Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Freistett (Ortsteile Alt- und Neufreistett, Gemeinde Rheinau, Ortenaukreis) 
Jüdische Geschichte / Synagoge

  

Hinweis auf eine aktuelle Forschungsarbeit (eingestellt am 15. August 2011): Gerd Hirschberg befasst sich seit längerem mit der Geschichte der ehemaligen jüdischen Gemeinden Freistett und Rheinbischofsheim. Die Arbeit steht kurz vor dem Abschluss. Sie umfasst ca. 300 Seiten. Ausführlich dokumentiert werden die Entstehungsgeschichte des jüdischen Friedhofs Freistett und die Lebensumstände der jüdischen Familien im ausgehenden 19. Jahrhundert anhand von Aktenauszügen aus dem Gemeindearchiv Rheinau. Der Schwerpunkt liegt auf Informationen aus dem Ort Freistett, weil das Archiv der Gemeinde Rheinbischofsheim infolge Kriegseinwirkung zerstört wurde. Die Dokumentation endet mit der Darstellung der Schicksale der ehemaligen jüdischen Freistetter und Rheinbischofsheimer in der NS-Zeit, wie sie aus den Wiedergutmachungsakten rekonstruierbar sind. 
Anfragen an Gerd Hirschberg über E-Mail [gehirschberg(et)gmx.de].

 

Übersicht:

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde  
Berichte aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde   
Berichte zu einzelnen Personen aus der Gemeinde   
Zur Geschichte der Synagoge   
Fotos / Darstellungen  
Erinnerungsarbeit vor Ort - einzelne Berichte  
Links und Literatur   

    

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde  (english version)

In dem bis bis 1736 zur Grafschaft Hanau-Lichtenberg und danach bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts zur Landgrafschaft Hessen-Darmstadt gehörenden Altfreistett waren im 17. Jahrhundert vereinzelt Juden ansässig. In dem 1739 als Handelsplatz für Holz und Kolonialwaren gegründeten Neufreistett bestand eine jüdische Gemeinde bis 1935. Ihre Entstehung geht in die Zeit nach der Gründung Neufreistetts zurück: erstmals werden 1756 Juden genannt, 1766 zählte Neufreistett bereits sieben "starke" jüdische Haushalte. 
  
Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Zahl der jüdischen Einwohner wie folgt: 1825 48 jüdische Einwohner (3,4 % von insgesamt 1.423 Einwohnern), 1852 83 (4,9 % von 1.677), 1880 80 (3,8 % von 2.087), 1885 Höchstzahl von 84, 1900 70 (3,1 % von 2.285), 1925 46 (2,0 % von 2.366), 1933 33 (1,2 % von 2.712).   
 
An Einrichtungen hatte die jüdische Gemeinde eine Synagoge, eine Schule, ein rituelles Bad (in einem an die Synagoge angebauten Badhaus) und einen Friedhof. Zur Besorgung religiöser Aufgaben der Gemeinde war ein Lehrer angestellt, der zugleich als Vorbeter und Schochet tätig war. 1827 wurde die Gemeinde dem Rabbinatsbezirk Bühl zugeteilt. 
 
Im Ersten Weltkrieg fielen aus der jüdischen Gemeinde Friedrich Hammel (geb. 28.3.1885 in Neufreistett, gef. 6.6.1915), Gefreiter Ludwig Hammel (geb. 30.,1.1881 in Neufreistett, gef. 24.10.1918) und Siegfried Hammel (geb. 22.11.1887 in Neufreistett, gef. 23.9.1914). Außerdem ist gefallen: Josef Adolf Liebhold (geb. 7.9.1883 in Neufreistett, vor 1914 in Kehl wohnhaft, gef. 24.3.1918). Die Namen stehen auf dem Gefallenendenkmal der Gemeinde. .    
 
Um 1925, als noch 46 jüdische Einwohner gezählte wurden (2,0 % von insgesamt 2.366 Einwohnern), waren die Vorsteher der Gemeinde Salomon Oppenheimer, Leo Braunschweig und Julius Hammel. Als Lehrer, Kantor und Schochet war David Hirschberger angestellt. Er unterrichtete an der Religionsschule der Gemeinde vier Kinder. Unter den jüdischen Vereinen wird ein Israelitischer Wohltätigkeitsverein genannt. 
  
Die jüdischen Familien lebten zunächst vor allem vom Handel mit Kolonialwaren, Rohtabak und Vieh. 1933 gehörte jüdischen Personen u.a. noch folgende Gewerbebetriebe:
Zigarrenfabrik Leo Braunschweig (Hauptstraße 21), Wolle- und Aussteuerartikel Erich Hammel (Hauptstraße 19), Textilgeschäft "Neues Kaufhaus" Jenny und Julie Hammel (Rheinstraße 7), Viehhandlung Leopold Hammel (Hauptstraße 9), Schneiderei Reich (Rheinstraße 9).
  
1933 wohnten in Freistett noch 33 jüdische Personen. Auf Grund der Folgen des wirtschaftlichen Boykotts, der zunehmenden Entrechtung und der Repressalien ist ein Teil von ihnen in den folgenden Jahren ausgewandert oder in andere Orte verzogen. 1933 verzogen fünf der jüdischen Einwohner nach Straßburg. Beim Novemberpogrom 1938 wurde die Synagoge demoliert (s.u.), die jüdischen Männer wurden verhaftet und in das KZ Dachau eingeliefert. Die letzten der jüdischen Geschäfte mussten 1938 geschlossen werden. Nach den Ereignissen beim Novemberpogrom verließen innerhalb weniger Monate 17 der jüdischen Einwohner das Land; Ziele der Auswanderung waren Frankreich, die USA, Holland und Argentinien. Andere verzogen nach Offenburg, Karlsruhe und Mannheim. Vier der jüdischen Einwohner von 1933 starben noch am Heimatort. Am 22. Oktober 1940 lebte als einzige jüdische Person in Freistett Berta Hammel, die 1938 von Offenburg hierher gezogen war. Sie wurde nach Gurs deportiert und starb 1941 im Lager Rivesaltes in Südfrankreich.        
        
Von den in Neufreistett geborenen und/oder längere Zeit am Ort wohnhaften jüdischen Personen sind in der NS-Zeit umgekommen (Angaben nach den Listen von Yad Vashem, Jerusalem und den Angaben des "Gedenkbuches - Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945"):  Karoline Frey geb. Hammel (1894), Berta Hammel geb. Bensinger (1862), Elsa Hammel (1889), Julchen Hammel (1891), Simon Hammel (1867), Richard Ferdinand Liebhold (1881), Fanny Perlen geb. Hammel (1894).      
   
   
   

Berichte aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde 
 
Berichte zu einzelnen Personen aus der Gemeinde  

Salomon Oppenheimer erhält das "Eiserne Kreuz II" (1916)  

Neufreistett FrfIsrFambl 24111916.jpg (20885 Byte)Artikel im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 24. November 1916: "Neufreistett. Salomon Oppenheimer, Sohn des Anselm Oppenheimer von hier erhielt für Tapferkeit vor dem Feinde in den Kämpfen an der Somme das Eiserne Kreuz 2. Kl."   

      

   
   
    
Zur Geschichte des Betsaales / der Synagoge  

Eine Synagoge wurde vermutlich in der ersten Hälfe des 19. Jahrhunderts am Marktplatz (Ecke Rheinstraße/Freiburger Straße, Flurstück 379/1) erbaut. Es handelte sich um einen sehr einfachen Bau mit Rundbogenfenstern. Um 1890 war das Gebäude in offenbar sehr schlechtem Zustand. Eine große Renovierung war nötig. Sie konnte unter dem Gemeindevorsteher Jakob Hammel durchgeführt werden. Am 25. August 1893 konnte die Synagoge neu eingeweiht werden, worüber in der Zeitschrift "Der Israelit" ein Bericht veröffentlicht wurde:  

Neufreistett Israelit 04091893.jpg (292888 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 4. September 1893: "Aus dem Badischen. Die aus kaum 20 israelitischen Familien bestehende Gemeinde in Neufreistett feierte Freitag den 25. vorigen Monats die Einweihung ihrer renovierten Synagoge; schon viele Jahre war die Renovierung ein Bedürfnis, da de Synagogen von innen und von außen ein sehr notdürftiges Aussehen hatte. Es war zu bezweifeln, dass das Projekt zustande käme, da die Gemeinde bei ihrer kleinen Anzahl große Opfer zur Bestreitung ihres Kultusaufwandes aufbringen muss; jedoch der rastlosen Tätigkeit ihres Vorstandes Herrn Jakob Hammel ist es zu verdanken, dass hier ein Werk entstanden, welches der Gemeinde zur Zierde gereicht. Aus feiwilligen Spenden von Nah und Fern wurden die Mittel zum Bau aufgebracht. Auch Seine Königliche Hoheit der Erlauchte Großherzog und Erbgroßherzog von Baden trugen seiner Zeit ihr Scherflein dazu bei. Die Einweihungsrede hielt der Bezirksrabbiner Herr Dr. Mayer aus Bühl und behandelte als Thema den Vers 7 aus Kap, 56 in Jesaja: "denn mein Haus soll ein Bethaus genannt werden für alle Völker". Der Redner hob besonders die toleranten Lehren unserer Tora und des Talmud hervor und fand großen Beifall nicht nur bei den Israeliten, sondern auch bei den zahlreich Erschienenen anderer Konfessionen. Der Herr Bürgermeister sowie der Gemeinderat waren während der ganzen Feier anwesend. Herr Oberbürgermeister aus Kehl (ein geborener Neufreistetter) entschuldigte sich und bedauerte es nicht erscheinen zu können und sandte auch eine Depesche. Es ist in unserer heutigen aufgeklärten, aber dennoch bezüglich des religiösen Friedens so sehr leidenden Zeit besonders angenehm und erfreulich, wenn man sieht, dass es auch noch Gegenden gibt, wo das beste Einvernehmen zwischen Juden und Christen herrscht. Ein fernerer Beweis davon ist, dass zwei Israeliten hier dem Gemeinderat angehören. Rühmend wurde das schöne Einvernehmen der beiden Konfessionen hier auch von Herrn Redner hervorgehoben mit dem Wunsche, dass solche Toleranz auch in anderen Gegenden Nachahmung finden möchte. Abends fand ein Festessen statt, wobei sehr schöne Toaste und Reden gehalten wurden. Der erste Toast galt Seiner Königlichen Hoheit unserem vielgeliebten Großherzog. In sehr ergreifenden Worten schilderte dann Herr Dr. Mayer die viele Mühe, und - den Hohn, welchen Herr Hammel ertragen musste vor Erreichung seines Zieles und verglich solchen mit dem Hohne der Samaritaner, welche den Bau des zweiten Tempels verhindern wollten, und wie damals Gott seine Hilfe sandte, so sei es auch hier. ... Mit Stolz darf jetzt die hiesige Gemeinde auf ihr Bethaus blicken. 
Am Schabbat um 9 Uhr fand abermals ein Festgottesdienst statt und auch hier fand die Rede des Herrn Dr. Mayer allgemeinen Beifall. Redner wählte als Text aus Jesaja Kapitel 66 Vers 1: "Der Himmel ist mein Thron und die Erde meiner Füße Schemel. Wo ist da ein Haus, das ihr mir bauen möget und wo ein Ort meiner Ruhestätte?" Insbesondere betonte der Redner, dass heute das Zeitalter der schönen Synagogenbauten ist und doch ist der alte echte jüdische Gottesdienst an so vielen Orten ganz anders, als er sein soll, auf die schönen Gotteshäuser kommt es nicht an, denn es reicht ja jeder Platz, jedes Fleckchen Erde hin in Andacht vor Gott zu beten. Er braucht keine Paläste; möge, nachdem die Einweihungsfeier vorüber ist, nicht auch die Begeisterung verschwinden, sondern recht oft und viel diese heilige Stätte besucht und benützt werden. - Das Fest verlief in schönster Weise und wird allen Teilnehmern noch lange in freudigem Andenken bleiben.
Im Verlauf des Festes wurde folgendes Telegramm an Seine Königliche Hoheit den Großherzog abgesandt: Neufreistett, 26. August 1893.
Großherzog von Baden, Coburg! Die anlässlich der Synagogeneinweihung versammelten Festgäste entbieten Eurer Königlichen Hoheit ihren ehrerbietigsten und alleruntertänigsten Gruß. Für die israelitische Gemeinde Neufreistett. Hammel. 
Worauf die nachstehende huldvolle Antwort erfolgte: Ich danke der Festgemeinde für den freundlichen Gruß bei Einweihung der neuen Synagoge. Friedrich, Großherzog."

Nachdem die Zahl der Juden in Freistett und Rheinbischofsheim stark zurückgegangen war, wurde die Freistetter Synagoge 1935 geschlossen und nicht mehr zu Gottesdiensten verwendet. Die noch in Freistett verbliebenen Juden besuchten bis zur Zerstörung der dortigen Synagoge im November 1938 die Gottesdienste in Rheinbischofsheim. Im Zusammenhang mit der Pogromnacht 1938 ist auch in Freistett nach einem Zeitzeugenbericht von örtlichen "Halbwüchsigen" so nachhaltig demoliert worden, dass sie wenig später abgebrochen werden musste.  
      
   

  
Fotos 
Historisches Foto
(Quelle: Sammlung Hahn) 

Freistett Synagoge 001.jpg (63174 Byte) Neufreistett Plan 003.jpg (54253 Byte)
Die Synagoge in Freistett um 1930; Ansicht 
von der Freiburger Straße 
Lageplan der Synagoge in Freistett
in: F. Peter s.Lit. S. 10 


Fotos nach 1945/Gegenwart:   

Foto 2003
(Foto: Hahn, 
Aufnahmedatum 1.9.2003) 
Freistett Synagoge 150.jpg (59074 Byte)
     Das Grundstück der ehemaligen Synagoge 
Ecke Rheinstraße/Freiburger Straße ist in einem größeren Parkplatz aufgegangen. 
Die hinter dem Parkplatz zu sehenden Häuser (von links) stehen entlang der 
Freiburger Straße; die Häuser rechts entlang der Rheinstraße. Die Blickrichtung ist
 ähnlich wie der Pfeil oben auf der Karte. 

  
  

Erinnerungsarbeit vor Ort - einzelne Berichte 

Juni 2008: Gedenkstein für die Synagoge in Freistett enthüllt  
Mahnmal schlägt einen Bogen in die Gegenwart - Gedenkstein für die Synagoge in Freistett auf dem Marktplatz enthüllt  
Artikel von Michael Müller in "Baden online - Portal der Ortenau" - Acher-Rench-Zeitung vom 30. Juni 2008 (Artikel). 
Mit einer kleinen Feierstunde auf dem neu gestalteten Freistetter Marktplatz wurde am Donnerstag der Gedenkstein enthüllt, der an die jüdische Synagoge erinnert, die einst dort stand. Bürgermeister Michael Welsche und Bildhauer Manfred Lieselbach enthüllten den Gedenkstein, der an die jüdische Synagoge in Freistett erinnert..."   

   

    

Links und Literatur 

Links: 

Website der Gemeinde Rheinau  

Literatur:

Franz Hundsnurscher/Gerhard Taddey: Die jüdischen Gemeinden in Baden. 1968. S. 94-95. 
Gerd Hirschberg: Von Rheinau über Gurs nach Auschwitz. Stationen der Vernichtung der jüdischen Gemeinden Neufreistett und Rheinbischofsheim, in: Ortenau 80 2000 S. 237-250.  
Britta Hauß/Tanja Schäfer: Der Judenfriedhof in Freistett. Arbeit der 10. Klasse der Realschule Freistett im Rahmen des Schülerwettbewerbs Deutsche Geschichte 1992/93. 
Friedrich Peter (Hg.): Als in Deutschland die Synagogen brannten. Eine Dokumentation zu den Ereignissen in der "Reichskristallnacht" in den Gemeinden des Hanauerlandes. 2. Aufl. 1989. 
Joseph Walk (Hrsg.): Württemberg - Hohenzollern - Baden. Reihe: Pinkas Hakehillot. Encyclopedia of Jewish Communities from their foundation till after the Holocaust (hebräisch). Yad Vashem Jerusalem 1986. S. 443-444.  
synagogenbuch-1.jpg (32869 Byte)Joachim Hahn / Jürgen Krüger: "Hier ist nichts anderes als Gottes Haus...". Synagogen in Baden-Württemberg. Band 1: Geschichte und Architektur. Band 2: Orte und Einrichtungen. Hg. von Rüdiger Schmidt, Badische Landesbibliothek, Karlsruhe und Meier Schwarz, Synagogue Memorial, Jerusalem. Stuttgart 2007.    
  

   
  


 

Article from "The Encyclopedia of Jewish life Before and During the Holocaust". 
First published in 2001 by NEW YORK UNIVERSITY PRESS; Copyright © 2001 by Yad Vashem Jerusalem, Israel.

Freistett  Baden.  A Jewish settlement existed from the 17th century, with Jews permitted to operate stalls from mid-century. In the 19th century, Jews traded in cattle, textiles, foodstuffs, and tobacco as their population stabilized at around 80 in the second half of the century (about 4 % of the total). In 1933, 33 remained. Under the economic boycott in the Nazi era, they were forced to liquidate their businesses and 23 emigrated, 17 of them to France; another five left for other German cities and were ultimately deported to the camps. 
   

    

                   
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Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 09. Dezember 2011