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zu den Synagogen in
Baden-Württemberg
Heinsheim (Stadt Bad Rappenau,
Kreis
Heilbronn)
Jüdische Geschichte / Synagoge
Übersicht:
Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde (english
version)
In Heinsheim bestand bis 1937 eine jüdische
Gemeinde, deren
Entstehung in das 16. Jahrhundert zurückgeht. Erstmals wird 1563 ein jüdischer
Einwohner namentlich genannt (Jud Simon von Heinsheim). 1681 legten die beiden
Ortsherrschaften fest, dass der Deutsche Orden drei und die Adelsfamilie von
Racknitz sechs Judenfamilien aufnehmen dürfte. Diese Anzahl wurde jedoch immer
wieder überschritten. 1767/68 lebten 17 jüdische Familien unter dem Schutz der
Adelsfamilie.
Die Zahl der jüdischen Einwohner entwickelte sich im 19.
Jahrhundert wie folgt: 1825 100 jüdische Einwohner (11,9 % von insgesamt
838 Einwohnern), Höchstzahl 1838 mit 118
Personen, 1875 72 (8,9 % von 812), 1900 82 (12,0 % von 686), 1910 45 (6,8 %
von 660).
An Einrichtungen hatte die jüdische Gemeinde eine Synagoge (s.u.), eine
jüdische Schule und ein rituelles Bad (1831/32 neben der Racknitzschen Kelter hinter der
katholischen Kirche neu erstellt; 1935 an die katholische Kirchengemeinde
verkauft). Auf Gemarkung Heinsheim bestand ein großer Verbandsfriedhof
für die jüdischen Gemeinden der weiteren Umgebung. Zur Besorgung religiöser
Aufgaben der Gemeinde war ein Lehrer angestellt, der zugleich als Vorbeter und
Schochet tätig war (siehe Stellenausschreibungen unten). 1827 wurde die Gemeinde dem Rabbinatsbezirk
Mosbach
zugeteilt. Die jüdischen Familien lebten hauptsächlich vom Handel mit Vieh,
Pferden und Textilien in der umliegenden Region.
Im Ersten Weltkrieg fielen aus der jüdischen Gemeinde Heinrich Strauß
(geb. 19.7.1897 in Heinsheim, gef. 18.4.1917) und Gefreiter Karl Zeilberger
(geb. 1.9.1893 in Heinsheim, gef. 1.6.1918). Ihre Namen stehen auf dem Gefallenendenkmal des örtlichen
Friedhofes.
Um 1925, als zur jüdischen Gemeinde noch 21 Personen gehörten (3,0 %
von insgesamt 702 Einwohnern) war Vorsteher der Gemeinde Jakob Strauß. Als Lehrer
war Elieser Zeilberger tätig. Er unterrichtete die damals noch zwei
schulpflichtigen jüdischen
Kinder in Religion. Ein Wohltätigkeitsverein unter der Leitung von Hirsch Ottenheimer hatte
noch fünf Mitglieder. Zur jüdischen Gemeinde in Heinsheim gehörten inzwischen
auch die im benachbarten Hochhausen
lebenden 17 jüdischen Einwohner, nachdem diese Gemeinde aufgelöst wurden war.
1932 war erster Vorsteher der Gemeinde Adolf Ottenheimer, der zweite Vorsteher
Jakob Strauß. Elieser Zeilberger war weiterhin Lehrer, als Friedhofsaufseher
des großen Heinsheimer Friedhofes war
Vorsteher Adolf Ottenheimer tätig.
An ehemaligen, bis nach 1933 bestehenden jüdischen Wohnhäusern sind bekannt: Handelsmann Hirsch Ottenheimer
(Neckarstraße 73), Handelsmann Isak Ottenheimer und Abraham Ottenheimer Wwe.
(Neckarstraße 35), Handelsmann Isak Ottenheimer (Gundelsheimer Straße 19), Liebmann Ottenheimer
(Neckarstraße 20), Handelsmann Moses Ottenheimer (Neckarstraße 53), Hermann Strauß (Schäfergasse 1, abgebrochen), Pferdehandlung Jakob Strauß (Schloßgasse 8), Elieser Zeilberger
(Neckarstraße 24).
1933 lebten noch 24 jüdische Personen am Ort. Es kam nach den
vorliegenden Berichten in der Folgezeit zu keinen besonderen Aktionen gegen die
jüdischen Familien. Auf Grund der Folgen des wirtschaftlichen Boykotts
entschlossen sich jedoch die jüdischen Familien zur Aus- und Abwanderung. 16
Personen konnten nach Argentinien, in die Schweiz, in die USA oder nach
Palästina emigrieren, zwei starben bis 1938. Die Gemeinde wurde am 8. November
1937 aufgelöst. Synagoge und rituelles Bad wurden verkauft. Beim Novemberpogrom
1938 wurden von auswärtigen SA-Leuten die Fenster, das Mobiliar und der
Hausrat der noch bestehenden fünf jüdischen Haushaltungen zerschlagen. 1939
lebten noch sechs, 1940 noch vier jüdische Personen in Heinsheim. Am 22.
Oktober 1940 wurden Moses Ottenheimer, seine Tochter Hedwig und seine
Enkelin Anna Freudenthaler nach Gurs deportiert. Nur Anna Freudenthaler
überlebte, da sie aus dem Lager befreit wurde, Ihre Mutter wurde in Auschwitz
ermordet, der Großvater starb im Lager Rivesaltes.
Von den in Heinsheim geborenen und/oder
längere Zeit am Ort wohnhaften jüdischen Personen sind in der NS-Zeit
umgekommen (Angaben nach den Listen von Yad
Vashem, Jerusalem und den Angaben des "Gedenkbuches
- Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen
Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945"): Henriette
Arnstein geb. Wiener (1866), Ricka
Bauer geb. Krämer (1870), Johanna Bechhofer geb. Krämer (1870), Frederique
Frank (1890), Hedwig Freudenthaler geb. Ottenheimer (1893), Bertha Grünebaum
(1881), Hedwig Hallheimer geb. Ottenheimer (1896), Sofie Heymann geb.
Ottenheimer (1901), Lisa Loeb (1891), Otto Mayer (1908), Berta Ottenheimer geb. Kahn (1864),
Emma Ottenheimer geb. Strauß (1871), Lydia Ottenheimer (1891), Moses Ottenheimer (1861), Natalie
Ottenheimer geb. Würzweiler (1861), Seligmann Ottenheimer (1874), Hannchen
Stein geb. Ottenheimer (1863), Wolf Strauss (1888), Max Strauss (1873).
Berichte aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde
Aus der Geschichte der
jüdischen Lehrer
Ausschreibungen der Stelle des Religionslehrers / Vorbeters / Schochet 1876 /
1882 / 1884
Anzeige
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 23. August 1876:
"Auskündigung einer Religions-Schulstelle. Mosbach am
Neckar (Baden). Die mit einem festen jährlichen Gehalte von 550 Mark,
einem jährlichen Schulgeld von 2 Mark für jedes Schulkind und dem
Vorsänger- und Schächterdienst samt den davon abhängigen Gefallen
verbundene israelitische Religionsschulestelle Heinsheim, Rabbinatsbezirk
Mosbach am Neckar, ist zu besetzen. Unverheiratete, geeignete Bewerber
wollen unter Vorlage ihrer Befähigungs- und Sittenzeugnisse bei der
unterzeichneten Stelle sich sofort melden.
Bemerkt wird, dass Gelegenheit geboten ist, durch Privatunterricht das
Einkommen wesentlich noch zu verbessern.
Mosbach am Neckar, den 16. August 1876.
Das Großherzogliche Bezirks-Rabbinat. S. Weil." |
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Anzeige
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 11. Oktober 1882:
"Mosbach am Neckar (Baden). Die Religionsschulstelle bei der
israelitischen Gemeinde Heinsheim, diesseitigen Rabbinatsbezirks,
mit welcher ein fester jährlicher Gehalt von 600 Mark, sowie der
Vorsänger- und Schächterdienst mit den davon fließenden Gefällen
verbunden ist, ist sofort zu besetzen. Berechtigte Bewerber um dieselbe
haben mit ihren Gesuchen unter Vorlage beglaubigter Zeugnisse über ihre
bisherige Wirksamkeit und ebenso der Zeugnisse über ihren sittlichen und
religiösen Lebenswandel anher sich zu melden. Bemerkt wird, dass nicht
rezipierte Bewerber bei uns einer Prüfung sich zu unterziehen
haben.
Das Großherzogliche Bezirksrabbinat, S. Weil." |
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Anzeige
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 14. August 1884:
"Auskündigung einer Religionsschul-Stelle. Die mit einem
festen Gehalte von 600 Mark jährlich, entsprechender Wohnungsentschädigung,
dem Vorsänger- und Schächterdienst mit den davon abhängenden Gefallen,
welche sich auf 200 Mark belaufen können, bei der israelitischen Gemeinde
Heinsheim, diesseitigen Synagogenbezirks verbundene Religionsschulstelle,
ist vom 15. dieses Monats an neu zu besetzen. Berechtigte Bewerber - Polen
und Russen werden nicht berücksichtigt - wollen ihre diesbezüglichen
Zeugnisse binnen 14 Tagen portofrei anher einsehen.
Mosbach am Neckar (Baden), 11. August 1884.
Das Großherzogliche Bezirksrabbinat: S. Weil." |
Berichte zu
einzelnen Personen aus der jüdischen Gemeinde
Über den aus Heinsheim stammenden Moritz Fuld (1817 -
1886), seit 1859 Lehrer an der Unterrichtsanstalt der israelitischen
Religionsgesellschaft Mainz
Artikel
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 4. Februar 1886 (nur
auszugsweise abgeschrieben, da der Artikel nicht direkt mit der jüdischen
Geschichte in Heinsheim zu tun hat; bei Interesse bitte den Artikel
anklicken): "Mainz, 1. Februar (1886). Am vorigen Sabbat, Paraschat
Mischpatim (Schabbat mit der Toralesung Mischpatim, das ist 2.
Mose 21,1 - 24,18, das war am Schabbat 30. Januar 1886), verschied nach
kurzem Unwohlsein Herr Moritz Fuld - er ruhe in Frieden - ,
Oberlehrer an der Unterrichtsanstalt der israelitischen
Religionsgesellschaft dahier. Am Mittwoch war er noch in der Schule
gewesen, und hatte, wie gewöhnlich, den Unterricht erteilt; am Donnerstag
ließ er sich krank melden, und schon am Heiligen Schabbat wurde er
seiner Familie und seinen zahlreichen Freunden und Schülern entrissen.
Heute fand unter großer Beteiligung das Leichenbegängnis statt. Am Grabe
widmete Herr Rabbiner Dr. Lehmann dem teuren Freund und Kollegen, mit dem
er länger als 26 Jahre gemeinsam an der oben erwähnten Anstalt gewirkt
hat, einen tief empfundenen Nachruf, in welchem er zugleich eine kurze
Lebensskizze des Dahingeschiedenen gab. Moritz Fuld wurde im Jahre 1817 in
dem kleinen Orte Heinsheim an der Grenze zwischen Hessen und Baden
geboren. Seine frommen Eltern widmeten ihn dem Lehrerberuf, und er
besuchte das Lehrerseminar in Karlsruhe, wo der strebsame junge Mann sich
nicht mit dem begnügte, was die An- |
stalt
bot, sondern durch genossenen Privatunterricht und durch eifriges
Selbststudium sich ein bedeutendes Wissen erwarb....
Herr Moritz Fuld wirkte eine Reihe von Jahren als Lehrer und
Gemeindebeamter in Bischofsheim an der Tauber (= Tauberbischofsheim).
Dort fand er die treue Lebensgefährtin, die ihm fast 35 Jahre lang
hilfreich zur Seite gestanden. Der in weiten Kreisen rühmlichst bekannte
dortige Rabbiner Löwenstein - das Gedenken an den Gerechten ist zum
Segen - schätzte ihn sehr hoch, und auf dessen Empfehlung hin wurde
er im Jahre 1859 nach Mainz berufen, wo damals die Unterrichtsanstalt der
israelitischen Religionsgesellschaft gegründet wurde; hier wirkt er
segensreich bis zum Ende seines Lebens..." |
Anzeigen
jüdischer Gewerbebetriebe und Privatpersonen
Anzeige von Amalie Maas (1905)
Anzeige
im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 2. Juni 1905:
"Als geprüfte Wochenbettpflegerin empfiehlt sich Amalie Maas,
Heinsheim am Neckar." |
Zur Geschichte des Betsaals / der Synagoge
Ein Betsaal oder eine
Synagoge bestand bereits um 1600, als die Gottesdienste in Heinsheim auch von
den Wimpfener Juden besucht wurden. 1738 war der Betsaal in einem von Mayer
Joseph erworbenen Haus. Für die Abhaltung der Gottesdienste waren der adeligen
Herrschaft von jeder jüdischen Familie jährlich 30 Kreuzer
"Schulzins" zu bezahlen. Manche Unstimmigkeiten gab es in kultischen
Fragen (zum Beispiel der Anstellung eines Rabbiners) immer wieder zwischen den
Ortsherrschaften und "ihren" Juden. Ein Rezess von 1727 hielt die Möglichkeit
offen, dass beide Ortsherrschaften für ihre jeweiligen Juden eigene
"Judenschulen" einrichteten. 1744 kam es auch vorübergehend zu einer
solchen Trennung, nachdem der deutschordische Mayer Wolf Levi nach "starken
Disputen" einen eigenen Betsaal in seinem Haus einrichtete. Problematisch
wurde es deshalb, weil Mayer Wolf Levi in seiner Privatsynagoge ein Gebet für
die adelige Ortsherrschaft ablehnte - in der gemeinschaftlichen Synagoge war
stets für beide Ortsherrschaften gebetet worden. 1746 wurde der Streit
beigelegt und wieder eine "gemeinschaftliche Schule" gehalten.
Als die Heinsheimer Judenschaft Ende des 18. Jahrhunderts
auf 13 jüdische Familien angewachsen war, bat man um die Erlaubnis, ein neues
Gotteshaus sowie eine Wohnung für den Vorsänger zu errichten. Diese Bitte
wurde von der adeligen Ortsherrschaft gewährt, dadurch wurden beide Gebäude
auf einem "freyherrlich Racknizischen condominal herrschaft zinsbaren Garten
Plaz" gebaut (Standort Schlossgasse 3/1). Die Synagoge sollte nach den Wünschen
der Heinsheimer Juden ursprünglich als "tempelförmiger Bau" wie die
Synagoge in Olnhausen gebaut werden, was
jedoch beide Ortsherrschaften nicht gestatteten. Nach dem Vorbild von Freudental
wurde 1796 ein einfacherer, im Vergleich jedoch wesentlich kleinerer Bau
verwirklicht. Die christlichen Nachbarn protestierten vergeblich gegen den
Bau der Synagoge. Einerseits waren sie nicht einverstanden, dass ihnen die
Aussicht auf die Strasse und auf einen bisherigen Garten genommen wurde,
andererseits fühlten sie sich in ihrer Ruhe gestört, da sie "nunmero das tägliche
Geplärr der Juden anhören" mussten, wie sie respektlos den Gesang des Vorsängers
nannten. Nachdem die Synagoge fertiggestellt war und der Komtur (= Verwalter,
dem die Handwerker und Dienstleute unterstellt sind) des Deutschen Ordens den
Synagogenneubau im Bereich der adligen Herrschaft besuchte, zeigte er sich nicht
gerade erfreut: zu groß und zu teuer erschien ihm das Gebäude. Vor allem
missfielen ihm die "förmlichen Kirchenfenster" an der Außenseite. Die
Adelsseite wies freilich darauf hin, dass "kein unnötig überbauter Platz" in
Anspruch genommen worden sei und die Fenster "wegen dem Weiberstand unumgänglich"
so hoch sein müssten. Eine größere Reparatur der Synagoge war auf Grund von
Bauschäden 1818 nötig. Sie kostete die jüdische Gemeinde 160 Gulden.
Bis zu Beginn der NS-Zeit war die Zahl der in Heinsheim
lebenden jüdischen Einwohner bereits stark zurückgegangen. Die jüdische
Gemeinde wurde am 8. November 1937 aufgelöst, die Synagoge am 17. Januar 1938
von den hier noch wohnhaften Juden an einen Heinsheimer Landwirt verkauft.
Dieser Landwirt war den Juden gegenüber sehr freundlich gesonnen und hatte
ihnen bis zuletzt Lebensmittel und Milch abgegeben. In der Pogromnacht im
November 1938 wurden fünf jüdische Wohnungen geplündert und zerstört. Die
Synagoge blieb unversehrt. Dies lag nicht daran, dass sie inzwischen einem
Nichtjuden gehörten, sondern soll der Entscheidung eines Mannes zu verdanken
sein, der die Anweisung nicht ausführte, die Synagoge mit den dafür
bereitgestellten fünf Litern Benzin in Brand zu setzen. Nach den Berichten aus
Heinsheim habe dieser Mann, vom Gewissen geplagt, das Benzin in einen Ausguss
gegossen.
Das Gebäude wurde seitdem als Scheune, Lagerhalle und
Werkstatt einer Schlosserei verwendet. Es wurde äußerlich kaum verändert. Über
dem Eingang ist ein Hochzeitsstein vorhanden mit dem Jahr der Erbauung
(1796) und hebräischen Buchstaben. Die beiden Buchstaben in der Mitte des
Davidsternes (M und T) stehen für "Massel tow" = Gut Glück, die
anderen Buchstaben für ein Bibelzitat aus Jeremia 7,34 ("Die Stimme der
Wonne und die Stimme der Freude, (das sind) die Stimme des Bräutigams und die
Stimme der Braut").
1987 wurden erstmals Pläne seitens der Stadt Bad
Rappenau bekannt, das Synagogengebäude zu renovieren und ihm eine angemessene
Bedeutung zukommen zu lassen. Die Stadt Bad Rappenau erwarb das Gebäude 1991,
gab es jedoch nach einigen Jahren dem bisherigen Besitzer zurück. Die Pläne,
das Gebäude zu renovieren und einer würdigeren Nutzung zuzuführen, wurden von
Seiten der Stadt zurückgestellt.
Fotos
Historische Fotos:
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Historische Fotos sind nicht bekannt, eventuelle
Hinweise bitte an
den Webmaster, E-Mail-Adresse siehe Eingangsseite |
Fotos nach 1945/Gegenwart:
Fotos um 1985:
(Fotos: SW-Fotos von R. Rasemann 1987; Farbfotos
von M. Jesinger 1989 ) |
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Hochzeitsstein über dem Eingang mit dem Jahr der Erbauung
"1796" |
Die ehemalige Synagoge von Nordosten gesehen |
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"Stilleben" vor dem Synagogeneingang |
Ähnliches in Farbe |
Synagoge von Westen gesehen |
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Fotos 2003/04:
(Außenaufnahmen: Hahn,
Aufnahmedatum 11.5.2004) |
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Synagogengebäude von Norden
gesehen |
Die Ostfassade - zwischen den
Fenstern war der Toraschrein |
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(Innenaufnahmen: Hahn,
Aufnahmedatum 5.9.2003) |
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Eingang |
Hochzeitsstein über dem
Eingang |
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Im Inneren bis heute ein
Handwerksbetrieb |
Links und Literatur
Links:
Literatur:
 | Franz Hundsnurscher/Gerhard Taddey: Die jüdischen Gemeinden in Baden.
1968. S. 130f. |
 | Wolfram Angerbauer/Hans Georg Frank: Jüdische Gemeinden in
Kreis und Stadt Heilbronn. S. 101-109. |
 | Michael Rothenhöfer: "Förmliche Kirchenfenster"
für eine "nur tolerierte Sekte". Die Synagoge von Heinsheim am
Neckar und ihre Schicksale. in: Kraichgau 14. 1995. S. 151-164. |
 | Joseph Walk (Hrsg.): Württemberg - Hohenzollern -
Baden. Reihe: Pinkas Hakehillot. Encyclopedia of Jewish Communities from
their foundation till after the Holocaust (hebräisch). Yad Vashem Jerusalem
1986. S. 319-320. |
 | Joachim
Hahn / Jürgen Krüger: "Hier ist nichts anderes als
Gottes Haus...". Synagogen in Baden-Württemberg. Band 1: Geschichte
und Architektur. Band 2: Orte und Einrichtungen. Hg. von Rüdiger Schmidt,
Badische Landesbibliothek, Karlsruhe und Meier Schwarz, Synagogue Memorial,
Jerusalem. Stuttgart 2007. |

Article from "The Encyclopedia of Jewish life Before and During the
Holocaust".
First published in 2001 by NEW
YORK UNIVERSITY PRESS; Copyright © 2001 by Yad
Vashem Jerusalem, Israel.
Heinsheim Baden. Jews
are first mentioned in 1681. A cemetery is known from the early 17th century,
afterwards serving the region and becoming one of the largest in southern
Germany. A synagogue was erected in 1796 and the Jewish population grew to a
peak of 118 in 1836. With their economic situation improving, half the Jews
traded in cattle in the early 20th century. In 1933, 24 remained (total
population 672). Nineteen left the village by the end of 1938. On Kristallnacht
(9-10 November 1938), the homes of the last five Jews were seriously damaged;
two emigrated to the United States and three were deported to the Gurs
concentration camp on 22 October 1940.

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