Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Ulmbach (Stadt Steinau an der Straße, Main-Kinzig-Kreis)
Jüdische Geschichte / Synagoge 

Übersicht:

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde  
Berichte aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde   
Aus der Geschichte der jüdischen Lehrer   
Aus dem jüdischen Gemeindeleben 
Anzeigen jüdischer Gewerbebetriebe und Privatpersonen      
Zur Geschichte der Synagoge   
Fotos / Darstellungen   
Links und Literatur   

    

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde (english version)  
   
In Ulmbach bestand eine jüdische Gemeinde bis zum Herbst 1936. Ihre Entstehung geht in die Zeit des zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts zurück.   
  
Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Zahl der jüdischen Einwohner wie folgt: 1861 36 jüdische Einwohner (2,9 % von insgesamt 1.222 Einwohnern), 1871 43 (3,8 % von 1.143), 1885 61 (5,2 % von 1.163), 1895 57 (4,7 % von 1.201), 1905 56 (4,8 % von 1.170).  
  
An Einrichtungen bestanden eine Synagoge (s.u.), ein Schule (Religionsschule) und ein rituelles Bad (in einem Schuppen hinter der Synagoge). Die Toten der Gemeinde wurden im jüdischen Friedhof Eckardroth beigesetzt. Zur Besorgung religiöser Aufgaben der Gemeinde war zeitweise - spätestens seit Ende des 19. Jahrhunderts zusammen mit der jüdischen Gemeinde Hintersteinau - ein Lehrer (Religionslehrer) angestellt, der zugleich als Vorbeter und Schochet tätig war. Die Gemeinde gehörte zum Rabbinatsbezirk Hanau.  
  
Im Ersten Weltkrieg fielen aus der jüdischen Gemeinde Baruch Nußbaum (geb. 3.5.1888 in Ulmbach, gef. 9.6.1918) und Juda Schild (geb. 12.2.1890 in Ulmbach, vor 1914 in Köln, gef. 5.9.1916). Ihre Namen stehen auf dem allgemeinen Gefallenendenkmal der Gemeinde bei der Kirche.        
   
Um 1924, als zur Gemeinde 35 Personen gehörten (3,1 % von insgesamt 1.123 Einwohnern), war Gemeindevorsteher M. Nußbaum II. Als Kantor und Schochet wird S. Schuster genannt. 1932 war Gemeindevorsteher Teiß/Feisz/Feit Nußbaum. Als Lehrer und Schochet wird ein Herr Katz genannt. Im Schuljahr 1931/32 erteilte er vier Kindern der Gemeinde den Religionsunterricht.      
  
1933 lebten noch 36 jüdische Personen in Ulmbach (2,9 % von 1.230). In den folgenden Jahren ist ein Teil der jüdischen Gemeindeglieder auf Grund der zunehmenden Entrechtung und der Repressalien weggezogen (vor allem nach Fulda und Frankfurt am Main) beziehungsweise ausgewandert. Im April 1936 lebten nur noch vier jüdische Personen in Ulmbach (Familie des Schuhhändlers Felix Schild, konnte noch in die USA emigrieren und Gemeindevorsteher Veisz [Veit] Nußbaum, umgekommen). Im Herbst 1936 wurde die Gemeinde aufgelöst und die Synagoge verkauft.   
       
Von den in Ulmbach geborenen und/oder längere Zeit am Ort wohnhaften jüdischen Personen sind in der NS-Zeit umgekommen (Angaben nach den Listen von Yad Vashem, Jerusalem und den Angaben des "Gedenkbuches - Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945"): Ignaz Hain (1902), Jonas Hain (1889), Karoline Hain (1882), Lina Hirsch geb. Schuster (1907), Ricka Hirsch geb. Schuster (1898), Frieda Mayer geb. Stern (1900), Regina Nussbaum (1886), Teiß Feisz/Feit Nussbaum (1876), Hermann Schild (1885).   
     
     
     
Berichte aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde 
     
Aus der Geschichte der jüdischen Lehrer  
Ausschreibungen der Stelle des Religionslehrers / Vorbeters / Schochet 1884 / 1900  

Ulmbach Israelit 10031884.jpg (70348 Byte)Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 10. März 1884: "Bekanntmachung. Die Stelle eines gemeinschaftlichen Religionslehrers für die Synagogengemeinden Hintersteinau und Ulmbach soll besetzt werden. Das Diensteinkommen beträgt 800 Mark (600 Mark von Hintersteinau und 200 Mark von Ulmbach) fixer Gehalt jährlich nebst freier Dienstwohnung in Hintersteinau und 4 Meter Holz zur Heizung des Schullokals und 100 Mark Nebeneinkünfte, für welche jedoch keine Garantie geleistet wird. Bewerbungsgesuche sind unter Beifügung der erforderlichen Zeugnisse binnen vier Wochen bei uns einzureichen. 
Hanau, den 5. März 1884. Königlich israelitisches Vorsteheramt. Hamburger." 
 
Ulmbach Israelit 14051900.jpg (62169 Byte)Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 14. Mai 1900: "In den Synagogengemeinden Ulmbach und Hintersteinau ist die Stelle eines gemeinsamen Religionslehrers mit dem Wohnsitze in der erstgenannten Gemeinde und einem Jahresgehalte von Mark 800 zu besetzen. Bewerber haben ihre Gesuche unter Hinzufügung von Zeugnisabschriften bis zum 21. Mai anher einzusenden. 
Hanau, 7. Mai 1900. Das Vorsteheramt der Israeliten. I.V.: Hirsch".   

   
   
Aus dem jüdischen Gemeindeleben   
Einweihung des Gefallenendenkmales (1929)  

Ulmbach Israelit 03101929.jpg (128101 Byte) Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 3. Oktober 1929: "Ulmbach, Kreis Schlüchtern, 22. September (1929). Am Sonntag den 15. September weihte die Dorfgemeinde Ulmbach ein schlichtes Ehrenmal für ihre im Weltkriege gefallenen Söhne ein. Da auch zwei Juden auf dem Denkstein verzeichnet sind, hatte das Festkomitee die kleine Jüdische Gemeinde gebeten, einen Geistlichen bei der Feier sprechen zu lassen. Das Vorsteheramt der Israeliten zu Hanau hatte, das der Herr Provinzialrabbiner dienstlich verhindert war, Herrn Lehrer Marx, Gelnhausen, gebeten, an der Feier teilzunehmen. Nach der Weiherede des katholischen Geistlichen, der Verehrung und Hochschätzung der jüdischen Religion zollte, sprach Herr Lehrer Marx ergreifende Worte des Gedenkens. Die großangelegte Rede machte einen guten Eindruck auf die große Trauergemeinde und dürfte wesentlich dazu beitragen, das gute Einvernehmen, das hier zwischen Juden und Nichtjuden besteht, zu vertiefen und zu befestigen."   

    
Angriff auf zwei jüdische Rechtsanwälte im Februar 1936  

Zitat aus Heimatgeschichtlicher Wegweiser s. Lit. S. 227: "Im Februar 1936 kam es vor dem Steinauer Amtshaus, in dem sich damals das Amtsgericht befand, zu einem tätlichen Angriff auf zwei jüdische Rechtsanwälte, Dr. Max Rapp aus Hanau und Dr. Elkan Sondheimer aus Gelnhausen, die ihre Mandanten zu einer Verhandlung begleiteten. Amtsgerichtsrat Wilhelm Harff schilderte den Vorfalls in einem Protestschreiben an den preußischen Ministerpräsidenten Hermann Göring: 
'Diese Unbekannten sagten in schroffer Anrede zu den beiden Anwälten dem Sinne nach. 'Hier in Steinau werden keine Juden mehr hineingelassen. Verlassen Sie sofort Steinau!'... Die Anwälte und ganz besonders Justizrat Sondheimer versuchten, trotzdem auf das Gerichtsgrundstück zu gelangen. Hierdurch gab es ein Handgemenge, bei dem besonders einer der Unbekannten die Anwälte stieß, mit den Fäusten auf die Schulter schlug, beide am Genick fasste und würgte, sie schüttelte und mit Kniestößen die Torkelnden vor sich hertrieb.' 
Zwar fanden daraufhin Ermittlungen statt, die inzwischen bekannten Täter blieben jedoch auf freiem Fuß, während der Amtsgerichtsrat ein Jahr später in den vorläufigen Ruhestand versetzt wurde. 

   
Die Auflösung der Gemeinde (1936)  

Ulmbach CV 01101936.jpg (30461 Byte)Artikel in der CV-Zeitung (Zeitung des Central-Vereins) vom 1. Oktober 1936: "Manche Gemeinden sind völlig verschwunden. Die Gemeinde Ulmbach bei Schlüchtern zählte z.B. ursprünglich 32 Seelen, im April 1936 nur noch vier Gemeindemitglieder; sie hat sich in diesen Tagen ganz aufgelöst".  
 
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 24. September 1936: 
Ausführlicher Bericht über den "Rückgang des Provinzjudentums", in dem gleichfalls über den Schwund der Zahl der jüdischen Einwohner Ulmbachs berichtet wird.    
    

  
  
Anzeigen jüdischer Gewerbebetriebe und Privatpersonen 
Anzeige von Max Schuster (1925) 
   

Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 1. Oktober 1925: 
"Bäcker, 26 Jahre alt, sucht 
Stelle
Max Schuster, Ulmbach bei Schlüchtern."    

     
     
   
  
Zur Geschichte der Synagoge              
     
Zunächst war vermutlich ein Betraum in einem der jüdischen Häuser vorhanden. 
     
Das genaue Baujahr des erhaltenen ehemaligen Synagogengebäudes ist unbekannt. Vermutlich wurde es in der Mitte oder Ende des 19. Jahrhunderts erbaut. Es handelt sich um ein eingeschossiges Gebäude, das traufseitig zum Verlauf der Straße erstellt wurde. Das Gebäude umfasste eine Synagoge mit Empore. Links von Eingang gab es eine kleine Wohnung, die an eine jüdische Familie vermietet war. Ein rituelles Bad war in einem Schuppen im an der Rückseite liegenden Hofteil eingerichtet. 
    
Wie lange in dem Gebäude nach 1933 Gottesdienste abgehalten wurden, ist nicht bekannt. Bereits vor dem Novemberpogrom 1938, vermutlich im Zusammenhang mit der Auflösung der Gemeinde im Herbst 1936, wurde es an eine nichtjüdische Familie (Schneidermeister Aloys Pappert) verkauft; von jüdischer Seite unterzeichneten der Gemeindeälteste Veiß Nußbaum sowie Felix Rothschild und die beiden Brüder Sally und Hermann Nußbaum. In der Folgezeit wurde das Gebäude  zu einem Einfamilienwohnhaus umgebaut. Dabei wurden im bisherigen Betsaal eine Zwischendecke eingezogen, ein neues Obergeschoss erstellt sowie eine Außentreppe und zusätzliche Eingangstüre angebaut. Die früheren großen hohen Fenster der Synagoge verschwanden. Insgesamt wurde das Gebäude als frühere Synagoge unkenntlich gemacht. Die Anbringung einer Gedenktafel war bislang nicht möglich.   
   
September 2016: Diskussionen gibt es derzeit vor Ort um Abbruch oder Erhalt des früheren Synagogengebäudes. Zur Erweiterung einer in der Nachbarschaft stehenden Tankstelle gibt es von deren Inhaber Interesse an einem Erwerb des Synagogengrundstückes mit nachfolgendem Abbruch des früheren Synagogengebäudes. Das Gebäude steht allerdings unter Denkmalschutz.     
Über die Diskussionen vor Ort erinnerte eine Sendung des hr-Fernsehen - Sendung defacto am 11. September 2016:  http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/mediaplayer.jsp?mkey=61921666&rubrik=45534     
   bzw.  http://www.ardmediathek.de/tv/defacto/Verdr%C3%A4ngte-Geschichte-Sp%C3%A4ter-Streit-um/hr-fernsehen/Video?bcastId=3437388&documentId=37653920      
    
    
Adresse/Standort der Synagoge  Rabensteiner Straße 10 
    
    
Fotos
(Quelle: Altaras 1988 S. 160)   

Das ehemalige Synagogengebäude
im April 1987  
Ulmbach Synagoge 190.jpg (60568 Byte)  
     
Aktuelle Fotos werden noch erstellt.  
   
     
Fotos aus der Familie Nussbaum 
(erhalten von Ruth Stern Gasten, die aus Nieder-Ohmen stammt; ihre Mutter Hannah Stern geb. Nussbaum war eine Tochter von Maier Nussbaum und Fannie Nussbaum geb. Adler in Ulmbach)   
 
Ulmbach Nussbaum family 002.jpg (83615 Byte) Ulmbach Nussbaum family 003.jpg (33523 Byte) Ulmbach Nussbaum family 001.jpg (50171 Byte)
Maier Nussbaum (geb. 9.5.1862), der 1918 an 
der Spanischen Grippe gestorben ist   
Fannie Nussbaum geb. Adler 
   (geb. 23.10.1870) 
Fannie Nussbaum geb. Adler mit ihren 
sechs Söhnen* nach der Emigration in Südafrika  
*) Die sechs Söhne waren: Jacob (geb. 8.7.1896), Salli (geb. 26.12.1900), Siegfried (geb. 30.10.1903), Benno (geb. 19.9.1906), Hermann (geb. 26.10.1910), Leo (geb. 7.2.1912). Der Sohn Leo ist bereits 1933 nach Südafrika emigriert. Später folgten andere Mitglieder der Familie nach Johannesburg in Südafrika: 1935 die Mutter Fannie Nussbaum mit Sohn Jakob und seiner Frau Friedel, dann auch Benno und Salli. Hermann bekam aus gesundheitlichen Gründen keine Einreiseerlaubnis nach Südafrika und lebte später in Rhodesien (heute Simbabwe). Siegfried emigrierte Ende der 1930er-Jahre nach Palästina.      
Die Tochter von Fannie und Maier Nussbaum war Johanna (Hannah, geb. 10.10.1898). Sie heiratete 1932 Joseph Stern. Ihre Tochter ist die in Nieder-Ohmen geborene Ruth Stern Gasten.  
     

Weitere Erinnerungen an die Familie Nussbaum (Nußbaum) in Ulmbach 
(Quelle: Horst Kunz, Heimat- und Geschichtsverein Ulmbach e.V.)   

   
 Ulmbach Reklameschild Meier Nussbaum 010.jpg (177275 Byte)  Ulmbach Gewerbeschein Hermann Nussbaum 010.jpg (265072 Byte)   Ulmbach Gewerbeschein Siegfried Nussbaum 010.jpg (265973 Byte)  Ulmbach Wandergewerbeschein Sally Nussbaum 010.jpg (228690 Byte)
 Reklameschild für Anker Nähmaschinen
 im Geschäft von Meier Nussbaum in Ulmbach
(das Schild existiert nur noch als Foto, 
da das Original dem Rost zum Opfer gefallen ist)   
 Links: Gewerbeschein für Hermann Nußbaum, rechts für  
Siegfried Nußbaum
(beide Ulmbach: jeder von ihnen konnte 
"für Rechnung des Geschäfts" ihrer "Mutter Fannie Nußbaum als 
Vieh- und Fellhandlung Bestellungen aufgeben und Aufkäufe machen".   
Wandergewerbeschein 
für Saly Nußbaum   
 
    
     
Ulmbach Haus Feis Nussbaum 051.jpg (212860 Byte)   Ulmbach Haus Nussbaum 051.jpg (191971 Byte)  Ulmbach Haus Nussbaum 050.jpg (138805 Byte)

Das historische Foto links zeigt das Wohn- und Geschäftshaus von Feis Nußbaum in Ulmbach, Die Fotos in der Mitte und rechts zeigen zeigen das Wohn- und Geschäfts-Doppelhaus, in dem zuerst von Meier Nußbaum Nähmaschinen verkauft wurden. Sally Nußbaum verkaufte in der kleineren Hälfte später Stoffe und Tuch. Siegfried und Hermann Nußbaum handelten mit Vieh und Fellen. Die Häuser haben mehrfach der Besitzer gewechselt und stehen seit einigen Jahren leer da sie mittlerweile unbewohnbar sind. 

     

Erinnerungen an die Familie Schild  
(Quelle: Horst Kunz, Heimat- und Geschichtsverein Ulmbach e.V.)    

   

Ulmbach Fam Felix Schild 010.jpg (116028 Byte) 

   
Familie Felix Schild (Schuhhändler in Ulmbach) mit 
Frau Berta und Sohn Seppel; sie haben 1936 Ulmbach verlassen 
und konnten noch nach New York emigrieren.  
   
     

 Weitere Erinnerungen 
(Quelle: Horst Kunz, Heimat- und Geschichtsverein Ulmbach e.V.)   

 Schluechtern Synagoge 0340.jpg (175707 Byte)  
  Das Foto zeigt den Kutscher des Gutshofes Elisabethenhof 
in Ulmbach. Dieser Kutscher war ein Ulmbacher Bürger, 
der die jüdischen Gäste des Gutsbesitzers 
in die Synagoge nach Schlüchtern (Hintergrund) kutschierte.  
 

    

    
Links und Literatur

Links:  

Website der Stadt Steinau an der Straße   

 Quellen

Hinweis auf online einsehbare Familienregister der jüdischen Gemeinde Ulmbach 
In der Website des Hessischen Hauptstaatsarchivs (innerhalb Arcinsys Hessen) sind die erhaltenen Familienregister aus hessischen jüdischen Gemeinden einsehbar: 
Link zur Übersicht (nach Ortsalphabet) https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/llist?nodeid=g186590&page=1&reload=true&sorting=41              
Zu Ulmbach sind vorhanden (auf der jeweiligen Unterseite zur Einsichtnahme weiter über "Digitalisate anzeigen"):    
HHStAW 365,791  Sterberegister der Juden von Ulmbach  1826 - 1886     https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v2083532   
HHStAW 365,790  Trauregister der Juden von Ulmbach  1833 - 1885   https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v1900012    
HHStAW 365,789  Geburtsregister der Juden von Ulmbach  1834 - 1886  https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v1245120      

 

Hinweis auf online einsehbare Familienregister der jüdischen Gemeinde Eckardroth mit umliegenden Orten 
In der Website des Hessischen Hauptstaatsarchivs (innerhalb Arcinsys Hessen) sind die erhaltenen Familienregister aus hessischen jüdischen Gemeinden einsehbar: 
Link zur Übersicht (nach Ortsalphabet) https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/llist?nodeid=g186590&page=1&reload=true&sorting=41              
Zu Eckardroth sind vorhanden (auf der jeweiligen Unterseite zur Einsichtnahme weiter über "Digitalisate anzeigen"):    
HHStAW 365,136  Verzeichnis der jüdischen Söhne in der Synagogengemeinde in Eckardroth mit Angabe von Geburtsdatum und Beruf  1808 - 1823; darin auch Birstein, Fischborn, Helfersdorf, Hellstein, Ober-Reichenbach, Unterreichenbach, Untersotzbach    https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v289745      
HHStAW 365,137  Verzeichnis der jüdischen Söhne in der Synagogengemeinde in Eckardroth mit Angabe von Geburtsdatum und Beruf  1808 - 1834; darin auch Romsthal, Salmünster, Ulmbach 
  https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v2379127           
HHStAW 365,142  Sterberegister der Juden von Eckardroth  1826 - 1845; darin auch Romsthal, Salmünster, Ulmbach   https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v2379127               
HHStAW 365,138  Geburtsregister der Juden von Eckardroth  1828 - 1834; darin auch Romsthal, Salmünster, Ulmbach   https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v2924713       
HHStAW 365,140  Trauregister der Juden von Eckardroth  1833 - 1863; darin auch Romsthal, Salmünster, Ulmbach https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v4971244   
HHStAW 365,733  Sterberegister der Juden von Eckardroth  1845 - 1888; darin auch Romsthal  https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v2083510        
HHStAW 365,732  Geburtsregister der Juden von Eckardroth  1845 - 1894; darin auch Romsthal  https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v1245103      
HHStAW 365,139  Geburtsregister der Juden von Eckardroth  1850 - 1875; darin auch Romsthal  https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v4101079      
HHStAW 365,143  Sterberegister der Juden von Eckardroth  1850 - 1892; darin auch Romsthal, Salmünster, Ulmbach  https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v3553149     
HHStAW 365,141  Trauregister der Juden von Eckardroth  1864 - 1884; darin auch Romsthal https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v1675001         

Literatur:  

Paul Arnsberg: Die jüdischen Gemeinden in Hessen. Anfang - Untergang - Neubeginn. 1971. Bd. II S. 313.  
Thea Altaras: Synagogen in Hessen. Was geschah seit 1945? 1988 S. 160-161.   
dies.: Das jüdische Rituelle Tauchbad und: Synagogen in Hessen. Was geschah seit 1945 Teil II. 1994. S. 138.  
dies.: Neubearbeitung der beiden Bände. 2007² S. 345-346.   
Studienkreis Deutscher Widerstand (Hg.): Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933-1945. Hessen I Regierungsbezirk Darmstadt. 1995 S. 227.    
Pinkas Hakehillot: Encyclopedia of Jewish Communities from their foundation till after the Holocaust. Germany Volume III: Hesse -  Hesse-Nassau - Frankfurt. Hg. von Yad Vashem 1992 (hebräisch) S. 361-362.   

  
    


 

Article from "The Encyclopedia of Jewish life Before and During the Holocaust". 
First published in 2001 by NEW YORK UNIVERSITY PRESS; Copyright © 2001 by Yad Vashem Jerusalem, Israel.

Ulmbach (now part of Steinau) Hesse-Nassau. Numbering 612 (5 % of the total) in 1885, the Jewish community dwindled to 36 in 1933 and disbanded three years later. 
 
   

                   
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Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 25. Juli 2017