Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Echzell  

Echzell Friedhof 190.jpg (212341 Byte)  Zum Friedhof in Echzell gibt es eine Unterseite (interner Link): hier anklicken   

        

      
Echzell - Bisses   

Bisses Friedhof 190.jpg (179918 Byte) Zum Friedhof in Bisses besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken   

     

    
Florstadt - Nieder-Florstadt  

Nieder-Florstadt Friedhof 145.jpg (88082 Byte) Zum Friedhof in Nieder-Florstadt besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken          

  
         

Florstadt - Nieder-Mockstadt      
    
Zur Geschichte des Friedhofes: Der Friedhof ist vollständig ummauert; es sind noch zahlreiche stelenförmige Grabsteine vorhanden. Die Friedhofsfläche umfasst 3,22 ar.  
    
Lage: außerhalb von Nieder-Mockstadt, in einem Waldgebiet südöstlich des Ortskernes.        
Juli 2012: Schändung des Friedhofes   
Artikel von Meike Kolodziejczyk in der "Frankfurter Rundschau" vom 6. Juli 2012: "Hakenkreuz mit Apfelbrei. Unbekannte schänden jüdischen Friedhof in Nieder-Mockstadt. Die Täten ritzen ein Hakenkreuz in den Boden und beschmierten Grabsteine mit Apfelbrei. Die Polizei ermittelt..." 
Link zum Artikel    
Weiterer Artikel in der "Wetterauer Zeitung" vom 5. Juli 2012: "Unbekannte schänden jüdischen Friedhof in Mockstadt..."  
Link zum Artikel 
Weiterer Artikel im "Kreis -Anzeiger": Unbekannte schänden den jüdischen Friedhof (Kreis-Anzeiger, 07.07.2012)  
Hinweise zu evtl. Beobachtungen im Bereich des Friedhofs erbittet die Polizei in Friedberg, Tel.: 06031/6010

Link: Website der Stadt Florstadt  
Informationen in der Website denkmalpflege-hessen.de    
     
      

Florstadt - Staden              
    
Staden Friedhof 7562.jpg (255093 Byte) Zum Friedhof in Staden besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken  

   
     

Friedberg/Hessen  

Friedberg Judenbad 179.jpg (125574 Byte) Zu den Friedhöfen in Friedberg besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken   

     
      

Gedern          
    
Zur Geschichte des Friedhofes: Der Friedhof besteht aus einem alten und einem neuen Teil. In dem alten, eine Fläche von 8,54 ar umfassenden Teil, wurden Beisetzung in der Zeit (nach den noch lesbaren Grabsteinen) von vor 1723 bis 1822 vorgenommen. Der neuere Teil wurde spätestens seit 1829 benutzt. Er hat eine Fläche von 24,92 ar. Die letzte Beisetzung war 1936.   
    
Hinweis: Nach dem Verzeichnis der durch die "Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen" bearbeiteten hessischen Friedhöfe ergibt sich für den Friedhof in Gedern die Zahl von 36 (alter Teil) bzw. 157 (neuer Teil) vorhandenen Grabsteinen aus der festgestellten Belegzeit von 1723 bis 1822 (alter Teil) bzw. 1829-1936 (neuer Teil). Siehe landesgeschichtliches Informationssystem Hessen - Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen und Hessisches Landesamt für geschichtliche Landeskunde in Marburg: Dokumentation der jüdischen Friedhöfe in Hessen - Online zugänglich 

Lage: Der jüdische Friedhof liegt am westlichen Ortsrand, rechts und links der Straße "Hinter dem Zanthiersgarten"       
    
Fotos:
(Fotos von H. Hausmann, Wächtersbach, Aufnahmedatum Mai 2005) 

Gedern Friedhof 100.jpg (78971 Byte) Gedern Friedhof 116.jpg (58061 Byte) Gedern Friedhof 107.jpg (89923 Byte)
Eingangstor mit Hinweisschild  Blick über den Friedhof - neuer Teil  Teilansicht - alter Teil 
     
Gedern Friedhof 106.jpg (65810 Byte) Gedern Friedhof 101.jpg (88215 Byte) Gedern Friedhof 111.jpg (87673 Byte)
Teilansichten, links im neuen, rechts im alten Friedhofsteil Grabsteine für Karoline Straus geb. Bing
 (1863-1912) und Joseph Straus (1855-1915) 
 
   
Gedern Friedhof 114.jpg (59850 Byte)Gedern Friedhof 115.jpg (54204 Byte) Gedern Friedhof 105.jpg (33329 Byte)Gedern Friedhof 102.jpg (41691 Byte) Gedern Friedhof 103.jpg (38522 Byte)Gedern Friedhof 117.jpg (43839 Byte)
Einzelne Grabsteine im alten Teil des Friedhofes, mehrfach mit den "Segnenden Händen" der Kohanim  
 
Gedern Friedhof 119.jpg (51919 Byte)Gedern Friedhof 108.jpg (46475 Byte) Gedern Friedhof 112.jpg (52323 Byte)Gedern Friedhof 109.jpg (43545 Byte) Gedern Friedhof 113.jpg (51290 Byte)Gedern Friedhof 110.jpg (64654 Byte)
Grabsteine für Fanny Meyer geb. Homburger
 (1863-1931, links) und Jakob Löwenstein
 (1848-1924)
Grabsteine für Adelheid Homburger 
(gest. 1909, links) und Isaak Frank
 (1852-1932)
Grabsteine für Wolf Oppenheimer
 (1850-1929, links) und Löb Löb 
(1842-1913)

Link: Website der Stadt Gedern 
Literatur: Arnsberg I,237-239 
Quellen:  

Hinweis auf online einsehbare Familienregister der jüdischen Gemeinde Gedern 
In der Website des Hessischen Hauptstaatsarchivs (innerhalb Arcinsys Hessen) sind die erhaltenen Familienregister aus hessischen jüdischen Gemeinden einsehbar: 
Link zur Übersicht (nach Ortsalphabet) https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/llist?nodeid=g186590&page=1&reload=true&sorting=41              
Zu Gedern sind vorhanden (auf der jeweiligen Unterseite zur Einsichtnahme weiter über "Digitalisate anzeigen"):    
HHStAW 365,350  Auszug aus dem Sterberegister der Juden von Geldern  1689 - 1875; enthält auch Ranstadt; darin auch: Verzeichnis der jüdischen Schutzgeldzahler in Gedern 1806 - 1809  
https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v1462957    

      
      
       

Gedern - Ober-Seemen   

Oberseemen Friedhof 104.jpg (100247 Byte) Zum Friedhof in Ober-Seemen besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken 

      
       

Gedern - Wenings            
    
Zur Geschichte des Friedhofes: Die Toten der jüdischen Gemeinde wurden zunächst in Birstein beigesetzt. Ein eigener jüdische Friedhof in Wenings wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts angelegt. Die Friedhofsfläche umfasst 12,10 ar.    
    
Lage: Der jüdische Friedhof befindet sich unmittelbar nordöstlich des Dorfes, erreichbar über Weg von der Werninger Straße Richtung Ruine Marienkirche.   
   
Fotos:
(Fotos von H. Hausmann, Wächtersbach, Aufnahmedatum Mai 2005) 
Wenings Friedhof 100.jpg (82697 Byte) Wenings Friedhof 102.jpg (84204 Byte) Wenings Friedhof 111.jpg (84710 Byte)
Eingangstor mit 
Hinweistafel
Grabsteingruppe ohne Tafeln 
(vermutlich in der NS-Zeit zerstört)
Blick über 
den Friedhof  
     
Wenings Friedhof 101.jpg (92136 Byte) Wenings Friedhof 106.jpg (81697 Byte)   
Teilansicht  
  
Rechts: Grabstein für Fanny Rosenthal 
geb. Rosenberg
    
     
Wenings Friedhof 110.jpg (39867 Byte) Wenings Friedhof 109.jpg (41437 Byte) Wenings Friedhof 108.jpg (47036 Byte)
 Einzelne Grabsteine
   
Wenings Friedhof 105.jpg (51768 Byte) Wenings Friedhof 104.jpg (47999 Byte) Wenings Friedhof 107.jpg (63374 Byte)
Grabstein für Hannchen Rosenberg 
(gest. 14. Dezember 1907) 
Grabstein für Sofie Rosenthal 
(gest. 10. Juli 1908) 
Grabstein für Babette Joseph 
geb. Herzog (gest. 1896) 

Link: Website der Stadt Gedern    Website des Stadtteiles Wenings
Literatur: Arnsberg II,358-359.
   
   
   

Glauburg - Glauberg          
   
Zur Geschichte des Friedhofes: Die Toten der jüdischen Gemeinde wurden bis 1877 in Düdelsheim beigesetzt. Danach bestand ein jüdischer Friedhof in Stockheim auf dem Gutsgelände des Leustädterhofs (Eigentum des Fürsten von Büdingen). In Glauberg wurde um 1900 ein Friedhof angelegt, auf dem 18 Grabsteine erhalten sind. Die Friedhofsfläche umfasst 1,52 ar.      
    
Lage:       
   
Link: Website der Gemeinde Glauburg   
Literatur: Arnsberg I,267268.
      
   

Glauburg - Stockheim   

Stockheim Friedhof 150.jpg (109263 Byte) Zum Friedhof in Stockheim besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken   

    
      

Karben - Burg Gräfenrode  

Burg Graefenrode Friedhof 154.jpg (211948 Byte) Zum Friedhof in Burg Gräfenrode besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken   

      
       

Karben - Groß Karben  

Gross-Karben Friedhof 150.jpg (131046 Byte) Zum Friedhof in Groß-Karben besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken   

    
      

Karben - Klein Karben          
    
Zur Geschichte des Friedhofes:  Der jüdische Friedhof ist als eingefriedete Grünfläche erhalten. Grabsteine befinden sich keine mehr auf ihm. Östlich des Ortskerns hebt sich der Friedhof in der umgebenden Feldlage durch seinen Baumbestand hervor.         
    
Lage:  Der jüdische Friedhof befindet sich etwa 100 m nordöstlich des allgemeinen Friedhofes des Ortes gegenüber der Gemeinschaftsobstanlage. 
    
Gedicht "Judenkirchhof bei Klein Karben":  
Klein Karben Israelit 24101877.JPG (117289 Byte) Abgedruckt in: "Der Israelit" vom 
24. Oktober 1877: "Der Judenkirchhof 
bei Klein Karben

(Aus den demnächst erscheinenden
 'Haiderosen, Gedichte eines Odenwälders) 

Bei Klein-Karben in dem Felde  
Liegt ein Friedhof, fast vergessen.   
Seine Mauern sind zerfallen  
Und geschwunden die Cypressen.  
Halb im falben Moos verborgen,  
Sagt die Inschrift auf den Steinen,  
Dass dereinst zerstreute Juden  
Sich im Grabe hier vereinen.   
 
Ferne von Jericho's Fluren, 
Ruhen sie im fremden Lande.  
Keine frischen Kränze schmücken  
Ihre Gräber in dem Sande.  
Keine treuen Lieben kommen  
Weinend mehr an ihre Grüfte.  
Nur des Käuzchens bange Klage   
Wimmert nächtig durch die Lüfte.    
Mancher, der im Lauf der Zeiten  
Sieht des Friedhofs letzte Spuren,   
Denkt an die nicht, die da schlafen, 
Ferne von Jericho's Fluren.  
Nur der Frühling, nur der Frühling  
Denkt an ihre ird'sche Hülle  
Und bestreut die Ruhestätte   
Mit der Blumen bunter Fülle.
  
An dem Schwarzdorn prangt die Blüte;  
Aus dem Rasen schwillt das Leben.  
Veilchensträuße duften lieblich   
Durch das Grün der wilden Reben.  
Schattenreich schmiegt um die Hügel,  
Angeweht vom Frühlingshauche  
Und umkost von Maiendüften,  
Sich das Laub vom Brombeerstrauche.   
 
Wenn dann aus den fernen Tälern  
Helle Morgenglocken klingen,  
Fangen rings in Busch und Wäldern  
Alle Vögel an zu singen. -  
Also schmücket Gott alljährlich  
Jedes Grab mit Lenzesgluten, 
Dass sie nicht vergessen schlafen,  
Die da sind vom Stamm der Juden.  Karl Schäfer." 
 
Bei Karl Schäfer handelt es sich um einen bekannten Odenwälder Heimatdichter: 
geb. 1849 in Brensbach im Odenwald, von Beruf Lehrer; gest. 1915. 

Link: Website der Stadt Karben   
Informationen in der Website denkmalpflege-hessen.de  (mit Foto)      
Literatur: Arnsberg I,288-290 (bei Groß Karben)  
   
      

Limeshain - Hainchen                
    
Zur Geschichte des Friedhofes: Nach Arnsberg wurde bei der Gründung der jüdischen Gemeinde im benachbarten Himbach festgestellt, dass das nördlich davon gelegene Hainchen einen eigenen jüdischen Friedhof hatte, während Himbach schon damals Begräbnisrechte auf dem Friedhof von Eckartshausen hatte.  
   
Lage:               
   
Link: Website der Gemeinde Limeshain  
Literatur: Arnsberg I,369; II,485.   
     
     
      

      

 

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Stand: 09. Mai 2016