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Friedhöfe im Vogelsbergkreis"
Crainfeld (Gemeinde
Grebenhain, Vogelsbergkreis)
Jüdischer Friedhof
Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde
Siehe Seite zur Synagoge in Crainfeld
(interner Link)
Zur Geschichte des Friedhofes
Der jüdische Friedhof in
Crainfeld wurde vermutlich Anfang des 19. Jahrhunderts angelegt. Eine
Erweiterung erfolgte 1858, die Einfriedung mit einem Zaun erfolgte wohl erst um
1900. Die älteste
lesbare Grabinschrift ist von 1820. Die letzte Beisetzung war vermutlich
1937. Insgesamt sind nach einer neueren Dokumentation etwa 75 Gräber erkennbar.
Die Friedhofsfläche umfasst 16,41 ar.
Lage des Friedhofes
Der Friedhof liegt nördlich vom Dorf auf einer Anhöhe oberhalb der Straße nach
Bannerod.
Am Hasselacker. Flur 19, Flurstück 72.
Link zu den Google-Maps
Fotos
Der
Friedhof im Frühjahr 2026
(Fotos: Gertrud Hollederer, Crainfeld;
Aufnahmen vom April 2026) |
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Ansichten des Friedhofes |
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| Blick vom
Eingangstor |
Ansichten des Friedhofes |
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| Einzelne
Grabsteine |
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Der Friedhof
im Frühjahr 2023
(Fotos: Gertrud Hollederer, Crainfeld;
Aufnahmedatum: 4.5.2023) |
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Hinweise des
Landesverbandes zu den
Besuchszeiten 2023 (jüdische Feiertage, an
denen der Friedhof nicht besucht werden kann) |
Blick auf den Friedhof, vor
dem
Obstbäume neu gepflanzt wurden
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| Blick über den Friedhof
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Blick über den Friedhof
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Teilansicht |
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| Blick über den Friedhof
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Teilansicht |
Einzelner Grabstein
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Flora auf dem
Friedhof im Frühling |
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Der Friedhof im Frühjahr
2011
(Fotos: Gertrud Hollederer, Crainfeld;
Aufnahmedatum: 3.5.2011) |
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Blick auf den
Friedhof |
Blick vom Eingangstor (mit
Hinweisen zum
Besuch des Friedhofes) auf Crainfeld |
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Blick vom Friedhof
zum Eingangstor |
Blick über den Friedhof
Richtung Crainfeld |
Teilansicht des
Friedhofes |
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Das
Foto oben in hoher Auflösung |
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Teilansicht des
Friedhofes - aufgenommen in der Abendsonne; die nach Westen
gerichteten Rückseiten der Grabsteine enthalten teilweise deutsche
Inschriften |
Teilansicht des
Friedhofes - Blick von Osten
auf die Inschriften der Vorderseiten:
überwiegend in hebräischer Sprache |
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Das
Foto oben in hoher Auflösung |
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Das
Foto oben in hoher Auflösung |
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| Einzelne
Grabsteine; der linke Grabstein datiert auf Donnerstag, den 8. Cheschwan
5613 (= 21. Oktober 1852) |
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"Hier ruht
ein gottesfürchtiger Mann
von seiner Jugend an, aufrecht und
geradsinnig in allen seinen Taten, strebte
dem Frieden nach alle Tage seines
Lebens. Es ist David Bar Gerschon... |
Orchideenblüte auf
dem Friedhof |
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Der Friedhof im Winter
2014/15
(Aufnahmen von Anfang Februar 2015
von Gertrud Hollederer, Crainfeld)
Alle Fotos sind in hoher Auflösung eingestellt. |
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Der Friedhof im Januar
2005
(Fotos: H. Hausmann, Wächtersbach) |
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Teilansichten des
Friedhofes |
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Blick über den Friedhof |
Einzelner Grabstein für
Markus Strauß |
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 | Website der Gemeinde Grebenhain mit Seite
zu Crainfeld |
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Website des "Vereins zur
Förderung der Geschichte des Judentums im Vogelsberg e.V.":
hier
anklicken |
 | Liste der Kulturdenkmäler Hessen:
https://denkxweb.denkmalpflege-hessen.de/123811/
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 | Wikipedia-Artikel
https://de.wikipedia.org/wiki/Jüdischer_Friedhof_(Crainfeld)
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 | Website chronik-crainfeld.de mit ausführlichen
Informationen zur jüdischen Geschichte in Crainfeld und zum Friedhof:
http://www.chronik-crainfeld.de/juedische_gemeinde.html |
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Seite zur Synagoge in Crainfeld (interner
Link)
Wettbewerb 1993 der Körber-Stiftung: Denkmal: Erinnerung – Mahnung –
Ärgernis.
Den 5. Preis erhielt der Beitrag der 9. Klasse der Oberwaldschule in
Grbenhain: Jüdischer Friedhof Crainfeld. Verfasser: Christian Heil
und 25 weitere Personen. 148 S. Zahlr. Fotos, Friedhofsskizze,
Presseartikel, Quellenfaksimiles.
Die Arbeit ist eine detaillierte Katalogisierung der Grabsteine auf dem
jüdischen Friedhof. Dabei konnten die Verfasser auf Ergebnisse von Schülern
aufbauen, die an einem früheren Wettbewerb teilgenommen hatten. Sie
fotografieren jedes Objekt und geben genaue Informationen über: Material,
Maße, Zustand, Inschrift und Symbol. Lesbare hebräische Inschriften werden
übersetzt. In einer Umfrage wollten sie von den Bewohnern des Ortes wissen,
ob diese den Erhalt des Friedhofs befürworten. Die Auswertung zeigt, dass es
den meisten Befragten egal ist. Ein Interview mit dem Bürgermeister der
Gemeinde Grebenhain ergab, dass zwar das Gras regelmäßig gemäht werde und
Zaun sowie Tor kontrolliert würden, darüber hinaus aber nichts zu dessen
Instandhaltung unternommen werde. Die Verfasser fordern, ein Schild am
Friedhof anzubringen, auf dem um "den Schutz der Totenruhe" gebeten wird.
Zusätzlich appellieren sie an die Gemeinde, vorhandene Schäden zu
beseitigen. Quelle:
https://koerber-stiftung.de/projekte/geschichtswettbewerb/preistraeger-innen/denkmal-erinnerung-mahnung-rgernis/jdischer-friedhof-grainfeld/
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