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Schlitz (Vogelsbergkreis)
Jüdischer Friedhof
Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde
Siehe Seite zur Synagoge in Schlitz
(interner Link)
Zur Geschichte des Friedhofes
Der jüdische Friedhof in Schlitz wurde 1898/99 angelegt; die erste Beisetzung erfolgte 1901, die letzte im Dezember 1938 (Aron
Stern, umgekommen im KZ Buchenwald). Auch die in Bad
Salzschlirf gestorbenen jüdischen Personen wurden auf Grund einer
Vereinbarung von 1909 zwischen den in Bad Salzschlirf lebenden jüdischen
Familien und der jüdischen Gemeinde in Schlitz hier beigesetzt (vermutlich
wurde aus Salzschlirf jedoch nur Seligmann Weihl auf dem Friedhof bestattet
(gest. 1923); andere Beisetzungen aus Bad Salzschlirf wurden in Fulda
vorgenommen).
Insgesamt sind nach einer
1941 erfolgten Dokumentation durch den letzten Gemeindevorsteher Julius
Windmüller 31 Grabstätten in drei Reihen vorhanden. Eine Natursteinmauer umgibt den
Friedhof. Die Friedhofsfläche umfasst 6,92 ar.
Traueranzeige
zum Tod von Seligmann Weihl, gestorben am 12. März 1923, beigesetzt am
14. März nachmittags 4 Uhr in Schlitz. |
Lage des Friedhofes:
Der Friedhof liegt im Norden der Stadt, 100 m entfernt vom
allgemeinen Friedhofes am "Grabenberg".
Fotos
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum: 9.4.2009)
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| Blick auf den Friedhof - vom
allgemeinen Friedhof der Stadt kommend |
Das Eingangstor |
Blick über
den Friedhof |
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| Pfosten des
Eingangstores mit Inschriften und Hinweistafel; links steht die Jahreszahl
1901 und der Satz "Gelobt sei der Herr, der die Toten belebt"
(hebräisch und deutsch), rechts das Jahr 1937 und der Satz "Gelobt
sei der Richter der Wahrheit" (hebräisch und deutsch). |
Hinweistafeln am Tor |
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| Schwarzer Grabstein links für
Rosa Strauß geb. Reiss (1874-1928), schwarz Grabstein rechts der Mitte
für Mina Wallach (1851-1915) |
Schwarzer Grabstein Mitte
hinten
für Paula Linz geb. Cahn
(1879-1913) |
Grabstein links für Jeisel
Wallach (1850-1919), rechts für
Sara Windmüller geb. Wahlhaus
(1855-1919) |
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| Grabsteine im
Vordergrund: links für Johanna Rothschild geb. Simon, rechts für
Riekchen Stern geb. Plaut (1877-1935) |
Grabstein für den im KZ
Buchenwald nach qualvoller Misshandlung gestorbenen Aron Stern (1872-1938) |
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Links und Literatur
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