Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Altengronau (Gemeinde Sinntal, Main-Kinzig-Kreis) 
Jüdischer Friedhof  

Übersicht:

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde  
Zur Geschichte des Friedhofes  
Friedhofschändung im Sommer 2008  
Lage des Friedhofes  
Fotos  
Links und Literatur   

   

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde            
     
Siehe Seite zur Synagoge in Altengronau (interner Link)     
   
   
Zur Geschichte des Friedhofes              
    
Der jüdische Friedhof in Altengronau, der in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts angelegt wurde (1661 genannt), diente mehreren Gemeinden als Begräbnisplatz, darunter auch einigen Gemeinden aus Bayern (außer Altengronau für Heubach, Lohrhaupten, Oberzell, Sterbfritz, Uttrichshausen, Züntersbach, Gemünden, Brückenau, Unterriedenberg, Zeitlofs, Geroda, Platz, Schondra, Mittelsinn, Burgsinn, Völkersleier, Rieneck, Dittlofsroda). Die Friedhofsgröße umfasst 88,87 ar. Ein Totenhaus (Tahara-Haus) ist vorhanden. Seit 1875 wurde der neue Friedhofsteil belegt. Insgesamt etwa 1.500 Beisetzungen wurden auf dem Friedhof vorgenommen. 2003 wurde ein neue Hinweistafel zur Geschichte des Friedhofes angebracht. 
  
  
Hinweise zu Dokumentationen des Friedhofes   

Nach dem Verzeichnis der durch die "Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen" bearbeiteten hessischen Friedhöfe ergibt sich für den Friedhof in Altengronau die Zahl von 1.489 vorhandenen Grabsteinen aus der festgestellten Belegzeit von 1691 bis 1937. Siehe landesgeschichtliches Informationssystem Hessen - Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen und Hessisches Landesamt für geschichtliche Landeskunde in Marburg: Dokumentation der jüdischen Friedhöfe in Hessen - Online zugänglich 
 
Dokumentation des Hauses der Bayerischen Geschichte: 
Informationen und Fotos zum jüdischen Friedhof Altengronau
 
Namensliste zum jüdischen Friedhof Altengronau   

  
Vor dem Friedhof befindet sich eine Hinweistafel, erstellt vom "Archäologischen Spessart-Projekt e.V." (www.spessartprojekt.de)  

Altengronau Tafel 01.jpg (459703 Byte)Text der Hinweistafel: "Jüdischer Friedhof - Seit über 300 Jahren Teil der Altengronauer Kulturlandschaft. 
Der heutige Friedhof mit einem neuen und einem älteren Teil wurde in den Jahren 1661/62 als Verbandsfriedhof auf dem Berg oberhalb Altengronaus angelegt. Jüdische Friedhöfe werden nach biblischer Überlieferung am Wasser oder auf einem Berg angelegt. Nichts darf dort verändert werden. Deshalb werden auch die Gräber im Gegensatz zu christlichen nicht gepflegt. Kein Baum wird beschnitten, kein Blatt entfernt, kein Grab nach Jahren aufgelassen. Tote haben ein ewiges Recht auf ihren Grabplatz. Die Einfriedung dient dem Schutz des heiligen Ortes. Dass Juden keine Kränze und Blumen, sondern kleine Steine auf die Grabsteine legen, hat seinen Ursprung in der Überlieferung des Auszuges der Israeliten aus Ägypten. Tote, die in der Wüste begraben werden mussten, wurden mit Steinen bedeckt, um zu verhindern, dass ihr Körper Tieren zum Opfer fielen. 
Die Grabsteine sind in der Regel nach Osten in Richtung Jerusalem ausgerichtet, die Reihen der Steine sind nach Sterbedatum aufgestellt. Bis in das 19. Jahrhundert hinein blieb die Gestaltung der Grabsteine einheitlich. Als Grundform wurde die numerische Stele, die uralte orientalische Form eines aufrecht stehenden, behauenen Steines mit oben gewölbter Kante, verwendet. Grabinschriften wurden in hebräischer Sprache gehalten. Nach der Bezeichnung 'Hier ruht' folgenden Name, Herkunft und Sterbedatum, am Ende dann die Inschrift T.N.Z.B.H., was 'Thi Nafscho Zerurah Bizror Hachahim' heißt und so viel wie 'Seine/Ihre Seele sei dem Lebensbunde einverleibt' bedeutet. Auf den älteren Grabsteinen wurden die Jahresangaben nach der jüdischen Zeitrechnung vorgenommen, die 3761 v.Chr. beginnt. Eingemeißelte Symbole wie der Davidstern, der siebenarmige Leuchter, Trauben oder segnende Hände haben ebenso eine Bedeutung wir Tiere, Blumen und Wappen, die auf den Namen oder den Beruf des Toten hinweisen. Ab etwa Mitte des 19. Jahrhunderts veränderte sich das Aussehen der Grabsteine - es gab jetzt auch Säulen, Obelisken oder Minitempel - und die Aufschriften wurden nicht mehr nur in hebräischer, sondern auch in deutscher Schrift ausgeführt.
Der Weg zum Friedhof verläuft von der alten Sinntalbrücke über einen mit Sandstein gepflasterten Weg, das so genannten 'Judenpflaster'. Der Friedhof in Altengronau hat eine Größe von 8.887 qm und beherbergt 1.489 Grabsteine aus der Zeit zwischen 1691 und 1937. Das Totenhaus, das zum Waschen der Toten diente, wurde 1856 erbaut. Der Friedhof ist so groß, weil er Verbandsfriedhof für die jüdischen Gemeinden der Umgebung war (Altengronau, Bad Brückenau, Burgsinn, Heubach, Lohrhaupten, Mittelsinn, Oberzell, Rieneck, Sterbfritz, Uttrichshausen, Völkersleier, Zeitlofs, Züntersbach). Solche Verbandsfriedhöfe waren bis ins 19. Jahrhundert üblich. Erst danach begannen jüdische Gemeinden, Land in der Nähe ihrer Ortschaften zu kaufen, um kleinere Friedhöfe anzulegen.
Die jüdischen Gemeinden in Deutschland wurden zwischen 1933 und 1945 ausgelöscht. Seit 1939 leben auch in Altengronau keine Juden mehr. Von den 39 im Jahre 1933 in Altengronau aufgeführten Mitgliedern der Familien Goldschmidt, Katzmann, Levi, Mayer, Münz, Löwenstein, Stern, Stiebel und Strauß sind 7 bereits 1933 die USA ausgewandert, 2 Kinder wurden 1936/38 nach London gebracht, 7 Personen starben zwischen 1935 und 1938 in Altengronau. Die Übrigen wurden deportiert und vermutlich in Auschwitz ermordet. 

Englischer Text:  The Jewish graveyard was set up around 1661/62, making it one of the oldest of the region. It had a central function, serving the Jews from many villages near and far. It is divided into an old and a new part. Of special interest is the road from the village to the graveyard, still called the 'Judenpflaster' (Jews pavement) and preserved in its historical form. Looking around from this site, in comparision with the photographs one gets a good impression of the considerable change of the cultural landscape within just a few decades.
Französischer Text: Le cimetière juif a été créé en 1661/1662 et - vu la date de la fondation - c'est l'un des des plus vieux de la région. Il a joui d'un rôle central, et les juifs de tout le voisinage y ont été enterrés. On y trouve deux sections: la vieille et la nouvelle. Ce qui est avant tout intéressant, c'est le chemin qui mène du village au cimetière: cette partie s'appelle le 'Judenpflaster', c'est-à-dire 'la route pavée juive', un vestige historique que existe toujours. Si l'on se trouve à cet emplacement et si l'on étudie le panneau là-bas, on est offert une belle vue d'ensemble sur ce qu'on pourrait nommer 'changement d'iun paysage cultivé pendant quelques cécennies'. 

  
Am Taharahaus befindet sich eine 2003 angebrachte Informationstafel der Gemeinde Sinntal mit folgendem Text:

Altengronau Friedhof 129.jpg (147071 Byte)"Den Toten zum Gedenken - Den Lebenden zur Mahnung
Im Gebiet der heutigen Gemeinde Sinntal gab es vier jüdische Gemeinden: in Züntersbach, Altengronau, Oberzell und Sterbfritz. Alle Gemeinden begruben ihre Toten hier auf dem jüdischen Friedhof, der Ende des 17. Jahrhunderts angelegt worden war. 
Die jüdische Gemeinde Züntersbach bestand von etwa 1700 bis zum Jahre 1900. 
Die jüdische Gemeinde in Altengronau gründete sich um 1700. Im Jahre 1932 hatte der Ort 46 jüdische Einwohner von 1040 insgesamt. Benjamin Münz war der letzte Vorsitzende der jüdischen Gemeinde. Viele Jahre war er Gemeindevertreter der politischen Gemeinde und zeitweise auch stellvertretender Bürgermeister. 
Die jüdische Gemeinde Oberzell bestand seit dem Beginn des 18. Jahrhunderts. Im 1. Weltkrieg erhielt Israel Rosenbaum das Eiserne Kreuz 1. Klasse. In den Dreißiger Jahren lebten die jüdischen Familien Goldschmidt, Rosenbaum, Aronsohn und Simon in Oberzell. 
Die Anfänge der großen jüdischen Gemeinde Sterbfritz reichen mindestens bis in das Jahr 1665 zurück. Im Jahre 1885 waren von 1.077 Einwohnern 169 jüdischen Glaubens. Im Ersten Weltkrieg starben fünf jüdische Sterbfritzer für ihr Vaterland. Mit seinen Dorfgeschichten 'Aus unbeschwerter Zeit' setzte der Sterbfritzer Max Dessauer dem harmonischen Zusammenleben von Christen und Juden ein literarisches Denkmal. 
Während der nationalsozialistischen Diktatur wurden die jüdischen Gemeinden in Altengronau, Oberzell und Sterbfritz allmählich zerstört und die einst als Bürger geachteten jüdischen Familien verfolgt. Ihrer Existenzgrundlage beraubt, sahen sie sich gezwungen, ihre Heimat zu verlassen. Nicht alle konnten ihr Leben durch Flucht ins Ausland retten. Sie wurden gewaltsam verschleppt. In den Vernichtungslagern wurden 32 Sterbfritzer, 16 Altengronauer und 13 Oberzeller ermordet. 
Wir trauern um das Leid der Verfolgten und um die Ermordeten. Die Gemeinde Sinntal im Jahre 2003."

  
Auf dem rechts des Taharahauses aufgestellten Denkmal finden sich die Namen der aus Sterbfritz ermordeten Juden. Eine Aufstellung dieses Gedenksteines war zunächst an einem Standort in Sterbfritz geplant, konnte jedoch nicht verwirklicht werden: 

Altengronau Friedhof 135.jpg (105270 Byte)"Sachor - Gedenke
Dies sind die Namen der jüdischen Männer, Frauen und Kinder aus Sterbfritz, die in den nationalsozialistischen Vernichtungslagern ermordet wurden:
Abraham Birk (9.3.1962), Michael Birk (28.2.1872), Abraham Goldschmidt (31.3.1866), Amalie Goldschmidt geb. Goldschmidt (8.4.1871), Malchen Goldschmidt geb. Heidelberger (22.4.1881), Josef Goldschmidt (19.9.1876), Sara Goldschmidt geb. Bravmann (26.10.1873), Jakob Hecht (20.3.1884),, Elsa Hecht geb. Baer (24.12.1895), Lothar Hecht (13.9.1923), Steffi Hecht (11.12.1927), Josef Baer (15.3.1869), Meier Hecht (27.12.1885), Gitta Hecht geb. Goldschmidt (20.7.1890), Ludwig Hecht (26.7.1923), Sophie Hecht (9.2.1926), Salomon Dessauer (20.7.1859), Max Mayer Hecht (14.8.1881), Lina Hecht geb. Goldschmidt (1.6.1871), Lazarus Hecht (15.7.1875), Georg Fries (18.7.1913), Leopold Kahn (12.5.1872), Hannchen Kahn geb. Goldschmidt (26.10.1873), Bertha Mosheim (15.9.1907), Moritz Mansbach (28.8.1881), Lea Mansbach geb. Katz (9.4.1882), Aaron Marx (19.11.1881), Betti Marx geb. Weichsel (27.10.1881), Martha Neuhaus (7.3.1907), Emma Schuster (23.9.1877), Rosa Schuster geb. Steinfeld (12.6.1891), Margot Schuster (18.10.1922).
Wir erinnern an sie und gedenken des unermesslichen Leids der Verfolgten und Ermordeten. Möge ihr Schicksal allen Lebenden eine Mahnung zu Frieden und Toleranz sein. Schalom - Frieden."

    
    
Friedhofschändung im Sommer 2008: 

Altengronau Friedhof 200807.jpg (122249 Byte)Artikel von Hanns-Georg Szczepanek in der Fuldaer Zeitung vom 14. August 2008:  
Jüdischer Friedhof: Grabsteine mutwillig zerstört. 
ALTENGRONAU
Anschauliche Beispiele für blindwütigen Vandalismus liefert derzeit der Jüdische Friedhof in Altengronau.  
Über die Verwüstungen an diesen Grabsteinen auf dem Jüdischen Friedhof Altengronau schütteln nicht nur kulturhistorisch interessierte Zeitgenossen fassungslos den Kopf. (Foto links: Cordula Betz).  
Schon vor einigen Zeit haben bislang noch unbekannte Täter mindestens drei, vermutlich aber fünf der Grabsteine zerstört. Ein Sprecher des Polizeipräsidiums Südosthessen bestätigte jetzt auf Anfrage entsprechende Ermittlungen der Ordnungsbehörden, nachdem Ende Juli bei der Polizei in Schlüchtern Anzeige gegen Unbekannt erstattet worden war. Konkrete Verdachtsmomente haben sich nach Aussage von Präsidiumssprecher Henry Faltin allerdings noch nicht ergeben. Wegen eines möglichen fremdenfeindlichen Hintergrunds der Tat waren nach Polizeiangaben in der ersten Ermittlungsphase auch Beamte des Staatsschutzes eingeschaltet. Diese untersuchen
einen Tatort vor allem auf Indizien für mögliche politische Motive der Täter. Doch solche haben die Staatsschützer in Altengronau offenkundig nicht entdecken können. Deshalb führt nun die Polizei die Ermittlungen wieder weiter. Auf dem Deckel der dazugehörigen Akte stehen immer noch die Straftatbestände Störung der Totenruhe sowie Sachbeschädigung. Letztere beziffert Henry Faltin mit rund 5000 Euro.
Die ermittelnden Beamten gehen davon, dass auf dem Jüdischen Friedhof vermutlich Jugendliche 'ihren Energien in strafbarer Weise freien Lauf gelassen haben', fasst Henry Faltin zusammen. Die Verwüstungen könnten aber auch ohne antisemitischen Tathintergrund nicht mehr als Dummejungenstreich angesehen werden, sondern seien in der Kategorie Gewalt gegen Sachen eindeutig kriminell. Wegen witterungsbedingten Schäden seien auf dem Friedhof in Altengronau laut Faltin etwa 20 bis 25 Grabsteine mit Farbe oder Holzpflöcken gekennzeichnet worden. Diese markierten Beschädigungen hätten allerdings mit den mutwilligen Zerstörungen nichts zu tun. 

      
      
Lage des Friedhofes
  
Der jüdische Friedhof liegt südöstlich des Ortes am Waldrand - vom Hüttenweg aus auf über Feldwege zum Waldrand hochfahren. 
  
Link zu den Google-Maps    (Koordinaten: N50°14'46.32" E9°37'27.86")  
   
    
Fotos 

Fotos von 2007
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum:  31.5.2007)    
 
Altengronau Friedhof 131.jpg (126078 Byte) Altengronau Friedhof 132.jpg (121942 Byte) Altengronau Friedhof 158.jpg (80564 Byte)
Das "Judenpflaster": steiler, gepflasterter Weg von Altengronau zum Friedhof. 
Die Leichenwagen mit den Toten waren mit bis zu sechs Pferden bespannt.
 Auch das Wasser zur Leichenwaschung wurde von einem in der Gemeinde 
damit beauftragten Mann über diesen Weg hochgetragen.  
Hinweistafel 
am Eingang  
 
           
Altengronau Friedhof 130.jpg (111669 Byte) Altengronau Friedhof 134.jpg (108988 Byte) Altengronau Friedhof 136.jpg (66262 Byte)
Das Taharahaus - an der Außenmauer 
findet sich die Informationstafel der
 Gemeinde Sinntal (siehe oben)  
Das Taharahaus vom Friedhof gesehen -
 rechts davor findet sich das Denkmal 
für die ermordeten Juden aus Sterbfritz
 (siehe oben)  
Portalinschrift des 1856 
erbauten Taharahauses  
   
     
          
Altengronau Friedhof 139.jpg (42866 Byte) Altengronau Friedhof 137.jpg (56370 Byte) Altengronau Friedhof 138.jpg (49040 Byte)
Im Taharahaus: Raum der 
Chewra Kadischa
(Beerdigungsverein) 
Der Stein für die rituelle Leichenwaschung     
   
        
        
Im alten Friedhofsteil (bis 1875 belegt)    
Altengronau Friedhof 140.jpg (98843 Byte) Altengronau Friedhof 143.jpg (84066 Byte) Altengronau Friedhof 141.jpg (123598 Byte)
"Segnende Hände" der Kohanim auf alten Grabsteinen - dieses Symbol der Familien 
der Kohanim ist das verbreitetste Symbol auf dem Altengronauer Friedhof
   
     
Altengronau Friedhof 142.jpg (125956 Byte) Altengronau Friedhof 155.jpg (124202 Byte) Altengronau Friedhof 157.jpg (112128 Byte)
Blick über den alten Teil zum Taharahaus Teilansichten des alten Teiles 
       
Altengronau Friedhof 156.jpg (85069 Byte) Altengronau Friedhof 144.jpg (118076 Byte) Altengronau Friedhof 145.jpg (78330 Byte)
Ungewöhnlich: Stein sowohl mit "segnenden
 Händen" als auch Levitenkanne 
Grabsteine mit Levitenkanne (links) und
 Lebensbaum (rechts); der Baum findet sich
 auch auf Gräbern der Familie "Nussbaum" 
  
  
        
Im neuen Teil (seit 1875)    Altengronau Friedhof 154.jpg (115057 Byte) Altengronau Friedhof 146.jpg (121701 Byte)
   Das obere Eingangstor    Teilansicht  
      
Altengronau Friedhof 148.jpg (107133 Byte) Altengronau Friedhof 150.jpg (119738 Byte) Altengronau Friedhof 147.jpg (83234 Byte)
   Teilansichten   Levitenkanne  
         
Altengronau Friedhof 149.jpg (113554 Byte) Altengronau Friedhof 152.jpg (92267 Byte) Altengronau Friedhof 153.jpg (120812 Byte)
Grabsteine für David Schuster 
(1843-1900) und Berta Schuster 
(1844-1918) aus Sterbfritz  
Grabstein für Sara Rosenthal aus
 Lohrhaupten (1871-1919)  
Grabstein für Else Goldschmidt 
aus Oberzell (1900-1918)  
       
     
Altengronau Friedhof 151.jpg (98936 Byte)      
Unter den letzten auf dem Friedhof Beigesetzten: Abraham Schuster aus Sterbfritz
 (1885-1935) mit Gedenkinschriften für ermordete Angehörige: Ehefrau Rosa Schuster
 (geb. 1891) und Tochter Margot (geb. 1922).
   
        
        
Grabsteine für Personen, die aus Burgsinn stammen    
Altengronau Friedhof BU 010.jpg (42969 Byte) Altengronau Friedhof BU 014.jpg (55660 Byte) Altengronau Friedhof BU 011.jpg (91745 Byte)
Moses Neumann - mit 
segnenden Händen der Kohanim    
Sigmund Heinemann
(1866-1933) 
Käthchen Neumann 
  
     
Altengronau Friedhof BU 012.jpg (57365 Byte) Altengronau Friedhof BU 013.jpg (66922 Byte)   
Martha Heinemann     Johanna Hamburger geb. Mantel     
     
     
Grabsteine für Personen, die aus Rieneck stammen 
 (Die Fotos / Abbildungen wurden von Heimatpfleger Bruno Schneider, 
Gemünden zur Verfügung gestellt)
   
Altengronau Friedhof Ri140.jpg (96755 Byte) Altengronau Friedhof Ri140a.jpg (74987 Byte) Altengronau Friedhof Ri145.jpg (121274 Byte)
 Grabstein für Anselm Kahn 
(1840-1920) 
 Grabstein für Sabine Neugaß
(1862-1925)  
     
Altengronau Friedhof Ri141a.jpg (100347 Byte) Altengronau Friedhof Ri141.jpg (98305 Byte) Altengronau Friedhof Ri143.jpg (100089 Byte)
Grabstein für Hannchen Schloss 
(1837-1905)  
 Grabstein für Mendel Neugaß
 (1856-1937)
      
Altengronau Friedhof Ri142a.jpg (88089 Byte) Altengronau Friedhof Ri142.jpg (49391 Byte) Altengronau Friedhof Ri144.jpg (113075 Byte)
 Grabstein für Klara Strauß 
(1863-1905)  
 Grabstein für Moritz Ickelheimer
 (1859-1921) mit Schofar
     
Altengronau Friedhof Ri149.jpg (116022 Byte) Altengronau Friedhof Ri148a.jpg (109957 Byte) Altengronau Friedhof Ri148.jpg (107687 Byte)
 Grabstein für Zipora Strauß 
(1872-1903)
 Grabstein für Wolf Schloß
(1829-1902) 
     
Altengronau Friedhof Ri146.jpg (93615 Byte) Altengronau Friedhof Ri146a.jpg (68804 Byte)   
 Grabstein für Sara Kahn
(1862-1911) 
   
      
Altengronau Friedhof Ri147a.jpg (107422 Byte) Altengronau Friedhof Ri147.jpg (107722 Byte)    Altengronau Friedhof 493.jpg (69236 Byte)
 Grabstein für Süßmann Strauß  
(1822 - 1905) 
   
     
 Ergänzende Fotos 
(von Joachim Weichert)  
   
 Altengronau Friedhof 490.jpg (63387 Byte) Altengronau Friedhof 492.jpg (80296 Byte)  Altengronau Friedhof 491.jpg (73720 Byte)  Altengronau Friedhof 493.jpg (69236 Byte)
 Zwei Grabsteine in enger 
Verbindung mit Bäumen 
 Teilansicht  Teilansicht  
    
     
Altengronau Friedhof 495.jpg (49138 Byte)   Altengronau Friedhof 494.jpg (62401 Byte) Altengronau Friedhof 496.jpg (99945 Byte) 
    Grabstein mit Levitenkanne 
und Schofar (unten)  
 Grabstein für Julius Klein aus Sterbfritz 
 (1896-1934) 

  
    

Links und Literatur

Links:  

Website der Gemeinde Sinntal 
Website des Ortes Altengronau  
Zur Seite über die Synagoge in Altengronau (interner Link)   

Literatur:  

Paul Arnsberg: Die jüdischen Gemeinden in Hessen. Anfang - Untergang - Neubeginn. 1971. Bd. I S. 35. 
Israel Schwierz: Steinerne Zeugnisse jüdischen Lebens in Bayern. 1988 S. 32-33.  
Ernst Müller-Marschhausen und Thomas Müller: Der Judenfriedhof in Altengronau. Veröffentlicht im "Bergwinkel-Boten - Heimatkalender 2006". Hrsg. vom Kreisausschuss des Main-Kinzig-Kreises. Eingestellt als pdf-Datei.    

   
    

                   
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Stand: 11. Dezember 2013