Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Essenheim (VG Nieder-Olm, Landkreis Mainz-Bingen)
Jüdische Geschichte / Synagoge  

Übersicht:

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde  
Berichte aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde   
Aus der Geschichte der jüdischen Lehrer   
Aus dem jüdischen Gemeindeleben   
Zur Geschichte der Synagoge   
Fotos / Darstellungen  
Erinnerungsarbeit vor Ort - einzelne Berichte   
Links und Literatur   

    

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde (english version          
    
Über die Geschichte von Juden in Essenheim ist bis zum Ende des 18. Jahrhunderts nur wenig bekannt. Erstmals werden 1725 Juden genannt. 
  
1804 wurden 25 jüdische Einwohner gezählt. Die höchste Zahl jüdischer Gemeindemitglieder wurde um 1871 mit 126 Personen erreicht. Danach ging sie durch Aus- und Abwanderung schnell zurück. 
  
An Einrichtungen hatte die Gemeinde eine Synagoge (s.u.), eine Religionsschule, ein rituelles Bad sowie einen Friedhof. Zur Besorgung religiöser Aufgaben der Gemeinde war ein Religionslehrer angestellt, der zugleich als Vorbeter und Schochet tätig war (siehe Ausschreibungen der Stelle unten). Die jüdische Gemeinde gehörte zum Rabbinatsbezirk Mainz
  
Um 1930 gehörten dem Synagogenvorstand Willi Stern (1. Vors.), Josef Goldmann und  Albert Mayer an. Religionslehrer und Kantor war Hermann Golding. Den Religionsunterricht besuchten um 1932 noch zwei Kinder. 1931 lebten noch 25 Juden (2,25 % von etwa 1.200 Einwohnern) in Essenheim, von denen die meisten nach 1933 von hier verzogen sind. 
  
Seit 1908 hatte Hermann Stern eine Viehhandlung in der Hauptstraße 28, sein Sohn Wilhelm führte mit seinem Bruder in Essenheim ein Import- und Exportgeschäft für Futter- und Düngemittel, Getreide, Bürsten und Gummi. Markus genannt Max Mayer hatte einen Kolonialwarenladen in der Hauptstraße 9.    
   
Von den 1933 in Essenheim lebenden jüdischen Einwohnern waren zuletzt nur noch Hermann und Martha Stern sowie deren jüngster Sohn Eugen mit Frau und Tochter in Essenheim. 1936 wurde die Tochter nicht mehr in die Essenheimer Grundschule aufgenommen. Die Familie wurde immer wieder Opfer von Gewalt. Nach dem Novemberpogrom 1938 emigrierten Hermann und Martha Stern nach Holland. Der Sohn Eugen und seine Familie konnten nach Argentinien fliehen. Hermann Stern und seine Frau Martha geb. Mayer (geb. 15. November 1866) wurden von Holland aus deportiert und ermordet. 
       
Von den in Essenheim geborenen und/oder längere Zeit am Ort wohnhaften jüdischen Personen sind in der NS-Zeit umgekommen (Angaben nach den Listen von Yad Vashem, Jerusalem und den Angaben des "Gedenkbuches - Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945"): Moritz Feibel (1869), Elisabeth Goldmann (1895), Salli Isenburger (1872), Franziska Lorch geb. Goldmann (1869), Elsa Reinmann (1903), Flora Reinmann geb. Mayer (1872), Ella Stern geb. Goldmann (1898), Gustav Stern (1895), Hermann Stern (1865), Klara Stern geb. Goldmann (1894), Martha Stern geb. Mayer (1866), Johanna Strauß geb. Mayer (1866).     
     
     
     
Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde 
     
Aus der Geschichte der jüdischen Lehrer  
Ausschreibungen der Stelle des Religionslehrers / Vorbeters / Schochet 1868 / 1870 / 1871 / 1879  

Essenheim Israelit 04111868.jpg (42968 Byte)Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 4. November 1868: "Lehrer gesucht. 
In der israelitischen Gemeinde zu Essenheim bei Mainz ist die Stelle eines Religionslehrers, Vorsängers und Schächters vakant. Gehalt 250 Gulden nebst freier Wohnung; Nebenakzidenzien ungefähr 125 Gulden. Religiöse Bewerber - verheiratete werden bevorzugt - wollen ihre Zeugnisse an den Vorstand des israelitischen Gemeinde, Herrn Samuel Goldmann, einsenden."
 
Esenheim Israelit 23031870.jpg (34624 Byte) Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 23. März 1870: "In der Israelitischen Gemeinde zu Essenheim bei Mainz ist die Stelle eines Religionslehrers, Vorbeters und Schächters vakant. Gehalt 250 Gulden; Nebeneinkünfte circa 200 Gulden; freie Wohnung. Reflektanten wollen sich unter Einsendung ihrer Zeugnisse wenden an den Vorstand Samuel Goldmann."
  
Essenheim Israelit 05041871.jpg (31536 Byte)Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 5. April 1871: "In der israelitischen Gemeinde in Essenheim bei Mainz ist die Stelle eines Religionslehrers, Vorsängers und Schächters vakant. Fixer Gehalt 300 Gulden, freie Wohnung. Nebeneinkünfte bedeutend. Verheiratete Bewerber erhalten den Vorzug. Meldungen nimmt entgegen der Vorstand."
 
Essenheim Israelit 21051879.jpg (29213 Byte)Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 21. Mai 1879: "In der israelitischen Gemeinde Essenheim bei Mainz ist die Stelle eines Religionslehrers, Schächters und Vorbeters vakant und sofort zu besetzen. Fixer Gehalt 400 Mark nebst freier Wohnung und Nebeneinkünfte 200 Mark. Anmeldungen sind zu richten an den Vorstand." 

  
Hinweis auf den jüdischen Lehrer Jacob Friedrich Wilhelm Mayer Eppstein (Lehrer in Essenheim von 1874 bis 1879)  

Lambsheim Lehrer Eppstein 010.jpg (16632 Byte)Jacob Friedrich Wilhelm Mayer Eppstein (geb. 1846 in Saarwellingen; ein Sohn des Lehrers Jacob Mayer Eppstein und Vater von Oskar Eppstein, zu ihm Weiteres auf der Seite zu Gemünden im Hunsrück) war seit 1867 Lehrer an der jüdischen Elementarschule in Gemünden im Hunsrück, bis die Familie im August 1874 nach Essenheim übersiedelte, wo er bis April 1879 tätig war. Von April 1879 bis zu seinem Tod am 14. Februar 1899 war er Lehrer der jüdischen Gemeinde in Lambsheim. Er wurde im jüdischen Friedhof in Lambsheim beigesetzt. 
(Foto aus der Sammlung von Rolf Michael Mayer) 
   
Zur Familiengeschichte siehe Beitrag von Rolf Michael Mayer: Vom Taunus über Frankfurt und Mannheim nach Fußgönheim, Ruchheim und Mutterstadt. HaLevi - Eppstein - Eppler - Mayer. Vier Namen - eine Familie. 2009. Eingestellt als pdf-Datei.     


Der jüdische Lehrer wird im Kriegsjahr 1866 eingezogen 

Esenheim AZJ 16051866.jpg (46838 Byte)Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 16. Mai 1866: "Essenheim bei Mainz, den 11. Mai. Wie störend die jetzigen kriegerischen Zustände bereits in alle Verhältnisse eingreifen, dazu mag folgendes Faktum als Beleg dienen. Der hiesige israelitische Lehrer, ein Preuße von Geburt, musste gestern unseren Ort verlassen, um in die preußische Armee einzutreten. Der Mann ist verheiratet und hat drei kleine Kinder."
Anmerkung: Esenheim ist vermutlich das alte Ensisheim, wo sich der Kerker des Rabbenu Meir MeRothenburg befand, wie in diesen Blättern in jüngster Zeit vielfach erwähnt wurde.
Hinweis: Mit Ensisheim ist sicher Ensisheim im Elsass gemeint. Interessant ist, dass es im 19. Jahrhundert die Theorie gab, dass Essenheim damit gemeint sein könnte.  

   
  
Aus dem jüdischen Gemeindeleben  
Die Wahl von Kaufmann Feibel in den Schulvorstand verursacht antijüdische Ausschreitungen (1875)   

Essenheim Israelit 05051875.jpg (38107 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 5. Mai 1875: "In Essenheim bei Mainz wurde am verflossenen Montag ein Israelit zum Schulvorstande gewählt, was natürlich bei gewissen Leuten viel böses Blut verursacht. In der auf die Wahl folgenden Nacht gaben rohe Birschen dem Gefühl des Unmuts dadurch Ausdruck, dass sie dem Betreffenden achtzig Weinstöcke abschnitten."
 
Essenheim Israelit 12051875.jpg (43059 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 12. Mai 1875: "Essenheim bei Mainz, 7. Mai. Nicht nur dem in den Schulvorstand gewählten Kaufmann Feibel, sondern auch zwei anderen Israeliten, dem Kaufmann Mayer und dem Gastwirt Goldmann wurden von verruchter Hand Reben in deren Weinbergen abgeschnitten. Die Großherzogliche Bürgermeisterei macht bekannt, dass sie auf die Entdeckung der Täter einen Preis von 100 Mark ausgesetzt habe."  
  
Anmerkung des Webmasters: am 22. August 2013 erhielten wir von Joan Salomon (drjoansalomon[et]gmail.com) ergänzende Informationen zu dem obigen Vorfall und zur Geschichte der Familie Mayer (vgl. Fotos aus dem Friedhof in Essenheim): "Kaufman Mayer is my great grandfather. He owned the only grocery store in the village, which was on the ground floor of their house, and later on, my grandmother and grandfather owned and ran that grocery store. The house was on Hauptstrasse 9. That is where my mother and aunt were born, before the family moved to Mainz in the 1920's, but even after the move, they retained ownership of the house and store and leased them out...
I think the little article about the vandalism in the vineyards is quite telling. There was a nice Jewish community in Essenheim in the 1870's with synagogue, cemetery and gemeinde, and all disappeared, together with all the Jewish residents in the 1920's, well before Hitler. I think there was already some anti-semitism there earlier that Hitler and that is probably why all the Jews moved away."  

 
Antijüdisches durch den Gesangverein Germania (1879)  

Essenheim Israelit 25061879.jpg (99881 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 26. Juni 1879: "Ober-Olm, 16. Juni (1879). Dem 'Mainzer Tagblatt' wird von hier geschrieben: am gestrigen Tage fand hier das vom hiesigen Quartett-Vereine veranstaltete Gesangfest statt, an welchem sich auch der Gesangverein 'Germania' von Essenheim beteiligte. Zu unserem größten Bedauern müssen wir hier konstatieren, dass dieser letztere durch den Vortrag eines Liedes 'Die Judenschule' die heiligsten Gefühle der israelitischen und auch vieler christlichen Zuhörer verletzt hat. Es wurden Synagogen-Gesänge profaniert und hebräische Worte, die in der deutschen Übersetzung lauten: 'Gelobt seiest Du, o Herr!' endlos ins Lächerliche gezogen. Da dasselbe Lied bereits vor vierzehn Tagen in Udenheim von demselben Gesangverein vorgetragen wurde, so halten wir es für unsere Pflicht, die Leiter der 'Germania' auf das mehr als Unpassende derartiger Leistungen aufmerksam zu machen. Wir ziehen es vor, vorläufig auf diesem Wege Abhilfe zu erbitten.'  

      

Kennkarten aus der NS-Zeit            
               
Am 23. Juli 1938 wurde durch den Reichsminister des Innern für bestimmte Gruppen von Staatsangehörigen des Deutschen Reiches die Kennkartenpflicht eingeführt. Die Kennkarten jüdischer Personen waren mit einem großen Buchstaben "J" gekennzeichnet. Wer als "jüdisch" galt, hatte das Reichsgesetzblatt vom 14. November 1935 ("Erste Verordnung zum Reichsbürgergesetz") bestimmt. 
Hinweis: für die nachfolgenden Kennkarten ist die Quelle: Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland: Bestände: Personenstandsregister: Archivaliensammlung Frankfurt: Abteilung IV: Kennkarten, Mainz 1939" http://www.uni-heidelberg.de/institute/sonst/aj/STANDREG/FFM1/117-152.htm. Anfragen bitte gegebenenfalls an zentralarchiv@uni-hd.de       
 
 Kennkarten zu Personen, 
die in Essenheim geboren sind
  
 Essenheim KK MZ Mayer Albert.jpg (91350 Byte)  Essenheim KK MZ Mayer Heinrich.jpg (92886 Byte) Essenheim KK MZ Mayer Hugo.jpg (91273 Byte)
    KK (Mainz 1939) für Albert Mayer 
(geb. 17. Februar 1870 in Essenheim), 
Weinhändler   
 KK (Mainz 1939) für Heinrich Mayer 
(geb. 14. Dezember 1878 in Essenheim),
Bankdirektor i.R.,  
 KK (Mainz 1944) für Hugo Mayer 
(geb. 21. September 1882 in Essenheim), 
Kaufmann  

    
    
    
Zur Geschichte der Synagoge           
   
Im April 1854 konnte die jüdische Gemeinde Essenheim ein Wohnhaus in der Klappergasse erwerben, das zur Synagoge umgebaut wurde. Die Einweihung war am 12. September 1857. Auf einer neben dem Portal angebrachten Tafel war zu lesen, dass die Einrichtung des Gotteshauses vor allem auf Grund einer Spende durch den nach Amerika ausgewanderten Jacob Lehmann möglich war. 1889 wurde die Synagoge renoviert und am 13. Juli 1889 erneut eingeweiht
  
Nach Wegzug der meisten jüdischen Einwohner wurde das Synagogengebäude 1935/36 verkauft und blieb dadurch 1938 unzerstört. Es wurde in den folgenden Jahren vor allem als Lagerraum verwendet. 1978 wurde es abgebrochen. Eine Gedenktafel wurde angebracht
.   
  
  
Adresse/Standort der Synagoge: Am unteren Ende der Klappergasse. 
   
   
Fotos:
(Obere Zeile: veröffentlicht bei Arnsberg, Jüd. Gemeinden in Hessen. Bilder - Dokumente S. 49 bzw. im unten genannten Synagogenbuch Rheinland-Pfalz S. 148; Mittlere Zeile: Hahn, Aufnahmedatum 31.3.2005, Untere Zeile: Bernhard Kukatzki, Aufnahmen von 2011)  

Das Gebäude der ehemaligen Synagoge      
Essenheim Synagoge 100.jpg (43276 Byte) Essenheim Synagoge 102.jpg (57636 Byte) Essenheim Synagoge 101.jpg (27627 Byte)
Bei der Essenheimer Synagoge handelte es sich um einen zweigeschossigen
 Backsteinbau. Auf dem Foto rechts ist das Portal erkennbar  
Die Stiftertafel mit dem Text: 
"Jacob Lehmann von hier stiftete dieses
 Haus der Verehrung des höchsten Wesens
 1857, renoviert 1889" 
  
   

Die Gedenkstätte am Synagogenplatz (2005 / 2011) 

  
Essenheim Synagoge 200.jpg (86347 Byte) Essenheim Synagoge 201.jpg (83820 Byte) Essenheim Synagoge 202.jpg (53370 Byte)
Der Synagogenplatz als Gedenkstätte am unteren Ende der Klappengasse  Die Gedenktafel für die Synagoge 
     
Essenheim Synagoge BeKu 122.jpg (100229 Byte) Essenheim Synagoge BeKu 120.jpg (85928 Byte) Essenheim Synagoge BeKu 121.jpg (70831 Byte)
Ende der Klappengasse  Die Gedenktafel mit dem inzwischen nur noch schwer lesbaren Text: 
"Hier stand die Synagoge von Essenheim, geweiht im Jahre 1857. Bis 1935 diente 
sie unseren jüdischen Bürgern, die aus der Heimat vertrieben oder in Konzentrationslagern
 ermordet wurden, als Gebetsstätte. Die Gemeinde Essenheim"   
 
 
     

      
     
Erinnerungsarbeit vor Ort - einzelne Berichte      

März 2016: In Essenheim werden "Stolpersteine" verlegt   
Anmerkung: Es wurden "Stolpersteine" verlegt: in der Hauptstraße 28 für sechs Mitglieder der Familie Stern: Hermann Stern mit Frau Martha geb. Mayer und den Söhnen Wilhelm, Gustav (mit seiner Frau Ella geb. Meyer) und Eugen; in der Neubrunnenstraße 2 für Mitglieder der Familie Goldmann-Stern (Haus gehörte nach 1900 der Familie Goldmann): Wilhelm Stern mit Frau Ella geb. Goldmann (beide nach Deportation umgekommen) und den Töchtern Margot und Inge (beide konnten vor der Deportation fliehen); in der Hauptstraße 9 für die Mitglieder der Familie Mayer (Kolonialwarenladen): Markus genannt Max Mayer (Kriegsteilnehmer Erster Weltkrieg, gest. 1935 in Mainz) mit Frau Jettchen geb. Rosskamm (ermordet nach Deportation 1942) und den Töchtern Helina verh. Long (geb. 1914, konnte 1939 emigrieren, 1971 in New York gestorben) und Ruth Gertrude (geb. 1921, ermordet nach Deportation 1942).   
Presseartikel zur Verlegung der "Stolpersteine" in Essenheim: Essenheim, Holland, Auschwitz ... (Allgemeine Zeitung, 15.03.2016)    
Video-Film zur Verlegung der "Stolpersteine" in Essenheim:   http://ok-mainz.de/blickpunkt-mainz-im-maerz-2/        
 
Hinweis: In Mainz wurden am 16. August vor dem Haus Klarastraße 29 gleichfalls drei Stolpersteine verlegt für Helina Mayer verh. Long (1914), Jettchen Mayer geb. Rosskamm (1881, ermordet 1942) und Ruth Gertrude Mayer (1921, ermordet 1942).  Dazu Artikel bei regionalgeschichte.net "Zurück zu den Wurzeln. New Yorkerin Joan Salomon im Heimatort ihrer Mutter" (sc. Helina Mayer)   

      
        

Links und Literatur

Links

Website der Gemeinde Essenheim 
Website der VG Nieder-Olm 
Zur Seite über den jüdischen Friedhof in Essenheim (interner Link)  
Private Website zu Essenheim von Stefan Mossel (hier auch ein weiteres Foto des Friedhofes) 

Literatur

Paul Arnsberg: Die jüdischen Gemeinden in Hessen. 1971 Bd. I S. 171-172.
Landesamt für Denkmalpflege Rheinland-Pfalz/Staatliches Konservatoramt des Saarlandes/ Synagogue Memorial Jerusalem (Hg.): "...und dies ist die Pforte des Himmels". Synagogen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Mainz 2005. S. 147-148 (mit weiteren Literaturangaben).  

    
     


 

Article from "The Encyclopedia of Jewish life Before and During the Holocaust". 
First published in 2001 by NEW YORK UNIVERSITY PRESS; Copyright © 2001 by Yad Vashem Jerusalem, Israel.

Essenheim. Jews were living there in 1725 and a community existed from the early 19th century, numbering 126 (about 8 % of the total) in 1871, but soon declined. All the Jews had left by 1927. 
       
         

                   
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Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 24. April 2016