Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Heinsheim (Stadt Bad Rappenau, Kreis Heilbronn) 
Jüdischer Friedhof

Jewish Cemetery - Cimetière juif  
  

Dokumentation des jüdischen Friedhofes   

Einführung1  
(Text und Dokumentation erstellt von Bernd Göller, Dr. Gil Hüttenmeister, Rudolf Prach und Tanja Haberzettl-Prach)      
    
"Der Verbandsfriedhof in Bad Rappenau-Heinsheim liegt im Gewann Schlierbach und hat eine Fläche von 107,64 Ar. Das annähernd längsrechteckige Grundstück erstreckt sich von Nordosten nach Südwesten und ist heute von einer Mauer umgeben, die allerdings in der südwestlichen Breitseite und der nördlichen Längsseite jeweils zu einem Großteil nur noch als Mauerversturz erhalten ist2. Der Eingang befindet sich an der Nordostseite. Das metallene Gittertor stammt wohl aus neuerer Zeit. Ein asphaltierter Weg3
führt vom Tor parallel zur Nordostseite quer durch das Friedhofsareal, um dann abzubiegen und den Friedhof auf ca. zwei Dritteln der Länge in zwei Gräberfelder zu teilen. Am dem Eingang gegenüberliegenden Ende ist eine 1 Meter hohe Geländestufe, die parallel zu den Längsseiten verläuft. Der Friedhof ist heute sehr stark mit Bäumen… bewachsen. Auf dem Friedhof sind 1152 Grabsteine und Grabsteinfragmente erhalten. 
  
Heinsheim Friedhof 1598.jpg (205874 Byte)Bereits im 16. Jahrhundert war der jüdische Verbandsfriedhof, damals unter den Herren von Ehrenberg, in Heinsheim angelegt worden. Nachdem im 17. Jahrhundert die von Helmstatt und die von Schade die Herrschaft innehatten, verfügten seit 1727 die von Racknitz über die Begräbnisherrschaft Heinsheim. Der älteste datierbare Grabstein, der heute auf dem Friedhof nachgewiesen werden kann, wurde für den 1598 verstorbenen Zwi Juda, Sohn des Mosche gesetzt (Grab Nr. 894; siehe Foto links). 
  
Folgende jüdische Gemeinden waren im Laufe der Jahrhunderte unter der Begräbnisherrschaft Heinsheim vereint: Babstadt, Berwangen, Binau, Bonfeld, Gemmingen, Grombach, Gundelsheim, Heinsheim, Hochhausen (auch unter dem Namen Wochhausen), Hüffenhardt (auch unter dem Namen Hüffelter), Ittlingen, Kirchardt, Kirchhausen, Massenbach, Massenbachhausen (bis ins 20. Jahrhundert meist nur: Hausen), Mosbach, Neckarbischofsheim, Neckarzimmern, Obergimpern, Rappenau, Richen, Schluchtern, Siegelsbach, Stebbach, Untergimpern, Wimpfen, Wollenberg. Vereinzelt wurden auch Personen aus Biberach, Eppingen, Korb und Neidenstein in Heinsheim bestattet. 
  
Die Grundstücksentwicklung ist nicht sicher zu rekonstruieren. Grob gesprochen ist die südliche Hälfte die Erweiterung des Friedhofgeländes nach 1824. 1824 hatten Vertreter des Friedhofsverbandes bei den von Racknitz nachgefragt, ob die Herrschaft ein Erweiterungsgrundstück anbieten könne; da die von Racknitz kein angrenzendes Grundstück besaßen, musste der Friedhofsverband sich bei den Besitzern der angrenzenden Äcker um einen Ankauf bemühen (GLA 69 von Racknitz / A 1880). Dies ist auch gelungen, da etwa die Hälfte des südlichen Grundstückstreifens von ca. 1826 an belegt wurde. Die andere Hälfte ist wahrscheinlich ein später angekauftes Grundstück, das seit 1865 belegt wurde. Für den alten, nördlichen Friedhofsteil ist die Entwicklungsgeschichte nicht eindeutig einzugrenzen. Bei Kartierung der Gräber nach Herkunftsort lässt sich die zwar teilweise gestörte, aber deutlich erkennbare Ordnungsstruktur nach Gemeinden erkennen. Die weite Streuung der ältesten Grabsteine des 16. und 17. Jahrhunderts unterstützt die These, dass der Friedhof bereits in seiner Anfangszeit ein großes Areal umfasste und einzelne Flächen für die beteiligten Gemeinden ausgewiesen worden waren. Während das direkt am Eingangstor gelegene Feld noch einigermaßen die Struktur nach Gemeindeherkunft erkennen lässt und Bestattungen aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und dem beginnenden 19. Jahrhundert aufweist, ist das westliche Stück des alten Friedhofsteils in seiner Struktur schlechter zu erkennen. Zum einen ist diese Fläche heute nur noch sehr locker mit Grabsteinen bestanden, zum anderen sind gerade hier sehr viele Fragmente und liegende Grabsteine vorhanden. Möglicherweise handelt es sich bei dem von Grabstein 853 an westlich gelegenen Feld um eine Erweiterung des 18. Jahrhunderts, da hier nur vereinzelt Grabsteine für vor 1750 Verstorbene vertreten sind. 

Unklar ist auch, in welchem Teil des Friedhofs die Kinder und Früh- und Totgeburten beerdigt wurden. Ebenso ist kein Feld erkennbar, das zur Bestattung der in den einzelnen Gemeinden verstorbenen umherziehenden Bettler gedient hat, für die keine Grabsteine gesetzt wurden…
  
Der Friedhof war ursprünglich mit einem Bretterzaun umgeben. Erst 1710 stiftete Seligmann aus Hüffenhardt das Geld zur Errichtung einer festen Mauer (GLA 69 von Racknitz / A 3860). Möglicherweise ist der Mauerversturz der Rest dieser Mauer, während die heute noch stehende Mauer und die Übergänge zum Mauerversturz bei der Erweiterung von nach 1824 neu errichtet wurden. 
  
Akten belegen die Existenz eines Reinigungshäuschens auf dem Friedhofsgelände für das 18. Jahrhundert. Dieses war 1785 allerdings so baufällig, dass es dringend instandgesetzt werden sollte (GLA 69 von Racknitz / A 3969). Heute weisen keine Spuren mehr auf dieses Gebäude hin
4…  
  
Der Grabmalbestand des alten, nördlichen Friedhofteiles wurde in seiner Gesamtheit als kulturhistorisch wertvoll eingestuft, da die Anordnung der Grabsteine – auf einem Friedhof diesen Alters eine Seltenheit – fast ungestört überliefert ist.
"
  
Michael Konnerth schreibt in seiner wegweisenden Dokumentation5 über das Geschick des Friedhofes während der Zeit der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft:
"Während des Zweiten Weltkrieges, nachdem auch hier der Nationalsozialismus alles jüdische Leben ausgelöscht und die meisten Zeugnisse jüdischer Kultur vernichtet hatte, sollte auch der Heinsheimer Judenfriedhof eingeebnet und der landwirtschaftlichen Nutzung zugeführt werden… Zu diesem Zweck wurde 1944 ein Kaufvertrag abgeschlossen, der den Übergang des Friedhofs in den Besitz der politischen Gemeinde Heinsheim vorsah; dieser wurde jedoch nicht ins Grundbuch eingetragen und die Gräber nicht angetastet."6 
  

Von den 596 Grabsteinen, die als kulturhistorisch wertvoll eingestuft wurden, sollen im Bad Rappenauer Heimatboten in mehreren Folgen etwa hundert dokumentiert werden. 
  
Die Dokumentation ist so angelegt, dass in der Mitte ein Foto des Grabsteins steht; rechts davon ist die hebräische Grabinschrift, links in Kursivschrift die Übertragung ins Deutsche angeordnet. Eine zusätzliche deutsche Inschrift des Grabsteins wird in einem anderen Schrifttyp (Arial Narrow) wiedergegeben. Rechts außen sind unter der Grabsteinnummer die Lebensdaten des / der Verstorbenen zusammengefasst; Hinweise zur Symbolik und Ornamentik ergänzen die Dokumentation. 
 
Auf zwei wiederkehrende Abkürzungen in der deutschen Übertragung, die dem hebräischen Text entsprechen, sei an dieser Stelle hingewiesen: 
"n.d.kl.Z." bedeutet: "nach der kleinen Zählung“ (des jüdischen Kalenders), bei der die Tausenderzahl weggelassen wird; beim Grabstein 0002 z.B. ist die Jahreszahl 696 als 5.696 zu verstehen. 
"T.N.Z.B.H." ist das Akronym für fünf hebräische Wörter, die übersetzt bedeuten: "seine / ihre Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens / der Lebendigen" (vgl. 1. Sam. 25, 29). 
  
Weiterhin sei darauf hingewiesen, dass in der jüngsten Grabreihe die Grabsteine ab 1865 auf der Rückseite nummeriert worden sind – vielleicht im Zusammenhang mit dem Anlegen eines Gräberverzeichnisses durch Louis Wiener 1890. Dieses Verzeichnis (Hauptstaatsarchiv Stuttgart) umfasst die Grabstellen von 1865 bis 1937. 
  
  
Anmerkungen: 
1) Die einführenden,  kursiv gesetzten Ausführungen sind ein Auszug aus der Grunddokumentation des jüdischen Friedhofs in Bad Rappenau-Heinsheim, erstellt durch das Landesdenkmalamt Baden-Württemberg (Bearb.: Monika Preuß M.A.), Januar 1997; mit der freundlichen Genehmigung von Frau Preuß werden sie hier der ergänzenden Volldokumentation einer ausgewählten Anzahl von Grabsteininschriften erneut vorangestellt.  
2) Ein erster Abschnitt der nördlichen Längsseite ist 2011 wiederhergestellt worden. 
3) Der Weg ist inzwischen als Kiesweg angelegt.  
4) Elisabeth Vogt geb. Hof aus Heinsheim, Jahrgang 1932, berichtet allerdings 2013, dass sie sich noch gut an ein Reinigungshäuschen in der Südostecke des Friedhofs erinnern kann: "Es bestand aus zwei Kammern: eine mit Stühlen bestückt für die Angehörigen und eine zweite, in der ein Tisch mit einer Steinplatte stand, wo die Toten noch einmal gewaschen wurden." Ihr Großvater habe die Toten mit dem Pferdefuhrwerk zum Friedhof gebracht; besonders nach der Rübenernte seien die Feldwege mit tiefen Riefen zerfurcht und nur schwer befahrbar gewesen, so dass schließlich am Friedhof alles verschmutzt war. Nach ihrer Erinnerung wurde das steinerne Reinigungshäuschen etwa 1938/39 abgerissen. 
5) Michael Konnerth: Der Jüdische Friedhof bei Bad Rappenau-Heinsheim. Stadt Bad Rappenau. Zuletzt 2008. 
6) Dass "die Gräber nicht angetastet" wurden, kann freilich nur eingeschränkt gesagt werden. Hermann Bach, Jahrgang 1933, dessen Vater 1929-1951 Pfarrer in Heinsheim war, hat im Jahr 2011 zu Protokoll gegeben, dass seine Mutter, die in der NS-Frauenschaft aktiv gewesen war, mit anderen Unterstützern des Nationalsozialismus die umgeworfenen Grabsteine auf dem Jüdischen Friedhof Heinsheim wieder aufrichten musste. An einzelnen Grabsteinen sind Spuren davon noch gut zu sehen.. 
  
  
  
Auswahl der bislang dokumentierten Grabsteine (Anm.1): 

Nr.  Name   Grund für das Interesse am Grabstein  Link zur Dokumentation (pdf-Dateien)  
       
 2  Leopold Bauer  Gemeindevorsteher  Dokumentation des Grabsteines 
 3  Elsa Bauer  hist./wiss. Gründe  Dokumentation des Grabsteines    
 4  Hirsch Ottenheimer  Schofarbläser  Dokumentation des Grabsteines 
12  Benjamin Hofmann  Symbolik  Dokumentation des Grabsteines 
13  Mayer S. Halfon  hist./wiss. Gründe  Dokumentation des Grabsteines   
14  Klara Kaufmann  künstl./formale Gründe  Dokumentation des Grabsteines   
19  Jeanette Strauss  jüngstes Grab  Dokumentation des Grabsteines   
21  Feiss (Ferdinand) Würzburger (Uri Schraga)    Familie Würzburger, Rappenau (Anm. 2)   Dokumentation des Grabsteines  
26  Abraham Schössinger  künstl./formale Gründe, Symbolik  Dokumentation des Grabsteines   
27  Malchen Schlößinger  künstll./formale Gründe, Zitate  Dokumentation des Grabsteines   
29  Lena Grötzinger  Inschrift  Dokumentation des Grabsteines   
31  Mina Ottenheimer  Inschrift Zitat  Dokumentation des Grabsteines   
32  Joseph Ottenheimer  Kinderlehrer  Dokumentation des Grabsteines   
45  Karoline Grötzinger  künstl./formale Gründe, Zitate  Dokumentation des Grabsteines   
46  Sophie Blum  Symbolik  Dokumentation des Grabsteines   
48  Abraham Abraham  Namen   Dokumentation des Grabsteines   
68  Lazarus und Esther Hirsch  Symbolik  Dokumentation des Grabsteines   
75  Hanna Würzburger geb. Löwenstein  Familie Würzburger, Rappenau (Anm. 2)   Dokumentation des Grabsteines  
80  N.N. Elias Bauer  Schofarbläser   Dokumentation des Grabsteines   
83  Jakob, Sohn des Schimon  Symbolik, hist./wiss. Gründe  Dokumentation des Grabsteines   
84  Elias Ottenheimer  künstl./formale Gründe  Dokumentation des Grabsteines   
95  Jette Baum  künstl./formale Gründe  Dokumentation des Grabsteines   
96  Bernhard Baum  Vorbeter, Schofarbläser  Dokumentation des Grabsteines   
97  Klara Stern  Symbolik, hist./wiss. Gründe  Dokumentation des Grabsteines   
98  Jakob Bauer Gemeindevorsteher  Dokumentation des Grabsteines   
110  Israel, Sohn des Isai / Siegmund Marx   Mohel (Beschneider)   Dokumentation des Grabsteines 
113  Eugen (Gerson) Mayer  Vorsteher  Dokumentation des Grabsteines  
129  Samuel Rosenfeld  Vorsteher  Dokumentation des Grabsteines 
137  David, Sohn des Alexander Zwi   Symbolik   Dokumentation des Grabsteines  
159   Simon Hirsch   neue Entdeckung (Anm. 3)  Dokumentation des Grabsteines  
164   David Dreifuß   Schofarbläser   Dokumentation des Grabsteines  
209  Schimon, Sohn des Naphtali haLevi   künstlerisch-formale Gründe  Dokumentation des Grabsteines  
236  Hannchen Dreifuß  künstlerisch-formale Gründe   Dokumentation des Grabsteines 
247  Alexander Ellinger   Lehrer  Dokumentation des Grabsteines  
272  Rachel, Frau des Chaim Leib künstlerische Gründe  Dokumentation des Grabsteines  
306  Gerson Dreifuß   Vorsteher, Bezirksältester, künstlerisch-formale Gründe  Dokumentation des Grabsteines  
318  Seligmann Würzburger  Familie Würzburger, Siegelsbach (Anm. 2)  Dokumentation des Grabsteines  
320  Seligmann Würzburger  Familie Würzburger, Rappenau (Anm. 2)  Dokumentation des Grabsteines  
331   Kaufmann Hahn    Vorsänger  Dokumentation des Grabsteines  
352   Abraham, Sohn des Mosche Segal   Vorsteher  Dokumentation des Grabsteines  
372  Jissacher / Bär, Sohn des Joseph haLevi  künstlerisch-formale Gründe   Dokumentation des Grabsteines  
395    Mayer Billigheimer   Schächter, Fleischbeschauer, Schofarbläser    Dokumentation des Grabsteines  
444    Janette (Schönle) Würzburger   Familie Würzburger, Rappenau (Anm. 2)  Dokumentation des Grabsteines  
445   Seligmann (Jizchak) Würzburger   Familie Würzburger, Rappenau (Anm. 2)  Dokumentation des Grabsteines  
446  Judith (Jitla) Würzburger geb. Samuel   Familie Würzburger, Rappenau (Anm. 2)   Dokumentation des Grabsteines       
       

   
Anmerkungen zur Liste der dokumentierten Grabsteine

   
1) Die Übersicht wurde zuletzt ergänzt am 12. Dezember 2015. 
2) Zu Familie Ferdinand (Feiss) Würzburger und Nachkommen siehe: Der jüdische Friedhof in Bad Rappenau-Heinsheim. Teil II der Dokumentation von Dr. Gil Hüttenmeister, Bernd Göller, Tanja Haberzettl-Prach und Rudolf Prach: Eingestellte pdf-Datei
Dazu auch der Beitrag von Rudolf und Inge Rothenhöfer: Dr. Adolf Würzburger (1866-1948). Arzt und Zionist. In: Bad Rappenauer Heimatbote. Heimatgeschichtliche Veröffentlichung des Heimat- und Museumsvereins Bad Rappenau sowie der Stadt Bad Rappenau. 25. Jg. Dezember 2015 Nr. 26  S. 26-35 (eingestellt als pdf-Datei)  .
3) Über diese neue Entdeckung auf Grund des 1890 erstellten Begräbnisbuches siehe Anmerkung in der Dokumentation (Anm. 2):  Seite 4 unten in der eingestellten pdf-Datei.      
             
              

Hinweis auf online einsehbare Familienregister der jüdischen Gemeinde    
In der Website des Landesarchivs Baden-Württemberg (Hauptstaatsarchiv Stuttgart) sind die Personenstandsregister jüdischer Gemeinden in Württemberg, Baden und Hohenzollern einsehbar: https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/olf/struktur.php?bestand=5632     
Zu Heinsheim ist vorhanden:  J 386 Büschel  261: 
Gräberverzeichnis Heinsheim 1865 bis 1937 mit Register (277 Seiten):  http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=1-445316    
 
Das Gräberverzeichnis wurde 1890 von Louis Wiener angelegt und bis in die 1930er-Jahre weitergeführt.  
In dieser Zeit finden sich Verstorbene aus folgenden jüdischen Gemeinden in Heinsheim (Auswertung des Registers): Babstadt, Bad Rappenau, Bad Wimpfen, Berwangen, Bonfeld, Gemmingen, Gundelsheim, Heinsheim, Hochhausen, Hoffenheim, Hüffenhardt, Massenbach, Massenbachhausen, Neckarzimmern, Obergimpern, Siegelsbach, Untergimpern.            

            
              

              

 

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Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 12. Dezember 2015