Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Gonnesweiler (Gemeinde Nohfelden, Kreis St. Wendel) 
Jüdischer Friedhof

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde

Siehe Seite zur Synagoge in Gonnesweiler (noch nicht erstellt) 
    

Zur Geschichte des Friedhofes

Der jüdische Friedhof wurde von der orthodox geprägten jüdischen Gemeinde in Gonnesweiler um 1800 angelegt. Es ist etwa 8,44 ar und mit noch etwa 21 historischen Grabsteinen belegt. In der NS-Zeit wird ein Großteil der Steine verschwunden sein, da sich insgesamt etwa 60 bis 70 Gräber hier befinden. Während der NS-Zeit wurde die Beisetzung von Siegfried Mendel durch Steinwürfe brutal gestört. Die letzte Bestattung war 1935.

Auf dem Friedhof wurde am 12. Mai 1981 ein Gedenkstein eingeweiht mit der Inschrift: "Den ehemaligen jüdischen Mitbürgern von Gonnesweiler, ihren hier ruhenden Toten zur ehrenden Erinnerung. Gemeinde Nohfelden. Synagogengemeinde Saar. 1981".    
   

Lage des Friedhofes: auf einer Anhöhe in Verlängerung des in der Ortsmitte beginnenden Seeweges

Fotos:
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum 5.11.2004)

Gonnesweiler Friedhof 054.jpg (75322 Byte) Gonnesweiler Friedhof 052.jpg (71617 Byte) Gonnesweiler Friedhof 050.jpg (90096 Byte)
Eingangstor Gedenkstein der Gemeinde Nohfelden für die in der NS-Zeit Umgekommenen Grab von Siegfried Mendel mit Gedenkplatte für die in der NS-Zeit umgekommenen Angehörigen der Familie Mendel
     
Gonnesweiler Friedhof 051.jpg (65001 Byte) Gonnesweiler Friedhof 053.jpg (73057 Byte)    
Grabstein für Marianne Mendel geb. Steinfels "Abgebrochene Säule" für einen zu früh Verstorbenen    
        
         
Denkmal von Shelomon Seliger an der "Straße der Skulpturen" (1980)
(Foto: Theo Meulemans o.praem.)
Gonnesweiler Friedhof 140.jpg (145342 Byte) Gonnesweiler Friedhof 141.jpg (150309 Byte)
  Unweit des jüdischen Friedhofes von Gonnesweiler steht an der "Straße der Skulpturen" die aus gelbem Sandstein gefertigte Skulptur (Nr. 35) "Requiem für die Juden" des Künstlers Shelomo Seliger; die hebräische Inschrift "El Male Rachamim" ("Gott, du bist erfüllt mit Barmherzigkeit"), Anfang eines Gebetes für die Verstorbenen; die "Straße der Skulpturen" ist insgesamt dem in der NS-Zeit ermordeten Bildhauer und Maler Otto Freundlich gewidmet. Informationen über die "Straße der Skulpturen (St. Wendel)" beim so überschriebenen wikipedia-Artikel. 

   

  

Links und Literatur

Links:

Website der Gemeinde Nohfelden      

Literatur:   
    

                   
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Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 20. Juni 2009