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Jahrestagungen von Alemannia Judaica Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft (Frühere und bestehende) Synagogen Übersicht: Jüdische Kulturdenkmale in der Region Bestehende jüdische Gemeinden in der Region
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Übersicht:
Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde In dem bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts zum Schwäbischen
Ritterkreis gehörenden Babstadt bestand eine kleine jüdische Gemeinde bis zur
zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Erstmals werden 1713/17 Juden am Ort
genannt (die beiden Juden Kauffel und Veitel). 1722 lebten 21 Juden in Babstadt,
darunter Veitel von "Popelauren" (Poppenlauer?)
mit sieben Kindern, von denen die beiden ältesten Mädchen in Mannheim
dienten, Alexander aus Rappenau mit Frau und
drei Kindern sowie die Familie des in Heinsheim
geborenen und bereits 68 Jahre alten Maron (Marum). Von den drei Töchtern des
Maron waren bereits zwei verheiratet. 1732 werden folgende fünf Namen von Juden
genannt: David Hirsch (aus Prag), Marx Hirsch, Alexander, Joseph und Marx Levi.
Die jüdischen Familien lebten vom Handel mit Waren aller Art (Vieh,
Krämerwaren, Gewürze, Felle usw.). Um 1740 werden eine "Judenschule"
(Betsaal) und ein "Judenschulmeister" genannt. Letzterer hatte sich für
einige Zeit in Babstadt aufgehalten. Aus der Folgezeit ist jedoch nichts Näheres
mehr über einen solchen Betsaal in Erfahrung zu bringen. Die Juden Babstadts
werden vor allem die Einrichtungen der Nachbargemeinden in Obergimpern
oder Bad Rappenau mitbenutzt haben.
Links: Literatur:
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