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"Synagogen im Kreis Waldeck-Frankenberg"
Mengeringhausen (Stadt
Bad Arolsen, Kreis Waldeck-Frankenberg)
Jüdische Geschichte / Synagoge
Übersicht:
Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde (english
version)
In Mengeringhausen bestand eine jüdische
Gemeinde bis nach 1933. Ihre Entstehung geht in die Zeit des 18. Jahrhunderts
zurück. Doch lebten vermutlich bereits im 16. Jahrhundert Juden in der
Stadt, da für diese Zeit die Flurbezeichnung "Am (oder beim)
Judenkirchhof" für ein Grundstück in der Nähe des Burgtores überliefert
ist.
Im 18. Jahrhundert wurden Juden seit 1767 in der Stadt aufgenommen.
1760/70 lebte der Schutz- und Handelsjude Abraham Marcus (aus Arolsen)
am Ort. 1769 kam der Schutzjude Esaias Abraham dazu, 1772 Moses Heinemann. An
Stelle des 1799 verstorbenen Joseph Moses Neuburg kam Selig Meyer aus Volkmarsen
nach Mengeringhausen.
Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Zahl der jüdischen Einwohner wie
folgt: 1826 19 jüdische Einwohner, 1847 21, in der zweiten Hälfte des 19.
Jahrhunderts vier bis fünf jüdische Familien, 1900 21 jüdische Einwohner (1,5 % von insgesamt
1.442 Einwohnern), 1905 33, 1910 24 (1,7 % von 1.400). Die jüdischen
Familien lebten vom Handel mit Textilien, Düngemitteln, Früchten, Tierfellen
und Kolonialwaren. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eröffneten
mehrere von ihnen Läden und Handlungen am Ort: so hatte Jakob Schwerin ein vor
1900 gegründetes Geschäft mit Futter- und Düngemitteln, Manufakturwaren sowie
Lebensmitteln.
An Einrichtungen bestanden eine Synagoge (s.u.), eine jüdische Schule
(Religionsschule; 1874 fünf schulpflichtige Kinder, 1876/1878 vier Kinder), ein
rituelles Bad und ein Friedhof. Zur
Besorgung religiöser Aufgaben der Gemeinde war zeitweise ein jüdischer Lehrer
am Ort, der zugleich als Vorbeter und Schochet tätig war (vgl. die
Ausschreibungen der Stelle unten). 1848 wird Lehrer Heilbrun genannt, der sich
damals für Reformen im gottesdienstlichen Leben der Gemeinde engagierte (siehe
Bericht unten). Die Gemeinde gehörte zum Provinzialrabbinat Oberhessen mit Sitz
in Marburg.
Die jüdischen Familien waren im Leben der Stadt und im Vereinsleben
weitestgehend integriert. Der bereits genannte Jakob Schwerin (Kriegsteilnehmer
von 1870-1871) war viele Jahre (bis zum seinem Tod 1913) Vorsitzender des
Kreis-Kriegervereins; seine Frau betätigte sich aktiv im Roten Kreuz. Der Sohn
Max Schwerin war einige Jahre Mitglied des Gemeinderates am Ort (gest. 1934).
Beim sogenannten Freischießen, dem größten Heimatfest des Waldecker
Landes, waren die Mitglieder der jüdischen Gemeinde - bereits seit Mitte des
19. Jahrhunderts - stets zahlreich beteiligt.
Um 1924, als zur Gemeinde 17 Personen gehörten (1,2 % von 1.506), waren die
Gemeindevorsteher Hermann Schwerin und Josef Löwenstern. 1932 war
Gemeindevorsteher Max Schwerin. Als Religionslehrer der im Schuljahr 1931/32
vier jüdischen Kinder der Gemeinde kam regelmäßig Lehrer Moritz Goldwein aus
Korbach nach Mengeringhausen.
1933 lebten noch 23 jüdische Personen in Mengeringhausen (in sieben
Familien). In
den folgenden Jahren ist ein Teil der
jüdischen Gemeindeglieder auf Grund der zunehmenden Entrechtung und der
Repressalien weggezogen beziehungsweise ausgewandert. Zwei Familien Schwerin
verzogen 1936 nach Köln; die Familie Katz emigrierte in die
USA. 1938 wurden noch acht jüdische Einwohner gezählt. Das Manufaktur-
und Tabakwarengeschäft von Menko Löwenstern, das seit seinem Tod (vor 1930)
von der Tochter Erna und ihrem Mann Julius Löwengrund (aus Rimbeck bei Warburg)
betrieben wurde, wurde beim Novemberpogrom 1938 durch Nationalsozialisten
überfallen und verwüstet. Das Ehepaar Löwengrund verzog mit dem 14-jährigen
Sohn Heinz Werner nach Mülheim an der Ruhr, von wo sie deportiert
wurden.
Von den in Mengeringhausen geborenen und/oder
längere Zeit am Ort wohnhaften jüdischen Personen sind in der NS-Zeit
umgekommen (Angaben nach den Listen von Yad
Vashem, Jerusalem und den Angaben des "Gedenkbuches
- Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen
Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945"): Salomon (Sally)
Blumenthal (1873), Arnold Elsbacher (1931), Frieda Elsbacher geb. Lebensbaum
(1898), Irmgard Elsbacher (1927), Betty Emanuel (1874), Carl Salomon Emanuel
(1874), Erna Löwengrund geb. Löwenstern (1893), Julius Löwengrund (1893),
Heinz Werner Löwengrund (1924), Hilde (Hilda) Löwenheim geb. Löwenstern (1894), Else Oppenheim geb.
Löwenstern (1900), Erna Schwerin (1892), Ernestine Schwerin (1894), Frieda
Schwerin (1890), Hermann Schwerin (1886), Ilse Schwerin (1921), Paul Schwerin
(1886).
(im Gedenkbuch großenteils falsche Eingabe unter 'Mengerinhausen'm Gedenkbuch großenteils falsche Eingabe unter 'Mengerinhausen')
Berichte aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde
Aus der Geschichte der jüdischen Lehrer
Ausschreibungen der Stelle des Religionslehrers / Vorbeters / Schochet 1873 / 1874 /
1876 / 1877 / 1904
Anzeige
in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 4. März 1873:
"Die Lehrer und Kantorstelle in hiesiger Gemeinde ist von Ostern
dieses Jahres an zu besetzen. Hierauf Reflektierende wollen sich unter
Beifügung ihrer Zeugnisse baldigst an unterzeichneten Vorstand wenden.
Gehalt bei freier Wohnung und Heizung eventuell bis 300 Thaler.
Mengeringhausen in Waldeck, den 19. Februar 1873. Der Vorstand der
israelitischen Gemeinde Mengeringhausen. J. Meyer. Louis
Emanuel." |
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Anzeige
in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 12. Mai 1874:
"In der hiesigen jüdischen Gemeinde ist die Stelle des
Religionslehrers und Vorbeters sofort zu besetzen. Gehalt nebst freier
Wohnung und Heizung bis 250 Thaler jährlich. Bewerbungen um diese
dienstlich sehr bequeme Stelle, da nur fünf schulpflichtige Kinder für
jetzt zu unterrichten sind, nimmt entgegen der Vorstand Louis Emanuel.
J. Mayer.
Mengeringhausen in Waldeck, den 1. Mai 1874". |
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Anzeige
in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 8. Februar 1876:
"Pro 1. April dieses Jahres ist die hiesige Lehrer- und
Kantorstelle zu besetzen. Gehalt 750 Mark pro Jahr bei freier Wohnung
mit Heizung nebst Bett und erforderlichen Möbeln. Da nur circa 4
schulpflichtige Kinder sind, der Dienst sehr leicht ist und viele freie
Zeit übrig lässt, so ist ein lohnender Nebenerwerb sicher, wenn der
betreffende Kandidat auch in Französisch, Englisch und Lateinisch
Unterricht erteilen kann. Selbstgeschriebene Meldungen nimmt entgegen der
jüdische Gemeindevorstand G. Emanuel. J. Meyer.
Mengeringhausen (Fürstentum Waldeck), den 9. Januar
1876". |
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Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 10. Mai 1876:
"Pro 1. Juli dieses Jahres ist die hiesige Lehrer- und
Kantorstelle zu besetzen. Gehalt 750 Mark pro Jahr bei freier Wohnung
mit Heizung nebst Bett und erforderlichen Möbeln. Da nur circa 4
schulpflichtige Kinder sind, der Dienst sehr leicht ist und viele freie
Zeit übrig lässt, so ist ein lohnender Nebenerwerb sicher, wenn der
betreffende Kandidat auch in Französisch, Englisch und Lateinisch
Unterricht erteilen kann. Selbstgeschriebene Meldungen nimmt entgegen der
jüdische Gemeindevorstand G. Emanuel. J. Meyer.
Mengeringhausen (Fürstentum Waldeck), den 7. Mai
1876." |
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Anzeige
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 10. Oktober 1877:
"Die Stelle als Religionslehrer, Vorbeter und Schochet in unserer
Gemeinde soll mit dem 1. Januar 1878 anderweitig durch einen verheirateten
Mann besetzt werden. Jährliches Gehalt 900 Mark, eventuell bei
gesteigerter Leistungsfähigkeit 1.000 Mark neben freier Wohnung. Der
Nebenverdienst durch die Schechitah wird 150 Mark bringen. Der Dienst ist
sehr leicht, da die Gemeinde klein ist und nur ungefähr 4 schulpflichtige
Kinder da sind. Selbstgeschriebene Meldungen, unter Einreichung betr.
Zeugnisse und kurzer Berichterstattung des Lebenslaufs, nimmt entgegen
der jüdische Gemeindevorstand G. Emanuel. J. Meyer.
Mengeringhausen (Fürstentum Waldeck), den 3. Oktober
1877." |
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Ausschreibung
im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 9. September 1904:
"Mengeringhausen (Waldeck). Religionslehrer, Vorbeter und Schächter.
Einkommen 1.300 bis 1.400 Mark." |
Erfolgreiche zweite Dienstprüfung von Lehrer Gustav
Crohn (Kron) am Lehrerseminar in Kassel (1902)
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 10. November 1902: "Kassel, 2. November (1902). Am
Donnerstag voriger Woche war am hiesigen israelitischen Lehrerseminar die
zweite Prüfung beendet. Diese hatte in jeder Hinsicht ein gutes Ergebnis,
denn alle sieben Lehrer, die sich prüfen ließen, bestanden. Es waren die
Herren: Abt aus Gesecke in Westfalen, Crohn aus Mengeringhausen in
Waldeck, Heilbronn aus Hora in Westfalen, Levi aus Salzkotten
in Westfalen, Oppenheim aus Wehrda
in Hessen, Pineas aus Frankfurt am Main, Plaut, Lehrer in Rybnik
in Oberschlesien.
Das Königliche Provinzial-Schulkollegium in Kassel gestattet fast ohne
Ausnahme Lehrern anderer Bezirke, hier die Prüfung abzulegen. In der
schriftlichen Prüfung war den neueren Bestimmungen gemäß nur eine
Arbeit zu schreiben. 'Haus und Schule' lautete das Thema. Lehrproben
waren: 1) Belsazar; 2) Frau Hütt; 3) der Stechheber; 4) der Zahlenkreis
über 1000 hinaus; 5) die Schulstäbe; 6) Knabe und Vogel; 7) Gustav Adolf
- ein Lebensbild.
Da sämtliche Lehrproben zur Zufriedenheit ausfielen, erhielt kein
Kandidat eine zweite. Recht eingehend wurde mündlich geprüft, sowohl in Geschichte,
Pädagogik, Psychologie, Didaktik und Methodik der einzelnen Fächer. Zum
ersten Male hatten die jungen Lehrer nachzuweisen, in welchem
Lieblingsfache sie sich fortgebildet und welches wissenschaftliche Werk
sie beim Studium benutzt hatten. Zur Orientierung sei Folgendes erwähnt:
1) Geschichte des 19. Jahrhunderts, 2) Mathematische Geographie, 3) die
zweite Blüteperiode in der deutschen Literatur, 4) die Elektrizität und
so fort. Ein Gegenstand, der schon im Seminar eingehend behandelt wurde,
z.B. 'ein Drama Schillers', wird als wissenschaftliche Fortbildung für
nicht genügend angesehen. Auch diese Prüfung bewies, dass die Ausbildung
jüdischer Lehrer keineswegs eine minderwertige ist und die
Staatsbehörden werden sich wohl bald entschließen müssen, die
jüdischen Seminare den christlichen gleichzustellen, da gleiche
Pflichten, gleiche Rechte erfordern. Die Prüfungskommission bildeten
folgende Herren: Provinzial-Schulrat Otto, Geheimer Regierungs- und
SChulrat Sternkopf, Landrabbiner Dr. Prager, Seminardirektor Dr. Lazarus
und Seminarlehrer Katz." |
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| Hinweis: während seines Militärdienstes in
Arolsen war Gustav Kron um 1902/05 in Mengeringhausen als Lehrer, Kantor und
Schochet tätig. Informationen zu ihm bei Harmuthsachsen.
Französische Seite
zu Gustav Kron. |
Aus dem
jüdischen Gemeindeleben
Reformen im gottesdienstlichen Leben (1848)
Artikel
in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 3. Januar 1848:
"Aus dem Fürstentum Waldeck, 20. Dezember (1848). Auch in
unserem kleinen Fürstentum beginnt ein regeres Leben die Synagoge zu
ergreifen. Seit zwei Jahren hat die Gemeinde zu Adorf
Chorgesang eingeführt, überhaupt möglichst den Zeitforderungen genügt.
Freilich erhob sich damals auch in Adorf der Ruf des Unwillens über den
Chorgesang; aber wie schnell er sich eingewöhnt, ersieht man daraus, dass
an den vergangenen hohen Festen sogar deutsche Choralgesänge, z.B. am
Versöhnungsfeste das Lieb von Stein 'o Tag des Herrn' mit
Violinbegleitung vorgetragen wurden. So hat auch die Gemeinde zu Mengeringhausen
auf Veranlassen ihres Lehrers Herrn Heilbrun den 3-jährigen Zyklus der
Tora eingeführt, und bemüht sich derselbe durch allsabbatliche gottesdienstliche
Vorträge das religiöse Bewusstsein umzugestalten und auf die Höhe der
Gegenwart zu erheben. Mögen diesem Beispiele der beiden genannten
Gemeinden die anderen bald nachfolgen, die Piutum durch die Predigt
ersetzen, und hierzu geeignete Lehrer erwerben. Da diese im hiesigen Lande
wenig Kinder zu unterrichten haben, so können sie ihre Muße am Besten
hierauf verwenden, umso mehr, da für die Landleute nicht sowohl
glänzende Reden, als einfache, schmucklose Sprache angemessen
ist.
Was die bürgerlichen Verhältnisse der Juden hier im Waldeck'schen
betrifft, davon kann ich Ihnen noch nichts erhebliches mitteilen. Es
genießt der jüdische Handwerker und Ökonom fast dieselben Reste wie
sein christlicher Mitbruder; übrigens vermutet man jetzt allgemein, da
vor Kurzem ein Seelenregister über die Juden im ganzen Lande aufgenommen
worden ist, dass nunmehr die bürgerlichen Verhältnisse derselben bald
verbessert werden sollen." |
Zur Geschichte der Synagoge
Ein Betraum war seit Ende des 18. Jahrhunderts in einer
gemieteten Stube auf der Burg vorhanden.
In den 1840er-Jahren konnte die jüdische Gemeinde einen Betraum in einem
angemieteten Haus (des Philipp Emde) in der Hinteren Straße 5 einrichten. In
dem Haus befand sich der Betraum, die Lehrerwohnung und vermutlich auch ein
Schulraum. In dieser Zeit war der Minjan (10 zum Gottesdienst notwendige jüdische
Männer) vor allem durch die Teilnahme von Gottesdienstbesuchern aus Arolsen
gesichert, da damals in Arolsen kein Betraum in Benutzung war.
Um 1854 wurde die Synagoge in dem 1842 erbauten Haus Hintere Straße 20
eingerichtet. Das Gebäude war von vier Gemeindemitgliedern gekauft und an die
israelitische Gemeinde zu gottesdienstlichen Zwecken verpachtet worden. Es
handelt sich um ein zweigeschossiges Fachwerkhaus in der Ortsmitte unterhalb der
Dorfkirche. Der Betsaal lag im Erdgeschoss mit Eingang am süd-östlichen
Giebel; die Frauenempore im Obergeschoss war durch den Treppenaufgang in der
Mittelzone zu erreichen.
Wie lange nach 1933 noch Gottesdienste in dem Gebäude abgehalten wurden,
ist nicht bekannt. Im November 1937 kam das Gebäude durch Verkauf des
letzten lebenden der drei Eigentümer - Hermann Schwerin - in den Besitz einer
nichtjüdischen Familie, die es zur Wohnung und Schusterwerkstatt umbauen
ließ.
1985 wurde das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt. Es wird bis zur
Gegenwart als Wohnhaus verwendet.
Adresse/Standort der Beträume/Synagogen: Betstube
um 1800 in der Burg in der Mengeringhäuser Landstraße; danach Synagoge in der
Hinteren Straße 5; von 1854 bis nach 1933 in der Hinteren Straße 20.
Fotos:
(Quelle: Altaras s.Lit. S. 1988 S. 68)
Das Gebäude der
ehemaligen
Synagoge |
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Das Gebäude steht seit
1985 unter Denkmalschutz |
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Links und Literatur
Links:
Literatur:
 | Paul Arnsberg: Die jüdischen Gemeinden in Hessen. Anfang -
Untergang - Neubeginn. 1971. Bd.II S. 69-70. |
 | Thea Altaras: Synagogen in Hessen. Was geschah seit
1945? 1988 S. 68. |
 | dies.: Das jüdische Rituelle Tauchbad und: Synagogen in
Hessen. Was geschah seit 1945 Teil II. 1994. S. 66. |
 | dies.: Neubearbeitung der beiden Bände. 2007 S.
184. |
 | Studienkreis Deutscher Widerstand (Hg.):
Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der
Verfolgung 1933-1945. Hessen II Regierungsbezirke Gießen und Kassel. 1995 S.
208-210. |
 | Pinkas Hakehillot: Encyclopedia of Jewish
Communities from their foundation till after the Holocaust. Germany Volume
III: Hesse - Hesse-Nassau - Frankfurt. Hg. von Yad Vashem 1992
(hebräisch) S. 510. |
 | Michael Winkelmann: "Auf einmal sind sie
weggemacht". Lebensbilder Arolser Juden in 20. Jahrhundert. Hrsg.
Gesamthochschule Kassel 1992. |

Article from "The Encyclopedia of Jewish life Before and During the
Holocaust".
First published in 2001 by NEW
YORK UNIVERSITY PRESS; Copyright © 2001 by Yad
Vashem Jerusalem, Israel.
Mengeringhausen
(now part of Arolsen) Hesse. Established around 1800, this small
Jewish community numbered 21 in 1847 and 1925. Most of the Jews left (some
emigrating) before 1938.

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