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Synagogen im Kreis Fulda
Schmalnau (Gemeinde
Ebersburg, Kreis Fulda)
Jüdische Geschichte / Synagoge
Übersicht:
Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde (english
version)
In Schmalnau bestand eine jüdische
Gemeinde bis 1936. Ihre Entstehung geht vermutlich in die Zeit des 18.
Jahrhunderts zurück, jedoch liegen erst aus dem 19. Jahrhundert nähere Angaben
zur jüdischen Gemeinde vor.
Bei der Erstellung der Matrikellisten 1817 werden in Schmalnau auf
insgesamt acht Matrikelstellen die folgenden jüdischen
Familienvorstände genannt (mit neuem Familiennamen und Erwerbszweig): Löw
Tannenwald (Viehhandel), Moses Birkenwald (Schlachten), Isaak Heß (Schmuser),
Manes Oppenheimer (Schmuser), Michel Mosbacher (Schlachten), Mendel Kupfer
(Viehhändler), Michel Rosenstrauch (Schmuser), Michel Kann (Schlachten).
Insgesamt waren 1817 27 jüdische Einwohner am Ort.
Die Zahl der jüdischen Einwohner entwickelte sich seit der 2. Hälfte
des 19. Jahrhunderts wie
folgt: 1871 72 jüdische Einwohner (10,5 % von insgesamt 684), 1885 67
(10,5 % von 637), 1895 67 (10,8 % von 619, in 11 Familien), 1905 59 (8,8 % von
668). Zur jüdischen Gemeinde Schmalnau gehörten in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg
nach Auflösung der Gemeinden Hettenhausen
und Weyhers auch die hier noch lebenden jüdischen
Einwohner. Die jüdischen Haushaltsvorstände Schmalnau verdienten ihren
Lebensunterhalt als Viehhändler, Lederhändler, Weinhändler und als Metzger.
Einige eröffneten Einzelhandelsgeschäft am Ort (Schuhgeschäft, Kurz-, Weiß-
und Wollwarengeschäft).
An Einrichtungen bestanden eine Synagoge (s.u.), eine
Religionsschule und ein rituelles Bad (auf dem Grundstück neben der Synagoge). Die Toten der Gemeinde wurden im
jüdischen Friedhof
in Weyhers beigesetzt. Zur Besorgung religiöser Aufgaben
der Gemeinde war ein Religionslehrer angestellt, der zugleich als Vorbeter
und Schochet tätig war (vgl. Ausschreibungstext von 1872 unten). Die jüdische Gemeinde gehörte bis 1892/93
zu dem (bis 1866
bayrischen) Distriktsrabbinat Gersfeld, danach zum Rabbinatsbezirk
Fulda.
Im Ersten Weltkrieg fielen aus der jüdischen Gemeinde Gefreiter Sally Rosenstrauch
(geb. 6.2.1891 in Schmalnau, gef. 28.8.1918) und Karl Stiefel (geb. 2.2.1882 in
Hochhausen/Baden, gef. 4.11.1915). Außerdem ist gefallen: Louis Leopold
(geb. 4.4.1877 in Schmalnau, vor 1914 in Urspringen wohnhaft, gef. 1.9.1917).
Um 1924, als noch 40 jüdische Gemeindeglieder gezählt wurden (5,7 %
von insgesamt 700), war Vorsteher der Gemeinde Israel Tannenwald. 1932
war Vorsteher Jakob Katz, als Schatzmeister ist ein Herr Rosenstrauch eingetragen.
Als Lehrer war inzwischen der im Ruhestand befindliche Lehrer Leopold Kamm tätig.
Dieser stammte aus Hettenhausen und
war an verschiedenen Stellen Lehrer gewesen, zuletzt von 1913 bis 1924 in Salmünster.
Seit Auflösung der dortigen Religionsschule lebte er bei seinem Schwager in
Hettenhausen und erteilte nun den zusammen noch acht jüdischen Kindern in
Schmalnau und Hettenhausen Religionsunterricht.
1933 lebten noch etwa 50 jüdische Personen am Ort. In
den folgenden Jahren sind die meisten der
jüdischen Gemeindeglieder auf Grund der zunehmenden Entrechtung und der
Repressalien weggezogen beziehungsweise ausgewandert. Direkt aus Schmalnau
konnten sechs Personen in die USA, sechs nach Palästina emigrieren. Der letzte
Vorsteher der Gemeinde Jakob Katz emigrierte im Oktober 1936 nach Haifa. Andere
jüdische Einwohner verzogen in andere Orte Deutschlands und betrieben teilweise
von dort ihre Auswanderung.
Von den in Schmalnau geborenen und/oder
längere Zeit am Ort wohnhaften jüdischen Personen sind in der NS-Zeit
umgekommen (Angaben nach den Listen von Yad
Vashem, Jerusalem und den Angaben des "Gedenkbuches
- Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen
Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945"): Ester
Freudenthal geb. Kupfer (1890), Mathilde Gärtner geb. Oppenheimer (1878),
Regina Grünebaum geb. Kupfer (1879), Josef Heilbronn (1886), Margot Heilbronn
(1929), Meta Heilbronn geb. Tannenwald (1894), Betty Isselbächer geb.
Tannenwald (1888), Johanna (Hannchen) Kümmel geb. Leopold (1887), Werner Kümmel
(1924), Berta Leopold (1890), Iwan Leopold (1931), Max Leopold (1895), Sara
Leopold (1884), Paula Moses geb. Tannenwald (1898), Adolf Reinberg (1886), Netta
Reinberg geb. Katz (1887), Lina Sommer geb. Katz (1889), Frieda Stiefel geb.
Kahn (1883), Eva (Hava) Tannenwald geb. Engel (1874 oder 1880), Gabriel
Tannenwald (1880), Israel Tannenwald (1881), Rosa Tannenwald (1878).
Berichte aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde
Aus der Geschichte der
jüdischen Lehrer
Ausschreibung der Lehrer-, Vorbeter- und Schochetstelle 1872
Anzeige
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 25. Dezember 1872:
"Die kombinierte Religions-Vorsänger- und Schächterstelle dahier
ist durch den Tod des seitherigen Lehrers in Erledigung gekommen und soll
sofort wieder besetzt werden. Fixer Gehalt 300 Gulden,
Schächter-Gebühren wie nicht unerhebliche garantierte Nebenverdienste,
mindestens 200 Gulden nebst einer bequemen, freien Wohnung und
Entschädigung für Holzbedarf. Nur streng religiöse Bewerber werden
berücksichtigt. Anmeldungen an den Unterzeichneten.
Schmalnau, Amt Weyhers, im Dezember 1872. Sigmund Tannenwald". |
Ausschreibung einer Hilfsvorbeterstelle (1921)
Anzeige
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 11. August 1921:
"Für Rauschhaschonoh (Rosch Haschana, Neujahrsfest) und Jom Kippur
(Versöhnungstag) wird ein Hilfsvorbeter gesucht.
Meldungen mit Gehaltsansprüchen erbeten an den Vorstand der
Israelitischen Kultusgemeinde, Schmalnau (Rhön) I. Tannenwald." |
Suche nach einem Vorbeter für die hohen Feiertage (1923)
Anzeige
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 23. August 1923:
"Die
Israelitische Kultusgemeinde Schmalnau sucht für die hohen Feiertage
einen Vorbeter.
Gefällige Offerten sind zu richten an den Vorstand
J. Tannenwald, Schmalnau (Rhön)." |
Aus dem jüdischen Gemeindeleben
Aufruf zu Spenden für Neubauten der Mikwe und des Schulhauses (1891)
Anzeige
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 14. Mai 1891:
"Aufruf! Unser Ritualbad, Mikwe, sowie Schulhaus sind in einem
solchen Zustande, dass vollständige Neubauten notwendig werden. Die
Kosten derselben betragen mindestens einige Tausend Mark. Unsere Gemeinde
besteht aus zehn Mitgliedern, die größtenteils unbemittelt sind, und
selbst bei aller Aufopferung sind wir nicht imstande, aus eigenen Mitteln
das Schulhaus und Ritualbad zu bauen. Wir sind darum gezwungen, die
mildtätige Mithilfe unserer Glaubensbrüder und -schwestern anzurufen.
Wir erwarten umso mehr die Berücksichtigung unserer Bitte, als auch wir
derartige Aufrufe berücksichtigt haben. Möget Ihr Frommen und Edlen
Israels uns hören und unsere Bitte berücksichtigen!
Schmalnau, 12. Mai 1891. S. Tannenwald, Kultusvorsteher.
Die Angabe der Kultusgemeinde diesseitigen Rabbinats beruht auf Wahrheit,
jede desfallsige Spende ist wahrhaft Gutes und wird sicherlich bei Gott zu
einem großen Verdienste angerechnet werden. Gersfeld, 12. Mai 1891
(5651). Wormser, Rabbiner.
Jeder der Unterzeichneten nimmt Gaben dankend entgegen und wird hierüber
in diesem Blatte öffentlich quittiert." |
Berichte zu einzelnen Personen
aus der Gemeinde
Rückkehr des Jakob Katz nach sechs Jahren Kriegsgefangenschaft in
Sibirien (1921)
Artikel
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 17. Februar 1921:
"Schmalnau, 7. Februar (1921). Am Freitag, den 28. Januar, kehrte
nach fast sechsjähriger Gefangenschaft in Ostsibirien Jakob Katz, Sohn
des hiesigen Gemeindemitglieds Moses Katz, als letzter seines Ortes in die
Heimatgemeinde zurück. Es war erhebend, mit welcher Feierlichkeit der
Heimkehrende von den jüdischen und nichtjüdischen Bewohnern seines
Heimatortes und der Umgebung empfangen wurde. Zum Empfang am Bahnhof waren
erschienen der Bürgermeister, sowie Vertreter verschiedener Vereine der
Umgegend. Ein Gemeindevertreter hielt eine rührende
Begrüßungsansprache, alsdann wurde der Heimkehrende mit Musik in einem
Festzug durch eigens errichtete Ehrenpforten kurz vor Sabbateingang in das
Elternhaus geleitet. Auch der katholische Pfarrer des Ortes erwähnte bei
einer Ansprache das gute Verhältnis der Konfessionen am hiesigen Orte im
Hinblick auf dieses Ereignis. In der Synagoge, wo der Heimkehrende am
Sabbat zum ersten Male seit langer Zeit wieder zur Tora aufgerufen wurde,
waren Willkommenstafeln mit sinnigen jüdischen Sprüchen
angebracht." |
Goldene Hochzeit des Ehepaares Katzenstein (1921)
Artikel
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 7. Juli 1921: "Schmalnau,
30. Juni (1921). Am (vermutl. unrichtig geschriebenes Datum aus dem
Monat Siwan) feierte die israelitische Gemeinde Schmalnau mit einem
schlichten, erhebenden Gottesdienste das goldene Hochzeitsjubiläum der
Katzenstein'schen Eheleute daselbst. Die gemütsvolle, ländliche Sitte,
dass am Wohl und Wehe einer Familie die ganze Gemeinde regen Anteil nimmt,
kam auch bei der Ehrung des Jubelpaares zum beredten Ausdruck. Ein
Lorbeerbaum schmückte den Eingang zum Gotteshause. Festlich war das
Innere erleuchtet, vor dem Vorbeterpult waren ebenfalls Lorbeerbäume
postiert und beiderseits des Toraschreines prangten großblättrige
Blumensträuße in leuchtenden Farben. In einer zu Herzen gehenden
Ansprache würdigte Herr Markus Tannenwald die Verdienste des Jubilars um
unsere Gemeinde, in der er zirka 40 Jahre wohnt. Darauf wurde Mincha
gebetet. Herr Katzenstein gehört noch zu den wenigen Gesetzestreuen, die
unser jüdisches Gemeindeleben aufrecht erhalten haben. Im Torageiste hat
er auch seine beiden Söhne, von denen er leider einen durch eine
tückische Krankheit verloren hat, erzogen. Sein Sohn, ein treues Mitglied
der israelitischen Religionsgesellschaft zu Frankfurt am Main, war mit
seiner zahlreichen Familie anwesend, um die Eltern zu ihrem Jubiläumstage
zu erfreuen und erhebend war es, wie auch andere Verwandte des Jubilars
aus der Ferne herbeigeeilt waren. Ein Festmahl bildete den Abschluss des
Tages. Möge es dem Ehepaar Katzenstein vergönnt sein, in gleicher
Rüstigkeit und Frische die diamantene Hochzeit zu feiern. (Alles Gute)
bis 100 Jahre." |
Zum Tod des "Seniors der Gemeinde", Herrn Katzenstein (1923)
Artikel
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 15. März 1923:
"Schmalnau an der Rhön. 10. März (1923). Einen schweren Verlust hat
unsere kleine Gemeinde erlitten. Bald nach Purim verschied hier der Senior
unserer Gemeinde, Katzenstein, im 80. Lebensjahre. Vor zwei Jahren war es
ihm noch vergönnt, das Fest der goldenen Hochzeit mit der nun
hinterbliebenen Gattin zu begehen und die allgemeine Teilnahme, die sich
dabei zeigte, legt am besten Zeugnis ab von der großen Wertschätzung,
die er sowohl in der jüdischen, wie auch in der politischen Gemeinde sich
erworben hatte. Aufgewachsen in einem echt jüdischen Hause war auch sein
ganzes Leben von gleichem Geiste erfüllt und so lange es seine Kräfte
erlaubten, hat er niemals einen Gottesdienst, oder ein Minjan
(Gebet / gottesdienstliche Veranstaltung, wozu zehn religionsmündige
Männer gebraucht werden) versäumt und in gleicher Art hat er aneifernd
auf die Jugend gewirkt. Das körperliche Leiden der letzten Monate trug er
in Geduld und Gottergebung, gehegt und gepflegt von den Seinen und im
schönen Bewusstein, dass sein einziger Sohn treu in seinem Sinne
weiterleben und seinen Geist echt jüdischen Lebens auch auf die
zahlreichen Enkel, die der Dahingeschiedene noch heranblühen sah,
übertragen wird.
Möge Gott diesen, sowie der hinterbliebenen greisen Gattin Trost
gewähren. Seine Seele sei eingebunden in den Bund des Lebens." |
Über den letzten jüdischen Gemeindevorsteher
Jakob Katz
| Jakob Katz, letzter jüdischer
Gemeindevorsteher: Weltkriegsteilnehmer: war von 1915 bis 1921 in Kriegsgefangenschaft in Sibirien;
in Schmalnau betrieb er Fischzucht; emigrierte im Oktober 1936 nach Haifa. Konnte dort eine
neue Existenz wiederum im Bereich der Fischzucht aufbauen. Er wurde auf diesem
Gebiet Oberinstrukteur und beaufsichtige später zahlreiche
Fischzuchtwirtschaften. Der Sohn von Jakob Katz - Siegbert Katz (geb.
1924) wurde Offizier bei der israelischen Handelsmarine. |
Zur Geschichte der Synagoge
Zunächst war vermutlich ein Betsaal in einem
Wohnhaus oder eine erste Synagoge vorhanden. Wann die bis in die 1930er Jahre
als Gotteshaus der jüdischen Gemeinde genutzte Synagoge erbaut wurde,
ist nicht bekannt, möglicherweise Mitte des 19. Jahrhunderts. Bei diesem an der
Talauerstraße gelegenen Gebäude handelte es sich um einen eingeschossigen
Massivbau mit Ecklisenen und zwei Lisenen die den Eingang flankierten.
Im Oktober 1936 übergab der letzte
Gemeindevorsteher Jakob Katz die Kultgegenstände der Gemeinde (Torarollen usw.)
der jüdischen Gemeinde in Fulda. Ein Teil der Kultgegenstände konnte nach
Angaben bei Arnsberg nach Palästina gebracht werden, ein Teil wurde auf dem
jüdischen Friedhof in Weyhers begraben (auch der Toraschrein von Hettenhausen
war bereits im Mai 1935 auf diesem Friedhof beigesetzt worden). Sollten in Fulda
Ritualien verblieben sein, sind sie beim Novemberpogrom 1938 vernichtet worden.
Das Synagogengebäude wurde nach 1945 zum Feuerwehrhaus der Gemeinde
umgebaut. Bis zur Erbauung eines neuen Feuerwehrhauses 1983 war das
Gebäude im Besitz der Ortsgemeinde. Danach wurde es an einen Nachbarn verkauft,
der es unter der Voraussetzung kaufte, es abreißen zu dürfen. 1984
ließ der neue Besitzer die ehemalige Synagoge, obwohl das Gebäude keinesfalls
baufällig war, abreißen. Auf dem Dachboden fand er eine Skulptur, die
ursprünglich wohl auf der Giebelspitze stand und schmückte damit die
Rasenfläche, wo einst die Synagoge stand. Steinplatten mit hebräischer
Inschrift (Portalinschrift?) verkaufte er weiter.
Anfang August 2011 wurde im Zusammenhang mit der 1000-Jahr-Feier des
Ortes am Standort der ehemaligen Synagoge eine Gedenktafel
aufgestellt.
Dazu erschien ein Bericht in den Osthessen-News am 5. August 2011 (Link
zum Artikel; pdf-Datei)
Adresse/Standort der Synagoge: Thalauer Straße
2
Fotos
(Quelle: Arnsberg Bilder S. 185 und Altaras 1988 S. 36)
| Die ehemalige Synagoge |
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Die ehemalige Synagoge als
Feuerwehrhaus
(mit aufgebauten Turm zum Trocknen
der Schläuche) |
Die Giebelspitze der
ehemaligen Synagoge -
nach Abbruch des Gebäudes 1984 als
Rasenschmuck
verwendet |
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Das Synagogengrundstück im
April 2009
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum 5.4.2009) |
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Links und Literatur
Links:
Literatur:
 | Paul Arnsberg: Die jüdischen Gemeinden in Hessen. Anfang -
Untergang - Neubeginn. 1971. Bd. II S. 279-281. |
 | Thea Altaras: Synagogen in Hessen. Was geschah seit
1945? 1988 S. 36. |
 | dies.: Das jüdische Rituelle Tauchbad und: Synagogen in
Hessen. Was geschah seit 1945 Teil II. 1994. S. 42. |
 | dies.: Neubearbeitung der beiden Bände. 2007 S.
125. |
 | Studienkreis Deutscher Widerstand (Hg.):
Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der
Verfolgung 1933-1945. Hessen I I Regierungsbezirke Gießen und Kassel. 1995 S.
10-11. |
 | Pinkas Hakehillot: Encyclopedia of Jewish
Communities from their foundation till after the Holocaust. Germany Volume
III: Hesse - Hesse-Nassau - Frankfurt. Hg. von Yad Vashem 1992
(hebräisch) S. 593-594. |
 | Dirk Rosenstock: Die unterfränkischen
Judenmatrikeln von 1817. Eine namenkundliche und sozialgeschichtliche
Quelle. Reihe: Veröffentlichungen des Stadtarchivs Würzburg Band 13.
Würzburg 2008. S. 254.
|

Article from "The Encyclopedia of Jewish life Before and During the
Holocaust".
First published in 2001 by NEW
YORK UNIVERSITY PRESS; Copyright © 2001 by Yad
Vashem Jerusalem, Israel.
Schmalnau
(now part of Ebersburg) Hesse-Nassau. Numbering 72 (over 10 % of the
population) in 1871, the community affiliated with the rabbinate of Fulda and
also had members in Hettenhausen and Weyhers (where a regional cemetery was
located). All the Jews left by 1937, 17 emigrating.

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