Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Eckardroth und Romsthal mit Wahlert (Stadt Bad Soden-Salmünster, Main-Kinzig-Kreis)
Jüdische Geschichte / Synagoge

Übersicht:

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde  
Berichte aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde   
Aus der Geschichte der jüdischen Lehrer   
Berichte zu einzelnen Personen aus der Gemeinde   
Anzeigen jüdischer Gewerbebetriebe und Privatpersonen      
Zur Geschichte der Synagoge   
Fotos / Darstellungen   
Links und Literatur   

    

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde (english version)    

Romsthal Stempel.jpg (99267 Byte)In Eckardroth und Romsthal bestand eine jüdische Gemeinde bis Anfang des 20. Jahrhunderts. Ihre Geschichte dürfte in das 17. Jahrhundert zurückgehen, da in dieser Zeit der jüdische Friedhof des Ortes angelegt wurde. Nachweise (Geburten) liegen seit der Zeit um 1760 vor.   

1757-1765 wird der Schutzjude Seligmann in Romsthal genannt, Jud Süßkind zur selben Zeit in Eckardroth. 1813 lebten in Eckardroth 21, in Romsthal 8 jüdische Personen. Im Laufe des 19. Jahrhunderts nahm die Zahl der jüdischen Einwohner zunächst kräftig zu. Es wurden gezählt: in Romsthal 1853 84 jüdische Einwohner, 1861 78 (11,9 % von insgesamt 658 Einwohnern), 1871 78 (13,3 % von 588), 1885 66 (12,6 % von 523), 1895 49 (10,4 % von 471), 1905 40 (8,8 % von 457), 1910 30; in Eckardroth: 1853 96, 1861 54 (11,5 % von 471), 1885 39 (8,9 % von 436), 1895 37 (9,8 % von 417), 1905 16 (4,2 % von 384, 1910 7. Die jüdischen Familien lebten vor allem vom Handel mit Vieh, Landesprodukten, Ellenwaren und Altkleidern. Manche hausierten mit ihren Waren in der weiteren Umgebung und besuchten die Märkte. Mitte des 19. Jahrhunderts gab es unter den Jüngeren auch handwerkliche Berufe (Schuhmacher, Schneider). Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts gab es auch einige für das wirtschaftliche Leben der beiden Dörfer bedeutende Läden, die jüdischen Familien gehörten (s.u. Anzeige des Spezerei- und gemischten Warengeschäftes Hermann Weißbecker). 

Prägende Gestalt des jüdischen Gemeindelebens in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Elias Grünstein, der 16 Jahre lang Lehrer in Romsthal war, danach als Kaufmann tätig war und zugleich für zusammen 36 Jahre als Vorsteher der jüdischen Gemeinde Romsthal-Eckardroth wirkte. Er übersiedelte 1887 im Alter von 79 Jahren nach Schlüchtern (siehe Bericht unten). 

An Einrichtungen bestanden eine Synagoge in Eckardroth (s.u.), eine Religionsschule, ein rituelles Bad und ein aus dem 17. Jahrhundert stammender Friedhof. Zur Besorgung religiöser Aufgaben der Gemeinde war im 19. Jahrhundert zeitweise ein eigener Lehrer, Vorbeter und Schochet angestellt (noch in der Person von Elias Grünstein). Seit Ende des 19. Jahrhunderts haben sich die jüdischen Familien in Eckardroth und Romsthal an gemeinsamen Ausschreibungen der Stelle der Lehrers, Vorbeters und Schochet mit den Gemeinden in Salmünster und Wächtersbach beteiligt (s.u.).
 
Um 1924, als noch 29 jüdische Einwohner in Romsthal und zwei in Eckardroth gezählt wurden, waren die Vorsteher der Gemeinde Josef Kösterich (Eckardroth) und Josef Korn (Romsthal). Das Amt des Schochet übernahm in der Gemeinde und auch im benachbarten Salmünster Siegmünd Köstrich. Die Gemeinde gehörte zum Rabbinatsbezirk in Hanau. 1925/26 verließen die letzten jüdischen Einwohner von Eckardroth den Ort. 1932 war 1. Vorsteher der Gemeinde Josef Korn in Romsthal. Religionslehrer der damals am Ort zu unterrichtenden acht Kinder war E. Katz aus Salmünster. Die jüdischen Familien lebten in ärmlichen Verhältnissen.  
  
1933 lebten noch etwa 20 jüdische Personen in Romsthal.
In den folgenden Jahren sind mehrere der jüdischen Gemeindeglieder auf Grund der zunehmenden Entrechtung und der Repressalien weggezogen beziehungsweise ausgewandert. 1936 wurden noch 15 jüdische Personen gezählt.  
       
Von den in Eckardroth und Romsthal geborenen und/oder längere Zeit am Ort wohnhaften jüdischen Personen sind in der NS-Zeit umgekommen (Angaben nach den Listen von Yad Vashem, Jerusalem und den Angaben des "Gedenkbuches - Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945"): Paula Ansbacher geb. Kulp (1885), Rosa Broening geb. Kaufmann (1898), Leopold Fürth (1882), Max Fürth (1883, umgekommen im Zwangsarbeitslager in Cosel/Oberschlesien), Hermann Grünstein (1868), Rosa Heist geb. Schuster (1896, umgekommen in Auschwitz), Willi Hubert (1876, umgekommen in Theresienstadt), Bertha Korn geb. Levi (1872), Jakob Korn (1871, umgekommen in Auschwitz), Gustl Korn geb. Goldschmidt (1866, umgekommen in Auschwitz), Rosa (Rosel) Korn (1924), Mina Levi geb. Rosenthal (1870, umgekommen in Theresienstadt), Rachel Munz oder Müntz (1894), Gitta Neumann geb. Weissbecker (1880), Karolina Reens geb. Gundersheim (1901, umgekommen in Auschwitz), Rosa Richter geb. Korn (1890, umgekommen in Auschwitz), Else Schmeidler geb. Korn (1908), Johanna Stern geb. Gundersheim (1906, umgekommen im Vernichtungslager Sobibor), Jeanette Vaz geb. Kulp (1881, umgekommen in Auschwitz), Josef Weissbecker (1876).
     
     
     
Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde   
     
Aus der Geschichte der jüdischen Lehrer  

Ausschreibungen der Stelle des Religionslehrers 1884 / 1885 / 1894
      

Anmerkung: die Stelle des Religionslehrers/Vorbeters/Schächters wurde spätestens seit 1884 gemeinsam von den Gemeinden Salmünster und Romsthal-Eckardroth, seit 1894 auch gemeinsam mit der Gemeinde Wächtersbach ausgeschrieben.

1884/1885 taten sich die gemeinsam ausschreibenden jüdischen Gemeinden Salmünster und Eckardroth-Romsthal offenbar schwer mit der Neubesetzung der Lehrerstelle, da über mehrere Monate immer wieder Anzeigen in der Zeitschrift "Der Israelit" mit folgendem Text erschienen: 
Salmuenster Israelit 17111884.jpg (58588 Byte) Salmuenster Israelit 30071885.jpg (84166 Byte) Anzeigen in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 17. November 1884 und vom 30. Juli 1885: "Bekanntmachung: Für die Synagogengemeinde Salmünster und Eckardroth-Romsthal soll ein Religionslehrer und Vorsänger gegen den Bezug eines jährlichen Gehalts von 700 Mark nebst freier Wohnung und Heizung bestellt werden. Der Lehrer hat seinen Wohnsitz in Salmünster, wo er auch den Vorsängerdienst zu versehen hat. Bewerber wollen ihre Gesuche mit Abschriften der erforderlichen Zeugnisse innerhalb vier Wochen anher einsenden. 
Bemerkt wird, dass nur solche Bewerber berücksichtigt werden können welche in Preußen ihre Prüfung bestanden haben oder bereit sind, sich einer Prüfung zu unterziehen. 
Hanau, den 12. November 1884 bzw. 28. Juli 1885. Das Vorsteheramt der Israeliten. Dr. Koref."
     
1894 findet sich eine gemeinsame Ausschreibung von Salmünster, Eckardroth-Romsthal mit Wächtersbach:    
Waechtersbach Israelit 29101894.jpg (75251 Byte)Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 29. Oktober 1894: "Für die Synagogengemeinden Wächtersbach, Salmünster und Romsthal-Eckardroth ist die Stelle eines Religionslehrers sofort zu besetzen mit der Verpflichtung, in Wächtersbach, wo der Sitz des Lehrers ist, den Vorsängerdienst zu versehen und die Schächtfunktionen auszuüben. Das Gehalt beträgt jährlich 800 Mark nebst einem Einkommen aus dem Schächterdienst von 300-400 Mark. Bewerber haben sich unter Beifügung von Abschriften ihrer Zeugnisse bis zum 10. November laufenden Jahres an das unterfertigte Amt zu wenden.  
Hanau, 24. Oktober 1894. Das Vorsteheramt der Israeliten: Dr. Koref". 
  
1907 findet sich eine Stellenausschreibung von Salmünster, der neue Religionslehrer sollte auch den Religionsunterricht in Eckardroth-Romsthal übernehmen:   
Salmuenster Israelit 12121907.jpg (57029 Byte)Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 12. Dezember 1907: "Die Synagogengemeinde Salmünster sucht einen Religionslehrer und Vorbeter, der auch den Religionsunterricht in Eckardroth-Romsthal übernehmen soll. Das Gehalt beträgt bei freier Wohnung für einen ledigen Lehrer Mark 1.000. - Bewerber wollen sich unter Einsendung von Zeugnisabschriften bei uns melden. 
Hanau, den 1. Dezember 1907. Das Vorsteheramt der Israeliten."

  
Lehrer Siegfried Wechsler aus Wächtersbach erteilt auch den Unterricht in Romsthal (1934)
     

Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 18. Januar 1934: "Wächtersbach, 15. Januar (1934). Als Nachfolger des nach Bremen berufenen Religionslehrers Rosemann ist zur Erteilung des jüdischen Unterrichts in den Gemeinden Wächtersbach, Bad Orb, Salmünster und Romstal Herr Lehrer Siegfried Wechsler aus Hamburg bestellt worden."     

      
      
Aus dem jüdischen Gemeindeleben 
Ferienkolonie der Israelitischen Volksschule Frankfurt am Main in Wahlert bei Romsthal  (1929)  

Romsthal Israelit 22081929.jpg (107729 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 22. August 1929:    
Artikel noch nicht ausgeschrieben; bei Interesse bitte Textabbildungen anklicken.  
Romsthal Israelit 22081929a.jpg (197665 Byte)      
Romsthal Israelit 22081929b.jpg (213585 Byte)   

       
       
Berichte zu einzelnen Personen aus der Gemeinde      
Zum Tod von Rabbi Elias Grünstein (1890, 36 Jahre lang Vorsteher der Gemeinde Romsthal-Eckardroth)         

Schluechtern Israelit 20031890.jpg (87350 Byte)Bericht in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 20. März 1890: "Schlüchtern, 14. März (1890). Am 4. diesen Monats wurden die sterblichen Reste eines ehrwürdigen Mitgliedes unserer Gemeinde zu Grabe getragen. Rabbi Elias Grünstein, der erst vor 3 Jahren mit seinem Schwiegersohn aus Romsthal hierher übersiedelte, war in seiner Jugend 16 Jahre lang Lehrer in Romsthal und ist später zum Geschäftstande übergetreten. 36 Jahre lang war er Vorsteher der Gemeinde Romsthal-Eckardroth und widmete sich unter allen Verhältnissen dem Torastudium bis in sein hohes Alter von 82 Jahren So lange es seine Kräfte erlaubten, war er ein eifriger Förderer der Armen des Landes Israel und stets bestrebt zu Tora und Gottesdienst anzueifern. Rührend war es anzusehen, wie der alte Mann, dem das Augenlicht nur noch mangelhaft zu Gebote stand, stets einer der frühesten Andächtigen in unserer Synagog3e war. Sein Bestreben war es stets, auch seine Kinder und Enkel nach den Vorschriften des heiligen Religionsgesetzes zu erziehen, und zeigte sich die allgemeine Verehrung des Verlebten in der zahlreichen Beteiligung bei dem Leichenbegängnis aus der Nähe und Ferne. Möge das Beispiel des anspruchslosen, wahrhaft frommen Mannes aneifernd auch nach seinem Hinscheiden wirken. Seine Seele sei eingebunden in den Bund des Lebens.   M.S."

   
   
Anzeigen jüdischer Gewerbebetriebe und Privatpersonen  
Anzeige des Spezerei- und gemischten Warengeschäftes Hermann Weißbecker (1875)  

Romsthal Israelit 27101875.jpg (37412 Byte) Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 27. Oktober 1875: "Für mein Spezerei- und gemischtes Warengeschäft suche zum sofortigen Eintritt einen braven, wohlerzogenen Jungen von ordentlichen Eltern als Lehrling. 
Sabbat- und Feiertage streng geschlossen. Hermann Weißbecker. Romsthal bei Salmünster, Provinz Hessen."

   
Anzeige von Leo Kösterich (1907)    

Anzeige im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 15. Februar 1907: "Tüchtiger, junger Schneider 
für dauernd und sofort gesucht. Samstag und Feiertag geschlossen. 
Leo Kösterich, Romsthal.
"    

 
Anzeige von J. Wolf, Romsthal zum Laubhüttenfest (Sukkot) (1928)
  

Anzeige in der Zeitschrift "Der Israellit" vom 6. September 1928: "Wer reist über Sukkoth zur Erholung
dem ist Gelegenheit geboten, in streng religiösem Hause mit Sukkoh in kleiner jüdischer Gemeinde Unterkunft zu finden. Ia Verpflegung und hübsche Wohnung in prachtvoller Gegend. 
Anfragen an H. Wolf. Romsthal bei Salmünster."

     
     
  
   
Zur Geschichte der Synagoge      
     
Eine Synagoge (Betraum) der jüdischen Gemeinde Romsthal-Eckardroth mit etwa 50 Sitzplätzen befand sich in einem kleinen Gebäude in Eckardroth; das Haus wurde 1936 verkauft.  Es handelte sich um ein kleines Gebäude neben dem jüdischen Friedhof. Vermutlich wurde das Gebäude bereits in den 1920er-Jahren verkauft, nachdem in Eckardroth selbst keine jüdischen Personen mehr lebten. Vor oder zu Beginn des Zweiten Weltkrieges wurde das Gebäude abgebrochen.   
        
        
Adresse/Standort der SynagogeBeim jüdischen Friedhof  
       
       
Fotos

Fotos / Darstellungen sind nicht vorhanden; über Hinweise freut sich der 
Webmaster von "Alemannia Judaica"; Adresse siehe Eingangsseite
    

       

   
Links und Literatur

Links:

Website der Stadt Bad Soden - Salmünster  
Zur Seite über den jüdischen Friedhof in Eckardroth (interner Link)   
Webportal HS 010.jpg (66495 Byte)Webportal "Vor dem Holocaust" - Fotos zum jüdischen Alltagsleben in Hessen mit Fotos zur jüdischen Geschichte in Romsthal  

Quellen:  

Hinweis auf online einsehbare Familienregister der jüdischen Gemeinde Eckardroth 
In der Website des Hessischen Hauptstaatsarchivs (innerhalb Arcinsys Hessen) sind die erhaltenen Familienregister aus hessischen jüdischen Gemeinden einsehbar: 
Link zur Übersicht (nach Ortsalphabet) https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/llist?nodeid=g186590&page=1&reload=true&sorting=41              
Zu Eckardroth sind vorhanden (auf der jeweiligen Unterseite zur Einsichtnahme weiter über "Digitalisate anzeigen"):    
HHStAW 365,136  Verzeichnis der jüdischen Söhne in der Synagogengemeinde in Eckardroth mit Angabe von Geburtsdatum und Beruf  1808 - 1823; darin auch Birstein, Fischborn, Helfersdorf, Hellstein, Ober-Reichenbach, Unterreichenbach, Untersotzbach     https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v289745       
HHStAW 365,137  Verzeichnis der jüdischen Söhne in der Synagogengemeinde in Eckardroth mit Angabe von Geburtsdatum und Beruf  1808 - 1834; darin auch Romsthal, Salmünster, Ulmbach 
  https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v2379127           
HHStAW 365,142  Sterberegister der Juden von Eckardroth  1826 - 1845; darin auch Romsthal, Salmünster, Ulmbach   https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v2379127               
HHStAW 365,138  Geburtsregister der Juden von Eckardroth  1828 - 1834; darin auch Romsthal, Salmünster, Ulmbach   https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v2924713       
HHStAW 365,140  Trauregister der Juden von Eckardroth  1833 - 1863; darin auch Romsthal, Salmünster, Ulmbach https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v4971244   
HHStAW 365,733  Sterberegister der Juden von Eckardroth  1845 - 1888; darin auch Romsthal  https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v2083510        
HHStAW 365,732  Geburtsregister der Juden von Eckardroth  1845 - 1894; darin auch Romsthal  https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v1245103      
HHStAW 365,139  Geburtsregister der Juden von Eckardroth  1850 - 1875; darin auch Romsthal  https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v4101079      
HHStAW 365,143  Sterberegister der Juden von Eckardroth  1850 - 1892; darin auch Romsthal, Salmünster, Ulmbach  https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v3553149     
HHStAW 365,141  Trauregister der Juden von Eckardroth  1864 - 1884; darin auch Romsthal https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v1675001         
   
Hinweis auf online einsehbare Familienregister der Juden von Wahlert  
Vorbemerkung wie oben              
Zu Wahlert sind vorhanden (auf der jeweiligen Unterseite zur Einsichtnahme weiter über "Digitalisate anzeigen"):    
HHStAW 365,879   Geburtsregister der Juden von Wahlert   1853 - 1867   https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v2719791    
HHStAW 365,880   Sterberegister der Juden von Wahlert   1854- 1871   https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v5493932      

Literatur:  

Paul Arnsberg: Die jüdischen Gemeinden in Hessen. Anfang - Untergang - Neubeginn. 1971. Bd. 2 S. 231-232 (Romsthal/Eckardroth).
Studienkreis Deutscher Widerstand (Hg.): Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933-1945. Hessen I Regierungsbezirk Darmstadt. 1995 S. 200.
Pinkas Hakehillot: Encyclopedia of Jewish Communities from their foundation till after the Holocaust. Germany Volume III: Hesse -  Hesse-Nassau - Frankfurt. Hg. von Yad Vashem 1992 (hebräisch) S. 579-580.
Georg-Wilhelm Hanna: Geschichte der Juden in Bad Soden-Salmünster. Erstveröffentlichung in: Bergwinkel-Bote 40 1989 S. 39-47. Online zugänglich.  (von hier auch die Abbildung des Stempels der jüdischen Gemeinde oben).

   
    


 

Article from "The Encyclopedia of Jewish life Before and During the Holocaust". 
First published in 2001 by NEW YORK UNIVERSITY PRESS; Copyright © 2001 by Yad Vashem Jerusalem, Israel.

Romsthal-Eckardroth (now part of Bad Soden-Salmuenster) Hesse-Nassau. With a membership drawn from two adjoining villages, the community had a synagogue in Eckardroth and a combined population of 162 in 1861. Most of the 24 Jews who remained in 1933 left before Worldwar II.  
    
     

                   
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Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 18. Mai 2016