Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Bayreuth (Kreisstadt, Oberfranken)
Jüdische Geschichte / Synagoge

Übersicht:

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde  
Berichte aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde   
Dazu besteht eine weitere Seite  (interner Link)
Zur Geschichte der Synagoge  
Pressemitteilungen 2008/10 (u.a. zum Fund der Genisa im Herbst 2009)  
Fotos / Darstellungen  
Links und Literatur   

   

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde (english version)
  
Text wird noch erstellt - bitte schauen Sie bei Gelegenheit wieder vorbei.  

Bitte besuchen Sie auch die Seiten der Geschichtswerkstatt Bayreuth e.V. zur jüdischen Geschichte in der Stadt  
    
   
   
   

Zur Geschichte der Synagoge

Text wird noch erstellt - bitte schauen Sie bei Gelegenheit wieder vorbei.   
   

Adresse/Standort der SynagogeMünzgasse 2  

Fotos
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum im August 2007)

Erinnerung an die mittelalterliche Geschichte: Tafel an der Kirche anstelle der früher hier angebrachten "Judensau" Bayreuth Kirche 150.jpg (89421 Byte) Bayreuth Kirche 151.jpg (81316 Byte)
An der Stadtkirche Bayreuth befand sich bis 2004 die mittelalterliche, antijüdische Darstellung einer sogenannten "Judensau", die 2005 entfernt wurde. Es dauerte freilich viereinhalb Jahre, bis die Verantwortlichen in der Kirchengemeinde von der Notwendigkeit einer Entfernung überzeugt werden konnten. Der sich in dieser Richtung engagierende Pfarrer Klaus Rettig wurde als "Bilderstürmer" und "Taliban" diffamiert. Der Text auf der Tafel wurde von Dekan Peetz in Abstimmung mit dem Vorsitzenden der Israelitischen Kultusgemeinde Bayreuth formuliert.
      
Die Synagoge in Bayreuth    
Bayreuth Synagoge 257.jpg (86750 Byte) Bayreuth Synagoge 254.jpg (98024 Byte) Bayreuth Synagoge 253.jpg (94944 Byte)
  Blick auf die unmittelbar neben dem markgräflichen Opernhaus erstellte Synagoge
   
Bayreuth Synagoge 250.jpg (80133 Byte) Bayreuth Synagoge 256.jpg (111229 Byte) Bayreuth Synagoge 255.jpg (120175 Byte)
  Blick von Osten auf das Gebäude, erkennbar ist die kleine Apsis des Toraschreines
   
Bayreuth Synagoge 120.jpg (41907 Byte) Bayreuth Synagoge 251.jpg (52986 Byte)    Bayreuth Synagoge 252.jpg (34151 Byte)
Eingangsbericht mit Eingang und Portalinschrift: "Dies ist das Tor zum Herrn, Gerechte gehen durch es hinein" 
(Foto links von Inge Sturm, Marburg)  
            
         
Raum der Erinnerung an die ermordeten Juden aus Bamberg im Historischen Museum
Bayreuth Museum 150.jpg (48921 Byte) Bayreuth Museum 152.jpg (63386 Byte) Bayreuth Museum 151.jpg (52500 Byte)
Steine der Erinnerung und Hinweistafel mit Text: "Nur durch die Erinnerung an Verfolgung, Vertreibung und Vernichtung kann verhindert werden, dass so etwas wieder geschieht. Die Denk-Stein-Sammlung zeigt, dass Auschwitz nicht in Auschwitz, sondern dass es in der eigenen Straße, im gleichen Haus oder im Nachbarhaus begonnen hat. Durch das Nachforschen und die einfache Geste des Steineaufhebens und -zusammentragens haben die an dieser Aktion beteiligten Schüler und Schülerinnen die Toten der Anonymität entrissen, sie vor dem Vergessen gewahrt und ihnen ein würdiges Denkmal gesetzt. Irene Hammel, Initiatorin" Von SchülerInnen gestaltete Tafeln zur Erinnerung an jüdische Personen sowie (unten) Namenstafeln
Bayreuth Museum 155.jpg (58736 Byte)
           
     
Weitere Erinnerungen im Historischen Museum Bayreuth Museum 154.jpg (87043 Byte) Bayreuth Museum 153.jpg (75298 Byte)
Fotos ehemaliger jüdischer Gewerbebetriebe in Bayreuth

  
   

Pressemitteilungen 2008/09   

Aktuell April 2009 (Pressemitteilung vom 17. April 2009 [epd]) 
Bayreuther Synagoge soll restauriert werden - Kultusgemeinde plant auch neues Kultur- und Gemeindezentrum in der Stadtmitte
Bayreuth (epd). Die Bayreuther Synagoge soll grundlegend restauriert werden. Zudem will die Israelitische Kultusgemeinde ein Kultur- und Gemeindezentrum in der Stadtmitte errichten. Das Bauvorhaben und die Renovierungspläne stellte der Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde, Felix Gothart, gemeinsam mit Oberfrankens Regierungspräsident Wilhelm Wenning und Bayreuths Oberbürgermeister Michael Hohl vor. Als ein "Jahrhundert Vorhaben für unsere Stadt" bezeichnete Oberbürgermeister Hohl die Planungen. Sie eröffneten zugleich eine neue Dimension des Miteinanders von Stadtgesellschaft und jüdischer Gemeinde. Vor dem Hintergrund der historischen Schuld in der NS-Diktatur sei das Projekt ein weiterer wichtiger Schritt der Aussöhnung und Verständigung. Der Vorsitzende der Kultusgemeinde Gothart dankte für die breite Unterstützung des Vorhabens. Die Geschichte habe gelehrt: "Immer wenn die jüdische Gemeinde und die Stadt in Einklang miteinander lebten, stand die Stadt in hoher Blüte." Die in der Reichspogromnacht verwüstete Bayreuther Synagoge wurde in den 60er Jahren notdürftig renoviert. Sie soll nun unter Berücksichtigung alter Pläne, aber mit avantgardistischer Handschrift, restauriert werden. Der Sakralbau ist eine der wenigen noch erhaltenen Synagogen aus der Zeit des Spätbarocks. Das neue Kultur- und Gemeindezentrum soll nach Worten Gotharts in unmittelbarer Nachbarschaft zur Synagoge und zum Markgräflichen Opernhaus entstehen. Mit der Planung wurde das Saarbrücker Architekturbüro Wandel-Hoefer-Lorch-Hirsch ? Träger des Deutschen Städtebaupreises 2008 ? beauftragt. Vom Architektenteam stammen auch die Pläne für die Neubauten der Dresdner und der Münchner Synagoge sowie für die in Bau befindliche Kölner Synagoge. Das benachbarte historische Münzgebäude wird künftig nach seiner Umgestaltung Sitz des jüdischen Kultur- und Gemeindezentrums sein. Das dort bisher angesiedelte Afrika-Zentrum erhält nach einem Gebäudetausch ein neues weitaus größeres Domizil in einem repräsentativen ehemaligen Bankgebäude, hieß es weiter. Geplant ist außerdem eine Mikwe, ein rituelles Tauchbad, das mit einer Gartenanlage verbunden ist. Es soll mit Grundwasser gespeist werden. Alle Planungen sollen bis zum Jahr 2013 verwirklicht werden.  Nach Mitteilung von Regierungspräsident Wenning werden sich voraussichtlich der Freistaat Bayern, die Bayerische Landesstiftung, die Oberfranken-Stiftung, die Stadt Bayreuth und weitere Institutionen an der Finanzierung beteiligen.
Bayreuths jüdische Gemeinde hat ihre Wurzeln im 13. Jahrhundert. Im nächsten Jahr blickt die Israelitische Kultusgemeinde auf ihr 250-jähriges Bestehen zurück. Sie ist damit einer der ältesten jüdischen Gemeinden in Bayern. (0690/17.04.09).
     
Dezember 2009: Genisa in der Synagoge entdeckt  
Pressemitteilung vom 9. Dezember 2009:  
"Bei Sanierungsarbeiten entdeckt: 
Wertvolle Schriften in Bayreuther Synagoge gefunden

Spektakulärer Fund in der Bayreuther Synagoge: Bei Sanierungsarbeiten sind in der Synagoge alte, religiöse Schriften und Kulturgegenstände gefunden worden. Sie waren in einem Hohlraum unter Brettern des Dachbodens versteckt gewesen. Laut der Regierung von Oberfranken sind die in hebräischer und deutscher Sprache verfassten Schriften seit langem von Menschenhand unberührt gewesen und haben auch den Nationalsozialismus unbeschadet überstanden. Fachleute sollen die kostbaren Schriften demnächst bergen, restaurieren und historisch auswerten."
   
Dezember 2009: Vorstellung der Funde aus der Genisa
Bayreuth Genisa 09010.jpg (116159 Byte)Foto links: Einen Thoragürtel präsentiert Felix Gothart, der Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde Bayreuth. Der Gürtel gehört zu den religiösen Kultgegenständen, die jetzt auf dem Dachboden der Synagoge gefunden wurden.   
Artikel von Stephan Herbert Fuchs in der "Frankenpost" vom 17. Dezember 2009 (Artikel): 
"Sensationsfund in Bayreuther Synagoge. 
Schatz | Bei Renovierungen sind Arbeiter auf 250 Jahre alte Schriften gestoßen. Jetzt wartet viel Arbeit.
Bayreuth
- Die Israelitische Kultusgemeinde in Bayreuth hat auf dem Dachboden ihrer Synagoge einen bedeutenden Genisa-Fund gemacht. Dabei handelt es sich unter anderem um religiöse Schriften und Kultgegenstände, deren Ursprung bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts zurückreicht. Die in hebräischer und deutscher Sprache verfassten Dokumente sind offenbar seit zweieinhalb Jahrhunderten nicht mehr von Menschenhand berührt worden und haben selbst die Schändung der Synagoge durch die Nationalsozialisten unbehelligt überstanden.  
Bei der Regierung von Oberfranken spricht man von einer kleinen Sensation, der Vorsitzende der Kultusgemeinde, Felix Gothart, bezeichnet die Dokumente als großen historischen Fund. Grund dafür ist, dass die Schriftstücke und Ritualgegenstände am Originalort in einer aktiven Synagoge aufgefunden wurden. Darüber hinaus ist eines der bereits entzifferten Dokumente auf das Jahr 1762 datiert, ungefähr das Jahr der Gründung der Bayreuther Synagoge durch den damaligen Markgrafen Friedrich. Schriftstücke und religiöse Gegenstände, die nicht mehr benötigt wurden, seien früher häufig auf Dachböden abgelegt worden, erläutert Gothart. Hintergrund war, dass religiöse Dinge nicht einfach entsorgt oder gewaltsam zerstört werden sollten, sondern häufig regelrecht "bestattet" wurden. Deshalb habe man ähnliche Funde auch bereits auf Friedhöfen machen können.  
Aufgearbeitet wird der Schatz nun vom Jüdischen Kulturmuseum Veitshöchheim, das in der Vergangenheit bereits mehrere derartige Funde analysiert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht hat. Bereits 1986 sei bei der Renovierung der dortigen Synagoge eine ähnliche Entdeckung gemacht worden, erläutert Martina Edelmann vom Museum Veitshöchheim. Viele hebräische Bücher und Stofffetzen, die heute im dortigen Museum gezeigt werden, seien damals gerade noch aus Abfallcontainern gerettet worden. 
Die Entdeckung, die Felix Gothart Anfang Dezember bei einer notwendig gewordenen Freilegung von Dachbalken zusammen mit zwei Dachdeckern gemacht hatte, kommt für die jüdische Gemeinde in Bayreuth gerade rechtzeitig zu ihrem 250. Geburtstag im kommenden Jahr. Auf die beiden wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Elisabeth Singer und Beate Weinhold vom Kulturmuseum in Veitshöchheim wartet jetzt viel Arbeit. Bislang sieht der Fund nämlich relativ unspektakulär aus und gleicht eher einem staubigen Haufen. "Wir erwarten uns Schriftgut aus über 150 Jahren, das über die besondere Struktur einer städtischen Gemeinde Aussagen verspricht", so Bezirksheimatpfleger Günter Dippold. 
Museumsleiterin Edelmann weiß, dass bei Genisa-Funden immer wieder auch profane Dinge auftauchen, etwa Rechnungen, Quittungen, Schreibübungen in hebräischer Sprache bis hin zu Einkaufszetteln, die sich in die religiöse Literatur verirrt haben, aber großen Aufschluss über das alltägliche Leben der damaligen Zeit geben."
 
März 2010: Die Genisafunde werden ausgewertet    
Bayreuth Genisa 140.jpg (41504 Byte)Foto links (epd-Bayern): Bergung der Schätze aus der Bayreuther Geniza: Mitarbeiterinnen des jüdischen Kulturmuseums Veitshöchheim im Dachgebälk der barocken Synagoge.
Artikel im "Sonntagsblatt Bayern" vom 28.2.2010 (Artikel):  "Eulenspiegel und Lottoschein
Fundort Bayreuth: Was eine jüdische Gemeinde in Jahrhunderten abgelegt hat.
 
Was eine jüdische Gemeinde in Franken über Jahrhunderte hinweg im Dachstuhl abgelegt hat - das ist jetzt in einer 'Geniza'  der Bayreuther Synagoge zum Vorschein gekommen. Selbst die Nazis haben diesen historischen Schatz nicht bemerkt, als sie in der sogenannten Reichskristallnacht wie die Vandalen über das Gotteshaus herfielen', sagt Felix Gothart, der Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde Bayreuth. Seit zweieinhalb Monaten sind Spezialistinnen des jüdischen Kulturmuseums Veitshöchheim dabei, die Fundstücke aus der Geniza zu bergen. Eine Geniza ist ein verborgener Raum in alten Synagogen zur Aufbewahrung schadhaft gewordener Handschriften und Kultgegenstände. Inzwischen hat Gothart dank der Unterstützung durch den Rabbiner Senter Gaber (Bayreuth) einen ersten Überblick über die Fundstücke aus dem 17., 18. und 19. Jahrhundert. 
König Salomon und der Buddhist. Die Bandbreite reicht von König Salomons Disput mit einem buddhistischen Mönch (etwa im Jahr 1260 in Erzählform ins Hebräische übersetzt) über kabbalistische Texte bis hin zur Trivialliteratur. 'Wir haben zum Beispiel Till Eulenspiegel und die Märchen aus Tausend und einer Nacht auf Jiddisch entdeckt', so die wissenschaftliche Mitarbeiterin Elisabeth Singer (Veitshöchheim). 
Unter den Reliquien sind auch Taschenkalender aus den Jahren 1754 bis 1784, ein Judenzoll aus dem oberfränkischen Ebermannstadt und sogar ein 'hochfürstlich Anspachischer' Lottoschein aus dem 18. Jahrhundert. Eine Besonderheit stellt auch ein mystisches Amulett dar, das einer Wöchnerin ins Bett gelegt wurde, um böse Geister abzuhalten."
Bayreuth Genisa 141.jpg (42211 Byte) Foto links (epd Bayern): Hebräische Schrift auf der Rückseite eines 'höchfürstlichen Anspachischen' Lottoscheines.   
  

    

    

Links und Literatur

Links:

Website der der Stadt Bayreuth  

Literatur:   

Die Literaturliste ist noch zu erstellen   
Baruch Z. Ophir/Falk Wiesemann: Die jüdischen Gemeinden in Bayern 1918-1945. Geschichte und Zerstörung. 1979 S. 
Israel Schwierz:  Steinerne Zeugnisse jüdischen Lebens in Bayern. Eine Dokumentation der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit. A 85. 1988 S. 
Pinkas Hakehillot: Encyclopedia of Jewish Communities from their foundation till after the Holocaust. Germany - Bavaria. Hg. von Yad Vashem 1972 (hebräisch) S. 
Synagogengedenkbuch BY 01.jpg (49758 Byte)"Mehr als Steine...." Synagogen-Gedenkband Bayern. Band I: Oberfranken - Oberpfalz - Niederbayern - Oberbayern - Schwaben. Erarbeitet von Barbara Eberhardt und Angela Hager. Hg. von Wolfgang Kraus, Berndt Hamm und Meier Schwarz. Reihe: Gedenkbuch der Synagogen in Deutschen. Begründet und herausgegeben von Meier Schwarz. Synagogue Memorial Jerusalem. Bd. 3: Bayern. Kunstverlag Josef Fink Lindenberg im Allgäu
ISBN 978-3-98870-411-3.
Abschnitt zu Bayreuth S. 92-105 (die Forschungsergebnisse konnten auf dieser Seite von "Alemannia Judaica"  noch nicht eingearbeitet werden).



 

Article from "The Encyclopedia of Jewish life Before and During the Holocaust". 
First published in 2001 by NEW YORK UNIVERSITY PRESS; Copyright © 2001 by Yad Vashem Jerusalem, Israel.

Bayreuth  Upper Franconia. Jews appeared in 1348 after receiving permanent residence rights from the Hohenzollern burgrave Friedrich III. The community was virtually destroyed in the Black Death persecutions of 1348-49 and renewed after receiving a letter of protection from Friedrich V. Bayreuth was also made the seat of the chief rabbi (Hochmeister) of the principality. Jews engaged mainly in moneylending and moneychanging and over the next two centuries were forced to remit debts and leave the city a number of times in the face of local pressure. The were finally expelled in 1564.   
The community was renewed in the mid-18th century by Court Jews facing similar threats of expulsion and various measures to limit the Jewish population, which nonetheless grew to 79 families by 1771. A magnificent synagogue was consecrated in 1760 and a cemetery in 1787. Conditions improved after the annexation of the principality of Bavaria in 1810. In 1824 a Jewish public school was opened. The population increased to a peak of 530 (total 13.530) in 1837, declining to 261 in 1933. During the Nazi era the Jews suffered from the economic boycott and in 1936, all Jewish girls were expelled from the municipal high school. Thirty-nine Jews are known to have emigrated in the period, 25 to the United States. In November 1938, 120 Jews remained. On Kristallnacht (9-10 November 1938) the synagogue was vandalized and Jewish stores and homes were looted. In late 1939, 80 Jews were evicted from their apartments and crowded into a ghetto. In 27 November 1941, 60 were deported to the Riga ghetto via Bamberg; another 11 were sent to the Theresienstadt ghetto on 9 September 1942 after being expelled to Bamberg on 12 January. 
After the war, 350 refugees organized a new community in Bayreuth. Over the years most left for Israel or the United States.          
     

   

                   
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Stand: 04. März 2010