Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Hanau am Main (Hessen)
Texte/Berichte zur jüdischen Geschichte der Stadt 

Hier: Berichte zu einzelnen Personen aus der jüdischen Gemeinde (1850-1938) 
Anzeigen jüdischer Gewerbebetriebe und Privatpersonen 

Die nachstehend wiedergegebenen Texte mit Beiträgen zur jüdischen Geschichte in Hanau wurden in jüdischen Periodika gefunden. 
Bei Gelegenheit werden weitere Texte eingestellt. Neueste Einstellung am 3.11.2014.     
       
Hinweis: die Texte auf dieser Seite müssen teilweise noch abgeschrieben und mit Anmerkungen versehen werden, können jedoch durch Anklicken der Textabbildung bereits gelesen werden.   
       
    
   
Übersicht:

Berichte zu einzelnen Personen aus der jüdischen Gemeinde  
-  Erinnerung an einen frommen Talmudisten im Dreißigjährigen Krieg (Bericht von 1848)  
D
ie Rabbinatskandidaten Unna und Fürth aus Hanau haben ihr Examen abgelegt (1852)   
-  Zum Tod von Fabrikant Marcus Canthal (1864)   
-  Raubüberfall auf zwei jüdische Viehhändler (1868)   
-  Zum Tod der Witwe von Vorsteher Salman Fürth: Rachel Fürth geb. Lissmann (1876)   
-  Über den Maler Professor Moritz Oppenheim (1876)    
-  Lißmann Fürth übersiedelt mit Familie nach Frankfurt (1879)     
-  Goldene Hochzeit von Salomon Hichenberg und Rebecka geb. Sander (1879)   
-  Zum Tod des Malers Professor Moritz Oppenheim (1882)     
-  Über den Maler Professor Moritz Oppenheim (1884)    
-  Zum Tod des Bijouterie-Fabrikanten Wilhelm Una (1892)    
-  Zum Tod von Rabbiner Michael Fürth (1900)    
-  Barmizwa des Sohnes von Samuel Schwab und Einweihung einer neuen Torarolle (1902)    
-  Silberne Hochzeit des Ehepaares Samuel Schwab sowie 25-jähriges Bestehen der Firma Abraham Schwab & Co. (1902)   
-  Leo Hamburger unterstützt Stipendien von Studierenden auf das Lehramt (1903)   
-  Kritik an einer jüdischen Firma, die an den Feiertagen öffnen will (1905)    
-  Zum Tod von Anselm Fürth (1907)   
-  Kommerzienrat Fritz Cannthal wird zum ersten Vorsitzenden der Handelskammer wiedergewählt (1908)  
-  25-jähriges Jubiläum von Kommerzienrat Fritz Cannthal in der Stadtverwaltung (1908)  
-  Aennchen Rosenthal rettet ein Mädchen vor dem Ertrinken (1914)  
-  81. Geburtstag von Metzgermeister Abraham Ochs (1916)   
-  Kommerzienrat Fritz Cannthal ist 40 Jahre lang Mitglied der Handelskammer (1916)  
-  Zum Tod von Esther Stern (1920)  
-  Zum Tod von Jakob Hirsch (1921)   
-  Zum Tod von Meier Schuster (1925)  
Rechtsanwalt Moritz wurde zum Gemeindeältesten der Israelitischen Gemeinde gewählt (1927)     
-  70. Geburtstag von Clara Neu (1928)  
-  Zum Tod von Leo Hamburger (1929)  
-  Zum Tod von Sofie Hirsch (1929) 
-  70. Geburtstag von Benno Lang (1933)  
-  Zum Tod von Benjamin Lang (1933)   
-  Zum Tod von Moritz Klein (1933)     
-  Todesanzeige für Moses Schuss (1936)   
-  Zum Tod von David Koschland (1936)   
Anzeigen jüdischer Gewerbebetriebe und Privatpersonen  
Anzeige der Zigarrenfabrik Oppenheimer & Co. (1869)    
-  Anzeige der Spirituosenfabrik Schwarzschild & Glauberg (1869)      
-  Anzeige des Kurzeisenwarengeschäftes J. Rosenberg (1872)  
Anzeigen der Lederhandlung en gros & détail Joseph Adler (1889 / 1906)     
-  Anzeige des Mehl- und Landesproduktengeschäftes H. Schiff & Co. (1898)  
Anzeige der Dampf-Seifen-Fabrik Schwarzschild & Weil (1898)   
-  Anzeige des Mehl- und Landesproduktengeschäftes Emanuel Löbenstein (1904)  
Anzeige des Bankgeschäftes M. Bacharach (1906)   
Anzeige der Frau von Joseph Adler (1906)  
V
erlobungsanzeige von Dina Schimmel und Elimelech Intrater (1922)      

  
  
Berichte zu einzelnen Personen aus der jüdischen Gemeinde  
Erinnerung an einen frommen Talmudisten im Dreißigjährigen Krieg (Bericht von 1848)
     

Artikel in der Zeitschrift "Der treue Zionswächer" vom 7. März 1848: "Miscelle. Als während des 30-jährigen Krieges im Jahre 1636 die verwüstenden Heere in die Maingegenden zogen, wurde Hanau von den heranziehenden Kaiserlichen Truppen unter dem General Sambor belagert; und der schwedische General Lamsoy in der Stadt eingeschlossen wurde. Da man die Stadt nicht übergeben wollte, so wurde vom General Sambor verfügt, dass sie beschossen werden sollte, welcher Befehl auch wirklich ausgeführt wurde. man geriet in die größte Bestürzung, und wusste nicht, wie man die Gefahr abwenden sollte. Ein gelehrter, frommer Talmudist, der in einem Häuschen in der Judengasse wohnte, beruhigte aber die Bürger, ihnen die Versicherung gebend, dass der Stadt keine Gefahr drohe, und von den vielen Bomben, die in die Stadt geschleudert wurden, zündete auch nicht eine, wenn auch einige Häuser Schaden litten. Standhaft leistete man nun Widerstand, obgleich Hunger und Not aufs Höchste gestiegen waren, bis die Stadt am 13. Juni 1636 von dem Landgrafen Philipp entsetzt wurde. Zum Andenken an dieses Ereignis wird heute noch ein Volksfest gefeiert."   

   
Die Rabbinats-Kandidaten Unna und Fürth aus Hanau haben ihr Examen abgelegt (1852)    

Artikel in der Zeitschrift "Der treue Zionswächter" vom 2. Juli 1852: "Kurfürstentum Hessen. Bei der diesjährigen Session des Landrabbinats vom 7. bis zum 17. dieses Monats haben die Rabbinats-Kandidaten Unna und Fürth, beide aus Hanau, ihr gesetzliche vorgeschriebenes Examen abgelegt, und zwar im Talmudischen und Kasuistischen mit glänzendem Erfolge. Beide sind Schüler des Herrn Oberrabbiners Ettlinger zu Altona, und haben sich stets mit regestem Eifer dem jüdischen Studium hingegeben. Aber auch in wissenschaftlicher Hinsicht haben sie sich nicht mit jenem äußeren Anstrich von Wissenschaftlichkeit begnügt, sondern in der Tat durch plan- und regelmäßiges Gymnasial- und Universitätsstudium sich einen tüchtigen, inneren Grad von Bildung erworben. Da beide außerdem noch der streng religiösen Richtung des Judentums angehören, auch mit schöner Rednergabe ausgerüstet sind, werden die religiösen Gemeinden, die etwa eine Rabbiner-Wahl zutreffen, mit vollster Genugtuung sich jenen beiden Kandidaten zuwenden dürfen, die sicher allen gerechten Anforderungen entsprechen würden."   

     
Zum Tod von Fabrikant Marcus Canthal (1864)
    

Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 4. Mai 1864: "Hanau, 9. April (1864). Unsere Stadt hat gestern einen ihrer Mitbürger durch den Tod verloren, der mit seltener Allgemeinheit die Hochschätzung und das Vertrauen der Einwohnerschaft in sich vereinigte. Marcus Canthal, ein Fabrikant, Mitglied des Stadtrats, einer der fähigsten Arbeiter im Handels- und Gewerbeverein, hat durch seine freie und vielseitige Bildung, durch glücklichen Takt in Geschäft und Verkehr, besonders durch seine sittliche Gesinnung und Rechtschaffenheit, so allgemein unter seinen Mitbürgern gegolten, dass vielfältig auf ihn das Wort angewendet wird: 'Das war ein Mann ohne Falsch!' Was einem Menschen unter seiner Umgebung den Wert bestimmt, der ehrenwerte Charakter und die uneigennützige, bescheidene und doch tatbereite Bürgergesinnung, das wird sein Grabhügel nicht zudecken, sondern unter Allen, die ihn kannten und erkannten, als sein Ehrendenkmal fortdauern. Dass er von vielen erkannt und gewürdigt wurde, dafür liegt der Beweis in der Tatsache, dass er als der erste Israelit in die oberste Stadtbehörde gewählt wurde. (F.J.)."          

   
Raubüberfall auf zwei jüdische Viehhändler (1868)   

Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 30. Dezember 1868;     

       
Zum Tod der Witwe von Vorsteher Salman Fürth - Rachel Fürth geb. Lissmann (1876)  

Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 17. Mai 1876:      

   
Über den Maler Professor Moritz Oppenheim (1876)   

Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom   
Hanau Israelit 08031876b.jpg (135167 Byte)   

   
Lißmann Fürth übersiedelt mit Familie nach Frankfurt (1879)    

Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 26. März 1879:     

    
Goldene Hochzeit von Salomon Hichenberg und Rebecka geb. Sander (1879)    

Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 30. April 1879:     

   
Zum Tod des Malers Professor Moritz Oppenheim (1882)  

Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 8. März 1882:      
  
Artikel in der "Allgemeinen Israelitischen Zeitung" vom 14. März 1882:   

   
Über den Maler Professor Moritz Oppenheim (1884)   

Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 23. Juni 1884:     
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 23. Juni 1884:     
Hanau Israelit 23061884ac.jpg (216117 Byte)   

  
Zum Tod des Bijouterie-Fabrikanten Wilhelm Una (1892)   

Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 22. Februar 1892:       

       
Zum Tod von Rabbiner Michael Fürth (1900)

Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 10. Mai 1900:     
  
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 21. Mai 1900:   
Hanau Israelit 21051900a.jpg (128545 Byte)   

      
Barmizwa des Sohnes von Samuel Schwab und Einweihung einer neuen Torarolle (1902)
   

Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 30. Januar 1902: "Hanau, 28. Januar (1902). Ki sewach mischpocho lonu bo-ir. Eine Familienfeier wird zum Festtag für unsere Gemeinde. So begann unser Herr Rabbiner seine Festrede am vergangenen Erev Schabbos kaudesch Beschalach (= am Vorabend zum Schabbat mit der Toralesung Beschalach), woselbst er die Einweihung eines Sefer Thorah (= Torarolle) vollzog. Herr Samuel Schwab ließ dasselbe anlässlich der Barmizwoh seines jüngsten Sohnes schreiben und schenkte es der Gemeinde, nebst einem rechgestickten Mäntelchen. Die Feier fand in der festlich geschmückten Synagoge nach dem herkömmlichen Ritus, Singen von Wajehi binsana Mismaurim etc. statt; es wurden Hakofoth (= Umzüge) wie am Simchas Thauroh (= Festtag Simchat Tora) gemacht. Der Text der Festrede war Psalm 29, Vers 8 und 9, die unser Herr Rabbiner glänzend auslegte".     

   
Silberne Hochzeit des Ehepaares Samuel Schwab sowie 25-jähriges Bestehen der Firma Abraham Schwab & Co. (1902)   

Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 24. Februar 1902: "Hanau, 20. Februar (1902). (Gründungsfeier und silberne Hochzeit). Am Donnerstag, 13. Februar (1902), waren es 25 Jahre seit Bestehen der Firma Abraham Schwab & Co., zugleich beging der Chef der Firma, Herr Samuel Schwab, im Verein mit seiner Gattin das Fest der silbernen Hochzeit. Schon am Vorabend des Ehrentages wurde der Jubilar und dessen Gemahlin in angenehmster Weise überrascht, indem die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr der 3. Kompanie mit ihrem Hauptmann, Herrn Chr. Fuchs und Stadtverordneten Herrn Jean Bailly erschienen waren, um im Verein mit aus Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr, sowie der Turngemeinde gebildeten Sängern, nebst einem Teil der 166er Regimentskapelle, den Jubilar abwechselnd mit Musik und Gesang ehrten. Zum Schlusse brachte Herr Bailly mit kernigen Worten ein begeisternd aufgenommenes Hoch auf den Jubilar aus.  
Am Morgen des Festtages erschien eine Deputation der Freiwilligen Feuerwehr der 3. Kompanie, Hauptmann Fuchs und Jean Bailly, wobei Letzterer als Sprecher für seine Kameraden Herrn Samuel Schwab, der auf eine 35-jährige Tätigkeit als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr zurückblicken kann, beglückwünschte und als Anerkennung guter Kameradschaft und treuer Pflichterfüllung: 'Gott zur Ehr', dem Nächsten zur Wehr',' die herzlichsten Wünsche seiner Kameraden in Form eines Blumenstraußes überbrachte. Aus dem großen Kreise der Freunde wurden dem Jubelpaare die denkbar schönsten Ehrungen zuteil.    
Herr Samuel Schwab, einer unserer angesehensten und bescheidensten Mitbürger, welcher an allen sozialen Fragen regen Anteil nimmt, trat 1877 in die zwei Jahre früher seitens des Herrn Abraham Schwab - Berlin gegründete Firma Abraham Schwab & Co. von da ab genannt, ein, welche er seit dem Jahre 1891 allein dirigiert. Er hat es verstanden, mit fester Hand und sicherem Blick aus kleinen Anfängen, allmählich mit zäher Ausdauer und nie ermüdendem Fleiße, es zu der jetzt im In- und Auslande sich des ehrenvollsten Rufes erfreuenden Firma zu bringen. Wenn auch manchmal von Klippen gefährdet und von Wellenschlag umringt, der Kapitän hat sein Schiff mutig, auf Gottes Hilfe vertrauend, in den Hafen geführt. Möge es Herrn Samuel Schwab vergönnt sein, an der Seite seiner Gattin, im Kreise seiner Familie noch recht lange zum Nutzen und Frommen Aller wirken zukönnen. (H.Az.)."      

   
Leo Hamburger unterstützt Stipendien von Studierenden auf das Lehramt (1903)  

Artikel im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 4. Dezember 1903:  "Hanau am Main. Ein Sohn unserer Gemeinde, Herr Leo Hamburger - Frankfurt am Main, hat der hiesigen israelitischen Gemeinde den Betrag von 15.000 Mark überwiesen zur Stipendien-Verteilung an junge Leute, die sich dem Lehrerberufe widmen".       

   
Kritik an einer jüdischen Firma, die an den Feiertagen öffnen will (1905)   

Artikel im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 29. September 1905: "Hanau. Unliebsames Aufsehen erregt hier eine große Annonce in der Hanauer Zeitung, in der die Firma Gustav Aron und Co., Inhaber Löb, ihrer Kundschaft anzeigt, dass ihre Geschäftslokalitäten während der israelitischen Feiertage (Samstag, 30. September und Sonntag, 1. Oktober) geöffnet bleiben. Es ist der erste Fall, dass hier an den hohen Feiertagen ein jüdisches Geschäft geöffnet ist; - doch das ist Sache des Herrn Löb; - was wir festnageln wollen, ist die Ungehörigkeit, die darin liegt, dies auch noch in die Öffentlichkeit hinauszutrommeln."      

   
Zum Tod von Anselm Fürth (1907)  

Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 7. November 1907:  "Hanau, 6. November (1907). Am vergangenen Freitag wurde unsere Gemeinde durch den Tod des an der Schwelle des 74. Lebensjahres stehenden Herrn Anselm Fürth - er ruhe in Frieden - in tiefe Trauer versetzt. Der Verewigte war der letzte Spross der alten Hanauer Familie Fürth, die seit langem eine Zierde unserer Gemeinde bildete. Wegen seiner Geistesgaben und seiner trefflichen Eigenschaften geachtet und geehrt, hat er über zwei Dezennien das Amt des ersten Vorstehers in unserer Gemeinde verwaltet und als solcher die Integrität der Gemeindeinstitutionen stets zu bewahren gewusst. Auch im Dienst der jüdischen Armenpflege entwickelte er eine segensreiche Tätigkeit. Die Kraft und Innigkeit, mit der er an den ehrfurchtgebietenden Tagen als Vorsänger (gemeint als ehrenamtlicher Kantor) die Herzen der Beter bewegte, wird allen, die ihn gehört haben, dauernd in Erinnerung bleiben. Sein Hinscheiden schlägt der Gemeinde Hanau eine schwere Wunde. Das kam auch in der ergreifenden Trauerrede, in dem Herr Provinzialrabbiner Dr. Bamberger das Charakterbild des Dahingegangenen zeichnete, zu lebhaftem Ausdruck. Seine Seele sei eingebunden in den Bund des Lebens."        

    
Kommerzienrat Fritz Cannthal wird zum ersten Vorsitzenden der Handelskammer wiedergewählt (1908)  
Literaturhinweis: Ruth Dröse (Hrsg.): Fritz Cannthal - Lebenserinnerungen eines jüdischen Unternehmers aus Hanau zwischen den Revolutionen 1848 und 1918. CoCon-Verlag Hanau. o.J.   

Artikel im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 31. Januar 1908: "Hanau. Kommerzienrat Cannthal wurde als erster Vorsitzender der Handelskammer wiedergewählt".     

   
25-jähriges Jubiläum von Kommerzienrat Fritz Cannthal in der Stadtverwaltung (1908)   

Artikel im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 11. Dezember 1908: "Hanau. Stadtverordnetenvorsteher Cannthal beging das 25-jährige Jubiläum seiner ehrenamtlichen Tätigkeit in der Stadtverwaltung".      

  
Aennchen Rosenthal rettet ein Mädchen vor dem Ertrinken (1914)  

Artikel in der "Allgemeinen Israelitischen Zeitung" vom 24. Juli 1914: "In Hanau rettete die zwölfjährige Aennchen Rosenthal die fünfjährige Tochter eines Beamten, die in den hochgehenden Katzbach gefallen war, vom Tode des Ertrinkens."      

   
81. Geburtstag von Metzgermeister Abraham Ochs (1916)   

Artikel im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 1. September 1916: "Hanau. Der frühere Metzgermeister Abraham Ochs beging in Gesundheit seinen 91. Geburtstag."      

   
Kommerzienrat Fritz Cannthal ist 40 Jahre lang Mitglied der Handelskammer (1916)   

Artikel im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 27. September 1916: "Hanau. Kommerzienrat Fritz Canthal gehörte dieser Tage 40 Jahre lang der Handelskammer, darunter 25 Jahre als Vorsitzender, an. Die Handelskammer hielt eine Festsitzung ab. Canthal machte eine Stiftung von 20.000 Mark."        
 
Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 27. September 1916: "Aus Hanau wird gemeldet: Herr Kommerzienrat Fritz Canthal gehörte dieser Tage 40 Jahre lang der Handelskammer, darunter 25 Jahre als Vorsitzender an. Die Handelskammer hielt aus diesem Anlass eine Festsitzung ab. Der Jubilar machte eine Stiftung von 20.000 Mark."   

  
Zum Tod von Esther Stern (1920)   

Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 8. Juli 1920:      

   
Zum Tod von Jakob Hirsch (1921)    

Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 24. Februar 1921:    

     
Zum Tod von Meier Schuster (1925)  

Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 8. April 1925:      

    
 Rechtsanwalt Moritz wurde zum Gemeindeältesten der Israelitischen Gemeinde gewählt (1927)        

Artikel in der "Jüdischen Wochenzeitung" für Kassel, Kurhessen und Waldeck" vom 7. Januar 1927:  "Hanau. Zum Gemeindeältesten der Israelitischen Gemeinde wurde Herr Rechtsanwalt Moritz gewählt und bestätigt."                  

  
70. Geburtstag von Clara Neu (1928)    

Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 22. November 1928:      

   
Zum Tod von Leo Hamburger (1929)    

Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 21. Februar 1929:     

   
Zum Tod von Sofie Hirsch (1929)   

Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 24. April 1929:      

    
70. Geburtstag von Benno Lang (1933)   

Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 16. Februar 1933:      

   
Zum Tod von Benjamin Lang (1933)   

Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 16. November 1933:      

     
Zum Tod von Moritz Klein (1933)      

Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 7. Dezember 1933: "Hanau, 3. Dezember (1933). Am Freitag Abend Schabbat mit der Toralesung Wajeze, hauchte Moritz Klein seine reine Seele aus, nachdem er erst kürzlich auf seinem langen, schweren Krankenlager sein 68. Lebensjahr vollendet hatte. Mit ihm ist ein Mann dahingegangen, der es verstanden hat, als treusorgender Gatte und Vater seiner Familie, als bewährtes Mitglied seiner Gemeinde sich voll und ganz zu erweisen. Beseelt von wahrer, ungeheuchelter Frömmigkeit, durchdrungen von felsenfestem Gottvertrauen, unermüdlich im Schaffen und Arbeiten, wandelte er als ein schlichter und redlicher Mann in seinem von schweren Schicksalsschlägen betroffenen Leben. Von seiner großen Beliebtheit und Hochschätzung legte das unübersehbare Trauergefolge bei seiner Beerdigung beredtes Zeugnis ab. Provinzialrabbiner Gradenwitz entwarf ein treffendes Charakterbild des Entschlafenen, dabei mit Nachdruck hervorhebend, dass der Verblichene in seinem Berufe als Restaurateur und Metzger mit minutiöser Genauigkeit und Gewissenhaftigkeit seinen Pflichten in der Kaschrut oblag und in dieser Beziehung als Vorbild und Muster gewertet werden müsse. Möge der Allgültige der treuen Gattin und den lieben Kindern, die sich in der Pflege quasi aufgeopfert haben reichlichen Trost spenden. Seine Seele sei eingebunden in den Bund des Lebens."     

    
Todesanzeige für Moses Schuss (1936)   

Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 20. Mai 1936:      

 
Zum Tod von David Koschland (1936)   

Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 4. Juni 1936:      



 
Anzeigen jüdischer Gewerbebetriebe und Privatpersonen   
Anzeige der Zigarrenfabrik Oppenheimer & Co. (1869)   

Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 18. August 1869:  "Für das Comptoir unserer Zigarren-Fabrik suchen wir einen Lehrling und einen angehenden Commis. Oppenheimer & Co., Hanau."     

 
Anzeige der Spirituosenfabrik Schwarzschild & Glauberg (1869)   

Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 17. November 1869: "Lehrling gesucht
Wir suchen für das Comptoir einen Lehrling. Samstags und Festtage geschlossen, Kost und Logis im Hause. 
Hanau, 9. November 1869. 
Schwarzschild & Glauberg Spirituosenfabrik
."    

  
Anzeige des Kurzeisenwarengeschäftes J. Rosenberg (1872)      

Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 27. März 1872: Für mein Kurzeisenwaren-Geschäft, Samstags geschlossen, suche ich einen Lehrling mit den nötigen Vorkenntnissen und günstigen Konditionen zum sofortigen Eintritt. 
J. Rosenberg
in Hanau."   

      
Anzeigen der Lederhandlung en gros & détail Joseph Adler (1889 / 1906)       

Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 17. Juni 1889: 
"Für meine Lederhandlung en gros & détail, welche Samstags geschlossen ist, suche ich einen Lehrling. 
Joseph Adler
, Hanau."     
 
Anzeige im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 14. Dezember 1906: 
"Gesucht ein Commis für meine Lederhandlung, sowie ein Lehrling. Samstags geschlossen. 
Hanau am Main   Joseph Adler".    

   
Anzeige des Mehl- und Landesproduktengeschäftes H. Schiff & Co. (1898)     

Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 5. September 1898: "Für unser Mehl- und Landesproduktengeschäft, Engros und Detail, suchen per 1. September dieses Jahres einen Lehrling, mit guter Schulbildung. H. Schiff & Co., Hanau am Main."    

  
Anzeige der Dampf-Seifen-Fabrik Schwarzschild & Weil (1898)      

Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 8. September 1898: "Schwarzschild & Weil, Hanau. Erste Hanauer Dampf-Seifen-Fabrik. Offerieren Prima Koscher-Seife. Nur an Wiederverkäufer."     

  
Anzeige des Mehl- und Landesproduktengeschäftes Emanuel Löbenstein (1904)     

Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 17. März 1904: "Für mein Mehl- und Landesprodukten-Geschäft suche einen Lehrling unter günstigen Bedingungen. Samstags und Feiertage frei. 
Emanuel Löbenstein, Hanau am Main."      

   
Anzeige des Bankgeschäftes M. Bacharach (1906)    

Anzeige im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 14. Dezember 1906: 
"Lehrling (mit einjähriger Berechtigung) 
per sofort
oder Ostern gesucht. 
M. Bacharach, Bankgeschäft, Hanau am Main
".  

        
Anzeige der Frau von Joseph Adler (1906)         

Anzeige im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 14. Dezember 1906: "Gesucht ein israelitisches Mädchen für Küche und Hausarbeit. 
Frau Joseph Adler, Hanau am Main,
Hammerstraße."      

    
Verlobungsanzeige von Dina Schimmel und Elimelech Intrater (1922)    

Anzeige im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 30. Mai 1922:       

     

     

     

     

     

 

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Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 03. November 2014