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Jahrestagungen von Alemannia Judaica Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft (Frühere und bestehende) Synagogen Übersicht: Jüdische Kulturdenkmale in der Region Bestehende jüdische Gemeinden in der Region
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Die jüdischen Friedhöfe Landkreis Marburg-Biedenkopf (MR) Allgemeine Literatur:
Zur Geschichte des Friedhofes: Die Toten der jüdischen Gemeinde wurden zunächst in Eschenburg - Roth (südwestlich von Breidenbach) beigesetzt. 1809 konnte die Breidenbacher jüdische Gemeinde eine Waldwiese hoch über dem Dorf erwerben und als eigene Begräbnisstätte herrichten. Die Friedhofsmauer (Ziegelmauer mit Eisentor, seit 1962 verschließbares Holztor) wurde nach einer Gedenkinschrift auf Grund einer Stiftung des aus Breidenbach stammenden Henry Sonneborn aus Baltimore 1908 errichtet. Der Friedhof hat über 50 Grabstätten; ein Teil der Grabsteine fehlt. Auf den Grabsteinen stehen vor allem Namen der bekannten jüdischen Familien der Gemeinde wie Sonneborn und Stern. Die letzte Beisetzung war 1930 (Isaak Stern). Die Friedhofsfläche umfasst 14,82 ar.
Lage: Der Friedhof liegt rechts der Straße "Zum
Schützenhaus" im Wald, aber noch vor dem Schützenhaus.
Link: Website
der Gemeinde
Breidenbach, der Friedhof ist auf dem von hier aus zugänglichen Ortsplan
eingetragen (Straße "Zum Schützenhaus" eingeben); Informationen
zur jüdischen Geschichte in Breidenbach von Norbert Nossek.
Zur Geschichte des Friedhofes: Die in Elmshausen lebenden Juden
gehörten bis in die 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts zur Gladenbacher jüdischen
Gemeinde. Wegen des weiten Weges richteten sie jedoch vor Ort einen eigenen
Begräbnisplatz ein, der später auch von den nach Buchenau gezogenen Juden
benutzt wurde. Der Bedarf für Beisetzungen war jedoch nicht sehr groß. Von
1848 bis 1874 gab es nur zwei Beisetzungen auf dem Friedhof, danach noch einige
mehr. Die Friedhofsfläche umfasst 3,29 ar. Lage: Am Roßberg, heute angrenzend an Wohngebiet. Link: Website der Gemeinde
Dautphetal
Münchhausen am Christenberg - Oberasphe Zur Geschichte des Friedhofes: Der jüdische Friedhof in Oberasphe wurde 1920/22 angelegt (zuvor Beisetzungen in Frohnhausen und Wetter) und mit einer ersten Beisetzung in diesem Jahr eingeweiht. Er umfasst eine Fläche von 3,03 ar. Ursprünglich war ein Friedhof in der Größe 16 mal 27 Metern mit insgesamt 77 Grabstellen vorgesehen (57 für Erwachsene, 20 für Kinder unter zwölf Jahren). Die heutige Fläche umfasst 14 mal 22 Meter. Der Friedhof ist nur mit einem Doppelgrab (Sara Stern und Levie Stern, gest. 1928 bzw. 1937) sowie zwei Einzelgräbern (Heinz Katten, gest. 1939 und Regine Hess, gest. 1940) belegt. Lage: Am Kuhrstberg Link: Website
der Gemeinde
Münchhausen mit Informationen zur jüdischen Geschichte (unter Gemeindeinfo
> Oberasphe)
Zur Geschichte des Friedhofes: Der Friedhof in Hatzbach bestand vermutlich bereits im 15./16. Jahrhundert. Er war viele Jahrzehnte zentraler Friedhof der jüdischen Gemeinden im Umkreis von etwa 20 km, bis verschiedene dieser Gemeinden eigene Friedhöfe anlegten (u.a. Kirchhain, Neustadt). Es wurden bis 1918 Beisetzungen vorgenommen, bis zuletzt noch die Toten der jüdischen Gemeinde Stadtallendorf. Während der Zweiten Weltkrieges wurde der Friedhof abgeräumt und die Grabsteine zum Bauen und anderen Zwecken (die aus Sandstein bestehenden Grabsteine sollten nach einem Bericht vom 15. Juli 1940 "zu Schleifsteinen umgearbeitet werden") verwendet. Der Friedhof wurde als Garten- und Baugelände verwendet. Die Friedhofsfläche umfasste ursprünglich 31,41 ar; nach der schweren Schändung und Abräumung in der NS-Zeit sind nur noch 5,23 ar gebliebem, auf denen sich 42 Grabsteine befinden (der älteste von 1840). Lage: Der Friedhof liegt inmitten des Dorfes an der Straße "Im Roten Bach" (gegenüber Einmündung des Triftweges).
Link: Website der Stadt
Stadtallendorf Website des Stadtteiles Hatzbach
Lahn-Dill-Kreis (LDK)
Zur Geschichte des Friedhofes: Der Friedhof in Philippstein war
nur für die am Ort lebenden jüdischen Familien bestimmt. Sein Alter ist nicht
bekannt, möglicherweise erste Hälfte des 19. Jahrhunderts. 1927 war die letzte
Beerdigung (Ferdinand Rosenthal, dessen Urgroßeltern jedoch auch schon in
Philippstein beigesetzt worden waren). Die Fläche des Friedhofe umfasst 2,77 ar. Link: Website
der Stadt
Braunfels
Zur Geschichte des Friedhofes: Der jüdische Friedhof in Roth wurde um 1700 angelegt. Auf ihm wurden die in Breidenbach verstorbenen Juden beigesetzt. In Roth selbst gab es keine jüdische Gemeinde. Nach Anlage des Friedhofes in Breidenbach wurde der Friedhof nicht mehr belegt. Das Grundstück wurde, nachdem es Jacques und Samuel Sonneborn (Breidenbach) erworben hatten, 1912 von einer Mauer umgeben und darf laut Eintragung im Grundbuch der Gemeinde niemals bebaut werden. Eine Inschriftentafel ist in der Mauer angebracht mit dem Text: "Israelitischer Friedhof seit 1700 für Gemeinde Breidenbach". Lage: im Dorfbereich Link: Informationen
zur Gemeinde Eschenburg-Roth
Zur Geschichte des Friedhofes: Lage: Link: Website
der Gemeinde Greifenstein
Zur Geschichte des Friedhofes: Die Friedhofsfläche umfasst 7,87 ar. Lage: Link: Website
der Gemeinde
Hohenahr
Zur Geschichte des Friedhofes: Die Friedhofsfläche umfasst 1,31 ar. Lage: Link: Website der
Gemeinde Hüttenberg
Zur Geschichte des Friedhofes: Die Friedhofsfläche umfasst 1,45 ar. Lage: Link: Website
der Stadt
Leun (ohne Hinweise zur jüdischen Geschichte) Zur Geschichte des Friedhofes: Der jüdische Friedhof in
Burgsolms diente seit etwa 1800 als zentrale Begräbnisstätte für die jüdischen Gemeinden
bzw. Filialgemeinden Braunfels, Burgsolms, Niederbiel,
Oberndorf, Tiefenbach,
Nauborn, Griedelbach, Kröffelbach, Kraftsolms und Bonbaden. Die Friedhofsfläche umfasst 62,18
ar.
Link: Website Zur Geschichte des Friedhofes: Die Friedhofsfläche umfasst 22,86 ar. Lage: Link: Website
der Gemeinde Waldsolms
Zur Geschichte des Friedhofes: Die Friedhofsfläche umfasst 6,41 ar. Lage: Link: Website
der Stadt
Wetzlar
Lage: Link: Website der
Stadt Wetzlar (von hier auch das Foto des
Friedhofes)
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