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Trabelsdorf (VG
Lisberg, Kreis Bamberg)
Jüdische Geschichte / Synagoge
Übersicht:
Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde (english
version)
In Trabelsdorf bestand eine jüdische Gemeinde bis 1933.
Ihre Entstehung geht in die Zeit des 18. Jahrhunderts zurück. Erstmals
werden 1736 jüdische Einwohner in Trabelsdorf genannt.
Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Zahl der jüdischen Gemeindeglieder wie
folgt: 1809/10 59 jüdische Einwohner (16,3 % von insgesamt 361), 1811/12 63
(19,3 % von 326), 1824 74 (20,1 % von 368), 1840 80 (19,6 % von 408),
1852 67 (14,8 % von 452),1867 64 (13,4 % von 477),
1890 66 (16,5 % von 399), 1900 59 (14,6 % Von 403). Die jüdischen Familien
lebten insbesondere vom Handel mit Vieh, Hausier- und Schnittwaren, Mitte des
19. Jahrhunderts gab es unter den jungen jüdischen Gemeindegliedern auch einige
gelernte Handwerker (Schuhmacher, Schneider, Weber, Seifensieder, Schreiner).
Die jüdischen Häuser waren über den ganzen Ort verteilt.
An Einrichtungen hatte die jüdische Gemeinde eine Synagoge (s.u.),
zeitweise (nach 1869) eine Religionsschule und ein rituelles Bad. Die Toten der
Gemeinde wurden auf dem jüdischen Friedhof der
Nachbargemeinde Lisberg beigesetzt. Die jüdischen Kinder der Orte
Trabelsdorf, Lisberg, Walsdorf und Kolmsdorf besuchten von 1826 bis 1869 die Religionsschule
der jüdischen Gemeinde Kolmsdorf. Nachdem
in Kolmsdorf 1869 keine jüdischen Personen mehr lebten und auch der jüdische
Lehrer Löw Joseph seinen Wohnsitz von Kolmsberg nach Walsdorf verlegt hatte,
wurde die Schule nach Trabelsdorf und Walsdorf verlegt. Der Unterricht fand in
beiden Orten jeweils an drei Tagen der Woche statt. Die jüdischen Kinder aus
Lisberg kamen zum Unterricht nach Trabelsdorf. 1878 gab es 8
schulpflichtige jüdische Kinder, 1880/84 waren es zehn. Nachdem Lehrer Joseph
1883 in den Ruhestand versetzt wurde, übernahm die Stelle Lehrer Simon Goldstein.
Er blieb bis 1888. Ihm folgte 1888-1900 Lehrer Alexander Gutmann aus Sulzdorf
(siehe Anzeige zu seinem Abschied unten). 1900/01 wurde die Stelle neu ausgeschrieben (siehe
Stellenausschreibungen unten), der im März 1901
eingestellte Lehrer war jedoch eine Fehlbesetzung, sodass der Burgebracher
Lehrer Morgenroth die Stelle vertreten musste. 1902-1903 war Josef Wachsmann
Lehrer, danach bis 1908 Heinrich Reiter (Stellenausschreibungen siehe
unten).
Vorsteher der jüdischen Gemeinde waren seit etwa 1850
Heinrich Prölsdorfer, nach 1859 Salomon Löbstein, 1861 Isak Prölsdorfer, 1869
Baruch Reichmannsdörfer, 1890 Heß Prölsdorfer, 1892 bis 1897 Lehrer Alexander
Gutmann, 1900 Schia Habermann, 1905 Jonathan
Kohn (oben in der rechten Anzeige genannt).
Die jüdische Gemeinde gehörte 1825/26 zum Distriktsrabbinat Bischberg,
dessen Sitz 1826 nach Burgebrach verlegt wurde. Seit 1905 wurde das
Distriktsrabbinat Burgebrach nicht mehr besetzt, sondern wurde von Bamberg aus
betreut.
Auf Grund der im Nachbarort Lisberg zurückgegangenen Zahl der jüdischen
Einwohner wurde 1904 die jüdische Gemeinde
Lisberg mit Trabelsdorf vereinigt, 1907 erfolgte die Vereinigung von
Walsdorf mit Trabelsdorf.
Im Ersten Weltkrieg fiel aus der jüdischen Gemeinde Ludwig Silbermann
(geb. 15.3.1887 in Trabelsdorf, gef. 29.9.1918). Sein Name steht auf dem
Kriegerdenkmal der Gemeinde an der Bamberger Straße gegenüber der
Schloß-Apotheke.
Um 1924, als noch 20 jüdische Personen in sechs Familien zur jüdischen Gemeinde
gehörten (dazu eine Person aus Lisberg), war Vorsteher der Gemeinde Isidor
Reichmannsdorfer. 1932 war Gemeindevorsteher und Schriftführer Karl
Silbermann. Den Religionsunterricht der jüdischen Kinder erteilte inzwischen ein
jüdischer Lehrer aus Bamberg.
1933 lebten noch 18 jüdische Personen in Trabelsdorf. Auf Grund der
zunehmenden Repressalien und der Folgen des wirtschaftlichen Boykotts verließen
vier der jüdischen Gemeindeglieder den Ort (zwei von ihnen verzogen nach
Bamberg), Familie Mahler emigrierte in die USA. Drei jüdische Einwohner verstarben in
dieser Zeit. Gewaltsame Aktionen gegen die jüdischen Familien gab es bereits
vor 1938. Am 17. Februar 1936 wurde in das Haus des Kaufmanns Silbermann
eingebrochen, der dabei schwer misshandelt wurde. Der Täter wurde gefasst und
zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Zu den Ereignissen beim Novemberpogrom 1938
s.u. Geschichte der Synagoge. Am 25. April 1942 wurden die letzten neun
jüdischen Einwohner über Bamberg nach Izbica deportiert. Die letzte jüdische
Dorfbewohnerin, eine ältere Frau, wurde am 15. Juni 1942 nach Bamberg geschafft.
Von den in
Trabelsdorf geborenen und/oder
längere Zeit am Ort wohnhaften jüdischen Personen sind in der NS-Zeit
umgekommen (Angaben nach den Listen von Yad
Vashem, Jerusalem und den Angaben des "Gedenkbuches
- Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen
Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945"): Agatha Baumgarten geb. Liffgens (1893), Betty
Friedmann geb. Reichmannsdorfer (1880), Frieda Goldmann geb. Silbermann (1881), Recha Gutmann geb. Löwenfels (1912),
Heinrich Herrmann (1857), Fanny Katz geb. Ullmann (1869), Gretchen Künstler
geb. Silbermann (1877), Emil Liffgens (1897), Gisela Liffgens geb. Rosenbaum (1893), Joachim
Liffgens (1928), Lothar Liffgens (1926), Siegfried Liffgens (1890), Hilde
(Hilda) Lipp
geb. Reichmannsdorfer (1897), Heinrich Löwenfels (1901), Luise (Sr. Aloysia) Löwenfels
(1915), Henry Löwi (1885), Henry Löwi (1885), Marga Löwi (1931), Selma Löwi geb. Katz (1899),
Bertha Prölsdorfer (1890), Amalie Reichmannsdorfer geb. Dingfelder (1889), Berta Reichmannsdorfer geb.
Prölsdorfer (1870), Gustav Reichmannsdorfer (1878), Hulda Reichmannsdorfer (ca.
1900), Isidor Reichmannsdorfer (1884), Julius Reichmannsdorfer (1877), Hedwig
Rosenbaum geb. Liffgens (1892), Alfred Silbermann (1889), Bertha Silbermann (1885), Karl Silbermann
(1879), Minna Tropke geb. Gerstner (1911), Berta Weissmann geb. Reichmannsdorfer
(1881), Babette Werthan geb. Herrmann (1861).
Bei
der in der obigen Liste genannten Luise Löwenfels handelte es sich
um die aus einer jüdischen Familie in Trabelsdorf stammende spätere katholische
Ordensschwester
Maria Aloysia (Foto links). Über ihre Lebensgeschichte gibt es mehrere
Beiträge - an ihr Schicksal erinnern verschiedene Denkmäler (Angaben von
S. Michael Westerholz):
Ende Juni 2006 wurde ein Gedenkstein an jenem Platz im niederländischen
Geleen aufgestellt, an dem einst das Kloster der sogenannten "Dernbacher Schwestern" aus
Dernbach-Montabaur stand, vor dessen Kapelle die Schwester verhaftet wurde.
Ende Juni 2007 erfolgte die Benennung eines "Hauses der Stille und Begegnung" im Gelände des Mutterklosters
von Luise in Dernbach.
Im Spätsommer 2007 erfolgte die Benennung einer wichtigen Erschließungsstraße in einem neuen Wohnbaugebiet der Stadt
Ingolstadt nach Luise Löwenfels
("Luise-Löwenfels-Straße").
Im Jahre 2002 erschien von S. Michael Westerholz ein Beitrag über die Familie Löwenfels im Jahresband des Historischen Vereins Ingolstadt e. V.
Im Jahre 2004 erschien von S. Michael Westerholz ein Beitrag über Luise Löwenfels mit Beachtung der Familie in
MESUSA 4
(s.u. Literatur).
Im Jahre 2004 erschien ein Beitrag über Luise Löwenfels im Martyrologium des 20. Jahrhunderts der katholischen Kirche Deutschlands, "ZEUGEN FÜR CHRISTUS", das auch in die italienische Sprache übersetzt wurde.
Im Jahre 2008 erschien ein Beitrag über Luise/Schwester Aloysia Löwenfels im Martyrologium des 20. Jahrhunderts der katholischen Kirche der Niederlande, der zugleich in englischer Sprache erschienen ist.
Als doc-Datei einzusehen.
2008 erscheint der zweite Band einer Bamberger Anthologie mit einem Beitrag von
S. Michael Westerholz über Luise Löwenfels. |
Berichte aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde
Aus der Geschichte der
jüdischen Lehrer
Ausschreibungen der Stelle des Religionslehrers / Vorbeters / Schochet 1884 /
1900 / 1901 / 1903 / 1908
Anzeige
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 3. Januar 1884:
"Die Kultusgemeinden Trabelsdorf und Walsdorf suchen zum sofortigen
Eintritt einen seminaristisch geprüften Religionslehrer und Vorbeter. Der
Gehalt beträgt 7-800 Mark bei freier Wohnung und Beheizung.
Bewerber um diese Stelle wollen sich wenden an den Kultusvorstand
Joseph Kohn in Trabelsdorf bei Bamberg." |
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Anzeige
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 6. Dezember 1900:
"Die Lehrer-, Vorbeter- und Schächterstelle in hiesiger
Gemeinde ist alsbald neu zu besetzen. Einkommen aus obigen Funktionen und
freier Wohnung ca. Mark 1.000.- Ledige Bewerber wollen baldigst ihre
Gesuche und Zeugnisse an der Unterfertigten einreichen.
Schia Habermann,
Kultusvorstand,
Trabelsdorf bei Bamberg." |
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Anzeige in der Zeitschrift
"Der Israelit" vom 10. Januar 1901: "Die hiesige
Religionslehrer-, Kantor- und Schächterstelle ist noch unbesetzt. Antritt
eventuell sofort. Gehalt M. 650, Nebenverdienst M. 300-400 nebst freier
Wohnung. Nur ledige, seminaristisch gebildete Bewerber wollen ihre
Offerten nebst Zeugnissen an den Unterzeichneten richten. Reisekosten
werden dem Gewählten vergütet.
Trabelsdorf bei Bamberg.
Sch. Habermann,
Vorstand". |
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Anzeige
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 25. April 1901:
"Die hiesige Kantor-, Schächter- und
Religionslehrer-Stelle ist alsbald neu zu besetzen. Gehalt 700
Mark. Nebenverdienst ca. 300-400 Mark und freier Wohnung. Nur ledige,
seminaristisch gebildete Bewerber wollen ihre Gesuche und Zeugnisse an den
Unterzeichneten einreichen.
Schia Habermann,
Kultusvorstand,
Trabelsdorf bei Bamberg." |
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Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 23. Dezember 1902:
"Religionslehrer-, Vorbeter- und Schächterstelle wird sofort
verschafft. Gesamtgehalt 11 - 1200 Mark. Sofortige Meldungen an
Joseph Wachsmann,
Lehrer in Trabelsdorf bei Bamberg." |
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Anzeige
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 8. Januar 1903:
"Religionslehrer, Vorbeter und Schächterstelle ist sofort zu
besetzen. Gesamtgehalt 11-1200 Mark. Sofortige Meldungen an
Vorstand Sch.
Habermann,
Trabelsdorf bei Bamberg." |
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Anzeige in der Zeitschrift
"Der Israelit" vom 22. Oktober 1908: "Die hiesige Kantor-,
Schächter- und Religionslehrerstelle ist sofort neu zu besetzen. Gehalt
800 Mark. Nebenverdienst 3-400 Mark und freie Wohnung und Beheizung.
Nur ledige, seminaristisch gebildete Bewerber wollen ihre Gesuche und
Zeugnisse an den Unterzeichneten einreichen. -
Jonathan Kohn, Kultusvorstand, Trabelsdorf bei Bamberg" |
Nachruf zum Wegzug von Lehrer Alex Gutmann
(1900)
Anzeige
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 20. Dezember 1900: "Nachruf.
Unserm allverehrten, verdienstvollen Herrn Lehrer Alex Gutmann, der
uns seine ersprießlichen Dienste 12 Jahre ununterbrochen widmete, sagen
wir bei seinem Weggange von hier ein herzliches Lebewohl. Möge er nebst
seiner geehrten Familie in seinem künftigen Heim noch recht viele Lehre
zum Segen seiner nunmehrigen Gemeinde wirken und sich dortselbst einen
ebenso großen Freundeskreis erwerben, als es hier der Fall war. Sein
Andenken wird in unserer Mitte fortleben.
Im Namen der Kultusgemeinde Trabelsdorf. Sch. Habermann,
Vorstand." |
Zur Geschichte der Synagoge
Eine Synagoge wurde um 1800 erbaut. Im Gebäude
befanden sich auch Schulräume und eine Lehrer-/Vorsängerwohnung. Bis 1884 war
auch eine Mikwe vorhanden.
Die Synagoge wurde zwischen 1871 und 1875 umfassend renoviert; dazu
hatte man eine Kollekte zur Sammlung von Spendengeldern in anderen jüdischen
Gemeinde durchführen können, die immerhin 502 Gulden erbrachte. 1884
wurde die Wand zwischen dem Schulzimmer und der damals entbehrlich gewordenen
Mikwe (rituelles Bad) herausgebrochen und der Schulraum von 11 auf 21 qm
vergrößert.
Nachdem in den 1920er-Jahren die
Wohnung im Synagogengebäude nicht mehr von der jüdischen Gemeinde gebraucht
wurde, ist sie vermietet wurden. 1928 wohnte eine nichtjüdische Näherin in dem
Gebäude
Beim Novemberpogrom 1938 kamen SA-Leute aus Bamberg nach Trabelsdorf.
Unterstützt von Dorfbewohnern, zerstörten sie die Inneneinrichtung und die
Ritualien. Beides wurde vor die Synagoge geworfen. Auf Grund der
Gefahr für die Nachbarhäuser wurde die Synagoge nicht angezündet. Bei den
Ausschreitungen wurden zwei jüdische Einwohner misshandelt. Das
Synagogengebäude wurde 1940 für 800 Reichsmark von der Gemeinde erworben, fiel
nach dem Krieg an den Freistaat Bayern, danach bis zur Klärung der
Eigentumsverhältnisse 1954 an die JRSO New York, die die Restitution veranlasste.
Von der JRSO wurde das Gebäude an eine Privatfamilie verkauft, die die
ehemalige Synagoge zu einem Wohnhaus umbaute.
Im März und April 1949 standen 24 der am Novemberpogrom 1938 in
Trabelsdorf und Walsdorf Beteiligten vor dem Landgericht Bamberg. Sie erhielten
Gefängnisstrafen zwischen einem Monat und vier Jahren.
Das Gebäude der Synagoge ist als Wohnhaus bis heute erhalten.
Adresse/Standort der Synagoge: Kirchblick 1 (alte
Haus-Nr. 55 beziehungsweise später 51)
Fotos
| Historische
Innenaufnahme |
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Blick zum
Toraschrein, davor der Lesepult. Aufnahme vom 18. Mai 1931 durch
Theodor Harburger, veröffentlicht
u.a. in ders.:
Die Inventarisation jüdischer
Kunst- und Kulturdenkmäler in Bayern Bd. 3 S.
725) |
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Das Gebäude der
ehemaligen
Synagoge
als Wohnhaus |
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Foto von 2004
(Foto: Jürgen Hanke, Kronach, aus www.synagogen.info) |
Foto von 2007
(Hahn, Aufnahmedatum 9.4.2007)
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Links und Literatur
Links:
Literatur:
 | Baruch Z. Ophir/Falk Wiesemann: Die
jüdischen Gemeinden in Bayern 1918-1945. Geschichte und Zerstörung. 1979
S. 150-151. |
 | Israel Schwierz: Steinerne Zeugnisse jüdischen Lebens in
Bayern. Eine Dokumentation der Bayerischen Landeszentrale für politische
Bildungsarbeit. A 85. 1988 S. 222. |
 | Pinkas Hakehillot: Encyclopedia of Jewish
Communities from their foundation till after the Holocaust. Germany -
Bavaria. Hg. von Yad Vashem 1972 (hebräisch) S. 238-239. |
 | Klaus Guth (Hg.) u.a.: Jüdische Landgemeinden in Oberfranken
(1800-1942). Ein historisch-topographisches Handbuch. Bamberg 1988. Zu
Trabelsdorf S. 301-308 (mit weiteren Quellenangaben).
|
 | Johann Fleischmann: Mesusa 2. Spuren jüdischer
Vergangenheit an Aisch, Aurach, Ebrach und Seebach. Mühlhausen 2000.
Hierin u.a. der Beitrag: Die Trabelsdorfer Familie Liffgens in den Wirren
des Novembers 1938. S. 171-188. |
 | Johann Fleischmann: Mesusa 4. Lebensbeschreibungen
und Schicksale. Spuren jüdischer Vergangenheit an Aisch, Aurach, Ebrach und
Seebach. Mühlhausen 2004.
Hierin u.a. der Beitrag von S. Michael Westerholz: Das Schicksal der
jüdischen Nonne Luise Loewenfels aus Trabeldorf. S. 269-309.
|
 |
"Mehr als
Steine...." Synagogen-Gedenkband Bayern. Band I:
Oberfranken - Oberpfalz - Niederbayern - Oberbayern - Schwaben.
Erarbeitet von Barbara Eberhardt und Angela Hager. Hg.
von Wolfgang Kraus, Berndt Hamm und Meier Schwarz.
Reihe: Gedenkbuch der Synagogen in Deutschen. Begründet und
herausgegeben von Meier Schwarz. Synagogue Memorial Jerusalem. Bd. 3:
Bayern. Kunstverlag Josef Fink Lindenberg im
Allgäu.
ISBN 978-3-98870-411-3.
Abschnitt zu Trabelsdorf S. 209-213 (die Forschungsergebnisse
konnten auf dieser Seite von "Alemannia Judaica" noch
nicht eingearbeitet werden). |
|

Article from "The Encyclopedia of Jewish life Before and During the
Holocaust".
First published in 2001 by NEW
YORK UNIVERSITY PRESS; Copyright © 2001 by Yad
Vashem Jerusalem, Israel.
Trabelsdorf Upper
Franconia. Jews are known from the mid-18th century. Around 60 Jews lived there
in the 19th century (15 % of the total population). The community was united
with Walsdorf in 1907 and numbered 18 in 1933. The synagogue was vandalized on Kristallnacht
(9-10 November 1938), and nine of the last Jews were deported to Izbica in the
Lublin district (Poland) on 25 April 1942.

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