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in Stadtlengsfeld
Stadtlengsfeld (Wartburgkreis)
Texte/Berichte zur jüdischen Geschichte der Stadt
Die nachstehend wiedergegebenen Texte mit
Beiträgen zur jüdischen Geschichte in Stadtlengsfeld wurden in jüdischen Periodika
gefunden.
Bei Gelegenheit werden weitere Texte eingestellt.
Hinweis: es konnte bislang nur ein Teil der Texte
abgeschrieben werden; zum Lesen bitte Textabbildungen anklicken.
Übersicht:
Aus der Geschichte des
Landrabbinates
Rabbiner
Dr. Mendel Heß ist Herausgeber der Zeitschrift "Der Israelit des 19.
Jahrhunderts (1840)
Titelblatt
der Zeitschrift "Der Israelit des neunzehnten Jahrhunderts":
"Ein Wochenblatt für die Kenntniß des israelitischen Lebens,
besonders in religiös-kirchlicher Beziehung.
Herausgegeben von Dr. M. Heß, Land-Rabbinen zu Stadtlengsfeld, im
Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach.
Nr. 1 Sonntag, den 4. Oktober 1840 II. Jahrgang.
Motto: Entschieden, freisinnig, mutvoll und wahr...." |
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Titelblatt
der Zeitschrift "Der Israelit des neunzehnten Jahrhunderts" vom
6. Dezember 1840. |
Rabbiner Dr.
Mendel Heß möchte ein Erziehungsinstitut
eröffnen (1841)
Anzeige
in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 3. Januar 1841: "Avertissement.
Mit dem 1. Mai 1841 wird der Unterzeichnete ein Institut eröffnen, das
die höhere Bildung des künftigen Kaufmannes, des Künstlers und
überhaupt aller derer, welche dereinst in einen solchen Beruf, der keine
eigentlichen Universitätsstudien erfordert, treten wollen, zum Zwecke
hat.
Die Unterrichtsgegenstände werden daher sein: Religion und Erklärung der
Bibel, die neueren Sprachen, kaufmännische Buchhandlung, Arithmetik,
Geometrie, Statistik, Naturwissenschaften, Technologie, Zeichnen und
Musik, sowie für diejenigen, welche sich dem Universitäts-Studium widmen
wollen, griechische und lateinische Sprache, wo weit, dass sie später in
die ersten Klassen eines Gymnasiums eintreten können. Die auswärtigen
Zöglinge erhalten zugleich Kost, Logis und Wäsche, und zahlen hierfür,
wie für den sämtlichen Unterricht, (mit Ausnahme der Musik) im Ganzen
nur 200 Reichstaler preuß. Cour. jährlich, in viertel-jährigen
Raten.
Ihrer Erziehung, wie ihrer Bildung, wird die möglichste Sorgfalt gewidmet
werden, und um diesen Zweck vollständig zu erreichen, und die Zöglinge
schon nach wenigen Jahren für ihren künftigen Beruf zu befähigen,
werden einige tüchtige und erprobte Lehrer der Anstalt vorstehen,
während diese selbst nur auf eine verhältnismäßig geringe Anzahl von
Schülern beschränkt bleiben soll.
Das Haus (ein früheres adeliges Schloss), in welchem der Unterzeichnete
wohnt, bietet die nötigen Räumlichkeiten auf das Bequemste und
Anständigste dar, und die erforderlichen literarischen Hilfsmittel
können jederzeit billig und prompt von den benachbarten Städten Eisenach
und Meiningen bezogen werden.
Alle diejenigen Eltern, welche ihre Kinder dieser Anstalt anvertrauen
wollen, werden daher ersucht, die desfallsigen Anmeldungen (auf welche die
näheren Bedingungen noch mitgeteilt werden) baldmöglichst und
spätestens vor dem ersten März 1841 zu bewirken, da sie später nicht
auf die Annahme derselben rechnen können.
Stadt-Lengsfeld (im Großherzogtum Weimar).
Dr. M. Heß. Großherzlicher Weimarscher Land-Rabbiner". |
Schwierigkeiten
mit Rabbiner Dr. Mendel Heß (1846)
Artikel
in der Zeitschrift "Der treue Zionswächter"
vom 20. Oktober 1846: "Weimar.
St. Lengsfeld, den 9. Oktober (1846). Ich kann nicht umhin, Ihnen,
w. H. R., gegenwärtig meinen Dank für den unaussprechlichen Genuss
auszudrücken, den Sie durch Ihre Zeitung, 'der treue Zions-Wächter'
bereiten. Mit wahrer Sehnsucht sehe ich jedes Mal Ihrem geschätzten
Blatte entgegen, und noch größer wird mir diese Freude dadurch, dass
unser bekannter Rabbiner, Dr. H. (sc. Heß) nur zu oft schon sein Bedauern
ausdrückt, wie der Zions-Wächter sehr viel schade. Ich erspare daher
keinen Fleiß, um dieses geschätzte Blatt so viel als möglich hier zu
verbreiten, und bezweifle nicht, dass es auch für unser wahres Judentum
nur heilbringend ist.
Ihnen durch die Tat zu beweisen, wie sehr ich von dem Nutzen dieser
Blätter durchdrungen, übersende ich Ihnen hierbei für die Armen im
Land Israel beifolgende kleine Beisteuer, um deren Besorgung ich Sie
höflichst bitte. Möchte dieses Scherflein neben den vielen größeren
auch seinen Segen bringen.
Von unserem Rabbinen übrigens kann ich Ihnen nichts Bezeichnenderes
mitteilen, als dass das 'Verlegen' seine Haupt-Leidenschaft ist. Er hat
verlegt, laut Protokolle, den Schabbat auf weiter hinaus; ferner
hat er verlegt seinen Wohnsitz von seiner Gemeinde nach Eisenach, wo
bekanntlich keine Juden wohnen, endlich seine Neujahrs-Predigten
von Lengsfeld nach der Leipziger Messe, wo er selbige bereits 3 Jahre
nacheinander feilbietet. Ich könnte Ihnen noch Mehreres über 'Verlegen'
mitteilen, doch mag das Gesagte für diesmal genügen." |
Zum
Tod von Landrabbiner Dr. Mendel Heß (1871)
Artikel
in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 24. Oktober
1871: "Eisenach, 1. Oktober (1871). Am 21. September verstarb
der seit vielen Jahren hier wohnhafte großherzoglich weimarische
Landrabbiner, Herr Dr. M. Heß, der sein Amt über 43 Jahre
bekleidet. Er war 1807 geboren, erreichte also ein Alter von 64 Jahren.
Bekanntlich gehörte er der äußersten Reformpartei an, in welchem Sinne
er auch eine Zeit lang eine Zeitschrift herausgab. Außerdem sind von ihm
Predigten veröffentlicht worden. Längere Zeit hindurch war er die
Zuflucht für Brautpaare gemischter Konfession. Viele Jahre leidend, hielt
er sich während des letzten Stadiums seines Lebens von der
Öffentlichkeit zurückgezogen." |
Auszeichnung für Landrabbiner Dr.
Theodor Kroner
auf Grund seiner Verdienste um die Stadt (1877)
Artikel
in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 12. September 1877: "Aus Thüringen. Wenn man von
dem, an der Werrabahn gelegenen Badeorte Salzungen aus seine Schritte
südwestlich nach dem Rhöngebirge zuwendet, erreicht man, die sich auf
Umwegen dahinschlängelnde Landstraße vermeidend, auf schönem schattigen
Waldpfade das an der Vorderrhön in romantischer, aber nicht sehr
fruchtbarer Gegend gelegene Städtchen Stadtlengsfeld, zum Großherzoglich
Weimar'schen Oberlande gehörig, welche letztere Bezeichnung bei den
übrigen Bewohnern des Großherzogtums Weimar einen etwas sibirischen
Beigeschmack hat. Indessen ist der Temperaturunterschied nicht so arg und
es lässt sich ganz gemächlich alldort leben. Auch haben sich schon vor
uralten Zeiten in Stadtlengsfeld viele Israeliten angesiedelt, welche bald
zu einer sehr ansehnlichen Gemeinde anwuchsen, die sich aber in neuerer
Zeit durch Wegzug wieder bis auf etwa 60 Familien vermindert hat. In
früheren Zeiten wurde dort viel 'gelernt', was auch in neuerer Zeit
daselbst wieder sehr in Aufnahme gekommen ist. In diesem Städtchen zeigte
sich im Laufe dieses Sommers ein eigenartiges Schauspiel. Es wurde alldort
ein Volksfest gefeiert und von den Stadtbewohnern waren so ziemlich alle
auf dem Festplatze vorhanden. Auch die Spitzen der Stadt und der dort
befindlichen Behörden waren anwesend. Nur der Landrabbiner fehlte; denn
es war in der Tischa-beAw-Woche (9. Aw), in welcher derselbe sich
von dergleichen Vergnügen fern zu halten für geboten erachtete. Da
betrat der Bürgermeister plötzlich eine Art Tribüne und verlas unter
allgemeinem Aufhorchen ein Schreiben Ihrer Königlichen Hoheit der
Großherzogin von Weimar. Er hatte kaum geendet, als ungeheurer Jubel die
Luft erfüllte, dessen erstem Ausbruche der allgemeine Ruf folgte: 'Der
Landrabbiner soll herbei!'. Wirklich wurde eine Deputation an denselben
entsandt, und er musste dem Volkswillen nachgeben und erscheinen. Kaum
erschienen und von einer freudig bewegten Schar umringt, hieß es:
'Sprechen!' Auch diesem wurde nachgegeben und der Landrabbiner hielt eine
Ansprache. Nachdem dieses geschehen war, erschien eine Deputation eines Damenkomitees
und überreichte ihm einen prachtvollen Blumenstrauß. Außerdem wurde er
noch bekränzt und mit Blumen überschüttet. Was war aber den Leutchen
nur angekommen, das zu solchem Gebaren sie trieb? Die Sache hat folgenden
Zusammenhang: Stadtlengsfeld erfreut sich keines besonderen Wohlstandes.
Der größte Teil des zur Stadt gehörigen, ohnedies nicht sehr
fruchtbaren Ackerbodens ist im Besitze zweier Rittergüter, sodass die
Bürger nur sehr geringen Feldbau betreiben können. Der von dortigen
Israeliten entwickelte Fabrikbetrieb und der durch diesen und das
Amtsgericht vermittelte Verkehr der Landbewohner bilden die
Hauptnahrungsquelle der Bewohner der Stadt. Durch den Wegzug einiger
israelitischer Fabrikanten hat diese Ernährungsquelle einigen Schaden
gelitten. Durch die geplante neue Gerichtsorganisation sollte auch das
Amtsgericht in Wegfall kommen, ohne dass irgendeine Ersatzbehörde an
dessen Stelle treten sollte. Das erregte Besorgnisse schwerwiegender Art.
Es wurden Vorstellungen und Deputationen, unter Letztern auch einmal der
Land-Rabbiner nach Weimar gesendet; aber ohne allen Erfolg. In der Stadt
besteht seit Jahren schon unter der Protektion der Großherzogin ein
'Verein zur Beförderung des Wohlstandes' usw. Nachdem alle
eingeschlagenen Wege nciht zum Ziele geführt hatten, machte der
Landrabbiner, Herr Dr. Kroner, der außer seiner vielseitigen geistlichen
Tätigkeit sich sich auch in sehr hervorragender Weise in gemeinnützigen
Angelegenheiten rührig zeigt, den Vorschlag, man sollte sich in der
fraglichen Angelegenheit seitens des Vereins an die Großherzogin wenden.
Der Vorschlag fand Beifall, und Herr Dr. Kroner wurde mit der Abfassung
des betreffenden Bittgesuches beauftragt. Fünf oder sechs Tage nach
stattgefundener Absendung desselben schon wurde dem Bürgermeister seitens
der Großherzogin die Mitteilung gemacht, dass nach Allerhöchstem
Entschlusse das neu zu errichtende Justizamt seinen Sitz in Stadtlengsfeld
haben werde. Der Bürgermeister war bereits einige Tage im Besitze des
Allerhöchsten Schreibens, hatte dasselbe aber verheimlicht, um bei dem
stattfindenden Feste die Bürgerschaft mit dieser erfreulichen Nachricht
zu überraschen. So geschah es. Nach dem ersten Freudenausbruche war es
dem Volksgefühlte Bedürfnis, dem Urheber dieser glücklichen Wendung
dankbare Anerkennung darzubringen. Daher diese öffentliche Auszeichnung
des Herrn Dr. Kroner, welcher sich des Morgens noch ein musikalisches
Ständchen sämtlicher in der Stadt bestehender Vereine anreihte. Der aus
diesem Vorgang resultierende Beweissatz, wenn es eines solchen etwa noch
bedarf, ist, dass man ein sehr orthodoxer Rabbiner sein und doch für
gemeinnützige, Bürgerwohlfahrt fördernde Angelegenheiten ein warmes
Herz haben, oder, um Alles in Allem zu sagen, ein guter Patriot sein
kann!" |
Auf
die Stelle des Landrabbiners wurde Rabbiner Dr. Moses Salzer gewählt (1883)
Anmerkung: Dr. Moses Salzer (geb. 1841 in Ermershausen, gest. 1902): war Sohn
des Lehrers Jakob Salzer; studierte seit 1863 in Würzburg und Berlin, wurde in
Halle promoviert; 1870 bis 1883 Distriktsrabbiner in Schnaittach, seit 1883
Landesrabbiner in Stadtlengsfeld.
Artikel
in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 8. Mai 1883:
"Bonn, 27. April (1883). Man schreibt aus Weimar vom
21. April: Im Weimarischen ist die Stelle eines Landrabbiners, die den
Charakter eines Staatsamtes hat, seit zwei Monaten unbesetzt; das
Präsentationsrecht zu dieser Stelle steht den jüdischen
Religionsgemeinden zu und haben dieselben durch ihre Vorstände heute den
bayerischen Distriktsrabbiner Dr. Salzer einstimmig
gewählt." |
Zum Tod von Landrabbiner Dr. Moses Salzer
(1902)
Artikel
in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 3. März 1902: "Stadtlengsfeld, In der Nacht vom Freitag
zum Schabbat Paraschat Tezaweh (Schabbat mit der Toralesung Tezaweh,
d.i. 2. Mose 27,20 - 30,10; das war am 22. Februar 1902) verschied
plötzlich in Folge Herzschlages der Großherzogliche Sächsische
Landrabbiner Dr. Moses Salzer im begonnenen 61. Lebensjahre, nach fast neunzehnjähriger
Wirksamkeit im Großherzogtum Sachsen Weimar (hebräisch und deutlich aus
2. Mose 33:): 'Und als das Volk diese schlimme Kunde hörte, da
hüllten sie sich in Trauer und keiner legte seinen Schmuck an.' Wie
hoch angesehen der Verstorbene bei Hoch und Niedrig, Juden und Christen,
dem ihm unterstellten Vorständen und Lehrern, sowie seiner vorgesetzten
Behörde gewesen, hat die ungemein zahlreiche Beteiligung bei seiner
Montag, den 24. Februar dieses Jahres, erfolgten Bestattung erweisen.
Außer dem Gemeinderat und Schulvorstande und sämtlichen städtischen
Beamten, waren von auswärts erschienen der Großherzogliche Geheime
Regierungsrat Bezirksdirektor Schmith, sowie Herr Schulrat Kögler.
Sämtlich israelitischen Lehrer und Vorsteher des Landes, sowie mancher
Bekannte aus der Nachbarschaft war im Leichengefolge zu erblicken. Unsere
Stadt hat wohl seit vielen Jahrzehnten ein solch zahlreiches
Leichenbegängnis nicht gesehen.
Am Grab hielt, nach dem Vortrage der Liturgie durch Lehrer Röthler
- Gotha, der benachbarte Herzogliche
Landrabbiner Dr. Fränkel - Meiningen die Gedächtnisrede. In beredten
Worten verglich der gewandte Redner den Entschlafenen mit dem
Hohenpriester Aaron, insbesondere betonend, dass derselbe es verstanden,
während seiner Amtstätigkeit den Frieden innerhalb der Gemeinde im
volslten Sinne des Wortes zu pflegen und zu erhalten.
Tief ergriffen rief alsdann Lehrer Baumgart - Stadtlengsfeld
dem ihm so plötzlich entrissenen Lehrer und Freunde herzliche Worte des
Abschiedes und des Dankes noch namens seiner Gemeinde und der jüdischen
Vereine des Ortes. Derselbe verglich den Heimgegangenen mit unserem
großen Lehrer Moscheh, rühmte seine hohe Bescheidenheit und dass er
stets die Menschen nach ihrer günstigsten Seite zu beurteilen
pflegte.
Als dritter Redner schilderte Lehrer Meyer - Eisenach
den Entschlafenen als einen wahren Lehrerfreunde, dankte ihm auch Namens
des Vereins israelitischer Lehrer Mitteldeutschlands für seine
mehrjährige Tätigkeit als Vorsitzender desselben.
Mit dem Vortrage der üblichen Gebete endigte der ergreifende Akt und die
Strahlen der Sonne beschienen den frischen Grabeshügel eines treuen
Seelsorgers in Israel. Das Andenken des Gerechten sei zum Segen.
Bgrt (= Lehrer Baumgart)." |
Einführung von Landrabbiner Dr.
Joseph Wiesen
(1902)
Artikel
in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 14. November
1902: "Eisenach, 1. November (1902). Die Einführung des neuen
Landrabbiners unseres Großherzogtums fand am 14. vorigen Monats in
feierlicher Weise in Stadtlengsfeld statt. Die würdige Feier, zu der die
verschiedenen Staats- und städtischen Beamten sowie die
Gemeindevertretungen und Lehrer aus allen Kultusgemeinden eingeladen und
erschienen waren, machte auf alle Anwesenden einen tiefen Eindruck. Unter
Führung des großherzoglichen Bezirksdirektors Herrn Geheimen
Regierungsrat Schmidt aus Dermbach und des Kultusvorstehers Herrn Jakob
Huhn aus Stadtlengsfeld bewegte sich der Zug von der Wohnung des Herrn
Landrabbiners Dr. J. Wiesen in die festlich geschmückte Synagoge, wo der
festliche Akt vollzogen wurde. - Nach vorausgegangenem Minchagebet hielt
Herr Dr. Wiesen eine treffliche Antrittspredigt. Er entwickelte in zu
Herzen gehender Rede sein Programm und legte zum Schlusse das Gelöbnis
ab, sein Amt nciht nur als eine Würde, sondern auch als einen Dienst
aufzufassen, dem er alle seine Kräfte widmen wolle. - Nun ergriff der
Herr Bezirksdirektor das Wort, um unter Vorlesung der Bestellungsurkunde
Herrn Dr. Wiesen in sein neues Amt einzuführen. Besonders anerkennende
und ehrende Worte widmete der Herr Bezirksdirektor dem verewigten
Landrabbiner Dr. Salzer, den er als einen Mann von seltener Herzensgüte,
von reinem und makellosem Charakter in mehr denn 20-jähriger gemeinsamer
Arbeit schätzen und lieben gelernt habe. Nachdem Herr Landrabbiner Dr.
Wiesen den Segen für das Fürstenhaus, für Kaiser und Reich gesprochen
hatte, schloss die Feier mit dem Gesange: Lobe den Herren. - Im Anschluss
an obigen Bericht referiere ich gleichzeitig über die am Freitag, den 31.
Oktober und Sonnabend, den 1. November stattgehabte Feier in der
Gemeinde Eisenach. Am Freitag, nach vollzogenem Minchagebet, wurde der
Herr Landrabbiner von dem Vorsteher der hiesigen Gemeinde, Herrn Leopold
Kuh, und den Deputierten vom Sitzungszimmer aus nach seinem Platze in der
Synagoge geleitet. Der Synagogenchor begrüßte den Herrn Landrabbiner mit
dem 'Boruch habo'. Alsdann ergriff Herr Leopold Kuh das Wort, um als
erster Vorsteher namens der Gemeinde Herrn Dr. Wiesen als neuen
Landrabbiner herzlich zu begrüßen. Dr. Wiesen dankte in bewegten Worten
für die ihm erwiesenen Aufmerksamkeiten und Ehrungen. In besonders
herzlicher Weise betonte der Redner, dass er mit vollem Herzen den
Gemeinden entgegenkomme; dass er Vertrauen und Liebe mitbringe und solches
auch wieder zu finden hoffe. - Der Abendgottesdienst gestaltete sich unter
Mitwirkung des Synagogenchores besonders feierlich. Am Sabbath hielt dann
der Herr Landrabbiner seine Antrittspredigt, die nach Form und Inhalt
vorzüglich war und tiefen Eindruck bei allen Zuhörern machte. Der
neuernannte Landrabbiner hat sich im Fluge die Herzen der Israeliten im
Großherzogtum erobert. Man sieht in ihm den wahren und berufenen
Nachfolger des unvergesslichen Landrabbiners Dr. Salzer, einen echten Schüler
Ahrons, der den Frieden liebt und ein treuer, friedlicher Seelenhirte
allen Gemeinden des Großherzogtums sein
wird." |
Aus der
Geschichte der jüdischen Lehrer und der Schule
Ein neues israelitisches Schulhaus wird eingeweiht
(1840)
Artikel
in der Zeitschrift "Der Israelit des 19. Jahrhunderts"
vom 29. November 1840: "Geschichte des Tages. Die Geschichte
des Tages eröffnet heute der Wohnort des Herausgebers, das kleine
Städtchen Lengsfeld. Aber auch das Kleine wird groß, nimmt einen
Platz in der Geschichte der Menschheit ein, wenn Großes und Menschliches
dort gefördert wird, wenn es mitarbeitet zur Weiterführung der
Geschichte, zur Veredlung und Heiligung des Menschengeschlechtes. Das ist
auch in dem kleinen Lengsfeld durch den Aufbau eines neuen israelitischen
Schulhauses geschehen. Zwar ein Schulhaus an und für sich, wenn
vielleicht auch mehr nützend, als ein Schloss und ein Theater, kann darum
doch nicht eine Stelle in einem öffentlichen Blatte finden. Schulhäuser
werden tagtäglich gebaut; Schulhäuser gibt es fast in allen Dörfern und
Flecken, und wenn die öffentlichen Blätter immer erzählen wollten, wann
und wo ein solches gebaut worden ist, so würden sie kaum einen Platz für
die Weltereignisse übrig behalten. Aber, meine verehrlichen Leser! mit
dem Schulhause in Lengsfeld ist es doch was Anderes. Rühmt euch immer ihr
Großstädter der prachtvollen Stätten, welche ihr in der neuesten Zeit
dem Gottesdienste und dem Unterrichte der Jugend erbaut habt; der Schulbau
in dem kleinen Lengsfeld, dieser reiche und schöne Bau in dem sonst weder
reichen, noch schönen Städtchen, überstrahlt weit euren Ruhm, zeugt,
dass unsere größte und |
heiligste
Angelegenheit, dass die Fürsorge für die Erziehung und Bildung unserer
Jugend, unendlich weit fortgeschritten ist, so weit fortgeschritten ist,
dass selbst die nicht bemittelte Gemeinde einer kleinen Stadt ihr große,
rühmliche Opfer gebracht hat. Das ist es, was jenen Bau wichtig macht,
was seine am 15. Oktober stattgefundene Einweihung zu einem
geschichtlichen Ereignis erhebt.
Nicht minder zieht aber auch die Teilnahme, welche die ganze christliche
Bevölkerung des Ortes dieser Feier bewies, die Aufmerksamkeit jedes
Menschenfreundes auf sich; denn diese Teilnahme beweiset, dass das, was
die deutschen Regierungen, was namentlich die großherzogliche Weimarsche
(Anm.: Der Großherzog gab selbst eine bedeutende Unterstützung zum Bau
des Schulhauses) für die Bildung der israelitischen Untertanen getan,
auch Anklang im deutschen Volke gefunden, dass das Volk es fühlt, wie die
Hebung des bisher so sehr vernachlässigten israelitischen Erziehungswesens,
seine Sache, Sache der nur durch Bildung aller ihrer Glieder glücklichen
Menschheit sei. Dem Zuge schlossen sich darum nicht nur die sämtlichen Honoratioren
der Stadt, sondern auch eine große Volksmenge an. An dem neuen Gebäude
angelangt, ertönte unter Begleitung der Musik ein feierlicher
Choralgesang; nach welchem der Beamte des Ortes, als dirigierendes
Mitglied der Aufsicht über das israelitische Kirchen und Schulwesen,
vortrat und eine Rede hielt, wie sie würdig war des hellen Geistes der
Zeit, würdig der Stellung, die ihm als Beamte eines, auch von Israeliten
bedeutend bevölkerten Bezirkes anvertraut ist. 'Und so steht nun' (so
schloss der Redner) 'der Neubau da, freundlich und gelungen nach den
gegebenen Vorschriften, und entsprechend den billigen Anforderungen,
welche man an ein tüchtiges Schullokal machen kann, für Jahrhunderte
eine bleibende Stätte und eine stille Wohnung des Unterrichts und der
Erkenntnis für Herz und Geist. - Ja ich begrüße seine Schwelle mit
wahrhafter Freude und bin überzeugt, dass die bedeutenden Opfer, welche
es der Gemeinde und ihren Gliedern kostet, auch mit Freude getragen
werden, da ja alle die Hoffnungen, welche die Eltern in der Gemeinde auf
ihre heranwachsenden Kinder, die ganze Bürgerschaft auf ihre zukünftigen
Genossen, ja der Staat auf seine künftigen Untertanen setzt, in diesem
Hause die Mittel zur Verwirklichung finden. Somit übergebe ich denn den
Schlüssel zum Baue dem achtbaren Vorstande und durch ihn der Gemeinde,
unter der Ermahnung, dass, wie Sie bisher für alle Schulzwecke mit
Bereitwilligkeit tätig waren, Sie nun durch Vollendung des Werkes einen
neuen Antrieb finden werden, den Pflichten der Gemeinde gegen die Schule
stets zu genügen, und ihr in aller Weise das zu gewähren, was sie zu
ihrem Fortbestande bedarf, wie ich selbst mit meinem Herrn Kollegen immer
mit Liebe und Beständigkeit den Schutz ihr angedeihen lassen werde,
welcher uns von dem Staate anvertraut ist, und mit dem innigen Wunsche,
dass alle Ihre eifrigen Bestrebungen zum Besten der Schule reife Früchte
für die Gegenwart und Zukunft tragen mögen. dazu helfe der Allvater
droben, den ich darum bitte, und unter dessen Schutz wir nun zum erstenmal
dieses Haus betreten, um es feierlich seiner Bestimmung zu übergeben.'
Nach diesen Worten, die als der Ausdruck der edleren Richtung der Zeit es
wohl |
verdienen,
in diesem ihrem Organe aufbewahrt zu werden, begab sich die Versammlung in
das Innere des Schulhauses, wo der Herausgeber dieser Blätter die
Weihrede hielt, nach deren Beendigung die Feier mit dem vom christlichen
und jüdischen Chore gemeinschaftlich vorgetragenen Hallelujah des
Hamburger Tempels geschlossen ward.
Mittags vereinigten sich die Honoratioren, sowie viele israelitische und
christliche Einwohner der Stadt, zu einem Festmahle, bei welchem
Herzlichkeit und Frohsinn alle Teilnehmer beseelte. Den ersten Toast
brachte der Superintendent und Kirchenrat Dr. Schreiber auf die
Staatsregierung aus, welche, ohne die wesentlichen Grundsätze der
israelitischen Religion zu verletzen, mit so rühmlichem Eifer für die
Hebung des israelitischen Gottesdienstes und Schulwesens Sorge trage.
Dieses gab dem Herausgeber Veranlassung in einem zweiten Toaste auf die
Verdienste des Dr. Schreiber aufmerksam zu machen, dessen Wirken als
Mitglieder der vorhinnigen israelitischen Kultuskommission die
Forschritte, welche die Israeliten des Großherzogtums in ihrer
gottesdienstlichen Einrichtung, wie in ihrem Schulwesen gemacht,
hauptsächlich zuzuschreiben sind. Sprach der Herausgeber, wie dieses
schon der Beamte in seiner Rede getan, hierdurch die tief gefühlten Dank
der israelitischen Gemeinde gegen den würdigen Geistlichen aus, so darf
er zugleich die öffentliche Erwähnung hievon als einen Tribut ansehen,
welchen das ganze höherstrebende Israel, ja jeder Freund des
Fortschrittes und der Humanität dem hochverdienten Geistlichen, dessen
Wirksamkeit auf diese Weise sich weit über seine eigenen Gemeinden
erstrecket, bringt. Zu gleichem Danke werden sich alle Gutgesinnten dem
Beamten des Ortes verpflichtet fühlen, dem dieses fröhliche Zusammensein
von Christen und Israeliten Veranlassung gab, auf das fernere friedliche
und wohlwollende Vernehmen beider Konfessionen einen Trinkspruch auszubringen.
Erst spät ging die Versammlung auseinander und nicht nur sie, sondern die
ganze Bevölkerung der Stadt erhoben sich zu der schönen Hoffnung, dass
die Feier des Tages, dass die laute und allgemeine Freude über die
endliche Vollbringung eines dem Heile der Jugendgewidmeten Gebäudes noch
lange, lange, reichen Segen zurücklassen werde." |
Zur Vereinigung der christlichen und jüdischen Schulen zu
einer Bürgerschule (1850)
Artikel
in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums"
vom 28. Oktober 1850: |
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Artikel
in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums"
vom 25. November 1850: |
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Über die Simultanschule in Stadtlengsfeld
(1877)
Artikel
in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 2. Mai 1877: |
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Zum Tod von Religionslehrer Jacob Salzer
(1894)
Artikel
in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 31. Dezember 1894: |
Lehrer Willi Katz tritt in den Ruhestand
(1926)
Artikel
in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 29. März 1926: |
Berichte aus
dem jüdischen Gemeinde- und Vereinsleben
Schwierigkeiten
im Blick auf Reformen in der Gemeinde
(1847)
Artikel
in der Zeitschrift "Der treue Zionswächter"
vom 19. Januar 1847: |
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Beitrag zum Thema "Kultusreform"
(1853)
Artikel
in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums"
vom 19. September 1853: |
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Beitrag zum Thema "Kultusreform"
- Fortsetzung (1853)
Artikel
in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums"
vom 10. Oktober 1853: |
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Beitrag zum Thema "Kultusreform"
- Fortsetzung und Schluss (1853)
Artikel
in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums"
vom 17. Oktober 1853: |
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Brandkatastrophe in Stadtlengsfeld
(1878)
Anzeige
in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 6. November 1878: |
Urteil gegen den Holzhauer Johann Trender auf Grund
seines Überfalls auf das Haus eines jüdischen Getreidehändlers in Gehaus
(1894)
Artikel
in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 6. August 1894: |
Kultusminister von Pawel besucht die jüdische
Gemeinde - Vorsteher Jakob Huhn I erhält die silberne Verdienstmedaille
(1898)
Artikel
in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 27. Juni 1898: |
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Artikel
in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums"
vom 8. Juli 1898: |
Berichte
zu einzelnen Personen aus der jüdischen Gemeinde
Zum Tod des Großherzoglichen Amtsphysikus und
Landgräflichen Philippsthälischen Hofrates Dr. Samuel Heß
(1838)
Artikel
in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums"
vom 10. März 1838: |
Kommerzienrat Rosenblatt wird als Landtagsabgeordneter
gewählt (1867)
Artikel
in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums"
vom 19. November 1867: |
Zum Tod des
Toraschreibers Loser Blüth
(1879)
Artikel
in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 8. Januar 1879: "Stadtlengsfeld,
im November (1879). Vor Kurzem starb hier ein alter, ehrwürdiger, einem
großen Teil des Leserkreises dieses Blattes wohl bekannter Mann, der
Toraschreiber R. Loser Blüth, im Alter von 81 Jahren. Es sei uns
gestattet, demselben einen kurzen Nachruf zu widmen. Da seine Eltern
frühzeitig gestorben waren, so musste er von seinem 6. bis 13. Jahre von
Fremden erzogen werden. Mit seinem 13. Jahre kam er in die Lehre zu dem
Sofer R. Moscheh Mai in Raboldshausen, Kreis Hersfeld. Schon als
Lehrling war er überall, wo er für seinen Lehrherrn arbeitete, sehr
beliebt und erwarb sich gute Zeugnisse. In seinem 21. Jahre kehrte er nach
seiner Vaterstadt Lengsfeld zurück, wo er bis zu seinem Ende seinen
Wohlsitz hatte. Er arbeitete unter den Rabbinen R. Isak Heß - seligen
Andenkens - Dr. M. Heß und dem jetzigen Landrabbinen Dr. Kroner. Aber
nicht nur bei diesen Rabbinen und in seinem Heimatlande, sondern auch in
einem großen Umkreise der Nachbarländer Hessen, Bayern und Thüringen
erwarb er sich durch seine Leistungen und sein angenehmes Wesen
Anerkennung und Beliebtheit. Er zeichnete sich aus durch Bescheidenheit,
Religiosität, Arbeitsamkeit, Genügsamkeit und Wohltätigkeit. Diese
Eigenschaften, verbunden mit selten getrübter Heiterkeit, zierten ihn bis
zu seinem Tode; noch am Tage vor demselben arbeitete er. Vor mehreren
Jahren erlebte er das seltene Fest der goldenen Hochzeit, bei welcher
Gelegenheit er u.a. vom Großherzog von Weimer ein vollständiges
Café-Service mit 12 silbernen Café-Löffeln zum Geschenk erhielt. Das
Andenken dieses Gerechten wird bei seinen zahlreichen Bekannten und guten
Freunden ein gesegnetes sein. Ein hier lebender Sohn führt das Geschäft
seines Vaters weiter." |
50-jähriges Jubiläum von Samuel Löb Rosenblatt als
Mohel (1885)
Artikel
in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 19. Februar 1885: |
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Artikel
in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 23. Februar 1885: |
Goldene Hochzeit von Kaufmann Sandel Rosenblatt und
Minka geb. Huhn (1891)
Artikel
in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 16. Februar 1891: |
Zum Tod von N. Hirsch Rothschild in
Völkershausen (1897)
Artikel
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 30. Dezember 1897:
"Völkershausen (Thüringen). Am 7. Chanukkatage verschied hier im
hohen Greisenalter von nahezu 93 Jahren N. Hirsch Rotschild. Die hiesige
jüdische Gemeinde, die leider sehr im Abnehmen ist, verliert in dem
Entschlafenen ein musterhaftes Beispiel aufrichtiger Religiosität. Stets
traf man den frommen Greis beschäftigt mit dem Lesen heiliger Schriften.
So lange es ihm seine Kräfte gestatteten, wohnte er dem Jom
Kippur-Katan-Gottesdienste in der Nachbargemeinde Lengsfeld
bei. Seine Seele sei eingebunden in den Bund des Lebens. rt." |
70. Geburtstag von Kaufmann Jacob Huhn I
(1897)
Artikel
in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 11. November 1897: |
Zum Tod von Sara Huhn und der Frau von Landrabbiner Dr. Wiesen
(1905)
Artikel
in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums"
vom 10. März 1905: |
Zum Tod von Salomon Rothschild
(1927)
Artikel
in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 15. September 1927: |
Abschied von der Familie Nathan Ullmann
(1935)
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 21. Februar 1935: |
Anzeigen
jüdischer Gewerbebetriebe und Privatpersonen
Anzeige
des Manufaktur- und Wäschefabrikations-Geschäftes L. M. Stiebel (1889)
Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom
12. Juni 1889: "Für mein Manufaktur- und Wäschefabrikations-Geschäft
suche ich zum baldigen Eintritt einige Lehrmädchen mit guter
Schulbildung, welche Lust haben, das Zuschneiden sämtlicher Wäschegegenstände,
sowie das Konfektionieren derselben zu erlernen.
Offerten mit Photographie nebst Angabe des Alters erbittet
L.M. Stiebel, Wäschekonfektion, Stadtlengsfeld (Sachsen-Weimar)."
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Anzeige von Metzgermeister Ferdinand Müller
(1900)
Anzeige
in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 22. November 1900: |
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