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Friedhöfe in der Region"
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jüdischen Friedhöfe im Main-Kinzig-Kreis
Altengronau (Gemeinde
Sinntal, Main-Kinzig-Kreis)
Jüdischer Friedhof
Übersicht:
Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde
Siehe Seite zur Synagoge in Altengronau (interner
Link)
Zur Geschichte des Friedhofes
Der jüdische Friedhof in
Altengronau, der in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts angelegt wurde
(1661 genannt),
diente mehreren Gemeinden als Begräbnisplatz, darunter auch einigen Gemeinden
aus Bayern (außer Altengronau für Heubach, Lohrhaupten,
Oberzell,
Sterbfritz, Uttrichshausen, Züntersbach, Gemünden,
Brückenau, Unterriedenberg, Zeitlofs,
Geroda, Platz,
Schondra, Mittelsinn, Burgsinn, Völkersleier,
Rieneck, Dittlofsroda). Die
Friedhofsgröße umfasst 88,87 ar. Ein Totenhaus (Tahara-Haus) ist vorhanden.
Seit 1875 wurde der neue Friedhofsteil belegt. Insgesamt etwa 1.500 Beisetzungen
wurden auf dem Friedhof vorgenommen. 2003 wurde ein neue Hinweistafel zur
Geschichte des Friedhofes angebracht.
| Hinweis: Nach dem Verzeichnis der
durch die "Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen"
bearbeiteten hessischen Friedhöfe ergibt sich für den Friedhof in
Altengronau die Zahl von 1.489 vorhandenen
Grabsteinen aus der festgestellten Belegzeit
von 1691 bis 1937. Siehe landesgeschichtliches
Informationssystem Hessen - Kommission für die Geschichte der Juden
in Hessen und Hessisches Landesamt für geschichtliche Landeskunde in
Marburg: Dokumentation
der jüdischen Friedhöfe in Hessen - Online zugänglich |
Vor dem Friedhof befindet sich eine Hinweistafel, erstellt vom
"Archäologischen Spessart-Projekt e.V." (www.spessartprojekt.de)
Text
der Hinweistafel: "Jüdischer Friedhof - Seit über 300 Jahren
Teil der Altengronauer Kulturlandschaft.
Der heutige Friedhof mit einem neuen und einem älteren Teil wurde in den
Jahren 1661/62 als Verbandsfriedhof auf dem Berg oberhalb Altengronaus
angelegt. Jüdische Friedhöfe werden nach biblischer Überlieferung am
Wasser oder auf einem Berg angelegt. Nichts darf dort verändert werden.
Deshalb werden auch die Gräber im Gegensatz zu christlichen nicht
gepflegt. Kein Baum wird beschnitten, kein Blatt entfernt, kein Grab nach
Jahren aufgelassen. Tote haben ein ewiges Recht auf ihren Grabplatz. Die
Einfriedung dient dem Schutz des heiligen Ortes. Dass Juden keine Kränze
und Blumen, sondern kleine Steine auf die Grabsteine legen, hat seinen
Ursprung in der Überlieferung des Auszuges der Israeliten aus Ägypten.
Tote, die in der Wüste begraben werden mussten, wurden mit Steinen
bedeckt, um zu verhindern, dass ihr Körper Tieren zum Opfer fielen.
Die Grabsteine sind in der Regel nach Osten in Richtung Jerusalem
ausgerichtet, die Reihen der Steine sind nach Sterbedatum aufgestellt. Bis
in das 19. Jahrhundert hinein blieb die Gestaltung der Grabsteine
einheitlich. Als Grundform wurde die numerische Stele, die uralte
orientalische Form eines aufrecht stehenden, behauenen Steines mit oben
gewölbter Kante, verwendet. Grabinschriften wurden in hebräischer
Sprache gehalten. Nach der Bezeichnung 'Hier ruht' folgenden Name,
Herkunft und Sterbedatum, am Ende dann die Inschrift T.N.Z.B.H., was 'Thi
Nafscho Zerurah Bizror Hachahim' heißt und so viel wie 'Seine/Ihre
Seele sei dem Lebensbunde einverleibt' bedeutet. Auf den älteren
Grabsteinen wurden die Jahresangaben nach der jüdischen Zeitrechnung
vorgenommen, die 3761 v.Chr. beginnt. Eingemeißelte Symbole wie der
Davidstern, der siebenarmige Leuchter, Trauben oder segnende Hände haben
ebenso eine Bedeutung wir Tiere, Blumen und Wappen, die auf den Namen oder
den Beruf des Toten hinweisen. Ab etwa Mitte des 19. Jahrhunderts
veränderte sich das Aussehen der Grabsteine - es gab jetzt auch Säulen,
Obelisken oder Minitempel - und die Aufschriften wurden nicht mehr nur in
hebräischer, sondern auch in deutscher Schrift ausgeführt.
Der Weg zum Friedhof verläuft von der alten Sinntalbrücke über einen
mit Sandstein gepflasterten Weg, das so genannten 'Judenpflaster'. Der
Friedhof in Altengronau hat eine Größe von 8.887 qm und beherbergt 1.489
Grabsteine aus der Zeit zwischen 1691 und 1937. Das Totenhaus, das zum
Waschen der Toten diente, wurde 1856 erbaut. Der Friedhof ist so groß,
weil er Verbandsfriedhof für die jüdischen Gemeinden der Umgebung war
(Altengronau, Bad Brückenau, Burgsinn, Heubach, Lohrhaupten, Mittelsinn,
Oberzell, Rieneck, Sterbfritz, Uttrichshausen, Völkersleier, Zeitlofs,
Züntersbach). Solche Verbandsfriedhöfe waren bis ins 19. Jahrhundert
üblich. Erst danach begannen jüdische Gemeinden, Land in der Nähe ihrer
Ortschaften zu kaufen, um kleinere Friedhöfe anzulegen.
Die jüdischen Gemeinden in Deutschland wurden zwischen 1933 und 1945
ausgelöscht. Seit 1939 leben auch in Altengronau keine Juden mehr. Von
den 39 im Jahre 1933 in Altengronau aufgeführten Mitgliedern der Familien
Goldschmidt, Katzmann, Levi, Mayer, Münz, Löwenstein, Stern, Stiebel und
Strauß sind 7 bereits 1933 die USA ausgewandert, 2 Kinder wurden 1936/38
nach London gebracht, 7 Personen starben zwischen 1935 und 1938 in
Altengronau. Die Übrigen wurden deportiert und vermutlich in Auschwitz
ermordet.
Englischer Text: The Jewish graveyard was set up around
1661/62, making it one of the oldest of the region. It had a central
function, serving the Jews from many villages near and far. It is divided
into an old and a new part. Of special interest is the road from the
village to the graveyard, still called the 'Judenpflaster' (Jews
pavement) and preserved in its historical form. Looking around from this
site, in comparision with the photographs one gets a good impression of
the considerable change of the cultural landscape within just a few
decades.
Französischer Text: Le cimetière juif a été créé en 1661/1662
et - vu la date de la fondation - c'est l'un des des plus vieux de la
région. Il a joui d'un rôle central, et les juifs de tout le voisinage y
ont été enterrés. On y trouve deux sections: la vieille et la nouvelle.
Ce qui est avant tout intéressant, c'est le chemin qui mène du village
au cimetière: cette partie s'appelle le 'Judenpflaster',
c'est-à-dire 'la route pavée juive', un vestige historique que existe
toujours. Si l'on se trouve à cet emplacement et si l'on étudie le
panneau là-bas, on est offert une belle vue d'ensemble sur ce qu'on
pourrait nommer 'changement d'iun paysage cultivé pendant quelques
cécennies'. |
Am Taharahaus befindet sich eine 2003 angebrachte Informationstafel der
Gemeinde Sinntal mit folgendem Text:
"Den
Toten zum Gedenken - Den Lebenden zur Mahnung.
Im Gebiet der heutigen Gemeinde Sinntal gab es vier jüdische Gemeinden:
in Züntersbach, Altengronau, Oberzell und Sterbfritz. Alle Gemeinden
begruben ihre Toten hier auf dem jüdischen Friedhof, der Ende des 17.
Jahrhunderts angelegt worden war.
Die jüdische Gemeinde Züntersbach bestand von etwa 1700 bis zum
Jahre 1900.
Die jüdische Gemeinde in Altengronau gründete sich um 1700. Im
Jahre 1932 hatte der Ort 46 jüdische Einwohner von 1040 insgesamt.
Benjamin Münz war der letzte Vorsitzende der jüdischen Gemeinde. Viele
Jahre war er Gemeindevertreter der politischen Gemeinde und zeitweise auch
stellvertretender Bürgermeister.
Die jüdische Gemeinde Oberzell bestand seit dem Beginn des 18.
Jahrhunderts. Im 1. Weltkrieg erhielt Israel Rosenbaum das Eiserne Kreuz
1. Klasse. In den Dreißiger Jahren lebten die jüdischen Familien
Goldschmidt, Rosenbaum, Aronsohn und Simon in Oberzell.
Die Anfänge der großen jüdischen Gemeinde Sterbfritz reichen
mindestens bis in das Jahr 1665 zurück. Im Jahre 1885 waren von 1.077
Einwohnern 169 jüdischen Glaubens. Im Ersten Weltkrieg starben fünf
jüdische Sterbfritzer für ihr Vaterland. Mit seinen Dorfgeschichten 'Aus
unbeschwerter Zeit' setzte der Sterbfritzer Max Dessauer dem harmonischen
Zusammenleben von Christen und Juden ein literarisches Denkmal.
Während der nationalsozialistischen Diktatur wurden die jüdischen
Gemeinden in Altengronau, Oberzell und Sterbfritz allmählich zerstört
und die einst als Bürger geachteten jüdischen Familien verfolgt. Ihrer
Existenzgrundlage beraubt, sahen sie sich gezwungen, ihre Heimat zu
verlassen. Nicht alle konnten ihr Leben durch Flucht ins Ausland retten.
Sie wurden gewaltsam verschleppt. In den Vernichtungslagern wurden 32
Sterbfritzer, 16 Altengronauer und 13 Oberzeller ermordet.
Wir trauern um das Leid der Verfolgten und um die Ermordeten. Die Gemeinde
Sinntal im Jahre 2003." |
Auf dem rechts des Taharahauses aufgestellten Denkmal finden sich die Namen
der aus Sterbfritz ermordeten Juden. Eine Aufstellung dieses Gedenksteines
war zunächst an einem Standort in Sterbfritz geplant, konnte jedoch nicht
verwirklicht werden:
"Sachor
- Gedenke.
Dies sind die Namen der jüdischen Männer, Frauen und Kinder aus
Sterbfritz, die in den nationalsozialistischen Vernichtungslagern ermordet
wurden:
Abraham Birk (9.3.1962), Michael Birk (28.2.1872), Abraham Goldschmidt
(31.3.1866), Amalie Goldschmidt geb. Goldschmidt (8.4.1871), Malchen
Goldschmidt geb. Heidelberger (22.4.1881), Josef Goldschmidt (19.9.1876),
Sara Goldschmidt geb. Bravmann (26.10.1873), Jakob Hecht (20.3.1884),,
Elsa Hecht geb. Baer (24.12.1895), Lothar Hecht (13.9.1923), Steffi Hecht
(11.12.1927), Josef Baer (15.3.1869), Meier Hecht (27.12.1885), Gitta
Hecht geb. Goldschmidt (20.7.1890), Ludwig Hecht (26.7.1923), Sophie Hecht
(9.2.1926), Salomon Dessauer (20.7.1859), Max Mayer Hecht (14.8.1881),
Lina Hecht geb. Goldschmidt (1.6.1871), Lazarus Hecht (15.7.1875), Georg
Fries (18.7.1913), Leopold Kahn (12.5.1872), Hannchen Kahn geb.
Goldschmidt (26.10.1873), Bertha Mosheim (15.9.1907), Moritz Mansbach
(28.8.1881), Lea Mansbach geb. Katz (9.4.1882), Aaron Marx (19.11.1881),
Betti Marx geb. Weichsel (27.10.1881), Martha Neuhaus (7.3.1907), Emma
Schuster (23.9.1877), Rosa Schuster geb. Steinfeld (12.6.1891), Margot
Schuster (18.10.1922).
Wir erinnern an sie und gedenken des unermesslichen Leids der Verfolgten
und Ermordeten. Möge ihr Schicksal allen Lebenden eine Mahnung zu Frieden
und Toleranz sein. Schalom - Frieden." |
Friedhofschändung im Sommer
2008:
Artikel
von Hanns-Georg Szczepanek in der Fuldaer Zeitung vom 14. August
2008:
Jüdischer Friedhof: Grabsteine mutwillig zerstört.
ALTENGRONAU Anschauliche Beispiele für blindwütigen Vandalismus liefert derzeit der Jüdische Friedhof in Altengronau.
Über die Verwüstungen an diesen Grabsteinen auf dem Jüdischen Friedhof Altengronau schütteln nicht nur kulturhistorisch interessierte Zeitgenossen fassungslos den Kopf.
(Foto links: Cordula Betz).
Schon vor einigen Zeit haben bislang noch unbekannte Täter mindestens drei, vermutlich aber fünf der Grabsteine zerstört. Ein Sprecher des Polizeipräsidiums Südosthessen bestätigte jetzt auf Anfrage entsprechende Ermittlungen der Ordnungsbehörden, nachdem Ende Juli bei der Polizei in Schlüchtern Anzeige gegen Unbekannt erstattet worden war. Konkrete Verdachtsmomente haben sich nach Aussage von Präsidiumssprecher Henry Faltin allerdings noch nicht ergeben.
Wegen eines möglichen fremdenfeindlichen Hintergrunds der Tat waren nach Polizeiangaben in der ersten Ermittlungsphase auch Beamte des Staatsschutzes eingeschaltet. Diese untersuchen
einen Tatort vor allem auf Indizien für mögliche politische Motive der Täter. Doch solche haben die Staatsschützer in Altengronau offenkundig nicht entdecken können. Deshalb führt nun die Polizei die Ermittlungen wieder weiter. Auf dem Deckel der dazugehörigen Akte stehen immer noch die Straftatbestände Störung der Totenruhe sowie Sachbeschädigung. Letztere beziffert Henry Faltin mit rund 5000 Euro.
Die ermittelnden Beamten gehen davon, dass auf dem Jüdischen Friedhof vermutlich Jugendliche
'ihren Energien in strafbarer Weise freien Lauf gelassen haben', fasst Henry Faltin zusammen. Die Verwüstungen könnten aber auch ohne antisemitischen Tathintergrund nicht mehr als Dummejungenstreich angesehen werden, sondern seien in der Kategorie Gewalt gegen Sachen eindeutig kriminell. Wegen witterungsbedingten Schäden seien auf dem Friedhof in Altengronau laut Faltin etwa 20 bis 25 Grabsteine mit Farbe oder Holzpflöcken gekennzeichnet worden. Diese markierten Beschädigungen hätten allerdings mit den mutwilligen Zerstörungen nichts zu tun. |
Lage des Friedhofes:
Der jüdische Friedhof liegt südöstlich des Ortes am
Waldrand - vom Hüttenweg aus auf über Feldwege zum Waldrand hochfahren.
Link
zu den Google-Maps (Koordinaten: N50°14'46.32" E9°37'27.86")
Fotos
Fotos von 2007
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum: 31.5.2007) |
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Das
"Judenpflaster": steiler, gepflasterter Weg von Altengronau
zum Friedhof.
Die Leichenwagen mit den Toten waren mit bis zu sechs
Pferden bespannt.
Auch das Wasser zur Leichenwaschung wurde von einem in
der Gemeinde
damit beauftragten Mann über diesen Weg hochgetragen. |
Hinweistafel
am
Eingang |
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Das Taharahaus -
an der Außenmauer
findet sich die Informationstafel der
Gemeinde Sinntal
(siehe oben) |
Das Taharahaus vom
Friedhof gesehen -
rechts davor findet sich das Denkmal
für die
ermordeten Juden aus Sterbfritz
(siehe oben) |
Portalinschrift
des 1856
erbauten Taharahauses
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Im Taharahaus: Raum
der
Chewra Kadischa (Beerdigungsverein) |
Der
Stein für die rituelle Leichenwaschung |
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| Im alten
Friedhofsteil (bis 1875 belegt) |
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"Segnende Hände" der Kohanim auf
alten Grabsteinen - dieses Symbol der Familien
der Kohanim ist das
verbreitetste Symbol auf dem Altengronauer Friedhof |
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| Blick über den
alten Teil zum Taharahaus |
Teilansichten
des alten Teiles |
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Ungewöhnlich: Stein sowohl
mit "segnenden
Händen" als auch Levitenkanne |
Grabsteine
mit Levitenkanne (links) und
Lebensbaum (rechts); der Baum findet sich
auch auf Gräbern der Familie "Nussbaum" |
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| Im neuen Teil
(seit 1875) |
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Das obere
Eingangstor |
Teilansicht |
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Teilansichten |
Levitenkanne |
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Grabsteine für
David Schuster
(1843-1900) und Berta Schuster
(1844-1918) aus Sterbfritz |
Grabstein für Sara
Rosenthal aus
Lohrhaupten (1871-1919)
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Grabstein für Else
Goldschmidt
aus Oberzell (1900-1918) |
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Unter
den letzten auf dem Friedhof Beigesetzten: Abraham Schuster aus Sterbfritz
(1885-1935) mit Gedenkinschriften für ermordete Angehörige: Ehefrau Rosa
Schuster
(geb. 1891) und Tochter Margot (geb. 1922). |
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| Grabsteine für
Personen, die aus Burgsinn stammen |
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Moses Neumann - mit
segnenden
Händen der Kohanim |
Sigmund Heinemann
(1866-1933) |
Käthchen Neumann |
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| Martha Heinemann |
Johanna Hamburger
geb. Mantel |
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Grabsteine
für Personen, die aus Rieneck stammen
(Die Fotos / Abbildungen wurden von Heimatpfleger Bruno
Schneider,
Gemünden zur Verfügung gestellt) |
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Grabstein
für Anselm Kahn
(1840-1920) |
Grabstein
für Sabine Neugaß
(1862-1925) |
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Grabstein
für Hannchen Schloss
(1837-1905) |
Grabstein
für Mendel Neugaß
(1856-1937) |
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Grabstein
für Klara Strauß
(1863-1905) |
Grabstein
für Moritz Ickelheimer
(1859-1921) mit Schofar |
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Grabstein
für Zipora Strauß
(1872-1903) |
Grabstein
für Wolf Schloß
(1829-1902) |
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Grabstein
für Sara Kahn
(1862-1911) |
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Grabstein
für Süßmann Strauß
(1822 - 1905) |
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Ergänzende
Fotos
(von Joachim Weichert) |
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Zwei
Grabsteine in enger
Verbindung mit Bäumen |
Teilansicht |
Teilansicht |
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Grabstein mit
Levitenkanne
und Schofar (unten) |
Grabstein für Julius
Klein aus Sterbfritz
(1896-1934) |
Links und Literatur
Links:
Literatur:
 | Paul Arnsberg: Die jüdischen Gemeinden in Hessen. Anfang -
Untergang - Neubeginn. 1971. Bd. I S. 35. |
 | Israel Schwierz: Steinerne Zeugnisse
jüdischen Lebens in Bayern. 1988 S. 32-33. |
 | Ernst Müller-Marschhausen und Thomas Müller:
Der Judenfriedhof in Altengronau. Veröffentlicht im "Bergwinkel-Boten
- Heimatkalender 2006". Hrsg. vom Kreisausschuss des
Main-Kinzig-Kreises. Eingestellt als
pdf-Datei. |

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