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Friedhöfe in der Region"
Zur Übersicht: Jüdische Friedhöfe in Baden-Württemberg
Göppingen (Kreisstadt)
Jüdischer Friedhof
Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde
Siehe Seite zur Synagoge in Göppingen
Zur Geschichte dieses Friedhofes
Die Toten der jüdischen Gemeinde Göppingen wurden zunächst noch in Jebenhausen, seit 1904 auf einem eigenen Friedhof (Teil
des städtischen Friedhofes an der Hohenstaufenstraße) beigesetzt (Fläche
22,66 a). Auf dem Friedhof erinnert ein Gedenkstein an das Schicksal der in der
Verfolgungszeit umgekommenen jüdischen Göppinger.
Aus der Geschichte des Friedhofes
Ökumenische Einweihung des neuen städtischen Friedhofes
(1903)
Artikel
in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 5. Juni 1903:
"Göppingen (Württemberg), 28. Mai (1903). Mit der Einweihung
der neuen Kommunal-Friedhofsanlage dahier war ein Weiheakt verbunden, der
sich in einfachen Formen hielt, aber insofern von erfreulicher Bedeutung
war, als die Geistlichen der drei Konfessionen dabei in Amtstracht
Funktionen hatten, die zuvor in gemeinschaftlicher Besprechung
festgestellt waren. Der evangelische erste Stadtpfarrer verlas eine
Liturgie und der Rabbiner sprach den 'Priestersegen', nachdem er in
einigen Worten darauf hingewiesen hatte, dass die israelitische
Kirchengemeinde Göppingen, die bisher aus Anhänglichkeit zur Muttergemeinde
Jebenhausen gleichsam in heimatlicher Erde ihre teuren Toten bestattet
habe, von nun an auch hier auf dieser gemeinsamen Friedhofanlage ihren
Lieben die letzte Ruhestätte bereiten werde. Der separate Friedhofteil,
welcher der israelitischen Kirchengemeinde in einem Umfange von 1 1/2
Morgen seitens der bürgerlichen Kollegien kostenlos zur Verfügung
gestellt wurde, schließt unmittelbar an den allgemeinen an und wird
später einen Teil der zur Erweiterung vorgesehenen zweiten Hälfte
bilden. Das loyale Entgegenkommen in der Platzfrage und dann die Einladung
zur Einweihung, die auch an das israelitische Kirchen-Vorstandsamt als
Vertreter der Gemeinde erging, zeigen von selten wohlwollender und
vorurteilsfreier Gesinnung seitens der Vertreter der hiesigen
Stadt." |
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Artikel
im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 15. April
1904: "Göppingen. Die hiesigen Israelitischen hatten seit
Jahrzehnten ihren Friedhof in der Nähe von Jebenhausen. Der Friedhof war
über eine halbe Stunde von der Stadt entfernt. Bei der Neuanlegung des
städtischen Friedhofes ist nunmehr auch auf einen israelitischen Friedhof
Gedacht genommen worden. Hier finden fortan die israelitischen
Begräbnisse statt." |
Die Lage des Friedhofes
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Lage des jüdischen Friedhofes
in Göppingen auf dem dortigen Stadtplan: oben anklicken und unter
"Behörden und öffentliche Einrichtungen" weiterklicken zu
"Friedhof". Innerhalb des Friedhofes ist der jüdische Teil
nicht gesondert eingetragen. |
Fotos
Neuere Fotos
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum 12.8.2003)
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| Teilansichten des
Friedhofes |
In der Mitte Grabstein für
Heinz Rohrbacher |
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| Grabstein für Sigmund, Julie
und Rosalie Dörzbacher |
Davidstern, Menora und
Weinrebe auf dem Grabstein von Sigmund, Julie und Rosalie Dörzbacher |
Grabmal für Rabbiner Dr. Aron
Tänzer und seine Frau Rosa geb. Handler mit Gedenkinschrift für Berta
Tänzer |
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| Grabstein für Max Netter,
"gestorben für sein Vaterland am 11. April 1916 vor Verdun" |
Denkmal für die 1933-1945
umgekommenen jüdischen Göppinger |
Grabmal für das 1947
verstorbene Mädchen Taube Griliches mit hebräischer und jiddischer
Inschrift |
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Neue Gräber aus den
1960er/1970er-Jahren |
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Ältere Fotos
(Fotos: Hahn, entstanden Mitte der 1980er-Jahre)
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| Teilansicht des Friedhofes
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Grabstein für Rabbiner Dr. Aaron Tänzer und seine Frau Rosa geb.
Handler |
Teilansicht des Friedhofes |
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| Grabmal Familie Dörzbacher |
Gedenkstein für die in der NS-Zeit umgekommenen jüdischen
Göppinger |
Brunnen im jüdischen Friedhof Göppingen |
Links und Literatur
Links:
Literatur

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