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Friedhöfe in der Region"
Zur Übersicht über die jüdischen
Friedhöfe im Saarland
Neunkirchen (Kreisstadt,
Saarland)
Jüdischer Friedhof
Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde
Siehe Seite zur Synagoge in
Neunkirchen (interner Link)
Zur Geschichte des Friedhofes
Die Toten der jüdischen Gemeinde wurden zunächst in Illingen
beigesetzt. Ein eigener Friedhof wurde in Neunkirchen 1831 angelegt und um
1880 vergrößert.
1938/39 wurde der Friedhof verwüstet und 1942 zwangsweise an die politische
Gemeinde verkauft.
Nach 1945. 1949 wurde der Friedhof von der Synagogengemeinde Saar zurückgekauft. Es sind
nur noch etwa zehn historische Grabsteine erhalten; die anderen Steine wurden
nach 1945 ergänzt. Auf dem Friedhof befindet sich ein Mahnmal des Bildhauers und
Architekten Arwed Hoyer aus Neunkirchen, das im Rahmen der
Neueinweihung des Friedhofes am 5. Juni 1955 enthüllt wurde und den Text
trägt:
"Den Mitgliedern der Synagogengemeinde Neunkirchen, die in den Jahren
1933-1945 roher Gewalt erlagen. Allen in diesem Gottesacker ruhenden Menschen
zur ehrenden Erinnerung."
Der Friedhof wurde seit 1971 bereits zehn Mal geschändet. Letztmals
in der ersten Septemberwoche 2004. Dabei wurden 19 Grabstellen verwüstet. Die Täter
hoben die ca. 60 Kilo
schweren Denkmäler auf den Gräbern aus ihrer Mörtelbefestigung und kippten sie
auf oder neben das Grab. In mehreren Fällen wurden die Marmorplatten mit
der Aufschrift zertrümmert. Es war schon die zweite Schändung innerhalb
von neun Monaten.
Lage des Friedhofes: Hermannstraße - Zum Stadtplan: hier
anklicken (Hermannstraße eingeben)
Fotos
(Fotos: Hahn: Aufnahmedatum 5.11.2004):