oppenheim geb. Löwenstern (1900), Erna Schwerin (1892), Ernestine Schwerin (1894), Frieda Schwerin (1890), Hermann Schwerin (1886), Ilse Schwerin (1921), Paul Schwerin (1886).  
(i
m Gedenkbuch großenteils falsche Eingabe unter 'Mengerinhausen'm Gedenkbuch großenteils falsche Eingabe unter 'Mengerinhausen') 
    
   
   

Berichte aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde 
 
Aus der Geschichte der jüdischen Lehrer  
Ausschreibungen der Stelle des Religionslehrers / Vorbeters / Schochet 1873 / 1874 / 1876 / 1877 / 1904  

Anzeige in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 4. März 1873: "Die Lehrer und Kantorstelle in hiesiger Gemeinde ist von Ostern dieses Jahres an zu besetzen. Hierauf Reflektierende wollen sich unter Beifügung ihrer Zeugnisse baldigst an unterzeichneten Vorstand wenden. Gehalt bei freier Wohnung und Heizung eventuell bis 300 Thaler. 
Mengeringhausen
in Waldeck, den 19. Februar 1873. Der Vorstand der israelitischen Gemeinde Mengeringhausen. J. Meyer. Louis Emanuel."  
  
Mengeringhausen AZJ 12051874.jpg (49197 Byte)Anzeige in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 12. Mai 1874: "In der hiesigen jüdischen Gemeinde ist die Stelle des Religionslehrers und Vorbeters sofort zu besetzen. Gehalt nebst freier Wohnung und Heizung bis 250 Thaler jährlich. Bewerbungen um diese dienstlich sehr bequeme Stelle, da nur fünf schulpflichtige Kinder für jetzt zu unterrichten sind, nimmt entgegen der Vorstand Louis Emanuel. J. Mayer.  
Mengeringhausen
in Waldeck, den 1. Mai 1874".   
  
Anzeige in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 8. Februar 1876: "Pro 1. April dieses Jahres ist die hiesige Lehrer- und Kantorstelle zu besetzen. Gehalt 750 Mark pro Jahr bei freier Wohnung mit Heizung nebst Bett und erforderlichen Möbeln. Da nur circa 4 schulpflichtige Kinder sind, der Dienst sehr leicht ist und viele freie Zeit übrig lässt, so ist ein lohnender Nebenerwerb sicher, wenn der betreffende Kandidat auch in Französisch, Englisch und Lateinisch Unterricht erteilen kann. Selbstgeschriebene Meldungen nimmt entgegen der jüdische Gemeindevorstand G. Emanuel. J. Meyer. 
Mengeringhausen
(Fürstentum Waldeck), den 9. Januar 1876".      
 
Mengeringhausen Israelit 10051876.jpg (74668 Byte)Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 10. Mai 1876: "Pro 1. Juli dieses Jahres ist die hiesige Lehrer- und Kantorstelle zu besetzen. Gehalt 750 Mark pro Jahr bei freier Wohnung mit Heizung nebst Bett und erforderlichen Möbeln. Da nur circa 4 schulpflichtige Kinder sind, der Dienst sehr leicht ist und viele freie Zeit übrig lässt, so ist ein lohnender Nebenerwerb sicher, wenn der betreffende Kandidat auch in Französisch, Englisch und Lateinisch Unterricht erteilen kann. Selbstgeschriebene Meldungen nimmt entgegen der jüdische Gemeindevorstand G. Emanuel. J. Meyer.  
Mengeringhausen
(Fürstentum Waldeck), den 7. Mai 1876."     
 
Mengeringhausen Israelit 10101877.jpg (82556 Byte)Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 10. Oktober 1877: "Die Stelle als Religionslehrer, Vorbeter und Schochet in unserer Gemeinde soll mit dem 1. Januar 1878 anderweitig durch einen verheirateten Mann besetzt werden. Jährliches Gehalt 900 Mark, eventuell bei gesteigerter Leistungsfähigkeit 1.000 Mark neben freier Wohnung. Der Nebenverdienst durch die Schechitah wird 150 Mark bringen. Der Dienst ist sehr leicht, da die Gemeinde klein ist und nur ungefähr 4 schulpflichtige Kinder da sind. Selbstgeschriebene Meldungen, unter Einreichung betr. Zeugnisse und kurzer Berichterstattung des Lebenslaufs, nimmt entgegen
der jüdische Gemeindevorstand G. Emanuel. J. Meyer.   Mengeringhausen (Fürstentum Waldeck), den 3. Oktober 1877."        
Mengeringhausen FrfIsrFambl 09091904.jpg (16455 Byte)Ausschreibung im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 9. September 1904: "Mengeringhausen (Waldeck). Religionslehrer, Vorbeter und Schächter. Einkommen 1.300 bis 1.400 Mark."      

    
  

Erfolgreiche zweite Dienstprüfung von Lehrer Gustav Crohn (Kron) am Lehrerseminar in Kassel (1902)           

Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 10. November 1902: "Kassel, 2. November (1902). Am Donnerstag voriger Woche war am hiesigen israelitischen Lehrerseminar die zweite Prüfung beendet. Diese hatte in jeder Hinsicht ein gutes Ergebnis, denn alle sieben Lehrer, die sich prüfen ließen, bestanden. Es waren die Herren: Abt aus Gesecke in Westfalen, Crohn aus Mengeringhausen in Waldeck, Heilbronn aus Hora in Westfalen, Levi aus Salzkotten in Westfalen, Oppenheim aus Wehrda in Hessen, Pineas aus Frankfurt am Main, Plaut, Lehrer in Rybnik in Oberschlesien.
Das Königliche Provinzial-Schulkollegium in Kassel gestattet fast ohne Ausnahme Lehrern anderer Bezirke, hier die Prüfung abzulegen. In der schriftlichen Prüfung war den neueren Bestimmungen gemäß nur eine Arbeit zu schreiben. 'Haus und Schule' lautete das Thema. Lehrproben waren: 1) Belsazar; 2) Frau Hütt; 3) der Stechheber; 4) der Zahlenkreis über 1000 hinaus; 5) die Schulstäbe; 6) Knabe und Vogel; 7) Gustav Adolf - ein Lebensbild.  
Da sämtliche Lehrproben zur Zufriedenheit ausfielen, erhielt kein Kandidat eine zweite. Recht eingehend wurde mündlich geprüft, sowohl in Geschichte, Pädagogik, Psychologie, Didaktik und Methodik der einzelnen Fächer. Zum ersten Male hatten die jungen Lehrer nachzuweisen, in welchem Lieblingsfache sie sich fortgebildet und welches wissenschaftliche Werk sie beim Studium benutzt hatten. Zur Orientierung sei Folgendes erwähnt: 1) Geschichte des 19. Jahrhunderts, 2) Mathematische Geographie, 3) die zweite Blüteperiode in der deutschen Literatur, 4) die Elektrizität und so fort. Ein Gegenstand, der schon im Seminar eingehend behandelt wurde, z.B. 'ein Drama Schillers', wird als wissenschaftliche Fortbildung für nicht genügend angesehen. Auch diese Prüfung bewies, dass die Ausbildung jüdischer Lehrer keineswegs eine minderwertige ist und die Staatsbehörden werden sich wohl bald entschließen müssen, die jüdischen Seminare den christlichen gleichzustellen, da gleiche Pflichten, gleiche Rechte erfordern. Die Prüfungskommission bildeten folgende Herren: Provinzial-Schulrat Otto, Geheimer Regierungs- und SChulrat Sternkopf, Landrabbiner Dr. Prager, Seminardirektor Dr. Lazarus und Seminarlehrer Katz."          
 
Hinweis: während seines Militärdienstes in Arolsen war Gustav Kron um 1902/05 in Mengeringhausen als Lehrer, Kantor und Schochet tätig. Informationen zu ihm bei Harmuthsachsen.  Französische Seite zu Gustav Kron.  

    
   
Aus dem jüdischen Gemeindeleben 

Reformen im gottesdienstlichen Leben (1848)  

Mengeringhausen AZJ 03011848.jpg (160527 Byte)Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 3. Januar 1848: "Aus dem Fürstentum Waldeck, 20. Dezember (1848). Auch in unserem kleinen Fürstentum beginnt ein regeres Leben die Synagoge zu ergreifen. Seit zwei Jahren hat die Gemeinde zu Adorf Chorgesang eingeführt, überhaupt möglichst den Zeitforderungen genügt. Freilich erhob sich damals auch in Adorf der Ruf des Unwillens über den Chorgesang; aber wie schnell er sich eingewöhnt, ersieht man daraus, dass an den vergangenen hohen Festen sogar deutsche Choralgesänge, z.B. am Versöhnungsfeste das Lieb von Stein 'o Tag des Herrn' mit Violinbegleitung vorgetragen wurden. So hat auch die Gemeinde zu Mengeringhausen auf Veranlassen ihres Lehrers Herrn Heilbrun den 3-jährigen Zyklus der Tora eingeführt, und bemüht sich derselbe durch allsabbatliche gottesdienstliche Vorträge das religiöse Bewusstsein umzugestalten und auf die Höhe der Gegenwart zu erheben. Mögen diesem Beispiele der beiden genannten Gemeinden die anderen bald nachfolgen, die Piutum durch die Predigt ersetzen, und hierzu geeignete Lehrer erwerben. Da diese im hiesigen Lande wenig Kinder zu unterrichten haben, so können sie ihre Muße am Besten hierauf verwenden, umso mehr, da für die Landleute nicht sowohl glänzende Reden, als einfache, schmucklose Sprache angemessen ist.   
Was die bürgerlichen Verhältnisse der Juden hier im Waldeck'schen betrifft, davon kann ich Ihnen noch nichts erhebliches mitteilen. Es genießt der jüdische Handwerker und Ökonom fast dieselben Reste wie sein christlicher Mitbruder; übrigens vermutet man jetzt allgemein, da vor Kurzem ein Seelenregister über die Juden im ganzen Lande aufgenommen worden ist, dass nunmehr die bürgerlichen Verhältnisse derselben bald verbessert werden sollen."     

  

   
Zur Geschichte der Synagoge

Ein Betraum war seit Ende des 18. Jahrhunderts in einer gemieteten Stube auf der Burg vorhanden. 
   
In den 1840er-Jahren konnte die jüdische Gemeinde einen Betraum in einem angemieteten Haus (des Philipp Emde) in der Hinteren Straße 5 einrichten. In dem Haus befand sich der Betraum, die Lehrerwohnung und vermutlich auch ein Schulraum. In dieser Zeit war der Minjan (10 zum Gottesdienst notwendige jüdische Männer) vor allem durch die Teilnahme von Gottesdienstbesuchern aus Arolsen gesichert, da damals in Arolsen kein Betraum in Benutzung war. 
  
Um 1854 wurde die Synagoge in dem 1842 erbauten Haus Hintere Straße 20 eingerichtet. Das Gebäude war von vier Gemeindemitgliedern gekauft und an die israelitische Gemeinde zu gottesdienstlichen Zwecken verpachtet worden. Es handelt sich um ein zweigeschossiges Fachwerkhaus in der Ortsmitte unterhalb der Dorfkirche. Der Betsaal lag im Erdgeschoss mit Eingang am süd-östlichen Giebel; die Frauenempore im Obergeschoss war durch den Treppenaufgang in der Mittelzone zu erreichen. 
  
Wie lange nach 1933 noch Gottesdienste in dem Gebäude abgehalten wurden, ist nicht bekannt. Im November 1937 kam das Gebäude durch Verkauf des letzten lebenden der drei Eigentümer - Hermann Schwerin - in den Besitz einer nichtjüdischen Familie, die es zur Wohnung und Schusterwerkstatt umbauen ließ. 
1985
wurde das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt. Es wird bis zur Gegenwart als Wohnhaus verwendet.  
    
  
Adresse/Standort der Beträume/Synagogen:   Betstube um 1800 in der Burg in der Mengeringhäuser Landstraße; danach Synagoge in der Hinteren Straße 5; von 1854 bis nach 1933 in der Hinteren Straße 20.   

Fotos
(Quelle: Altaras s.Lit. S. 1988 S. 68)      

Das Gebäude der 
ehemaligen Synagoge
Mengeringhausen Synagoge 170.jpg (71721 Byte)   
     Das Gebäude steht seit 1985 unter Denkmalschutz  
     

   

     
Links und Literatur

Links:

Website der Bad Arolsen    

Website des Förderkreises "Synagoge in Vöhl" e.V. mit Hinweisen zu Veröffentlichungen und Presseartikeln zur jüdischen Geschichte in Mengeringhausen   

Literatur:  

Paul Arnsberg: Die jüdischen Gemeinden in Hessen. Anfang - Untergang - Neubeginn. 1971. Bd.II S. 69-70.   
Thea Altaras: Synagogen in Hessen. Was geschah seit 1945? 1988 S. 68.   
dies.: Das jüdische Rituelle Tauchbad und: Synagogen in Hessen. Was geschah seit 1945 Teil II. 1994. S. 66.
dies.: Neubearbeitung der beiden Bände. 2007 S. 184.    
Studienkreis Deutscher Widerstand (Hg.): Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933-1945. Hessen II Regierungsbezirke Gießen und Kassel. 1995 S. 208-210.   
Pinkas Hakehillot: Encyclopedia of Jewish Communities from their foundation till after the Holocaust. Germany Volume III: Hesse -  Hesse-Nassau - Frankfurt. Hg. von Yad Vashem 1992 (hebräisch) S. 510.    
Michael Winkelmann: "Auf einmal sind sie weggemacht". Lebensbilder Arolser Juden in 20. Jahrhundert. Hrsg. Gesamthochschule Kassel 1992. 

         


 

Article from "The Encyclopedia of Jewish life Before and During the Holocaust". 
First published in 2001 by NEW YORK UNIVERSITY PRESS; Copyright © 2001 by Yad Vashem Jerusalem, Israel.

Mengeringhausen (now part of Arolsen)  Hesse.  Established around 1800, this small Jewish community numbered 21 in 1847 and 1925. Most of the Jews left (some emigrating) before 1938.  
   

  

                   
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Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 29. Januar 2012