Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Die jüdischen Friedhöfe im Vogelsbergkreis (VB)

Übersicht: 

Alsfeld 
Unterseite  
Alsfeld - Angenrod    
Unterseite  
Feldatal - Kestrich 
Gemünden - Rülfenrod 
Grebenau  
Unterseite  
Grebenhain - Crainfeld 
Unterseite 
Homberg    
Unterseite  
Kirtorf  
Lauterbach/Hessen  
Unterseite  
Mücke - Nieder-Ohmen  
Schlitz  
Unterseite  
Schotten   
Unterseite   
Schotten - Einartshausen  
Unterseite   
Schwalmtal/Hessen - Storndorf  
Ulrichstein  
Ulrichstein - Bobenhausen II  

 
   
Alsfeld  

Alsfeld Friedhof 239.jpg (79402 Byte) Zum Friedhof in Alsfeld besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken   

   
    

Alsfeld - Angenrod   

Angenrod Friedhof 131.jpg (94978 Byte) Zum Friedhof in Angenrod besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken   

     
       

Feldatal - Kestrich              
    
Zur Geschichte des Friedhofes: Der Friedhof bestand vermutlich schon Mitte des 18. Jahrhunderts. Er ist geteilt in einen älteren und neueren Teil. Das jüngste lesbare Grab ist von 1933. Der Friedhof ist von einer Natursteinmauer umgeben. Die Grabstätten sind in mehreren, verstreuten Gruppen angelegt, zum Teil von Hecken überwuchert. Es gibt nach einer neueren Dokumentation noch etwa 60 sichtbare Gräber. Die Friedhofsfläche umfasst 30,36 ar. Unter den Grabsteinen ist auch ein sog. Tora-Grabstein zu finden, wo nicht mehr brauchbare Torarollen und andere Schriften beigesetzt worden.    
    
Fotos:
(Fotos: H. Nuhn, aufgenommen im Herbst 2005)  

Kestrich Friedhof 120.jpg (119853 Byte) Kestrich Friedhof 121.jpg (111111 Byte) Kestrich Friedhof 122.jpg (110577 Byte) Kestrich Friedhof 123.jpg (94653 Byte)
Im älteren Teil  Grabstein für Abraham, 
Sohn des Naftali (gest. 1836)
Teilansichten im neueren Teil 
    

Lage: Der Friedhof liegt außerhalb des Ortes auf einem bewaldeten Berghang ("Am Gleichen").      
    
Link: Website der Gemeinde Feldatal  unter > Geschichte gibt es Seiten zur Thematik "Juden", darunter eine Seite zu "Juden in Kestrich" (mit Foto des Friedhofes) und eine Seite zur "Jirreschul" (Judenschule/Synagoge) in Kestrich.
Nähere Informationen zum Friedhof auf der Website des "Vereins zur Förderung der Geschichte des Judentums im Vogelsberg e.V.": hier anklicken (weiter zu "Friedhöfe")
Literatur: Arnsberg I,441-442
.  

  
   

Gemünden/Felda - Rülfenrod                            
    
Zur Geschichte des Friedhofes: Der jüdische Friedhof in Rülfenrod wurde 1840 angelegt. Am 4. März 1840 verkauften Johannes Westrupp und seine Ehefrau Elisabeth geb. Schäfer der jüdischen Gemeinde in Rülfenrod ein Gartengrundstück für 23 Gulden als Friedhof.  Auf dem etwa 2 ar großen Gelände finden sich heute nur noch zwei Grabstätten (für  Eduard Levi [1910 - 1913] bzw. Levi Levi [1830 ..?8 mit Regine Levi geb. Gottlieb [1839 - 1867]).  
   
Lage: Am Ortsrand.          
    
Link: Website der Gemeinde Gemünden/Felda   
Nähere Informationen zum Friedhof auf der Website des "Vereins zur Förderung der Geschichte des Judentums im Vogelsberg e.V.": hier anklicken (weiter zu "Friedhöfe")
Literatur: Arnsberg hat keinen Ortsartikel  

      
       

Grebenau  

Grebenau Friedhof 170.jpg (86290 Byte) Zum Friedhof in Grebenau besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken  

   
    

Grebenhain - Crainfeld   

Crainfeld Friedhof 229.jpg (127746 Byte) Zum Friedhof in Crainfeld besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken 

   
     

Homberg (Ohm)   

Homberg Friedhof 215.jpg (85572 Byte) Zum Friedhof in Homberg besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken   

  
    

Kirtorf              
    
Zur Geschichte des Friedhofes: Die Toten der jüdischen Gemeinde wurden zunächst in Homberg beigesetzt. Ein eigener Friedhof in Kirtorf wurde 1832 angelegt. Das älteste lesbare Grab ist von 1841 (Gretchen Schwarz), das jüngste von 1935. Die Gräber wurden in drei Reihen angelegt. Es sind noch 57 Grabsteine vorhanden. Die meisten der Sandsteingrabmale auf dem von einem Maschendraht und einem Nadelgehölz begrenzten Friedhof sind verwittert. Die Friedhofsfläche umfasst 11,20 ar.          
    
Lage: Der Friedhof liegt an einem Hang - an der Landstraße Richtung Marburg in einem Wäldchen kurz hinter dem Ort.      
   
Link: Website der Stadt Kirtorf    Zur Seite über die Synagoge in Kirtorf (interner Link)    
Ein Pressebericht zum Besuch des Friedhofes vom März 2011 auf der Seite zum Romrod (interner Link) 
Nähere Informationen zum Friedhof auf der Website des "Vereins zur Förderung der Geschichte des Judentums im Vogelsberg e.V.": hier anklicken (weiter zu "Friedhöfe")
Literatur: Arnsberg I,447-449
.  

   
    

Lauterbach/Hessen  

Lauterbach HS Friedhof 170.jpg (111210 Byte) Zum Friedhof in Lauterbach besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken  

   
     

Mücke - Nieder-Ohmen  

Niederohmen Friedhof 110.jpg (21792 Byte)Zur Geschichte der Friedhöfe: Ein älterer jüdischer Friedhof in Nieder-Ohmen lag im Bereich des Bahnhofes. Er wurde von 1845 bis 1894 belegt). Er musste dem Bahnhofsneubau in Nieder-Ohmen weichen. 1889 wurde ein neuer Friedhof angelegt. Das älteste lesbare Grab ist von 1902. Insgesamt wurden 41 Gräber in vier Reihen angelegt. Vor dem Eingangstor findet sich eine Gedenktafel (Foto: Quelle).  
    
Lage: Der Friedhof liegt auf eine Anhöhe direkt am Ort.    
   
Link: Website der Gemeinde Mücke     
Zur Seite über die Synagoge in Nieder-Ohmen (interner Link)    
Nähere Informationen zum Friedhof Nieder-Ohmen auf der Website des "Vereins zur Förderung der Geschichte des Judentums im Vogelsberg e.V.": hier anklicken (weiter zu "Friedhöfe") 
Literatur
: Arnsberg ohne Ortsartikel zu Nieder-Ohmen; Heinrich Reichel: Juden in Nieder-Ohmen. 1998
.  

   
   

Schlitz   

Schlitz Friedhof 182.jpg (122624 Byte) Zum Friedhof in Schlitz besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken  

     
      

Schotten  

Schotten Friedhof 100.jpg (103940 Byte) Zum Friedhof in Schotten besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken  

     
      

Schotten - Einartshausen  

Einartshausen Friedhof 161.jpg (109834 Byte) Zum Friedhof in Einartshausen besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken  

    
      

Schwalmtal/Hessen - Storndorf             
    
Zur Geschichte des Friedhofes: Der Friedhof wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts angelegt. Als "Judengarten" wird er 1800 erstmals erwähnt. In einem alten und einem neuen Friedhofsteil finden sich über 100 Grabstätten (100 Grabsteine sind erhalten). Separat liegen vier Gräber von Kohanim. Das jüngste lesbare Grab stammt aus dem Jahr 1934. Die Friedhofsfläche umfasst 39,64 ar.  

Hinweis: Nach dem Verzeichnis der durch die "Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen" bearbeiteten hessischen Friedhöfe ergibt sich für den Friedhof in Storndorf die Zahl von 100 vorhandenen Grabsteinen aus der festgestellten Belegzeit von 1784 bis 1934. Siehe landesgeschichtliches Informationssystem Hessen - Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen und Hessisches Landesamt für geschichtliche Landeskunde in Marburg: Dokumentation der jüdischen Friedhöfe in Hessen - Online zugänglich

Lage: Der Friedhof liegt an der Straße nach (Lautertal-)Meiches, hinter dem "Galgenberg".   
   
Link: Website der Gemeinde Schwalmtal/Hessen    
Nähere Informationen zum Friedhof auf der Website des "Vereins zur Förderung der Geschichte des Judentums im Vogelsberg e.V.": hier anklicken (weiter zu "Friedhöfe")  
Literatur: Arnsberg II,300-302.  
   

   
   

Ulrichstein                 
    
Zur Geschichte des Friedhofes:  Der Friedhof wurde vermutlich in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts angelegt. Er ist von einer Mauer umgeben. Eine Grabschändung ist aus dem Jahr 1937 bekannt: dabei wurden Grabsteine umgeworfen. Eine Gedenktafel erinnert an sieben jüdische Gefallenen des Ersten Weltkrieges. Der Friedhof ist zweigegliedert in einen oberen, älteren und einen unteren, jüngeren Teil. Die Friedhofsfläche umfasst 15,47 ar.   
    
Lage:  Der Friedhof ist erreichbar von der Hauptstraße aus über den "Altebergsweg", der sich nach ca. 50 m gabelt. Von hier aus über den linken, streckenweise unbefestigtem Weg gelangt man zum jüdischen Friedhof (an der Kreuzung Schöne Aussicht/Am Hasenborn).  

Ulrichstein Friedhof 050.jpg (7948 Byte)Link: Website der Stadt Ulrichstein mit Erwähnung der Einrichtungen der jüdischen Gemeinde (Synagoge, Judenbad, Judenbackhaus und Friedhof) auf der Seite zum "Stadtrundgang" (von hier wurde auch das Foto übernommen).
Nähere Informationen zum Friedhof auf der Website des "Vereins zur Förderung der Geschichte des Judentums im Vogelsberg e.V." (weiter zu "Friedhöfe")
Literatur: Arnsberg II,314-315.

   
   
  
   

Ulrichstein - Bobenhausen II                  
    
Zur Geschichte des Friedhofes: Die Entstehungszeit des Friedhofes ist nicht bekannt. Etwa 40 Gräber sind nach einer neueren Dokumentation vorhanden, wobei der jüngste lesbare Grabstein von 1925 ist. Die Friedhofsfläche umfasst 10,81 ar.   
   
Lage: Nordöstlich außerhalb der Gemeinde, an einem mit Büschen bewachsenen Berghang. Erreichbar über Feldweg, der etwa 150 m nach Ortsausgang nach links von der Ulrichsteiner Straße abzweigt.   
   
Link: Website der Stadt Ulrichstein 
Nähere Informationen zum Friedhof auf der Website des "Vereins zur Förderung der Geschichte des Judentums im Vogelsberg e.V." (weiter zu "Friedhöfe")
Literatur: Arnsberg I,83-84
.   

   

   

   

 

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Stand: 20. Mai 2016