Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Bayreuth (Kreisstadt, Oberfranken)
Jüdische Geschichte nach 1945 / Synagoge

Übersicht:  

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde bis zur NS-Zeit siehe weitere Seite 
Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde nach 1945   
Fotos  
Pressemitteilungen seit 2008  
Links und Literatur   

    
Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde nach 1945      

   
  
Nach Kriegsende wurde in Bayreuth eine neue jüdische Gemeinde von Überlebenden von Konzentrationslagern gegründet, die als "Displaced Persons" in der Amerikanischen Zone Aufnahme fanden. Im November 1945 wurden 184 jüdische Personen in Bayreuth gezählt, im Juli 1946 waren es 400, ein Jahr später über 500 Personen. Die Zentren der "Jewish DP Community" in Bayreuth waren in der Heinrich-Schütz-Straße 6 und in der Lisztstraße 12. Vorsitzender der jüdischen DP-Gemeinde waren Abraham Brillant und Felix Kugelmann. Die Gemeinde hatte verschiedene Einrichtungen: neben der Synagoge eine Volksschule, die jüdische Krankenstation St. Georgen-Hospital und Vereine wie den Sport- und Fußballverein Hapoel Bayreuth. 
   
Nach Gründung des Staates Israel 1948 ging die Zahl der jüdischen DPs in Bayreuth schnell zurück. Im Februar 1951 wurden nur noch 91 jüdische Personen in Bayreuth gezählt. Das DP-Lager wurde geschlossen, die in Bayreuth verbliebenen DPs wurden Mitglieder der nun gegründeten deutschen Jüdischen Gemeinde Bayreuth. 
  
Quelle:  Über das DP-Lager Bayreuth siehe Informationen bei after-the-shoah.org  
   
   
Mitte der 1970er-Jahre lebten nur noch etwa 30 jüdische Personen in Bayreuth. Damals war absehbar, dass die Gemeinde in der Stadt keine längere Zukunft mehr vor sich hatte.   
   
Durch den Zuzug von Personen/Familien aus dem Bereich der GUS-Staaten seit den 1990er-Jahren hat die Zahl der Gemeindeglieder wieder zugenommen. Ende der 1990er-Jahre zählte die jüdische Gemeinde mehr als 220 Mitglieder. 2016 zählten zur Gemeinde 510 Mitglieder. Die Gemeinde ist Mitglied im Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern K.d.ö.R.  
  
Da die bisherigen Räumlichkeiten durch die Zunahme der Gemeindeglieder nicht mehr ausreichten, wurde nach Möglichkeiten gesucht, ein neues jüdisches Kultur- und Gemeindezentrum in Bayreuth zu schaffen. Dieses wurde mit dem Gebäude der Alten Münze von 1778 in der Münzgasse gefunden, in dem zuletzt das Iwalewa-Haus (Afrikazentrum der Universität bis November 2013) sowie im rechten Gebäudeteil die Kinder- und Jugendbücherei der Stadt untergebracht waren. Im künftigen Gemeindezentrum der jüdischen Gemeinde wurde während der Renovierung der Synagoge ein Betsaal eingerichtet. 

Im jüdischen Kultur- und Gemeindezentrum werden künftig sind auch ein Museum im Erdgeschoss und das Archiv der Gemeinde hier untergebracht (das Archiv mit Dokumenten von 1760 bis 1933 ist komplett erhalten). Dazu kommen Räume für Veranstaltungen und Treffs der Gemeinde und ein kleines koscheres Café. Der Umbau wird nach Fertigstellung der Synagoge von 2018 bis voraussichtlich Januar 2020 vorgenommen. 
Vgl. Informationen http://www.ksg-architekten.info/de/gemeindezentrum-der-israelitischen-kultusgemeinde-bayreuth/       
  
  
Kurzinformation/Kontakt: Israelitische Kultusgemeinde Bayreuth K.d.ö.R. Münzgasse 2 95444 Bayreuth    
Vorsitzender der Gemeinde (2017): Felix Gothardt Tel. 0821/64389      
  
  
  
Zur Geschichte der Synagoge nach 1945  
   
Die in der NS-Zeit demolierte Synagoge (siehe Seite zur jüdischen Geschichte in Bayreuth bis zur NS-Zeit) wurde 1946 erstmals renoviert und wurde seitdem wieder von der jüdischen Gemeinde als religiöses Zentrum für Gottesdienste und Feiern genutzt.     
   
1964 bis 1965
erfolgte ein Umbau und eine Neugestaltung des Betraumes nach den Plänen von Architekt Hermann Zvi Guttmann. Damals wurden nach Vorgabe des Leiters der Schlösserverwaltung die Rundbogenfenster durch rechteckige Fenster ersetzt, damit das Haus in der Nachbarschaft zum Opernhaus nicht gleich als Synagoge erkennbar ist.     
   
Seit 2012 wird die Synagoge umfassend saniert. Als älteste barocke Synagoge Deutschlands gilt sie als national bedeutsames Baudenkmal. Im Zusammenhang mit der Sanierung wurde zunächst das rituelle Bad (Mikwe) renoviert. Sie wird von einem (artesischen) Brunnen gespeist, dessen Wasser aus 70 Meter Tiefe ins Becken ohne Pumpe eingeleitet werden kann. Sie gilt nach einem Urteil des Londoner Rabbiner Meir Posen als die reinste Europas. Nach der Einweihung der Mikwe am 16. August 2013 wurden die Sanierungsarbeiten an der Synagoge aufgenommen. Das Gebäude wird kernsaniert. Der Eingang wird an die Westseite verlegt. Die Rundbogenfenster an der Westseite - Richtung Redoutenhaus - werden wieder hergestellt. Die Pläne für den Umbau der Synagoge wurden durch die Architekten Wandel, Hoefer, Lorch + Hirsch aus Saarbrücken erstellt, die auch für die Synagogenbauten in Dresden, München und Köln verantwortlich zeichneten. 
   
Nach der umfassenden Sanierung wird die Synagoge im Frühjahr 2018 wieder eröffnet. Ab März 2018 werden über ein Jubiläumsjahr zahlreiche Veranstaltungen im religiösen und kulturellen Bereich stattfinden. 
    
    
Adresse/Standort der SynagogeMünzgasse 2 (imGebäudeensemble mit dem Markgräflichen Opernhaus)  
   
   
Fotos
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum im August 2007)  

Die Synagoge in Bayreuth vor der Renovierung     
Bayreuth Synagoge 257.jpg (86750 Byte) Bayreuth Synagoge 254.jpg (98024 Byte) Bayreuth Synagoge 253.jpg (94944 Byte)
  Blick auf die unmittelbar neben dem markgräflichen Opernhaus erstellte Synagoge
   
Bayreuth Synagoge 250.jpg (80133 Byte) Bayreuth Synagoge 256.jpg (111229 Byte) Bayreuth Synagoge 255.jpg (120175 Byte)
  Blick von Osten auf das Gebäude, erkennbar ist die kleine Apsis des Toraschreines
   
Bayreuth Synagoge 120.jpg (41907 Byte) Bayreuth Synagoge 251.jpg (52986 Byte)    Bayreuth Synagoge 252.jpg (34151 Byte)
Eingangsbericht mit Eingang und Portalinschrift: "Dies ist das Tor zum Herrn, Gerechte gehen durch es hinein" 
(Foto links von Inge Sturm, Marburg)  
            

  
  
Pressemitteilungen seit 2008   

April 2009 (Pressemitteilung vom 17. April 2009 [epd]): Die Synagoge soll restauriert werden   
Bayreuther Synagoge soll restauriert werden - Kultusgemeinde plant auch neues Kultur- und Gemeindezentrum in der Stadtmitte
Bayreuth (epd). Die Bayreuther Synagoge soll grundlegend restauriert werden. Zudem will die Israelitische Kultusgemeinde ein Kultur- und Gemeindezentrum in der Stadtmitte errichten. Das Bauvorhaben und die Renovierungspläne stellte der Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde, Felix Gothart, gemeinsam mit Oberfrankens Regierungspräsident Wilhelm Wenning und Bayreuths Oberbürgermeister Michael Hohl vor. Als ein "Jahrhundert Vorhaben für unsere Stadt" bezeichnete Oberbürgermeister Hohl die Planungen. Sie eröffneten zugleich eine neue Dimension des Miteinanders von Stadtgesellschaft und jüdischer Gemeinde. Vor dem Hintergrund der historischen Schuld in der NS-Diktatur sei das Projekt ein weiterer wichtiger Schritt der Aussöhnung und Verständigung. Der Vorsitzende der Kultusgemeinde Gothart dankte für die breite Unterstützung des Vorhabens. Die Geschichte habe gelehrt: "Immer wenn die jüdische Gemeinde und die Stadt in Einklang miteinander lebten, stand die Stadt in hoher Blüte." Die in der Reichspogromnacht verwüstete Bayreuther Synagoge wurde in den 60er Jahren notdürftig renoviert. Sie soll nun unter Berücksichtigung alter Pläne, aber mit avantgardistischer Handschrift, restauriert werden. Der Sakralbau ist eine der wenigen noch erhaltenen Synagogen aus der Zeit des Spätbarocks. Das neue Kultur- und Gemeindezentrum soll nach Worten Gotharts in unmittelbarer Nachbarschaft zur Synagoge und zum Markgräflichen Opernhaus entstehen. Mit der Planung wurde das Saarbrücker Architekturbüro Wandel-Hoefer-Lorch-Hirsch ? Träger des Deutschen Städtebaupreises 2008 ? beauftragt. Vom Architektenteam stammen auch die Pläne für die Neubauten der Dresdner und der Münchner Synagoge sowie für die in Bau befindliche Kölner Synagoge. Das benachbarte historische Münzgebäude wird künftig nach seiner Umgestaltung Sitz des jüdischen Kultur- und Gemeindezentrums sein. Das dort bisher angesiedelte Afrika-Zentrum erhält nach einem Gebäudetausch ein neues weitaus größeres Domizil in einem repräsentativen ehemaligen Bankgebäude, hieß es weiter. Geplant ist außerdem eine Mikwe, ein rituelles Tauchbad, das mit einer Gartenanlage verbunden ist. Es soll mit Grundwasser gespeist werden. Alle Planungen sollen bis zum Jahr 2013 verwirklicht werden.  Nach Mitteilung von Regierungspräsident Wenning werden sich voraussichtlich der Freistaat Bayern, die Bayerische Landesstiftung, die Oberfranken-Stiftung, die Stadt Bayreuth und weitere Institutionen an der Finanzierung beteiligen.
Bayreuths jüdische Gemeinde hat ihre Wurzeln im 13. Jahrhundert. Im nächsten Jahr blickt die Israelitische Kultusgemeinde auf ihr 250-jähriges Bestehen zurück. Sie ist damit einer der ältesten jüdischen Gemeinden in Bayern. (0690/17.04.09).
 
Juli 2009: Pläne der Gemeinde für die Zukunft   
Artikel von Johannes Himmelreich in der "Jüdischen Allgemeinen" vom 9. Juli 2009: "Aus Alt mach Neu. Mikwe und eine sanierte Synagoge - was die Gemeinde alles vorhat...
Link zum Artikel    
  
März 2010: Feier zum 250-jährigen Bestehen der Synagoge in Bayreuth   
Pressemitteilung vom 16. März 2010:  "250 Jahre israelitische Kultusgemeinde: 
In Bayreuth beginnen heute die Jubiläumsfeierlichkeiten

Die Israelitische Kultusgemeinde Bayreuth feiert ab heute das 250-jährige Bestehen ihrer Synagoge.
Im Historischen Sitzungssaal des Alten Rathauses ist das Jubiläumsjahr gestern Abend mit einem Festakt offiziell eingeläutet worden. Die Synagoge wurde am 15. März 1760 eingeweiht. Ein Jahr davor hatte man mit zehn Familien die jüdische Gemeinde in Bayreuth neu gegründet. Heute zählt die Israelitische Kultusgemeinde rund 500 Mitglieder. In den kommenden Jahren soll in Nachbarschaft der Synagoge in der Bayreuther Münzgasse ein jüdisches Kultur- und Gemeindezentrum entstehen."
   
Sommer/Herbst 2010: Ausstellung zum jüdischen Bayreuth vom 12. August bis 24. Oktober 2010     
Bayreuth Synagoge 1964.jpg (84011 Byte)Foto links: das Synagogengebäude 1964   Pressemitteilung der Stadt Bayreuth vom 10. August 2010 (Quelle): 
"Historisches Museum zeigt: 250 Jahre Bayreuther Synagoge 
Ausstellung zum jüdischen Bayreuth vom 12. August bis 24. Oktober. 

Das Historische Museum Bayreuth zeigt ab Donnerstag, 12. August, in Zusammenarbeit mit der Israelitischen Kultusgemeinde die Ausstellung "Jüdisches Bayreuth - 250 Jahre Bayreuther Synagoge". Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl wird die Ausstellung gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Israelitischen Kultusgemeinde, Felix Gothart, am Mittwoch, 11. August, um 18 Uhr, offiziell eröffnen. Das 250-jährige Bestehen der Synagoge ist der Anlass zu dieser Ausstellung über die Geschichte der jüdischen Bevölkerung Bayreuths. Hier gab es bereits im Mittelalter jüdische Familien, an die noch bis 1894 die alte Straßenbezeichnung 'Judengasse' erinnerte. Es existierte sogar eine Talmudschule, was der Stadt eine besondere Stellung im Herrschaftsbereich der fränkischen Hohenzollern verlieh. 
Das Dasein der jüdischen Bevölkerung in Bayreuth war über Jahrhunderte hinweg von Unsicherheit geprägt, auch wenn sie es zu Wohlstand oder Gelehrsamkeit gebracht hatte. Immer wieder waren Bayreuths Juden Verfolgungen und Vertreibungen ausgesetzt, bei denen sie um Leib und Leben fürchten mussten. Erst die Regierungszeit des Markgrafen Friedrich brachte ein hohes Maß an Sicherheit. 1759 verkaufte er das markgräfliche Redouten- und Komödienhaus an den seit rund zehn Jahren in Bayreuth ansässigen Moses Seckel, der hier eine Synagoge einrichten durfte. Gleichzeitig genehmigte Friedrich die Ansiedlung von zehn weiteren jüdischen Familien in seiner Residenzstadt. Am 15. März 1760 fand die erste Sabbatfeier in der Synagoge statt. 
    
September 2011: Zuschüsse zur Renovierung der Synagoge durch die Regierung von Oberfranken      
Artikel in br.online.de (Website des Bayerischen Rundfunks) vom 8. September 2011 (Artikel): 
"Bayreuth. Synagoge bekommt Zuschuss für Renovierung 
Die Regierung von Oberfranken unterstützt die Generalsanierung der Synagoge Bayreuth mit rund 200.000 Euro. Wie eine Sprecherin der Regierung heute mitteilte, soll das Geld für den Neubau eines rituellen Tauchbades, einer so genannten Mikwe, verwendet werden. 
Der Neubau des rituellen Tauchbades ist als erster Baustein der Generalsanierung geplant. Die Gesamtkosten der Mikwe werden auf rund eine Million Euro geschätzt. Der Neubau soll sich als Teil der vorhandenen Gartenmauer in das Gesamtbild einfügen. Die Bayreuther Synagoge ist die einzig erhaltene und genutzte Barock-Synagoge in Deutschland.
Zerstörung während des Dritten Reiches. Zusammen mit dem markgräflichen Opernhaus und dem Redoutenhaus bildet die Synagoge ein international bedeutendes historisches Ensemble in der Bayreuther Innenstadt, erklärt die Regierung von Oberfranken. Während des Dritten Reichs wurden die Ritualien in der Synagoge im Jahr 1938 vernichtet. Das Gebäude blieb zum Glück aufgrund der Nähe des markgräflichen Opernhauses erhalten.
Juden vermutlich seit 1350 in Bayreuth. Nach geschichtlichen Zeugnissen sollen Juden schon um 1350 in Bayreuth ansässig gewesen sein. Die jüdische Gemeinde in Bayreuth verfügte über zwei Synagogen, eine Mikwe, ein Gemeindehaus, eine Schule und einen Friedhof mit großer Taharahalle."   
 
August 2013: Evangelische Landeskirche spendet 50.000 Euro für die Sanierung der Synagoge    
Artikel von Eric Waha im "Nordbayerischen Kurier" vom 16. August 2013: "Evangelische Landeskirche spendet 50.000 Euro für Sanierung der Synagoge der Israelitischen Kultusgemeinde. 
BAYREUTH.
Es wurde viel über Freundschaft gesprochen, über gemeinsame Wurzeln – vor allem aber über eine blühende Zukunft der Israelitischen Kultusgemeinde, die vor einem Kraftakt steht, der mehr als nur finanziellen Hintergrund hat: Die Gemeinde stellt die Weichen für ein neues Gemeindezentrum, für mehr kultisches und kulturelles Leben der Juden in Bayreuth. Und die Evangelische Landeskirche leistet dazu einen Beitrag – mit einer Spende über 50.000 Euro, die für die Sanierung der Synagoge bestimmt ist..."
Link zum Artikel     
Vgl. Beitrag zum selben Thema in der Website des Bayerischen Rundfunks  und Pressemitteilung in der Website der Stadt Bayreuth        
 
2014: Die Sanierung der Synagoge beginnt im Herbst 2014    
Artikel von Eric Waha im "Nordbayerischen Kurier" vom 20. Januar 2014: "Synagoge wird ab Herbst saniert. 
BAYREUTH
. In der Bayreuther Synagoge wird ab Herbst die Zeit zurückgedreht, um sie für die Zukunft auszurichten: In etwas mehr als einem halben Jahr beginnen die Bauarbeiten für die grundlegende Sanierung des Hauses, auf die die Israelitische Kultusgemeinde seit gut vier Jahren hin arbeitet. Die Sanierung der Synagoge ist der zweite Baustein für das künftige Jüdische Kultus- und Kulturzentrum in der Münzgasse..."  
Link zum Artikel (Lesen ist kostenpflichtig)       
 
2015/17: Weitere Berichte zur Synagogenrenovierung: 
- Artikel von Eric Waha im "Nordbayerischen Kurier" vom 31. März 2015: "Bayreuther Synagoge: Schichtweise Geschichte..."   
- Artikel von Eric Waha im "Nordbayerischen Kurier" vom 10. Juli 2015: "Bayreuther Synagoge: Bau dem Zeitplan voraus..."   
- Bayerischer Rundfunk BR 2: Artikel von Anja Bischof in br.de vom 5. Februar 2017: "In der Pogromnacht der völligen Zerstörung entgangen..."    
 
 

    
     

Links und Literatur

Links:  

Website der der Stadt Bayreuth 
Wikipedia-Artikel "Synagoge Bayreuth"  

Literatur:   

Baruch Z. Ophir/Falk Wiesemann: Die jüdischen Gemeinden in Bayern 1918-1945. Geschichte und Zerstörung. 1979 S. 119-122.   
Synagogengedenkbuch BY 01.jpg (49758 Byte)"Mehr als Steine...." Synagogen-Gedenkband Bayern. Band I: Oberfranken - Oberpfalz - Niederbayern - Oberbayern - Schwaben. Erarbeitet von Barbara Eberhardt und Angela Hager. Hg. von Wolfgang Kraus, Berndt Hamm und Meier Schwarz. Reihe: Gedenkbuch der Synagogen in Deutschen. Begründet und herausgegeben von Meier Schwarz. Synagogue Memorial Jerusalem. Bd. 3: Bayern. Kunstverlag Josef Fink Lindenberg im Allgäu
ISBN 978-3-98870-411-3.
Abschnitt zu Bayreuth S. 92-105 (die Forschungsergebnisse konnten auf dieser Seite von "Alemannia Judaica"  noch nicht eingearbeitet werden).    

   
    


 

Article from "The Encyclopedia of Jewish life Before and During the Holocaust". 
First published in 2001 by NEW YORK UNIVERSITY PRESS; Copyright © 2001 by Yad Vashem Jerusalem, Israel.

Bayreuth  Upper Franconia. ... 
After the war, 350 refugees organized a new community in Bayreuth. Over the years most left for Israel or the United States.     
       
        

                   
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Stand: 31. Dezember 2017