Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Lisberg (Kreis Bamberg) 
Jüdischer Friedhof

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde

Siehe Seite zur Synagoge in Lisberg (interner Link)  
  

Zur Geschichte des Friedhofes  

Der jüdische Friedhof in Lisberg wurde spätestens 1739 angelegt. Nach Urkunden von 1849 hatte die jüdische Gemeinde eine Amtsurkunde vom 10. Januar 1739, auf der der Friedhof als Eigentum der jüdischen Gemeinde eingetragen war. Vor Anlage des Lisberger Friedhofes bestatteten die Lisberger und Trabelsberger Juden ihre Toten im Friedhof Walsdorf. Der Friedhof ist von einer in den 1980er-Jahren neu errichteten Steinmauer umgeben und umfasst eine Fläche von 21,08 ar. Es sind etwa 120 Grabsteine erhalten. Die letzte Beisetzung war 1936 (Marianne Liffgens). 
  
Rechts des Eingangs stand das Taharahaus, das in den 1970er-Jahren großenteils abgebrochen wurde. Die Grundmauern und der Waschstein blieben erhalten. 
    
   

Lage des Friedhofes    

Der Friedhof liegt außerhalb des Ortes auf einer Anhöhe inmitten von Äckern.  
    

Fotos 
(Fotos: Jürgen Hanke, Kronach) 

Lisberg Friedhof 122.jpg (84493 Byte) Lisberg Friedhof 121.jpg (69838 Byte) Lisberg Friedhof 120.jpg (73198 Byte)
Das Eingangstor Blick über den Friedhof Die Ruine des Taharahauses
     
  Lisberg Friedhof 123.jpg (51713 Byte)   
  Der Waschstein  
     
     
Der Friedhof im Frühjahr 2007
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum 12.4.2007)
Lisberg Friedhof 316.jpg (117022 Byte) Lisberg Friedhof 318.jpg (65439 Byte)
Eingangstor Hinweistafel am Eingang
     
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Die Ruine des Taharahauses mit dem Leichenwaschstein 
  
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Alter Grabstein "Segnende Hände" der Kohanim Blick über den Friedhof
     
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Blick vom Friedhof auf Lisberg und die Burg Lisberg
  
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Teilansichten des Friedhofes
  
Lisberg Friedhof 312.jpg (122527 Byte) Lisberg Friedhof 311.jpg (94763 Byte) Lisberg Friedhof 310.jpg (105571 Byte)
Grabstein mit (vermutlich frisch herausgefallener) Inschriftentafel für Meir Sohn des Gedalja Reichmannsdörfer (gest. am Hl. Schabat 14. Tammus und begraben am Sonntag, 15. Tammus 5667 = 7./8. Juli 1906)
   
  Lisberg Friedhof 308.jpg (124546 Byte)  
  Grabstein für Marianne Liffgens geb. Hartmann aus Trabelsdorf (1860-1936)  

    
   

Links und Literatur

Links:

Website der Gemeinde Lisberg.
Zur Seite über die Synagoge in Lisberg 

Literatur:  

 Israel Schwierz: Steinerne Zeugnisse jüdischen Lebens in Bayern. 1988 S. 216; 
Michael Trüger: Der jüdische Friedhof in Lisberg. In: Der Landesverband der Israelit. Kultusgemeinden in Bayern. 15. Jahrgang Nr. 82 vom April 2000 S. 16. 
Johann Fleischmann (Hg.): Mesusa 3. Spuren jüdischer Vergangenheit in Aisch, Aurach und Seebrach. Die jüdischen Friedhöfe von Zeckern, Walsdorf, Aschbach, Uehlfeld, Mühlhausen, Lisberg, Burghaslach und Reichmannsdorf. Dokumentation zu Lisberg S. 279-308, vgl. Auszug online.
Klaus Guth (Hg.) u.a.: Jüdische Landgemeinden in Oberfranken (1800-1942). Ein historisch-topographisches Handbuch. Bamberg 1988. Zu Lisberg S.  228-236. 

     

                   
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Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 16. Juli 2011