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Friedhöfe in der Region"
Zur Übersicht: Jüdische Friedhöfe in Baden-Württemberg
Freistett (Stadt Rheinau,
Ortenau-Kreis)
Jüdischer Friedhof
Hinweis auf eine
aktuelle Forschungsarbeit (eingestellt am 15. August 2011):
Gerd Hirschberg befasst sich seit längerem mit der Geschichte der ehemaligen jüdischen
Gemeinden Freistett und Rheinbischofsheim. Die Arbeit steht kurz vor dem Abschluss.
Sie umfasst ca. 300 Seiten. Ausführlich dokumentiert werden die Entstehungsgeschichte des jüdischen Friedhofs Freistett und
die Lebensumstände der jüdischen Familien im ausgehenden 19. Jahrhundert
anhand von Aktenauszügen aus dem Gemeindearchiv Rheinau. Der Schwerpunkt liegt auf Informationen aus dem Ort Freistett, weil das Archiv der Gemeinde
Rheinbischofsheim infolge Kriegseinwirkung zerstört wurde. Die Dokumentation endet mit der Darstellung der Schicksale der ehemaligen
jüdischen Freistetter und Rheinbischofsheimer in der NS-Zeit, wie sie aus
den Wiedergutmachungsakten rekonstruierbar sind.
Anfragen an Gerd Hirschberg über E-Mail
[gehirschberg(et)gmx.de]. |
Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde
Siehe Seite zur
Synagoge in Neu-Freistett (interner
Link)
Zur Geschichte dieses Friedhofes
Die Toten der jüdischen Gemeinde (Neu-)Freistett wurden zunächst in
Kuppenheim beigesetzt. Um 1830 wurde ein eigener Friedhof im Gewann "Hungerfeld"
an der heutigen B 36 /Flurstück 1400/1, Fläche 29,4 ar) angelegt, den auch die
Juden aus Rheinbischofsheim, Kehl (bis 1924),
Bodersweier und
Lichtenau mitbenutzten. Auf dem
Friedhof befindet sich ein Gefallenendenkmal für die im Ersten Weltkrieg aus
Lichtenau gefallenen jüdischen Gemeindeglieder.
Eine
Friedhofschändung gab es erstmals im April 1931:
Meldung
in der Zeitschrift des "Centralvereins" (CV-Zeitung) vom 11.
Dezember 1931 in einem Jahresrückblick auf Friedhofschändungen in Deutschland 1931: "Freistett
in Baden. Die Tannenhecke, die den Israelitischen Friedhof umzäunt, wurde
am 21. April 1931 von zwei 19 Jahre alten Burschen in Brand gesetzt. Der
Haupttäter ist eifriger Anhänger der Nationalsozialisten." |
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Meldung
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 13. Mai 1931: "Eine
weitere Friedhofschändung fand dieser Tage in Freistett in Baden
statt. Dort wurde die Tannenhecke, die den Friedhof umzäunt, in Brand
gesteckt. Mit diesen zwei Fällen hat die Zahl der Friedhofsschändungen
in Deutschland 120 erreicht." |
Lage des Friedhofes
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Links: Lage des jüdischen Friedhofes Freistett
(durch
Pfeil markiert)
(Karte kann durch Anklicken
vergrößert werden)
Stadtplan Rheinau zu Freistett: hier
anklicken |
Link zu den Google-Maps
(der grüne Pfeil markiert die Lage des Friedhofes)
Größere Kartenansicht
Fotos
Neuere Fotos:
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum 1.9.2003)
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Blick zum
Friedhof |
Eingangstor |
Blick auf den Friedhof vom
Lärmschutzwall
der nahen Bundesstraße |
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| Blick von der Friedhofsmauer |
Teilansicht |
Teilansicht |
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| Teilansicht |
Auffallend mächtiger
Grabstein mit
Symbol der ineinandergelegten Hände
als Zeichen inniger
Verbundenheit |
Teilansicht |
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Segnende Hände
der Kohanim |
Segnende Hände auf linker
Hälfte
des Doppelgrabsteines |
Grabstein für Marx Kaufmann
und
Zippora geb. Roos aus Lichtenau |
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Grabstein für Jakob Bensinger
und
Pauline geb. Stern aus Kehl |
Grabstein für den Lichtenauer
Vorbeter
und Lehrer Tobias Eisenmann
aus Hainstadt (gest. 1862) |
Denkmal für die im Ersten
Weltkrieg aus
Lichtenau gefallenen jüdischen Männer |
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Denkmal für die 1942
deportierten
Jenny und Julchen Hammel (aus Freistett) |
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Ältere Fotos
(Fotos: Hahn, entstanden Mitte der 1980er-Jahre)
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Eingangstor zum jüdischen
Friedhof Freistett |
Teilansichten
des Friedhofes |
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| Teilansichten |
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Grabstein für Marx Kaufmann
und
Zippora geb. Roos aus Lichtenau |
Denkmal für die 1942
deportierten Jenny
und Julchen Hammel (aus Freistett) |
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Segnende Hände
der Kohanim |
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Gedenkstein für die Gefallenen
des Ersten Weltkrieges |
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Links und Literatur
Links:

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